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Ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga
Ein kleines Stück von Afrika – Hoffnung Klappentext: Nach dem Ersten Weltkrieg muss sich die jung verwitwete Ivory in Kenia großen Herausforderungen stellen. Denn ihre Entscheidung für einen neuen Mann an ihrer Seite sorgt für Aufruhr in der Gesellschaft und Ablehnung seitens ihrer Familie. Dennoch ist Ivy mit ihrem Mann und ihren kleinen Töchtern auf Edgecumbe Farm glücklich. Bis eines Tages ein Fremder anreist und Anspruch auf das Anwesen erhebt. Völlig mittellos und begleitet von der tiefen Sorge um ihre älteste Tochter muss Ivy mit ihrer Familie nach Nairobi übersiedeln. Dort verknüpft sich ihr Schicksal mit einer einst einflussreichen Adligen, die aus Indien nach Afrika floh ... Charaktere: In Band 2 von „Ein kleines Stück von Afrika“ treffen wir natürlich auf die uns bekannten Charaktere Ivy und Sanele, aber auch einige bereits bekannte Nebencharaktere. Band 2 wurde jedoch nicht wie Band 1 hauptsächlich aus Ivys Sicht erzählt. Die uns bekannte Maharani Ranjana spielt nun auch eine wichtige Rolle. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet, man kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und baut eine Bindung zu ihnen auf. Das finde ich persönlich immer sehr wichtig. Auch wenn ich selbst Ranjana das Buch über als sehr anstrengend empfunden habe, da sie einfach sehr unwissend ist und auch sehr naiv. Ich denke aber, dass dies von der Autorin so gewünscht war. Ivys Töchter sind absolut herzig und man schließt beide sofort ins Herz! Handlung (Vorsicht Spoiler): Die Handlung besteht aus vielen ineinander verkappten Ereignissen, welche Ivys und Ranjanas Geschichten ineinander verwebt. Man begleitet Ivy und Sanele, die verzweifelt versuchen ihr Leben außerhalb der Farm wieder aufzubauen und ihre Adoptivtochter Hope, die mit Albinismus geboren wurde vor schrecklichen Traditionen zu schützen, in denen es heißt, dass die Körperteile eines Menschen mit Albinismus heilende Wirkungen haben. Außerdem begleitet man Ranjanas und Naekus Flucht aus Indien. Ranjana kommt, ebenso wie Ivy bei einem wohlhabenden Inder, Mister Jeevanjee unter. Ab da verzweigen sich deren Wege immer mehr. Ranjana heiratet Lennox, der sein Jadgresort umwandelt und Tierfängern zur Verfügung stellt. Als es um die Aufzucht der Tiere geht versagt er aber kläglich, viele der Tiere sterben und Ranjana bittet, Ivy hinzuziehen zu dürfen, welche in Band 1 bereits verwaiste Tiere aufzieht. Jedoch gleitet Lennox immer mehr in falsche Kreise, betrügt seine Frau und auch die Farm leidet finanziell unter den Eskapaden. Die Ereignisse überschlagen sich, auf der Farm bricht während einer Feier ein Brand aus, Lennox wird tot aufgefunden. Ein Unschuldiger wird zu Unrecht verhaftet, die Einzige, die dieses Missverständnis aufklären kann, befindet sich in einer Art Trance. Man begleitet die Charaktere auch durch diese schwere Zeit und hofft mit Ihnen, dass die Ungerechtigkeit aufgeklärt werden kann. Fazit: Ich muss gestehen, anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch zu kommen, es ging viel um Ranjana, die ich anfangs sehr anstrengend fand, aber auch mit der Zeit sehr liebgewann. Auch die Geschichte von Ivy war sehr fesselnd, jedoch auch sehr traurig. Ich fand das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig, obwohl sehr detailreich geschrieben ist und man sich fühlt, als wäre man immer und überall dabei, stünde direkt neben den Charakteren. Für mich ein gelungener zweiter Teil und vor allem auch ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga.

Aug 18, 2023
Ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga
Ein kleines Stück von Afrika – Hoffnung Klappentext: Nach dem Ersten Weltkrieg muss sich die jung verwitwete Ivory in Kenia großen Herausforderungen stellen. Denn ihre Entscheidung für einen neuen Mann an ihrer Seite sorgt für Aufruhr in der Gesellschaft und Ablehnung seitens ihrer Familie. Dennoch ist Ivy mit ihrem Mann und ihren kleinen Töchtern auf Edgecumbe Farm glücklich. Bis eines Tages ein Fremder anreist und Anspruch auf das Anwesen erhebt. Völlig mittellos und begleitet von der tiefen Sorge um ihre älteste Tochter muss Ivy mit ihrer Familie nach Nairobi übersiedeln. Dort verknüpft sich ihr Schicksal mit einer einst einflussreichen Adligen, die aus Indien nach Afrika floh ... Charaktere: In Band 2 von „Ein kleines Stück von Afrika“ treffen wir natürlich auf die uns bekannten Charaktere Ivy und Sanele, aber auch einige bereits bekannte Nebencharaktere. Band 2 wurde jedoch nicht wie Band 1 hauptsächlich aus Ivys Sicht erzählt. Die uns bekannte Maharani Ranjana spielt nun auch eine wichtige Rolle. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gestaltet, man kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und baut eine Bindung zu ihnen auf. Das finde ich persönlich immer sehr wichtig. Auch wenn ich selbst Ranjana das Buch über als sehr anstrengend empfunden habe, da sie einfach sehr unwissend ist und auch sehr naiv. Ich denke aber, dass dies von der Autorin so gewünscht war. Ivys Töchter sind absolut herzig und man schließt beide sofort ins Herz! Handlung (Vorsicht Spoiler): Die Handlung besteht aus vielen ineinander verkappten Ereignissen, welche Ivys und Ranjanas Geschichten ineinander verwebt. Man begleitet Ivy und Sanele, die verzweifelt versuchen ihr Leben außerhalb der Farm wieder aufzubauen und ihre Adoptivtochter Hope, die mit Albinismus geboren wurde vor schrecklichen Traditionen zu schützen, in denen es heißt, dass die Körperteile eines Menschen mit Albinismus heilende Wirkungen haben. Außerdem begleitet man Ranjanas und Naekus Flucht aus Indien. Ranjana kommt, ebenso wie Ivy bei einem wohlhabenden Inder, Mister Jeevanjee unter. Ab da verzweigen sich deren Wege immer mehr. Ranjana heiratet Lennox, der sein Jadgresort umwandelt und Tierfängern zur Verfügung stellt. Als es um die Aufzucht der Tiere geht versagt er aber kläglich, viele der Tiere sterben und Ranjana bittet, Ivy hinzuziehen zu dürfen, welche in Band 1 bereits verwaiste Tiere aufzieht. Jedoch gleitet Lennox immer mehr in falsche Kreise, betrügt seine Frau und auch die Farm leidet finanziell unter den Eskapaden. Die Ereignisse überschlagen sich, auf der Farm bricht während einer Feier ein Brand aus, Lennox wird tot aufgefunden. Ein Unschuldiger wird zu Unrecht verhaftet, die Einzige, die dieses Missverständnis aufklären kann, befindet sich in einer Art Trance. Man begleitet die Charaktere auch durch diese schwere Zeit und hofft mit Ihnen, dass die Ungerechtigkeit aufgeklärt werden kann. Fazit: Ich muss gestehen, anfangs fiel es mir etwas schwer, in das Buch zu kommen, es ging viel um Ranjana, die ich anfangs sehr anstrengend fand, aber auch mit der Zeit sehr liebgewann. Auch die Geschichte von Ivy war sehr fesselnd, jedoch auch sehr traurig. Ich fand das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig, obwohl sehr detailreich geschrieben ist und man sich fühlt, als wäre man immer und überall dabei, stünde direkt neben den Charakteren. Für mich ein gelungener zweiter Teil und vor allem auch ein gelungener Abschluss der Afrika-Saga.
Aug 18, 2023









