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Der Duft der fernen Insel

4.1(11)
Paperback€18.00E-Book€12.99
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About the book

Liverpool, Royal School for the Blind, 1854: Der jungen Lehrerin Eve wird eine außergewöhnliche Anstellung angeboten. Der Sultan von Sansibar sucht eine Gouvernante für seine blinde Tochter Nunu. Die 25-jährige Eve überlegt nicht lange, als Waise hält sie nichts in England. Im fernen Sansibar, in dem prächtigen Palast des Sultans, lernt sie eine völlig neue Welt kennen. Als der alte Sultan stirbt, entbrennt jedoch ein erbitterter Machtkampf um seine Nachfolge. Eve zieht sich mit Nunu auf eine Gewürzplantage zurück, wo sie Nunus Begabung im Umgang mit Düften und in der Herstellung von Duftkompositionen weiter fördert. Aber die friedliche Zeit endet jäh, als sich die beiden Frauen in denselben Mann verlieben ...

Eine junge Frau wagt ein neues Leben. In einem märchenhaften Palast am Meer beweist sie Mut und Stärke.

Ein mitreißender Schmöker, der uns ins faszinierende Sansibar führt.

Editions (1)

ISBN9783757701222
PublisherLübbe
Publication Date07/25/25
Pages640

Reviews & Ratings

11 ratings

6 reviews

4.1

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  • annis_buecherstapel
    annis_buecherstapel

    163 Followers

    4.0

    Sehr atmosphärische Geschichte über die Prinzessin von Sansibar…

    Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr und es passt wirklich gut zu dieser Geschichte. Die junge Lehrerin Eve erhält ein Angebot, als Gouvernante für die blinde Sultanstochter von Sansibar zu arbeiten. Sie nimmt das Angebot an und findet sich im Palast des exotischen Sansibar wider, in einer völlig anderen Welt. Sie gewöhnt sich gut ein und macht große Fortschritte bei Nunu, doch verfällt Nunu immer wieder in ihre alten Muster. Als sich beide in denselben Mann verlieben, ändert sich ihrer beiden Leben schlagartig. In das Buch bin ich richtig gut reingekommen. Eve ist eine junge sympathische Frau, die gelernt hat mir Blinden zu arbeiten. Sie erhält ein ganz besonderes Angebot und stellt sich dieser Herausforderung, ohne zu ahnen, was da genau auf sie zukommt. Doch Eve gibt nie auf. Sie sucht immer neuen Input, um mit ihrer Aufgabe voranzukommen und wächst daran. Trotzdem muss sie lernen, dass es Grenzen gibt und dass jeder seines Glückes Schmied ist. Eve macht ein schöne Entwicklung durch und ich fand sie sehr authentisch. Sie ist stark und mutig und ein Vorbild für jede Frau in der vorherrschenden Zeit. Prinzessin Nunu hat es mir deutlich schwerer gemacht. Gerade am Anfang konnte sie mich so gar nicht für sich gewinnen und mit ihrem besonderen Charakter, gab es dann immer wieder Momente, die mich haben zweifeln lassen. Ich würde Nunu fast als jähzornig beschreiben. Sie ist einfach ein verwöhntes Kind, das nie Grenzen kennengelernt hat. Dazu fällt es ihr super schwer ihre Impulse zu kontrollieren, insbesondere, wenn sie nicht bekommt, was sie will. Doch durch verschiedene Vorkommnisse und wirklich furchtbare Erfahrungen reift auch sie. Leider gibt es dann aber auch immer wieder Momente, in denen sie sich vergisst. Sie hat eine besondere Gabe und lernt damit zunehmend besser umzugehen und so gelingt es ihr auch immer besser zu sich selbst zu finden. Alle anderen Figuren fand ich auch super gelungen. Rudolphe ist ein toller Typ und aus meiner Sicht, genau das, was Nunu braucht. Leider gerät sie aber immer an die falschen. Ihr Ehemann ist ein absoluter Despot, eklig und abstoßend. Doch auch Alphonse ist auf seine Art abartig. Dafür mochte ich Fanny sehr gern, die Nunu immer zu Seite gestanden und mit ihren Launen zu leben gelernt hat. Doch auch die trifft auf eine besondere Spezies Mann, Moses. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen. Es gibt verschiedene Erzählstränge, die zum Teil wirklich spannend sind. Es gibt aber auch sehr viele Beschreibungen zu Düften, die Nunu kreiert. Das war durchaus informativ und atmosphärisch, hat sich stellenweise aber leider auch sehr gezogen. Hier hätte ich mir noch mehr Handlung gewünscht. Die Themen fand ich interessant und gut bearbeitet, jedoch hat auch das Thema Religion/Vodoo viel Raum eingenommen. Dafür wurden aber auch andere Themen bearbeitet, die mich echt aufgewühlt haben, insbesondere wenn ich an Nunus Eheleben zurückdenke. Das Ende wurde dann im Vergleich zur gesamten Geschichte recht schnell abgehandelt. Mir hat es aber gefallenen und mich zufrieden zurückgelassen. Der Schreibstil ist wundervoll. Alles liest sich sehr angenehm und flüssig. Sprachlich passt es alles zur vorherrschenden Zeit und die Dialoge fand ich authentisch. Die Beschreibungen der Settings und die atmosphärischen Beschreibungen waren wirklich beeindruckend und haben mich nach Sansibar und Grasse gezaubert. Das war wirklich einzigartig. Und auch die Darstellung der emotionalen Ebene hat mich total abgeholt. Ich konnte mich super in die Figuren hineinversetzen und sie in ihrem Denken und Handeln nachvollziehen, doch Nunu hat es mir teilweise etwas schwer gemacht. Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sterne), weil die Figuren sehr gut ausgearbeitet waren und Tiefe hatten, weil die Geschichte durchaus spannend und auch interessant war und weil Atmosphäre und Setting wirklich traumhaft beschrieben waren. Ein halbes Sternchen ziehe ich aber ab, weil Nunu es mir gerade am Anfang schwer gemacht hat, an sie ranzukommen und die Geschichte zu fühlen. Ein weiteres halbes Sternchen ziehe ich ab, weil ich doch einige Längen empfunden habe. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack. Trotzdem lohnt es sich auf jeden Fall diese Geschichte zu lesen. Vielen Dank an Christina Rey und den Lübbe-Verlag für diese Geschichte.

    Aug 20, 2025

  • diebuchstablerin
    diebuchstablerin

    74 Followers

    5.0

    Töchter des Orients

    1852. Eve, eine junge Lehrerin an einer Liverpooler Blindenschule, bekommt die einmalige Chance Nunu, die blinde Tochter des Sultans von Sansibar, zu unterrichten. Die 9jährige Nunu ist blind zur Welt gekommen, ringt mit ihrem Schicksal, wodurch sie immer wieder zu unkontrollierbaren Wutausbrüchen neigt. Doch Nunu hat auch ein einzigartiges Talent im Umgang mit Aromen und Düften, welches Eve sich zu Nutze macht um das Mädchen zu bändigen. Alles scheint sich zu zum Guten zu fügen, bis sich Eve und Nunu in denselben Mann verlieben und das Schicksal einen unvorhergesehenen Lauf nimmt. Vor „Der Duft der fernen Insel“ habe ich bislang noch kein Buch der Autorin Christina Rey bzw. Sarah Lark gelesen, vermutlich weil ich mich normalerweise eher in anderen Genres bewege. Um so mehr hat es mich überrascht, wie schnell und intensiv mich das Buch in seinen Bann gezogen hat. Zunächst der atmosphärischen Beschreibungen wegen, die mich sofort mit auf einen Kurzurlaub ins Sansibar des 19. Jahrhunderts genommen haben, dann waren es hinterher die einnehmenden Beschreibungen von Nunu’s Duftkompositionen - ich hätte mir am liebsten auch direkt ein Destilliergerät bestellt und selbst experimentiert :-) Mir haben sowohl die unterschiedlichen Erzählstränge, die nicht nur von Nunu und Eve berichten, sondern eben auch andere Personen und Themen wie Sklavenhandel und Missionarsarbeit aufgreifen, als auch das exotische Flair, sehr gut gefallen. Besonders beeindruckt hat mich jedoch das Nachwort, welches über die historischen Hintergründe aufklärt und darüber, dass es tatsächlich eine blinde Sultanstochter Nunu gab, welche aber natürlich nichts mit der Nunu im Buch gemein hat. Trotzdem hat es mich dazu bewogen, mir direkt auch noch die im Buch genannte, weiterführende Literatur über das Leben im Sultanspalast zu bestellen. Fazit: Ein - im wahrsten Sinne des Wortes - absolut dufter Wohlfühl-Roman! Wenn vielleicht auch nicht durchgängig Spannung mit im Spiel war und am Ende alles etwas schnell ging, so habe ich dennoch jedes einzelne Wort und auch die Details genossen.

    Aug 20, 2025

  • tinschgal
    tinschgal

    3 Followers

    3.5

    Ich habe schon mehrere Bücher von Sarah Lark gelesen. Dieses beginnt sehr spannend, jedoch nimmt mich einer der Hauptcharaktere nicht packend mit. Zwischzeitlich zieht es sich in den Erzählungen. Gegen Ende nimmt es wieder fahrt auf und ist spannend.

    Nov 30, 2025

3 of 6 reviews

SocialReads

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firieth
firiethAug 28, 2025

Irgendwie werde ich mit Eve nicht wirklich warm.

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Author

About Christina Rey

Christina Rey studierte Geschichte und Soziologie und engagiert sich in sozialen Projekten im In- und Ausland. So unterstützt sie in Ostafrika eine Schule für Straßenkinder. Ihr besonderes Interesse gilt anderen Länder und Kulturen. Bei einer Fotosafari lernte sie das facettenreiche Kenia und seine Natur kennen, auf den Malediven verbrachte sie einen nachhaltig konzipierten Tauchurlaub. An Sansibar faszinierte sie vor allem die dortige Tierwelt. Christina Rey ist außerdem eine begeisterte Fotografin.

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