Ein kleines Stück von Afrika - Aufbruch

Ein kleines Stück von Afrika - Aufbruch

Softcover
4.259

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Description

1910. Auf einer Safari in Kenia verliebt sich die junge Ivory in dieses Land und seine Tier- und Pflanzenwelt - und in den Großwildjäger Adrian Edgecumbe. Sie hofft, dass er sein blutiges Geschäft für sie aufgeben wird, doch Adrian ist Abenteurer durch und durch. Ivy ahnt bald nach der Hochzeit, dass sie nur eine Trophäe für ihn ist. Als Adrian im Krieg als vermisst gemeldet wird, nimmt Ivy die Geschicke der Farm in ihre eigene Hand. Statt der Großwildsafaris bietet sie Fotoaufnahmen und Beobachtungen von Tieren an. Bei der Verwaltung des Landes geht sie mutige Wege, die vielfach auf Ablehnung stoßen. Entschlossen kämpft sie für ihre Ziele und verliert dabei auch ihr Herz. Aber kann und darf sie aus einer engen Verbundenheit Liebe werden lassen?

Eine große Saga um eine Frau, die ihr Schicksal selbst bestimmen will und bereit ist, um ihre Liebe zu kämpfen

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Generational Novels
Format
Softcover
Pages
416
Price
13.40 €

Author Description

Christina Rey studierte Geschichte und Soziologie und engagiert sich in sozialen Projekten im In- und Ausland. So unterstützt sie in Ostafrika eine Schule für Straßenkinder. Ihr besonderes Interesse gilt anderen Ländern und Kulturen. Bei einer Fotosafari lernte sie das facettenreiche Kenia und seine Natur kennen, auf den Malediven verbrachte sie einen nachhaltig konzipierten Tauchurlaub. Christina Rey ist außerdem eine begeisterte Fotografin.

Posts

12
All
3.5

Zufällig bin ich über das Buch gestolpert. Nach den ersten Seiten dachte ich, oje, das Buch bedient alle Klischees eines typischen „historischen“ Afrikaromans. Ja, stimmt, er hat mich trotzdem gut unterhalten. Daher noch 3,5 Sterne.

5

Tolle und bildgewaltige Familiensaga!

Eines meiner All time Favorites seit meiner Teenagerzeit ist das Buch "Rote Sonne, schwarzes Land" von Barbara Wood. Seit ich es gelesen habe, fasziniert mich der afrikanische Kontinent und wenn dann eine neue Familiensaga erscheint die in Kenia zur Konialzeit spielt, wandert es auf meine Wunschliste. Ich hatte also hohe Erwartungen und wurde nicht enttäuscht! Schon allein das liebevoll gestaltete Cover, lässt einen in eine andere, wunderschöne Welt eintauchen. Die junge Ivory nutzt die Gelegenheit der für ihr Empfinden langweiligen gehobenen Londoner Gesellschaft zu entkommen und reist mit ihrem Vater nach Afrika auf Großwildjagd. Sie ist sofort fasziniert von der Landschaft, der Flora und Fauna. Sie kann stundenlang ruhig am Wasserloch sitzen und die Tiere dort in ihrer natürlichen Umgebung beobachten statt sie zu schießen und als Trophäen an die Wand zu hängen. Allerdings verliebt sie sich ausgerechnet in den berühmten Großwildjäger Adrian Edgecumbe. Die Autorin hat mit Ivy eine sehr sympathische und für ihre Verhältnisse sehr emanzipierte junge Frau geschaffen, mit der man nur mitfühlen und mitfiebern kann. Auch die anderen Protagonisten sind sehr sympathisch und wirken authentisch. Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und der kurzweilige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die bildhaften Beschreibungen ließen mich an den Safaris teilhaben. Ich freue mich schon darauf den zweiten Band zu lesen 🥰

Tolle und bildgewaltige Familiensaga!
4

Eine starke junge Frau findet ihren Weg in Afrika

Meine Meinung: Mir hat von Anfang der Schreibstil der Autorin gefallen. Sie schreibt leicht, locker und vor allem sehr bildhaft. Dadurch konnte man sich die Landschaft Afrikas und die vielen Tiere sehr gut vorstellen. Ebenso hat sie den Charakteren genügend Platz gelassen um sich zu entfalten. Adrian hat mir von Anfang nicht wirklich zugesagt und ich hatte ein ungutes Gefühl bei ihm. Wohingegen Ivy eine tolle Protagonistin ist. Man kann richtig mit ihr mitfiebern und auch ihre Entwicklung hat mir gefallen. Sie hat einen guten und starken Charakter und sie geht ihren Weg. Es war sehr spannend zu lesen, wie die Menschen damals auf Safari gegangen sind (nicht, dass ich das gutheißen würde), wie sie den ersten Weltkrieg in Afrika mitbekommen haben und wie die Arbeit der Missionsschwestern aussah. Außerdem schreitet die Entwicklung der Automobile und Fotokameras voran, was ebenfalls interessant war. Ich mag es sehr, wenn geschichtliche Entwicklung mit in die Handlung eingearbeitet werden. Mitreißend, spannend, interessant und sehr bildhaft tauchen wir als Leser ein ins wilde Afrika. Eine Empfehlung für alle, die gerne historische Bücher lesen und in ihnen nach Afrika reisen möchten. Eine starke junge Frau findet ihren Weg in Afrika.

Eine starke junge Frau findet ihren Weg in Afrika
4

Ich liebe Kenia und diese Geschichte transportiert die Schönheit des Landes und der damaligen Zeit sehr gut! Freu mich auf Band 2

4

Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!

Die Liebe zu den wilden Tieren London, 1910: Ivory wächst in der gehobenen Gesellschaft Englands auf. Dieses Jahr hat sie ihre Schule abgeschlossen und soll gemeinsam mit ihrer Schwester Rosamond ihr Debüt am Hof feiern. Doch ihr Vater durchkreuzt die Pläne und hat spontan eine Trophäenjagd in Kenia gebucht. Aber nur Ivory und er werden daran teilnehmen, denn die Mutter und Rosamond ist die Ballsaison wichtiger. Ivy ist zwar eine gute Jägerin, hasst es aber auf wehrlose Tier zu schießen und genießt stattdessen lieber deren Anblick. So geht sie mit auf die Safari und lernt die Wildnis Afrikas und den Großwildjäger Adrian Edgecumbe kennen... Christina Rey ist mit diesem Roman ein gelungener Auftaktband für die Reihe gelungen. Ihre Sprache liest sich schnell und flüssig. Die Handlung verläuft kurzweilig und bleibt durchgehend interessant. Ihre Recherchen rund um Nationalparks in Afrika, Fotografie und dem Leben der stärker pigmentierten Menschen sind umfangreich und immer wieder durch Fakten im Buch selbst spürbar. Mir hat dieser historische Roman sehr gut gefallen, denn bisher habe ich kaum etwas über die Zeit des Kolonialismus in Afrika gelesen. Gerade diese Gebaren der Europäer gegenüber der Afrikaner hat sich mir eingeprägt und ich bin fassungslos, wie Menschen denken, sie wären anderen überlegen. Nun bin ich gespannt, wie es im zweiten Teil der Reihe weitergeht, denn das Ende dieses ersten Teils lässt viele Fragen offen und macht neugierig auf die Fortsetzung.

Ein toller Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht!
4

Sehr schön erzählter Roman über eine Frau, die ihren eigenen Weg zu finden versucht. Oft leider vorhersehbar.

4

Unaufgeregt wohlige Reise ins historische Afrika, dessen Charme die Autorin bildhaft und spürbar transportiert!

4

Eine starke Frau, die sich Anfang des 20.Jahrhunderts in Kenia behaupten muss. Man fühlt die „Jenseits von Afrika- Vibes.

Faszination Afrika Im Jahre 1910 bietet sich der jungen Ivory Parkland Rowe, die einmalige Chance ihren Vater auf eine Jagdsafari nach Kenia zu begleiten. Als passionierter Jäger brennt Ivory‘s Vater, wie viele betuchte Engländer seiner Zeit darauf exotische Tiere vor die Flinte zu bekommen und die Trophäen stolz in seinem Zuhause in England zur Schau zu stellen. Seine Tochter teilt seine Jagdleidenschaft zwar nicht, sie lehnt das sinnlose Töten entschieden ab, kann dem Abenteuer nach Afrika zu reisen aber dennoch nicht widerstehen. Afrika verzaubert die junge Frau mit seiner Tier- und Pflanzenwelt sofort, so dass sie sich auch ein Leben fern der Heimat gut vorstellen kann. Ausgerechnet an Adrian Edgecumbe, dem Großwildjäger, der die Safaris begleitet verliert sie ihr Herz und heiratet ihn sogar in der Hoffnung , dass er dem Jagen für sie den Rücken kehren wird, was er, man ahnt es schon, natürlich nicht tun wird. Christina Rey hat in ihrem Debüt eine breit angelegte Familiensaga geschrieben, die zunächst einmal durch sein einzigartiges Setting punktet. Der Schreibstil ist flüssig und sehr unterhaltsam. Es gibt ein paar Längen und die Geschichte ist teilweise vorhersehbar. Trotzdem habe ich mich gerne in das Afrika des frühen 20.Jahrhunderts mitnehmen lassen. Rey‘s Charaktere wirken authentisch. Die Geschichte wurde gut recherchiert. Der wahnwitzige Aufwand der für eine illustre Upperclass Jagdgesellschaft auf die Beine gestellt wurde, ist historisch belegt und einfach nur unfassbar dekadent. Neben der Großwildjagd werden auch die Kolonialisierung, Missionierung und der Rassismus kritisch thematisiert. Traurig stimmt einen das abschätzige Verhalten, dass ein Großteil der Weißen gegenüber der einheimischen Bevölkerung an den Tag legte. Beispiel: Da man sich als weißer Herrenmensch die Namen der Schwarzen sowieso nicht merken konnte, rief man die Bediensten kurzerhand mit „Boy“. Auch eine selbstbewusste und aufgeschlossene Frau wie Ivy, musste mit Ressentiments rechnen, wenn sie sich gegen diesen offenen Rassismus stellte und z.B durchsetzte, dass man das Personal bitte höflich mit seinem Namen anzusprechen habe. Interessant war es für mich auch einiges über die Sitten und Gebräuche der unterschiedlichen Stämme zu erfahren, auch über Missverständnisse aufgrund der kulturellen Unterschiede. Dem 2 Band , der gerade erschienen ist, sehe ich mit Spannung entgegen. Teil 1 mit dem Untertitel „ Aufbruch“, hat mir schöne Lesestunden beschert und hat natürlich auch erfreuliche Erinnerungen an Tania Blixen‘s „Jenseits von Afrika“ bei mir geweckt.

4

Einzutauchen in die faszinierende und zugleich erstaunliche Schönheit und Vielfalt Afrikas war wirklich ein Genuss. Die Autorin versteht es, den Leser auf eine spannende, unterhaltsame Reise auf einen Kontinent mitzunehmen, der so geheimnisvoll, ausdrucksstark, verschiedenartig ist. Faszinierend sind auch die Eindrücke und Bräuche der jeweiligen Stämme, hier besonders der Massai und Kikuyu. In diesem 1.Band begleitet man Ivy, die eine große Abneigung gegen das Jagen von Tieren nur als Trophäenjagd hat. Mit ihren 18 Jahren ist sie sehr mutig, entschlossen und vertritt ihre Meinung auch beharrlich, selbst wenn sie sich den Unmut der anderen Mitreisenden zuzieht. Aber gerade diese Eigenschaften helfen ihr, auch in ihrer Ehe und den vielen Schwierigkeiten, ihre Ziele nie aus den Augen zu verlieren. Nicht umsonst wird sie "Mutter der Tiere" genannt. Obwohl sie mit vielen Sorgen und Herausforderungen zu kämpfen hat, ist sie bodenständig und verdient sich den Respekt durch ihre liebenswerte, verständnisvolle Art. Manches Mal muss man mit den Tränen kämpfen muss, weil eben nicht immer alles glatt geht, besonders bei dem Schicksal der Tiere. Dieses Buch ist wirklich beeindruckend, die Sprecherin hat eine angenehme Stimme und Art, dem Leser wirklich das Gefühl einer unvergesslichen Reise zu vermitteln. Mit all den Gefahren, den menschlichen Konflikten, der bunten und eindrucksvollen Tierwelt, vielen lustigen Episoden, aber auch einer besonderen Freundschaft, die mich wirklich sehr berührt und der Geschichte eine ganz spezielle Note gegeben hat. Alleine das Cover und die Vorschau haben mich schon angelockt, ich mag Geschichten von Frauen, die bereit sind, um das, was sie lieben und was ihnen wichtig ist zu kämpfen. Ivys Geschichte ist sehr authentisch und ausdrucksstark und bis auf ein paar kleinere Längen im mittleren Teil hat es Spaß gemacht, sie auf ihrer Reise zu begleiten und das zu erleben, was ein Sprichwort ausdrückt: „Spüre den Boden unter den Füßen und öffne deinen Blick für die Wunder dieser Welt“. Ich freue mich schon auf den 2.Teil, der im Juni 2023 erscheinen wird

5

Ein Buch das zum Träumen einlädt

Durch eine Wildjagd kommen Ivy und ihr Vater von England nach Afrika.Ivy verliebt sich sofort in das Land und die Tierwelt. Dies wird auch sehr genau im Buch beschrieben ,so dass auch bei mir der Wunsch aufgekeimt ist,dort einmal hinzureisen. Diese eindrucksvolle Natur macht Lust auf mehr. Doch Ivy verliebt sich ausgerechnet in einen Wildjäger,obwohl sie von der Jagd überhaupt nichts hält.Nach der zügigen Eheschließung merkt Ivy schnell,dass Adrian nie vorhatte mit dem Jagen aufzuhören und ihre Ehe ihre Erwartungen nicht erfüllt. Nachdem der erste Weltkrieg Afrika erreicht,zieht Adrian in den Krieg. Sie lernt eine Menge über das Land ,die verschiedenen Kulturen, Religionen und Gepflogenheiten. Sie erbaut sich ihre kleine Welt ohne Jagd und wo Mensch und Tier friedlich miteinander Leben können. Ich begleite Ivy beim heranwachsen zu einer jungen,starken Frau ,die für ihre Träume kämpft und sich neu verliebt.Die Autorin hat alles sehr genau beschrieben,so dass man sich fühlt als wäre man dabei. Es ist ein toller Auftakt der Saga und ich bin schon sehr gespannt auf Band 2.

Ein Buch das zum Träumen einlädt
5

Sehr schöner, historischer Roman - besondere Empfehlung für Afrika-Fans!

Mir hat der Roman einfach total gut gefallen. Die Geschichte ist sehr packend und die Hauptfigur Ivy ist mir total ans Herz gewachsen. Da ich selber schon in Kenia war, hat mich sofort das Fernweh gepackt. Auch geschichtlich sehr interessant (spielt zur Zeit des ersten Weltkriegs). Rundum ein absolut gelungener Roman und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

4

Sehr schöne Geschichte

Eine tolle Geschichte! Ich konnte Ivy immer gut verstehen und ihre Gefühle vollkommen nachvollziehen! Die Beschreibung der Landschaft und der Tiere ist traumhaft und ich habe mich immer gefühlt, als wäre ich ebenfalls in Kenia auf der Farm. An einigen Stellen kamen mir ein paar Dinge zu kurz, wie z.B. die verwaisten Tiere und ihre Aufzucht oder die sich verändernde Beziehung zwischen Ivy und Adrian. Dennoch habe ich es in 2 Tagen durchgelesen und freue mich sehr auf den zweiten Teil und hoffe, dass wir viel an der Geschichte von Ivy und Sanele teilhaben werden!

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