Tiere essen

Tiere essen

Hardback
4.3215
VeganerNutztierTierfarmLebensmittel

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Description

»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« – Jonathan Safran Foer

Tiere essen ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht.

Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?

Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet.

In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung nicht ins Auge sehen.

Tiere essen besticht durch elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor – eine unverzichtbare Lektüre für jeden, der über ethische Ernährung und seinen Platz in der Welt nachdenkt.

Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
True Stories
Format
Hardback
Pages
400
Price
20.60 €

Author Description

Jonathan Safran Foer gehört zu den profiliertesten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Seine Romane »Alles ist erleuchtet«, »Extrem laut und unglaublich nah« und »Hier bin ich« wurden mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York.

Posts

27
All
5

Wieviel Leiden akzeptiere ich für mein Essen? Lässt aufhorchen, löst begleitend Wut, Schmerz und Ekel aus und endet in Fassungslosigkeit!

3.5

Wichtige Message, aber ein wenig outdated🥦

Jonathan Safran Foer beschäftigt sich mit der Frage, ob angesichts der immer krasseren Massenindustrie Fleisch essen noch moralisch vertretbar ist. Guess What? Natürlich nicht. Denn die Verhältnisse, unter denen Tiere auf Schlachthöfen leben, sind in den meisten Fällen katastrophal. Die logische Schlussfolgerung des Autors ist, dass eine vegetarische Lebensweise das Problem der Massentierhaltung löst. Ab diesem Moment hat mich das Buch ein wenig verloren. Ich finde es gut, dass der Autor persönlich Schlachthöfe besucht und auf jeder Seite Interviews zu Wort kommen lässt. Angesichts der Tatsachen greift mir das Buch jedoch nicht weit genug. Denn wie kann man es moralisch verwerflich finden, Fleisch zu essen, aber Produkte wie Milch oder Eier, die von den gleichen Tieren in den Schlachthöfen kommen, guten Gewissens konsumieren? Vielleicht liegt es daran, dass das Buch aus den frühen 2010er ist und der Veganismus damals noch nicht so weit verbreitet war. Nichtsdestotrotz ist das Buch ein guter Einstieg für Menschen, die sich bisher nur wenige Gedanken über ihren Fleischkonsum gemacht haben. Denn letztlich ist es auch für die Tiere ein Gewinn, wenn der größte Fleischesser sich plötzlich dazu entscheidet, ein bis zwei Tage die Woche darauf zu verzichten.

5

Must read!!!

Ich möchte nicht paternalistisch sein und Leuten vorschreiben, wie sie zu leben haben. Dennoch habe ich den tiefen Wunsch, dass alle Menschen - mindestens alle, die Fleisch essen - dieses Buch lesen. Denn damit, in unserer heutigen Zeit Fleisch zu essen, geht eine Verantwortung einher, der sich die wenigsten bewusst zu sein scheinen - oder sie verdrängen sie. Nicht nur, dass die Fleischproduktion einer der größten begünstigenden Faktoren der Klimakrise ist - wer Fleisch aus Massentierhaltung konsumiert, macht sich mitverantwortlich. Und das meiste an Fleisch, was es im Supermarkt zu kaufen gibt, ist aus Massentierhaltung. Oder wie es in der Fachsprache heißt: aus 'konventioneller' Tierhaltung. Doch was bedeutet Massentierhaltung überhaupt? Dem geht Foer in seinem Buch 'Tiere essen' auf die Spur und beleuchtet das Thema von unterschiedlichen Seiten. Er schaut sich nicht nur die Klimabilanz an, sondern schaut auch auf durch Massentierhaltung verursachte Krankheiten und Pandemien, sowie auf das Tierwohl. Foer blickt auf und in Massenbetriebe von Geflügel, von Schweinen und von Rindern. Außerdem schaut er genau auf industriellen Fischfang. Es ist eigentlich keine Überraschung, scheint aber doch vielen nicht präsent zu sein, dass sämtliche Tiere - allen voran Fische, Hühner und Schweine - in diesen Betrieben extrem viel Leid ausgesetzt sind. Die Zustände, in denen die Tiere leben müssen, sind nicht mit Adjektiven zu beschreiben. Die, die direkt nach ihrer Geburt totgetrampelt werden, können sich glücklich schätzen. Die Schilderungen von bewusster, gewollter Tierquälerei sind sehr schwer zu ertragen, aber sie sind Teil unserer Realität. Foer führt Gespräche mit Vertreter*innen jeglicher Art, u.a. einem PETA-Aktivisten und Betreiber*innen von Zuchtfarmen und Schlachthöfen. Er konfrontiert diese, hört sich aber auch ihre Sichtweisen an und horcht vor allem auf Ideen, wie es anders gemacht werden könnte. Der Hauptteil des Buches fokussiert sich auf die amerikanische Landwirtschaft, jedoch gibt es ein Vorwort zur Lage in Deutschland, und am Ende auch Anmerkungen, in denen der direkte Vergleich zwischen USA und Deutschland gemacht wird. Übersetzt von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit. Achtung, bitte nehmt die Content Notes ernst. Die Schilderung von massiver Gewalt hinterlässt Spuren. CN: Krieg, Hunger, Tierm0rd, Tierquäl3rei, Exkremente, I-Wort, Rassi$mus, Pandemie, Krankheit, T0d, $uizid

5

Sehr klare Empfehlung

Selten ist ein Buch gleichzeitig so angenehm zu lesen und so unangenehm zu verdauen. Tiere Essen sollte von jedem gelesen werden, der sich mit Ernährung auseinandersetzen möchte.

4

Eines der brutalsten Bücher, das ich je gelesen habe. Und leider keine Fiktion. Über vier Monate habe ich für die Lektüre gebraucht, musste immer wieder lange Pausen einlegen, weil ich das geschilderte Leid der Tiere nicht ertragen konnte. Was für eine furchtbare Spezies wir doch sind ... Aus dem amerikanischen Englisch von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit. #tiereessen #jonathansafranfoer #kiepenheuerwitsch #kiwiverlag #eatinganimals #whatiread #whatiread2024 #booksofinstagram #bookstagram #bücher #lesen #ausgelesen #isabelbogdan #ingoherzke #brigittejakobeit

5

Wer sich "Tierfreund" nennt und Fleisch isst, sollte dieses Buch unbedingt lesen und seine Einstellung überdenken. Der erzählerische Stil ist eindringlich, wenn auch teilweise etwas unsortiert. Foer bezieht sich zwar in erster Linie auf Amerika, aber im Anhang des Buches wird auch auf die Verhältnisse in Deutschland eingegangen, die - abgesehen von der Truthahnzucht - denen der USA bedenklich ähneln.

I don’t rate non-fiction but it was amazing

5

Inspirierend, lustig, traurig, ehrlich, herzzerreißend und augenöffnend. All das, ohne einen erhobenen Zeigefinger. Ganz große Empfehlung. Sollte jeder, der Tiere essen möchte oder auch überlegt es nicht zu tun, gelesen haben.

5

Wahnsinnig spannend nur leider bereits etwas veraltet

4

Eine sehr lesenswerte Lektüre über die Massentierhaltung. Foer lässt Aktivist:innen, Farmer:innen und Schlachthofarbeiter:innen zu Wort kommen, sodass man sich eine eigene Meinung bilden kann, bevor er seinen Schluss zieht.

4.5

“Wenn nichts mehr wichtig ist, gibt es nichts zu retten.” Sehr eindrucksvolles Buch. Ging aber wirklich nur um Amerika. Ich hätte noch spannend gefunden, wie das Ganze in der EU ausschaut.

5

Wow, ein sehr bewegendes Buch. Für mich war es unmöglich, es „wegzulesen”, manchmal musste ich mich sehr überwinden, überhaupt weiterzulesen und in den letzten 2 Wochen hat sich hier viel verändert. Ich denke bewusst darüber nach, was ich kaufe und esse...und Tiere stehen nicht mehr auf dem Speiseplan. Ich bin dankbar für dieses Buch, das in mir eine solch intensive Auseinandersetzung mit meinem Gewissen ausgelöst hat. Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden.

5

Kann ich jedem nur empfehlen, der Mal über den Tellerrand hinausblicken möchte und sich im Endeffekt über unser Konsumverhalten, was Nahrungsmittel angeht Gedanken machen möchte

5

Was kann ich als Vegetarier, der seit 35 Jahren aus Überzeugung auf Fleisch verzichtet, ein Sachbuch zu diesem Thema Neues bringen. Nicht viel. Die von Romancier Foer in eigenen Recherchen zusammengetragen Fakten sind für uns nicht neu, zumindest für einen Großteil der Deutschen. Immerhin leben über 8 Mio. Deutsche schon vegetarisch, also ungefähr jeder Zehnte. Das finde ich eine außergewöhnliche Entwicklung, von der wir in den 80er Jahren nur träumen konnten, als wir als Müslifresser verschrien wurden. Das Buch bringt uns viele Fakten über die Massentierhaltung in den USA, aber so weit entfernt sind wir in Deutschland nicht davon. Auch bei uns werden Schweine gequält und Küken wie Fließbandware aussortiert, geschreddert, gemästet und nach nur wenigen Wochen geschlachtet. Bilder sind einprägsamer als Worte. Gerade zu diesem Thema würde ich eigentlich jeden Interessierten eine gut gemachte Reportage eher empfehlen anstelle eines Buchs, denn die Phantasie kann nicht so schrecklich sind wie die Realität in diesem Fall. Doch Foer schafft es, dass auch ich an einige Stellen das Buch mal weglegen musste (gerade bei der Schweinemast), weil die Quälereien einfach zu barbarisch beschrieben werden. Das Buch ist aber keine Ansammlung von Horrorgeschichten, sondern eine sehr weise und abwägende Herangehensweise an die Themen Tierhaltung und Vegetarismus. Das hat mich äußerst angenehm überrascht, denn ich ziehe mich sehr schnell aus Diskussionen zurück, die zu dogmatisch werden. Foer wählt verschiedene Stilmittel, wie Interviews, persönliche Berichte von Menschen aus der Branche, statistische Aufarbeitung, Glossar und eigene Meinung. Das macht das Lesen abwechslungsreich. Zudem erhebt er nie den Zeigefinger, belehrt nicht, sondern lässt den Leser anhand der Fakten selbst entscheiden, wie er sich ernähren möchte. Und jeder Schritt in die Richtung eines bewussten Fleischkonsums ist schon ein wichtiger Schritt und sollte nicht durch Radikale belächelt werden. Ich selbst habe nie missioniert und in Gruppen auch nie das Interesse gezeigt, über meinen (früher ungewöhnlichen) Fleischverzicht zu diskutieren. Daher ist mir Foers Sichtweise sehr nahe. Es geht ihm auch in erster Linie nicht um die Ernährung wie in so vielen anderen Büchern, sondern um die Tiere. Diesen wichtigen Unterschied sieht man schon am Titel des Buchs, welches ja nicht Fleisch essen heißt. Die Verbindung eines Stück Fleisch zum Tier ist in unserer Gesellschaft verloren gegangen. Fazit: Egal welche Ernährungsform man favorisiert, dieses Buch ist für alle Richtung geeignet. Auch in mir hat es gearbeitet während der Lektüre, denn zwangsläufig fragt man sich ja, ob man als Vegetarier wirklich nur den halben Weg gegangen ist. Ein Vorwurf den Veganer uns ja immer wieder machen. Ich habe mich aber mit der jetzigen Ernährungsweise mich bestätigt gefühlt, denn letztlich ist Sojamilch auch ein Kunstprodukt, welches eine miserable Ökobilanz hat. Es gibt keinen Königsweg, für alles gibt es Pros und Cons. Dies stellt der Autor gut dar und deswegen halt ich Tiere essen für ein sehr gutes Buch.

4

TW // Tierleid, Gewalt an Tieren (animal suffering & cruelty) Ein Plädoyer gegen die Massentierhaltung, die immer ein Graus ist, egal ob man sich für eine vegetarische, vegane oder omnivore Ernährungsweise entscheidet. Spannende Hintergrundrecherchen und Interviews mit amerikanischen Farmern.

5

5☆ ー I've been vegan for close to 3 years now, I've seen just about every documentary on Netflix / YouTube on the topic of factory farming, I've followed over a dozen vegan activists, I know my fair share of the shit that goes on in factory farming. Yet this book still managed to break my heart all over again. And I think if I wasn't vegan yet, I'd ban animal products from my diet right about now. EATING ANIMALS is a painful, but very, very necessary read.

4

Fast schon ein Klassiker vor allem für Vegetarier und solche, die es nach dem Lesen des Buches geworden sind. Ich selbst bin keine Vegetarierin, beschäftige mich aktuell aber mit dem Thema Fleischkonsum eher aus umwelttechnischen Gesichtspunkten und habe zumindest schon einmal das Essen von Fleischprodukten zu Hause gestrichen. Ein KindleDeal kam mir gelegen, so dass ich dieses Buch welches schon lange auf der Wunschliste stand endlich mal erstand und nun auch gelesen habe. Hier konzentriert sich Foer auf das Thema Massentierhaltung und zwar in den USA. Die Frage ist natürlich in wie weit das auf deutsche Betriebe übertragbar ist, aber diverse Skandale haben ja schon bewiesen, dass wir uns soweit nicht davon entfernen. Und wer sich die Discounter Fleischpreise anschaut, der kann auch nicht behaupten, dass diese Tiere ein gutes und langes Leben hatten. Außerdem muss man sich auch fragen wie viel Fleisch importiert wird. Mir hat die Mischung aus Statistiken, Interviews, einem Glossar und den eigenen Erfahrungen des Autors gut gefallen. Zum Beispiel bricht er mit einer Aktivistin in eine „Hühnerfabrik“ (so muss man es nennen!) ein und berichtet von dem Gesehenen. Hier geht es hauptsächlich um das Tierwohl von Schweinen, Hühnern und Rindern; am Rande aber auch um Gesundheit (oder die Krankheiten die durch Massentierhaltung und den Verzehr des Fleisches entstehen können) und Nachhaltigkeit/Umwelt. Dabei ist es keine dogmatische Lektüre von einem „aggressiven“ Vegetarier, denn Foer ist erst im Zuge seiner Recherche zum Vegetarier geworden und gibt zu, dass er doch immer gerne Fleisch gegessen hat. Er lässt „beide Seiten“ zu Wort kommen und stellt viele Fragen, die jeder Leser für sich beantworten kann. Manche Passagen waren mir etwas zu sachlich und langweilig, so dass ich hin und wieder abgeschweift bin und mal die ein oder andere Seite wiederholen musste. Die zum Teil detailliert beschriebenen Quälereien der Tiere sind schon harter Tobak und sicher nichts für zarte Gemüter, aber die Wahrheit tut manchmal weh. Fazit: Ein sehr gutes Werk zum Thema, was mich weiter zum Nachdenken gebracht hat. Sicherlich werde ich weiterhin öfter zu vegetarischen Alternativen greifen, wenn ich auswärts Esse, aber 100% Vegetarier werde ich derzeit nicht. Nachtrag: Eine Bekannte berichtete mir, dass Foer selbst wieder zum Fleischesser geworden ist, wofür ich allerdings nirgends einen „Nachweis“ finden konnte. Weiß jemand etwas darüber?

5

Im Gegensatz zum anderen Buch "Anständig Essen" von Karen Duve ist dieses Buch gewalttätiger und schonungsloser. Eben wegen dieser Schonungslosigkeit würde ich es nicht uneingeschränkt weiter empfehlen, es macht jedoch die Fakten nicht weniger wahr. Falls ich je in meinem Leben wieder Appetit auf Fleisch haben werde, kann ich mir dieses Buch wieder zu Herzen führen - denn wer dieses Buch liest und danach wieder Fleisch aus Massentierhaltung isst, hat entweder zuwenig Verstand oder mangelnde Empathie.

5

Was kann ich als Vegetarier, der seit 35 Jahren aus Überzeugung auf Fleisch verzichtet, ein Sachbuch zu diesem Thema Neues bringen. Nicht viel. Die von Romancier Foer in eigenen Recherchen zusammengetragen Fakten sind für uns nicht neu, zumindest für einen Großteil der Deutschen. Immerhin leben über 8 Mio. Deutsche schon vegetarisch, also ungefähr jeder Zehnte. Das finde ich eine außergewöhnliche Entwicklung, von der wir in den 80er Jahren nur träumen konnten, als wir als Müslifresser verschrien wurden. Das Buch bringt uns viele Fakten über die Massentierhaltung in den USA, aber so weit entfernt sind wir in Deutschland nicht davon. Auch bei uns werden Schweine gequält und Küken wie Fließbandware aussortiert, geschreddert, gemästet und nach nur wenigen Wochen geschlachtet. Bilder sind einprägsamer als Worte. Gerade zu diesem Thema würde ich eigentlich jeden Interessierten eine gut gemachte Reportage eher empfehlen anstelle eines Buchs, denn die Phantasie kann nicht so schrecklich sind wie die Realität in diesem Fall. Doch Foer schafft es, dass auch ich an einige Stellen das Buch mal weglegen musste (gerade bei der Schweinemast), weil die Quälereien einfach zu barbarisch beschrieben werden. Das Buch ist aber keine Ansammlung von Horrorgeschichten, sondern eine sehr weise und abwägende Herangehensweise an die Themen Tierhaltung und Vegetarismus. Das hat mich äußerst angenehm überrascht, denn ich ziehe mich sehr schnell aus Diskussionen zurück, die zu dogmatisch werden. Foer wählt verschiedene Stilmittel, wie Interviews, persönliche Berichte von Menschen aus der Branche, statistische Aufarbeitung, Glossar und eigene Meinung. Das macht das Lesen abwechslungsreich. Zudem erhebt er nie den Zeigefinger, belehrt nicht, sondern lässt den Leser anhand der Fakten selbst entscheiden, wie er sich ernähren möchte. Und jeder Schritt in die Richtung eines bewussten Fleischkonsums ist schon ein wichtiger Schritt und sollte nicht durch Radikale belächelt werden. Ich selbst habe nie missioniert und in Gruppen auch nie das Interesse gezeigt, über meinen (früher ungewöhnlichen) Fleischverzicht zu diskutieren. Daher ist mir Foers Sichtweise sehr nahe. Es geht ihm auch in erster Linie nicht um die Ernährung wie in so vielen anderen Büchern, sondern um die Tiere. Diesen wichtigen Unterschied sieht man schon am Titel des Buchs, welches ja nicht Fleisch essen heißt. Die Verbindung eines Stück Fleisch zum Tier ist in unserer Gesellschaft verloren gegangen. Fazit: Egal welche Ernährungsform man favorisiert, dieses Buch ist für alle Richtung geeignet. Auch in mir hat es gearbeitet während der Lektüre, denn zwangsläufig fragt man sich ja, ob man als Vegetarier wirklich nur den halben Weg gegangen ist. Ein Vorwurf den Veganer uns ja immer wieder machen. Ich habe mich aber mit der jetzigen Ernährungsweise mich bestätigt gefühlt, denn letztlich ist Sojamilch auch ein Kunstprodukt, welches eine miserable Ökobilanz hat. Es gibt keinen Königsweg, für alles gibt es Pros und Cons. Dies stellt der Autor gut dar und deswegen halt ich Tiere essen für ein sehr gutes Buch.

5

Everyone should read this! It is more than being a Vegetarian, it shows so much more in detail why it is important to cut eating meat. It isn't healthy anymore it destroys us, the human kind. Who wants to eat meat by the industries, which are gen manupulating the animals, who can't live under natural living conditions anymore? The industries are creating more Co2 emissions than any transports like plans, cars or ships... Sometimes some aspects are so cruel in this book but on a daily basis soooo real! And the big part of the world doesn't know about it. It's so sad. By eating the way we eat, we destroy ourselves. Not just our health but also our environment.

5

This book left me feeling like Bluebeards wife: She then took the little key, and opened the door, trembling. At first she could not see anything plainly, because the windows were shut. After some moments she began to perceive that the floor was all covered over with clotted blood...[...] The world can welcome another vegetarian in the club. Tremendous research went into these 341 pages. It was worth every minute. Everyone should read this. At least everyone in the west. This is no attempt to preach or convert. I don't give a dime about anybodys health but mine but education and knowledge is power. What consequences people may draw from it is their choice. This book is informative and actually discusses the problem, shows alternatives and gives a push to re-think some behavioral patterns most of us aren't aware of (anymore). It's not for feeble minds, inculding me. It left me hurting and crying my eyes out because I cannot comprehend such sadistic cruelty. I'm born in a corner of the world where your farm animals are more important than you, because your life depends on them. They are treated accordingly. Without exception. I knew how mass production works but not to the full extent. Definetelly eye-opening.

5

The hard, cruel truth about meat production and animal products. Whoever is still able to eat meat, chickens or fish after reading this book simply doesn't have a soul.

5

I think this is a good book to start if you both want to practice mindful eating and get a glimpse of horrible treatments that animals face every second of their lives. Every page leaks blood, blood everywhere. There are many reasons that make me appreciate this book so much. Facts are simply put in. They are increadibly hard to read but it is more important that they are written as raw as it can be. Everything. Is. Always. About. Money. This book is an important, life-changing conversation starter and I want everybody to read this. Even though outcomes may still vary from people to people, everybody should be aware of the horror that we put animals in. It is simultaneously ironic since we are our own most fucked up enemies. We cause so much suffering to everything. I also liked that this isn’t preachy despite of having the best reasons to be. It includes different perspectives on welfare of animals vs animals rights and lets the reader decide which side to root for and implement the results into their lives. Anyways, I have finally gathered the courage and read this book. I wish I had read it long time ago. But I was scared. Sometimes it leaves you shaking, unable to turn the pages let alone touch them, you hold your breath and tears bu it is so important to keep reading. Maybe it's not the most updated piece of information but a damn good one that can direct -much needed- attention to this massacre.

5

Tiere essen war für mich augenöffend und gleichzeitig habe ich das Bedürfnis verspürt, die Augen schließen zu wollen. Und umso wichtiger ist es, dass wir uns den unbequemen Wahrheiten stellen. Ich bin zwar seit 6 Tagen Vegetarierin und weiß um das Leid der Tiere, doch auch mich hat es nochmal bestärkt. Natürlich möchte ich, dass Fleischesser sagen, dass ich nicht so „militant“ und „missionarisch“ bin. Weil ich nicht die komische Vegetarierin sein möchte. Aber ist das nicht komisch? Denn Sie wollen es, weil es bequem ist für sie. Ich versuche mir zuzureden, dass ich nur so weiter komme. Dass ich inspirieren möchte, aber eigentlich ist es auch bequem für Fleischesser. Sie werden nicht allzu harsch hinterfragt. Was ist der beste Weg? Wie schaffe ich es, die Augen derer zu öffnen, die sie krampfhaft geschlossen halten? Diese Fragen konnte mir das Buch zwar nicht beantworten, aber hat sie verstärkt und den Drang, die Antworten finden zu wollen. Und hauptsächlich hat mich das Buch bewegt, Tränen in die Augen getrieben und eine Wut entzündet und eine Hilflosigkeit vertieft. Und dennoch kann ich am Ende des Tages sagen: Ich unterstütze das Leid der Tiere nicht. Das muss erst mal reichen.

5

What happens to the animals that we eat is something that is probably at the back of all our minds but a lot of us choose not to think about it too hard. Jonathan Safran Foer did a three years research on the subject. It's not a book that you enjoy, it's horrible and nearly made me cry a lot of times, but it's something everyone should be aware of i think.

5

"Unsere Reaktion auf die Massentierhaltung ist letztlich ein Test dafür, wie wir auf die Schwachen, die Unsichtbaren, die Stummen reagieren - sie ist ein Test dafür, wie wir handeln, wenn uns niemand zwingt, auf die ein oder andere Weise zu handeln." Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt alle nervigen Veganer-Klischees erfülle, kommt jetzt trotzdem eine Bewertung. Besonders bei diesem Buch habe ich das Gefühl, dass man sich unweigerlich positionieren muss, wie man denn selbst zum "Tiere essen" steht und damit steht unweigerlich in Verbindung, dass man - wie auch am Esstisch selbst - polarisiert. Anmerkung zum Autor: Zugegeben, ich bin kein großer Fan von Foers Büchern. Ohne Frage ist er ein begnadeter, talentierter Autor aber irgendwie entsprach es nie meinem Geschmack: zu prätentiös, zu viele Verkettungen, nicht die Art von Geschichten, die es schafften mich zu begeistern. "Tiere essen" ist da anders. Sein zeitweilig fast zynischer, böser Humor lockert die düstere Atmosphäre (die beim Schreiben über Tierhaltung automatisch aufkommt) auf. Ihm gelingt es dennoch ohne Verbitterung davon zu erzählen. Auch zahlreiche Anekdoten und Erzählungen über sein Hund und seinen Sohn machen das Buch ganz besonders. Ich kann an dieser Stelle nur seinen Mut und sein Engagement loben, drei Jahre lang durch die USA zu reisen, mit den verschiedensten Menschen - vom Tierschützer bis zum Farmer - zu sprechen und all diese Fakten aus Studien zusammen zu sammeln. Auch, dass er allen Menschen eine Stimme verleiht, den Farmen, den Arbeitern, den Tierrechtlern, den Unternehmern (nur die Tiere bleiben, wie bezeichnend, stumm) und sie so aus ihrer Position reden lässt, war ein großartiger Einfall. Er kommentiert nicht, lässt sie sprechen, sodass der Leser sich selbst eine Meinung dazu bilden kann. Als einer der ersten belletristischen Autoren, der über dieses komplizierte und teilweise so emotional aufgeladene Thema zu schreiben, ist er, für mich persönlich, etwas ganz Besonderes. Anmerkung zur Rinderschlachtung: Foer beschreibt in einem Kapitel den Ablauf einer Schlachtung. Heutzutage ist vielen der Umgang mit Nutztieren und damit auch das Schlachten fremd. Vielleicht haben die Großeltern noch vom Gänserupfen oder Schweineschlachten erzählt aber, besonders in der heutigen Generation, ist so etwas die Seltenheit geworden. Zuerst werden die Rinde also mit einem Bolzenschuss betäubt oder getötet, dann werden sie vom Hals bis zum Ende aufgeschnitten, um komplett auszubluten, um dann gehäutet zu werden. "Die Rinder am hinteren Ende des Ganges, der in den Tötungsraum führt, scheinen nicht zu begreifen, was sie erwartet, doch wenn sie den ersten Bolzenschuss überleben, dann wissen sie offenbar sehr genau, dass sie um ihr Leben kämpfen. Ein Arbeiter dazu: 'Die Köpfe recken sich hoch, sie schauen sich um, versuchen, sich zu verstecken. Das Ding hat sie schon einmal getroffen, und sie wollen es nicht wieder an sich rankommen lassen.'" Wer an solchen Stellen - und das ist eine der harmloseren - kein Mitleid empfindet, ist für mich vollkommen empathielos. Anmerkung zur deutschen Ausgabe: Das Buch berichtet aus amerikanischer Perspektive. Sogar Thanksgiving wird nicht ausgelassen. Der deutschen Ausgabe ist es zum Glück gelungen, die Informationen in einem Anhang zu ergänzen. Dass die Situation in Deutschland nicht besser ist, macht betroffen Anmerkung zu einigen Mankos: An einigen Stellen bezieht Foer zu schwach Position, wo ich mir eine stärkere Meinung gewünscht hätte. Er schreibt zwar über Legehennen, lässt aber die Behandlung von Milchkühen ganz außen vor. Dabei sieht es hier auch nicht viel besser aus als auf den meisten Schlachthöfen. Es kam mir manchmal fast wie ein gezieltes Ausweichen vor. Anmerkung zum Schluss: An einer Stelle unterscheidet Foer zwischen Tierrecht und Tierschutz. Beim Tierschutz soll es darum gehen, Regeln für humaneres Schlachten oder Misshandlungen festzulegen. Tierrecht hingegen spricht den Tieren ein Recht auf Leben und Freiheit aus. Ich muss zugeben, dass ich mich eher zu den (vielleicht extremen) Tierrechtlern hinzuzähle. Ein Tier töten, das käme mir immer falsch vor. Warum also sollte ich jemanden dafür bezahlen es zu tun?

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