Dustlands - Die Entführung
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Description
Book Information
Author Description
MOIRA YOUNG, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. Ihre DUSTLANDS-Trilogie erschien in zahlreichen Ländern und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Um ehrlich zu sein, bin ich auf Dustlands – Die Entführung erst aufmerksam geworden, als vor Kurzem der zweite Teil erschien. Doch dann wanderte er sofort auf meine Wunschliste und wurde gleich nach seinem Einzug in mein Bücherregal verschlungen. Das Buch ist in vielerlei Hinsicht ein Roman, der sich von anderen abheben kann. Zunächst ist da einmal der Schreibstil der Autorin. Es gibt keine Anführungszeichen, die die wörtliche Rede markieren. Und manche Worte sind immer abgekürzt: „Ich find; übern See“ und so weiter. Anfangs hatte ich damit ein paar Probleme, doch ich konnte mich dann erstaunlich schnell daran gewöhnen und später ist es mir gar nicht mehr aufgefallen. Ganz hinten auf dem Umschlag hat die Autorin geschrieben, dass sie durch diese Schreibweise die Umstände der Protagonistin authentischer darstellen wollte und meiner Meinung nach ist ihr das gut gelungen. Denn diese Protagonistin ist das zweite Außergewöhnliche an dem Buch. Saba ist 18 und lebt in einer Welt, die in der Zukunft spielt. Seit ihre Mutter gestorben ist, lebt sie mit ihrem Zwillingsbruder Lugh, ihrer kleinen Schwester Emmi und ihrem Vater praktisch isoliert am Silverlake. Saba als stur zu bezeichnen, wäre untertrieben. Sie ist keine typische Protagonistin. Sie tut viele Dinge, die falsch sind, doch dadurch wirkte sie auf mich nur noch authentischer. Moira Young hat es geschafft, mir Verständnis für Saba abzuringen, das ich für andere Figuren nicht unbedingt gehabt hätte. Sie ist dickköpfig, schafft es andauernd, Leute vor den Kopf zu stoßen und ist ziemlich gehässig zu ihrer kleinen Schwester. Überhaupt war mir dieses ganze Geschwister-Verhältnis anfangs schleierhaft. So wie Saba ihren Zwillingsbruder Lugh beschreibt – man könnte schon fast sagen: anhimmelt – könnte man eher meinen, dass sie ein Liebespaar anstatt Geschwister sind. Für Saba bedeutet Lugh alles und sie selber ist nichts. Und dann ist da noch ihre kleine Schwester Emmi, bei deren Geburt Sabas Mutter gestorben ist. Aus diesem Grund hasst Saba Emmi und ist ziemlich gemein zu ihr. Doch als eines Tages in schwarz vermummte Männer kommen, Sabas Vater erschießen und Lugh entführen, sind Saba und Emmi auf sich gestellt. Eine spannende und oft harte Reise beginnt. Im Laufe des Buches macht Saba eine wahnsinnige Entwicklung durch. In vielen Situationen beweist sie ihren Mut und ihre Stärke. Auch die Welt, in der sie leben, ist sehr eindrucksvoll. Was ich etwas vermisst habe, sind ein paar Erklärungen, warum diese Welt so ist, wie sie ist. Es ist offensichtlich, dass irgendwas passiert sein muss. Vermutlich sind das alles Folgen der Klimakatastrophe. Wir Menschen zur jetzigen Zeit werden „Abwracker“ genannt und unsere Städte sind verlassen und verwildert. Es scheint zu Sabas Zeit viel weniger Menschen zu geben und Technik gibt es auch nicht mehr wirklich. Leider klärt die Autorin uns (noch?) nicht über die Umstände auf. Ich hoffe, im zweiten Teil mehr zu erfahren. Fazit: Insgesamt war das Buch ein Abenteuer für mich, das bis zur letzten Seite voller Spannung war. Auch wenn Saba eine sehr eigenwillige Protagonistin war, konnte ich ihre guten Seiten entdecken und sie in mein Herz schließen. Es gab zwar keinen richtigen Cliffhanger, doch ich bin sehr gespannt, was mich in Band 2 erwartet.
Dieses Buch von Moira Young hat recht schnell mein Interesse geweckt. Das vorgestellte dystopische Setting klang für mich nach viel Potenzial und auch der Klappentext ließ auf eine spannende Story schließen. Allerdings wurde ich leider bitter enttäuscht. Dazu möchte ich vorab noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt und ich dieses Buch keinesfalls als schlecht bezeichnen will. Auch habe ich das Buch nicht beendet, weshalb ich leider nicht wirklich viel zum Storyverlauf sagen kann. Es geht um Saba, ein junges Mädchen, dass gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Geschwistern in einer kargen Landschaft um den Silverlake aufwächst. Als eines Tages ihr Zwillingsbruder Lugh von unbekannten Männern entführt wird, schwört sie ihn zu retten und begibt sich auf eine Reise durch eine unbekannte Welt voller Gefahren. Denn die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und befindet sich in einer wilden, gesetzlosen Zukunft. Das Cover des Buches ist auf den ersten Blick sehr ansprechend. Passend zum Namen bietet sich eine karge und trockene Landschaft, welche mit Sandfarben die richtige Stimmung vermitteln soll. In meiner Vorstellung erwartete ich eben solche Umgebung in der Geschichte selbst. Eine echte Herausforderung und vor allem auch für mich der Knackpunkt und Haken am gesamten Buch war der Schreibstil. Das Buch ist aus Sabas Sicht geschrieben und ähnelt Gedanken, die die Dialoge und den Ablauf der Geschichte beschreiben sollen. Das Ganze passiert allerdings in so einer schlechten Grammatik, dass es für mich unmöglich gemacht hat das Buch zu beenden. Saba wird zu Beginn als sehr ungebildet bezeichnet, was durchaus vor dem Hintergrund der gegebenen Welt/Situation logisch ist. Es wird sehr viel Umgangssprache verwendet und in den Sätzen finden sich immer wieder Einschübe wie "...oder so...". Die wörtliche Rede wird in Dialogen nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, was mich sehr oft verwirrt hat und sie endet meistens mit den Worten ", sagte/fragte sie". Eine Abwechslung findet hier so gut wie nie statt. Oftmals wiederholen sich Worte in einem Satz, oder es werden ganze Endungen verschluckt. Die Sätze sind sehr kurz und teilweise nicht einmal Sätze. Sie fängt an zu kreischen. Schnappt nach Luft und schluchzt und kreischt und kreischt und kreischt. Emmi! brüll ich sie an. Hör auf! Aber sie kann nicht. Sie ist völlig durch den Wind. Außer Kontrolle. ~ Seite 42 ff. Aufgrund dieser sehr einfach gehaltenen Sprache kommen eben auch die Beschreibungen der Umgebung viel zu kurz und Kapitelübergänge wirken einfach zusammenhanglos. Die Stimmung und das Setting würde ich als dystopisch und postapokalyptisch bezeichnen. Leider fehlen mir hier die Informationen über Landschaften und Ereignisse, sodass ich mir kein klares Bild von eben diesen machen konnte. In Gedanken hat man zwar schon eine grobe Vorstellung, von der Welt, die sich der Protagonistin bietet, aber diese sind trotz allem sehr schwammig und unscharf. Mit Saba selbst als Protagonistin bin ich absolut nicht warm geworden. Sie wirkt auf mich einfach nur unsympathisch. Saba ist sehr ungestüm und unhöflich, hat keine Manieren und wirkt in vielen Situationen einfach nur naiv. Ständig versucht Sie ihren eigenen Kopf durchzusetzen und merkt nicht einmal, dass das, was Sie tut, keinen Sinn ergibt. Sie ist beratungsresistent und permanent schlecht gelaunt. Für mich die bisher nervigste Protagonistin von allen. Fazit: Hier wurde eine interessante Story und ein doch recht ansprechendes Setting durch einen so ungewohnten und seltsamen Schreibstil zunichtegemacht. Für mich war dieses Buch leider ein kompletter Flop, aber jemand, der sich mit dem Stil und der Sprechweise anfreunden kann, sieht die Dinge vielleicht etwas anders.
Inhaltsangabe: »Sie nennen mich den Todesengel. Weil ich noch nie einen Kampf verloren habe.« Sabas Zwillingsbruder wird von Soldaten verschleppt. Sie schwört, ihn zu finden und zu befreien. Mit dem Mut der Verzweiflung macht sie sich auf einen Weg voller Gefahren, Gewalt und Verrat. Sie kann niemandem vertrauen - auch nicht dem Mann, der ihr das Leben rettet.Der erste Band einer epischen Endzeit-Fantasy, eine Geschichte, die dein Herz schneller schlagen lässt. Meine Meinung: Oh man ich sage am besten direkt das ich und das Buch einige Zeit gebraucht haben um warm zu werden. Ich habe fast drei Wochen dran gelesen, habe immer mal wieder ein anderes Buch bevorzugt, für die ersten 200 Seiten gingen also fast 20 Tage ins Land und dann hatte es mich gepackt und die letzten 250 Seiten hab ich an einem gemütlichen Sonntag weg gelesen. Warum ich so schwer rein kam lag zu aller erst an dem sehr (zu) einfachen Schreibstil. Aber nach einiger Zeit hatte man/ich sich/mich dran gewöhnt. Dann konnte ich Saba am Anfang gar nicht leiden, sie und ihr Zwillingsbruder Lugh sind unzertrennlich und Saba hängt am ihn, aber die beiden haben noch eine jünger Schwester, Emmi, durch ihre schwere Geburt ist leider ihre Mutter gestorben. Saba verachtet Emmi dafür und gibt ihr die Schuld, das hat mich so sauer gemacht, wie naiv ist Saba bitte, wenn sie einem kleinen Baby für so was die Schuld gibt, auch nach all den Jahren (9) haben sich ihre Gefühle zu Emmi nicht geändert. Das hat mich wirklich schrecklich aufgeregt, es bleibt auch noch eine ganze weile so. Argh!!! Durch den Tod ihrer Mutter ist auch der Vater nicht mehr der alte. Lugh und Saba kümmern sich um alles. Doch leider leben sie an einen ausgetrockneten See, weit weg von anderen Menschen. Lugh will am liebsten weg. Auf einmal wird Lugh von Soldaten verschleppt, Saba verspricht ihn zu finden und zu befreien. Sie will sich alleine auf den Weg machen, ihre Schwester bei einer Bekannten lassen, doch da kennt Saba Emmi nicht, die will auch ihren Bruder finden. So machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg. Ab dann gefiel mir das Buch auch schon besser, Saba entwickelt sich während der Geschichte weiter, sie ist eine sehr starke junge Frau. Auch sie und Emmi kommen sich näher. Sie treffen auf Feind und Freund, ob sie Lugh finden, was aus ihnen wird müsst ihr natürlich selber lesen. Fazit: Wenn man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, Sabas gute Seiten entdecken kann, ist es ein spannendes Buch mit vielen tollen Seiten, und es macht Lust auf die Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen werde, auch wenn meine Bewertung nicht ganz so gut ist, aber der Anfang war echt hart.
Hallo ihr Lieben! Mit dieser Rezension möchte ich euch gerne ein Buch ans Herz legen, welches ich erst auf den zweiten Blick lieben gelernt habe. Dabei handelt es sich um: Dustlands - Die Entführung von Moira Young Dustlands Moira YoungDustlands - Inhalt von lovelybooks: Durch die Wüste und über die Berge: In einer Welt nach unserer Zeit kämpft eine junge Frau um die Befreiung ihres Zwillingsbruders – und für die Freiheit eines ganzen Landes. Der erste Band eines epischen Fantasy-Abenteuers, eine Geschichte, die das Herz schneller schlagen lässt. Die 18-jährige Saba lebt sehr abgeschieden mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi in einer extrem kargen Einöde am Silverlake – bis eines Tages vier bewaffnete Reiter auftauchen, um den Bruder zu entführen. Saba schwört, Lugh zu finden und zu befreien. Dazu muss sie ihr Zuhause verlassen, eine Wüste durchqueren und viele Gefahren überstehen. Sie wird gefangen genommen und verwundet. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: Ein wüstes Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem verrückten König und seinen Soldaten beherrscht, die die Bevölkerung mit einer Droge in Schach halten. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen, aber sie trifft dort auch auf einen Mann, der sie liebt, und eine Truppe von Rebellinnen, die sie unterstützen. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Gebundene Ausgabe: 464 Seiten Verlag: Fischer FJB; Auflage: 2 (14. Dezember 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3841421423 ISBN-13: 978-3841421425 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre Originaltitel: Blood Red Road Rezension Ich muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mit der Geschichte und der Protagonistin Saba warm geworden bin. Ich habe das Buch nach den ersten 30 Seiten sogar weg gelegt - bzw. in diesem Fall den ebook-Reader ausgeschaltet, da ich den Schreibstil als sehr gewöhnungsbedürftig empfand - eher noch nervtötend und plump. Die Autorin verwendet keine direkte Rede und erzählt in der ich-Form aus Sabas Sicht, die selbst nicht lesen und schreiben kann und recht einfach gestrickt ist. Allerdings haben mich die Rezensionen, die oftmals auch den Schreibstil bemängelten, dazu gebracht es noch einmal in die Hand zu nehmen. Und siehe da - ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Man gewöhnt sich an den ungewöhnlichen Stil und wird nach einem etwas verhaltenem Start dann doch recht schnell Feuer und Flamme. Ich lese in der Tram auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause und habe schon das ein oder andere Mal beinahe meine Haltestelle verpasst, weil ich so vertieft und gefesselt war. Jedes Mal bin ich ein wenig traurig wenn ich aussteigen muss und nicht mehr weiter lesen kann. :) Es gibt aber auch den ein oder anderen Kritikpunkt - Achtung hier wird ein wenig gespoilert! +++ Spoiler start +++ Es stört mich ein wenig, dass Saba so sehr auf Lugh fixiert ist und Emmi eher als lästiges Anhängsel betrachtet. Zu Beginn hatte ich den Eindruck als sei Saba recht hilflos ohne ihren Bruder, doch bei den Käfigkämpfen ist sie alles andere als das. Die Balance zwischen Todesengel und Saba-ohne-Lugh hätte ein bisschen ausgewogener sein dürfen. Auch ihre Sturheit ist auf die Dauer ein wenig anstrengend. Zu Gute halten muss man Saba allerdings, dass sie sich entwickelt und dazu lernt und einsieht, dass Emmi nicht Schuld am Tod der Mutter ist und sie letztendlich doch Hilfe von anderen annimmt. +++ Spoiler ende +++ Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, hat es mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es für Kurzweile zu sorgen und den Leser emotional mitzunehmen - ich hatte das ein oder andere Mal doch ein wenig feuchte Augen - aber ich bin ja was sowas angeht auch eine Heulsuse... :) Bewertung: 4 von 5 Ich freue mich schon auf den zweiten Teil "Herzstein" und werde euch auch gerne dazu meine Meinung mitteilen! Habt ihr das Buch gelesen, wie ist eure Meinung dazu und habt ihr Lese-Empfehlungen für mich? Nur her damit! Alles Liebe vom Frollein
Kurzbeschreibung: In einer wilden und gesetzlosen Zukunft, in der das Leben wenig wert ist und das Überleben schwer, wächst Saba am abgeschiedenen Silverlake auf. Nur sehr selten sieht sie andere Menschen als ihren Vater oder ihre Geschwister. Bis eines Tages vier bewaffnete Reiter ihren Zwillingsbruder entführen. Saba schwört, Lugh zu finden. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: ein Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem verrückten König beherrscht, der die Bevölkerung mit einer Droge und mit seinen Soldaten, den Tonton, in Schach hält. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen. Eine Truppe von Rebellinnen kommt ihr zu Hilfe. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Zur Autorin: Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, hatte als Schauspielerin und Opernsängerin viele Engagements in Kanada und Europa, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. "Dustlands. Die Entführung" ist ihr erster Roman. Rezension: Die Welt in einer fernen Zukunft: Die 18-jährige Saba lebt zusammen mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi an einem wüstenähnlichen Ort namens Silverlake. Eines Tages werden sie von vier unbekannten Reitern überfallen. Ihr Vater kommt dabei ums Leben und Lugh wird von ihnen entführt. Saba schwört, ihren Bruder wiederzufinden und macht sich mit Emmi auf den beschwerlichen Weg zu Mercy, einer alten Freundin ihrer Mutter, bei der sie Emmi unterbringen möchte. Doch kommt alles ganz anders, und Saba findet sich bald in Hopetown wieder, einem heruntergekommenen Ort, an dem sie sich in Käfigkämpfen beweisen muss, und das auf Leben und Tod. Wird sie Lugh jemals wiedersehen und retten können? Saba empfand ich anfangs als recht unsympathischen Charakter. Vor allem im Umgang mit ihrer kleinen Schwester Emmi benimmt sie sich gemein und unfair, denn sie empfindet sie als regelrechte Last und Klotz am Bein. Lugh, ihr Zwillingsbruder, jedoch ist ihr Ein und Alles, und Saba setzt alles daran ihn wiederzufinden, was recht imponierend ist. Sie scheut keine Anstrengung oder Gefahr auf ihrem steinigen Weg und muss allerhand durchmachen. Und gerade das lässt Saba während der Geschichte wachsen. Sie verändert ihren Charakter merklich ins Positive, wird reifer und sympathischer. Die kleine Emmi ist ein wunderbarer Charakter. Sie muss sich mit ihren gerade einmal 9 Jahren gegen ihre große Schwester behaupten, die gar nichts von ihr hält, ist aber für ihr Alter weitaus klüger und mit der Zeit auch unerschrockener als man denken möchte. Lugh hingegen bleibt etwas blass, was aber verständlich ist, da er im Grunde genommen nur am Anfang und Ende der Geschichte persönlich in Erscheinung tritt. Größtenteils wird er nur in Sabas Gedanken während der Suche nach ihm lebendig, doch ist er dadurch immer unterschwellig anwesend. Anfangs war ich etwas durch den Schreibstil der Autorin irritiert, denn Moira Young lässt keinerlei wörtliche Rede in ihren Roman einfließen. Erzählt wird die Geschichte aus Sabas Sicht in der Gegenwart, und ich hatte zu Beginn Probleme mit ihrer Sicht der Dinge. Denn Saba spricht sehr abgehackt und lässt bei Verben generell das "e" am Ende weg. Doch wird dies damit erklärt, dass Saba nie Lesen und Schreiben gelernt hat und somit wirkt diese einfache Redeweise schon wieder authentisch. Mich konnte "Dustlands. Die Entführung" auf jeden Fall begeistern und in seinen Bann ziehen. Da es sich um den Auftaktband einer Trilogie handelt, ist das Ende etwas offengehalten. Der zweite Band, der "Rebel Heart" heißen wird, soll dieses Jahr im Original erscheinen. Die deutsche Fortsetzung ist für 2013 geplant. Zur Gestaltung des Buchs: Der Buchumschlag zeigt eine Wüste, in der Saba umherläuft. Ihn zieren ganzseitig, in Spotlackoptik hervorgehobene und geprägte, angedeutete Risse. Der Buchtitel wurde ebenfalls in Spotlackoptik hervorgehoben. Das eigentliche Buchcover zeigt die identische Umschlaggestaltung. Fazit: "Dustlands. Die Entführung" ist ein spannender Auftakt einer neuen Dystopie-Trilogie mit einer anfangs sperrigen Protagonistin, die man aber sehr bald in sein Herz schließt. Auch die Nebencharaktere sind hier sehr gut gelungen. Dies alles macht sehr neugierig auf die Fortsetzung!
Beschreibung Sabas Vater wird von Fremden ermordert und ihr geliebter Zwillingsbruder Lugh wird verschleppt. Nur sie und ihre kleine Schwester Emmi bleiben zurück. Saba hat ihrem Bruder geschworen ihn zu finden und zu befreien. Voller Wut und Verzweiflung macht sich Saba auf eine gefährliche Reise die voller Gefahren und Gewalt steckt. Obwohl sie keinem traut findet Sabe Freunde die ihr auf ihrem beschwerlichen Weg beistehen. Meine Meinung Der Jugendroman >>Dustlands – Die Entführung<>Dustlands - Die Entführung<< finde ich ziemlich interessant und fesselnd. Leider wurde mein schöner Lesefluss immer wieder durch die gewöhnungsbedürftige Sprache der Autorin unterbrochen. Obwohl der Slang gut zum Gesamtbild des Romans passt fand ich ihn ab und an als störend. Hinzukommt das bei wörtlicher Rede außerdem vollkommen auf das Setzen von Satzzeichen verzichtet wurde. So musste ich öfters nachlesen um mich zu vergewissern ob es ein gesprochener Satz war und von wem dieser Satz gesagt wurde. Nachdem ich mich jedoch an den Schreibstil gewöhnt hatte ging das lesen einigermaßen flüssig voran und ich konnte mich auf die Geschichte mit all ihren Facetten einlassen. Ein Pluspunkt ist die Hauptprotagonistin Saba. In ihr störrisches und kämferisches Wesen mit Ecken und Kanten habe ich mich schnell verliebt! Etwas unpassend fand ich bei so einer starken und impulsiven Charakter, dass sie sich so abhängig von ihrem Bruder macht. Daneben die kleine Schwester Emmi die mit ihrer quirligen und naiven Art eine wahnsinnige Entwicklung durchmacht und dann wäre da natürlich auch noch Lugh von dem man eigentlich nicht viel erfährt. Nur durch Sabas Abhängigkeit und ihre Gedanken zu ihm kann man sich selbst ein Bild von Lugh zeichnen. Im Ganzen gesehen fand ich den Auftakt zu Moira Youngs Fantasy Epos recht ansprechend und vergebe daher trotz meinen Kritikpunkten 3,5 von 5 Sterne. Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 2011 Dustlands – Die Entführung (eng. Blood Red Road) 2012 erscheint im Oktober (eng. Rebel Heart) Fazit Eine interessante und abenteuerreiche Dystopie der es leider etwas an Form und flüssiger Sprache fehlt. ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.04.2012
Beschreibung Sabas Vater wird von Fremden ermordert und ihr geliebter Zwillingsbruder Lugh wird verschleppt. Nur sie und ihre kleine Schwester Emmi bleiben zurück. Saba hat ihrem Bruder geschworen ihn zu finden und zu befreien. Voller Wut und Verzweiflung macht sich Saba auf eine gefährliche Reise die voller Gefahren und Gewalt steckt. Obwohl sie keinem traut findet Sabe Freunde die ihr auf ihrem beschwerlichen Weg beistehen. Meine Meinung Der Jugendroman >>Dustlands – Die Entführung<>Dustlands - Die Entführung<< finde ich ziemlich interessant und fesselnd. Leider wurde mein schöner Lesefluss immer wieder durch die gewöhnungsbedürftige Sprache der Autorin unterbrochen. Obwohl der Slang gut zum Gesamtbild des Romans passt fand ich ihn ab und an als störend. Hinzukommt das bei wörtlicher Rede außerdem vollkommen auf das Setzen von Satzzeichen verzichtet wurde. So musste ich öfters nachlesen um mich zu vergewissern ob es ein gesprochener Satz war und von wem dieser Satz gesagt wurde. Nachdem ich mich jedoch an den Schreibstil gewöhnt hatte ging das lesen einigermaßen flüssig voran und ich konnte mich auf die Geschichte mit all ihren Facetten einlassen. Ein Pluspunkt ist die Hauptprotagonistin Saba. In ihr störrisches und kämferisches Wesen mit Ecken und Kanten habe ich mich schnell verliebt! Etwas unpassend fand ich bei so einer starken und impulsiven Charakter, dass sie sich so abhängig von ihrem Bruder macht. Daneben die kleine Schwester Emmi die mit ihrer quirligen und naiven Art eine wahnsinnige Entwicklung durchmacht und dann wäre da natürlich auch noch Lugh von dem man eigentlich nicht viel erfährt. Nur durch Sabas Abhängigkeit und ihre Gedanken zu ihm kann man sich selbst ein Bild von Lugh zeichnen. Im Ganzen gesehen fand ich den Auftakt zu Moira Youngs Fantasy Epos recht ansprechend und vergebe daher trotz meinen Kritikpunkten 3,5 von 5 Sterne. Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 2011 Dustlands – Die Entführung (eng. Blood Red Road) 2012 erscheint im Oktober (eng. Rebel Heart) Fazit Eine interessante und abenteuerreiche Dystopie der es leider etwas an Form und flüssiger Sprache fehlt. ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.04.2012
Once I was used to the writing style (about only a few pages in - much to my own surprise), I really got into this story. Saba is a tough heroine with flaws, but those flaws are believable. The plot is fast-paced and action-packed. And Saba's love-interest is hot (in his own way). I'm really looking forward to [b:Rebel Heart|13042154|Rebel Heart (Dust Lands, #2)|Moira Young|http://d.gr-assets.com/books/1326311073s/13042154.jpg|18206269]
Meine Gedanken zum Buch: Zu allererst möchte ich mit dem Schreibstil beginnen, der doch sehr eigentümlich ist und mit dem viele ihre Probleme haben werden – dessen bin ich mir sicher, weil mir ging es nicht anders. Wenn mich keiner vor dem Lesen des Buches auch darauf hingewiesen hätte, was mich erwartet, wäre ich enttäuscht gewesen, aber so war ich vorbereitet und konnte mich darauf einlassen. Es spielt nämlich in einer dystopischen Zukunft, deren Gesellschaft sich aber zurück entwickelt hat, in der es keine Bücher gibt und folglich auch keine richtige Sprache. Darum sind bei den Verben die E am Ende verschluckt oder es werden auch keine Anführungszeichen geschrieben. Als Stilmittel, um die Welt besser zu veranschaulichen, find ich es okay, aber wenn man das nicht weiß, hätten sicher viele Probleme mit der Schreibweise. Es klingt am Anfang wirklich sehr komisch und ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich daran und zum Schluss bemerkt man es kaum noch. Außerdem hatte ich zu Beginn auch Probleme mit der Hauptfigur Saba, die eher ein kratzbürstiger, schnell wütender, sturer Charakter ist und sich im Prinzip nur um sich oder ihren Zwillingsbruder Lugh kümmert und sorgt. Erst später weicht sie auf, lässt einem auch ihr Herz sehen, bzw. verändert sich und erkennt, dass auch noch andere Dinge im Leben wichtig sind und sie kämpft für mehr als nur sich selbst oder Lugh. Sie hat eine tolle Wandlung durchlebt und am Ende mochte ich sie richtig gerne. Hier war es auch schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwester Emmi sich verändert hat und später zwischen ihr und Jack. Und ja, oh Jack – er war toll und jetzt weiß ich auch, warum vorher alle immer von ihm geschwärmt haben. Er hat genau die richtige Mischung aus scherzenden, sarkastischen Herumtreiber und einem starken, ehrenhaften Helden, dem die Welt und die Menschen darin wichtig sind und auch sein Leben dafür gibt. Natürlich schaut er auch nicht schlecht aus und kann mit seinen Dialogen punkten, auch wenn Saba ihm manchmal zur Weißglut bringt – was ich verstehen kann – der Arme. ;) Eigentlich waren fast alle Charaktere im Buch toll, also die Guten und auch die Bösen – sie alle wirkten realistisch und lebendig. Die Handlung war teilweise bis zum Ende im großen Bogen das, was ich mir zum Anfang gedacht/ erwartet habe. Es gab aber auch viel unvorhersehbares, mit dem ich nicht gerechnet habe und die ganze Sache sehr spannend gemacht hat. Ich muss aber auch zugeben, dass der Beginn ziemlich zäh war und erst richtig Spannung aufgekommen ist, als ich fast ein Drittel des Buches gelesen hatte. Daher hoffe ich, dass Teil 2 gleich von Anfang an etwas spannender beginnt und hoffe, dass Jack nicht die ganze Zeit abwesend sein wird. *heul* Cover: Sehr passendes Cover, das nicht besser zur Welt, der Handlung und vor allem Saba passen könnte. Bin froh, dass das Original-Cover verwendet und zum Besseren verändert wurde. All in all: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit Stärken und Schwächen, wobei das Positive am Ende weit überzeugen konnte. Mischung aus antiker Dystopie, Brutalität und einer zarten Liebe, die erblüht. Für Fans von Dystopien, die in einer rauen, unwirklichen Welt spielen, wo es auch mal blutig hergehen kann und man gespannt von einer Seite auf die nächste blättert. Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/03/rezension-dust-lands-die-entfuhrung/
I enjoyed the story, the dry voice of the first-person narrator and the world setting of Blood Red Road. However, I would have enjoyed it much more if not for the fact that the author chose to completely leave out quotation marks for direct speech. I don't know what the desired effect was, but for me this led to a very monotone sentence melody (in my head ;-)). Also I constantly lost track of who was speaking - or if anybody was saying anything at all or we were in the descriptive text again. I kept stopping and going back a sentence or two to catch up to what was happening. In addition the language was colloquial and also written that way. On a rational level I can accept that Saba and everyone else in the book would speak and write that way, but again, this made the book harder to read and frequently pulled me out of the story. I ususally don't focus so much on the technical details, usually I don't care about grammar and spelling and structure as long as the story pulls me in and I can connect with the characters. I'm really sorry I couldn't enjoy Blood Red Road more than I did, because if not for the ommission of the quotation marks it would be at least four stars for me. As it is, I would like to know how Saba's story continues - but I'm not willing to put up with the 'technical' difficulties.
Nachdem mir von allen Seiten gesagt wurde, dass diese Dystopie der absolute Oberhammer war…musste ich das natürlich überprüfen. + Handlung Die Handlung erinnert stark an einen klassischen Abenteuerroman und genau darum geht es. Saba reist von Ort zu Ort und kennt jede Menge neuer Leute kennen und erlebt viele Dinge, die andere in die Flucht geschlagen hätten. Dabei geht es eigentlich nur darum, ihre Familie wieder zusammenzuführen. Einige Spannende Schauplätze und Personen dabei. + Protagonistin Saba ist eine unglaublich starke Person, der man sofort anmerkt, in welchen Situationen sie aufgewachsen ist und welche Dinge sie geprägt haben. Auch sieht man, wie die sich ändernde Umwelt und die Menschen sie verändern. Sie ist die stärkste Protagonistin, die ich je erlebt habe und hat vor nichts und niemandem Angst. Bringt immer den Mut auf, zu kämpfen und gibt niemals auf. Ein sehr bewundernswerter Mix und ein toller Charakter, von dem sich jeder eine Scheibe abschneiden kann. + Kämpfe Wie gerade schon erwähnt, finde ich Sabas Kampfgeist einfach nur bewundernswert. Die Kämpfe sind immer abwechslungsreich und niemals wie einer der anderen. Und es gibt echt viele! Das macht Spaß und macht einem Sabas Charakter und ihre Situation immer mehr bewusst. Ein gutes Gespür der Autorin für verschiedene spannende Situationen und Handlungsweisen, bei denen sowohl verschiedene Ansätze, als auch Waffen und Strategien verwendet werden. + Abwechslung Kein Kapitel ist wie das nächste und es hebt sich dadurch ab, dass kein Gedanke zweimal formuliert wird. Da im sonstigen Jugendbuchmarkt ja gerne mal alles 5000 Mal wiederholt wird, hier eine besondere und willkommene Abwechslung, die gefällt. + Spannung Nichts steht je still und keine Situation bleibt allzu lange bestehen. Orte werden gewechselt, wie die Unterwäsche und das Erlebte lässt nichts jemals langweilig werden. Ein großes Lob! + Die Liebesgeschichte Sein wir doch mal ehrlich: Saba hätte sich gar nicht anders verlieben können und die Geschichte hätte nicht anders ablaufen können. Einfach weil Saba Saba ist und weil Jack Jack ist. Die Streitereien der beiden und das Wegstoßen von Saba sind einfach ihrem Charakter geschuldet und absolut glaubwürdig. Apropos: (SPOILER!) Die Kussszene im Tunnel war ja mal heiß! Unglaublich gut gemacht
Das Cover ist relativ schlicht. Es zeigt eine trockene Landschaft/Wüste und Berge im Hintergrund. Über dieser trockene Landschaft läuft ein Mädchen. Die Charaktere sind ein bunter Haufen. Nicht einer gleich dem anderen. Saba ist unsere Protagonistin, wir erleben alles aus ihrer Sicht. Sie ist ausgesprochen mutig und dickköpfig - wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, so will sie es auch unbedingt durchsetzen. Sie ist ne kleine Zicke und echt kratzbürstig manchmal, aber irgendwie ist sie auch auf ihre eigene, verschrobene Art und Weise herzlich. Lugh und Emmi sind ihre Geschwister, wobei Lugh sogar ihr Zwillingsbruder ist. Emmi wirkt manchmal wie eine kleine Nervensäge die einfach nicht hören kann, aber sie zeigt dem Leser auch schnell ihre anderen Seiten. Jack begleitet Saba auf ihrer Reise. Er ist sehr heißblütig und ebenso mutig wie sie. Gleichzeitig ist er aber auch sehr geheimnisvoll und anziehend. Epona und Ash sind zwei Kämpferinnen, auch sie begleiten Saba auf ihrer Reise. Sie sind sehr offenherzig und mutig und würden alles tun um Saba zu helfen. Der Schreibstil von Moira Young war erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Denn der gesamte Roman ist in Umgangssprache geschrieben. Ebenfalls fehlt komplett die wörtliche Rede. Nach einer gewissen Zeit hat man sich aber an der Schreibstil gewöhnt und die Umgangssprache wird auch etwas sanfter als zu Beginn. Es war gar nicht mal so einfach sich gleich in die Story einzufinden. Am Anfang hat mir als Leser ein bisschen der Zusammenhang gefehlt. Aber irgendwann weiß man dann, worum es geht. Letztendlich begleitet man Saba eigentlich hauptsächlich auf ihrer Reise beziehungsweise Suche nach Lugh. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren haben so ihre ganz eigenen Tücken. Manchmal blickt man da als Leser auch nicht immer so durch, oder kann bestimmte Handlungen nicht nachvollziehen, dennoch steigern diese Beziehungen die Spannungen. Ich persönlich fand, das man an relativ wenigen Stellen merkt, dass man eine Dystopie liest. Fand ich ein bisschen schade. Mir haben diese typischen Erklärungen und Erzählungen gefehlt, in denen man mehr über die Umgebung erfährt und wie es früher einmal war und wieso es jetzt schlecht ist (quasi wieso das Buch eine Dystopie ist). Das Buch war in meinen Augen zwar spannend, aber irgendwie auch nicht unbedingt das aller fesselnste. Und definitiv habe ich auch schon bessere Dystopien gelesen. Aber ich muss an dieser Stelle einfach noch einmal betonen, dass es mal etwas Anderes ist, etwas Neues und Erfrischendes. Die Abenteuer von Saba sind eine Mischung aus Spannung und Ruhe, was ich persönlich teilweise etwas irritierend fand, aber im guten Sinne gesehen. Auf den letzten 50 Seiten steigt die Spannung noch einmal richtig an und es wird richtig turbulent. Den Cliffhanger fand ich für eine Dystopie auch eher untypisch. Er war sehr in sich abgeschlossen und baute nicht noch einmal extrem Spannung auf. Natürlich macht er neugierig auf den nächsten Teil, weil man einfach wissen will wie es weiter geht. Fazit: "Dustlands 01 - Die Entführung" war definitiv mal eine etwas andere Dystopie. Der Roman war nicht typisch dystopisch und der Schreibstil hat eine wirkliche Abwechslung geboten im vergleich zu denen in den Büchern die man sonst so liest.
Meine Gedanken zum Buch: Zu allererst möchte ich mit dem Schreibstil beginnen, der doch sehr eigentümlich ist und mit dem viele ihre Probleme haben werden – dessen bin ich mir sicher, weil mir ging es nicht anders. Wenn mich keiner vor dem Lesen des Buches auch darauf hingewiesen hätte, was mich erwartet, wäre ich enttäuscht gewesen, aber so war ich vorbereitet und konnte mich darauf einlassen. Es spielt nämlich in einer dystopischen Zukunft, deren Gesellschaft sich aber zurück entwickelt hat, in der es keine Bücher gibt und folglich auch keine richtige Sprache. Darum sind bei den Verben die E am Ende verschluckt oder es werden auch keine Anführungszeichen geschrieben. Als Stilmittel, um die Welt besser zu veranschaulichen, find ich es okay, aber wenn man das nicht weiß, hätten sicher viele Probleme mit der Schreibweise. Es klingt am Anfang wirklich sehr komisch und ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich daran und zum Schluss bemerkt man es kaum noch. Außerdem hatte ich zu Beginn auch Probleme mit der Hauptfigur Saba, die eher ein kratzbürstiger, schnell wütender, sturer Charakter ist und sich im Prinzip nur um sich oder ihren Zwillingsbruder Lugh kümmert und sorgt. Erst später weicht sie auf, lässt einem auch ihr Herz sehen, bzw. verändert sich und erkennt, dass auch noch andere Dinge im Leben wichtig sind und sie kämpft für mehr als nur sich selbst oder Lugh. Sie hat eine tolle Wandlung durchlebt und am Ende mochte ich sie richtig gerne. Hier war es auch schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwester Emmi sich verändert hat und später zwischen ihr und Jack. Und ja, oh Jack – er war toll und jetzt weiß ich auch, warum vorher alle immer von ihm geschwärmt haben. Er hat genau die richtige Mischung aus scherzenden, sarkastischen Herumtreiber und einem starken, ehrenhaften Helden, dem die Welt und die Menschen darin wichtig sind und auch sein Leben dafür gibt. Natürlich schaut er auch nicht schlecht aus und kann mit seinen Dialogen punkten, auch wenn Saba ihm manchmal zur Weißglut bringt – was ich verstehen kann – der Arme. ;) Eigentlich waren fast alle Charaktere im Buch toll, also die Guten und auch die Bösen – sie alle wirkten realistisch und lebendig. Die Handlung war teilweise bis zum Ende im großen Bogen das, was ich mir zum Anfang gedacht/ erwartet habe. Es gab aber auch viel unvorhersehbares, mit dem ich nicht gerechnet habe und die ganze Sache sehr spannend gemacht hat. Ich muss aber auch zugeben, dass der Beginn ziemlich zäh war und erst richtig Spannung aufgekommen ist, als ich fast ein Drittel des Buches gelesen hatte. Daher hoffe ich, dass Teil 2 gleich von Anfang an etwas spannender beginnt und hoffe, dass Jack nicht die ganze Zeit abwesend sein wird. *heul* Cover: Sehr passendes Cover, das nicht besser zur Welt, der Handlung und vor allem Saba passen könnte. Bin froh, dass das Original-Cover verwendet und zum Besseren verändert wurde. All in all: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit Stärken und Schwächen, wobei das Positive am Ende weit überzeugen konnte. Mischung aus antiker Dystopie, Brutalität und einer zarten Liebe, die erblüht. Für Fans von Dystopien, die in einer rauen, unwirklichen Welt spielen, wo es auch mal blutig hergehen kann und man gespannt von einer Seite auf die nächste blättert. Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/03/rezension-dust-lands-die-entfuhrung/
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Author Description
MOIRA YOUNG, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. Ihre DUSTLANDS-Trilogie erschien in zahlreichen Ländern und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.
Posts
Um ehrlich zu sein, bin ich auf Dustlands – Die Entführung erst aufmerksam geworden, als vor Kurzem der zweite Teil erschien. Doch dann wanderte er sofort auf meine Wunschliste und wurde gleich nach seinem Einzug in mein Bücherregal verschlungen. Das Buch ist in vielerlei Hinsicht ein Roman, der sich von anderen abheben kann. Zunächst ist da einmal der Schreibstil der Autorin. Es gibt keine Anführungszeichen, die die wörtliche Rede markieren. Und manche Worte sind immer abgekürzt: „Ich find; übern See“ und so weiter. Anfangs hatte ich damit ein paar Probleme, doch ich konnte mich dann erstaunlich schnell daran gewöhnen und später ist es mir gar nicht mehr aufgefallen. Ganz hinten auf dem Umschlag hat die Autorin geschrieben, dass sie durch diese Schreibweise die Umstände der Protagonistin authentischer darstellen wollte und meiner Meinung nach ist ihr das gut gelungen. Denn diese Protagonistin ist das zweite Außergewöhnliche an dem Buch. Saba ist 18 und lebt in einer Welt, die in der Zukunft spielt. Seit ihre Mutter gestorben ist, lebt sie mit ihrem Zwillingsbruder Lugh, ihrer kleinen Schwester Emmi und ihrem Vater praktisch isoliert am Silverlake. Saba als stur zu bezeichnen, wäre untertrieben. Sie ist keine typische Protagonistin. Sie tut viele Dinge, die falsch sind, doch dadurch wirkte sie auf mich nur noch authentischer. Moira Young hat es geschafft, mir Verständnis für Saba abzuringen, das ich für andere Figuren nicht unbedingt gehabt hätte. Sie ist dickköpfig, schafft es andauernd, Leute vor den Kopf zu stoßen und ist ziemlich gehässig zu ihrer kleinen Schwester. Überhaupt war mir dieses ganze Geschwister-Verhältnis anfangs schleierhaft. So wie Saba ihren Zwillingsbruder Lugh beschreibt – man könnte schon fast sagen: anhimmelt – könnte man eher meinen, dass sie ein Liebespaar anstatt Geschwister sind. Für Saba bedeutet Lugh alles und sie selber ist nichts. Und dann ist da noch ihre kleine Schwester Emmi, bei deren Geburt Sabas Mutter gestorben ist. Aus diesem Grund hasst Saba Emmi und ist ziemlich gemein zu ihr. Doch als eines Tages in schwarz vermummte Männer kommen, Sabas Vater erschießen und Lugh entführen, sind Saba und Emmi auf sich gestellt. Eine spannende und oft harte Reise beginnt. Im Laufe des Buches macht Saba eine wahnsinnige Entwicklung durch. In vielen Situationen beweist sie ihren Mut und ihre Stärke. Auch die Welt, in der sie leben, ist sehr eindrucksvoll. Was ich etwas vermisst habe, sind ein paar Erklärungen, warum diese Welt so ist, wie sie ist. Es ist offensichtlich, dass irgendwas passiert sein muss. Vermutlich sind das alles Folgen der Klimakatastrophe. Wir Menschen zur jetzigen Zeit werden „Abwracker“ genannt und unsere Städte sind verlassen und verwildert. Es scheint zu Sabas Zeit viel weniger Menschen zu geben und Technik gibt es auch nicht mehr wirklich. Leider klärt die Autorin uns (noch?) nicht über die Umstände auf. Ich hoffe, im zweiten Teil mehr zu erfahren. Fazit: Insgesamt war das Buch ein Abenteuer für mich, das bis zur letzten Seite voller Spannung war. Auch wenn Saba eine sehr eigenwillige Protagonistin war, konnte ich ihre guten Seiten entdecken und sie in mein Herz schließen. Es gab zwar keinen richtigen Cliffhanger, doch ich bin sehr gespannt, was mich in Band 2 erwartet.
Dieses Buch von Moira Young hat recht schnell mein Interesse geweckt. Das vorgestellte dystopische Setting klang für mich nach viel Potenzial und auch der Klappentext ließ auf eine spannende Story schließen. Allerdings wurde ich leider bitter enttäuscht. Dazu möchte ich vorab noch einmal darauf hinweisen, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt und ich dieses Buch keinesfalls als schlecht bezeichnen will. Auch habe ich das Buch nicht beendet, weshalb ich leider nicht wirklich viel zum Storyverlauf sagen kann. Es geht um Saba, ein junges Mädchen, dass gemeinsam mit ihrem Vater und ihren Geschwistern in einer kargen Landschaft um den Silverlake aufwächst. Als eines Tages ihr Zwillingsbruder Lugh von unbekannten Männern entführt wird, schwört sie ihn zu retten und begibt sich auf eine Reise durch eine unbekannte Welt voller Gefahren. Denn die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr und befindet sich in einer wilden, gesetzlosen Zukunft. Das Cover des Buches ist auf den ersten Blick sehr ansprechend. Passend zum Namen bietet sich eine karge und trockene Landschaft, welche mit Sandfarben die richtige Stimmung vermitteln soll. In meiner Vorstellung erwartete ich eben solche Umgebung in der Geschichte selbst. Eine echte Herausforderung und vor allem auch für mich der Knackpunkt und Haken am gesamten Buch war der Schreibstil. Das Buch ist aus Sabas Sicht geschrieben und ähnelt Gedanken, die die Dialoge und den Ablauf der Geschichte beschreiben sollen. Das Ganze passiert allerdings in so einer schlechten Grammatik, dass es für mich unmöglich gemacht hat das Buch zu beenden. Saba wird zu Beginn als sehr ungebildet bezeichnet, was durchaus vor dem Hintergrund der gegebenen Welt/Situation logisch ist. Es wird sehr viel Umgangssprache verwendet und in den Sätzen finden sich immer wieder Einschübe wie "...oder so...". Die wörtliche Rede wird in Dialogen nicht durch Anführungszeichen gekennzeichnet, was mich sehr oft verwirrt hat und sie endet meistens mit den Worten ", sagte/fragte sie". Eine Abwechslung findet hier so gut wie nie statt. Oftmals wiederholen sich Worte in einem Satz, oder es werden ganze Endungen verschluckt. Die Sätze sind sehr kurz und teilweise nicht einmal Sätze. Sie fängt an zu kreischen. Schnappt nach Luft und schluchzt und kreischt und kreischt und kreischt. Emmi! brüll ich sie an. Hör auf! Aber sie kann nicht. Sie ist völlig durch den Wind. Außer Kontrolle. ~ Seite 42 ff. Aufgrund dieser sehr einfach gehaltenen Sprache kommen eben auch die Beschreibungen der Umgebung viel zu kurz und Kapitelübergänge wirken einfach zusammenhanglos. Die Stimmung und das Setting würde ich als dystopisch und postapokalyptisch bezeichnen. Leider fehlen mir hier die Informationen über Landschaften und Ereignisse, sodass ich mir kein klares Bild von eben diesen machen konnte. In Gedanken hat man zwar schon eine grobe Vorstellung, von der Welt, die sich der Protagonistin bietet, aber diese sind trotz allem sehr schwammig und unscharf. Mit Saba selbst als Protagonistin bin ich absolut nicht warm geworden. Sie wirkt auf mich einfach nur unsympathisch. Saba ist sehr ungestüm und unhöflich, hat keine Manieren und wirkt in vielen Situationen einfach nur naiv. Ständig versucht Sie ihren eigenen Kopf durchzusetzen und merkt nicht einmal, dass das, was Sie tut, keinen Sinn ergibt. Sie ist beratungsresistent und permanent schlecht gelaunt. Für mich die bisher nervigste Protagonistin von allen. Fazit: Hier wurde eine interessante Story und ein doch recht ansprechendes Setting durch einen so ungewohnten und seltsamen Schreibstil zunichtegemacht. Für mich war dieses Buch leider ein kompletter Flop, aber jemand, der sich mit dem Stil und der Sprechweise anfreunden kann, sieht die Dinge vielleicht etwas anders.
Inhaltsangabe: »Sie nennen mich den Todesengel. Weil ich noch nie einen Kampf verloren habe.« Sabas Zwillingsbruder wird von Soldaten verschleppt. Sie schwört, ihn zu finden und zu befreien. Mit dem Mut der Verzweiflung macht sie sich auf einen Weg voller Gefahren, Gewalt und Verrat. Sie kann niemandem vertrauen - auch nicht dem Mann, der ihr das Leben rettet.Der erste Band einer epischen Endzeit-Fantasy, eine Geschichte, die dein Herz schneller schlagen lässt. Meine Meinung: Oh man ich sage am besten direkt das ich und das Buch einige Zeit gebraucht haben um warm zu werden. Ich habe fast drei Wochen dran gelesen, habe immer mal wieder ein anderes Buch bevorzugt, für die ersten 200 Seiten gingen also fast 20 Tage ins Land und dann hatte es mich gepackt und die letzten 250 Seiten hab ich an einem gemütlichen Sonntag weg gelesen. Warum ich so schwer rein kam lag zu aller erst an dem sehr (zu) einfachen Schreibstil. Aber nach einiger Zeit hatte man/ich sich/mich dran gewöhnt. Dann konnte ich Saba am Anfang gar nicht leiden, sie und ihr Zwillingsbruder Lugh sind unzertrennlich und Saba hängt am ihn, aber die beiden haben noch eine jünger Schwester, Emmi, durch ihre schwere Geburt ist leider ihre Mutter gestorben. Saba verachtet Emmi dafür und gibt ihr die Schuld, das hat mich so sauer gemacht, wie naiv ist Saba bitte, wenn sie einem kleinen Baby für so was die Schuld gibt, auch nach all den Jahren (9) haben sich ihre Gefühle zu Emmi nicht geändert. Das hat mich wirklich schrecklich aufgeregt, es bleibt auch noch eine ganze weile so. Argh!!! Durch den Tod ihrer Mutter ist auch der Vater nicht mehr der alte. Lugh und Saba kümmern sich um alles. Doch leider leben sie an einen ausgetrockneten See, weit weg von anderen Menschen. Lugh will am liebsten weg. Auf einmal wird Lugh von Soldaten verschleppt, Saba verspricht ihn zu finden und zu befreien. Sie will sich alleine auf den Weg machen, ihre Schwester bei einer Bekannten lassen, doch da kennt Saba Emmi nicht, die will auch ihren Bruder finden. So machen sich die beiden gemeinsam auf den Weg. Ab dann gefiel mir das Buch auch schon besser, Saba entwickelt sich während der Geschichte weiter, sie ist eine sehr starke junge Frau. Auch sie und Emmi kommen sich näher. Sie treffen auf Feind und Freund, ob sie Lugh finden, was aus ihnen wird müsst ihr natürlich selber lesen. Fazit: Wenn man sich einmal an den Schreibstil gewöhnt hat, Sabas gute Seiten entdecken kann, ist es ein spannendes Buch mit vielen tollen Seiten, und es macht Lust auf die Fortsetzung, die ich auf jeden Fall lesen werde, auch wenn meine Bewertung nicht ganz so gut ist, aber der Anfang war echt hart.
Hallo ihr Lieben! Mit dieser Rezension möchte ich euch gerne ein Buch ans Herz legen, welches ich erst auf den zweiten Blick lieben gelernt habe. Dabei handelt es sich um: Dustlands - Die Entführung von Moira Young Dustlands Moira YoungDustlands - Inhalt von lovelybooks: Durch die Wüste und über die Berge: In einer Welt nach unserer Zeit kämpft eine junge Frau um die Befreiung ihres Zwillingsbruders – und für die Freiheit eines ganzen Landes. Der erste Band eines epischen Fantasy-Abenteuers, eine Geschichte, die das Herz schneller schlagen lässt. Die 18-jährige Saba lebt sehr abgeschieden mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi in einer extrem kargen Einöde am Silverlake – bis eines Tages vier bewaffnete Reiter auftauchen, um den Bruder zu entführen. Saba schwört, Lugh zu finden und zu befreien. Dazu muss sie ihr Zuhause verlassen, eine Wüste durchqueren und viele Gefahren überstehen. Sie wird gefangen genommen und verwundet. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: Ein wüstes Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem verrückten König und seinen Soldaten beherrscht, die die Bevölkerung mit einer Droge in Schach halten. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen, aber sie trifft dort auch auf einen Mann, der sie liebt, und eine Truppe von Rebellinnen, die sie unterstützen. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Gebundene Ausgabe: 464 Seiten Verlag: Fischer FJB; Auflage: 2 (14. Dezember 2011) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3841421423 ISBN-13: 978-3841421425 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 15 Jahre Originaltitel: Blood Red Road Rezension Ich muss gestehen, es hat ein wenig gedauert bis ich mit der Geschichte und der Protagonistin Saba warm geworden bin. Ich habe das Buch nach den ersten 30 Seiten sogar weg gelegt - bzw. in diesem Fall den ebook-Reader ausgeschaltet, da ich den Schreibstil als sehr gewöhnungsbedürftig empfand - eher noch nervtötend und plump. Die Autorin verwendet keine direkte Rede und erzählt in der ich-Form aus Sabas Sicht, die selbst nicht lesen und schreiben kann und recht einfach gestrickt ist. Allerdings haben mich die Rezensionen, die oftmals auch den Schreibstil bemängelten, dazu gebracht es noch einmal in die Hand zu nehmen. Und siehe da - ich bin froh, dass ich es gemacht habe. Man gewöhnt sich an den ungewöhnlichen Stil und wird nach einem etwas verhaltenem Start dann doch recht schnell Feuer und Flamme. Ich lese in der Tram auf dem Weg zur Arbeit und nach Hause und habe schon das ein oder andere Mal beinahe meine Haltestelle verpasst, weil ich so vertieft und gefesselt war. Jedes Mal bin ich ein wenig traurig wenn ich aussteigen muss und nicht mehr weiter lesen kann. :) Es gibt aber auch den ein oder anderen Kritikpunkt - Achtung hier wird ein wenig gespoilert! +++ Spoiler start +++ Es stört mich ein wenig, dass Saba so sehr auf Lugh fixiert ist und Emmi eher als lästiges Anhängsel betrachtet. Zu Beginn hatte ich den Eindruck als sei Saba recht hilflos ohne ihren Bruder, doch bei den Käfigkämpfen ist sie alles andere als das. Die Balance zwischen Todesengel und Saba-ohne-Lugh hätte ein bisschen ausgewogener sein dürfen. Auch ihre Sturheit ist auf die Dauer ein wenig anstrengend. Zu Gute halten muss man Saba allerdings, dass sie sich entwickelt und dazu lernt und einsieht, dass Emmi nicht Schuld am Tod der Mutter ist und sie letztendlich doch Hilfe von anderen annimmt. +++ Spoiler ende +++ Auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt, hat es mir sehr gut gefallen. Die Autorin schafft es für Kurzweile zu sorgen und den Leser emotional mitzunehmen - ich hatte das ein oder andere Mal doch ein wenig feuchte Augen - aber ich bin ja was sowas angeht auch eine Heulsuse... :) Bewertung: 4 von 5 Ich freue mich schon auf den zweiten Teil "Herzstein" und werde euch auch gerne dazu meine Meinung mitteilen! Habt ihr das Buch gelesen, wie ist eure Meinung dazu und habt ihr Lese-Empfehlungen für mich? Nur her damit! Alles Liebe vom Frollein
Kurzbeschreibung: In einer wilden und gesetzlosen Zukunft, in der das Leben wenig wert ist und das Überleben schwer, wächst Saba am abgeschiedenen Silverlake auf. Nur sehr selten sieht sie andere Menschen als ihren Vater oder ihre Geschwister. Bis eines Tages vier bewaffnete Reiter ihren Zwillingsbruder entführen. Saba schwört, Lugh zu finden. Auf ihrem abenteuerlichen Weg lernt sie die Welt jenseits des Silverlake kennen: ein Land, in dem es keine Zivilisation mehr gibt, keine Bücher mehr, keine normalen Verkehrsmittel. Es wird von einem verrückten König beherrscht, der die Bevölkerung mit einer Droge und mit seinen Soldaten, den Tonton, in Schach hält. In Hopetown muss Saba in der Arena kämpfen. Eine Truppe von Rebellinnen kommt ihr zu Hilfe. Doch kann sie ihnen wirklich trauen? Zur Autorin: Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, hatte als Schauspielerin und Opernsängerin viele Engagements in Kanada und Europa, bevor sie sich dem Schreiben widmete. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. "Dustlands. Die Entführung" ist ihr erster Roman. Rezension: Die Welt in einer fernen Zukunft: Die 18-jährige Saba lebt zusammen mit ihrem Vater, ihrem Zwillingsbruder Lugh und ihrer kleinen Schwester Emmi an einem wüstenähnlichen Ort namens Silverlake. Eines Tages werden sie von vier unbekannten Reitern überfallen. Ihr Vater kommt dabei ums Leben und Lugh wird von ihnen entführt. Saba schwört, ihren Bruder wiederzufinden und macht sich mit Emmi auf den beschwerlichen Weg zu Mercy, einer alten Freundin ihrer Mutter, bei der sie Emmi unterbringen möchte. Doch kommt alles ganz anders, und Saba findet sich bald in Hopetown wieder, einem heruntergekommenen Ort, an dem sie sich in Käfigkämpfen beweisen muss, und das auf Leben und Tod. Wird sie Lugh jemals wiedersehen und retten können? Saba empfand ich anfangs als recht unsympathischen Charakter. Vor allem im Umgang mit ihrer kleinen Schwester Emmi benimmt sie sich gemein und unfair, denn sie empfindet sie als regelrechte Last und Klotz am Bein. Lugh, ihr Zwillingsbruder, jedoch ist ihr Ein und Alles, und Saba setzt alles daran ihn wiederzufinden, was recht imponierend ist. Sie scheut keine Anstrengung oder Gefahr auf ihrem steinigen Weg und muss allerhand durchmachen. Und gerade das lässt Saba während der Geschichte wachsen. Sie verändert ihren Charakter merklich ins Positive, wird reifer und sympathischer. Die kleine Emmi ist ein wunderbarer Charakter. Sie muss sich mit ihren gerade einmal 9 Jahren gegen ihre große Schwester behaupten, die gar nichts von ihr hält, ist aber für ihr Alter weitaus klüger und mit der Zeit auch unerschrockener als man denken möchte. Lugh hingegen bleibt etwas blass, was aber verständlich ist, da er im Grunde genommen nur am Anfang und Ende der Geschichte persönlich in Erscheinung tritt. Größtenteils wird er nur in Sabas Gedanken während der Suche nach ihm lebendig, doch ist er dadurch immer unterschwellig anwesend. Anfangs war ich etwas durch den Schreibstil der Autorin irritiert, denn Moira Young lässt keinerlei wörtliche Rede in ihren Roman einfließen. Erzählt wird die Geschichte aus Sabas Sicht in der Gegenwart, und ich hatte zu Beginn Probleme mit ihrer Sicht der Dinge. Denn Saba spricht sehr abgehackt und lässt bei Verben generell das "e" am Ende weg. Doch wird dies damit erklärt, dass Saba nie Lesen und Schreiben gelernt hat und somit wirkt diese einfache Redeweise schon wieder authentisch. Mich konnte "Dustlands. Die Entführung" auf jeden Fall begeistern und in seinen Bann ziehen. Da es sich um den Auftaktband einer Trilogie handelt, ist das Ende etwas offengehalten. Der zweite Band, der "Rebel Heart" heißen wird, soll dieses Jahr im Original erscheinen. Die deutsche Fortsetzung ist für 2013 geplant. Zur Gestaltung des Buchs: Der Buchumschlag zeigt eine Wüste, in der Saba umherläuft. Ihn zieren ganzseitig, in Spotlackoptik hervorgehobene und geprägte, angedeutete Risse. Der Buchtitel wurde ebenfalls in Spotlackoptik hervorgehoben. Das eigentliche Buchcover zeigt die identische Umschlaggestaltung. Fazit: "Dustlands. Die Entführung" ist ein spannender Auftakt einer neuen Dystopie-Trilogie mit einer anfangs sperrigen Protagonistin, die man aber sehr bald in sein Herz schließt. Auch die Nebencharaktere sind hier sehr gut gelungen. Dies alles macht sehr neugierig auf die Fortsetzung!
Beschreibung Sabas Vater wird von Fremden ermordert und ihr geliebter Zwillingsbruder Lugh wird verschleppt. Nur sie und ihre kleine Schwester Emmi bleiben zurück. Saba hat ihrem Bruder geschworen ihn zu finden und zu befreien. Voller Wut und Verzweiflung macht sich Saba auf eine gefährliche Reise die voller Gefahren und Gewalt steckt. Obwohl sie keinem traut findet Sabe Freunde die ihr auf ihrem beschwerlichen Weg beistehen. Meine Meinung Der Jugendroman >>Dustlands – Die Entführung<>Dustlands - Die Entführung<< finde ich ziemlich interessant und fesselnd. Leider wurde mein schöner Lesefluss immer wieder durch die gewöhnungsbedürftige Sprache der Autorin unterbrochen. Obwohl der Slang gut zum Gesamtbild des Romans passt fand ich ihn ab und an als störend. Hinzukommt das bei wörtlicher Rede außerdem vollkommen auf das Setzen von Satzzeichen verzichtet wurde. So musste ich öfters nachlesen um mich zu vergewissern ob es ein gesprochener Satz war und von wem dieser Satz gesagt wurde. Nachdem ich mich jedoch an den Schreibstil gewöhnt hatte ging das lesen einigermaßen flüssig voran und ich konnte mich auf die Geschichte mit all ihren Facetten einlassen. Ein Pluspunkt ist die Hauptprotagonistin Saba. In ihr störrisches und kämferisches Wesen mit Ecken und Kanten habe ich mich schnell verliebt! Etwas unpassend fand ich bei so einer starken und impulsiven Charakter, dass sie sich so abhängig von ihrem Bruder macht. Daneben die kleine Schwester Emmi die mit ihrer quirligen und naiven Art eine wahnsinnige Entwicklung durchmacht und dann wäre da natürlich auch noch Lugh von dem man eigentlich nicht viel erfährt. Nur durch Sabas Abhängigkeit und ihre Gedanken zu ihm kann man sich selbst ein Bild von Lugh zeichnen. Im Ganzen gesehen fand ich den Auftakt zu Moira Youngs Fantasy Epos recht ansprechend und vergebe daher trotz meinen Kritikpunkten 3,5 von 5 Sterne. Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 2011 Dustlands – Die Entführung (eng. Blood Red Road) 2012 erscheint im Oktober (eng. Rebel Heart) Fazit Eine interessante und abenteuerreiche Dystopie der es leider etwas an Form und flüssiger Sprache fehlt. ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.04.2012
Beschreibung Sabas Vater wird von Fremden ermordert und ihr geliebter Zwillingsbruder Lugh wird verschleppt. Nur sie und ihre kleine Schwester Emmi bleiben zurück. Saba hat ihrem Bruder geschworen ihn zu finden und zu befreien. Voller Wut und Verzweiflung macht sich Saba auf eine gefährliche Reise die voller Gefahren und Gewalt steckt. Obwohl sie keinem traut findet Sabe Freunde die ihr auf ihrem beschwerlichen Weg beistehen. Meine Meinung Der Jugendroman >>Dustlands – Die Entführung<>Dustlands - Die Entführung<< finde ich ziemlich interessant und fesselnd. Leider wurde mein schöner Lesefluss immer wieder durch die gewöhnungsbedürftige Sprache der Autorin unterbrochen. Obwohl der Slang gut zum Gesamtbild des Romans passt fand ich ihn ab und an als störend. Hinzukommt das bei wörtlicher Rede außerdem vollkommen auf das Setzen von Satzzeichen verzichtet wurde. So musste ich öfters nachlesen um mich zu vergewissern ob es ein gesprochener Satz war und von wem dieser Satz gesagt wurde. Nachdem ich mich jedoch an den Schreibstil gewöhnt hatte ging das lesen einigermaßen flüssig voran und ich konnte mich auf die Geschichte mit all ihren Facetten einlassen. Ein Pluspunkt ist die Hauptprotagonistin Saba. In ihr störrisches und kämferisches Wesen mit Ecken und Kanten habe ich mich schnell verliebt! Etwas unpassend fand ich bei so einer starken und impulsiven Charakter, dass sie sich so abhängig von ihrem Bruder macht. Daneben die kleine Schwester Emmi die mit ihrer quirligen und naiven Art eine wahnsinnige Entwicklung durchmacht und dann wäre da natürlich auch noch Lugh von dem man eigentlich nicht viel erfährt. Nur durch Sabas Abhängigkeit und ihre Gedanken zu ihm kann man sich selbst ein Bild von Lugh zeichnen. Im Ganzen gesehen fand ich den Auftakt zu Moira Youngs Fantasy Epos recht ansprechend und vergebe daher trotz meinen Kritikpunkten 3,5 von 5 Sterne. Über die Autorin Moira Young, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. ›Dustlands – Die Entführung‹ ist ihr erster Roman. (Quelle: Fischer Verlage) Information zur Reihe 2011 Dustlands – Die Entführung (eng. Blood Red Road) 2012 erscheint im Oktober (eng. Rebel Heart) Fazit Eine interessante und abenteuerreiche Dystopie der es leider etwas an Form und flüssiger Sprache fehlt. ------------------------------------------------------------ © Bellas Wonderworld; Rezension vom 24.04.2012
Once I was used to the writing style (about only a few pages in - much to my own surprise), I really got into this story. Saba is a tough heroine with flaws, but those flaws are believable. The plot is fast-paced and action-packed. And Saba's love-interest is hot (in his own way). I'm really looking forward to [b:Rebel Heart|13042154|Rebel Heart (Dust Lands, #2)|Moira Young|http://d.gr-assets.com/books/1326311073s/13042154.jpg|18206269]
Meine Gedanken zum Buch: Zu allererst möchte ich mit dem Schreibstil beginnen, der doch sehr eigentümlich ist und mit dem viele ihre Probleme haben werden – dessen bin ich mir sicher, weil mir ging es nicht anders. Wenn mich keiner vor dem Lesen des Buches auch darauf hingewiesen hätte, was mich erwartet, wäre ich enttäuscht gewesen, aber so war ich vorbereitet und konnte mich darauf einlassen. Es spielt nämlich in einer dystopischen Zukunft, deren Gesellschaft sich aber zurück entwickelt hat, in der es keine Bücher gibt und folglich auch keine richtige Sprache. Darum sind bei den Verben die E am Ende verschluckt oder es werden auch keine Anführungszeichen geschrieben. Als Stilmittel, um die Welt besser zu veranschaulichen, find ich es okay, aber wenn man das nicht weiß, hätten sicher viele Probleme mit der Schreibweise. Es klingt am Anfang wirklich sehr komisch und ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich daran und zum Schluss bemerkt man es kaum noch. Außerdem hatte ich zu Beginn auch Probleme mit der Hauptfigur Saba, die eher ein kratzbürstiger, schnell wütender, sturer Charakter ist und sich im Prinzip nur um sich oder ihren Zwillingsbruder Lugh kümmert und sorgt. Erst später weicht sie auf, lässt einem auch ihr Herz sehen, bzw. verändert sich und erkennt, dass auch noch andere Dinge im Leben wichtig sind und sie kämpft für mehr als nur sich selbst oder Lugh. Sie hat eine tolle Wandlung durchlebt und am Ende mochte ich sie richtig gerne. Hier war es auch schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwester Emmi sich verändert hat und später zwischen ihr und Jack. Und ja, oh Jack – er war toll und jetzt weiß ich auch, warum vorher alle immer von ihm geschwärmt haben. Er hat genau die richtige Mischung aus scherzenden, sarkastischen Herumtreiber und einem starken, ehrenhaften Helden, dem die Welt und die Menschen darin wichtig sind und auch sein Leben dafür gibt. Natürlich schaut er auch nicht schlecht aus und kann mit seinen Dialogen punkten, auch wenn Saba ihm manchmal zur Weißglut bringt – was ich verstehen kann – der Arme. ;) Eigentlich waren fast alle Charaktere im Buch toll, also die Guten und auch die Bösen – sie alle wirkten realistisch und lebendig. Die Handlung war teilweise bis zum Ende im großen Bogen das, was ich mir zum Anfang gedacht/ erwartet habe. Es gab aber auch viel unvorhersehbares, mit dem ich nicht gerechnet habe und die ganze Sache sehr spannend gemacht hat. Ich muss aber auch zugeben, dass der Beginn ziemlich zäh war und erst richtig Spannung aufgekommen ist, als ich fast ein Drittel des Buches gelesen hatte. Daher hoffe ich, dass Teil 2 gleich von Anfang an etwas spannender beginnt und hoffe, dass Jack nicht die ganze Zeit abwesend sein wird. *heul* Cover: Sehr passendes Cover, das nicht besser zur Welt, der Handlung und vor allem Saba passen könnte. Bin froh, dass das Original-Cover verwendet und zum Besseren verändert wurde. All in all: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit Stärken und Schwächen, wobei das Positive am Ende weit überzeugen konnte. Mischung aus antiker Dystopie, Brutalität und einer zarten Liebe, die erblüht. Für Fans von Dystopien, die in einer rauen, unwirklichen Welt spielen, wo es auch mal blutig hergehen kann und man gespannt von einer Seite auf die nächste blättert. Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/03/rezension-dust-lands-die-entfuhrung/
I enjoyed the story, the dry voice of the first-person narrator and the world setting of Blood Red Road. However, I would have enjoyed it much more if not for the fact that the author chose to completely leave out quotation marks for direct speech. I don't know what the desired effect was, but for me this led to a very monotone sentence melody (in my head ;-)). Also I constantly lost track of who was speaking - or if anybody was saying anything at all or we were in the descriptive text again. I kept stopping and going back a sentence or two to catch up to what was happening. In addition the language was colloquial and also written that way. On a rational level I can accept that Saba and everyone else in the book would speak and write that way, but again, this made the book harder to read and frequently pulled me out of the story. I ususally don't focus so much on the technical details, usually I don't care about grammar and spelling and structure as long as the story pulls me in and I can connect with the characters. I'm really sorry I couldn't enjoy Blood Red Road more than I did, because if not for the ommission of the quotation marks it would be at least four stars for me. As it is, I would like to know how Saba's story continues - but I'm not willing to put up with the 'technical' difficulties.
Nachdem mir von allen Seiten gesagt wurde, dass diese Dystopie der absolute Oberhammer war…musste ich das natürlich überprüfen. + Handlung Die Handlung erinnert stark an einen klassischen Abenteuerroman und genau darum geht es. Saba reist von Ort zu Ort und kennt jede Menge neuer Leute kennen und erlebt viele Dinge, die andere in die Flucht geschlagen hätten. Dabei geht es eigentlich nur darum, ihre Familie wieder zusammenzuführen. Einige Spannende Schauplätze und Personen dabei. + Protagonistin Saba ist eine unglaublich starke Person, der man sofort anmerkt, in welchen Situationen sie aufgewachsen ist und welche Dinge sie geprägt haben. Auch sieht man, wie die sich ändernde Umwelt und die Menschen sie verändern. Sie ist die stärkste Protagonistin, die ich je erlebt habe und hat vor nichts und niemandem Angst. Bringt immer den Mut auf, zu kämpfen und gibt niemals auf. Ein sehr bewundernswerter Mix und ein toller Charakter, von dem sich jeder eine Scheibe abschneiden kann. + Kämpfe Wie gerade schon erwähnt, finde ich Sabas Kampfgeist einfach nur bewundernswert. Die Kämpfe sind immer abwechslungsreich und niemals wie einer der anderen. Und es gibt echt viele! Das macht Spaß und macht einem Sabas Charakter und ihre Situation immer mehr bewusst. Ein gutes Gespür der Autorin für verschiedene spannende Situationen und Handlungsweisen, bei denen sowohl verschiedene Ansätze, als auch Waffen und Strategien verwendet werden. + Abwechslung Kein Kapitel ist wie das nächste und es hebt sich dadurch ab, dass kein Gedanke zweimal formuliert wird. Da im sonstigen Jugendbuchmarkt ja gerne mal alles 5000 Mal wiederholt wird, hier eine besondere und willkommene Abwechslung, die gefällt. + Spannung Nichts steht je still und keine Situation bleibt allzu lange bestehen. Orte werden gewechselt, wie die Unterwäsche und das Erlebte lässt nichts jemals langweilig werden. Ein großes Lob! + Die Liebesgeschichte Sein wir doch mal ehrlich: Saba hätte sich gar nicht anders verlieben können und die Geschichte hätte nicht anders ablaufen können. Einfach weil Saba Saba ist und weil Jack Jack ist. Die Streitereien der beiden und das Wegstoßen von Saba sind einfach ihrem Charakter geschuldet und absolut glaubwürdig. Apropos: (SPOILER!) Die Kussszene im Tunnel war ja mal heiß! Unglaublich gut gemacht
Das Cover ist relativ schlicht. Es zeigt eine trockene Landschaft/Wüste und Berge im Hintergrund. Über dieser trockene Landschaft läuft ein Mädchen. Die Charaktere sind ein bunter Haufen. Nicht einer gleich dem anderen. Saba ist unsere Protagonistin, wir erleben alles aus ihrer Sicht. Sie ist ausgesprochen mutig und dickköpfig - wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, so will sie es auch unbedingt durchsetzen. Sie ist ne kleine Zicke und echt kratzbürstig manchmal, aber irgendwie ist sie auch auf ihre eigene, verschrobene Art und Weise herzlich. Lugh und Emmi sind ihre Geschwister, wobei Lugh sogar ihr Zwillingsbruder ist. Emmi wirkt manchmal wie eine kleine Nervensäge die einfach nicht hören kann, aber sie zeigt dem Leser auch schnell ihre anderen Seiten. Jack begleitet Saba auf ihrer Reise. Er ist sehr heißblütig und ebenso mutig wie sie. Gleichzeitig ist er aber auch sehr geheimnisvoll und anziehend. Epona und Ash sind zwei Kämpferinnen, auch sie begleiten Saba auf ihrer Reise. Sie sind sehr offenherzig und mutig und würden alles tun um Saba zu helfen. Der Schreibstil von Moira Young war erstmal etwas gewöhnungsbedürftig. Denn der gesamte Roman ist in Umgangssprache geschrieben. Ebenfalls fehlt komplett die wörtliche Rede. Nach einer gewissen Zeit hat man sich aber an der Schreibstil gewöhnt und die Umgangssprache wird auch etwas sanfter als zu Beginn. Es war gar nicht mal so einfach sich gleich in die Story einzufinden. Am Anfang hat mir als Leser ein bisschen der Zusammenhang gefehlt. Aber irgendwann weiß man dann, worum es geht. Letztendlich begleitet man Saba eigentlich hauptsächlich auf ihrer Reise beziehungsweise Suche nach Lugh. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren haben so ihre ganz eigenen Tücken. Manchmal blickt man da als Leser auch nicht immer so durch, oder kann bestimmte Handlungen nicht nachvollziehen, dennoch steigern diese Beziehungen die Spannungen. Ich persönlich fand, das man an relativ wenigen Stellen merkt, dass man eine Dystopie liest. Fand ich ein bisschen schade. Mir haben diese typischen Erklärungen und Erzählungen gefehlt, in denen man mehr über die Umgebung erfährt und wie es früher einmal war und wieso es jetzt schlecht ist (quasi wieso das Buch eine Dystopie ist). Das Buch war in meinen Augen zwar spannend, aber irgendwie auch nicht unbedingt das aller fesselnste. Und definitiv habe ich auch schon bessere Dystopien gelesen. Aber ich muss an dieser Stelle einfach noch einmal betonen, dass es mal etwas Anderes ist, etwas Neues und Erfrischendes. Die Abenteuer von Saba sind eine Mischung aus Spannung und Ruhe, was ich persönlich teilweise etwas irritierend fand, aber im guten Sinne gesehen. Auf den letzten 50 Seiten steigt die Spannung noch einmal richtig an und es wird richtig turbulent. Den Cliffhanger fand ich für eine Dystopie auch eher untypisch. Er war sehr in sich abgeschlossen und baute nicht noch einmal extrem Spannung auf. Natürlich macht er neugierig auf den nächsten Teil, weil man einfach wissen will wie es weiter geht. Fazit: "Dustlands 01 - Die Entführung" war definitiv mal eine etwas andere Dystopie. Der Roman war nicht typisch dystopisch und der Schreibstil hat eine wirkliche Abwechslung geboten im vergleich zu denen in den Büchern die man sonst so liest.
Meine Gedanken zum Buch: Zu allererst möchte ich mit dem Schreibstil beginnen, der doch sehr eigentümlich ist und mit dem viele ihre Probleme haben werden – dessen bin ich mir sicher, weil mir ging es nicht anders. Wenn mich keiner vor dem Lesen des Buches auch darauf hingewiesen hätte, was mich erwartet, wäre ich enttäuscht gewesen, aber so war ich vorbereitet und konnte mich darauf einlassen. Es spielt nämlich in einer dystopischen Zukunft, deren Gesellschaft sich aber zurück entwickelt hat, in der es keine Bücher gibt und folglich auch keine richtige Sprache. Darum sind bei den Verben die E am Ende verschluckt oder es werden auch keine Anführungszeichen geschrieben. Als Stilmittel, um die Welt besser zu veranschaulichen, find ich es okay, aber wenn man das nicht weiß, hätten sicher viele Probleme mit der Schreibweise. Es klingt am Anfang wirklich sehr komisch und ungewöhnlich, aber man gewöhnt sich daran und zum Schluss bemerkt man es kaum noch. Außerdem hatte ich zu Beginn auch Probleme mit der Hauptfigur Saba, die eher ein kratzbürstiger, schnell wütender, sturer Charakter ist und sich im Prinzip nur um sich oder ihren Zwillingsbruder Lugh kümmert und sorgt. Erst später weicht sie auf, lässt einem auch ihr Herz sehen, bzw. verändert sich und erkennt, dass auch noch andere Dinge im Leben wichtig sind und sie kämpft für mehr als nur sich selbst oder Lugh. Sie hat eine tolle Wandlung durchlebt und am Ende mochte ich sie richtig gerne. Hier war es auch schön zu sehen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und ihrer Schwester Emmi sich verändert hat und später zwischen ihr und Jack. Und ja, oh Jack – er war toll und jetzt weiß ich auch, warum vorher alle immer von ihm geschwärmt haben. Er hat genau die richtige Mischung aus scherzenden, sarkastischen Herumtreiber und einem starken, ehrenhaften Helden, dem die Welt und die Menschen darin wichtig sind und auch sein Leben dafür gibt. Natürlich schaut er auch nicht schlecht aus und kann mit seinen Dialogen punkten, auch wenn Saba ihm manchmal zur Weißglut bringt – was ich verstehen kann – der Arme. ;) Eigentlich waren fast alle Charaktere im Buch toll, also die Guten und auch die Bösen – sie alle wirkten realistisch und lebendig. Die Handlung war teilweise bis zum Ende im großen Bogen das, was ich mir zum Anfang gedacht/ erwartet habe. Es gab aber auch viel unvorhersehbares, mit dem ich nicht gerechnet habe und die ganze Sache sehr spannend gemacht hat. Ich muss aber auch zugeben, dass der Beginn ziemlich zäh war und erst richtig Spannung aufgekommen ist, als ich fast ein Drittel des Buches gelesen hatte. Daher hoffe ich, dass Teil 2 gleich von Anfang an etwas spannender beginnt und hoffe, dass Jack nicht die ganze Zeit abwesend sein wird. *heul* Cover: Sehr passendes Cover, das nicht besser zur Welt, der Handlung und vor allem Saba passen könnte. Bin froh, dass das Original-Cover verwendet und zum Besseren verändert wurde. All in all: Ein sehr außergewöhnliches Buch mit Stärken und Schwächen, wobei das Positive am Ende weit überzeugen konnte. Mischung aus antiker Dystopie, Brutalität und einer zarten Liebe, die erblüht. Für Fans von Dystopien, die in einer rauen, unwirklichen Welt spielen, wo es auch mal blutig hergehen kann und man gespannt von einer Seite auf die nächste blättert. Für mehr Information, besuche bitte meinen Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/07/03/rezension-dust-lands-die-entfuhrung/



















