Dustlands - Der Herzstein
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Description
Book Information
Author Description
MOIRA YOUNG, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. Ihre DUSTLANDS-Trilogie erschien in zahlreichen Ländern und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.
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Meine Gedanken zum Buch: Das Buch war ein auf und ab der Gefühle und konnte mich insgesamt leider nicht so gut unterhalten und begeistern, wie der erste Teil. Hat Band eins noch mit Sabas starkem Charakter und dem knisternden Hin und Her zwischen Saba und Jack punkten können, verlieren sich diese Dinge komplett im Buch. Es beginnt nämlich dort, wo Band 1 endet und zwar nachdem Jack fortgeritten ist, um einer Freundin die Nachricht zu übermitteln, dass ihr gemeinsamer Freund gestorben ist. In dieser Zeit machen sich Saba, Lugh, Emmi und Tommo durch die Wüste auf, um zum großen Wasser zu kommen – eine Gegend, die wie ein Schlaraffenland sein soll, und ist es auch abgemacht, dass sich Saba dort wieder mit Jack trifft. Aber oft kommt es anders und geplant und Sabas Weg und ihr Leben verläuft nicht geradlinig auf einen Punkt hin, sondern windet sich von einer Biegung zur nächsten, bis sie sich selbst verliert und an sich und den anderen zu zweifeln beginnt. Dieses Buch war meiner Meinung nach noch viel deprimierend und hoffnungsloser als Teil eins – und dort war Saba eine Kämpferin bis zum Tod und musste ihren Bruder aus einer Armee befreien. Doch hier wird Saba gebrochen! Zu einem wegen ihrer Schuldgefühle, dass sie im ersten Teil ihre Freundin töten musste, Geister aus ihrer Vergangenheit sie heimsuchen und weil die Ungewissheit um Jack sie ebenfalls zum Kapitulieren bringt. Aber nicht nur Saba muss leiden, sondern auch wir als Leser, bzw. ich – denn ich bin ja jemand, für den die Romantik im Buch ein wichtiger Faktor ist, aber in diesem Punkt wurde ich von Band 2 leider enttäuscht. Es gab aber auch noch andere Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war zum einen ihr Bruder Lugh, der sehr wahrscheinlich viel Furchtbares in seiner Gefangenschaft überstehen musste und Schlimmes gesehen hat, aber das entschuldigt noch lange nicht sein Verhalten. Er war mir eigentlich das ganze Buch über unsympathisch und anstatt mich zu freuen, dass er freigekommen ist, nervt er nur mit seinem Übermutter auf der einen Seite, und mit seiner unbändigen Wut und Ausrastern auf der anderen Seite. Hier verstehe ich Sabas Schmerz, den sie fühlt, wenn sie daran denkt, dass ihr Band als Zwillinge sich immer weiter dehnt, fast bis zum Zerreißen. Außerdem fand ich die ganze Entwicklung um Sabas Truppe, Emmi, usw., sowie Jack oder DeMalo einfach nur furchtbar und ich fürchte nun nach den ganzen Ereignissen, Schlimmes für Band drei, obwohl ich hoffe, dass ich mich irre. Ich habe lange überlegt, hier einen SpoilerTAG zu schreiben und mich richtig auszulassen, aber das werde ich doch nicht tun, weil ich niemanden unabsichtlich doch zu viel verraten möchte – aber ihr dürft wissen, dass ich bei ca. dreiviertel des Buches gewaltig sauer auf SABA war und ich sie nur strangulieren hätte können. Wer an diesem Punkt ist – wird bestimmt an mich denken, wenn ihr das Buch langsam wieder runter legt, bevor es in die Ecke geworfen werden kann. ^^ Wie auch im Vorgänger, war die Schreibweise wieder sehr speziell mit kurzen Sätzen, die klump, klobig und einfach klingen. Aber das ist Youngs Stilmittel und gibt die zerstörte, rückständischee Welt gut wieder, in der diese Geschichte spielt, daher ist es zu verzeihen. Außerdem fand ich, dass ich im zweiten Teil viel schneller reingekommen bin und es nicht sehr lange störend war. Das Ende ist dieses Mal auch etwas locker und lose und man weiß nicht genau, was als nächstes passiert, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Ich hätte mir zwar mehr Antworten auf Fragen erhofft, die bereits in Band 1 aufgekommen sind, aber dafür ist die Neugierde auf den letzten Teil umso größer – denn ich bin sicher, der wird phänomenal! Daher können wir zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass der letzte Teil bald auf Deutsch übersetzt wird *drückt die Daumen* Cover: Gefällt mir richtig gut – ich finde die Farben einfach nur schön und es ist toll, dass man kein Gesicht sieht, sondern nur die Umrisse. All in all: Ein typischer zweiter Teil einer Trilogie, der schwächer ist als der grandiose Vorgänger, aber viel für den letzten Band verspricht. Auch wenn ich nicht mit allen Entwicklungen und Wendungen glücklich war, hoffe ich doch, dass am Ende eine gute Lösung präsentiert wird. Die Hoffnung lebt. Mehr zu dem Buch auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/06/rezension-der-herzstein/
In diesen zweiten Band von "Dustlands" steigen wir an der Seite von Jack ein. Er muss in den Sturmgürtel, um einer alten Freundin eine traurige Nachricht zu überbringen. Doch schon nach wenigen Seiten stösst er auf Probleme und ganz abrupt schwenkt die Perspektive zu Saba, ihrem Zwillingsbruder Lugh und Emmi, die auf dem Weg nach Westen sind, auf der Suche nach dem Meer, nach einem besseren Leben. Dieser Part wird wieder gewohnt aus der ich-Perspektive von Saba erzählt. Aus Band 1 kennen wir sie als Kämpfernatur, die über Leichen geht, doch nun wird sie genau von dieser Vergangenheit eingeholt. Ängste, Dunkelheit verunsichern sie immer mehr und ihre Sehnsucht nach Jack wächst. Sie ist der Überzeugung, dass nur er ihr helfen kann, doch er ist unerreichbar und sie driftet immer mehr in eine Art Wahnsinn ab. Moira Young hat eine ganze Reihe besondere Charaktere mit Ecken und Kanten entworfen, die mir ausgezeichnet gefallen haben. Allen voran Saba ... obwohl - oder vielleicht gerade weil - sie einige Schwächen hat und meistens sehr impulsiv und unüberlegt handelt, ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Reihe. Ihre kleine Schwester Emmi hat sich enorm gemacht und bringt den nötigen Charme in die Geschichte und Slim mit seinem Kosmischen Kompendalorium ist einfach ein unbezahlbares Original, das einem in dieser düsteren, brutalen Welt doch ab und zu ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Auch Lugh findet seinen Platz in der Geschichte, doch anders als erwartet, sind er und Saba nicht ein Herz und eine Seele, ganz im Gegenteil. Er ist undankbar und wahnsinnig eifersüchtig, so dass er jeden Konflikt schürt und an Jack kein gutes Haar lässt. Doch Jack macht es einem in diesem Teil auch nicht ganz einfach und Moira Young zieht die Fäden so geschickt, dass man sich als Leser nie ganz sicher ist, woran man nun mit ihm ist. Moira Young besticht mit einer äusserst spannenden Story und facettenreichen einzigartigen Charkatere. Doch was "Dustlands" vor allem ausmacht, ist ihr Schreibstil. In kurzen, zum Teil abgehackten Sätzen, baut sie eine dermassen dichte Atmosphäre auf, dass ich atemlos von Seite zu Seite geblättert habe. Ich habe gelitten, mitgefiebert, überrascht die Luft angehalten, getrauert, gehofft und wurde mit einem wunderschönen Ende belohnt .... doch die letzte Seite lässt nicht nur Gutes erahnen .... und leider heisst es nun erste einmal weder sich in Geduld zu üben, bevor das Dustlands-Fieber erneut ausbricht. Der dritte Band "Raging Star" kommt im Englischen im Mai 2014 heraus. Fazit: Moira Young hat mit ihrer Endzeitfantasy-Trilogie ein Fieber in Umlauf gebracht, gegen das meine Abwehrkräfte machtlos waren. Schon auf den ersten Seiten von "Dustlands. Der Herzstein" habe ich Feuer gefangen, Spannung wurde geschürt, Emotionen kochten über und auch nach dem Zuklappen des Buches ist die Temperatur definitiv noch erhöht.
Meine Gedanken zum Buch: Das Buch war ein auf und ab der Gefühle und konnte mich insgesamt leider nicht so gut unterhalten und begeistern, wie der erste Teil. Hat Band eins noch mit Sabas starkem Charakter und dem knisternden Hin und Her zwischen Saba und Jack punkten können, verlieren sich diese Dinge komplett im Buch. Es beginnt nämlich dort, wo Band 1 endet und zwar nachdem Jack fortgeritten ist, um einer Freundin die Nachricht zu übermitteln, dass ihr gemeinsamer Freund gestorben ist. In dieser Zeit machen sich Saba, Lugh, Emmi und Tommo durch die Wüste auf, um zum großen Wasser zu kommen – eine Gegend, die wie ein Schlaraffenland sein soll, und ist es auch abgemacht, dass sich Saba dort wieder mit Jack trifft. Aber oft kommt es anders und geplant und Sabas Weg und ihr Leben verläuft nicht geradlinig auf einen Punkt hin, sondern windet sich von einer Biegung zur nächsten, bis sie sich selbst verliert und an sich und den anderen zu zweifeln beginnt. Dieses Buch war meiner Meinung nach noch viel deprimierend und hoffnungsloser als Teil eins – und dort war Saba eine Kämpferin bis zum Tod und musste ihren Bruder aus einer Armee befreien. Doch hier wird Saba gebrochen! Zu einem wegen ihrer Schuldgefühle, dass sie im ersten Teil ihre Freundin töten musste, Geister aus ihrer Vergangenheit sie heimsuchen und weil die Ungewissheit um Jack sie ebenfalls zum Kapitulieren bringt. Aber nicht nur Saba muss leiden, sondern auch wir als Leser, bzw. ich – denn ich bin ja jemand, für den die Romantik im Buch ein wichtiger Faktor ist, aber in diesem Punkt wurde ich von Band 2 leider enttäuscht. Es gab aber auch noch andere Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war zum einen ihr Bruder Lugh, der sehr wahrscheinlich viel Furchtbares in seiner Gefangenschaft überstehen musste und Schlimmes gesehen hat, aber das entschuldigt noch lange nicht sein Verhalten. Er war mir eigentlich das ganze Buch über unsympathisch und anstatt mich zu freuen, dass er freigekommen ist, nervt er nur mit seinem Übermutter auf der einen Seite, und mit seiner unbändigen Wut und Ausrastern auf der anderen Seite. Hier verstehe ich Sabas Schmerz, den sie fühlt, wenn sie daran denkt, dass ihr Band als Zwillinge sich immer weiter dehnt, fast bis zum Zerreißen. Außerdem fand ich die ganze Entwicklung um Sabas Truppe, Emmi, usw., sowie Jack oder DeMalo einfach nur furchtbar und ich fürchte nun nach den ganzen Ereignissen, Schlimmes für Band drei, obwohl ich hoffe, dass ich mich irre. Ich habe lange überlegt, hier einen SpoilerTAG zu schreiben und mich richtig auszulassen, aber das werde ich doch nicht tun, weil ich niemanden unabsichtlich doch zu viel verraten möchte – aber ihr dürft wissen, dass ich bei ca. dreiviertel des Buches gewaltig sauer auf SABA war und ich sie nur strangulieren hätte können. Wer an diesem Punkt ist – wird bestimmt an mich denken, wenn ihr das Buch langsam wieder runter legt, bevor es in die Ecke geworfen werden kann. ^^ Wie auch im Vorgänger, war die Schreibweise wieder sehr speziell mit kurzen Sätzen, die klump, klobig und einfach klingen. Aber das ist Youngs Stilmittel und gibt die zerstörte, rückständischee Welt gut wieder, in der diese Geschichte spielt, daher ist es zu verzeihen. Außerdem fand ich, dass ich im zweiten Teil viel schneller reingekommen bin und es nicht sehr lange störend war. Das Ende ist dieses Mal auch etwas locker und lose und man weiß nicht genau, was als nächstes passiert, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Ich hätte mir zwar mehr Antworten auf Fragen erhofft, die bereits in Band 1 aufgekommen sind, aber dafür ist die Neugierde auf den letzten Teil umso größer – denn ich bin sicher, der wird phänomenal! Daher können wir zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass der letzte Teil bald auf Deutsch übersetzt wird *drückt die Daumen* Cover: Gefällt mir richtig gut – ich finde die Farben einfach nur schön und es ist toll, dass man kein Gesicht sieht, sondern nur die Umrisse. All in all: Ein typischer zweiter Teil einer Trilogie, der schwächer ist als der grandiose Vorgänger, aber viel für den letzten Band verspricht. Auch wenn ich nicht mit allen Entwicklungen und Wendungen glücklich war, hoffe ich doch, dass am Ende eine gute Lösung präsentiert wird. Die Hoffnung lebt. Mehr zu dem Buch auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/06/rezension-der-herzstein/
Als hätte ich es gerade erst angefangen, so schnell war die letzte Seite von Dustlands – Der Herzstein gelesen und jetzt heißt es wieder: EWIGKEITEN warten auf die Fortsetzung. Verflucht. Bei wem es schon etwas länger her ist, seit er denn ersten Teil gelesen hat, der sollte vielleicht einen Reread wagen oder zumindest eine Rezension mit Spoilern lesen, denn Moira Young hält sich nicht groß mit Rückblicken auf Band 1 auf. Dustlands 2 beginnt dort, wo Band 1 geendet hat. Saba, ihr Bruder Lugh, ihre Schwester Emmi und der taube Junge Tommo haben sich von Jack getrennt, da dieser Molly die Nachricht von Ike’s Tod persönlich überbringen will. Sie haben sich auf den Weg zum großen Wasser gemacht und durchqueren dafür das Ödland. Doch irgendetwas stimmt mit Saba nicht, sie hört Stimmen und sieht die Toten und ihr sehr herrischer Bruder Lugh ist ihr keine große Hilfe, denn dieser macht ihr noch Vorwürfe. Und dann sind da noch die TonTon – früher ein unkoordinierter Haufen sind sie unter dem „Wegbereiter“ überraschend gut formatiert und ausgerüstet. Als Saba eine verschlüsselte Nachricht von Jack erhält, rennt sie Hals über Kopf los um ihn zu retten. Dustlands besticht durch den gewohnten Stil, wobei Moira Young jetzt doch „“ verwendet, um wörtliche Rede von Sabas Gedanken verwendet. Dem Präsens ist sie aber treu geblieben, ebenso verzichtet sie zum großen Teil auf Metaphern und stilistische Hilfsmittel. Dustlands ist hart und trocken geschrieben – und ich muss sagen, es passt einfach wie die Faust aufs Auge. Saba hat eine schwere Reise und harte Entscheidungen hinter sich, sie ist wirr, schläft nicht und hat schreckliche Schuldgefühle. Nach wie vor ist sie der impulsive Charakter und setzt damit nicht nur ihr Leben aufs Spiel. Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, aber eigentlich total logisch, das unterwürfige Verhalten Lugh gegenüber. Aber letztendlich war er alles für sie und das ihr gesamtes Leben. Das sie das nicht so einfach ablegen kann, ist mir dann auch klar geworden. Lugh hingegen kann ich überhaupt nicht verstehen. Seine Devise: bloß aus Schwierigkeiten raus halten oder abwarten und Tee trinken. Sein herrischer Tonfall gegenüber Saba, seine Vorwürfe und generell sein ganzes Verhalten sind dermaßen unpassend, dass ich ihn zwischenzeitlich einfach nur Erwürgen wollte. Tommo ist mir das ganze Buch über immer sympathischer geworden und zum Ende hatte ich ihn wirklich ins Herz geschlossen, ebenso wie Emmi. Moira Young schafft es, den Leser bei der Stange zu halten. Ebenso ist sie Meisterin der Ungewissheit und hat es geschafft, dass ich zwischenzeitlich doch tatsächlich an Jack – Jack! – gezweifelt habe. Die Entwicklungen sind schlüssig, die Geschichte spannend und es wird mehr als deutlich, dass es viel mehr Grau als Schwarz und Weiß gibt.# Alles in allem konnte Moira Young mich mit dem zweiten Teil wieder überzeugen, auch wenn ich zwischendurch nicht genau wusste, ob es nun 4 oder 5 Sterne werden, denn manchmal hat Saba schon sehr kopflos und fast schon zickig reagiert. Darüber kann ich aber hinwegsehen und deswegen gibt es volle Punktzahl und ein schluchzen, weil Band 3 so weit entfernt ist!
3,75 stars. Not as enthralling as [b:Blood Red Road|9917938|Blood Red Road (Dust Lands, #1)|Moira Young|http://d.gr-assets.com/books/1293651959s/9917938.jpg|14692536] but still good. But honestly now I have to wait more 1 year to see how their story continues? That's just mean. Saba ist still a flawed character, she makes mistakes, misjudges and reacts rashly. Lugh: ohhh don't get me started. He is just a giant douchebag. And I don't get a read on Jack's character. But there is still one "character" in this book, that I really love: Nero.
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MOIRA YOUNG, geboren und aufgewachsen in British Columbia im Westen Kanadas, trat als Schauspielerin und Opernsängerin in Kanada und Europa auf. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Bath, England. Ihre DUSTLANDS-Trilogie erschien in zahlreichen Ländern und wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.
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Meine Gedanken zum Buch: Das Buch war ein auf und ab der Gefühle und konnte mich insgesamt leider nicht so gut unterhalten und begeistern, wie der erste Teil. Hat Band eins noch mit Sabas starkem Charakter und dem knisternden Hin und Her zwischen Saba und Jack punkten können, verlieren sich diese Dinge komplett im Buch. Es beginnt nämlich dort, wo Band 1 endet und zwar nachdem Jack fortgeritten ist, um einer Freundin die Nachricht zu übermitteln, dass ihr gemeinsamer Freund gestorben ist. In dieser Zeit machen sich Saba, Lugh, Emmi und Tommo durch die Wüste auf, um zum großen Wasser zu kommen – eine Gegend, die wie ein Schlaraffenland sein soll, und ist es auch abgemacht, dass sich Saba dort wieder mit Jack trifft. Aber oft kommt es anders und geplant und Sabas Weg und ihr Leben verläuft nicht geradlinig auf einen Punkt hin, sondern windet sich von einer Biegung zur nächsten, bis sie sich selbst verliert und an sich und den anderen zu zweifeln beginnt. Dieses Buch war meiner Meinung nach noch viel deprimierend und hoffnungsloser als Teil eins – und dort war Saba eine Kämpferin bis zum Tod und musste ihren Bruder aus einer Armee befreien. Doch hier wird Saba gebrochen! Zu einem wegen ihrer Schuldgefühle, dass sie im ersten Teil ihre Freundin töten musste, Geister aus ihrer Vergangenheit sie heimsuchen und weil die Ungewissheit um Jack sie ebenfalls zum Kapitulieren bringt. Aber nicht nur Saba muss leiden, sondern auch wir als Leser, bzw. ich – denn ich bin ja jemand, für den die Romantik im Buch ein wichtiger Faktor ist, aber in diesem Punkt wurde ich von Band 2 leider enttäuscht. Es gab aber auch noch andere Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war zum einen ihr Bruder Lugh, der sehr wahrscheinlich viel Furchtbares in seiner Gefangenschaft überstehen musste und Schlimmes gesehen hat, aber das entschuldigt noch lange nicht sein Verhalten. Er war mir eigentlich das ganze Buch über unsympathisch und anstatt mich zu freuen, dass er freigekommen ist, nervt er nur mit seinem Übermutter auf der einen Seite, und mit seiner unbändigen Wut und Ausrastern auf der anderen Seite. Hier verstehe ich Sabas Schmerz, den sie fühlt, wenn sie daran denkt, dass ihr Band als Zwillinge sich immer weiter dehnt, fast bis zum Zerreißen. Außerdem fand ich die ganze Entwicklung um Sabas Truppe, Emmi, usw., sowie Jack oder DeMalo einfach nur furchtbar und ich fürchte nun nach den ganzen Ereignissen, Schlimmes für Band drei, obwohl ich hoffe, dass ich mich irre. Ich habe lange überlegt, hier einen SpoilerTAG zu schreiben und mich richtig auszulassen, aber das werde ich doch nicht tun, weil ich niemanden unabsichtlich doch zu viel verraten möchte – aber ihr dürft wissen, dass ich bei ca. dreiviertel des Buches gewaltig sauer auf SABA war und ich sie nur strangulieren hätte können. Wer an diesem Punkt ist – wird bestimmt an mich denken, wenn ihr das Buch langsam wieder runter legt, bevor es in die Ecke geworfen werden kann. ^^ Wie auch im Vorgänger, war die Schreibweise wieder sehr speziell mit kurzen Sätzen, die klump, klobig und einfach klingen. Aber das ist Youngs Stilmittel und gibt die zerstörte, rückständischee Welt gut wieder, in der diese Geschichte spielt, daher ist es zu verzeihen. Außerdem fand ich, dass ich im zweiten Teil viel schneller reingekommen bin und es nicht sehr lange störend war. Das Ende ist dieses Mal auch etwas locker und lose und man weiß nicht genau, was als nächstes passiert, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Ich hätte mir zwar mehr Antworten auf Fragen erhofft, die bereits in Band 1 aufgekommen sind, aber dafür ist die Neugierde auf den letzten Teil umso größer – denn ich bin sicher, der wird phänomenal! Daher können wir zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass der letzte Teil bald auf Deutsch übersetzt wird *drückt die Daumen* Cover: Gefällt mir richtig gut – ich finde die Farben einfach nur schön und es ist toll, dass man kein Gesicht sieht, sondern nur die Umrisse. All in all: Ein typischer zweiter Teil einer Trilogie, der schwächer ist als der grandiose Vorgänger, aber viel für den letzten Band verspricht. Auch wenn ich nicht mit allen Entwicklungen und Wendungen glücklich war, hoffe ich doch, dass am Ende eine gute Lösung präsentiert wird. Die Hoffnung lebt. Mehr zu dem Buch auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/06/rezension-der-herzstein/
In diesen zweiten Band von "Dustlands" steigen wir an der Seite von Jack ein. Er muss in den Sturmgürtel, um einer alten Freundin eine traurige Nachricht zu überbringen. Doch schon nach wenigen Seiten stösst er auf Probleme und ganz abrupt schwenkt die Perspektive zu Saba, ihrem Zwillingsbruder Lugh und Emmi, die auf dem Weg nach Westen sind, auf der Suche nach dem Meer, nach einem besseren Leben. Dieser Part wird wieder gewohnt aus der ich-Perspektive von Saba erzählt. Aus Band 1 kennen wir sie als Kämpfernatur, die über Leichen geht, doch nun wird sie genau von dieser Vergangenheit eingeholt. Ängste, Dunkelheit verunsichern sie immer mehr und ihre Sehnsucht nach Jack wächst. Sie ist der Überzeugung, dass nur er ihr helfen kann, doch er ist unerreichbar und sie driftet immer mehr in eine Art Wahnsinn ab. Moira Young hat eine ganze Reihe besondere Charaktere mit Ecken und Kanten entworfen, die mir ausgezeichnet gefallen haben. Allen voran Saba ... obwohl - oder vielleicht gerade weil - sie einige Schwächen hat und meistens sehr impulsiv und unüberlegt handelt, ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Reihe. Ihre kleine Schwester Emmi hat sich enorm gemacht und bringt den nötigen Charme in die Geschichte und Slim mit seinem Kosmischen Kompendalorium ist einfach ein unbezahlbares Original, das einem in dieser düsteren, brutalen Welt doch ab und zu ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert. Auch Lugh findet seinen Platz in der Geschichte, doch anders als erwartet, sind er und Saba nicht ein Herz und eine Seele, ganz im Gegenteil. Er ist undankbar und wahnsinnig eifersüchtig, so dass er jeden Konflikt schürt und an Jack kein gutes Haar lässt. Doch Jack macht es einem in diesem Teil auch nicht ganz einfach und Moira Young zieht die Fäden so geschickt, dass man sich als Leser nie ganz sicher ist, woran man nun mit ihm ist. Moira Young besticht mit einer äusserst spannenden Story und facettenreichen einzigartigen Charkatere. Doch was "Dustlands" vor allem ausmacht, ist ihr Schreibstil. In kurzen, zum Teil abgehackten Sätzen, baut sie eine dermassen dichte Atmosphäre auf, dass ich atemlos von Seite zu Seite geblättert habe. Ich habe gelitten, mitgefiebert, überrascht die Luft angehalten, getrauert, gehofft und wurde mit einem wunderschönen Ende belohnt .... doch die letzte Seite lässt nicht nur Gutes erahnen .... und leider heisst es nun erste einmal weder sich in Geduld zu üben, bevor das Dustlands-Fieber erneut ausbricht. Der dritte Band "Raging Star" kommt im Englischen im Mai 2014 heraus. Fazit: Moira Young hat mit ihrer Endzeitfantasy-Trilogie ein Fieber in Umlauf gebracht, gegen das meine Abwehrkräfte machtlos waren. Schon auf den ersten Seiten von "Dustlands. Der Herzstein" habe ich Feuer gefangen, Spannung wurde geschürt, Emotionen kochten über und auch nach dem Zuklappen des Buches ist die Temperatur definitiv noch erhöht.
Meine Gedanken zum Buch: Das Buch war ein auf und ab der Gefühle und konnte mich insgesamt leider nicht so gut unterhalten und begeistern, wie der erste Teil. Hat Band eins noch mit Sabas starkem Charakter und dem knisternden Hin und Her zwischen Saba und Jack punkten können, verlieren sich diese Dinge komplett im Buch. Es beginnt nämlich dort, wo Band 1 endet und zwar nachdem Jack fortgeritten ist, um einer Freundin die Nachricht zu übermitteln, dass ihr gemeinsamer Freund gestorben ist. In dieser Zeit machen sich Saba, Lugh, Emmi und Tommo durch die Wüste auf, um zum großen Wasser zu kommen – eine Gegend, die wie ein Schlaraffenland sein soll, und ist es auch abgemacht, dass sich Saba dort wieder mit Jack trifft. Aber oft kommt es anders und geplant und Sabas Weg und ihr Leben verläuft nicht geradlinig auf einen Punkt hin, sondern windet sich von einer Biegung zur nächsten, bis sie sich selbst verliert und an sich und den anderen zu zweifeln beginnt. Dieses Buch war meiner Meinung nach noch viel deprimierend und hoffnungsloser als Teil eins – und dort war Saba eine Kämpferin bis zum Tod und musste ihren Bruder aus einer Armee befreien. Doch hier wird Saba gebrochen! Zu einem wegen ihrer Schuldgefühle, dass sie im ersten Teil ihre Freundin töten musste, Geister aus ihrer Vergangenheit sie heimsuchen und weil die Ungewissheit um Jack sie ebenfalls zum Kapitulieren bringt. Aber nicht nur Saba muss leiden, sondern auch wir als Leser, bzw. ich – denn ich bin ja jemand, für den die Romantik im Buch ein wichtiger Faktor ist, aber in diesem Punkt wurde ich von Band 2 leider enttäuscht. Es gab aber auch noch andere Punkte, die mir nicht so gut gefallen haben. Da war zum einen ihr Bruder Lugh, der sehr wahrscheinlich viel Furchtbares in seiner Gefangenschaft überstehen musste und Schlimmes gesehen hat, aber das entschuldigt noch lange nicht sein Verhalten. Er war mir eigentlich das ganze Buch über unsympathisch und anstatt mich zu freuen, dass er freigekommen ist, nervt er nur mit seinem Übermutter auf der einen Seite, und mit seiner unbändigen Wut und Ausrastern auf der anderen Seite. Hier verstehe ich Sabas Schmerz, den sie fühlt, wenn sie daran denkt, dass ihr Band als Zwillinge sich immer weiter dehnt, fast bis zum Zerreißen. Außerdem fand ich die ganze Entwicklung um Sabas Truppe, Emmi, usw., sowie Jack oder DeMalo einfach nur furchtbar und ich fürchte nun nach den ganzen Ereignissen, Schlimmes für Band drei, obwohl ich hoffe, dass ich mich irre. Ich habe lange überlegt, hier einen SpoilerTAG zu schreiben und mich richtig auszulassen, aber das werde ich doch nicht tun, weil ich niemanden unabsichtlich doch zu viel verraten möchte – aber ihr dürft wissen, dass ich bei ca. dreiviertel des Buches gewaltig sauer auf SABA war und ich sie nur strangulieren hätte können. Wer an diesem Punkt ist – wird bestimmt an mich denken, wenn ihr das Buch langsam wieder runter legt, bevor es in die Ecke geworfen werden kann. ^^ Wie auch im Vorgänger, war die Schreibweise wieder sehr speziell mit kurzen Sätzen, die klump, klobig und einfach klingen. Aber das ist Youngs Stilmittel und gibt die zerstörte, rückständischee Welt gut wieder, in der diese Geschichte spielt, daher ist es zu verzeihen. Außerdem fand ich, dass ich im zweiten Teil viel schneller reingekommen bin und es nicht sehr lange störend war. Das Ende ist dieses Mal auch etwas locker und lose und man weiß nicht genau, was als nächstes passiert, was mir eigentlich ganz gut gefallen hat. Ich hätte mir zwar mehr Antworten auf Fragen erhofft, die bereits in Band 1 aufgekommen sind, aber dafür ist die Neugierde auf den letzten Teil umso größer – denn ich bin sicher, der wird phänomenal! Daher können wir zu diesem Zeitpunkt nur hoffen, dass der letzte Teil bald auf Deutsch übersetzt wird *drückt die Daumen* Cover: Gefällt mir richtig gut – ich finde die Farben einfach nur schön und es ist toll, dass man kein Gesicht sieht, sondern nur die Umrisse. All in all: Ein typischer zweiter Teil einer Trilogie, der schwächer ist als der grandiose Vorgänger, aber viel für den letzten Band verspricht. Auch wenn ich nicht mit allen Entwicklungen und Wendungen glücklich war, hoffe ich doch, dass am Ende eine gute Lösung präsentiert wird. Die Hoffnung lebt. Mehr zu dem Buch auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2014/03/06/rezension-der-herzstein/
Als hätte ich es gerade erst angefangen, so schnell war die letzte Seite von Dustlands – Der Herzstein gelesen und jetzt heißt es wieder: EWIGKEITEN warten auf die Fortsetzung. Verflucht. Bei wem es schon etwas länger her ist, seit er denn ersten Teil gelesen hat, der sollte vielleicht einen Reread wagen oder zumindest eine Rezension mit Spoilern lesen, denn Moira Young hält sich nicht groß mit Rückblicken auf Band 1 auf. Dustlands 2 beginnt dort, wo Band 1 geendet hat. Saba, ihr Bruder Lugh, ihre Schwester Emmi und der taube Junge Tommo haben sich von Jack getrennt, da dieser Molly die Nachricht von Ike’s Tod persönlich überbringen will. Sie haben sich auf den Weg zum großen Wasser gemacht und durchqueren dafür das Ödland. Doch irgendetwas stimmt mit Saba nicht, sie hört Stimmen und sieht die Toten und ihr sehr herrischer Bruder Lugh ist ihr keine große Hilfe, denn dieser macht ihr noch Vorwürfe. Und dann sind da noch die TonTon – früher ein unkoordinierter Haufen sind sie unter dem „Wegbereiter“ überraschend gut formatiert und ausgerüstet. Als Saba eine verschlüsselte Nachricht von Jack erhält, rennt sie Hals über Kopf los um ihn zu retten. Dustlands besticht durch den gewohnten Stil, wobei Moira Young jetzt doch „“ verwendet, um wörtliche Rede von Sabas Gedanken verwendet. Dem Präsens ist sie aber treu geblieben, ebenso verzichtet sie zum großen Teil auf Metaphern und stilistische Hilfsmittel. Dustlands ist hart und trocken geschrieben – und ich muss sagen, es passt einfach wie die Faust aufs Auge. Saba hat eine schwere Reise und harte Entscheidungen hinter sich, sie ist wirr, schläft nicht und hat schreckliche Schuldgefühle. Nach wie vor ist sie der impulsive Charakter und setzt damit nicht nur ihr Leben aufs Spiel. Was mir etwas sauer aufgestoßen ist, aber eigentlich total logisch, das unterwürfige Verhalten Lugh gegenüber. Aber letztendlich war er alles für sie und das ihr gesamtes Leben. Das sie das nicht so einfach ablegen kann, ist mir dann auch klar geworden. Lugh hingegen kann ich überhaupt nicht verstehen. Seine Devise: bloß aus Schwierigkeiten raus halten oder abwarten und Tee trinken. Sein herrischer Tonfall gegenüber Saba, seine Vorwürfe und generell sein ganzes Verhalten sind dermaßen unpassend, dass ich ihn zwischenzeitlich einfach nur Erwürgen wollte. Tommo ist mir das ganze Buch über immer sympathischer geworden und zum Ende hatte ich ihn wirklich ins Herz geschlossen, ebenso wie Emmi. Moira Young schafft es, den Leser bei der Stange zu halten. Ebenso ist sie Meisterin der Ungewissheit und hat es geschafft, dass ich zwischenzeitlich doch tatsächlich an Jack – Jack! – gezweifelt habe. Die Entwicklungen sind schlüssig, die Geschichte spannend und es wird mehr als deutlich, dass es viel mehr Grau als Schwarz und Weiß gibt.# Alles in allem konnte Moira Young mich mit dem zweiten Teil wieder überzeugen, auch wenn ich zwischendurch nicht genau wusste, ob es nun 4 oder 5 Sterne werden, denn manchmal hat Saba schon sehr kopflos und fast schon zickig reagiert. Darüber kann ich aber hinwegsehen und deswegen gibt es volle Punktzahl und ein schluchzen, weil Band 3 so weit entfernt ist!
3,75 stars. Not as enthralling as [b:Blood Red Road|9917938|Blood Red Road (Dust Lands, #1)|Moira Young|http://d.gr-assets.com/books/1293651959s/9917938.jpg|14692536] but still good. But honestly now I have to wait more 1 year to see how their story continues? That's just mean. Saba ist still a flawed character, she makes mistakes, misjudges and reacts rashly. Lugh: ohhh don't get me started. He is just a giant douchebag. And I don't get a read on Jack's character. But there is still one "character" in this book, that I really love: Nero.









