Du und ich und der Sommer
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Description
Als der rebellische sechzehnjährige Jura das Sommerlager in Charkiw betritt, glaubt er ein paar lange, langweilige Wochen vor sich zu haben. Doch dann tritt Wolodja in sein Leben. Der sonst eher nachdenkliche Neunzehnjährige plant, ein Theaterstück auf die Beine zu stellen, und bittet Jura um Hilfe. Während der Vorbereitungen für das Stück merken die Teenager, dass sie weitaus tiefere Gefühle füreinander hegen als nur Freundschaft. Gefühle, die verboten sind und von denen niemand etwas erfahren darf. Nach dem Sommer trennen sich die Wege der beiden. Zwanzig Jahre vergehen – Jahre voller Veränderungen, Jahre, in denen sie einander nie vergessen können. Bis Jura endlich beschließt, seine erste Liebe Wolodja wiederzufinden …
Sensibel und berührend erzählt das russisch-ukrainische Autorenduo von einer besonderen Liebesgeschichte in einem Land, in dem Anderssein bis heute unter Strafe steht.
Book Information
Author Description
Elena Malisowa wurde 1988 in einer sowjetischen Provinzstadt geboren. Bereits als Kind verfasste sie erste Gedichte, später kamen Kurzgeschichten und Romane dazu.Katerina Silwanowa wurde 1992 in Charkiw, Ukraine, geboren. Nach ihrem Studium zog sie in die russische Stadt Nowgorod, wo sie in ihrer Freizeit zu schreiben begann. 2016 lernten sich die beiden Autorinnen kennen und beschlossen, ein gemeinsames Buch zu schreiben. Die Veröffentlichung von »Du und ich und der Sommer«, die von der ersten Liebe zwischen zwei jungen Männern in einem sowjetischen Sommerlager erzählt, löste eine Welle der Begeisterung bei den Leser*innen sowie auf TikTok aus und eroberte Platz 1 der russischen Bestsellerliste. Aufgrund der Thematik wurde die Reihe in Russland als »LGBTQ-Propaganda« eingestuft und verboten, die Autorinnen wurden daraufhin des Landes verwiesen. Elena Malisowa lebt mittlerweile in Deutschland, Katerina Silwanowa musste in die Ukraine zurückkehren.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Eine schöne gefühlvolle queere Liebesgeschichte die in der Sowjetunion 1987 spielt. Jura ist 16 Jahre allt und trifft im Sommerlager auf den 19 jährigen Wolodoja. Die beiden merken mit der Zeit, dass sie weitaus tiefere Gefühle füreinander hegen als nur Freundschaft. Nur sind diese Gefühle zu dieser Zeit verboten und nieman darf was merken. 20 Jahre voller Veränderungen, Jahre in den sie nicht vergessen können. Ihre Annäherungen, ihre Ängste kamen sehr gut rüber. Noch bewegender waren für mich aber die Zeiten nach dem Lager und die Umarmung zum Schluss. Einerseits möchte man doch wissen wie es weiter geht aber zum anderen war es das perfekte Ende.
🏳️🌈🏳️🌈🏳️🌈🏳️🌈
Was für ein schönes aber auch gleichzeitig trauriges Buch war das bitte? Ich war von Seite eins an gefesselt und habe mit den Charakteren mitgelitten und gehofft dass alles gut wird. Es geht um zwei junge Männer die sich in einem Feriencamp angefreundet haben. Beide an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Diese beiden freunden sich an. Sie tun sich gegenseitig gut. Plötzlich wird aus Freundschaft ein anderes Gefühl. Ist das wohlige Gefühl etwa Liebe? Kann es sein? Sie genießen ihre gegenseitigen Gefühle im Verborgenen, denn sie wissen dass ihre Liebe in dem Land in dem sie leben verboten ist. Am Ende des Sommers schwören sie sich niemals aus den Augen zu verlieren. Doch dann kommt alles anders...... Es ist unvorstellbar, dass es noch heute Länder und Menschen gibt, die andere Menschen bestrafen und ausgrenzen weil sie "anders" sind. Ich kann es nicht beschreiben ohne große Spoiler. Grade die Zeit "nach dem Camp" und wie unterschiedlich beide damit umgehen ist sehr intensiv. Glaubt mir einfach wenn ich sage dass dieses Buch mega ist. Das Buch ist wunderschön gestaltet und gut verständlich geschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Definitiv eine Leseempfehlung für alle
Liebe gegen alle Widrigkeiten
Sowjetunion, 1986: Der 16-jährige Jura fährt wie jedes Jahr über den Sommer ins Pionierlager. Als einen der ältesten Teilnehmer erwartet ihn ein langweiliger Sommer zwischen jüngeren Kindern und Morgenappellen. Doch dann lernt Jura Wolodja kennen, einen neuen Gruppenleiter, der das erste Mal im Lager ist. Und während Jura Wolodja bei seiner Arbeit hilft, kommen die beiden sich näher- näher als sie dürfen… Die Geschichte von Jura und Wolodja ist so berührend und unschuldig wie kaum eine andere. Man könnte meinen, es sei eine schöne Geschichte über einen unvergesslichen Sommer und die erste Liebe, doch da ist noch so viel mehr. So viel, dass das Buch in Russland verboten wurde. Über alle Steine, die den beiden jungen Männern in den Weg gelegt werden, finden sie zueinander, finden sich selbst, in einem Land, das Anderssein unter Strafe stellt, in einer Zeit, in der Queerness als unnatürlich oder sogar abstoßend gezeichnet wurde. Kritik üben würde ich an der Stelle bloß an der Übersetzung, die den Text manchmal (aber nur passagenweise) geradezu kindlich einfach gestaltet, was nicht zum melancholischen, anrührenden Schreibstil der restlichen Geschichte passt. Du und ich und der Sommer ist herzerwärmend und herzenbrechend gleichzeitig, ein akribisch historischer Appell an Toleranz und Akzeptanz und eine Kritik an einem Land, das heute nicht viel anders ist als damals. Ein Buch, das Vieles kann, vor allem aber: zum Lächeln bringen.
Love is love!! Dieses Buch ist ein Schatz, eine wunderbare queere Liebesgeschichte. Der Sprachstil ist schlicht und sehr flüssig, durch die detailverliebten Beschreibungen bekommt man schon ein Gefühl für die Freizeitgestaltung und Politisierung der Kinder und Jugendlichen in der Sowjetunion . Wir befinden uns im Jahr 1986, an die Öffnung des Eisernen Vorhangs denkt noch keiner, Homosexualität gibt es zu dieser Zeit natürlich nicht. Im Ferie lager lernen sich Jura und Wolodja kennen und verlieben sich. Diese zart erblühende Liebe zwischen Jura und Wolodja ist unheimlich schön beschrieben, ich habe dämlich vor mich hingegrinst, hab zwischendurch mal ein Tränchen zerdrückt und am Ende sehr mitgelitten. Den Autorinnen ist es wunderbar gelungen, eine queere Liebe zu beschreiben ohne Voyeurismus und Lächerlichkeit, Olga Tomyuk hat die Geschichte für uns übersetz
Das Setting in einem Pionierlager dürfte jedem Nostalgie geben, der schon einmal ein Ferienlager besucht hat. Auch wenn es da heute nicht mehr so zugeht wie in sowjetischen Pionierlagern, kann man trotzdem die Gefühle der einzelnen Personen nachempfinden. Gleichaltrige treffen, die man sonst das ganze Jahr über nicht sieht, Freundschaften schließen, Rivalitäten erleben und sich sorgen, nicht angenommen zu werden. Und in all das mischt sich eine queere Liebesgeschichte, die in der Sowjetunion nicht sein darf. Wolodja und Jura wissen um den Hass und die Verachtung und lassen sich davon trotzdem nicht abhalten. Juras unbeschwerte Art ist erfrischend zu lesen, Wolodjas Sorgen und Selbstzweifel tun dagegen fast schon weh. Die Schwierigkeiten, denen homosexuelle Menschen zu dieser Zeit (und noch immer) gegenüberstanden, sind mehr als treffend eingefangen. Die Geschichte löst Wut aus und dennoch ist sie letztlich hoffnungsvoll, dass doch nicht alles schlecht ist, dass es besser werden kann und dass Liebe alles andere besiegen kann.
Nur du und ich, ich glaub wir sind für immer!
Diese Buch hat mein Herz berührt. Der schreibstyl ist wunderschön und die geschickte unbeschreiblich. Es ist unglaublich wie tiefe Gefühle man vermitteln kann und das nur mit ein paar Worten. Mein Herz hängt an diesem Buch, an der Geschichte, an Jura, und Wolodja. Es ist mein neues Lieblings Buch! ✨

Ein ruhiges und schönes Buch über die erste Liebe und was das für einen selber bedeuten kann. Aber trotz der ruhigen und sanften Worte kein Buch zum schnell wegschmöckern. Denn es liegen wichtige Botschaften in den Zeilen. Lieb dich selbst. Vertraue auf deine Gefühle. Du bist toll. Das Buch welches die Autorinnen hier geschaffen haben, versetzt einen zurück in die eigene Jugend. Oftmals hab ich mich selbst wieder gefunden. Auch wenn ich nie im Feriencamp war, so habe ich ähnliche Ausflüge selbst unternommen. Und ich kann mich an die Leichtigkeit erinnern. Die Lebensfreude. Aber auch an das Gefühl selbst erst 16 zu sein und noch etwas unsicher im eigenen Körper. Durch die ruhige Erzählweise haben es die Autorinnen geschafft ein sehr lebendiges Bild von allen Figuren zu erschaffen. Von den Freundschaften und Beziehungen. So dass auch die wirklich süße Liebesgeschichte mir sehr nah ging. Man konnte die Verbundenheit fühlen und ihre Ängste nachempfinden. Gerade ihre Ängste. Denn Jura und Wolodja wurden zu einer Zeit und in einem Land erwachsen, welches ihnen nicht wohlgesonnen war. Welchen Problemen beiden gegenüberstanden mag ich mir nicht vorstellen. Wenn ihnen sogar vom eigenen Land und der Familie eingeredet wird das sie abnormal sind und eingesperrt gehören. Gerade Wolodjas Umgang damit, hat mich tief berührt. Und mehr als einmal wollte ich ihn in den Arm nehmen. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere, trotzdem mit vielen Gemeinsamkeiten wurde hier eine großartige Bühne geliefert. Dieses Buch sollte nicht verboten werden, wie dies leider aktuell der Fall ist, sondern gefeiert. Es sollte offen und laut darüber gesprochen werden.
"Du und ich und der Sommer" von Katerina Silwanowa und Elena Malisowa habe ich über das Bloggerportal erhalten. Es ist Geschichte, die einen nicht loslässt. Auf dem Cover steht, dass es in Russland verboten ist. Jura und Wolodja lernen sich im Sommerlager kennen. Jura ist 16 und bekommt ständig Schwierigkeiten. Wolodja hat hingegen andere Pläne und ist schon öfter dort gewesen. Sie verbringen viel Zeit miteinander und stellen schnell fest, dass ihre Gefühle nicht die von Freunden entsprechen, sondern weitergehen. Tiefer sind. __ Wir schreiben das Jahr 1986 und ihre Liebe ist verboten. In Russland, aber auch anderswo auf der Welt Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind nicht gestattet. Als sie auch noch von einem Mädchen beim Küssen erwischt werden, versuchen sie alles, dass es nicht weiter ans Licht kommt. __ Nach dem Sommer verlieren sie sich. Zwar schreiben sie einander Briefe, doch auch das ebbt irgendwann ab. __ Es ist eine so intensive Geschichte, dass ich auch jetzt noch Gänsehaut von bekomme. Wir erleben einen Aufschwung der queeren Community, queerer Künstler*innen und alles, was dazu gehört. AIDS taucht auf und alle homose*uellen Menschen werden im Prinzip verurteilt. Von Therapien ist die Rede. Das Buch ist schonungslos, ehrlich und präzise. Es verheimlicht nichts, sondern zeigt, die damalige Zeit. Bis eines Tages die Welt eine andere wurde. Die 90er kamen und gingen. Wir erleben Juras und Wolodjas Werdegang. Wie sie erwachsen werden und doch irgendwie nicht ankommen. __ Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen. Es ist einfühlsam und teilweise so sanft und zart geschrieben, dass ich mit ihnen mitfühlen konnte. Man leidet. Die Zeit im Sommerlager wird ebenfalls toll dargestellt. __ Klare Empfehlung, aber auf die Trigger achten. __ Alles Liebe Janine
Eine verbotene Liebe
•Buchrezi• 🥰 Zum Inhalt: Jura muss über den Sommer ins Pionierlager, er ist 16 und die Aussichten, die schönste Zeit des Jahres in einem Sommercamp zu verbringen, sind alles andere als rosig für ihn. Und dann wird ihm auch noch direkt unterstellt, Mist gebaut zu haben. Na toll… nun soll er in die Theatergruppe, um das Theaterstück vorzubereiten, welches am Ende des Ferienlagers vorgeführt werden soll. Doch der Chef der Theatergruppe ist Wolodja, der ihm auf Anhieb sympathisch ist. Wolodja kümmert sich nicht nur um die kleinsten im Pionierlager, er möchte auch ein möglichst erfolgreiches Theaterstück auf die Beine stellen. Zwischen Gruselgeschichten, Streichen mit Zahnpasta und Badeausflügen, ist fortan Jura immer an seiner Seite. Wolodja ist einfühlsam und die Mädchen im Camp mögen ihn. Doch umso mehr Zeit Jura und Wolodja miteinander verbringen, umso mehr wird ihnen bewusst, dass es nicht die Mädchen sind, die den beiden Jungs den Kopf verdrehen. Doch ihre Gefühle füreinander sind verboten und schon bald steht ihre weitere Zukunft auf der Kippe… Mein Fazit: Jura und Wolodja ♥️, ihr beide seid mir direkt ans Herz gewachsen. Jura aufsässig und Wolodja sehr einfühlsam. Eine ruhige Geschichte, die einen Sommer, in einem Pionierlager in den 80ern thematisiert. Die Proben für das Theaterstück, die Konflikte zwischen Teenagern und die Zukunftsaussichten zu der Zeit, stehen hier im Vordergrund. Und dann ist da die zarte, aufkeimende Liebe zwischen den beiden Protagonisten. Ich mochte gerade diese Momente zwischen Jura und Wolodja, wie die ersten „verbotenen“ Gefühle aufkeimen. Jura, der sowas noch nie zuvor gefühlt hat und Wolodja, der so sehr mit sich hadert. Schlimm, wenn man nicht offen und frei leben kann, wie man möchte. Schade ist, dass der Teil außerhalb der Liebesgeschichte mich nicht überzeugen konnte. Da ist der Funke für mich nicht übergesprungen, da der Alltag im Lager sich doch immer wiederholt hat und das Buch für mich dadurch sehr langatmig gewesen ist. Wobei mich das Ende dann doch noch überraschen konnte. Eine wichtige und schöne Geschichte über einen unvergesslichen Sommer. 🚣♂️🚣♂️🚣♂️🚣♂️ von fünf 🚣♂️r!

Eine Liebesgeschichte in einem Land, in dem ,Anderssein‘ unter Strafe steht … 🌈
Jura lernt in einem sowjetischen Sommerlager 1987 den Gruppenführer Wolodja kennen. Jura ist 16 Jahre alt und hat sich noch nie zuvor in seinem Leben verliebt, bis er auf Wolodja traf. Gefühle, die er nicht zuordnen kann treffen auf Jura. Eine ganz sensible und gefühlvolle Liebesgeschichte! Ein ganz schöner Schreibstil, der einen in die damalige Zeit der Sowjetunion und der DDR führt. Und ich habe bis zur letzten Seite mit Jura mitgefiebert, ob er auch 20 Jahre nach dem Sommercamp seine Jugendliebe finden kann… Super wichtige Story von Autorinnen, die aufgrund ihres Buches ihr Heimatland verlassen mussten, da dieses Buch als LG BTQ Propaganda Mittel eingestuft und in Russland unter Strafe gestellt wurde. 🌈
Eine emotionale Geschichte über eine Liebe die nicht sein darf
Einfach nur Wow 🥹. Diese Geschichte war einfach wie ein wunderschöner Film der sich vor meinem Augen abgespielt hat. Es war gefühlvoll , emotional , zum mitfiebern und einfach nur zum wegträumen. Ich glaube mich hat bis jetzt ein Buch noch nie so zu Tränen gerührt . Eine Riesenempfehlung und ein Lebenshighlight .

Unbeschreiblich
Von der ersten Seite an hat mich das Buch und ich Geschichte der beiden mitgerissen und mich in die Sommercamps meiner (nicht ganz so lange zurückliegenden) Kindheit zurückversetzt. Der erste Teil des Buches war eher locker und hat die unbeschwerte Kindheit und Jugend wunderbar dargestellt, das Ende dagegen war unglaublich emotional. Ich bin gespannt auf die folgenden Bände.
Mir hat die Geschichte von Jura und Wolodja gut gefallen. Sie war authentisch, echt und tragisch. Ich mochte das Setting im Sommercamp und wie die beiden sich trotz politisch schweren Zeiten, zaghaft näher kamen. Insgesamt empfand ich manche Teile der Handlung aber als langatmig und emotional konnte sich mich nicht ganz so erreichen wie erhofft. Das Ende macht neugierig auf Band 2, könnte für mich aber auch so stehen bleiben:)
Ich habe zu Beginn nicht so richtig in die Handlung gefunden. Ich denke das lag auch daran, das der Anfang etwas holprig wirkt. Und ich hatte Sorge das die Erinnerungen nur aus der Sicht des Gegenwärtigen Jura erzählt werden. Das hat sich dann aber nach und nach verändert und plötzlich war ich mitten drin. Das Ferienlager wirkt total lebendig und auch wenn ich das Leben in solchen Camps nur aus Dokus kenne z.B. über die DDR, hatte ich bald eine gute Vorstellung vom Leben und Treiben dort. Dabei spielen die historischen Zusammenhänge durchaus eine wichtige Rolle, bilden aber eher den Rahmen, Im Mittelpunkt stehen die Figuren und ihre Gefühle. Vieles passiert zwar, weil ihnen die Umstände keine Wahl lassen. Aber man braucht keine extrem guten Kenntnisse über die Sowjetunion um alles verstehen zu können. Das Wichtigste wird gut verwoben in die Handlung sowieso erklärt. Aber so, das glaubwürdig wirkt, das die Figuren wirklich Teil des Systems sind. Trotzdem üben sie auch Kritik. Und ich finde, das vieles auch im Hinblick auf das heutige Russland gelesen werden kann. Vor allem auch, was es bedeutet in einem Regime zu lesen, das die eigene Identität ablehnt und verbietet. Der Roman erzählt von einer trügerisch schönen jungen ersten liebe, die aber jäh unterbrochen wird aufgrund Wolodjas Selbsthass und -Ekel. Er macht furchtbare Dinge durch, von denen man nur in Ansätzen erfährt. Aber schon alleine dieses Wenige war schwer zu ertragen. Trotzdem es ist eher Melancholie, eine wunderbare Traurigkeit aber auch mit Hoffnung vermischt, die diesen Roman durchzieht. Nostalgische Erinnerungen an die erste große Liebe, den ersten großen Liebeskummer und die Sehnsucht, diesen Menschen wieder zu treffen, auch weil Jura keinen Abschluss hatte. Er konnte Wolodja (das ist eine Koseform von Wladimir) nie vergessen. Ich mochte das Buch wirklich sehr. Vor allem die besondere Melancholie gepaart mit der Nostalgie. Diese besondere Stimmung kam total gut rüber. Eigentlich war das Buch ein Einzelband, aber wohl auch weil sich Erfolg abzeichnete, schreiben die beiden Autorinnen nun weiter und Band 2 und 3 werden ebenfalls 2024 erscheinen. Ich persönlich finde, das die Geschichte eigentlich auch so funktioniert. Ohne eine Fortsetzung. Man könnte auch Dinge einfach stehen lassen. Und trotzdem schleicht sich bei mir schon ein, das ich weiter lesen möchte
Eine tragische Geschichte
Die Gesichte spielt hauptsächlich um 1986 und das wird leider dringend auf dem Cover erwähnt so und so bin ich ein. isschen mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch ran gegangen. Es ist eine komplett andere Zeit wo Homesexualletät verpönt und so gar untersagt ist. Ich dachte es wird eine süß geschichte zwischen zwei Jungs aber es ist schon tragisch und teilweise krass. Trotzdem war es spannend und gut geschrieben. Es spielt in einem Art ferienlager wo die beiden sich kennenlernen. Ich konnte noch einiges lernen. Wenn man mit dem Wissen an das Buch heran geht ist es es gutes Buch.
Hat mich ziemlich eingenommen, fand den Switch zwischen heute und damals sehr schön und gerade die Zeit im Ferienlager habe ich super schnell gelesen. Danach wurde es für mich leider ein wenig schleppend dafür hat mich das Ende dann doch wieder abgeholt. Es gibt viele Szenen die sehr süß beschrieben sind. Ich hatte sehr viele Bilder im Kopf ^^
Ruhiges Buch über die erste Liebe mit ernstem Hintergrund
„Ich werde dich niemals vergessen, flüsterte er tonlos.“ (Seite 404) Sowjetunion 1987, Jura ist 16 und verbringt seine Sommerferien Pionierlager in Charkiw, als er sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebt. Und das ausgerechnet in den Gruppenleiter Wolodja, in einem Land, in dem „Anderssein“ verboten ist. In ruhigem Tempo entwickelt sich das zarte Pflänzchen einer Liebe die einfach nicht sein darf. Nur die paar Sommerwochen Zeit haben die beiden, dann trennen sich ihre Wege. 20 Jahre später kehrt Jura zurück an den Ort, Wolodja immer noch im Kopf. Mittlerweile existiert das Lager nicht mehr, alles ist verwildert und zu einem Lost Place verkommen. Hier erinnert er sich an die schönste Zeit in seinem Leben. Wird es ein Wiedersehen mit Wolodja geben? Das russisch-ukrainische Autorenduo Elena Malisowa und Katerina Silwanowa beschreibt so detailliert, dass man das Gefühl hat selbst im Sommerlager zu sein.. Sehr einfühlsam wird die zarte Liebe zwischen Jura und Wolodja erzählt, eine Liebe die im verborgenen stattfinden muss und nicht entdeckt werden darf. An manchen Stellen hat das Buch seine Längen, aber trotzdem ist es sehr lesenswert.
Jahreshighlight 🥹🩷
Die ersten 250 Seiten habe ich in einem Rutsch verschlungen und hätte auch noch den Rest gelesen wäre Schlaf nicht von Notwendigkeit😅 Der Schreibstil ist sehr sehr schön und die Geschichte mit all ihren Gefühlen noch schöner. WOW! Es zählt eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern und ich kann es garnicht erwarten den nächsten Band zu lesen. 🫶💓
Eine cute queere Liebesgeschichte zweier Teenager aus Russland
***Werbung/Rezensionsexemplar*** Das Buch hat mich aufgrund des Forbidden Love Tropes neugierig gemacht. Außerdem fand ich den Fakt sehr spannend, dass das Buch in Russland verboten ist. Das Buch war mein erstes queeres Buch und ich war sehr gespannt wie ich es finde. Die Liebe zwischen den beiden jungen Männern war einfach sehr süß anzuschauen. Sie dabei zu begleiten, wie sie mit den „verbotenen“ Gefühlen umgehen, war echt interessant und anders. Es hat mich schockiert, wie ihre Umgebung mit gleichgeschlechtlichen Paaren umgehen (Beispiel: „Welch ekelhaftes Verhalten“). Aber genau dieses Denken scheint in Russland noch zu herrschen, weshalb das Buch dort als „LGBTQ-Propaganda“ abgestempelt und verboten wurde. Einfach krass heutzutage. Insgesamt fand ich das Buch zu lang mit über 500 Seiten. Außerdem waren die einzelnen Kapitel zu lang und es ist zu wenig passiert. Die russischen Namen der Charaktere waren schwierig für mich auseinander zu halten und auch die Geschichte Russlands hat mich nicht gecatcht, vermutlich weil ich zu wenig Berührungspunkte damit habe. Am Ende möchte ich aber dennoch wissen wie es weitergeht, denn die Geschichte der beiden Hauptprotas hat mich berührt zurück gelassen.
Ich habs wirklich GELIEBT 🥹 Es ist so schmerzhaft schön, nahbar, frustrierend und hoffnungsvoll zu gleich. Darüber hinaus ganz viel Sommerfeeling und man lernt noch was über die sowjetische Geschichte und Kultur zu dieser Zeit. Hätte an mehreren Stellen heulen können und jetzt wünscht man sich einfach aus tiefstem Herzen dass Jura und Wolodja für immer zusammen glücklich werden ❤️🏳️🌈
Eine Geschichte, die wunderbar berührend war und besondere Emotionen geweckt hat. Ich habe Jura und Wolodja wahnsinnig gern begleitet und mit ihnen gefiebert und teilweise gelitten. Ein Buch, welches so unfassbar wichtig ist. Es war so ein tolles Erlebnis und ich vermisse die beiden bereits jetzt. Ich würde die beiden gern noch weiter begleiten ❤️ Ein Buch, welches mir das Herz gebrochen und wieder zusammen gesetzt hat 🥹❤️🩹
Richtiges Buch, falscher Zeitpunkt? Das Buch ist mal etwas anderes und hat ein interessantes Setting. Der Großteil der Geschichte spielt in einem Sommercamp in der Sowjetunion wo die beiden Protagonisten sich kennen- und lieben lernen. Die sommerlichen vibes kommen total gut rüber, man kann sich das Camp super vorstellen. Gleichzeitig bekommt man historische Hintergründe und lernt einiges über das Leben in der Sowjetunion um 1980 - und was es damals bedeutet hat homosexuell zu sein. Der Schreibstil ist flüssig, doch mir persönlich etwas zu sachlich gewesen. Man kommt aber gut durch. Die Liebesgeschichte ist eine ganz besondere und auch tragische. Leider hat sich das Buch für mich sehr gezogen und ich hätte es an einigen Stellen gekürzt und dachte oft “jetzt ist das Buch aber zuende” und dann ging’s noch weiter. Ansonsten habe ich keine Kritik am Buch, ich glaube zu einem anderen Zeitpunkt hätte mir das Buch auch besser gefallen, wenn ich es gelesen habe fand ich es immer solide gut, aber ich hatte einfach selten bis nie Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Ich glaube aber, dass es vielen Menschen sehr gut gefallen würde und würde es auch auf jeden Fall empfehlen!! Daher insgesamt 3 Sterne
Ach und ach und ach😰 War das ein schönes Buch.
Wir befinden uns 1986 in der UdSSR und Jura startet in sein letztes Jahr im Pionier Lager "Schwalbe". Der etwas rebellische Jura hat seinen Ruf weg und die Lagerleitung ihn eigentlich direkt auf dem Kieker. Zu allem Überfluss wird er dazu verdonnert bei der Theatergruppe zu helfen. Das ist eigentlich gar nicht sein Ding doch mit der Zeit findet er sich ein und heraus was definitiv sein Ding ist - Wolodja. Der Gruppenleiter kann dir Hilfe gut gebrauchen, denn sein Nervenkostüm ist alles andere als gemacht für's Kinderhüten. Die beiden erleben einen einmaligen Sommer der für uns alle vor allem folgende bereit hält: Sommerfeeling, Nostalgie, Melancholie und eine ganz besondere Liebe. Diese Buch kommt mit einer so unschuldigen und herzigen Anziehung daher, dass man ganz automatisch an den Moment denkt an dem man zum ersten Mal jemanden richtig gut fand. Natürlich ist die Sache alles andere als einfach, denn wir reden über eine Zeit in der Homosexualität noch strafbar war und alles in allem ein Mysterium für die breite Gesellschaft. Wir haben einige historische Ergebnisse, die der Geschichtsunterricht uns gelehrt hat, hier aber auch einfach aus der anderen Perspektive beleuchtet werde . Wir haben also, die erste Liebe, Coming of Age, Gay Awakening, Queerenfeindlichkeit, Antisemitismus, Herzschmerz und unzählige "Awwww*- Momente.
„Du und ich und der Sommer“ von Katarina Silwanova und Elena Malisowa hat mich schon mit seinem hübschen Cover neugierig gemacht. Doch als ich mehr über die Hintergründe der Autorinnen erfuhr, wurde mir klar, dass hinter diesem Buch mehr steckt als nur eine nette Sommergeschichte. Da wollte ich unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt. Beim Lesen gab es zwar hin und wieder ein paar Stellen, die sich etwas zogen – vor allem, wenn der Alltag der Protagonisten sehr detailliert beschrieben wurde. Auch die Dialoge wirkten manchmal ein bisschen hölzern. Aber insgesamt hat mich die Geschichte tief berührt. Das historische Setting fand ich unheimlich interessant und gleichzeitig auch verstörend. Die Charaktere sind ehrlich, liebevoll und wirken sehr authentisch. Besonders die Angst vor einem unfreiwilligen Outing und die ständige Hoffnung auf ein glückliches Ende haben mich richtig mitgerissen. Dabei sollte man sich darauf einstellen, dass es keine lockere Wohlfühlgeschichte ist, in der Querness einfach so nebenbei vorkommt. Während Jura relativ gut mit seiner Sexualität zurechtkommt, kämpft Wolodja heftig damit. Homophobie wird hier sehr intensiv behandelt, genauso wie die anhaltenden Proteste von queeren Menschen in Russland, der Ukraine und Deutschland. Das Buch zeigt deutlich, mit welchen Herausforderungen und Ängsten LGBTQ+ Menschen in diesen Ländern kämpfen, und ist dadurch alles andere als eine leichte Kost.
Wirklich berührend. Gerne würde ich wissen, wie es weiter gegangen ist. Die vielen russischen Namen haben mich sehr verwirrt, aber es war wirklich wunderschön geschrieben und hat alle möglichen Emotionen ausgelöst. Wirklich eine große Empfehlung. Ich hab es teilweise gelesen und gehört und kann auch das Hörbuch sehr empfehlen.
Nachtrag: habe gerade erst gesehen, dass es ja noch 2 weitere Teile gibt. Das Ende wirkte für mich Recht stimmig, aber ich bin doch jetzt sehr gespannt, wie die weiteren Teile sind.
Das Ende war gut, vom Tempo, Stil und Spannung. Vorher jedoch gab es viel zu viele Passagen, die sich zu sehr zogen. Manchmal wirkten die Charaktere, gerade am Anfang, nicht rund. An manchen Stellen sollten Andeutungen auf kommende Ereignisse Spannung erzeugen, was aber meist zu durchschaubar wirkte. Einige Schwachstellen lagen wahrscheinlich aber auch an der Übersetzung.
Dieses Buch und ich hatten es am Anfang nicht leicht, da ich mich irgendwie auf eine romantische, süße YA Romancegeschichte eingestellt habe, aber das war hier definitiv nicht der Fall. Obwohl die Protagonisten eigentlich genau in das Alter fallen (17 und 19) und das Buch hauptsächlich in einem Pionierlager für Kinder/ Jugendliche spielt, ist es alles andere als leicht oder locker flockig. Schon der Schreibstil ist eher altmodisch, was an der damaligen Zeit in den 1980 Jahren und dem Ort der Handlung (früheren Sowjetunion) ligt. Diesen antiquierten Zeitgeist haben die beiden Autorinnen perfekt eingefangen, leider auch mit allen Sorgen, Ängsten, Beschimpfungen und Einstellungen, die damals (und vermutlich leider jetzt wieder vermehrt in den jeweiligen Ländern :( ) verbreitet waren. Einerseits lesen wir kurze Abschnitte in der Gegenwart von Jura, der 20 Jahre nach seiner Zeit im Pionierlager an diesen Ort zurückkehrt, der von Verfall gezeichnet ist. Doch hauptsächlich lesen wir von dem rebellischen 17-jährigen Jura, der nicht im Lager sein möchte, der seine Leidenschaft für die Musik aufgegeben hat und erst langsam zu sich selbst und seinen Stärken findet, indem er viel Zeit mit einem der Pionieraufseher Wolodja verbringt. Dabei lernen sie sich kennen, werden Freunde, bis Jura irgenddwann bemerkt, dass er Wolodja viel zu gerne ansieht, ihn gerne berühren möchte... und dann nimmt alles seinen Lauf. Die Liebesgeschichte war ein ziemliches Versteckspiel und bei jedem guten Gefühl folgte bald die Wehmut, der Schmerz und die Sehnsucht, da sie nie öffentlich von irgendjemanden gesehen werden durften. Gefolgt von Abscheu und Ekel, da ihnen von Anfang an in der damaligen Zeit eingetrichtet wird, dass ihre gleichgeschlechtliche Liebe falsch ist... auch mit schlimmen Folgen, vor allem für Wolodja, der später in der Sowjetunion bleibt, während Jura das Glück hat in das aufgeschlossenere Deutschland zu ziehen... Puh, ja, das Buch hat mir einige geschichtliche Hintergründe erzählt, die ich nicht wusste und ich auch neben der Romanze sehr interessant fand. Aber generell war es schon sehr sehr schwermütig und ich habe lange gebraucht, das Buch danach zu verdauen, da es mich danach in eine Leseflaute geworfen hat, weil es soo lange nachgehallt hat. So gesehen, war das Buch dann ja wieder gut, denn so etwas vermögen nur besondere Geschichten, die auch nach dem Ende nicht ruhig bleiben, sondern in deinen Gedanken wiederhallen. Dennoch werde ich Band 2 und 3 der Reihe nicht lesen, da für mich Band 1 perfekt endet. Mehr brauche ich nicht.
Characteristics
4 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Als der rebellische sechzehnjährige Jura das Sommerlager in Charkiw betritt, glaubt er ein paar lange, langweilige Wochen vor sich zu haben. Doch dann tritt Wolodja in sein Leben. Der sonst eher nachdenkliche Neunzehnjährige plant, ein Theaterstück auf die Beine zu stellen, und bittet Jura um Hilfe. Während der Vorbereitungen für das Stück merken die Teenager, dass sie weitaus tiefere Gefühle füreinander hegen als nur Freundschaft. Gefühle, die verboten sind und von denen niemand etwas erfahren darf. Nach dem Sommer trennen sich die Wege der beiden. Zwanzig Jahre vergehen – Jahre voller Veränderungen, Jahre, in denen sie einander nie vergessen können. Bis Jura endlich beschließt, seine erste Liebe Wolodja wiederzufinden …
Sensibel und berührend erzählt das russisch-ukrainische Autorenduo von einer besonderen Liebesgeschichte in einem Land, in dem Anderssein bis heute unter Strafe steht.
Book Information
Author Description
Elena Malisowa wurde 1988 in einer sowjetischen Provinzstadt geboren. Bereits als Kind verfasste sie erste Gedichte, später kamen Kurzgeschichten und Romane dazu.Katerina Silwanowa wurde 1992 in Charkiw, Ukraine, geboren. Nach ihrem Studium zog sie in die russische Stadt Nowgorod, wo sie in ihrer Freizeit zu schreiben begann. 2016 lernten sich die beiden Autorinnen kennen und beschlossen, ein gemeinsames Buch zu schreiben. Die Veröffentlichung von »Du und ich und der Sommer«, die von der ersten Liebe zwischen zwei jungen Männern in einem sowjetischen Sommerlager erzählt, löste eine Welle der Begeisterung bei den Leser*innen sowie auf TikTok aus und eroberte Platz 1 der russischen Bestsellerliste. Aufgrund der Thematik wurde die Reihe in Russland als »LGBTQ-Propaganda« eingestuft und verboten, die Autorinnen wurden daraufhin des Landes verwiesen. Elena Malisowa lebt mittlerweile in Deutschland, Katerina Silwanowa musste in die Ukraine zurückkehren.
Posts
Eine schöne gefühlvolle queere Liebesgeschichte die in der Sowjetunion 1987 spielt. Jura ist 16 Jahre allt und trifft im Sommerlager auf den 19 jährigen Wolodoja. Die beiden merken mit der Zeit, dass sie weitaus tiefere Gefühle füreinander hegen als nur Freundschaft. Nur sind diese Gefühle zu dieser Zeit verboten und nieman darf was merken. 20 Jahre voller Veränderungen, Jahre in den sie nicht vergessen können. Ihre Annäherungen, ihre Ängste kamen sehr gut rüber. Noch bewegender waren für mich aber die Zeiten nach dem Lager und die Umarmung zum Schluss. Einerseits möchte man doch wissen wie es weiter geht aber zum anderen war es das perfekte Ende.
🏳️🌈🏳️🌈🏳️🌈🏳️🌈
Was für ein schönes aber auch gleichzeitig trauriges Buch war das bitte? Ich war von Seite eins an gefesselt und habe mit den Charakteren mitgelitten und gehofft dass alles gut wird. Es geht um zwei junge Männer die sich in einem Feriencamp angefreundet haben. Beide an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Diese beiden freunden sich an. Sie tun sich gegenseitig gut. Plötzlich wird aus Freundschaft ein anderes Gefühl. Ist das wohlige Gefühl etwa Liebe? Kann es sein? Sie genießen ihre gegenseitigen Gefühle im Verborgenen, denn sie wissen dass ihre Liebe in dem Land in dem sie leben verboten ist. Am Ende des Sommers schwören sie sich niemals aus den Augen zu verlieren. Doch dann kommt alles anders...... Es ist unvorstellbar, dass es noch heute Länder und Menschen gibt, die andere Menschen bestrafen und ausgrenzen weil sie "anders" sind. Ich kann es nicht beschreiben ohne große Spoiler. Grade die Zeit "nach dem Camp" und wie unterschiedlich beide damit umgehen ist sehr intensiv. Glaubt mir einfach wenn ich sage dass dieses Buch mega ist. Das Buch ist wunderschön gestaltet und gut verständlich geschrieben. Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Definitiv eine Leseempfehlung für alle
Liebe gegen alle Widrigkeiten
Sowjetunion, 1986: Der 16-jährige Jura fährt wie jedes Jahr über den Sommer ins Pionierlager. Als einen der ältesten Teilnehmer erwartet ihn ein langweiliger Sommer zwischen jüngeren Kindern und Morgenappellen. Doch dann lernt Jura Wolodja kennen, einen neuen Gruppenleiter, der das erste Mal im Lager ist. Und während Jura Wolodja bei seiner Arbeit hilft, kommen die beiden sich näher- näher als sie dürfen… Die Geschichte von Jura und Wolodja ist so berührend und unschuldig wie kaum eine andere. Man könnte meinen, es sei eine schöne Geschichte über einen unvergesslichen Sommer und die erste Liebe, doch da ist noch so viel mehr. So viel, dass das Buch in Russland verboten wurde. Über alle Steine, die den beiden jungen Männern in den Weg gelegt werden, finden sie zueinander, finden sich selbst, in einem Land, das Anderssein unter Strafe stellt, in einer Zeit, in der Queerness als unnatürlich oder sogar abstoßend gezeichnet wurde. Kritik üben würde ich an der Stelle bloß an der Übersetzung, die den Text manchmal (aber nur passagenweise) geradezu kindlich einfach gestaltet, was nicht zum melancholischen, anrührenden Schreibstil der restlichen Geschichte passt. Du und ich und der Sommer ist herzerwärmend und herzenbrechend gleichzeitig, ein akribisch historischer Appell an Toleranz und Akzeptanz und eine Kritik an einem Land, das heute nicht viel anders ist als damals. Ein Buch, das Vieles kann, vor allem aber: zum Lächeln bringen.
Love is love!! Dieses Buch ist ein Schatz, eine wunderbare queere Liebesgeschichte. Der Sprachstil ist schlicht und sehr flüssig, durch die detailverliebten Beschreibungen bekommt man schon ein Gefühl für die Freizeitgestaltung und Politisierung der Kinder und Jugendlichen in der Sowjetunion . Wir befinden uns im Jahr 1986, an die Öffnung des Eisernen Vorhangs denkt noch keiner, Homosexualität gibt es zu dieser Zeit natürlich nicht. Im Ferie lager lernen sich Jura und Wolodja kennen und verlieben sich. Diese zart erblühende Liebe zwischen Jura und Wolodja ist unheimlich schön beschrieben, ich habe dämlich vor mich hingegrinst, hab zwischendurch mal ein Tränchen zerdrückt und am Ende sehr mitgelitten. Den Autorinnen ist es wunderbar gelungen, eine queere Liebe zu beschreiben ohne Voyeurismus und Lächerlichkeit, Olga Tomyuk hat die Geschichte für uns übersetz
Das Setting in einem Pionierlager dürfte jedem Nostalgie geben, der schon einmal ein Ferienlager besucht hat. Auch wenn es da heute nicht mehr so zugeht wie in sowjetischen Pionierlagern, kann man trotzdem die Gefühle der einzelnen Personen nachempfinden. Gleichaltrige treffen, die man sonst das ganze Jahr über nicht sieht, Freundschaften schließen, Rivalitäten erleben und sich sorgen, nicht angenommen zu werden. Und in all das mischt sich eine queere Liebesgeschichte, die in der Sowjetunion nicht sein darf. Wolodja und Jura wissen um den Hass und die Verachtung und lassen sich davon trotzdem nicht abhalten. Juras unbeschwerte Art ist erfrischend zu lesen, Wolodjas Sorgen und Selbstzweifel tun dagegen fast schon weh. Die Schwierigkeiten, denen homosexuelle Menschen zu dieser Zeit (und noch immer) gegenüberstanden, sind mehr als treffend eingefangen. Die Geschichte löst Wut aus und dennoch ist sie letztlich hoffnungsvoll, dass doch nicht alles schlecht ist, dass es besser werden kann und dass Liebe alles andere besiegen kann.
Nur du und ich, ich glaub wir sind für immer!
Diese Buch hat mein Herz berührt. Der schreibstyl ist wunderschön und die geschickte unbeschreiblich. Es ist unglaublich wie tiefe Gefühle man vermitteln kann und das nur mit ein paar Worten. Mein Herz hängt an diesem Buch, an der Geschichte, an Jura, und Wolodja. Es ist mein neues Lieblings Buch! ✨

Ein ruhiges und schönes Buch über die erste Liebe und was das für einen selber bedeuten kann. Aber trotz der ruhigen und sanften Worte kein Buch zum schnell wegschmöckern. Denn es liegen wichtige Botschaften in den Zeilen. Lieb dich selbst. Vertraue auf deine Gefühle. Du bist toll. Das Buch welches die Autorinnen hier geschaffen haben, versetzt einen zurück in die eigene Jugend. Oftmals hab ich mich selbst wieder gefunden. Auch wenn ich nie im Feriencamp war, so habe ich ähnliche Ausflüge selbst unternommen. Und ich kann mich an die Leichtigkeit erinnern. Die Lebensfreude. Aber auch an das Gefühl selbst erst 16 zu sein und noch etwas unsicher im eigenen Körper. Durch die ruhige Erzählweise haben es die Autorinnen geschafft ein sehr lebendiges Bild von allen Figuren zu erschaffen. Von den Freundschaften und Beziehungen. So dass auch die wirklich süße Liebesgeschichte mir sehr nah ging. Man konnte die Verbundenheit fühlen und ihre Ängste nachempfinden. Gerade ihre Ängste. Denn Jura und Wolodja wurden zu einer Zeit und in einem Land erwachsen, welches ihnen nicht wohlgesonnen war. Welchen Problemen beiden gegenüberstanden mag ich mir nicht vorstellen. Wenn ihnen sogar vom eigenen Land und der Familie eingeredet wird das sie abnormal sind und eingesperrt gehören. Gerade Wolodjas Umgang damit, hat mich tief berührt. Und mehr als einmal wollte ich ihn in den Arm nehmen. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere, trotzdem mit vielen Gemeinsamkeiten wurde hier eine großartige Bühne geliefert. Dieses Buch sollte nicht verboten werden, wie dies leider aktuell der Fall ist, sondern gefeiert. Es sollte offen und laut darüber gesprochen werden.
"Du und ich und der Sommer" von Katerina Silwanowa und Elena Malisowa habe ich über das Bloggerportal erhalten. Es ist Geschichte, die einen nicht loslässt. Auf dem Cover steht, dass es in Russland verboten ist. Jura und Wolodja lernen sich im Sommerlager kennen. Jura ist 16 und bekommt ständig Schwierigkeiten. Wolodja hat hingegen andere Pläne und ist schon öfter dort gewesen. Sie verbringen viel Zeit miteinander und stellen schnell fest, dass ihre Gefühle nicht die von Freunden entsprechen, sondern weitergehen. Tiefer sind. __ Wir schreiben das Jahr 1986 und ihre Liebe ist verboten. In Russland, aber auch anderswo auf der Welt Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind nicht gestattet. Als sie auch noch von einem Mädchen beim Küssen erwischt werden, versuchen sie alles, dass es nicht weiter ans Licht kommt. __ Nach dem Sommer verlieren sie sich. Zwar schreiben sie einander Briefe, doch auch das ebbt irgendwann ab. __ Es ist eine so intensive Geschichte, dass ich auch jetzt noch Gänsehaut von bekomme. Wir erleben einen Aufschwung der queeren Community, queerer Künstler*innen und alles, was dazu gehört. AIDS taucht auf und alle homose*uellen Menschen werden im Prinzip verurteilt. Von Therapien ist die Rede. Das Buch ist schonungslos, ehrlich und präzise. Es verheimlicht nichts, sondern zeigt, die damalige Zeit. Bis eines Tages die Welt eine andere wurde. Die 90er kamen und gingen. Wir erleben Juras und Wolodjas Werdegang. Wie sie erwachsen werden und doch irgendwie nicht ankommen. __ Ich kann es kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen. Es ist einfühlsam und teilweise so sanft und zart geschrieben, dass ich mit ihnen mitfühlen konnte. Man leidet. Die Zeit im Sommerlager wird ebenfalls toll dargestellt. __ Klare Empfehlung, aber auf die Trigger achten. __ Alles Liebe Janine
Eine verbotene Liebe
•Buchrezi• 🥰 Zum Inhalt: Jura muss über den Sommer ins Pionierlager, er ist 16 und die Aussichten, die schönste Zeit des Jahres in einem Sommercamp zu verbringen, sind alles andere als rosig für ihn. Und dann wird ihm auch noch direkt unterstellt, Mist gebaut zu haben. Na toll… nun soll er in die Theatergruppe, um das Theaterstück vorzubereiten, welches am Ende des Ferienlagers vorgeführt werden soll. Doch der Chef der Theatergruppe ist Wolodja, der ihm auf Anhieb sympathisch ist. Wolodja kümmert sich nicht nur um die kleinsten im Pionierlager, er möchte auch ein möglichst erfolgreiches Theaterstück auf die Beine stellen. Zwischen Gruselgeschichten, Streichen mit Zahnpasta und Badeausflügen, ist fortan Jura immer an seiner Seite. Wolodja ist einfühlsam und die Mädchen im Camp mögen ihn. Doch umso mehr Zeit Jura und Wolodja miteinander verbringen, umso mehr wird ihnen bewusst, dass es nicht die Mädchen sind, die den beiden Jungs den Kopf verdrehen. Doch ihre Gefühle füreinander sind verboten und schon bald steht ihre weitere Zukunft auf der Kippe… Mein Fazit: Jura und Wolodja ♥️, ihr beide seid mir direkt ans Herz gewachsen. Jura aufsässig und Wolodja sehr einfühlsam. Eine ruhige Geschichte, die einen Sommer, in einem Pionierlager in den 80ern thematisiert. Die Proben für das Theaterstück, die Konflikte zwischen Teenagern und die Zukunftsaussichten zu der Zeit, stehen hier im Vordergrund. Und dann ist da die zarte, aufkeimende Liebe zwischen den beiden Protagonisten. Ich mochte gerade diese Momente zwischen Jura und Wolodja, wie die ersten „verbotenen“ Gefühle aufkeimen. Jura, der sowas noch nie zuvor gefühlt hat und Wolodja, der so sehr mit sich hadert. Schlimm, wenn man nicht offen und frei leben kann, wie man möchte. Schade ist, dass der Teil außerhalb der Liebesgeschichte mich nicht überzeugen konnte. Da ist der Funke für mich nicht übergesprungen, da der Alltag im Lager sich doch immer wiederholt hat und das Buch für mich dadurch sehr langatmig gewesen ist. Wobei mich das Ende dann doch noch überraschen konnte. Eine wichtige und schöne Geschichte über einen unvergesslichen Sommer. 🚣♂️🚣♂️🚣♂️🚣♂️ von fünf 🚣♂️r!

Eine Liebesgeschichte in einem Land, in dem ,Anderssein‘ unter Strafe steht … 🌈
Jura lernt in einem sowjetischen Sommerlager 1987 den Gruppenführer Wolodja kennen. Jura ist 16 Jahre alt und hat sich noch nie zuvor in seinem Leben verliebt, bis er auf Wolodja traf. Gefühle, die er nicht zuordnen kann treffen auf Jura. Eine ganz sensible und gefühlvolle Liebesgeschichte! Ein ganz schöner Schreibstil, der einen in die damalige Zeit der Sowjetunion und der DDR führt. Und ich habe bis zur letzten Seite mit Jura mitgefiebert, ob er auch 20 Jahre nach dem Sommercamp seine Jugendliebe finden kann… Super wichtige Story von Autorinnen, die aufgrund ihres Buches ihr Heimatland verlassen mussten, da dieses Buch als LG BTQ Propaganda Mittel eingestuft und in Russland unter Strafe gestellt wurde. 🌈
Eine emotionale Geschichte über eine Liebe die nicht sein darf
Einfach nur Wow 🥹. Diese Geschichte war einfach wie ein wunderschöner Film der sich vor meinem Augen abgespielt hat. Es war gefühlvoll , emotional , zum mitfiebern und einfach nur zum wegträumen. Ich glaube mich hat bis jetzt ein Buch noch nie so zu Tränen gerührt . Eine Riesenempfehlung und ein Lebenshighlight .

Unbeschreiblich
Von der ersten Seite an hat mich das Buch und ich Geschichte der beiden mitgerissen und mich in die Sommercamps meiner (nicht ganz so lange zurückliegenden) Kindheit zurückversetzt. Der erste Teil des Buches war eher locker und hat die unbeschwerte Kindheit und Jugend wunderbar dargestellt, das Ende dagegen war unglaublich emotional. Ich bin gespannt auf die folgenden Bände.
Mir hat die Geschichte von Jura und Wolodja gut gefallen. Sie war authentisch, echt und tragisch. Ich mochte das Setting im Sommercamp und wie die beiden sich trotz politisch schweren Zeiten, zaghaft näher kamen. Insgesamt empfand ich manche Teile der Handlung aber als langatmig und emotional konnte sich mich nicht ganz so erreichen wie erhofft. Das Ende macht neugierig auf Band 2, könnte für mich aber auch so stehen bleiben:)
Ich habe zu Beginn nicht so richtig in die Handlung gefunden. Ich denke das lag auch daran, das der Anfang etwas holprig wirkt. Und ich hatte Sorge das die Erinnerungen nur aus der Sicht des Gegenwärtigen Jura erzählt werden. Das hat sich dann aber nach und nach verändert und plötzlich war ich mitten drin. Das Ferienlager wirkt total lebendig und auch wenn ich das Leben in solchen Camps nur aus Dokus kenne z.B. über die DDR, hatte ich bald eine gute Vorstellung vom Leben und Treiben dort. Dabei spielen die historischen Zusammenhänge durchaus eine wichtige Rolle, bilden aber eher den Rahmen, Im Mittelpunkt stehen die Figuren und ihre Gefühle. Vieles passiert zwar, weil ihnen die Umstände keine Wahl lassen. Aber man braucht keine extrem guten Kenntnisse über die Sowjetunion um alles verstehen zu können. Das Wichtigste wird gut verwoben in die Handlung sowieso erklärt. Aber so, das glaubwürdig wirkt, das die Figuren wirklich Teil des Systems sind. Trotzdem üben sie auch Kritik. Und ich finde, das vieles auch im Hinblick auf das heutige Russland gelesen werden kann. Vor allem auch, was es bedeutet in einem Regime zu lesen, das die eigene Identität ablehnt und verbietet. Der Roman erzählt von einer trügerisch schönen jungen ersten liebe, die aber jäh unterbrochen wird aufgrund Wolodjas Selbsthass und -Ekel. Er macht furchtbare Dinge durch, von denen man nur in Ansätzen erfährt. Aber schon alleine dieses Wenige war schwer zu ertragen. Trotzdem es ist eher Melancholie, eine wunderbare Traurigkeit aber auch mit Hoffnung vermischt, die diesen Roman durchzieht. Nostalgische Erinnerungen an die erste große Liebe, den ersten großen Liebeskummer und die Sehnsucht, diesen Menschen wieder zu treffen, auch weil Jura keinen Abschluss hatte. Er konnte Wolodja (das ist eine Koseform von Wladimir) nie vergessen. Ich mochte das Buch wirklich sehr. Vor allem die besondere Melancholie gepaart mit der Nostalgie. Diese besondere Stimmung kam total gut rüber. Eigentlich war das Buch ein Einzelband, aber wohl auch weil sich Erfolg abzeichnete, schreiben die beiden Autorinnen nun weiter und Band 2 und 3 werden ebenfalls 2024 erscheinen. Ich persönlich finde, das die Geschichte eigentlich auch so funktioniert. Ohne eine Fortsetzung. Man könnte auch Dinge einfach stehen lassen. Und trotzdem schleicht sich bei mir schon ein, das ich weiter lesen möchte
Eine tragische Geschichte
Die Gesichte spielt hauptsächlich um 1986 und das wird leider dringend auf dem Cover erwähnt so und so bin ich ein. isschen mit einer anderen Vorstellung an dieses Buch ran gegangen. Es ist eine komplett andere Zeit wo Homesexualletät verpönt und so gar untersagt ist. Ich dachte es wird eine süß geschichte zwischen zwei Jungs aber es ist schon tragisch und teilweise krass. Trotzdem war es spannend und gut geschrieben. Es spielt in einem Art ferienlager wo die beiden sich kennenlernen. Ich konnte noch einiges lernen. Wenn man mit dem Wissen an das Buch heran geht ist es es gutes Buch.
Hat mich ziemlich eingenommen, fand den Switch zwischen heute und damals sehr schön und gerade die Zeit im Ferienlager habe ich super schnell gelesen. Danach wurde es für mich leider ein wenig schleppend dafür hat mich das Ende dann doch wieder abgeholt. Es gibt viele Szenen die sehr süß beschrieben sind. Ich hatte sehr viele Bilder im Kopf ^^
Ruhiges Buch über die erste Liebe mit ernstem Hintergrund
„Ich werde dich niemals vergessen, flüsterte er tonlos.“ (Seite 404) Sowjetunion 1987, Jura ist 16 und verbringt seine Sommerferien Pionierlager in Charkiw, als er sich zum ersten Mal in seinem Leben verliebt. Und das ausgerechnet in den Gruppenleiter Wolodja, in einem Land, in dem „Anderssein“ verboten ist. In ruhigem Tempo entwickelt sich das zarte Pflänzchen einer Liebe die einfach nicht sein darf. Nur die paar Sommerwochen Zeit haben die beiden, dann trennen sich ihre Wege. 20 Jahre später kehrt Jura zurück an den Ort, Wolodja immer noch im Kopf. Mittlerweile existiert das Lager nicht mehr, alles ist verwildert und zu einem Lost Place verkommen. Hier erinnert er sich an die schönste Zeit in seinem Leben. Wird es ein Wiedersehen mit Wolodja geben? Das russisch-ukrainische Autorenduo Elena Malisowa und Katerina Silwanowa beschreibt so detailliert, dass man das Gefühl hat selbst im Sommerlager zu sein.. Sehr einfühlsam wird die zarte Liebe zwischen Jura und Wolodja erzählt, eine Liebe die im verborgenen stattfinden muss und nicht entdeckt werden darf. An manchen Stellen hat das Buch seine Längen, aber trotzdem ist es sehr lesenswert.
Jahreshighlight 🥹🩷
Die ersten 250 Seiten habe ich in einem Rutsch verschlungen und hätte auch noch den Rest gelesen wäre Schlaf nicht von Notwendigkeit😅 Der Schreibstil ist sehr sehr schön und die Geschichte mit all ihren Gefühlen noch schöner. WOW! Es zählt eindeutig zu meinen Lieblingsbüchern und ich kann es garnicht erwarten den nächsten Band zu lesen. 🫶💓
Eine cute queere Liebesgeschichte zweier Teenager aus Russland
***Werbung/Rezensionsexemplar*** Das Buch hat mich aufgrund des Forbidden Love Tropes neugierig gemacht. Außerdem fand ich den Fakt sehr spannend, dass das Buch in Russland verboten ist. Das Buch war mein erstes queeres Buch und ich war sehr gespannt wie ich es finde. Die Liebe zwischen den beiden jungen Männern war einfach sehr süß anzuschauen. Sie dabei zu begleiten, wie sie mit den „verbotenen“ Gefühlen umgehen, war echt interessant und anders. Es hat mich schockiert, wie ihre Umgebung mit gleichgeschlechtlichen Paaren umgehen (Beispiel: „Welch ekelhaftes Verhalten“). Aber genau dieses Denken scheint in Russland noch zu herrschen, weshalb das Buch dort als „LGBTQ-Propaganda“ abgestempelt und verboten wurde. Einfach krass heutzutage. Insgesamt fand ich das Buch zu lang mit über 500 Seiten. Außerdem waren die einzelnen Kapitel zu lang und es ist zu wenig passiert. Die russischen Namen der Charaktere waren schwierig für mich auseinander zu halten und auch die Geschichte Russlands hat mich nicht gecatcht, vermutlich weil ich zu wenig Berührungspunkte damit habe. Am Ende möchte ich aber dennoch wissen wie es weitergeht, denn die Geschichte der beiden Hauptprotas hat mich berührt zurück gelassen.
Ich habs wirklich GELIEBT 🥹 Es ist so schmerzhaft schön, nahbar, frustrierend und hoffnungsvoll zu gleich. Darüber hinaus ganz viel Sommerfeeling und man lernt noch was über die sowjetische Geschichte und Kultur zu dieser Zeit. Hätte an mehreren Stellen heulen können und jetzt wünscht man sich einfach aus tiefstem Herzen dass Jura und Wolodja für immer zusammen glücklich werden ❤️🏳️🌈
Eine Geschichte, die wunderbar berührend war und besondere Emotionen geweckt hat. Ich habe Jura und Wolodja wahnsinnig gern begleitet und mit ihnen gefiebert und teilweise gelitten. Ein Buch, welches so unfassbar wichtig ist. Es war so ein tolles Erlebnis und ich vermisse die beiden bereits jetzt. Ich würde die beiden gern noch weiter begleiten ❤️ Ein Buch, welches mir das Herz gebrochen und wieder zusammen gesetzt hat 🥹❤️🩹
Richtiges Buch, falscher Zeitpunkt? Das Buch ist mal etwas anderes und hat ein interessantes Setting. Der Großteil der Geschichte spielt in einem Sommercamp in der Sowjetunion wo die beiden Protagonisten sich kennen- und lieben lernen. Die sommerlichen vibes kommen total gut rüber, man kann sich das Camp super vorstellen. Gleichzeitig bekommt man historische Hintergründe und lernt einiges über das Leben in der Sowjetunion um 1980 - und was es damals bedeutet hat homosexuell zu sein. Der Schreibstil ist flüssig, doch mir persönlich etwas zu sachlich gewesen. Man kommt aber gut durch. Die Liebesgeschichte ist eine ganz besondere und auch tragische. Leider hat sich das Buch für mich sehr gezogen und ich hätte es an einigen Stellen gekürzt und dachte oft “jetzt ist das Buch aber zuende” und dann ging’s noch weiter. Ansonsten habe ich keine Kritik am Buch, ich glaube zu einem anderen Zeitpunkt hätte mir das Buch auch besser gefallen, wenn ich es gelesen habe fand ich es immer solide gut, aber ich hatte einfach selten bis nie Lust, das Buch in die Hand zu nehmen. Ich glaube aber, dass es vielen Menschen sehr gut gefallen würde und würde es auch auf jeden Fall empfehlen!! Daher insgesamt 3 Sterne
Ach und ach und ach😰 War das ein schönes Buch.
Wir befinden uns 1986 in der UdSSR und Jura startet in sein letztes Jahr im Pionier Lager "Schwalbe". Der etwas rebellische Jura hat seinen Ruf weg und die Lagerleitung ihn eigentlich direkt auf dem Kieker. Zu allem Überfluss wird er dazu verdonnert bei der Theatergruppe zu helfen. Das ist eigentlich gar nicht sein Ding doch mit der Zeit findet er sich ein und heraus was definitiv sein Ding ist - Wolodja. Der Gruppenleiter kann dir Hilfe gut gebrauchen, denn sein Nervenkostüm ist alles andere als gemacht für's Kinderhüten. Die beiden erleben einen einmaligen Sommer der für uns alle vor allem folgende bereit hält: Sommerfeeling, Nostalgie, Melancholie und eine ganz besondere Liebe. Diese Buch kommt mit einer so unschuldigen und herzigen Anziehung daher, dass man ganz automatisch an den Moment denkt an dem man zum ersten Mal jemanden richtig gut fand. Natürlich ist die Sache alles andere als einfach, denn wir reden über eine Zeit in der Homosexualität noch strafbar war und alles in allem ein Mysterium für die breite Gesellschaft. Wir haben einige historische Ergebnisse, die der Geschichtsunterricht uns gelehrt hat, hier aber auch einfach aus der anderen Perspektive beleuchtet werde . Wir haben also, die erste Liebe, Coming of Age, Gay Awakening, Queerenfeindlichkeit, Antisemitismus, Herzschmerz und unzählige "Awwww*- Momente.
„Du und ich und der Sommer“ von Katarina Silwanova und Elena Malisowa hat mich schon mit seinem hübschen Cover neugierig gemacht. Doch als ich mehr über die Hintergründe der Autorinnen erfuhr, wurde mir klar, dass hinter diesem Buch mehr steckt als nur eine nette Sommergeschichte. Da wollte ich unbedingt wissen, was sich dahinter verbirgt. Beim Lesen gab es zwar hin und wieder ein paar Stellen, die sich etwas zogen – vor allem, wenn der Alltag der Protagonisten sehr detailliert beschrieben wurde. Auch die Dialoge wirkten manchmal ein bisschen hölzern. Aber insgesamt hat mich die Geschichte tief berührt. Das historische Setting fand ich unheimlich interessant und gleichzeitig auch verstörend. Die Charaktere sind ehrlich, liebevoll und wirken sehr authentisch. Besonders die Angst vor einem unfreiwilligen Outing und die ständige Hoffnung auf ein glückliches Ende haben mich richtig mitgerissen. Dabei sollte man sich darauf einstellen, dass es keine lockere Wohlfühlgeschichte ist, in der Querness einfach so nebenbei vorkommt. Während Jura relativ gut mit seiner Sexualität zurechtkommt, kämpft Wolodja heftig damit. Homophobie wird hier sehr intensiv behandelt, genauso wie die anhaltenden Proteste von queeren Menschen in Russland, der Ukraine und Deutschland. Das Buch zeigt deutlich, mit welchen Herausforderungen und Ängsten LGBTQ+ Menschen in diesen Ländern kämpfen, und ist dadurch alles andere als eine leichte Kost.
Wirklich berührend. Gerne würde ich wissen, wie es weiter gegangen ist. Die vielen russischen Namen haben mich sehr verwirrt, aber es war wirklich wunderschön geschrieben und hat alle möglichen Emotionen ausgelöst. Wirklich eine große Empfehlung. Ich hab es teilweise gelesen und gehört und kann auch das Hörbuch sehr empfehlen.
Nachtrag: habe gerade erst gesehen, dass es ja noch 2 weitere Teile gibt. Das Ende wirkte für mich Recht stimmig, aber ich bin doch jetzt sehr gespannt, wie die weiteren Teile sind.
Das Ende war gut, vom Tempo, Stil und Spannung. Vorher jedoch gab es viel zu viele Passagen, die sich zu sehr zogen. Manchmal wirkten die Charaktere, gerade am Anfang, nicht rund. An manchen Stellen sollten Andeutungen auf kommende Ereignisse Spannung erzeugen, was aber meist zu durchschaubar wirkte. Einige Schwachstellen lagen wahrscheinlich aber auch an der Übersetzung.
Dieses Buch und ich hatten es am Anfang nicht leicht, da ich mich irgendwie auf eine romantische, süße YA Romancegeschichte eingestellt habe, aber das war hier definitiv nicht der Fall. Obwohl die Protagonisten eigentlich genau in das Alter fallen (17 und 19) und das Buch hauptsächlich in einem Pionierlager für Kinder/ Jugendliche spielt, ist es alles andere als leicht oder locker flockig. Schon der Schreibstil ist eher altmodisch, was an der damaligen Zeit in den 1980 Jahren und dem Ort der Handlung (früheren Sowjetunion) ligt. Diesen antiquierten Zeitgeist haben die beiden Autorinnen perfekt eingefangen, leider auch mit allen Sorgen, Ängsten, Beschimpfungen und Einstellungen, die damals (und vermutlich leider jetzt wieder vermehrt in den jeweiligen Ländern :( ) verbreitet waren. Einerseits lesen wir kurze Abschnitte in der Gegenwart von Jura, der 20 Jahre nach seiner Zeit im Pionierlager an diesen Ort zurückkehrt, der von Verfall gezeichnet ist. Doch hauptsächlich lesen wir von dem rebellischen 17-jährigen Jura, der nicht im Lager sein möchte, der seine Leidenschaft für die Musik aufgegeben hat und erst langsam zu sich selbst und seinen Stärken findet, indem er viel Zeit mit einem der Pionieraufseher Wolodja verbringt. Dabei lernen sie sich kennen, werden Freunde, bis Jura irgenddwann bemerkt, dass er Wolodja viel zu gerne ansieht, ihn gerne berühren möchte... und dann nimmt alles seinen Lauf. Die Liebesgeschichte war ein ziemliches Versteckspiel und bei jedem guten Gefühl folgte bald die Wehmut, der Schmerz und die Sehnsucht, da sie nie öffentlich von irgendjemanden gesehen werden durften. Gefolgt von Abscheu und Ekel, da ihnen von Anfang an in der damaligen Zeit eingetrichtet wird, dass ihre gleichgeschlechtliche Liebe falsch ist... auch mit schlimmen Folgen, vor allem für Wolodja, der später in der Sowjetunion bleibt, während Jura das Glück hat in das aufgeschlossenere Deutschland zu ziehen... Puh, ja, das Buch hat mir einige geschichtliche Hintergründe erzählt, die ich nicht wusste und ich auch neben der Romanze sehr interessant fand. Aber generell war es schon sehr sehr schwermütig und ich habe lange gebraucht, das Buch danach zu verdauen, da es mich danach in eine Leseflaute geworfen hat, weil es soo lange nachgehallt hat. So gesehen, war das Buch dann ja wieder gut, denn so etwas vermögen nur besondere Geschichten, die auch nach dem Ende nicht ruhig bleiben, sondern in deinen Gedanken wiederhallen. Dennoch werde ich Band 2 und 3 der Reihe nicht lesen, da für mich Band 1 perfekt endet. Mehr brauche ich nicht.











































