Dreamkeeper 1. Die Akademie der Träume
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Description
Wer schützt uns, wenn wir träumen? Mitten im Schuljahr wird Allegra an die Akademie der Dream Intelligence berufen, um wie ihre verstorbenen Eltern Traumagentin zu werden. Diese Spezialisten schützen die Träume der Menschen, damit ihre Seelen im Schlaf keinen Schaden nehmen und dünne Membran, die unsere Träume von der realen Welt trennt, keine Risse bekommt. Doch kaum an der Akademie angekommen, begreift Allegra, dass die Agenten selbst in größter Gefahr schweben und es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss. Als dann Allegras eigene Schwester in der Traumzeit verschwindet, beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Spannendes Internatssetting mit furiosem Nervenkitzel!
Book Information
Author Description
Joyce Winter (1971-2020) wurde in Boston/USA geboren und wuchs in Konstanz am Bodensee auf. Sie studierte Amerikanistik und war 15 Jahre lang als Lektorin in München tätig. Sie lebte mit Mann und Zwillingen im Münchner Westen und arbeitete, wenn sie nicht gerade am Schreiben war, in einer wunderbaren kleinen Buchhandlung. Dreamkeeper war ihr Debut im Jugendbuch.
Posts
Schöne Idee mit sehr kindlicher Umsetzung.
Ich finde das Thema Träume total spannend, auch die Umsetzung und Beschreibung des Themas im Buch hat mir gut gefallen. Was mir allerdings nicht gefallen hat war wie kindlich/kindisch sich die Figuren verhalten. Zum Beispiel soll Allegra im Buch 16 fast 17 Jahre alt sein und dann nimmt sie ihren Teddy mit ins Bett und trinkt nach dem aufstehen erst mal ein Glas Milch? Mir ist schon klar das das Buch eher jüngere Leser ansprechen soll und ich finde auch gut das auf den Konsum von Alkohol und übermäßigen Romantik verzichtet wird. Trotzdem haben sich die Figuren meiner Meinung nach einfach nicht altersgerecht verhalten. Und ich finde Allegra ist stellenweise sehr naiv. Etwa nach zwei Dritteln des Buches weiß man eigentlich wie es ausgeht, weil die Hinweise wer gut und wer böse ist etwas zu offensichtlich gestreut wurden. In einer Szene wird Allegra sogar erzählt was der böse Plan ist und sie schnallt es einfach nicht… Ansonsten fand ich das Buch aber durchaus stimmig. Es lässt sich einfach und schnell lesen und kommt ohne weitere Nebenstränge und Verzweigungen aus. Da es sich um einen Zweiteiler handelt werde ich den nächsten Band auch noch lesen. Mit 14 hätte mich dieses Buch wahrscheinlich total begeistert, so landet es allerdings eher im Mittelfeld.
3,5 ist eher für jüngere gedacht, die gerade so in das Fantasygenre rein rutschen. Wäre ich 14, wäre ich bestimmt begeistert von der Geschichte gewesen. Allegra hat die Fähigkeit in die Traumwelt zu gehen und wird dies im ersten Band an einer speziellen Akademie erlernen. Die Akademie ist krass, sie hat einfach zwei Wakeboard Anlagen auf dem Anwesen :') Ja also, wenn ihr 13/14 seid, dann viel Spaß dabei :D
Oh, ich würde das Buch definitiv als eine Dystopie bezeichnen wollen. Frag mich ehrlich gesagt mittlerweile warum das Buch jetzt fünf Jahre ungelesen in meinem Regal gestanden hat. Ein her fast eine Traumthematik und die Frage, wie sich unsere Träume verändern können…… unterhaltsam und besonders von der ersten bis zur letzten Seite
Träume sind ein spannendes Thema und der Richtung habe ich noch nicht allzu viel gelesen, daher war ich sehr gespannt auf Dreamkeeper. Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und der Prolog hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Gut fand ich, dass die Geschichte ohne viel Geplänkel recht schnell losgeht und man quasi ins Geschehen geworfen wird. Manchmal habe ich damit meine Schwierigkeiten, aber hier hat es erstaunlich gut geklappt und hat meine Neugierde auf die Geschichte gesteigert. Der Mittelteil des Buches ist dann ein Informationsabschnitt, in dem dann einiges erklärt wird. Das Ende hat es dann definitiv in sich und es gibt jede Menge Spannung und Action. Es gab dann auch noch einige Überraschungen und Wendungen. Es wurden einige Fragen geklärt, aber es bleibt noch viel interessantes Fortsetzung und glücklicherweise kommt das Ende ohne fiesen Cliffhanger aus. Das Thema Träume wird in Dreamkeeper auf eine frische und interessante Art und Weise verarbeitet und konnte mich richtig gut unterhalten. Die Geschichte kommt größtenteils auch ohne die gängigen Jugendbuchklischees aus, was ich sehr positiv finde. Die Liebesgeschichte bleibt ebenfalls eher im Hintergrund und entwickelt sich eher langsam, was ich hier als sehr passend empfunden habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung.
Zum Buch: Allegra Heller ist Waise und wächst bei ihrer älteren Schwester auf, als sie von heute auf morgen nach Frankreich in die Dream Intelligence Academy eingeladen wird. Völlig unvorbereitet wird sie um Hilfe gebeten, denn mehrere Agenten sind in einem Traum gefangen und, wie es scheint, ist Allegra der Schlüssel. Meine Meinung: Die Autorin lässt dem Leser nicht viel Zeit um sich an die Geschichte ranzutasten, man taucht sofort ein ins Geschehen. Das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Trotzdem ist genug Zeit um die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und actiongeladen, einfach spannend zu lesen. Mit gefiel, das nicht so viel aufheben um das Drumherum gemacht wurde, sondern gleich von Beginn an feststand um was es in der Story geht. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den vielen Namen, aber das hat sich schnell gegeben. Fazit: Eine super Auftakt. Actionreich und spannend, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich gab der Geschichte nur aus dem Grund vier Sterne, da es sich um einen Auftaktband handelt und ich gerne noch Luft nach oben habe. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung dieses Abenteuers.
Zum Buch: Allegra Heller ist Waise und wächst bei ihrer älteren Schwester auf, als sie von heute auf morgen nach Frankreich in die Dream Intelligence Academy eingeladen wird. Völlig unvorbereitet wird sie um Hilfe gebeten, denn mehrere Agenten sind in einem Traum gefangen und, wie es scheint, ist Allegra der Schlüssel. Meine Meinung: Die Autorin lässt dem Leser nicht viel Zeit um sich an die Geschichte ranzutasten, man taucht sofort ein ins Geschehen. Das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Trotzdem ist genug Zeit um die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und actiongeladen, einfach spannend zu lesen. Mit gefiel, das nicht so viel aufheben um das Drumherum gemacht wurde, sondern gleich von Beginn an feststand um was es in der Story geht. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den vielen Namen, aber das hat sich schnell gegeben. Fazit: Eine super Auftakt. Actionreich und spannend, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich gab der Geschichte nur aus dem Grund vier Sterne, da es sich um einen Auftaktband handelt und ich gerne noch Luft nach oben habe. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung dieses Abenteuers.
In einem Genre, das vor allem vom amerikanischen Setting dominiert wird, sorgt dieses Buch durchaus für Abwechslung. Allegra wohnt in München und wird dann nach Avignon an die Akademie gerufen - alles sehr europäisch. Bis zum Schluss überrascht hat mich allerdings, wie fließend Allegra Französisch spricht, dafür, dass sie selbst behauptet, es nur in der Schule gehabt zu haben. Allegra habe ich am Anfang irrtürmlich für achtzehn gehalten, ehe ich herausfand, dass sie erst sechzehn ist, was deutlich besser zu ihrem doch recht jugendlichen Verhalten passt. Das Buch wird von dem Verlag ab vierzehn Jahren empfohlen, zwischendurch hatte ich aber fast das Gefühl, die Zielgruppe bestünde aus jüngeren Leser*innen, was einerseits an dem doch recht jugendlichen Verhalten der Charaktere lag, aber auch daran, dass mich das Ganze teilweise an eine Abenteuer- oder wahlweise Detektivsgeschichte erinnerte - zumindest von der Art, wie die Charaktere sich teilweise verhalten. Hinzu kam, dass ich persönlich den Stil als sehr holprig empfunden habe. Hatte ich am Anfang noch die Hoffnung, dies würde sich legen, bestätigte sich das nicht. Auch die Sprache ist recht jugendlich gehalten, gleichzeitig fühlten sich für mich auch die Geschehnisse nicht ganz rund an. Allegra wird mit sechzehn vorzeitig an die Akademie gerufen, weil man hofft, dass sie dieselbe einzigartige Gabe hat wie ihr Vater, und weil Agent*innen in der Traumwelt verschwunden sind. Um diese zu finden, drängt die Zeit. Allegra bekommt das Flugticket am Vortag, taucht dann da auf und hat plötzlich nur noch zehn Minuten, um die Agent*innen zu retten. In den zehn Minuten wird sie ganz entspannt begrüßt, ihr das Grundkonzept erläutert und zu einem anderen Raum gelaufen - mit anderen Worten, das waren sehr, sehr lange zehn Minuten. Später wird Allegra mitten im Schuljahr in den Unterricht gesteckt, während ihre Mitschüler*innen gut zwei Jahre älter sind, weil man normalerweise erst mit achtzehn dort anfängt, was aber anscheinend gar kein Problem ist. Auch zum Schluss hin konnte ich die Ereignisse nicht immer ganz ernst nehmen, was auch daran lag, dass das Verhalten der Charaktere zu der eigentlichen Ernsthaftigkeit für mich nicht ganz passte. Dabei ist es nicht mal so, dass keine Spannung da wäre. Von Anfang ist eine gewisse Grundspannung vorhanden, und mich hat es dann auch nicht gestört, wenn sich nicht eine Action-Szene an die nächste reihte, sondern Wert darauf gelegt wurde, die Informationen zu dieser durchaus faszinierenden Idee zu vermitteln. Dabei bemüht sich die Autorin, dem Ganzen einen Hauch Wissenschaftlichkeit zu vermitteln, jedoch hatte ich mir persönlich mehr Verbindungen zur tatsächlichen Traumforschung gewünscht. Wem man trauen kann und wem nicht war tatsächlich teilweise nicht ganz klar, teilweise dann schon, wobei ich vermute, dass das bei den letzteren Fällen bewusst so war, eben um Spannung aufzubauen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, die jedoch im Hintergrund spielt und sich eher langsam, wenn auch vorhersehbar entwickelt. Allerdings fand ich hier teilweise das Timing nicht so ganz passend. Allegra ist wie gesagt eher jugendlich. Ihre naive, impulsive und teils trotzige Art mag man als Ecken und Kanten werten können, für mich als Leserin war sie aber teilweise ziemlich anstrengend. Minderwertigkeitskomplexe sucht man immerhin hier vergebens, Allegra ist selbstbewusst und weiß, was sie will. Nichtsdestotrotz sind ihre Handlungen manchmal ein wenig sehr direkt und unüberlegt, sodass ich sie manchmal fast dämlich fand und oft nicht wirklich nachvollziehen konnte. So konfrontiert sie bei einem Verdacht diese Person direkt, als würde die jetzt zugeben, dass sie der*die Verräter*in ist ... Gleichzeitig ist sie die klassische Besondere mit der einzigartigen Gabe, die sie dazu befähigt, fast mühelos in diese Aktivität einzusteigen. Ihre Eltern wurden vor Jahren bei einem Einsatz ermordet und gelten heute in der Akademie als Helden. Während sie sich anfangs noch darüber beschwert, auf ihre Eltern reduziert zu werden, fordert sie später, dass man ihr die genauen Informationen über den Einsatz und das Drumherum mitteilt, weil sie ja quasi ein Anrecht darauf hätte. Dabei wissen ihre Mitschüler*innen auch nicht wirklich mehr, und ich meine, das ist eine Geheimorganisation ... Was ich ganz schön fand, war die Beziehung zu ihrer Schwester, die als sehr eng und vertraut dargestellt wird und von viel Nähe geprägt ist. Ihre ältere Schwester, die mit der Akademie an sich nichts zu tun haben möchte, kann sie jederzeit anrufen und um Rat fragen. Bei den anderen Charakteren werden teils typische Rollen eingenommen - die beste Freundin und Zimmernachbarin, die Zicke -, die aber nicht konsequent in alle stereotypischen Bereiche verfolgt werden. Wobei sie auch nicht wirklich stark ausgearbeitet werden. Aber auch die Charaktere in Allegras Alter haben sich für mein Empfinden oft sehr jugendlich verhalten. Internatsfeeling wurde dabei beispielsweise durch gemeinsame Unternehmungen hergestellt. Fazit: Trotz faszinierender Idee habe ich die Charaktere als sehr jugendlich und den Stil als sehr holprig empfunden, und hatte teilweise das Gefühl, weniger eine Young Adult-Fantasy-Story als vielmehr eine Abenteuergeschichte für jüngere Leser*innen zu lesen. Die Geschehnisse fühlten sich für mich oft einfach nicht rund an. Die Protagonistin ist zwar durchaus selbstbewusst, dabei aber auch naiv und impulsiv, und handelt oft unüberlegt und direkt.
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Wer schützt uns, wenn wir träumen? Mitten im Schuljahr wird Allegra an die Akademie der Dream Intelligence berufen, um wie ihre verstorbenen Eltern Traumagentin zu werden. Diese Spezialisten schützen die Träume der Menschen, damit ihre Seelen im Schlaf keinen Schaden nehmen und dünne Membran, die unsere Träume von der realen Welt trennt, keine Risse bekommt. Doch kaum an der Akademie angekommen, begreift Allegra, dass die Agenten selbst in größter Gefahr schweben und es einen Verräter in den eigenen Reihen geben muss. Als dann Allegras eigene Schwester in der Traumzeit verschwindet, beginnt ein Kampf um Leben und Tod. Spannendes Internatssetting mit furiosem Nervenkitzel!
Book Information
Author Description
Joyce Winter (1971-2020) wurde in Boston/USA geboren und wuchs in Konstanz am Bodensee auf. Sie studierte Amerikanistik und war 15 Jahre lang als Lektorin in München tätig. Sie lebte mit Mann und Zwillingen im Münchner Westen und arbeitete, wenn sie nicht gerade am Schreiben war, in einer wunderbaren kleinen Buchhandlung. Dreamkeeper war ihr Debut im Jugendbuch.
Posts
Schöne Idee mit sehr kindlicher Umsetzung.
Ich finde das Thema Träume total spannend, auch die Umsetzung und Beschreibung des Themas im Buch hat mir gut gefallen. Was mir allerdings nicht gefallen hat war wie kindlich/kindisch sich die Figuren verhalten. Zum Beispiel soll Allegra im Buch 16 fast 17 Jahre alt sein und dann nimmt sie ihren Teddy mit ins Bett und trinkt nach dem aufstehen erst mal ein Glas Milch? Mir ist schon klar das das Buch eher jüngere Leser ansprechen soll und ich finde auch gut das auf den Konsum von Alkohol und übermäßigen Romantik verzichtet wird. Trotzdem haben sich die Figuren meiner Meinung nach einfach nicht altersgerecht verhalten. Und ich finde Allegra ist stellenweise sehr naiv. Etwa nach zwei Dritteln des Buches weiß man eigentlich wie es ausgeht, weil die Hinweise wer gut und wer böse ist etwas zu offensichtlich gestreut wurden. In einer Szene wird Allegra sogar erzählt was der böse Plan ist und sie schnallt es einfach nicht… Ansonsten fand ich das Buch aber durchaus stimmig. Es lässt sich einfach und schnell lesen und kommt ohne weitere Nebenstränge und Verzweigungen aus. Da es sich um einen Zweiteiler handelt werde ich den nächsten Band auch noch lesen. Mit 14 hätte mich dieses Buch wahrscheinlich total begeistert, so landet es allerdings eher im Mittelfeld.
3,5 ist eher für jüngere gedacht, die gerade so in das Fantasygenre rein rutschen. Wäre ich 14, wäre ich bestimmt begeistert von der Geschichte gewesen. Allegra hat die Fähigkeit in die Traumwelt zu gehen und wird dies im ersten Band an einer speziellen Akademie erlernen. Die Akademie ist krass, sie hat einfach zwei Wakeboard Anlagen auf dem Anwesen :') Ja also, wenn ihr 13/14 seid, dann viel Spaß dabei :D
Oh, ich würde das Buch definitiv als eine Dystopie bezeichnen wollen. Frag mich ehrlich gesagt mittlerweile warum das Buch jetzt fünf Jahre ungelesen in meinem Regal gestanden hat. Ein her fast eine Traumthematik und die Frage, wie sich unsere Träume verändern können…… unterhaltsam und besonders von der ersten bis zur letzten Seite
Träume sind ein spannendes Thema und der Richtung habe ich noch nicht allzu viel gelesen, daher war ich sehr gespannt auf Dreamkeeper. Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen und der Prolog hat definitiv Lust auf mehr gemacht. Gut fand ich, dass die Geschichte ohne viel Geplänkel recht schnell losgeht und man quasi ins Geschehen geworfen wird. Manchmal habe ich damit meine Schwierigkeiten, aber hier hat es erstaunlich gut geklappt und hat meine Neugierde auf die Geschichte gesteigert. Der Mittelteil des Buches ist dann ein Informationsabschnitt, in dem dann einiges erklärt wird. Das Ende hat es dann definitiv in sich und es gibt jede Menge Spannung und Action. Es gab dann auch noch einige Überraschungen und Wendungen. Es wurden einige Fragen geklärt, aber es bleibt noch viel interessantes Fortsetzung und glücklicherweise kommt das Ende ohne fiesen Cliffhanger aus. Das Thema Träume wird in Dreamkeeper auf eine frische und interessante Art und Weise verarbeitet und konnte mich richtig gut unterhalten. Die Geschichte kommt größtenteils auch ohne die gängigen Jugendbuchklischees aus, was ich sehr positiv finde. Die Liebesgeschichte bleibt ebenfalls eher im Hintergrund und entwickelt sich eher langsam, was ich hier als sehr passend empfunden habe. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich warte nun gespannt auf die Fortsetzung.
Zum Buch: Allegra Heller ist Waise und wächst bei ihrer älteren Schwester auf, als sie von heute auf morgen nach Frankreich in die Dream Intelligence Academy eingeladen wird. Völlig unvorbereitet wird sie um Hilfe gebeten, denn mehrere Agenten sind in einem Traum gefangen und, wie es scheint, ist Allegra der Schlüssel. Meine Meinung: Die Autorin lässt dem Leser nicht viel Zeit um sich an die Geschichte ranzutasten, man taucht sofort ein ins Geschehen. Das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Trotzdem ist genug Zeit um die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und actiongeladen, einfach spannend zu lesen. Mit gefiel, das nicht so viel aufheben um das Drumherum gemacht wurde, sondern gleich von Beginn an feststand um was es in der Story geht. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den vielen Namen, aber das hat sich schnell gegeben. Fazit: Eine super Auftakt. Actionreich und spannend, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich gab der Geschichte nur aus dem Grund vier Sterne, da es sich um einen Auftaktband handelt und ich gerne noch Luft nach oben habe. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung dieses Abenteuers.
Zum Buch: Allegra Heller ist Waise und wächst bei ihrer älteren Schwester auf, als sie von heute auf morgen nach Frankreich in die Dream Intelligence Academy eingeladen wird. Völlig unvorbereitet wird sie um Hilfe gebeten, denn mehrere Agenten sind in einem Traum gefangen und, wie es scheint, ist Allegra der Schlüssel. Meine Meinung: Die Autorin lässt dem Leser nicht viel Zeit um sich an die Geschichte ranzutasten, man taucht sofort ein ins Geschehen. Das hat mir schonmal sehr gut gefallen. Trotzdem ist genug Zeit um die Hauptprotagonisten kennenzulernen. Die Handlung ist gut nachvollziehbar und actiongeladen, einfach spannend zu lesen. Mit gefiel, das nicht so viel aufheben um das Drumherum gemacht wurde, sondern gleich von Beginn an feststand um was es in der Story geht. Zu Beginn hatte ich ein paar Schwierigkeiten mit den vielen Namen, aber das hat sich schnell gegeben. Fazit: Eine super Auftakt. Actionreich und spannend, aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Ich gab der Geschichte nur aus dem Grund vier Sterne, da es sich um einen Auftaktband handelt und ich gerne noch Luft nach oben habe. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzung dieses Abenteuers.
In einem Genre, das vor allem vom amerikanischen Setting dominiert wird, sorgt dieses Buch durchaus für Abwechslung. Allegra wohnt in München und wird dann nach Avignon an die Akademie gerufen - alles sehr europäisch. Bis zum Schluss überrascht hat mich allerdings, wie fließend Allegra Französisch spricht, dafür, dass sie selbst behauptet, es nur in der Schule gehabt zu haben. Allegra habe ich am Anfang irrtürmlich für achtzehn gehalten, ehe ich herausfand, dass sie erst sechzehn ist, was deutlich besser zu ihrem doch recht jugendlichen Verhalten passt. Das Buch wird von dem Verlag ab vierzehn Jahren empfohlen, zwischendurch hatte ich aber fast das Gefühl, die Zielgruppe bestünde aus jüngeren Leser*innen, was einerseits an dem doch recht jugendlichen Verhalten der Charaktere lag, aber auch daran, dass mich das Ganze teilweise an eine Abenteuer- oder wahlweise Detektivsgeschichte erinnerte - zumindest von der Art, wie die Charaktere sich teilweise verhalten. Hinzu kam, dass ich persönlich den Stil als sehr holprig empfunden habe. Hatte ich am Anfang noch die Hoffnung, dies würde sich legen, bestätigte sich das nicht. Auch die Sprache ist recht jugendlich gehalten, gleichzeitig fühlten sich für mich auch die Geschehnisse nicht ganz rund an. Allegra wird mit sechzehn vorzeitig an die Akademie gerufen, weil man hofft, dass sie dieselbe einzigartige Gabe hat wie ihr Vater, und weil Agent*innen in der Traumwelt verschwunden sind. Um diese zu finden, drängt die Zeit. Allegra bekommt das Flugticket am Vortag, taucht dann da auf und hat plötzlich nur noch zehn Minuten, um die Agent*innen zu retten. In den zehn Minuten wird sie ganz entspannt begrüßt, ihr das Grundkonzept erläutert und zu einem anderen Raum gelaufen - mit anderen Worten, das waren sehr, sehr lange zehn Minuten. Später wird Allegra mitten im Schuljahr in den Unterricht gesteckt, während ihre Mitschüler*innen gut zwei Jahre älter sind, weil man normalerweise erst mit achtzehn dort anfängt, was aber anscheinend gar kein Problem ist. Auch zum Schluss hin konnte ich die Ereignisse nicht immer ganz ernst nehmen, was auch daran lag, dass das Verhalten der Charaktere zu der eigentlichen Ernsthaftigkeit für mich nicht ganz passte. Dabei ist es nicht mal so, dass keine Spannung da wäre. Von Anfang ist eine gewisse Grundspannung vorhanden, und mich hat es dann auch nicht gestört, wenn sich nicht eine Action-Szene an die nächste reihte, sondern Wert darauf gelegt wurde, die Informationen zu dieser durchaus faszinierenden Idee zu vermitteln. Dabei bemüht sich die Autorin, dem Ganzen einen Hauch Wissenschaftlichkeit zu vermitteln, jedoch hatte ich mir persönlich mehr Verbindungen zur tatsächlichen Traumforschung gewünscht. Wem man trauen kann und wem nicht war tatsächlich teilweise nicht ganz klar, teilweise dann schon, wobei ich vermute, dass das bei den letzteren Fällen bewusst so war, eben um Spannung aufzubauen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es auch, die jedoch im Hintergrund spielt und sich eher langsam, wenn auch vorhersehbar entwickelt. Allerdings fand ich hier teilweise das Timing nicht so ganz passend. Allegra ist wie gesagt eher jugendlich. Ihre naive, impulsive und teils trotzige Art mag man als Ecken und Kanten werten können, für mich als Leserin war sie aber teilweise ziemlich anstrengend. Minderwertigkeitskomplexe sucht man immerhin hier vergebens, Allegra ist selbstbewusst und weiß, was sie will. Nichtsdestotrotz sind ihre Handlungen manchmal ein wenig sehr direkt und unüberlegt, sodass ich sie manchmal fast dämlich fand und oft nicht wirklich nachvollziehen konnte. So konfrontiert sie bei einem Verdacht diese Person direkt, als würde die jetzt zugeben, dass sie der*die Verräter*in ist ... Gleichzeitig ist sie die klassische Besondere mit der einzigartigen Gabe, die sie dazu befähigt, fast mühelos in diese Aktivität einzusteigen. Ihre Eltern wurden vor Jahren bei einem Einsatz ermordet und gelten heute in der Akademie als Helden. Während sie sich anfangs noch darüber beschwert, auf ihre Eltern reduziert zu werden, fordert sie später, dass man ihr die genauen Informationen über den Einsatz und das Drumherum mitteilt, weil sie ja quasi ein Anrecht darauf hätte. Dabei wissen ihre Mitschüler*innen auch nicht wirklich mehr, und ich meine, das ist eine Geheimorganisation ... Was ich ganz schön fand, war die Beziehung zu ihrer Schwester, die als sehr eng und vertraut dargestellt wird und von viel Nähe geprägt ist. Ihre ältere Schwester, die mit der Akademie an sich nichts zu tun haben möchte, kann sie jederzeit anrufen und um Rat fragen. Bei den anderen Charakteren werden teils typische Rollen eingenommen - die beste Freundin und Zimmernachbarin, die Zicke -, die aber nicht konsequent in alle stereotypischen Bereiche verfolgt werden. Wobei sie auch nicht wirklich stark ausgearbeitet werden. Aber auch die Charaktere in Allegras Alter haben sich für mein Empfinden oft sehr jugendlich verhalten. Internatsfeeling wurde dabei beispielsweise durch gemeinsame Unternehmungen hergestellt. Fazit: Trotz faszinierender Idee habe ich die Charaktere als sehr jugendlich und den Stil als sehr holprig empfunden, und hatte teilweise das Gefühl, weniger eine Young Adult-Fantasy-Story als vielmehr eine Abenteuergeschichte für jüngere Leser*innen zu lesen. Die Geschehnisse fühlten sich für mich oft einfach nicht rund an. Die Protagonistin ist zwar durchaus selbstbewusst, dabei aber auch naiv und impulsiv, und handelt oft unüberlegt und direkt.











