Doggerland

Doggerland

Hardback
4.210
HäuptlingMittelsteinzeitSteinzeitZeitreise

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Description

Begib dich auf eine atemberaubende Reise in eine versunkene Welt, die es tatsächlich gab, und erlebe ein spannendes Zeitreiseabenteuer ab 11 Jahren. Doggerland - so heißt das fruchtbare Land, das einst in der Steinzeit England mit dem europäischen Festland verband. Jäger und Sammler siedelten hier, bis alles nach der letzten Eiszeit in einem riesigen Tsunami unterging. Rund 8000 Jahre später geraten die Zwillinge Leya und Lex durch ein Zeittor in der Nordsee in diese fast vergessene Vergangenheit und schließen Freundschaft mit dem Häuptlingssohn Alif. Doch während sie voller Faszination in das Leben in der Wildnis eintauchen, naht die Zeit des großen Sturms ... Ein mitreißendes Kinderbuch über das Atlantis der Nordsee mit hochaktuellen Parallelen zwischen damals und heute.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Adventure
Format
Hardback
Pages
304
Price
15.40 €

Author Description

Daniel Bleckmann wurde 1977 auf der Schwelle zwischen Niederrhein und Ruhrpott geboren. Nach Jobs beim Film und in der Werbung ergriff er doch noch einen vernünftigen Beruf. Tagsüber unterrichtet er Deutsch und Biologie, nachts schreibt er fantastische Abenteuergeschichten für Kinder. In der Zeit zwischen seinen beiden Jobs kümmert er sich um seine Familie und den Dschungel in seinem Garten.

Posts

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All
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Bewertet mit 4.5 Sternen Zum Buch: Die Zwillinge Leya und Lex wachsen bei ihren Adoptiveltern auf. Diese sind Prähistoriker und sehr an der Steinzeit interessiert. Eigentlich sollen Leya und Lex die Ferien bei ihren Großeltern verbringen, aber sie sind jetzt alt genug um ihre Eltern auf der Forschungsreise nach England zu begleiten. Dort soll früher das sagenumwobene Doggerland gelegen haben. Bei einer Watteanderung finden die Kinder eine Steinformation die sie magisch anzieht und schwupps, befinden sie sich achttausend Jahre in der Vergangenheit und lernen die Steinzeitkinder Alif und Shaggy kennen ... Meine Meinung: Was für eine spannende Reise in unsere Vergangenheit. Sehr anschaulich beschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd, Kapitelweise von Lex, Leya und Alif erzählt. Wobei mir die Erzählungen von Lex am meisten Schwierigkeiten machten, er ist in der Gegenwart ein Gamer und spricht dann auch so. Oftmals waren es Begriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte. Die Steinzeitwörter von Ali, wie er Dinge beschreibt, fand ich ganz lustig und meisten kam ich auch auf die Bedeutung, aber zum Glück gibt es ein Glossar, in dem der Autor seine Begriffe nochmal "übersetzt". Die Story ist sehr lehrreich, ich muss gestehen, dass ich eine etwas andere Vorstellung der Steinzeit hatte. Auch die Gegenwart ist sehr authentisch. Eine total spannende und auch lehrreiche Geschichte, manchmal hätte ich mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht um die Zeit in Doggerland noch mehr auszuleben. Der Spannungsbogen war sehr hoch und als dann die Flut kam, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Daniel Beckmann ist mit Doggerlnd eine Geschichte gelungen, die nicht nur junge aleser hervorragend unterhält. Absolut empfehlenswert, für jedes Alter.

5

Was tun, wenn man in einem Land vor unserer Zeit gefangen ist? Und dieses Land in unserer Zeit eigentlich gar nicht mehr existiert? Die Zwillinge Lex und Leya könnten nicht unterschiedlicher sein: Leya will den Planeten retten, Lex hingegen hat nur seine Videospiele im Kopf. Beide leben voll in der Zukunft. Da trifft es sich ja gut, dass ihre Eltern sie mit auf Expeditionsreise nach England nehmen - auf der Suche nach Spuren von Doggerland, einem Land, welches Großbritannien mit Europa verband. In einem Pub erfahren die Zwillinge von einer Legende und merkwürdigen Baumstammkonstellationen und begeben sich bei Ebbe selbst auf Spurensuche. Doch kaum kommt die Flut, spült das Wasser sie in eine ganz fremdartige Umgebung. Und die Frage, die sie sich letzten Endes stellen müssen, ist nicht WO sie sind, sondern WANN! Daniel Bleckmann hat mit DOGGERLAND einen grandiosen und intensiv recherchierten Abenteuerroman veröffentlicht, welcher jung und alt gleichermaßen begeistern wird. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven: Lex, Leya und Alif, der Junge aus Doggerland und Häuptlingssohn der Tashi. Dabei bekommt man tiefe und sehr persönliche Einblicke in die Gemüter der Kinder und erlebt, wie sie Stück für Stück erwachsener werden, dies sogar müssen, um zu überleben. Obwohl die Zwillinge aus einer anderen Zeit stammen und Fremde für die Tashi (eins der Völker in Doggerland) sind, werden sie dennoch durch ihre Selbstlosigkeit von den Dorfbewohnern akzeptiert und als die ihren aufgenommen. Lex und Leya erfahren fortan am eigenen Leib, was es bedeutet ein "Doggerländer" zu sein. Hier zeigt sich: Hass und Missgunst, Fremdenfeindlichkeit lassen sich durch Gesten, Taten und Worte eliminieren, wenn man bereit ist, zuzuhören. Und aus Feinden können ebenso Verbündete werden, wenn dasselbe Ziel angestrebt wird. Der Leser erhält intensive Einblicke in eine Welt von vor 8000 Jahren, deren Bräuche und Gepflogenheiten. Man spürt beim Lesen förmlich die immense Recherchearbeit, die hinter dem Buch steckt. Themen wie Artenschutz und Klimawandel werden ebenfalls angesprochen, denn mit dem ansteigenden Meeresspiegel und durch Erdrutschungen ausgelöste Tsunamiwellen, verschwand Doggerland von der Landkarte. Ein Ereignis, von dem die Zwillinge nur allzu gut wissen. Können sie die Dorfbewohner vor der fatalen Welle beschützen? Lex und Leya sind zwei besondere Charaktere, die durch ihr gemeinsames Abenteuer ihre Geschwisterrivalitäten ruhen lassen, weil sie gelernt haben, dass man gemeinsam mehr erreichen kann und gegenseitiger Schutz immens wichtig ist. Dieser Wandel in ihrem Charakter hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Erzählung aus Alifs Sicht gibt persönliche Einblicke in die andere Welt, die nicht mehr existiert. Dieser Kontrast zwischen Moderne und Vergangenheit - schließlich sind er, Lex und Leya im selben Alter - wird dadurch noch deutlicher. Alif hat andere Sorgen und Wünsche, als die Kinder aus dem 21. Jahrhundert. Und obwohl sie so verschieden sind, werden sie enge Freunde. Ich komme gar nicht darüber hinweg, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat. Es war unterhaltsam, spannend, lehrreich. Die Charaktere sind auf Anhieb sympathisch. Man kann sich mit den Kindern wunderbar identifizieren. Die unterschiedlichen Stile unterstützen das zusätzlich. Ich hatte beim Lesen einen Film im Kopf. Also buchstäbliches Kopfkino. Ich kann Doggerland uneingeschränkt empfehlen und finde, das ist die perfekte Sommerferienlektüre für den Strandurlaub, wenn die Sonne so richtig doll auf den Rücken knallt.

Was tun, wenn man in einem Land vor unserer Zeit gefangen ist? Und dieses Land in unserer Zeit eigentlich gar nicht mehr existiert? Die Zwillinge Lex und Leya könnten nicht unterschiedlicher sein: Leya will den Planeten retten, Lex hingegen hat nur seine Videospiele im Kopf. Beide leben voll in der Zukunft. Da trifft es sich ja gut, dass ihre Eltern sie mit auf Expeditionsreise nach England nehmen - auf der Suche nach Spuren von Doggerland, einem Land, welches Großbritannien mit Europa verband. In einem Pub erfahren die Zwillinge von einer Legende und merkwürdigen Baumstammkonstellationen und begeben sich bei Ebbe selbst auf Spurensuche. Doch kaum kommt die Flut, spült das Wasser sie in eine ganz fremdartige Umgebung. Und die Frage, die sie sich letzten Endes stellen müssen, ist nicht WO sie sind, sondern WANN! Daniel Bleckmann hat mit DOGGERLAND einen grandiosen und intensiv recherchierten Abenteuerroman veröffentlicht, welcher jung und alt gleichermaßen begeistern wird. Erzählt wird die Geschichte aus drei Perspektiven: Lex, Leya und Alif, der Junge aus Doggerland und Häuptlingssohn der Tashi. Dabei bekommt man tiefe und sehr persönliche Einblicke in die Gemüter der Kinder und erlebt, wie sie Stück für Stück erwachsener werden, dies sogar müssen, um zu überleben. Obwohl die Zwillinge aus einer anderen Zeit stammen und Fremde für die Tashi (eins der Völker in Doggerland) sind, werden sie dennoch durch ihre Selbstlosigkeit von den Dorfbewohnern akzeptiert und als die ihren aufgenommen. Lex und Leya erfahren fortan am eigenen Leib, was es bedeutet ein "Doggerländer" zu sein. Hier zeigt sich: Hass und Missgunst, Fremdenfeindlichkeit lassen sich durch Gesten, Taten und Worte eliminieren, wenn man bereit ist, zuzuhören. Und aus Feinden können ebenso Verbündete werden, wenn dasselbe Ziel angestrebt wird. Der Leser erhält intensive Einblicke in eine Welt von vor 8000 Jahren, deren Bräuche und Gepflogenheiten. Man spürt beim Lesen förmlich die immense Recherchearbeit, die hinter dem Buch steckt. Themen wie Artenschutz und Klimawandel werden ebenfalls angesprochen, denn mit dem ansteigenden Meeresspiegel und durch Erdrutschungen ausgelöste Tsunamiwellen, verschwand Doggerland von der Landkarte. Ein Ereignis, von dem die Zwillinge nur allzu gut wissen. Können sie die Dorfbewohner vor der fatalen Welle beschützen? Lex und Leya sind zwei besondere Charaktere, die durch ihr gemeinsames Abenteuer ihre Geschwisterrivalitäten ruhen lassen, weil sie gelernt haben, dass man gemeinsam mehr erreichen kann und gegenseitiger Schutz immens wichtig ist. Dieser Wandel in ihrem Charakter hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Erzählung aus Alifs Sicht gibt persönliche Einblicke in die andere Welt, die nicht mehr existiert. Dieser Kontrast zwischen Moderne und Vergangenheit - schließlich sind er, Lex und Leya im selben Alter - wird dadurch noch deutlicher. Alif hat andere Sorgen und Wünsche, als die Kinder aus dem 21. Jahrhundert. Und obwohl sie so verschieden sind, werden sie enge Freunde. Ich komme gar nicht darüber hinweg, wie sehr mir dieses Buch gefallen hat. Es war unterhaltsam, spannend, lehrreich. Die Charaktere sind auf Anhieb sympathisch. Man kann sich mit den Kindern wunderbar identifizieren. Die unterschiedlichen Stile unterstützen das zusätzlich. Ich hatte beim Lesen einen Film im Kopf. Also buchstäbliches Kopfkino. Ich kann Doggerland uneingeschränkt empfehlen und finde, das ist die perfekte Sommerferienlektüre für den Strandurlaub, wenn die Sonne so richtig doll auf den Rücken knallt.

4

Habt ihr schon einmal etwas von Doggerland gehört? Nein? Ich auch nicht, umso mehr hat mich Doggerland – Die versunkene Welt von Daniel Bleckmann interessiert. Erzählt wird dieses Buch für Leser ab 11 Jahren aus drei verschiedenen Perspektiven. Da hätten wir in der Gegenwart die Zwillinge Leya und Lex, die in der Nordsee ein Zeittor finden, welches sie rund 8000 Jahre zurück in die Vergangenheit bringt. Und so treffen sie auf den Häuptlingssohn Alif und dessen Bruder. Der Autor hat es hier geschickt angestellt die drei Perspektiven zu unterscheiden. So haben alle einen anderen Sprachgebrauch. Ich würde sagen, Leya, die sich sehr für die Umwelt einsetzt artikuliert sich normal bzw. auf Hochdeutsch. Alif aus der Steinzeit benützt oft einfache Wörter und gelegentlich auch welche, die uns gar nichts sagen. Diese kann man aber im Glossar, der sich am Ende des Buches befindet nachlesen, eine tolle Idee. Alles gut so weit und ich fand diesen Unterschied richtig klasse, da so das jeweilige Zeitgefühl sehr gut beim Lesen durchkam. Nun kommen wir aber zu Lex, der so einen Jugendslang verwendet, dass ich seine Kapitel sehr schwierig fand. Stellt euch jedes Jugendwort vor, dass ihr kennt und dann nehmt nochmal 10 dazu und ihr habt Lexs Sprachgebrauch. Das ist natürlich Ansichtssache, aber mir war es zu viel. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch. Denn die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die vielen Abenteuer, dazu noch das Wissen welches über Doggerland vermittelt wird und auch der Umweltschutz Einfluss. Es war auch mal etwas anderes ein Buch zu lesen, welches in dieser Zeit spielt. Der Autor hat den Leser gut in die damalige Zeit transportiert und es wirkte alles schön authentisch. In der Steinzeit passiert so einiges und so wird es beim Lesen nicht langweilig. Es gibt auch ein paar zarte Gefühle, die über Freundschaft hinaus gehen. Emotional wurde es dann gegen Ende für mich, besonders wenn man bedenkt, dass es Doggerland wirklich gab und wie der Meeresspiegel steigt.

5

4.5 Nachdem mir zu Beginn des Jahres "Family Quest", der Debütroman von Daniel Bleckmann, unglaublich gut gefallen hat, war für mich klar, dass ich auch "Doggerland" lesen muss. Zumal das Buch einfach total interessant klang. Die Geschichte ist in drei Perspektiven unterteilt: die Zwillinge Leya und Lex, die in der Gegenwart leben, und Alif, ein Steinzeitjunge, der in Doggerland lebt. Sprachlich waren die Perspektiven sehr gut auseinander zu halten, denn die Sprache von Alif ist ein wenig altertümlich und er gebraucht besondere Begriffe. Lex hingegen tobt sich vollständig in der Jugendsprache und mit vielen Anglizismen aus. Mir persönlich war das manchmal ein wenig zu viel des Guten und ich fand es teilweise etwas anstrengend seine Perspektive zu lesen. Die Geschichte um Doggerland fand ich total spannend, insbesondere dass diese Insel tatsächlich mal existiert hat. Bevor ich von diesem Buch gehört habe, war mir Doggerland völlig unbekannt. Ich fand es daher sehr spannend, von Doggerland zu erfahren. Auch die Handlung hat ein hohes Spannungslevel, dass sich immer mehr steigert und man das Buch immer weniger aus der Hand legen mochte. Daniel Bleckmann ist mit "Doggerland" wieder ein sehr unterhaltsames Buch gelungen, was zudem noch einen für mich sehr spannenden und interessanten historischen Bezug hat.

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