Dinge, an die wir nicht glauben
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Description
In Bens und Mikes hitzigen Streitereien fliegen schon mal Handys durch die Gegend. Ihre Konflikte löst das junge Paar mit Sex. Ben, ein schwarzer Kindergärtner, und Mike, ein Koch mit japanischen Wurzeln, leben seit vier Jahren zusammen in Houston. So richtig glauben beide nicht mehr an ihre Liebe.
Als Mikes schroffe Mutter Mitsuko aus Japan zu Besuch kommt, reist Mike überstürzt ab, um seinen todkranken Vater zu pflegen, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ben bleibt zurück mit einer fremden Frau, die auf Distanz geht und erst mal wortlos die ganze Küche umräumt. Aber mit der Zeit merken Ben und Mitsuko, dass sie Mike durch den jeweils anderen neu kennenlernen. Seine Abwesenheit wird zum verbindenden Glied. Doch dann kehrt Mike zurück, und das fragile Gebilde gerät ins Wanken.
Book Information
Author Description
Bryan Washingtons Prosatexte und Essays erschienen bisher u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Buzz Feed und One Story. Sein Schreiben wurde mehrfach ausgezeichnet: Für sein Debüt Lot, eine Kurzgeschichtensammlung, erhielt er den Dylan Thomas Prize, er war einer der Gewinner des National Book Award in der Kategorie "5 Under 35" und Preisträger des Ernest J. Gaines Award for Literary Excellence. Sein Romandebüt "Dinge, an die wir nicht glauben" ist in den USA ein Bestseller und wird als TV-Serie verfilmt. Er lebt in Houston, Texas.
Posts
Eine schöne Geschichte....
Beziehung zwischen Mike und Ben, einem gleichgeschlechtlichen Paar unterschiedlicher Hautfarben: Ben ist Afroamerikaner, Mike hat japanische Wurzeln. Beide kommen aus zerrütteten Familien und tragen emotionale Altlasten mit sich. Doch dies ist weit mehr als nur eine Beziehungsgeschichte – und keine reine queere Story. Vielmehr ist es eine feinfühlige Erzählung über Beziehungen im Allgemeinen: zwischen Vätern und Söhnen, Müttern und Söhnen, Freunden, Partnern und Orten, die man Heimat nennt. Ich mag diese Geschichte. Manchmal etwas zu "kitschig", ich fand es trotzdem passend.
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht und der hauptsächlich Grund dafür war, dass es zu 80% in der Story um fehlende Kommunikation geht. An sich ist Memorial wirklich gut geschrieben und die Charaktere sind interessant und gut durchdacht. Trotzdem überwiegt das Problem der nicht vorhandenen Kommunikation und auch nachdem ich 50 Seiten übersprungen habe, hatte ich nicht das Gefühl das ich wichtige Informationen verpasst hätte. Das einzig gute am Buch, waren die familiären Beziehungen, welche durch gewisse Schwierigkeiten nicht immer harmonisch sind. 1,8/5
Die Beziehung zwischen Mike und Ben steckt in einer tiefen Krise, als Mikes Vater im Sterben liegt und er nach Japan reist. Zeitgleich reist seine Mutter an und wird beim überrumpelten Ben einquartiert. Darauf folgt ein dreigeteilter Roman: Im ersten Teil schildert Ben seinen Alltag, in Rückblenden seine Kindheit in einem zerrütteten Elternhaus und die Probleme, die noch in die Gegenwart hineinwirken, sowie die schwierige Beziehung zwischen ihm und Mikes Mutter. Der zweite Teil wendet sich Mike und seinem Aufenthalt in Japan zu. Hier erfährt der Leser mehr aus seiner Kindheit, seine Beziehung zu seinem Vater und zu Ben. Der dritte Teil beschreibt die Beziehung der beiden nach Mikes Rückkehr. Es ist ein "leiser" Roman, der von Beobachtungen und der Atmosphäre lebt, meinem Empfinden nach werden allerdings Bens Erkrankung und dem auftauchenden Familienmitgliedern etwas wenig Raum gegeben... Ich hätte mir zumindest mehr Raum hierfür gewünscht.
3.5 stars I got some definite Sally Rooney vibes with this book. There's just some additional family drama mixed with some very diverse characters, which is definitely a plus. Both the protagonists are also pretty unlikeable at times which is very common in Rooney's books as well. They make a lot of dumb decisions but they're still not complete assholes, just some humans trying to navigate life. Also: a lack of quotation marks - there's none, zilch, zero... do you understand where I'm coming from now with the Sally Rooney vibes?
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In Bens und Mikes hitzigen Streitereien fliegen schon mal Handys durch die Gegend. Ihre Konflikte löst das junge Paar mit Sex. Ben, ein schwarzer Kindergärtner, und Mike, ein Koch mit japanischen Wurzeln, leben seit vier Jahren zusammen in Houston. So richtig glauben beide nicht mehr an ihre Liebe.
Als Mikes schroffe Mutter Mitsuko aus Japan zu Besuch kommt, reist Mike überstürzt ab, um seinen todkranken Vater zu pflegen, den er seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Ben bleibt zurück mit einer fremden Frau, die auf Distanz geht und erst mal wortlos die ganze Küche umräumt. Aber mit der Zeit merken Ben und Mitsuko, dass sie Mike durch den jeweils anderen neu kennenlernen. Seine Abwesenheit wird zum verbindenden Glied. Doch dann kehrt Mike zurück, und das fragile Gebilde gerät ins Wanken.
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Bryan Washingtons Prosatexte und Essays erschienen bisher u. a. in der New York Times, dem New York Magazine, Buzz Feed und One Story. Sein Schreiben wurde mehrfach ausgezeichnet: Für sein Debüt Lot, eine Kurzgeschichtensammlung, erhielt er den Dylan Thomas Prize, er war einer der Gewinner des National Book Award in der Kategorie "5 Under 35" und Preisträger des Ernest J. Gaines Award for Literary Excellence. Sein Romandebüt "Dinge, an die wir nicht glauben" ist in den USA ein Bestseller und wird als TV-Serie verfilmt. Er lebt in Houston, Texas.
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Eine schöne Geschichte....
Beziehung zwischen Mike und Ben, einem gleichgeschlechtlichen Paar unterschiedlicher Hautfarben: Ben ist Afroamerikaner, Mike hat japanische Wurzeln. Beide kommen aus zerrütteten Familien und tragen emotionale Altlasten mit sich. Doch dies ist weit mehr als nur eine Beziehungsgeschichte – und keine reine queere Story. Vielmehr ist es eine feinfühlige Erzählung über Beziehungen im Allgemeinen: zwischen Vätern und Söhnen, Müttern und Söhnen, Freunden, Partnern und Orten, die man Heimat nennt. Ich mag diese Geschichte. Manchmal etwas zu "kitschig", ich fand es trotzdem passend.
Leider hat mich das Buch sehr enttäuscht und der hauptsächlich Grund dafür war, dass es zu 80% in der Story um fehlende Kommunikation geht. An sich ist Memorial wirklich gut geschrieben und die Charaktere sind interessant und gut durchdacht. Trotzdem überwiegt das Problem der nicht vorhandenen Kommunikation und auch nachdem ich 50 Seiten übersprungen habe, hatte ich nicht das Gefühl das ich wichtige Informationen verpasst hätte. Das einzig gute am Buch, waren die familiären Beziehungen, welche durch gewisse Schwierigkeiten nicht immer harmonisch sind. 1,8/5
Die Beziehung zwischen Mike und Ben steckt in einer tiefen Krise, als Mikes Vater im Sterben liegt und er nach Japan reist. Zeitgleich reist seine Mutter an und wird beim überrumpelten Ben einquartiert. Darauf folgt ein dreigeteilter Roman: Im ersten Teil schildert Ben seinen Alltag, in Rückblenden seine Kindheit in einem zerrütteten Elternhaus und die Probleme, die noch in die Gegenwart hineinwirken, sowie die schwierige Beziehung zwischen ihm und Mikes Mutter. Der zweite Teil wendet sich Mike und seinem Aufenthalt in Japan zu. Hier erfährt der Leser mehr aus seiner Kindheit, seine Beziehung zu seinem Vater und zu Ben. Der dritte Teil beschreibt die Beziehung der beiden nach Mikes Rückkehr. Es ist ein "leiser" Roman, der von Beobachtungen und der Atmosphäre lebt, meinem Empfinden nach werden allerdings Bens Erkrankung und dem auftauchenden Familienmitgliedern etwas wenig Raum gegeben... Ich hätte mir zumindest mehr Raum hierfür gewünscht.
3.5 stars I got some definite Sally Rooney vibes with this book. There's just some additional family drama mixed with some very diverse characters, which is definitely a plus. Both the protagonists are also pretty unlikeable at times which is very common in Rooney's books as well. They make a lot of dumb decisions but they're still not complete assholes, just some humans trying to navigate life. Also: a lack of quotation marks - there's none, zilch, zero... do you understand where I'm coming from now with the Sally Rooney vibes?














