Dieser Schmerz ist nicht meiner
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Description
Book Information
Author Description
Mark Wolynn ist ein Pionier im Bereich der vererbten Familientraumata mit über 20 Jahre Erfahrung. Als Direktor des Family Constellation Institute in San Francisco schult er Ärzte und behandelt Patienten mit Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken, Zwangsneurosen und chronischen Schmerzen. Er lehrte an der University of Pittsburgh, dem Western Psychiatric Institute in Kripalu, dem Omega Institute, dem New York Open Center und dem California Institute of Integral Studies. Er ist ein gefragter Redner und hält weltweit Workshops in Krankenhäusern, Kliniken, auf Tagungen und in Schulungszentren ab.
Posts
Ich hatte es als Hörbuch und fand die Stimme des Vorleseres absolut angenehm.
Das Buch "Dieser Schmerz ist nicht meiner" von Mark Wolynn würde ich absolut jedem empfehlen, der sich mit dem Thema persönliche Weiterbildung/Psychologie beschäftigt. Es ist nicht nur ein einfaches Buch sondern auch ein Workbook. Obwohl ich seit ein paar Jahren einen Therapeuten aufsuche, wurde mir erst durch dieses Buch einiges klarer /bewusster, was mir der Therapeut bis versucht hatte zu erklären. Mir hat es in vielerlei Hinsicht geholfen einiges besser zu verstehen und aufzuarbeiten.
Interessante neue Sichtweisen!
Insgesamt finde ich gibt das Buch einen guten Einstieg in das Thema, vor allem für Leute wie mich, die sich damit noch nie beschäftigt haben. Die Übungen sind an sich auch nicht schlecht, nur fand ich es teilweise ohne fremde Hilfe echt schwierig Antworten zu finden. Zudem ist es auch (je nach dem wie viel man über seine eigene Familie weiß) nicht gerade einfach nur anhand des Buches dem Schlüsseltrauma auf den Grund zu gehen.
Hilfreiche Übungen - nicht so hilfreiche Einstellung gegenüber Menschen mit Traumata Die erste Hälfte des Buches ist wirklich toll - hier wird erklärt, wie intergenerationelles Trauma funktioniert. Was danach folgt, ist an einigen Stellen problematisch (meiner Meinung nach). Vom Erkennen der eigenen Traumata bis hin zur Heilung wird alles durchgespielt - das finde ich extrem überambitioniert und auch utopisch. Die Übungen haben mir geholfen und auch einiges ins Rollen gebracht, schließlich steckt die Lösung ja irgendwo in uns, aber gerade bei zutiefst traumatisierten Menschen, stelle ich mir das ohne psychologische Betreuung nicht möglich vor. Ich finde der Titel ist hierbei extrem irreführend. Was mich auch gestört hat, ist, dass Geschwister die ganze Zeit so ausgeklammert werden (außer sie sind tot ??). Für mich spielt es schon eine Rolle in der eigenen Biografie, ob meine Geschwister jünger, älter sind, wie viel der Abstand usw. Begreife nicht, warum das so außen vor gelassen wird. Ganz schlimm finde ich aber einige Sätze, dass man sich nur nicht genügend anstrengen würde, sich mit den eigenen Eltern auszusöhnen / man es für das eigene Glück brauchte, "alles ist Liebe und man kann nur geben, wenn man den Eltern verzeiht." Nein. Für mich war das leicht zu ertragen, weil ich mit meinen Eltern gerne spreche, aber für viele ist es die reinste Tortur. Und das zurecht. An mehreren Stellen des Buches wird Kindern daran die Schuld gegeben. Da sind dann wirklich nur Fragezeichen in meinem Kopf, wenn Wollen erklärt, dass man sich dafür entschuldigen solle, die alkoholkranke Mutter abzulehnen, weil man sie als Kind ja abgewiesen habe. Ich freue mich, dass ich jetzt ganz viel Material zum Arbeiten habe und einen Stammbaum zum Ausfüllen, aber nicht alles, was Wolynn schreibt, räsoniert mit mir.
Hilfreiche Ansätze
Das Prinzip, dass Traumen vererbt werden, ist wohl wissenschaftlich bewiesen und ich glaube auch daran. Schwierig finde ich das Aufdecken alter Verletzungen, um es für mich auflösen zu können. Ich glaube, dass ich meinen Schlüsselsatz identifiziert habe, mal schauen, ob es mir Heilung bringt.
Interessant
Meine Meinung über das Buch ist ein bisschen zwiespältig... Ich finde das Thema sehr interessant und einige Sachen, die ich in dem Buch gelesen habe auch sehr einleuchtend und haben mich überrascht. Aber mir ist es schwer gefallen, die Übungen so richtig zu machen und neue Erkenntnisse daraus zu ziehen. Also ich habe viel dazu aufgeschrieben, aber weiter auch nicht... Manche Sachen in dem Buch kamen mir auch ein bisschen zu crazy vor, als dass sie wirklich so erklärbar sind, wie Mark Wolynn das gemacht hat... Also sehr gutes und lesenswertes Buch, aber es ist mir persönlich schwer gefallen alles in die Realität umzusetzen und anzunehmen🫣~
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Mark Wolynn ist ein Pionier im Bereich der vererbten Familientraumata mit über 20 Jahre Erfahrung. Als Direktor des Family Constellation Institute in San Francisco schult er Ärzte und behandelt Patienten mit Depressionen, Angstzuständen, Panikattacken, Zwangsneurosen und chronischen Schmerzen. Er lehrte an der University of Pittsburgh, dem Western Psychiatric Institute in Kripalu, dem Omega Institute, dem New York Open Center und dem California Institute of Integral Studies. Er ist ein gefragter Redner und hält weltweit Workshops in Krankenhäusern, Kliniken, auf Tagungen und in Schulungszentren ab.
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Ich hatte es als Hörbuch und fand die Stimme des Vorleseres absolut angenehm.
Das Buch "Dieser Schmerz ist nicht meiner" von Mark Wolynn würde ich absolut jedem empfehlen, der sich mit dem Thema persönliche Weiterbildung/Psychologie beschäftigt. Es ist nicht nur ein einfaches Buch sondern auch ein Workbook. Obwohl ich seit ein paar Jahren einen Therapeuten aufsuche, wurde mir erst durch dieses Buch einiges klarer /bewusster, was mir der Therapeut bis versucht hatte zu erklären. Mir hat es in vielerlei Hinsicht geholfen einiges besser zu verstehen und aufzuarbeiten.
Interessante neue Sichtweisen!
Insgesamt finde ich gibt das Buch einen guten Einstieg in das Thema, vor allem für Leute wie mich, die sich damit noch nie beschäftigt haben. Die Übungen sind an sich auch nicht schlecht, nur fand ich es teilweise ohne fremde Hilfe echt schwierig Antworten zu finden. Zudem ist es auch (je nach dem wie viel man über seine eigene Familie weiß) nicht gerade einfach nur anhand des Buches dem Schlüsseltrauma auf den Grund zu gehen.
Hilfreiche Übungen - nicht so hilfreiche Einstellung gegenüber Menschen mit Traumata Die erste Hälfte des Buches ist wirklich toll - hier wird erklärt, wie intergenerationelles Trauma funktioniert. Was danach folgt, ist an einigen Stellen problematisch (meiner Meinung nach). Vom Erkennen der eigenen Traumata bis hin zur Heilung wird alles durchgespielt - das finde ich extrem überambitioniert und auch utopisch. Die Übungen haben mir geholfen und auch einiges ins Rollen gebracht, schließlich steckt die Lösung ja irgendwo in uns, aber gerade bei zutiefst traumatisierten Menschen, stelle ich mir das ohne psychologische Betreuung nicht möglich vor. Ich finde der Titel ist hierbei extrem irreführend. Was mich auch gestört hat, ist, dass Geschwister die ganze Zeit so ausgeklammert werden (außer sie sind tot ??). Für mich spielt es schon eine Rolle in der eigenen Biografie, ob meine Geschwister jünger, älter sind, wie viel der Abstand usw. Begreife nicht, warum das so außen vor gelassen wird. Ganz schlimm finde ich aber einige Sätze, dass man sich nur nicht genügend anstrengen würde, sich mit den eigenen Eltern auszusöhnen / man es für das eigene Glück brauchte, "alles ist Liebe und man kann nur geben, wenn man den Eltern verzeiht." Nein. Für mich war das leicht zu ertragen, weil ich mit meinen Eltern gerne spreche, aber für viele ist es die reinste Tortur. Und das zurecht. An mehreren Stellen des Buches wird Kindern daran die Schuld gegeben. Da sind dann wirklich nur Fragezeichen in meinem Kopf, wenn Wollen erklärt, dass man sich dafür entschuldigen solle, die alkoholkranke Mutter abzulehnen, weil man sie als Kind ja abgewiesen habe. Ich freue mich, dass ich jetzt ganz viel Material zum Arbeiten habe und einen Stammbaum zum Ausfüllen, aber nicht alles, was Wolynn schreibt, räsoniert mit mir.
Hilfreiche Ansätze
Das Prinzip, dass Traumen vererbt werden, ist wohl wissenschaftlich bewiesen und ich glaube auch daran. Schwierig finde ich das Aufdecken alter Verletzungen, um es für mich auflösen zu können. Ich glaube, dass ich meinen Schlüsselsatz identifiziert habe, mal schauen, ob es mir Heilung bringt.
Interessant
Meine Meinung über das Buch ist ein bisschen zwiespältig... Ich finde das Thema sehr interessant und einige Sachen, die ich in dem Buch gelesen habe auch sehr einleuchtend und haben mich überrascht. Aber mir ist es schwer gefallen, die Übungen so richtig zu machen und neue Erkenntnisse daraus zu ziehen. Also ich habe viel dazu aufgeschrieben, aber weiter auch nicht... Manche Sachen in dem Buch kamen mir auch ein bisschen zu crazy vor, als dass sie wirklich so erklärbar sind, wie Mark Wolynn das gemacht hat... Also sehr gutes und lesenswertes Buch, aber es ist mir persönlich schwer gefallen alles in die Realität umzusetzen und anzunehmen🫣~










