Die wilden Pferde von Rydal Hill - Leuchtende Hügel
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Description
Valerie will eigentlich in England zur Ruhe kommen, doch damit ist es vorbei als sie auf Ben, die wilden Fellponys und ihr Geheimnis trifft
Als Valerie ihren Bruder im englischen Lake District besucht, will sie nur eines: eine Pause von Pferden. Wie hätte sie auch ahnen können, dass ihr hier in den Hügeln auf Schritt und Tritt wild lebende Ponys begegnen? Gegen ihren Willen ist Valerie fasziniert - von den Tieren und von Ben, dem Eigenbrötler, für den nichts zählt außer die Sicherheit seiner Pferde. Valerie hält seine Vorsicht für übertrieben, bis unerklärliche Ereignisse sie ins Grübeln bringen. Was – oder wer – steckt hinter den Unfällen von Bens Ponys? Wieso ranken sich um die wilde Herde so viele unheimliche Geschichten? Während der Sommer vergeht, erkennt Valerie: Wenn sie Ben helfen will, das Geheimnis der wilden Herde zu lüften, muss sie die Schatten der Vergangenheit abschütteln und neu anfangen.
Book Information
Author Description
Mit Wörtern Welten bauen – das Geschichtenerzählen hat Theresa Czerny immer schon fasziniert: zuerst als Zuhörerin, dann als Leserin, jetzt als Autorin. Den Zauber, den sie beim ersten Satz auf der ersten Seite einer neuen Geschichte empfindet, möchte sie auch in ihren eigenen Büchern für Kinder und Jugendliche erlebbar machen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ganz anders als erwartet, dennoch ganz nett
Als ich das Buch im Laden entdeckte und den geheimnisvollen Klappentext, der viel Raum für mythisches Geschehen lässt, war es um mich geschehen - nicht zuletzt auch wegen dem schönen Äußeren des Buches. Aber von alldem war zunächst nichts zu lesen. Über die Hälfte der Geschichte entpuppte sich als Landschaftsbeschreibung und Teenagerunternehmungen - aber durchaus auf die nette Art. Denn die Autorin lässt den Landstrich des Lake Districts, dieses atemberaubend schöne Stück wilde Natur, geradewegs vor den Augen des Lesers entstehen. Ich habe durch Valeries Augen gesehen, und mich genauso wohl gefühlt, wie sie. So manche Einstreuung von „Teeniekram“ war dezent und hintergründig. Auch wenn das Buch viele leise Töne und pure Entspannung bereithält, plätscherte das Geschehen bis zur Hälfte des Buches mehr so dahin. Theresa Czerny verbringt viel Zeit darauf, den Leser auf die Weiten dieser unberührten Natur, das Kennenlernen der wilden Ponyherde sowie der verschiedenen Charaktere einzustimmen. Valerie war mir nicht gleich so richtig sympathisch, aber nach und nach ist sie mir doch irgendwie ans Herz gewachsen. Auch als sie und Ben sich endlich näher kamen, war ihre Liebesgeschichte überzeugend, blieb aber in ruhigen Bahnen. Erst ab etwa der Hälfte des Buches nahm die Geschichte dann langsam Fahrt auf, aber auch nicht so, dass es wirklich spannend gewesen wäre. Hin und wieder wurde Gerüchte und vage Andeutungen von Mysteriösem eingestreut; einzelne dieser Erzählfäden liefen jedoch erst auf den letzten drei Buchseiten zusammen - andere blieben weiterhin im Dunkeln. Die Geschichte ist definitiv anders als ich erwartet und erhofft hatte. Wäre jetzt das Ende nicht so einnehmend gewesen, hätte ich wahrscheinlich den Folgeband nicht weitergelesen. Aber ich habe durchaus eine nette Zeit an Valeries Seite verbracht und mit ihr die „Fells“, wie dieser Landstrich genannt wird, erkundet und habe mit Valerie, Ben und Valeries Kumpel Grayson, der so fast zur Familie gehört, sympathische Charaktere kennengelernt. Die meisten anderen Figuren blieben leider eher blass und mehr am Rand. Ebenso ist mir Bens Ponyherde ans Herz gewachsen, die ich an der Seite von Valerie und Ben zwei Mal aus brenzligen Situationen gerettet habe. Und nun, am Ende dieser Geschichte angelangt, bin ich einfach gespannt, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln werden. Band zwei ist auf jeden Fall schon bestellt ;-).

Auch für Erwachsene toll
Zuerst müssen wir mal über das Cover reden. Wie schön ist das bitte? Was man nicht sehen kann, es fühlt sich auch noch richtig gut an, da einige Teile etwas erhaben sind. Also schon vom Cover her ein echter Catcher! Und es geht um Pferde, genauer gesagt um Fellponies. Aber nicht nur. So bietet dieses Buch auch einen mysteriösen Teil in der Geschichte und Liebe kommt auch nicht zu kurz. Die Handlung spielt in England, was ich als sehr passend empfinde. Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es nicht "einfach" geschrieben. Es ist wortgewandt und bildlich geschrieben. Man hat das Gefühl selbst in den Fells unterwegs zu sein. Im Herbst soll der zweite Teil erscheinen, das ist gut, denn die Geschichte lässt noch viel Potential dafür, wobei sie aber "rund" geschrieben ist und nicht abrupt mittendrin endet, was ich ganz gern mag. Ich gebe dem Buch die verdienten 5 von 5 Sterne und finde, man kann auch als Erwachsener öfter zu Jugendbüchern greifen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Valerie will eigentlich in England zur Ruhe kommen, doch damit ist es vorbei als sie auf Ben, die wilden Fellponys und ihr Geheimnis trifft
Als Valerie ihren Bruder im englischen Lake District besucht, will sie nur eines: eine Pause von Pferden. Wie hätte sie auch ahnen können, dass ihr hier in den Hügeln auf Schritt und Tritt wild lebende Ponys begegnen? Gegen ihren Willen ist Valerie fasziniert - von den Tieren und von Ben, dem Eigenbrötler, für den nichts zählt außer die Sicherheit seiner Pferde. Valerie hält seine Vorsicht für übertrieben, bis unerklärliche Ereignisse sie ins Grübeln bringen. Was – oder wer – steckt hinter den Unfällen von Bens Ponys? Wieso ranken sich um die wilde Herde so viele unheimliche Geschichten? Während der Sommer vergeht, erkennt Valerie: Wenn sie Ben helfen will, das Geheimnis der wilden Herde zu lüften, muss sie die Schatten der Vergangenheit abschütteln und neu anfangen.
Book Information
Author Description
Mit Wörtern Welten bauen – das Geschichtenerzählen hat Theresa Czerny immer schon fasziniert: zuerst als Zuhörerin, dann als Leserin, jetzt als Autorin. Den Zauber, den sie beim ersten Satz auf der ersten Seite einer neuen Geschichte empfindet, möchte sie auch in ihren eigenen Büchern für Kinder und Jugendliche erlebbar machen.
Posts
Ganz anders als erwartet, dennoch ganz nett
Als ich das Buch im Laden entdeckte und den geheimnisvollen Klappentext, der viel Raum für mythisches Geschehen lässt, war es um mich geschehen - nicht zuletzt auch wegen dem schönen Äußeren des Buches. Aber von alldem war zunächst nichts zu lesen. Über die Hälfte der Geschichte entpuppte sich als Landschaftsbeschreibung und Teenagerunternehmungen - aber durchaus auf die nette Art. Denn die Autorin lässt den Landstrich des Lake Districts, dieses atemberaubend schöne Stück wilde Natur, geradewegs vor den Augen des Lesers entstehen. Ich habe durch Valeries Augen gesehen, und mich genauso wohl gefühlt, wie sie. So manche Einstreuung von „Teeniekram“ war dezent und hintergründig. Auch wenn das Buch viele leise Töne und pure Entspannung bereithält, plätscherte das Geschehen bis zur Hälfte des Buches mehr so dahin. Theresa Czerny verbringt viel Zeit darauf, den Leser auf die Weiten dieser unberührten Natur, das Kennenlernen der wilden Ponyherde sowie der verschiedenen Charaktere einzustimmen. Valerie war mir nicht gleich so richtig sympathisch, aber nach und nach ist sie mir doch irgendwie ans Herz gewachsen. Auch als sie und Ben sich endlich näher kamen, war ihre Liebesgeschichte überzeugend, blieb aber in ruhigen Bahnen. Erst ab etwa der Hälfte des Buches nahm die Geschichte dann langsam Fahrt auf, aber auch nicht so, dass es wirklich spannend gewesen wäre. Hin und wieder wurde Gerüchte und vage Andeutungen von Mysteriösem eingestreut; einzelne dieser Erzählfäden liefen jedoch erst auf den letzten drei Buchseiten zusammen - andere blieben weiterhin im Dunkeln. Die Geschichte ist definitiv anders als ich erwartet und erhofft hatte. Wäre jetzt das Ende nicht so einnehmend gewesen, hätte ich wahrscheinlich den Folgeband nicht weitergelesen. Aber ich habe durchaus eine nette Zeit an Valeries Seite verbracht und mit ihr die „Fells“, wie dieser Landstrich genannt wird, erkundet und habe mit Valerie, Ben und Valeries Kumpel Grayson, der so fast zur Familie gehört, sympathische Charaktere kennengelernt. Die meisten anderen Figuren blieben leider eher blass und mehr am Rand. Ebenso ist mir Bens Ponyherde ans Herz gewachsen, die ich an der Seite von Valerie und Ben zwei Mal aus brenzligen Situationen gerettet habe. Und nun, am Ende dieser Geschichte angelangt, bin ich einfach gespannt, wie sich die Ereignisse weiter entwickeln werden. Band zwei ist auf jeden Fall schon bestellt ;-).

Auch für Erwachsene toll
Zuerst müssen wir mal über das Cover reden. Wie schön ist das bitte? Was man nicht sehen kann, es fühlt sich auch noch richtig gut an, da einige Teile etwas erhaben sind. Also schon vom Cover her ein echter Catcher! Und es geht um Pferde, genauer gesagt um Fellponies. Aber nicht nur. So bietet dieses Buch auch einen mysteriösen Teil in der Geschichte und Liebe kommt auch nicht zu kurz. Die Handlung spielt in England, was ich als sehr passend empfinde. Obwohl es ein Jugendbuch ist, ist es nicht "einfach" geschrieben. Es ist wortgewandt und bildlich geschrieben. Man hat das Gefühl selbst in den Fells unterwegs zu sein. Im Herbst soll der zweite Teil erscheinen, das ist gut, denn die Geschichte lässt noch viel Potential dafür, wobei sie aber "rund" geschrieben ist und nicht abrupt mittendrin endet, was ich ganz gern mag. Ich gebe dem Buch die verdienten 5 von 5 Sterne und finde, man kann auch als Erwachsener öfter zu Jugendbüchern greifen. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️





