Die Tote im Badehaus

Die Tote im Badehaus

Softcover
3.813
PrivatermittlerinWeibliche ErmittlerinCosy CrimeAgatha Award

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Description

Shiroyama, ein kleiner charmanter Ort in den japanischen Bergen: Seine reiche Geschichte verheißt eine faszinierende Neujahrszeremonie, und das einladende Badehaus der kleinen Familienpension verspricht wohltuende Stunden. Die junge Englischlehrerin Rei Shimura fühlt sich wie im Paradies, als sie für ein paar Urlaubstage aus Tokio anreist. Und daß ihr gleich am ersten Abend der reizende Hugh Glendinning über den Weg läuft, betrachtet sie als gutes Omen. Am nächsten Morgen jedoch findet man die Frau des einflußreichen Geschäftsmannes Nakamura tot unter dem Fenster des Badehauses. Glendinning scheint mehr zu wissen, als er preisgibt, und zu viele Details des Falles wollen nicht so recht zusammenpassen. Reis detektivischer Spürsinn ist geweckt, doch sie ahnt nicht, daß der Täter ganz in ihrer Nähe ist ...

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Cosy Mystery
Format
Softcover
Pages
464
Price
20.60 €

Author Description

Sujata Massey, geboren 1964 als Tochter einer Deutschen und eines Inders in Sussex, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in den USA und lebte dann mehrere Jahre in Hayama, Japan. Ihr Krimi-Debüt »Die Tote im Badehaus« wurde mit dem renommierten Agatha-Award ausgezeichnet. Dem folgten weitere Romane mit Rei Shimura: »Zuflucht im Teehaus«, »Bittere Mandelblüten«, »Tödliche Manga«, »Der Brautkimono«, »Die Tochter des Samurai«, »Japanische Perlen«, »Der japanische Liebhaber« und »Der Tote im Sumida«. Zuletzt erschien »Brennender Hibiskus«, ihr zehnter Rei Shimura-Krimi. Sujata Massey lebt in Baltimore und kehrt so oft wie möglich nach Japan zurück.

Posts

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All
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Habe ich 2mal gelesen....und könnte ich eigentlich bald nochmal lesen 🤭

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Das Ende des Jahres naht und ich mache nun tabula rasa mit angebrochenen Büchern. Ich bin ja ein Fan japanischer Krimis und nach „Tokio Express“ griff ich gleich zum nächsten Buch, nämlich „Die Tote im Badehaus“. Tja, was soll ich sagen, nach 300 Seiten habe ich dann doch den Krimi zur Seite gelegt. Schade.   Dabei begann das Buch gut: Ich mag das japanische Setting und bin auch stets neugierig, wenn ich mehr über die japanische Kultur erfahre, sei es die von heute oder in alten Krimis um die Nachkriegszeit. Die Geschichte beginnt in einer Pension, in der eine Tote gefunden wird. Die Gäste sind allesamt ein wenig seltsam, sodass es ausreichend Verdächtige gibt.   Generell fand ich es auch nicht uninteressant, als es bei den Ermittlungen in die Vergangenheit Japans ging, nämlich in die Besatzungszeit durch die USA. An der Stelle erinnerte mich die Handlung auch etwas an die isländischen Krimis von Arnaldur Indriðason, in denen es regelmäßig um die Besatzungszeit Islands geht (diese war etwas früher und fand aus einem anderen Grund statt).   Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Rei Shimura. Das Thema Diskriminierung ist ein wichtiges Element in dem Krimi, denn Rei Shimura hat ein nicht japanisches Elternteil: Daher sieht sie phänotypisch nicht klassisch japanisch aus und spricht die Sprache, jedoch nicht wie ein Muttersprachler. Die Andersbehandlung, um es wohlwollend zu formulieren, ist für sie mitunter sehr frustrierend und auch abwertend. (Ich selbst war einmal in Japan und musste ebenfalls feststellen, dass man um uns in der U-Bahn einen weiten Bogen gemacht hat. Frei nach dem Motto: „Wer weiß, vielleicht haben die etwas Ansteckendes.“) Allerdings störte mich ein Detail mehr und mehr, und zwar war es die Beziehung zwischen den beiden Hauptcharakteren:  Ein zweiter Protagonist ist Hugh Glendinning. Es war zwar nicht Fourth Wing-Level, aber deren nerviges, andauerndes Techtelmechtel ging mir wirklich gegen den Strich. Einfach, weil es häufig deplatziert und auch nicht authentisch wirkte. Und wie es so ist: Steter Tropfen höhlt den Stein und irgendwann war der Ofen dann bei mir aus, wenn auch die Glut bei den Protagonisten noch heiß war. Das war nichts für mich.   Also habe ich keine Ahnung, wer die Dame im Badehaus umgebracht hat, sollte halt nicht sein.  

5

Liebe die Rei Shimura-Reihe einfach 🧡

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Rei Shimura, ihres Zeichens Halb-Amerikanerin, Halb-Japanerin, Englischlehrerin für einen japanischen Großkonzern möchte zu Silvester einen ruhigen Jahreswechsel in einem Badehaus verbringen. Doch dann wird die Leiche der Ehefrau eines japanischen Geschaäftsmannes tot aufgewunden. Wo anfangs noch über Suizid spekuliert wird, eröffnen sich bald größere Probleme und Konflikte, die auf einen Mord hindeuten. Rei fühlt sich verpflichtet, dieses Verbrechen aufzuklären und gerät dabei an den schottischen Anwalt Hugh. Es kommt zu vielerlei Verwicklungen, die nicht nur Reis Spürsinn, sondern auch ihre emotionalen und sexuellen Bedürfnisse ansprechen. Die Erzählung dieses Krimis ist eher ruhig, manchmal ist es aber schnell ein regelrechtes Hin und Her, dem sich Rei Shimura ausgesetzt sieht. Leider ist ihre Unterwürfigkeit ggü. Männern extrem stark und sie lässt sich viel zu leicht einwickeln. Ein wenig mehr Taffheit entwickelt sie m. E. erst zum Ende des Romans, was hoffen lässt, dass der Folgeband eine selbstbewusstere Rei zeichnet. Sehr unterhaltsam, sprachlich okay. Die Nebenfiguren sind leider viel zu stereotyp. Gerade die erste Hälfte des Romans erklärt einem unerfahrenen Japan-Unwissenden sehr viele Begriffe aus den Bereichen Kultur, Kunst, Essen, Namenszusätzen (-san/-kun/-sensei..) und gängigen Traditionen, genauso wird ausführlichst dargestellt, welche Schwierigkeiten Rei mit ihrem leicht ausländischen Aussehen in Japan hat. Sehr authentisch beschrieben.

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