Die Theodizee

Die Theodizee

Ebook

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Description

Die Serie "Meisterwerke der Literatur" beinhaltet die Klassiker der deutschen und weltweiten Literatur in einer Sammlung. Lesen Sie die besten Werke großer Schriftsteller,Poeten, Autoren und Philosophen auf Ihrem elektronischen Lesegerät. Dieses Werk bietet zusätzlich * Eine Biografie/Bibliografie des Autors. Theodizee heißt "Rechtfertigung Gottes". Gemeint sind verschiedene Antwortversuche auf die Frage, wie das Leiden in der Welt zu erklären sei vor dem Hintergrund, dass Gott einerseits allmächtig, andererseits gut sei. Konkret geht es um die Frage, warum Gott das Leiden zulässt, wenn er doch die Potenz ("Allmacht") und den Willen ("Güte") besitzen müsste, das Leiden zu verhindern. Der Begriff 'Theodizee' geht auf den Philosophen und frühen Aufklärer Gottfried Wilhelm Leibniz zurück, die Fragestellung selbst existierte aber schon in der Antike. Leibniz unterscheidet drei Arten des Übels: - das malum metaphysicum, das metaphysische Übel, d. h. das Geschaffene ist notwendig unvollkommen, da es sonst mit Gott identisch wäre, - das malum physicum, das physische Übel. Das bedeutet, Schmerz und Leid sind notwendig, da sie vom Schädlichen abhalten und zum Nützlichen drängen und - das malum morale, das moralische Übel, das bezeichnet die zur Abwendung von Gott führende Sünde.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Religion & Belief
Format
Ebook
Pages
1071
Price
0.99 €

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Ich liebe es wenn Bücher aus der Lektüre von Büchern hervorgehen! In [b:Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren : Anleitung zum subversiven Denken|1910988|Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren Anleitung zum subversiven Denken|Hubert Schleichert|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1190202339l/1910988._SY75_.jpg|1912919] wir das Argument ad lapidem behandelt: "Im Argument ad lapidem wird eine handfeste triviale Tatsache angeführt, durch welche eine subtile, theoretische Argumentation widerlegt werden soll, ohne im einzelnen auf deren eventuell raffinierte Gedankenführung einzugehen. Es macht den Reiz einer Figur aus, dass nicht ohne weiteres zu entscheiden ist, ob sie überzeugend sein wird oder nicht. Ein geistesgeschichtlich berühmtes Beispiel ist der Roman [b:Candide|19380|Candide|Voltaire|https://i.gr-assets.com/images/S/compressed.photo.goodreads.com/books/1345060082l/19380._SY75_.jpg|2833018], der sich in satirischer Form gegen Leibnizens These richtet, diese unsere Welt mitsamt ihrem ganzen Elend sie die beste aller möglichen. Leibniz hatte das Problem der Theodizee dadurch gelöst, dass er philosophisch nachwies, eine bessere Welt als diese, unsere, sei gar nicht möglich. Anstatt aber auf Leibnizens tiefgründige Argumentation einzugehen, schildert Voltaire im Candide ein einzelnes menschliches Leben, das buchstäblich von einem Unglück ins nächste taumelt. In die Schilderung aller Leiden und Unglücksfälle dieses Lebens werden gelegentlich Kommentare im Stile der Leibnizschen Philosophie eingeblendet. Voltaire erspart sich eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dieser Philosophie, er konfrontiert sie einfach mit der Realität, dies allerdings tut er drastisch.Die Bewertung von Voltaires Argumentation hat immer geschwankt. Für deutsche Metaphysiker geht Voltaire an Leibnizens Argumenten vorbei, ohne deren Tiefgründigkeit zu begreifen. Die Anhänger Voltaires anderseits meinen, der Roman Candide zeige ein für allemal die Lächerlichkeit der Leibnizschen "Theo-Philosophie", an der nichts tief sei, außer ihrem Unsinn." Wie werde ich dazu stehen?

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