Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters

by Christelle Dabos·Book 1 of 4
Hardback
4.13238
EmanzipationJugendbücherFreundschaftSpiegelreisende

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Description

Am liebsten versteckt sie sich hinter ihrer dicken Brille und einem Schal, der ihr bis zu den Füßen reicht. Dabei ist Ophelia eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände lesen und durch Spiegel reisen. Auf der Arche Anima lebt sie inmitten ihrer riesigen Familie und kümmert sich hingebungsvoll um das Erbe der Ahnen. Bis ihr eines Tages Unheilvolles verkündet wird: Ophelia soll auf die eisige Arche des Pols ziehen und einen Adligen namens Thorn heiraten. Was hat es mit der Verlobung auf sich? Wer ist der Mann, dem sie von nun an folgen soll? Und warum wurde ausgerechnet sie, das zurückhaltende Mädchen mit der leisen Stimme, auserkoren? Ophelia ahnt nicht, welche tödlichen Intrigen sie auf ihrer Reise erwarten, und macht sich auf den Weg in ihr neues, blitzgefährliches Zuhause.

Eine unvergessliche Heldin, eine atemberaubende Welt von Archen und Familienklans, eine Geschichte, wie sie noch nicht erzählt wurde – Christelle Dabos hat mit ihrer Serie um die Spiegelreisende ein sagenhaftes Universum geschaffen, in dem man ewig verweilen möchte.

Book Information

Main Genre
Young Adult Books
Sub Genre
Fantasy
Format
Hardback
Pages
535
Price
18.50 €

Author Description

Christelle Dabos wurde 1980 an der Côte d’Azur geboren. Nach ihrem Studium zog sie nach Belgien und arbeitete als Bibliothekarin. Als sie 2007 an Krebs erkrankte, begann sie zu schreiben. Zunächst veröffentlichte sie auszüge aus Die Spiegelreisende im Internet. Nachdem sie den Jugendbuchwettbewerb von Gallimard Jeunesse gewann, wurde der erste Band der Serie Die Verlobten des Winters publiziert und entwickelte sich rasch zu einem Bestseller. Die ersten drei Bände sind auch in Deutschland Bestseller geworden. Im Herbst 2025 erschien der neue Roman von Christelle Dabos, Die Spur der Vertrauten, im Rotfuchs Verlag.

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
10%
14%
20%
1%
54%
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32%
42%
41%
35%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
68%
59%
71%
65%

Pace

Fast0%
Slow80%
Moderate0%
Variable20%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (75%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

507
All
4

Ich bin unglaublich froh, diese Buchreihe begonnen zu haben. Sie hat mich gefordert, überrascht und immer wieder aus meiner Komfortzone geholt. Keines der vier Bücher ist eine leichte Lektüre – aber genau das macht sie so besonders. Wenn man sich auf die Geschichte, das eigenwillige Setting und all seine Merkwürdigkeiten einlässt, wird man mit einer intensiven, spannenden und stellenweise wunderbar verdrehten Reise belohnt. Die Charaktere sind alles andere als gewöhnlich. Sie sind kantig, eigen, manchmal schwer greifbar – und genau deshalb so echt. Jeder einzelne von ihnen ist mir im Laufe der Geschichte tief ans Herz gewachsen. Ihre Eigenheiten, ihre Fehler und vor allem ihre Entwicklungen haben mich berührt und begeistert. Zu sehen, wie sie wachsen, scheitern und sich verändern, war für mich eines der großen Highlights dieser Reihe. Das Finale hat mich atemlos zurückgelassen. Es war spannend, völlig unvorhersehbar und dennoch stimmig – ein Ende, das man nicht kommen sieht und das lange nachhallt. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für mich allerdings: Das relativ offene Ende hat mir persönlich einen Stern gekostet, da ich mir einen klareren Abschluss gewünscht hätte. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – kann ich diese Reihe von Herzen empfehlen. Man muss bereit sein, sich wirklich auf die Geschichte einzulassen und sich von ihr tragen zu lassen. Wer das tut, wird mit einem Leseerlebnis belohnt, das man so schnell nicht vergisst.

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4

Dranbleiben lohnt sich

Es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich in das Buch reingefunden habe. Das Worldbuilding ist recht komplex und es hat meiner Meinung nach auch eher schleppend angefangen. Nach und nach konnte mich das Buch dann aber von sich überzeugen und ich wollte gar nicht mehr mit Lesen aufhören. Die Charaktere sind spannend und die Geschichte hebt sich deutlich von typischen Romantasy-Titeln ab. Die Liebesgeschichte ist wirklich seeehr slow, aber dadurch wird erst richtig Tension aufgebaut.

3.5

Abschluss einer ungewöhnlichen Reise

"Die Spiegelreisenden" war eine sehr besondere, absurde, anspruchsvolle und auch wunderbare Reihe. Schon alleine das Genre zu bestimmen, ist nicht so leicht, ich persönlich würde es in der Sci-fi Ecke einordnen. Besonders die ersten beiden Bücher waren großartig und atmosphärisch, Band vier war in meinen Augen der schwächste Teil der Reihe. Nichts desto trotz bleibt die Welt lesenswert, auch wenn manche Abschnitte sehr abstrakt und verworren anmuten. Als Tipp würde ich empfehlen nicht so viel Zeit zwischen den Büchern verstreichen zu lassen, was bei mir der Fall gewesen war, weshalb ich etwas gebraucht habe, um mich wieder zurecht zu finden.

4

Es hat mir richtig gut gefallen, auch wenn ich Startschwierigkeiten mit der Story hatte.

2

Leider langweilig.

Barocke Sprache, altertümliche Verhaltensweisen und schwebende Schlösser treffen auf Fantasy. Ich lese dieses Genre nicht primär, aber für meinen Geschmack wurde zu wenig Schwerpunkt auf den Fantasy-Aspekt gelegt. "Fantasy" waren beispielsweise ein „lebender“ Schal, Brillengläser, die sich je nach Stimmung der Trägerin verdunkeln, triste Räume, die in Blumenfelder illusioniert werden können, oder Menschen, die in ihrem Clan mit nur einem Blick andere physisch verletzen können, ohne sie zu berühren. Irgendwie ließ sich das „Barocke“ nicht so recht mit dieser Art von „Fantasy“ vereinen. Alles in allem war es sehr langweilig. Ab Seite 350 nahm die Handlung etwas Fahrt auf, doch das konnte die 70 % des Buches, durch die ich mich bis dahin wacker geschlagen hatte, nicht mehr aufwiegen. Den Vergleich mit Harry Potter kann ich überhaupt gar nicht nachvollziehen. Dieses Buch ist nicht mal ansatzweise so gut wie HP. Die Sprache („gnä’ Frau“, „jawoll, der Herr“ u. v. m.) empfand ich als gewöhnungsbedürftig. Daher muss ich leider sagen: Es tut mir leid, gnä’ Dame, gnä’ Herr – dieses Buch bereitete mir keine Wonne. Ich bin zutiefst getrübt, keine Leseempfehlung aussprechen zu können.

4

Fantasy führt dich in eine Reise zu ganz anderen Welten und gewinnt bei mir stets an Attraktivität, je anders sie ist und mir beschrieben wird. Hier habe ich wieder einmal eine Reihe gefunden, die vieles von dem liefert, was für mich lesenswerte Fantasy ausmacht. Ich bin eigentlich keine Fan von intriegenbasierter Fantasy, eine gute Mischung macht es aus. Hier finde ich aber genau dies, fast ausschliesslich geht es um Ränkespiele „bei Hofe“, eine Welt wie man sie sich in einem französischen Schloss vergangener Zeiten vorstellen kann, Adel und Bedienstete inklusive. Die Sprache passt zu dem Setting, wirkt edel, kultiviert aber zugleich auch sehr gekünstelt und oft übertrieben. Alles das, was ich eigentlich nicht mag. Warum also hat es mich doch gepackt? Es ist wohl die aussergewöhnlich gut erzählte, spannende Geschichte um Ophelia, eine Spiegelreisende und zugleich „Leserin“, die in der Lage ist, die Geschichte aus Gegenständen herauszulesen. Ophelia ist uns schon zu Beginn sympathisch und bietet einen willkommenen Kontrast zu den übrigen, zumeist sehr fremden und oft unsympathischen übrigen Figuren. So verkörpert sie eine Aussenseiterin und zugleich aber durch ihren wichtigen Stand eine sehr faszinierende und oft bediente Rolle. An welche andere, sehr bekannte Fantasy-Reihe erinnert mich das wohl? ;-) Diese Tetralogie kann man wohl zur Romantasy und YA zuordnen, hauptsächlich wohl für junge Frauen mit Interesse für Adel- und Hofgeschichten. Eine Zielgruppe, die ich so gar nicht verkörpere und der ich mich für diesmal doch nicht entziehen kann. Faszinierend

5

Eine mega Welt❄️🩵🌨️🥶

Ich fand's soooo schön. Das Worldbuilding ist ultra gut.🤩 Man fühlt sich sofort wohl dort, die eisige Kälte ❄️und die riesigen Tiere haben es mir sofort angetan. Ich fand Ophelias Schal so süß. 🥰Am Anfang ist sie ein kleines Mauerblümchen, aber dann am Ende sagt sie auch mal ihre Meinung! Das war krass. 😱Das Thorn sie so ausgenutzt hat ist mies, der hat bei mir verkackt! Allgemein seine Persönlichkeit ist seltsam, immer mies gelaunt. 😒Berlinde diese dumme Kuh. Ganz ehrlich, Ophelia auszunutzen, nur um in Faruks Gunst zu steigen.🤢 Ich fand Tante Roseline mega geil, wie sie teilweise flucht🤣 Ich brauche dringend den 2. Teil 😭

4

Nachdem ich den ersten Band der Spiegelreisenden-Reihe beendet hatte, war ich mir ehrlich gesagt nicht ganz sicher, was ich von der Reihe halten sollte. Die Welt hat mich fasziniert – keine Frage – aber ich war noch unentschlossen, wohin die Geschichte führen soll und ob sie mich wirklich fesseln kann. Mit Band 2 hat sich das schlagartig geändert. Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast hat für mich deutlich an Spannung gewonnen. Die Handlung stagniert nicht mehr, sondern nimmt an Tempo auf und bleibt durchgehend interessant. Es passiert einfach mehr – auf inhaltlicher, emotionaler und zwischenmenschlicher Ebene. Besonders gut hat mir gefallen, dass sich die Charaktere etwas verteilen und ihre eigenen Wege gehen, was der Geschichte mehr Tiefe und Dynamik verleiht. Die Entwicklung von Ophelia und Thorn hat mich wirklich begeistert – beide machen eine spürbare und glaubwürdige Wandlung durch, die mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat. Einziger Kritikpunkt: Die Sache mit dem Spiegel – also Ophelias besondere Gabe – wurde leider nur am Rande behandelt. Gerade der Moment, als sie ihre Fähigkeit verlor und dann wiedererlangte, wurde nur in einem Nebensatz erwähnt. Da hätte ich mir etwas mehr Fokus oder zumindest ein paar erklärende Gedanken gewünscht. Trotzdem: Die Welt bleibt absolut faszinierend. Die Atmosphäre, die Strukturen der Archen, die Eigenarten der Bewohner – das alles hat eine magische, fast poetische Tiefe, die mich nicht mehr loslässt. Ich bin nun richtig in der Reihe angekommen und kann es kaum erwarten, mit Band 3 weiterzumachen.

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5

Absolute Empfehlung für fantasy Liebhaber !

Rezension zu die Verlobten des Winters (Band 1 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Schon zu Beginn hatte ich ein paar kleine Schwierigkeiten mit dem Buch: Ophelias Tollpatschigkeit wirkte auf mich sehr klischeehaft, und die lebendigen Gegenstände erschienen mir anfangs eher albern und kindisch. Beides hat sich jedoch im Verlauf deutlich relativiert. Ophelias Eigenheiten machen ihre Figur letztlich glaubwürdig, und die lebendigen Gegenstände, die ich zunächst fast störend fand, entfalteten mit der Zeit einen ganz eigenen Charme und fügten sich als magisches Detail wunderbar in die Welt ein. Was das Buch für mich besonders auszeichnet, ist, dass es mich trotz seiner zeitweise anspruchsvollen Sprache und des langsamen Erzähltempos durchweg gefesselt hat. Ich hatte schon lange keinen Roman mehr, den ich so ungern aus der Hand gelegt habe. Gleichzeitig hat mich die Lektüre aber auch immer wieder ermüdet – nicht, weil es langweilig gewesen wäre, sondern weil die adelige Ausdrucksweise, die vielen Intrigen und die Trugbilder Konzentration verlangen. Dieses Tempo macht die Handlung jedoch glaubwürdiger und dichter, sodass man als Leser am Ende zwar das Gefühl hat, noch nicht sehr weit gekommen zu sein, sich aber genau dadurch umso stärker auf die Fortsetzung freut. Etwas schade fand ich, dass man über Ophelias Verlobten Thorn noch nicht viel erfahren hat. Gerade die Beziehung zwischen den beiden wirkt vielversprechend, und ich bin sehr gespannt, wie sich ihre Dynamik in den weiteren Bänden entwickeln wird. Besonders im Gedächtnis geblieben sind mir die Nebencharaktere. Figuren wie Reineke und Gwenael verleihen der Geschichte Wärme, Witz und Menschlichkeit und machen die Welt lebendiger. Solche Charaktere sind für mich essenziell, um die düstere Atmosphäre aus Intrigen und Machtkämpfen aufzulockern und dem Ganzen ein emotionales Gegengewicht zu geben. Insgesamt hat mich Die Verlobten des Winters sehr überzeugt. Die Fantasy-Elemente sind originell und fantasievoll umgesetzt, die adelige Welt und die Machtspiele spannend beschrieben, und die Autorin versteht es, ihre Leser gleichermaßen herauszufordern wie zu fesseln. Für mich ist es ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht und dessen Stärken die kleinen Anfangsschwächen klar überwiegen.

Absolute Empfehlung für fantasy Liebhaber !
3.5

Ophelia hat sich mit ihrem Schicksal abgefunden - doch dann jagt ein Ereignis, bzw ein Einfall des Familiengotts Faruk den nächsten. Ophelia reagiert in diesem Band - mal originell, mal langsam. Mal auf Faruk, mal auf Thorn oder Archibald. Sie lernt neue Orte und Menschen kennen und so mancher Storyschlenker verwirrt eher. Insgesamt ist die Geschichte aber sehr lesenswert, die Atmosphäre ist magisch und als Ophelia die Dinge wieder selbst in die Hand nimmt, ist sie mir gleich wieder sympathischer.

5

Bisher mein Lieblingsteil der Reihe 🥰

Dieser 3. Teil der Spiegelreisenden-Saga war wirklich berauschend! Die Arche Babel, die wir hier neu kennenlernen, hat mich vollkommen in ihren verrückten Bann gezogen. Ophelia taucht hier als Eulalia unter und versucht in eine sehr privilegierte und wichtige Gruppe aufgenommen zu werden, für die sie eine lange und harte Ausbildung absolvieren muss. Und das alles, um Thorns Spur aufzuspüren und ihm hoffentlich wieder begegnen zu können. Dieses Buch hat mich so fasziniert. Bisher mein liebster Teil der Reihe und einfach zu 100% spannend. Die Beschreibungen von Babel sind so eindrucksvoll, dass ich es alles wie im Film vor mir sehen konnte. Die Wendungen in der Geschichte waren packend, oft unerwartet, manchmal erschreckend und manchmal herzerweichend. Ophelia macht eine ganz spannende Entwicklung durch. Sie gelangt immer weiter zu ihrem eigenen Kern, lernt sich immer besser selbst kennen und verstehen. Ihre Zuneigung für Thorn wird greifbarer und sie schließt neue Freundschaften. Gleichzeitig muss sie durch eine sehr harte Zeit in Babel durchmachen und das auch noch ohne ihren Schal überstehen… Ich liebe diese Reihe einfach so, es ist mir wirklich eine große Freude, jetzt mit Band 4 zu beginnen. Und Band 3 bekommt 5 von 5 Sternen.

Bisher mein Lieblingsteil der Reihe 🥰
5

Eine ganz besondere Geschichte nimmt richtig Fahrt auf!

Ophelia hat in „Die Spiegelreisende 2 - Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ wirklich allerhand zu tun. Sie muss sich auf ihre eigene Hochzeit vorbereiten, gleichzeitig muss sie allerdings auch für das Amusement des Seigneur Faruk sorgen, indem sie Geschichten vorliest. Sie versucht unauffällig durch das Hof-Leben zu kommen, gleichzeitig wird sie aber auch vor die scheinbar unlösbare Aufgabe gestellt, die Menschen, die im Mondscheinpalast nach und nach verschwinden, zu finden. In diesem Teil der Reihe gibt es wahrlich wenig Langeweile. Es gibt viele Details, dynamische Charaktere und eine poetische, außergewöhnliche Welt. Thorn ist ein sperriger Charakter, der aber in diesem Buch sehr viel mehr Ebenen dazu gewinnt, als ich erwartet habe. Auch Berenilde, Rosaline und auch Reinicke werden zu festen Bestandteilen in Ophelias Welt. Zudem entwickelt sich Ophelia weiter, wird zu einer starken Persönlichkeit, die ihren eigenen Weg geht und unpopuläre Entscheidungen trifft, auch wenn sie gefährlich sind. Ich mag die vielen kleinen zwischenmenschlichen Details, die den Protagonisten auf eine ganz und gar unauffällige Art Leben einhauchen. Eine Tollpatschigkeit hier, eine unerwartete Handbewegung da, ein Blick, ein anzüglicher Spruch: es sitzt einfach alles perfekt in dieser Geschichte. Deswegen gibt’s von mir 5 von 5 Sterne.

Eine ganz besondere Geschichte nimmt richtig Fahrt auf!
5

Schon lange habe ich mit dem Buch geliebäugelt doch erst Bilder von Thorn und Ophelia haben dazu geführt das ich es wirklich gekauft habe. Jetzt nachdem ich es wirklich gelesen habe, kann ich sagen das die Welt eine faszinierende Struktur hat und ich definitiv weiterlesen werde.

4

Dieser Band hinterlässt teilweise gemischte Gefühle in mir. Durch die verschwundenen Personen aus dem Palast rätselt man dauerhaft mit, verfolgt die Spuren, hinterfragt alles und jeden. Allerdings ist Opehlia's Weg teilweise eine wirkliche Herausforderung. Wie mit ihr umgegangen wird und was sie mit sich machen lässt bzw. was sie bereit ist durchzumachen, ist manchmal schwer zu ertragen. Die Personen dann noch zu mögen und Verständnis für die Handlungen aufzubringen, ist mir das eine oder andere Mal echt schwer gefallen. 🥲 Aber was wir hier wieder so toll haben, sind sich entwickelnde Freundschaften, Zusammenhalt und Vertrauen in einer Welt, in der man es kaum noch glauben mag, dass es so etwas gibt und eine Art von Romanze, die, obwohl sie kaum vertreten ist, mich doch dahinschmelzen lässt. Die beiden. 🩵 Und man merkt unfassbar, wie durchdacht diese gesamte Geschichte ist. Das Worldbuilding hat einen roten Faden, an dem sich die Autorin langhangelt. Es dominiert hier zwar das Geschehen auf dem Pol, aber die eigentliche Haupthandlung gerät trotzdem nicht in Vergessenheit. Auch Band 2 hat mir gut gefallen, etwas schwächer als sein Vorgänger. Aber die Welt, die hier gezeichnet wird, mag ich einfach sehr gerne. 😊

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4

Fantastisches Worldbuilding und sehr spannende Fähigkeiten, auch wenn ich etwas gebraucht habe durchzublicken. Sehr ruhiges Erzähltempo, das aber zur Geschichte passt und Zeit gibt, sich an die Eigenarten der Welt heranzutasten. Teilweise echt herrlich skurrile Charaktere und besonders der Schal hat es mir angetan. Freue mich auf den nächsten Band und sehe großes, persönliches Entwicklungspotenzial in der Prota.

4.5

Reread, immer noch gut. 😍

Da ich irgendwann mal bei Band 4 abgestorben bin, wollte ich die Reihe noch mal in Angriff nehmen und habe sie als Hörbuch gehört. Ich finde das Worldbuilding einfach so mega interessant und die Idee der abgebrochenen Weltenstücke total cool. Auch, was für Kräfte existieren, wie bestimmte Dinge funktionieren und was alles möglich ist, hat mir wieder total gut gefallen. 😍 Band 1 habe ich jetzt zum 3. Mal gelesen und mir sind noch mal andere Informationen aufgefallen, die ich beim ersten Mal nicht mitbekommen habe. Ich liebe es, wenn bestimmte Sachen erst später Sinn machen. Ophelia wirkt durch ihre Art, gerade beim Sprechen, wie ein stilles Mäuschen. Je mehr man sie kennen lernt desto mehr wird einem bewusst, dass sie eigentlich genau weiß, was sie will. Thorn treibt mich mit seiner undurchsichtigen Art in den Wahnsinn und die ganzen 'Drachen' sowieso. Diese ungerechte Behandlung von Ophelia ist manchmal schwer zu ertragen. 😩 Eine Welt, in der man eigentlich niemandem vertrauen kann, aber dringend nach Verbündeten sucht, lässt einen verzweifeln. Aber seien wir ehrlich, wer liebt es nicht beim Lesen? 😂 Kann die Reihe sehr empfehlen, auch wenn ich das Ende immer noch nicht kenne. 🤭😇

Reread, immer noch gut. 😍
3.5

📚 Inhalt Endlich wieder vereint befinden sich Ophelia und Thorne auf der Arche Babel. Doch ihre Welt steht kurz davor, auseinander zu brechen. Die Archen werden von Rissen durchzogen und drohen in unzählige Teile zu zersplittern. Vielleicht könnte «der andere» die Zerstörung der Archen aufhalten. Doch wie sucht man jemanden, von dem man nicht einmal weiss, wie er aussieht? Das junge Paar steht vor ihrer grössten Herausforderung. 📖 Meinung Der vierte Teil macht seinem Namen alle Ehre und ist ein wahrer Sturm. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern ist die Handlung im letzten Teil chaotisch und dynamisch, der Schreibstil spiegelt das Auseinanderbrechen der Archen bestens wieder und gefällt mir sehr als gewähltes Stilmittel. Durch den aufregenden Schreibstil fühlt man sich gestresst beim Lesen, obwohl die Archen ja nicht schneller auseinander brechen, wenn ich die Seiten etwas langsamer lese 😊 Dabos überzeugt weiterhin mit ihren ausgeklügelten Charakterentwicklungen, die weiterhin sehr authentisch und überzeugend wirken. Sie stellt ihr eigenes Worldbuilding in Frage und man muss sehr aufmerksam dabei bleiben, um die Handlungen und Wendungen mitzubekommen. Für mich passiert teilweise fast etwas zu viel. Einige Handlungsstränge werden sehr plötzlich aufgelöst, andere hingegen gar nicht. Dafür nimmt Dabos der hektischen Handlung durch ruhigere Szenen zwischen den unterschiedlichen Personen immer wieder etwas den Wind aus den Segeln und lässt die Lesenden durchatmen. Abschliessend lässt sich sagen, dass die Welt, die Dabos erschaffen hat, wirklich bemerkenswert ist. Ich habe mein Herz an die Archen verloren und hätte gerne mehr von ihnen kennen gelernt. Sie hat sich mutig dazu entschieden im letzten Teil ihre eigene Welt teilweise neu zu interpretieren. Ihre Charakterausarbeitung ist bemerkenswert. Die Figuren fühlen sich sehr echt an und ihre Entwicklungen haben sich kongruent und passend angefühlt. Durch die rasante Handlung müssen die Charaktere ihre Beziehungen zueinander mehrfach neu definieren und das ist der Autorin ebenfalls sehr gut gelungen. Trotzdem fühlt sich der Abschluss für mich leider nicht ganz rund an. Der letzte Teil hat mir zwar wieder besser gefallen als der dritte, aber er kann den ersten und zweiten Teil nicht erreichen. Noch immer habe ich das Gefühl, dass sich die Geschichte in eine ganz andere Richtung entwickelt hat, als es die Autorin ursprünglich geplant hat. Natürlich weiss ich nicht, ob das stimmt, es fühlt sich für mich nur so an. Aber ich würde die Reihe trotzdem weiterempfehlen. Dabos’ Worldbuilding ist einzigartig und ihr Schreibstil ist sehr schön. Es lohnt sich, die Reise mit Ophelia zu unternehmen und sie und Thorne besser kennen zu lernen. Nun da ich darüber nachdenke, könnte ich mir vorstellen, dass ich die letzten beiden Bände nach einem Re-Read besser bewerten könnte. Vielleicht sollte ich das mal versuchen.

3

Ein etwas enttäuschender Abschluss für eine ganz besondere Buchreihe. Zur Geschichte: Der Einstieg fiel mir schwer, da ich gar nicht mehr in der Welt drin war und mich erst einmal wieder zurechtfinden musste. Es gibt zu Beginn zwar eine Zusammenfassung des dritten Bandes, aber diese wiederholte nur die wichtigsten Geschehnisse und gerade in dieser Buchreihe ist jedes noch so kleinste Detail von unschätzbarem Wert. Dementsprechend hat es eine ganze Weile gedauert bis ich wieder einigermaßen klar gesehen habe. In meinen Augen ist es wirklich ratsam, alle vier Teile direkt hintereinander zu lesen, sofern man die Möglichkeit dazu hat. Allerdings gibt es am Anfang eine Zusammenfassung aller wichtigen Personen inklusive kurzer Beschreibung, was ich wirklich toll und vor allem auch sehr hilfreich fand. Die Geschichte ist spannend, fesselnd und ereignisreich. Es passiert unglaublich viel, sodass man schnell mal den Überblick verlieren kann. Es gibt zahlreiche Überraschungen, unerwartete Wendungen und kuriose Verstrickungen, die wohl kaum jemand hat kommen sehen. Hinter jeder Ecke lauerte ein neues Geheimnis bzw. dessen Enthüllung, was mir persönlich irgendwann etwas zu viel des Guten war. Die Menge an neuen Erkenntnisse und wichtigen Informationen hat mich förmlich erdrückt. Zwischenzeitlich gibt es auch immer wieder ein paar Längen, aber das ist bei diesem Seitenumfang alles andere als verwunderlich und auch nicht weiter störend. Insgesamt ist diese Geschichte wahnsinnig komplex und verwirrend. Man muss definitiv aufmerksam lesen und am Ball bleiben, sonst ist man verloren. Für mich war leider nicht immer alles logisch und nachvollziehbar, aber das kann auch gut und gerne daran gelegen haben, dass bei mir nicht mehr alle Hintergründe und Details der vorangehenden Bände so präsent waren wie es für ein gutes Verständnis erforderlich gewesen wäre. Es lag also wahrscheinlich an mir und nicht am Buch. Trotzdem kann ich aber sagen, dass diese Welt und ihre Handlung sehr kompliziert sind. Der vierte Band ist in meinen Augen der anspruchsvollste und eignet sich definitiv nicht als leichte Lektüre für Zwischendurch. Das Worldbuilding ist genial, atmosphärisch und wird bewundernswert detailliert und bildhaft geschildert, aber es ist in meinen Augen leider nicht ganz schlüssig. Zumindest hatte ich am Ende mehr ungeklärte Fragen als befriedigende Antworten. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, dass ich definitiv nicht alles verstanden habe, was hier passiert ist und aufgelöst wurde. Entweder bin ich zun dumm dafür gewesen oder es ist wirklich wahnsinnig kompliziert, wirr und unverständlich. Das Ende ist der Autorin gut gelungen. Es ist zwar ziemlich offen, passt aber damit auch gut zur Geschichte und fängt deren Geist sehr schön ein. Mir persönlich wäre ein runder Abschluss dennoch lieber gewesen und die Charaktere hätten ihn ebenfalls verdient. Womöglich wollte es sich die Autorin auch einfach offen halten, noch ein weiteres Buch in dieser Welt schreiben zu können. Eine große Qualität der Geschichte ist für mich die Tiefe ihres Worldbuildings. Es hat philosophische Züge und ruft so manchen interessanten Denkanstoß hervor. Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes, weswegen ich es sehr schade fand, dass die Buchreihe über die einzelnen Bände hinweg immer mehr von ihrem einzigartigen und speziellen Zauber verloren hat. Kuriosität und Schrulligkeit nahmen immer mehr ab. Es ging nur noch um dieses eine Thema: Wer ist der Andere? Zu den Charakteren: Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ich muss sagen, dass ich diesen Sichtwechsel sehr verwirrend fand. Ich hätte es begrüßt, wenn zu Kapitelbeginn deutlich gemacht worden wäre, aus wessen Perspektive wir die Geschichte gerade erleben dürfen. Die Charakterentwicklungen sind der Autorin dafür umso besser gelungen und haben mich schwer beeindruckt. Sowohl Ophelia als auch Thorn entwickeln sich enorm weiter und wachsen stetig über sich selbst hinaus, ohne sich und ihre liebenswürdigen Marotten dabei zu verlieren. Sie bleiben sich selbst treu, werden aber als Charaktere immer stärker. Gerade Ophelia hat mich richtig stolz gemacht, da sie immer selbstsicherer und eigenständiger wurde. Allerdings hat es mich etwas traurig gemacht, dass so viele altbekannte Charaktere wie beispielsweise Archibald und Berenilde kaum noch auftraten. Ich hatte die schrulligen Archenbewohner*innen so lieb gewonnen. In diesem Teil stehen Ophelia und Thorn eindeutig im Zentrum der Handlung, was sich positiv auf ihre Liebesgeschichte ausgewirkt hat. Sie bekam dadurch mehr Raum und mehr Momente der Zweisamkeit, wodurch sie mich endlich abholen und berühren konnte. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr anspruchsvoll, komplex und wortgewandt. Er trifft sicherlich nicht jeden Geschmack, kann dafür aber mit seiner Einzigartigkeit glänzen. Er ist ebenso besonders wie seine Geschichte, Welt und Charaktere. Durch detaillierte und bildliche Beschreibungen kann man sich alles gut vorstellen. Allerdings provoziert diese Ausführlichkeit auch einige Längen und langatmige Passagen. Ansonsten schreibt Christelle Dabos einnehmend, fesselnd und atmosphärisch. Fazit: Im Gesamten hat mich der abschließende Band der Reihe leider etwas enttäuscht, da ich mir einfach mehr vom Finale erhofft hatte und die meiste Zeit über kaum eine Ahnung hatte, was hier gerade vor sich geht. Es war zwar spannend, aber auch sehr verwirrend und kompliziert. Das Finale warf mehr Fragen auf als es beantwortete, was mich persönlich nicht wirklich zufrieden zurücklässt. Außerdem habe ich das besondere Flair der Geschichte, den Zauber der Welt und meine liebgewonnenen Charaktere aus den ersten beiden Bänden schmerzlich vermisst. 3/ 5 Sterne ⭐️

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Eine komplizierte Liebe in einer noch komplizierteren Welt

Band 3 von der Spiegelreisende Das Buch hat sich für mich mehr gezogen in vergleich zu den anderen. Dennoch ein super Buch, finde die ganze Welt so gut gemacht. Ich fand es sehr verwirrend mit ganzen katalogisieren, auslesen. Ebenso wie Frau Septima, kam teilweise gar nicht so mit 😅 Die Szenen mit Thorn sind irgendwie kalt aber doch so gefühlsvoll 💞 Habe beide irgendwie ins Herz geschlossen. Ich fand die Arche Babel bisher am verwirrendste von allen, mit den Automaten, die Verbote, die Kleiderordnung und die Rangordungen. Mal sehen wo ich als nächste mit Ophelia Hinreise 😅

Eine komplizierte Liebe in einer noch komplizierteren Welt
5

Absolutes Lieblingsbuch!! Liebe die Charakter, liebe die Story, liebe das Writing

5

Rezension zu die Verschwundenen vom Mondscheinpalast (Band 2 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Dieses Buch hat mich auf eine ganz besondere Reise mitgenommen. Die Autorin lässt nirgends etwas liegen – die Landschaften sind traumhaft und poetisch beschrieben, fast wie Gedichte. Die adeligen Intrigen erinnern an ein historisches Drama, während gleichzeitig die Vergangenheit einer dystopischen Welt erforscht wird. Dazu kommen magische Fähigkeiten, die nicht einfach Klischees bedienen, sondern von einer sehr kreativen Fantasie zeugen. Außerdem zieht sich ein spannendes Rätsel um verschwundene Personen wie ein Krimi durch die Handlung. Die Nebencharaktere sind so liebevoll und detailreich gezeichnet, dass sie fast ihre eigenen Geschichten erzählen könnten. Besonders Tante Roseline sorgt mit ihren Bemerkungen immer wieder für Humor und Leichtigkeit. Auch verschiedene Liebesgeschichten schwingen am Rande der Geschichte mit, die sich sehr organisch einfügen. Kurz gesagt: Dieses Buch vereint so viele Elemente auf gelungene Weise, dass es für mich wirklich „alles“ hat. Die Erzählweise ist dabei sehr langsam und detailreich. Ich könnte mir vorstellen, dass andere dies als langatmig empfinden würden – für mich aber war es genau richtig, weil es mich noch tiefer in die Welt hineingezogen hat. Gegen Ende jedoch habe ich den Drang gespürt, endlich zu erfahren, was hinter all den Rätseln steckt, und da empfand ich das gemächliche Tempo manchmal als kleine Hürde. Mein einziger echter Kritikpunkt ist die Wendung am Ende: Die Geschichte, die bis dahin von Phantastik, Intrigen und Geheimnissen getragen wurde, richtet sich plötzlich stark auf eine Gottheit. Persönlich habe ich es einfach nicht so mit Göttern oder göttlichen Handlungen in Geschichten, daher hat mich dieser Aspekt weniger angesprochen. Trotzdem bleibt für mich ein absolut positives Fazit: Dieses Buch ist reich, poetisch und voller Ideen, die noch lange nachhallen. Ich liebe es und freue mich darauf, wie die Geschichte weitergeht.

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5

Gehaltvolle Fantasywelt voller Wunder!

Die Welt ist angelehnt an die viktorianische Zeit, hat einen Hauch Steampunk und ist voller magischer Phänomene, Fähigkeiten und Gegenstände, unheimlich fantasievoll und so detailreich, dass es der Welt von Harry Potter mMn in nichts nachsteht! Diese Reihe ist eine meiner absoluten Favoriten! Hab sie schon mehrfach durch! Jugend-Fantasy ist eigentlich gar nicht mehr meins, aber das hier liebe ich! Es ist düsterer als Harry Potter, weniger leicht, aber absolut faszinierend und voller Wunder! Die Erde gibt es nicht mehr, sie ist vor vielen vielen Jahren in mehrere Archen zerbrochen. Und auf jeder Arche haben die Menschen andere besondere Fähigkeiten. Auf Anima erwecken die Menschen Gegenstände zum Leben, sodass ein Haus schlecht gelaunt ist, ein Schal schläft und eine verschlossene Tür sich öffnet, wenn sie einen gut leiden kann. Wenn die Leute aufgeregt sind, galoppiert schon mal ein Stuhl durchs Zimmer. Ophelia ist aber auch abgesehen davon eine ganz besondere junge Frau: Sie kann Gegenstände „lesen“, das bedeutet, die Gefühle und Gedanken aller Menschen sehen und fühlen, die die Gegenstände jemals angefasst haben. Und sie kann durch Spiegel reisen, also im einen eintauchen und aus einem anderen wieder herauskommen.

Gehaltvolle Fantasywelt voller Wunder!
3

Ophelia muss ihre Heimatarche verlassen, da eine Ehe für sie arrangiert wurde. Ihr Verlobter stammt vom Pol und sie muss feststellen, dass es dort ganz anders zugeht, als in ihrer Heimat. Es ist kalt, sowohl was die Witterung betrifft, als auch die ihr entgegen gebrachten Emotionen. Gefahren lauern überall. Die Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist faszinierend detailreich beschrieben. Das hat mir gut gefallen. Ophelia ist eine sehr sympathische Heldin. Leider hat sich die Geschichte sehr gezogen. Es ist wenig passiert und es fiel mir schwer dran zu bleiben. Schade. Potential war da.

3

Diese Reihe wurde mir vor einer langen Weile sehr empfohlen, dieser erste Band musste dennoch sehr lange auf meinem SUB ausharren. Nach Beenden bin ich mir um ehrlich zu sein absolut nicht sicher, was ich von dem Buch halten soll... Die Welt, welche hier erschaffen wurde war etwas schwierig vollkommen zu begreifen, aber gleichzeitig unglaublich interessant. Die Magie, zwar nicht neu, aber dennoch lesenswert. Die Charaktere, nunja, alle ziemlich eigenwillig und sehr unnahbar. Es gab keine Helden, keine Lieblingsprotagonisten niemandem, bei dem man sich sicher sein konnte, auf welcher Seite man stand. Die Handlung plätscherte bis zur Hälfte so vor sich hin, aber dann wurde es etwas spannender. Wie gesagt, ich kann es absolut noch nicht einschätzen, wie ich diese Reihe finde. Ich denke, ich wrrde Band 2 noch lesen und dann hoffentlich ein klareres Bild zu bekommen.

4

Eine Welt ohne Gewalt – und trotzdem stimmt etwas nicht

Der Schreibstil ist wieder unglaublich – poetisch, ruhig und gleichzeitig so eindringlich, dass man komplett in der Welt versinkt. Babel fühlt sich dabei ganz anders an als die bisherigen Schauplätze der Reihe. Es ist eine Gesellschaft, die stark über Regeln funktioniert: Es gibt eine strenge Kleiderordnung, und die Menschen sagen konsequent die Wahrheit. Auch Wörter, die mit Gewalt oder Krieg zu tun haben, sind tabu. Diese klare, fast „saubere“ Ordnung macht die Welt total besonders und hebt sie stark von den vorherigen ab. Und genau darin liegt auch der Reiz: In dieser durchstrukturierten Gesellschaft passieren plötzlich seltsame Morde, die so gar nicht ins Bild passen. Für mich lebt der Band vor allem von dieser ungewöhnlichen Welt und dem Stil. Die Handlung hatte zwischendurch kleine Längen, aber insgesamt fand ich es super spannend, Babel zu entdecken.

5

Tolle Fortsetzung

"Das Gedächtnis von Babel" hat mich besonders mit dem faszinierenden und interessanten Konzept der Arche Babel begeistert. Anfangs passiert noch nicht viel, aber die Geschichte nimmt dann doch noch an Fahrt auf. Ophelia tut mir wirklich leid, was sie alles durchmachen muss . Die Mysterien rund um die alte Welt, Gott und die Familiengeister finde ich unglaublich spannend. Jetzt bin ich umso gespannter auf Band 4!

4

Ich fand es wieder sehr spannend mit Ophelia unterwegs zu sein. Es ist sehr viel passiert und man muss hier auf jedes Detail aufpassen, es könnte später eine größere Bedeutung haben. Das schöne ist es wird immer erklärt wie irgendwas Zustande kam und ich habe fast nie mit den Wendungen die eingebaut wurden gerechnet.

5

Hat Potential meine neue Lieblings-Reihe zu werden! Das Buch konnte mich von der ersten Seite fesseln. Der zweite Teil ist schon bestellt und ich kann es kaum erwarten.

4

Schwerer Einstieg und dennoch Suchtpotenial

"Die Verlobten des Winters" von Christelle Dabos hat mich mit seiner faszinierenden Welt und den tiefgründigen Charakteren wirklich beeindruckt. Ophelia, die durch Spiegel reisen kann, und der geheimnisvolle Thorn bilden ein interessantes Duo, das die Geschichte spannend macht. Besonders der detaillierte Weltenbau hat mich gefesselt und neugierig auf die Fortsetzungen gemacht. Trotzdem gebe ich dem Buch nur 4 von 5 Sternen, da es wirklich lange dauert, bis die Handlung Fahrt aufnimmt. Diese langsame Entwicklung hat meinen Lesefluss etwas gebremst. Insgesamt aber ein toller Fantasy-Roman, der Lust auf mehr macht!

3

📚 Inhalt Der dritte Band beginnt drei Jahre nach der Handlung im zweiten. Throne und Ophelia sind zwar verheiratet, doch leben sie getrennt und haben sich seit drei Jahren nicht gesehen. Ophelia nimmt nun ihr Schicksal selbst in die Hand und macht sich auf die Suche nach Thorne, der Wahrheit, der Geschichte der Familiengeister und nach Gott. Ihre Reise führt sie auf die Arche Babel. Babels Einwohnende sind argwöhnisch und gleichen durch ihr diszipliniertes Auftreten eher Robotern als Menschen. Schnell merkt Ophelia, dass hier Informationen wie Währung behandelt wird und Geheimnisse mehr wert sind als Diamanten. Sie wird Lehrling am Konservatorium der guten Familie, um an die Informationen heranzukommen, die sie benötigt. Doch bald merkt sie, in welche Gefahr sie sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben hat. 📖 Meinung Ich bedaure den abrupten Szenenwechsel vom Mondscheinpalast, der mir sehr ans Herz gewachsen ist. Gerne hätte ich mehr über ihn und seine Geheimnisse erfahren, doch Dabos entführt uns auf die nächste Arche, die auch einiges zu bieten hat. Durch den Wechsel der Arche lernen wir einen neuen Teil der Welt kennen, sowie den Eigenheiten der hiesigen Bewohnenden. Ophelia, die längst nicht mehr so schüchtern ist, wie wir sie kennen gelernt haben, muss sich erneut in eine neue Gesellschaft einfügen, doch dieses Mal ist sie ganz alleine. Sie muss sich selbst beweisen und durchschlagen und kann nicht auf Unterstützung von ihrer Familie hoffen. Ophelias Charakterentwicklung wird weiterhin sehr authentisch vorangetrieben, denn ihre Grundzüge und moralischen Ansichten sind noch dieselben. Sie bekommt lediglich neue Facetten dazu, was ich sehr schön finde. Auch ihre Beziehung zu Thorne vertieft sich, trotz der grossen Distanz die zwischen ihnen liegt. Erst in diesem Teil bekommt man den Eindruck, dass die beiden sich mit ihrer Situation arrangiert haben und sich ein gemeinsames Leben vorstellen können und auch dafür kämpfen. Glücklicherweise verzichtet Dabos auf kitschige Liebesgeschichten, dafür erhält die Ehe der beiden eine emotionale Tiefe, die mir viel besser gefällt. Im dritten Teil werden allerdings wenig Fragen beantwortet und viel mehr aufgeworfen. Dies trägt natürlich zu einem Teil zur Spannung bei. Aber ich muss zugeben, dass der dritte Teil für mich bisher der schwächste war. Ich habe den Eindruck, dass Teil eins und zwei sich in eine klare Richtung entwickelt haben und der dritte Teil wirkt für mich wie ein Querschläger. Es fühlt sich für mich fast wie eine neue Geschichte an, die mir besser als Spin-Off gefallen hätte. Irgendwie wird das Konzept der ersten beiden Teile fast vollständig über den Haufen geworfen und die ganze Geschichte entwickelt sich in eine komplett neue Richtung. Das finde ich wirklich ein wenig schade, aber trotzdem möchte ich die Geheimnisse der Archen erfahren und wissen, wie Ophelias Geschichte endet.

4.5

wundervolle Fantasie! War begeistert und habs in einem Rutsch durchgelesen. Auch die Beziehung zwischen den beiden fand ich schön, und dass es nicht so vorhersehbar ist hat mich sehr gefreut.

4.5

Verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit

Die zurückhaltende Ophelia ist nicht nur eine Leserin, sondern besitzt auch die Fähigkeit zwischen Spiegeln hin und her zu reisen. Ihr ruhiges Leben zusammen mit ihrer Familie auf der Arche Anima nimmt eine tiefgreifende Wendung als ihr eröffnet wird, dass sie den Adligen Thorn heiraten soll. Einen Mann, von dem sie noch nie zuvor gehört hat und von dem sie auch nicht weiß, warum er sie ausgewählt hat. Für Ophelia beginnt nun die Reise auf die eisige und weit entfernte Reise zur eisigen Arche des Pols. Eine gefährliche Reise voller Intrigen. Die Spiegelreisende war nach Langem wieder ein Fantasybuch, das mich wirklich fesseln konnte. Es ist eine klassische Jugendfantasy, die eine ganze eigene Welt erschafft, welche logisch, fantasievoll und gut durchdacht ist, ohne zu komplex zu sein. Dadurch konnte ich mich beim Lesen ganz in die Geschichte fallen lassen ohne mich intensiv in die Welt eindenken musste. Auch der Schreibstil ist sehr gut an die Zielgruppe angepasst. Er hat ein gewisses Maß an Anspruch und ist auch für Erwachsene nicht zu kindlich. Dennoch fehlt es nicht an Humor, detailierten Schilderungen und bildlichem Worldbuilding. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Protagonistin Olivia geschildert. Sie ist ein nahbarer und sympathischer Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. In meinem Kopf war sie nur immer relativ jung (12-14 Jahre) und Thorn wesentlich älter (30 Jahre). Dadurch hat sich die Beziehung zwischen den beiden etwas komisch angefühlt. Insgesamt gibt es für mich keine größeren Kritikpunkte an diesem Buch, aber der letzte besondere Funken für die vollen fünf Sterne hat irgendwie gefehlt. Es ist aber auf jedenfall eine absolute Empfehlung für Fans von Jugendfantasybüchern wie Harry Potter und verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit.

Verdient wesentlich mehr Aufmerksamkeit
5

Teil 2 ist die direkte Fortsetzung zu Teil 1, also wirklich Szene auf Szene. In diesem Teil kommt ein Mü (schreibt man das so?) mehr Romantik vor.

4

Diese Geschichte ist so ganz anders als die typischen die man kennt. Der Schreibstil war für mich in Ordnung, nur die Übersetzung (vermute ich) lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig. Ophelia erleidet so einiges, richtige schöne Charaktere findet man aber in zwei kleinen Nebenfiguren - Gwenael und Reineke. Ich hoffe sehr in den weiteren Bände mehr über sie zu erfahren. Am Anfang wird man in diese Welt geworfen und es kommen viele Fragen auf. Man leidet mit Ophelia mit und fragt sich warum sie sich nicht wehrt. Je weiter man kommt desto mehr wird aufgeklärt wer wo seine Finger im Spiel hat und es wird spannend. Auch gut fand ich das Ophelia am Ende wirklich für sich einsteht und den Menschen die Meinung sagt. Vieles an der Geschichte erahnt man, trotzdem ist es interessant zu sehen wer hier zu gut und böse gehört. Ich freue mich schon zu erfahren wie es weiter geht.

3.5

Nach dem großartigen zweiten Band empfand ich Das Gedächtnis von Babel als etwas schwächer. Wie schon im ersten Teil hatte auch dieser Band wieder seine Längen, und am Ende blieb bei mir das Gefühl, nicht wirklich viel mehr über „Gott“ und die eigentliche Bedrohung erfahren zu haben. Dennoch hat mich die Entwicklung der Figuren sehr berührt. Ophelia wächst weiterhin über sich hinaus, und auch Thorn scheint langsam seine Mauern fallen zu lassen. Die beiden scheinen endlich – auf ihre ganz eigene, wunderbar eigenwillige Art – zueinander gefunden zu haben. Besonders ihre Bekenntnisse füreinander ließen mich mehrfach schmunzeln. Was mich nach wie vor begeistert, ist die Welt, die Christelle Dabos erschaffen hat. In diesem Band durfte ich eine neue Arche kennenlernen, die wieder mit so viel Liebe zum Detail gestaltet wurde. Die Eigenheiten der Bewohner, ihre Gebote und Regeln – all das macht diese Welt unglaublich lebendig und faszinierend. Die Reihe bleibt für mich eine wunderschöne Lektüre zum Abschalten. Wer keine allzu große Portion Romantasy braucht, sondern sich einfach in eine zauberhafte, originelle Welt entführen lassen möchte, dem kann ich diese Reihe nur wärmstens empfehlen. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie alles in Band 4 zu Ende gehen wird.

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5

Tolle Welt & Tolle Charaktere

„Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast“ ist eine klasse Fortsetzung. Die Charaktere sind toll und vielschichtig, die faszinierende Welt zieht einen sofort in ihren Bann. Die Story ist packend, voller politischer Intrigen und Mysterien, die für viele überraschende Wendungen sorgen. Ein absolut fesselndes Leseerlebnis! Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht!

4

So eine tolle neue Welt voller Spiegelreisen, rivalisierenden Familien, Intrigen und anhänglichen Schals

Die Geschichte rund um Ophelia ist etwas ganz besonderes. Mit diesem ersten Band betreten wir eine neue Welt, in der die unsere Welt nicht mehr existiert und in Bruchstücke zerfallen ist. Die „Archen“ beherbergen verschiedene Familien-Klans, die alle unterschiedliche Stärken haben - und diese mehr oder weniger skrupellos aneinander auslassen. Ophelia ist eine Leserin und kann die Gefühle aller Menschen, die einen Gegenstand berührt haben, lesen wenn sie denselben Gegenstand berührt. Außerdem kann sie durch Spiegel reisen. Sie führt erfolgreich ein Museum und lebt ein eher zurückgezogenes Leben, bis sie einer Verlobung mit Thorn, einem Mann vom anderen Ende der Welt, dem Pol, zustimmen muss. Von da an ändert sich für Ophelia alles. Sie muss ans andere Ende der Welt ziehen und sieht sich plötzlich sowohl mit einem Mann, den sie nicht liebt und nicht durchschauen kann, konfrontiert, als auch mit dessen Tante, die für ihre Sicherheit sorgen soll, gleichzeitig aber ihre größte Feindin zu sein scheint. Ophelia lernt eine für sie völlig neue winterlich kalte und emotional unterkühlte Welt kennen, in die wir uns als Leser:innen auch erstmal neu einfinden müssen. Das ist mir ganz gut gelungen, ich hatte allerdings schon an einigen Stellen Schwierigkeiten, mir die Gegebenheiten dieser Fantasy-Welt merken zu können und hab mich mit einigen Namen und Zusammenhängen der Familien schwer getan. Ich bin aber sehr angetan von der Welt, finde Ophelia klasse und bin super gespannt auf die weitere Entwicklung und die Verstrickungen, die sich noch auftun werden. Ich liebs, dass ich diese Reihe entdeckt habe denn davon hab ich bisher noch fast gar nichts gehört, was mich sehr wundert! Tolles spannendes und detailreiches Setting, ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung!

So eine tolle neue Welt voller Spiegelreisen, rivalisierenden Familien, Intrigen und anhänglichen Schals
4

Rezension zu das Gedächtnis von Babel (Band 3 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Von den bisherigen Bänden hat mir der dritte am wenigsten gefallen. Besonders die erste Hälfte hat mich sehr abgeschreckt: sie erinnerte stark an typische „College-Bücher“ mit Teenager-Drama, Mobbing und Machtspielchen – Themen, die ich persönlich nicht gerne lese. Trotzdem möchte ich betonen: es ist immer noch ein sehr gutes Buch. Das letzte Drittel hat mich nämlich wieder richtig begeistert. Hier war die Spannung zurück, wie ich sie aus den ersten beiden Büchern gewohnt war. Besonders gefreut hat mich, dass Thorn und Ophelia endlich zueinander gefunden haben – und das auf eine sehr natürliche, stimmige Weise, die perfekt in die Handlung passt. Eine kleine Enttäuschung war es für mich, dass viele alte Lieblingscharaktere nur in einzelnen Kapiteln erwähnt werden. Dafür sind aber neue Figuren hinzugekommen, die wieder sehr plausibel und nahbar geschrieben sind. Blasius und Ambrosius sind mir ans Herz gewachsen und selbst Mediana, die ich zuerst mit aller Inbrunst gehasst habe, hat mir später doch leid getan. Das zeigt, wie stark die Autorin auch in diesem Band wieder ihre Figuren zeichnet. Ebenfalls erwähnen möchte ich, dass die Handlung überwiegend auf der Arche Babel spielt, welche wie Pol und Anima sehr liebevoll und detailverliebt gestaltet wurde. Die Kreativität von Christelle Dabos ist absolut bemerkenswert. Zum Schluss bleiben erneut einige Fragen offen, sodass die Spannung bleibt und man definitiv weiter lesen möchte.

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4.5

Mega, der Schreibstil ist der Hammer und obwohl es so viele Seiten hat und am Anfang wirklich Recht langsam anfing, hat es mich direkt mitgenommen. Ich fand es trotzdem spannend und super zu zu lesen. Und wie schon gesagt der Schreibstil ist so schön, es wirkt einfach durch und durch wie eine andere Welt. Liebs.

4

Die Geschichte ist eher ruhig und wertet dennoch eine einzigartigen Plot und verschiedene Familienclans und Intrigen auf. Ganz einfühlen konnte ich mich nicht, doch ich bin gespannt wie es weitergeht. Wäre sicher auch in der Originalsprache französisch cool, da auf französisch gibt es zu wenige Bücher die mir gefallen könnten…

3

Ich habe mir mehr davon erhofft. Langatmig und es geht zu wenig zum das "Spiegelreisen", einer der Fähigkeiten der Hauptfigur Ophelia.

4.5

Eine spannende und aufregende Fortsetzung, welche den Auftakt-Band meiner Meinung nach sogar noch übertrifft. Zur Geschichte: Das Buch beginnt eher ruhig und baut zunächst nur langsam Spannung auf. Dafür wurde es aber im zweiten Teil richtig spannend und aufregend. Es gibt noch mehr Lügen, Intrigen und Machtspiele als im ersten Buch. Weiterhin erhält das Buch durch das Verschwinden einiger wichtiger Persönlichkeiten und durch die ominösen Drohbriefe einen kriminalistischen Aspekt, der mir wirklich gut gefallen hat und das obwohl Krimis normalerweise nicht mein Fall sind. Es war toll, mit Ophelia mitzurätseln und selbst Vermutungen anzustellen. Als Leser/in weiß man nie mehr als Ophelia und tappt gemeinsam mit ihr im Dunklen, was die Spannung noch intensiviert. Man weiß nie, wem man trauen kann und es gibt einige Überraschungen und unerwartete Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Die Geschehnisse haben mich gefesselt und ich habe mit Ophelia mitgefiebert. Allerdings war die Geschichte nicht durchweg so spannend und mitreißend, gerade der Anfang hat sich ziemlich gezogen. Wie bereits im ersten Band gibt es wieder ein paar Längen und Passagen, die sich eher zäh lesen lassen, was überwiegend am anschaulichen und detailreichen Schreibstil der Autorin liegt. Man muss beim Lesen auf jeden Fall geduldig sein. Wer sich schnell langweilt und permanet Spannung braucht, ist hier definitiv an der falschen Stelle. Meines Erachtens trifft die Autorin aber eine gute Mischung an Spannung und Action auf der einen und ruhigen Momenten auf der anderen Seite. Durch den stetigen Spannungsauf- und -abbau nimmt man die spannenden Szenen noch intensiver wahr. Am Ende erreicht die Spannung ihren Höhepunkt und das Buch schließt mit einem fiesen Cliffhanger. Es bietet sich also an, den Folgeband schon parat zu haben. Viele neue Rätsel und Geheimnisse treten ans Licht, was das Lesen zu einem aufregenden Abenteuer werden lässt. Bei mir kamen immer mehr neue Fragen auf, die meine Neugierde ins Unermessliche gesteigert haben. Nach und nach wird auch das Rätsel um die Teilung der Welt in Archen enthüllt. In kleinen Happen erfährt man immer mehr neue Details, was die Spannung ebenfalls erhöht. Die fantastische Welt finde ich immer noch absolut faszinierend und ziehe meinen Hut vor der Autorin. Diese Reihe sprüht nur so vor Phantasie, Innovation und Ideenreichtum. Beim Lesen stolpert man immer wieder über kleine originelle Details, egal ob hinsichtlich der Fantasy, der Handlung oder der Charaktere. Es ist wirklich bewundernswert, was Christelle Dabos hier erschaffen hat. Auch die Fähigkeiten und Gaben der Charaktere sind wahnsinnig spannend und interessant - Wer würde nicht gerne durch Spiegel reisen und Bücher "lesen" können? Die Geschichte und ihre Charaktere sind besonders, aber auch etwas speziell, was sich zwar negativ anhört, aber positiv gemeint ist. Die Geschichte sticht aus der Masse an Fantasyromanen heraus und hebt sich von diesen ab. Die Charaktere sind auf eine etwas seltsame Art und Weise einzigartig und unvergleichlich. Ich habe in Zusammenhang mit dieser Buchreihe nun schon öfter das Wort "schrullig" gelesen und es beschreibt diese Reihe auch wirklich perfekt. Ich kann gut verstehen, dass diese Bücher nicht jeden Geschmack treffen, aber ihr solltet der Reihe definitiv eine Chance geben und euch ein eigenes Bild machen. "Die Spiegelreisende" ist eine außergewöhnliche Buchreihe und absolut lesenswert, gerade weil sie anders ist! Positiv aufgefallen ist mir noch, dass es zu Beginn des Buches eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Geschehnisse aus dem ersten Teil gibt, das sollte es in jedem Buch einer Reihe geben. Danach waren mir Handlung, Welt und Charaktere wieder präsent und ich konnte leicht in die Geschichte einsteigen. Wer Band eins erst kürzlich gelesen hat, kann dieses Kapitel ja auch gerne überspringen. Auf diese Weise entgeht man auch den langwierigen Rückblenden und Wiederholungen innerhalb der Geschichte. Zu den Charakteren: Ophelia habe ich mittlerweile wirklich lieb gewonnen. Ich hatte im ersten Band ja so meine Startschwierigkeiten mit ihr und so richtig nah fühle ich mich ihr immer noch nicht, aber ich mag sie als Protagonistin. Sie ist anders als die meisten weiblichen Protagonistinnen und wirkt zunächst ziemlich eigen, aber mittlerweile finde ich wirklich Gefallen an ihrer Art. Sie ist klug, ruhig und handelt bedacht. Im Vergleich zum ersten Teil hat sie sich eindeutig weiterentwickelt und ist selbstbewusster geworden. Sie hat ihre Schüchternheit etwas abgelegt und wächst an ihren neuen Herausforderungen. Ophelia ist nun stark, mutig und voller Tatendrang. Jedoch bleibt sie ihrer tollpatschigen, unbeholfenen Art treu, die mir an ihr so gut gefällt. Ihre Tollpatschigkeit führt zu einigen äußerst witzigen Begebenheiten und amüsanten Szenen, welche eine tolle Abwechslung zur sonst so spannenden und mysteriösen Geschichte bieten. Ophelia ist wirklich für einige Lacher gut. Thorn wurde mir in diesem Teil ebenfalls etwas sympathischer. Sein Charakter nimmt nun auch weichere Züge an, wenn auch nur in einem seeehr geringen Ausmaß, und er ist nicht mehr bloß der gefühlskalte, grimmige Eisklotz. Er hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und ich fand es unglaublich süß, wie er sich um Ophelia gesorgt hat, weil es einfach überhaupt nicht zu seiner sonstigen Art und seinem Auftreten passt. Aber natürlich ist er trotzdem die meiste Zeit über so mürrisch und undurchsichtig, wie wir ihn kennen (und lieben?). Mir gefällt, wie sich die Beziehung zwischen Ophelia und Thorn entwickelt. Dieser Aspekt kam mir im ersten Band doch etwas zu kurz. Alle Charaktere wirken unglaublich lebendig und sind sehr gut ausgearbeitet. Die Figuren bilden eine skurile, aber auch einzigartige und faszinierende Truppe. Mich persönlich hat diese Distanz zu den Charakteren aber sehr stark gestört. Ich liebe es einfach, mich in Charaktere hineinzuversetzen und hineinzufühlen, die Geschichte durch sie hautnah mitzuerleben, aber das war hier einfach nicht möglich. Das ist mein einziger richtiger Kritikpunkt an der Geschichte, aber es ist eben auch subjektives Empfinden, weswegen ich das Buch deswegen nicht schlechter bewerten werde. Diese Distanz passt auf jeden Fall sehr gut zur Geschichte und erfüllt auch eindeutig eine stilistische Funktion, jedoch mag ich persönlich es eben einfach nicht gerne. Zum Schreibstil: Der Schreibstil ist schon etwas anspruchsvoller, als es bei den meisten Fantasyromanen der Fall ist, trotzdem lässt sich das Buch flüssig lesen. Es empfiehlt sich aber, aufmerksam und konzentriert zu lesen, da es eben kein klassisches Buch für Zwischendurch ist. Die Autorin beschreibt sehr bildlich und anschaulich, sodass man sie die Welt mit ihren zahlreichen fantastischen Elementen gut vorstellen kann. Allerdings sind die Beschreibungen wirklich sehr ausführlich und detailliert, was ich persönlich nicht unbedingt gebraucht hätte. Erstens entstehen auf diese Weise die oben bereits angesprochenen Längen und zweitens kann man sich mit etwas Phantasie auch alles mit weniger Details gut vorstellen. Fazit: "Die Verschwundenen vom Mondscheinpalast" ist eine unglaublich gelungene Fortsetzung der Reihe, die mir sogar noch besser gefallen hat als der erste Teil. Ich konnte mich jetzt mehr auf die Welt und die Charaktere einlassen und mich für diese erwärmen. Mir gefällt das Kozept von "Fantasy meets Krimi" sehr gut und es hat auch für ordentlich Spannung gesorgt. Als Leser/in kann man mitfiebern und miträtseln, was das Ganze noch aufregender macht. Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die auf der Suche nach einzigartigen, besonderen und außergewöhnlichen Geschichten sind! 4,5/ 5 Sterne ⭐️

4

Ein toller Auftakt in einer schillernden Welt

Ich habe dieses Buch begonnen, weil einige Rezensionen Vergleiche zu Harry Potter zogen - insbesondere in seinem Humor hat es hierzu auch viele Ähnlichkeiten. Von Beginn an hat mich die Welt, die die Autorin geschaffen hat, sofort mitgerissen. Es ist eine so andere Geschichte, als man sie normalerweise von Fantasy Romanen kennt. Alle Charaktere sind vielschichtig, die Magie in der Welt ist aufregend und neu. Mit jeder Seite entdeckt man diese Welt zusammen mit der Protagonistin. Das world building ist absolut gelungen, ich konnte mir das Setting wirklich bildlich vorstellen. Auch die Handlung war immer spannend, man ist hin- und hergerissen, es kommt zu Intrigen, Drama und Chaos... Man darf niemandem vertrauen und muss unbedingt wissen wie es weitergeht! Ich werde diese Buchreihe auf jeden Fall fortsetzen!

3

hätte mehr erwartet

ich bin etwas enttäuscht. Das Buch wurde so sehr gelobt, dass ich mich richtig drauf gefreut habe. Leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. Schade. Die anderen Bände werde ich wohl nicht mehr lesen.

5

2. Teil der Serie : Empfehlenswert

Die Story ist packend, wie auch schon der erste Teil. Man kann sich in Ophelia reinversetzen, sich die Welt aufgrund der Beschreibungen wirklich im Geiste vorstellen.

4.5

Von einem Napf Kaffe, über einen lebenden Schal bis hin zu von der Welt abgekapselten Räumen: Diese Fantasy-Welt hat es in sich!

Tolle Charakterentwicklung, ganz viel Abenteuer, Geheimnisse und Intrigen. Besonders gut gefallen hat mir der zauberhafte Schreibstil, ganz ohne Spice!

Von einem Napf Kaffe, über einen lebenden Schal bis hin zu von der Welt abgekapselten Räumen: Diese Fantasy-Welt hat es in sich!
2

Die Idee hinter dem Buch gefällt mir ,aber dir Umsetzunge hat meine Erwartungen nicht wirklich erfüllt. Der Schreibstiel ist gut ,aber meiner Meinung nach hat es sich sehr gezogen und im Nachhinein bleibt keine Struktur im Kopf. Auch kann ich verstehen ,dass man die Charaktere nicht immer so perfekt machen möchte ,dass es unnatürlich wirkt ,aber wieso muss man das Aussehen von jedem Charakter so dermaßen schlecht reden ???Ich hatte den Eindruck das die Autorin wirklich durchgehend darauf herum geritten ist. Außerdem konnte ich absolut keine Verbindung mit irgendeinem Protagonisten fühlen. Es war irgendwie alles sehr oberflächlich und Thorn und Ophelia passen einfach nicht zusammen. Zwischen ihnen war kein bisschen von Harmonie. Außerdem kann ich nicht verstehen wie dieses Buch mit Harry Potter verglichen wird und es hat mich das ganze Buch über aufgeregt wie Ophelia einfach nur passiv da war und die Handlung nicht aus ihren eigenen Entscheidungen bestand.

5

Begeistert! Habe es im 3 Tagen verschlungen.

Die Geschichte hat mich von Anfang an gepackt. Lange nicht mehr so eine fesselnde und gut geschriebene Geschichte gelesen die so unvorhersehbar war!

5

Rezension zu im Sturm der Echos (Band 4 der Spiegelreisenden Reihe von Christelle Dabos) Dieses Buch hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, auch wenn es nicht immer leicht war. Gerade in der ersten Hälfte war ich oft verwirrt, weil ich verzweifelt versucht habe, alle Zusammenhänge zu verstehen. Irgendwann habe ich mich dann davon gelöst und akzeptiert, dass man nicht alles perfekt verstehen muss. Besonders beeindruckt hat mich, wie geschickt Christelle Dabos Figuren und Handlungsfäden verwebt. Immer wieder schafft sie es, Nebenfiguren oder Handlungsdetails so einzusetzen, dass sich erst spät die wahre Bedeutung zeigt. Dieses Spiel mit Erwartungen ist für mich ein großes Highlight. Auch die emotionalen Momente haben mich tief berührt. Es gibt Szenen, die so emotional, episch und kraftvoll erzählt sind, dass ich beim Lesen richtige Gänsehaut hatte, besonders wenn viele Figuren gemeinsame Stärke gezeigt haben. Das Ende selbst war für mich ebenfalls episch und bewegend. Dennoch bleibt der Eindruck, die Geschichte um den Riss und Gott sei zwar abgeschlossen, aber nicht Ophelias persönliche Reise. Diese Buchreihe würde ich definitiv jedem fantasy Liebhaber ausdrücklich empfehlen.

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4

Es geht weiter wie Band 1, spannende Welt, Ophelia stolpert durch das Geschehen und weiß so wenig wie ihr geschieht wie der Leser. Gerade die Mitte des Buches hatte für mich ihre Längen, weil 2 Bücher ohne roten Faden dann irgendwann bisschen viel sind. Am Ende dann aber sehr spannend, Fäsen gut zusammengeführt und ich will wissen wie es weitergeht!

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