Die silberne Königin
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Description
Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst ...
Ein atemberaubender Roman voller Spannung und Romantik - ausgezeichnet mit dem Seraph Literaturpreis als Bestes Fantasy-Buch des Jahres!
Book Information
Author Description
Katharina Seck wuchs in einer von einem Schloss gekrönten Kleinstadt auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Abtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre ihres Heimatortes fand in der Beschreibung der Stadt Silberglanz Eingang in ihren Fantasy-Roman "Die silberne Königin". Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck als Redakteurin einer Kommunalzeitung.
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Ein Buch zum Träumen ~
Nachdem dieses Buch nun wirklich schon Jahre auf meinem SuB liegt und ich es nun durch habe, frage ich mich wirklich, wieso ich es nicht schon vorher gelesen habe! Aber vom Gefühl war es wohl genau der richtige Zeitpunkt, denn das Buch entführt einen nicht in eine Fantasywelt, sondern in ein Märchenland ✨❤️✨ Vielleicht teilen manche diese Meinung, aber zwischen Märchen und Fantasy sehe ich doch einen klaren Unterschied der sich bereits im Detail zeigt. Ob es nun die Namen der Leute, der Orte sind oder bestimmte Aspekte, es gibt einfach Dinge die schreien MÄRCHEN und nicht Fantasy...und dieses Buch hat viele davon ✨ Die Geschichte läd direkt zum Träumen ein und malt einem ein wunderschönes Bild der Welt und der Leute darin. Man fühlt sich wohl, auch wenn die Geschichte auch sehr kalte und bittere Momente hat.. Man verfolgt den Lauf der Dinge, hofft, wird überrascht und hofft nur noch mehr, dass die Geschichte die Wendung nimmt, die man sich ausmalt und immer wieder neu gestaltet! Wer eine unglaubliche Romanze in diesem Buch sucht, wird diese nicht finden, aber das was da ist fügt sich sehr gut zu dem Rest.. Auch wenn man sich vielleicht ein kleines bisschen mehr wünscht 👀🤏 Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen, wenn man nicht direkt ins Details gehen will. Die Geschichte ist wunderschön und war nach ein paar Pleiten nun wirklich ein kleines Highlight zum Ende des Jahres, welches die aufkommende Kälte in der realen Welt für einige schöne Momente vertreiben konnte. Leute die Märchen der klassischeren Art mögen, werden dieses Buch schätzen :3 ❄️♥️❄️
𝘿𝙞𝙚 𝙨𝙞𝙡𝙗𝙚𝙧𝙣𝙚 𝙆ö𝙣𝙞𝙜𝙞𝙣 ist ein Buch, welches ich mir passend zur Winterzeit gekauft hatte, eine High Fantasy Geschichte in Eis und Schnee. Gefallen hat mir das Buch insgesamt jedoch nicht. Gepunktet haben das Setting und das Worldbuilding: ein dunkles Königreich, das in Eis und Schnee versunken ist. Schon lange wird es nicht mehr Sommer. Die Leute sind arm. Und auch die Protagonistin Emma muss sich ihr Geld in den Minen verdienen. Eines Tages ergreift sie die Chance und nimnt eine Stelle in einer Chocolaterie an. Die Inhaberin verzaubert nach Feierabend mit einer alten Geschichte von einer silbernen Königin.... Interessant ist, dass wir in diesem Buch eine zweite Geschichte erzählt bekommen. Über viele Teile des Buches wird dieses alte Märchen mit eingeflochten und nach und nach erfahren wir, wie unsere Hauptstory und unsere Geschichte in der Geschichte verflochten sind....Aber: Es gibt eine Wendung in diesem Buch, die mich fassungslos gemacht hat. Die Geschichte nimmt einen Lauf, den ich der Autorin nicht verzeihen kann und der mich wirklich ärgert. Diese Art von Story möchte ich heute nicht mehr lesen und ich bin es leid, dass Frauen weisgemacht wird, dass es in Beziehungen so läuft und sie sich auf diese Weise verhalten sollten. Genauer kann ich leider nicht werden, sonst würde ich den Ausgang der Geschichte spoilern. Schade, denn die Ansätze waren nicht verkehrt.

Auch wieder so ein Buch bei dem das Cover mir unendlich gut gefällt und bei dem die Geschichte vor dem Lesen unglaublich vielversprechend klang. Ich habe das Buch tatsächlich mitten in der Vorweihnachtszeit, mitten im klirrenden, kalten Winter gelesen und die Stimmung, die das Buch transportiert, passte perfekt dazu. Außerdem habe ich zu der Zeit generell wahnsinnig viele Weihnachtsromane gelesen (verschlungen ist das bessere Wort) und war Feuer und Flamme, als ich das Buch auf einem Buchblog entdeckte. Leider konnte es für mich nicht ganz halten, was es versprach. Die Stimmung war top, die Kälte, die Hoffnungslosigkeit, das Gefühl von warmer Schokolade, der Duft. Das war alles passend, aber der Plot gefiel mir nicht recht und die Liebesgeschichte war missbräuchlich und die Auflösung ließ für mich an Spannung vermissen und auch an Gefühl und Atmosphäre. Am Ende ist von dem Buch bei mir nicht viel hängen geblieben. Ich erinnere mich nur daran, dass ich die Atmosphäre am Anfang sehr genossen habe, aber die Charaktere und der Plot wirklich schnell verblassten. Grundsätzlich kein per se schlechtes Buch - aber für mich auch kein Highlight. Das Buch bewegt sich irgendwo im soliden Mittelfeld und ich kann mir vorstellen, dass sich einige Leser finden, die es in seiner Ganzheit sehr mögen werden. Ich empfehle auf jeden Fall es im tiefsten Winter und am besten rund um die Weihnachtszeit zu lesen, auch wenn es grundsätzlich kein Weihnachtsbuch ist. Für mich leider nichts

Sehr Märchenhaft
Eine sehr schön beschriebene Welt mit einer tollen enemie to lovers Geschichte. Das Ende war gut aber irgwie hat es mir zu lange gedauert ( es hätte quasi vorher schon enden können) aber das ganze mit der Höhle war für mich dann irgwie nur noch son " joa" wobei es schon spannend war aber hm. Insgesamt super gut, spannend und schön ❤️ Kein 🌶
Zauberhaftes Wintermärchen
Ich bin mit wenigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext klang verträumt und märchenhaft, aber so richtig wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich wurde positiv überrascht! Der Schreibstil von Katharina Seck ist wunderbar poetisch und passt sehr gut zu dem märchenhaften Stil, den die Handlung annimmt. Dir Namen der Reiche und Städte sind so wundervoll verträumt und tragen einen sofort in die Geschichte. Emmas Schicksal wird zu Beginn sehr deutlich beschrieben und so blumig die Sprache ist, so hart ist doch der Anfang. Jedoch lässt die Hoffnung nicht lange auf sich warten. Besonders das Setting in Madame Weltfremds Chocolaterie hat mich verzaubert und bot in der Kälte von Emmas Schicksal einen wärmenden Rückzugsort. So verhielt es sich durchgehend im ganzen Buch- egal wie schwierig einige Stationen in Emmas Geschichte waren, es kamen immer wieder Hoffnungsschimmer auf. Vor allem mochte ich die Verbindung zwischen der Bedeutung von Geschichten für Menschen allgemein und der Bedeutung von Geschichten in diesem Buch. Hier fielen auch immer wieder sehr poetische Sätze, die ich mir am liebsten aufgeschrieben hätte, weil sie so schön und wahr klangen. Alles in allem wirklich ein tolles, empfehlenswertes Buch! Und es wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von der Autorin lese!💗

„Ein Herz so kalt wie Eis. Eine Berührung so brennend wie Feuer. Eine Geschichte so mächtig wie Magie.“ Schon beim lesen dieses ersten Satze auf der Rückseite des Buches war für mich klar: Dieses Buch musst du lesen. Ich liebe federleichte und märchenhafte Fanatsybücher und die silberne Königin hat meine Erwartungen dahingehend erfüllt. In der Geschichte finden sich Elemente aus Die Schneekönigin, aber auch 1001 Nacht. Die 24 jährige Emma lebt in dem Königreich Glanzvoll. Ein Land dass vom ewigen Winter heimgesucht wird. Die Menschen leiden Not und Hunger unter den nicht enden wollenden Schneemassen. Die meisten Menschen sind resigniert und abgestumpft. So auch Emma die ebenfalls darum kämpft genügend Essen für sich und ihren Vater auf den Tisch zu bringen. Als sie jedoch ihren Weg in die bezaubernde Chocolaterie der Madame Weltfremd findet, erzählt diese ihr das Märchen der silbernen Königin und in Emma keimt der Verdacht das mehr hinter dem Märchen und dem ewigen Winter steckt. Wie bereits erwähnt bin ich ein Fan von sanften, märchenhaften, fast schon melancholischen Geschichten. Eine solche Geschichte richtig zu erzählen, ist aber gar nicht so einfach. Viel zu oft rutschen solche Bücher ins kitschige ab oder noch schlimmer: sie verlieren sich in sich selbst und werden langweilig und fad. Bei die silberne Königin ist dies glücklicherweise nicht der Fall.Dank des märchenhaften Schreibstil der ausschmückend, ohne überladen zu sein ist, wird man gleich in die winterliche Atmosphäre des Buches hineingezogen.Obwohl die Temperaturen her bei uns ja gerade am steigen sind, fühlte ich die beißende Kälte, hörte das Klirren von Eis und roch den süßen Duft von Schokolade in Madames Chocolaterie. Die Charaktere fügen sich nahtlos in die märchenhafte Welt ein. Die Protagonistin Emma, eine kluge junge Frau die trotz ehrende Ideale auch eine gewisse pragmatische Seite besitzt. Die mysteriöse Madame Weltfremd mit der Gabe mit ihren Geschichten alle in den Bann zu ziehen. Ophelia, Emmas neue Freundin die unter ihrem sonnigen Gemüt einen alten Schmerz versteckt und nicht zuletzt Caspar der König mit dem Herzen aus Eis. Sie alle sind Teil des Märchens und ergänzen es auf ihre Art und Weise. Wie es sich für ein Märchen gehört schreitet die Handlung eher mit sanften Schritten voran. Mit dem ersten drittel erreichte sie einen Punkt, wo ich schon kurz empfand, dass sich die Spannung verliert, aber genau in dem Moment nimmt die Handlung eine (zwar nicht überraschende, aber dennoch angenehme) Wendung. Das letzte Drittel ist dann etwas vorhersehbar, aber es hat mich nicht wirklich gestört. Es ist wie mit Disney Filmen. Man weiß ungefähr was passiert und dass alles gut wird, aber sie ziehen einen trotzdem in ihren Bann. Insgesamt ist das alles hier eh Meckern auf hohem Niveau. Die letzten Kapitel rundete die Sache dann wieder für mich ab, denn es werden Themen wie Schuld und Verzeihen aufgegriffen, dass dem unweigerlichen Ende mehr Tiefe verleiht. Fazit: Ein wunderbares, malerisches Wintermärchen das mich tief in eine atmosphärische Welt aus Eis und Silber gezogen hat.
Tolles Buch, was im Laufe des Buches immer besser wird
Zum Cover: Ich persönlich finde das Cover wunderbar. Es passt super zum Buch und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wieder. Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist dieses Buch wundervoll. Es handelt von Vergebung und Liebe, was ich persönlich toll finde. Am Anfang wirkt die Geschichte für mich teilweise etwas gezogen. Im Laufe des Buches wird es jedoch um so besser. Ab ungefähr der Hälfte hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch die Atmosphäre gefällt mir sehr gut. Die Dinge und Momente sind so beschrieben, dass es nicht zu langweilig wird, sondern man sie sich bildlich vorstellen kann und es so möglich ist in die Welt der Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil gefällt mir, er war gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist nicht in der Ich-Perspekive geschrieben, wobei ich diese etwas lieber mag, da man sich so mehr wie ein Teil der Handlung fühlt. Dies macht das gesamte Buch jedoch nicht wirklich schlechter. Auch dass es neben der Hauptgeschichte auch noch die von der silbernen Königin gibt gefällt mir sehr, da sie beide unterschiedlich sind, jedoch sehr viele Verbindung haben. Insgesamt finde ich dieses Buch wirklich sehr gut und kann es klar empfehlen. Es enthält wichtige Botschaften die ein Teil einer wunderbaren Fantasy-Geschichte sind.
„Die silberne Königin“ von Katharina Seck ist ein Roman, der am 14.10.2016 im Lübbe-Verlag erschienen ist. Ich durfte diesen Roman, in dem es um die Geschichte von Emma und dem Land Glanzvoll geht, in einer Vorableserunde in der lesejury von Lübbe lesen. Das Land Glanzvoll und die Stadt Silberglanz sind im ewigen Eis gefangen. Das Leben ist karg und beschwerlich und als ein Unglück in den Silberminen passiert, beschließt Emma ihr Leben zu ändern. Sie findet einen neue Arbeit in der Chocolaterie von Madame Weltfremd, zu der sie sich schon immer hingezogen fühlt. Eines Tages fängt Madame Weltfremd an ein Märchen zu erzählen. Es ist das Märchen von der silbernen Königin. Darin verborgen liegen viele Wahrheiten über die Stadt Silerglanz und das Land Glanzvoll und Emma muss herausfinden, was es damit auf sich hat. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich würde ihn als ein Märchen im Märchen beschreiben. Gerade die Atmosphäre katapultiert einen schnell in die Geschichte hinein. Man kann sich die winterliche Welt von Glanzvoll und Silberglanz plastisch vorstellen. Man sieht das Eisschloss vor sich, spürt die Kälte, hört den knirschenden Schnee und mittendrin gibt es die Chocolaterie von Madame Weltfremd, die mit ihrer Wärme, der Schokolade und den Geschichten wie ein verzauberter Ort wirkt. Leserherzen werden bei den Erzählungen von Madame Weltfremd höher schlagen. Ich habe hier viele schöne Zitate gefunden. Auch der gute Schreibstil der Autorin hat hieran seinen Anteil, auch wenn man die Bilder, die die Autorin schafft, erstmal auf sich wirken lassen muss. Das Buch lässt sich dennoch gut und zügig lesen und die Pausen nach den einzelnen Leseabschnitten sind mir schwer gefallen. Die Spannung wird im Buch sehr gut aufrecht erhalten, da sich beim Lesen immer wieder neue Fragen ergeben, die man gerne beantwortet haben möchte. Auch die Charaktere dieses Märchens haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass man die Geschichte gerne verfolgt. Madame Weltfremd fängt einem mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen schnell ein. Sie ist eine sehr mystische Person, um die sich viele Geheimnisse ranken. Emma besticht mit ihrer starken Persönlichkeit und ihrem Mut. Schon früh musste sie lernen Verantwortung zu übernehmen. In der Chocolaterie gewinnt sie in Ophelia eine Freundin, die immer ein offenes Ohr für sie hat. Der böse König hingegen ist eher undurchsichtig und man kann ihn lange Zeit nicht wirklich einschätzen. Ab der Hälfte des Buches verlagert sich die Geschichte ins Schloss zu Emma und dem bösen König. Diese Geschichte ist spannend mitzuverfolgen und es werden dann auch immer mehr Geheimnisse gelüftet, dennoch habe ich die Außenwelt hier sehr vermisst. Man spürt förmlich, dass sich mit Fortschreiten der Geschichte auch draußen etwas verändert haben muss, man bekommt aber lange Zeit leider gar nichts davon mit. Dies ist, zusammen mit dem für meinen Geschmack etwas unrundem Ende, dann auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Roman habe. Um die Spannung nicht vorwegzunehmen, kann ich hierzu nur sagen, dass ich mir ein paar Kleinigkeiten etwas anders gewünscht hätte. Fazit: 4 Sterne für einen fantasievollen Roman, der sich gut für Jung und Alt eignet. Zwar nicht für die ganz kleinen Kinder, aber ab ca. 12 Jahren kann ich mir das gut vorstellen.
Märchenhafte Fantasy, die mit schöner Sprache über eine Stadt tief verborgen in Schnee und Eis erzählt. Wie in Märchen üblich sind die Charaktere mehr Spielbälle der Geschichte als tiefgründige Figuren und auch die Magie funktioniert immer gerade so, wie es für die Geschehnisse passt. Dessen muss man sich bewusst sein und dann kann man dem Märchen und dem Märchen im Märchen wunderbar lauschen. Letzteres erschafft eine zweite Ebene, die dem ganzen etwas mehr Komplexität verleiht, und es hilft auch über die unpassende Liebesgeschichte mit Stockholm-Syndrom hinweg. Wenn man es liest, dann am besten, wenn es draußen ordentlich kalt ist und Schnee liegt.
Das Cover fand ich einfach wundervoll und gerade wo es jetzt auf die kalte Jahreszeit zugeht schien mir dieses Buch perfekt. Die Autorin nimmt uns hier mit auf Reise durch schneebedeckte Landschaften bei eisiger Kälte. Die Beschreibung der Orte und ihrer Bewohner sind wirklich wunderbar bildlich und der einfache Schreibstil machen diese Geschichte zu einem wundervollen Leseerlebnis. Dieses wurde noch durch die verschiedenen Charaktere verstärkt. Unsere Hauptprotagonistin Emma ist eine wirklich reizende junge Frau mit einem Leben, das beschwerlich ist. Sie ist aber trotz aller Hürden kämpferisch, fürsorglich und freundlich. Eine wirklich sehr sympathische Person, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Auch mochte ich die Geschichtenerzählerin sehr gern, auch wenn man nicht ganz so viel über sie selbst erfährt. Doch wie sie ihre Geschichten erzählen muss, damit das Publikum gebannt ist, das weiß sie. Das Buch begann mit einer Geschichte und lief erst allmählich an. Je mehr wir in dem erzählten Märchen voranschreiten, desto spannender wird es. Der Spannungsbogen ist er eine Linie, die mit Verlauf der Handlung ansteigt. Das führt wiederum dazu, dass man ab einem bestimmten Punkt dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich als Leser wollte ständig wissen, wieviel Wahrheit steckt in dem Mädchen, wie geht es weiter und wo wird das alles enden. Man wird regelrecht von den Worten gefangen genommen und vergisst alles um sicher herum. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es dem Buch eher gelungen wäre mich abzuholen und manches Mal war es mir an ein oder zwei Stellen doch ein wenig zu langatmig. Aber das war jetzt nicht gravierend und es waren auch nur kurze Szenen, bei denen ich das so empfand. Ansonsten ist es richtig mitreißend und wundervoll formuliert. Man kann in die Welt der Märchen abtauchen und fühlt sich in die Zeit der Kindheit versetzt, als man öfter noch ein Märchen vorgelesen bekam. Vor allem hat mir sehr gut die Moral gefallen, dass Worte etwas bewirken können und wieviel Kraft in ihnen steckt. Dieses Buch hat noch viele andere Botschaften, aber die dürft ihr für euch dann selbst herausfinden. Nur ein Zitat möchte ich euch als Beispiel dafür mitgeben: "Zeit war so wertvoll, sie war das größte Geschenk, zu dem man fähig war. Jemanden seine Zeit zu schenken bedeutete, ihm einen Teil seiner selbst zu widmen, den man nicht zurücknehmen konnte." Wer sich auch heute noch gerne in die Welt der Märchen entführen lässt ist bei diesem Roman goldrichtig. Ein Leseerlebnis für kalte Winterabende am Kamin.
Kennt ihr das, wenn ihr wegen einer Neuerscheinung ein Buch der Autorin vom SuB befreit? So als Rechtfertigung, um die Neuerscheinung zu kaufen? Das sind die Silberne Königin und ich. Die mich nun tatsächlich mit dem Bedürfnis zurück gelassen hat, alles zu kaufen, was Katharina bisher veröffentlicht hat - statt nur den Auftakt der Dunkeldornchroniken, der diese Woche erscheint. Die silberne Königin ist wundervolles Märchen in eisigem Setting. In dem neben der Geschichte an sich noch ein weiteres Märchen eine Rolle spielt. Der Schreibstil ist - wie ich finde - passend märchenhaft, ohne zu schwülstig zu wirken. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen, auch wenn sie vielleicht manchmal ein bisschen flach auf mich wirkten. Aber ist nicht auch das etwas, was in Märchen häufig vorkommt? Fazit: Mich hat es erstmal zum Fan der Autorin gemacht. Wenn ihr also Bock habt euch mit einer Märchenhaften Fantasygeschichte auf die Couch zu kuscheln, nehmt diese.
Erster Satz: 'Als Madame Weltfremd die Eingangstür der Chocolaterie Schokoladengold aufschloss, standen die Sterne bereits stechend klar am Himmel.' Das Buch erzählt eine Geschichte einer Geschichte. Die Geschichte der silbernen Königin. Emma, eine junge Frau, muss sich wegen dem ewigen Winter eine neue Arbeit suchen und muss durch ebendiese mit dem König in Verbindung treten. Die Charaktere sind wundervoll gestaltet und haben jeder seinen eigenen Hintergrund, was die Menschen selbst spannender macht. Auch die Geschichte des Landes und des Königs ist wunderschön ausgedacht. Ganz voran aber natürlich die silberne Königin. Eine tolle Persönlichkeit. In diesem Buch gibt es einige unvorhergesehbare Wendungen, viel Spannung und auch etwas Furcht. Die Liebe, der Hass und auch Wut kamen vom geschriebenen bis zu mir durch und ich habe mit Emma mitgelitten,-gefühlt und mich gefreut. Wir haben gemeinsam so viel erlebt und vor lauter Spannung ab der Mitte, eigentlich gemeinsam die Nächte durchgemacht. Ein Buch, das ich echt empfehlen kann, wenn man nach einer spannenden, schönen und auch bösen Geschichte sucht, die auch Liebe und Freundschaft gross schreibt. Für mich hat sich das Buch absolut gelohnt und ich bin froh, dass ich es gelesen habe! Das war ein guter Kauf :) Für mich definitiv 5 Sterne.
Klappentext: Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst. Quelle: Bastei Lübbe Meine Meinung: Bis vor kurzem hat Emma noch in den Minen von Silberglanz gearbeitet, bis es zu einem schweren Unglück kommt und sie sich eine neue Anstellung sucht. Wie der Zufall es will, ergattert sie in der Chocolaterie von Madame Weltfremd eine Anstellung und fühlt sich direkt sehr wohl dort. Madame Weltfremd ist eine begnadete Geschichtenerzählerin und als Emma das erste Mal die Geschichte der Silbernene Königin von ihr hört, erkennt sie, dass hinter der Geschichte auch ein Funken Wahrheit steckt. Sie kommt hinter das Geheimnis von Silberglanz und warum das Land in einem ewigen Winter gefangen ist. Ich muss gestehen, dass ich irgendwie etwas anderes erwarte habe, wurde aber doch sehr positiv überrascht von diesem Buch. Die Autorin entführt uns in einer Welt voller Schnee und Eis. Die Stimmung ist düster und ein wenig hat das ganze ein ein Märchen erinnert, was mir sehr gut gefallen hat. Gekonnt mischt die Autorin hier die Handlung mit den Geschichten von Madame Weltfremd und lässt die beiden Teile zu einer wirklich fantastischen Gesichte zusammen, voller Magie und Liebe. Emmas Leben ist schwer, sie muss hart Arbeiten, um sich und ihren Vater über die Runden zu bringen. Ihre Mutter ist gestorben und ihr Vater hat sich seit dem von ihr zurückgezogen. Ich mochte Emma sehr, sie ist ein starker Charakter und geht ihren Weg. Sie versucht hinter das Geheimnis von Silberglanz zu kommen, denn es scheint mit ihrem eigenen Familiengeheimnis stark verbunden zu sein. Das ganze mischt die Autorin nicht mit einer sehr schönen Liebesgeschichte, die mich überzeugen konnte. Diese ist alles andere als rosarot, sondern passt sich der düsteren Gesamtstimmung an. Es handelt ich hier übrigens im einen Einzelband, was ich sehr begrüße. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Schon in "Tochter des dunklen Waldes" ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr gut darin ist, eine Atmosphäre zu kreieren. Ihre Beschreibungen ließen auch diesmal Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, ließen den eisigen, ewigen Winter einziehen, aber auch im Vergleich dazu die warme Chocolaterie. Das Buch spielt in einer fiktiven Welt, über die man allerdings nicht allzu viel erfährt, einerseits, da die Stadt abgeschottet ist von der Außenwelt, andererseits, weil Wissen gefährlich ist. Dabei haben die Orte und teils auch Personen deutsche Namen wie Silberganz oder eben Madame Weltfremd, was einerseits ja ganz nett ist, da man das im englischsprachigen Raum ja auch so macht, das ich aber andererseits teilweise auch ein wenig befremdlich fand. Was aber vermutlich ein sehr subjektiver Eindruck ist. Innerhalb der eigentlichen Story wird eine weitere, schon im Klappentext angesprochene Geschichte erzählt, was zum Mitraten einlädt. Und ich muss sagen, ich bin echt nicht so ganz auf alles gekommen und konnte tatsächlich überrascht werden. Andererseits fand ich es auch gut, dass diese Geschichte nicht zu viel Raum einnimmt, da das schnell anstrengend werden kann. Generell kann man sagen, dass die Gut-Böse-Grenzen in diesem Buch verwischen und auch die Frage danach gestellt wird, inwiefern ein Mensch, der Schlechtes tut, auch noch gut sein kann. Die moralischen Überlegungen, die dahinter stehen, fand ich dabei recht interessant. Inwieweit man die Einstellung, die letztendlich hier vertreten wird, übernimmt, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Ansonsten fiel mir auf, dass das Konzept dem aus "Tochter des dunklen Waldes" in manchen Bereichen ähnelt. Einerseits merkt man hier dann den Stil der Autorin an, andererseits macht es das auch ein stückweit vorhersehbar. Apropos vorhersehbar: Bei der Liebesgeschichte habe ich mir irgendwie gewünscht, sie würde nicht so laufen, wie ich es mir gedacht habe. Womit ich leider falsch lag. Ich meine, es gibt hier durchaus eine Entwicklung und alles. Aber na ja. Die Charaktere bleiben bei näherer Betrachtung, gerade was die Nebencharaktere angeht, eher blass, was ich allerdings nicht als allzu störend empfunden habe, da der Fokus auf den Hauptfiguren liegt und das in gewisser Weise zu dem märchenhaften Stil passt. Was aber zwischendurch für ein paar kleine Hä-Momente bei mir gesorgt hat, war das Verhalten der Protagonistin. Denn die Gründe dafür waren mir zwischendurch ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft. Emma ist eine freundliche, pragmatische und entschlossene Person, die allerdings trotzdem manchmal ihren Träumen nachhängt, in der Chocolaterie arbeiten zu dürfen, während sie sich um ihren alkoholabhängigen Vater kümmert und unter unmenschlichen Dingen in den Mienen für ihr Überleben schuftet. Sie ist durchaus sympathisch, das war nicht das Problem. Das Problem war eher, dass sie ab einem bestimmten Punkt der Handlung auf einmal Dinge tut, von denen ich keine Ahnung hatte, warum sie plötzlich glaubt, diese Dinge tun zu müssen, warum ausgerechnet jetzt und was genau sie eigentlich mit ihrem Verhalten bezwecken will. Vor allem auch in der Art und Weise, in der sie auftritt. Natürlich bettet sich das in die Handlung ein und langsam wurden die nachfolgenden Handlungen wieder nachvollziehbarer, aber na ja. Hier fehlte irgendwie Entwicklung. Nichtsdestotrotz war das Buch durchaus fesselnd und ich habe es flüssig durchgelesen, mich in diese kalte, winterliche Welt entführen lassen. Und dafür ist das Buch wirklich gut: Sich einfach mal in eine andere Welt entführen zu lassen, in eine Welt des ewigen Winters, der Märchen und mehr. Dabei habe ich tatsächlich bei dem Klappentext nicht geahnt, was da noch so alles an Hintergründen hintersteckt und war überrascht von einigen Enthüllungen und die Wege, die die Handlung einschlug. Fazit: Wunderschöne winterliche Atmosphäre, die durch sehr bildliche Beschreibungen spürbar wird und einen für einige Stunden in eine andere eisige Welt entführt, allerdings fand ich an einem Punkt die Handlungen der Protagonistin absolut nicht nachvollziehbar
Cover: Eine Winterlandschaft im unteren Bereich, mit schneebedeckten Bergen und Bäumen, in der Mitte der Titel dessen Gestaltung sich auch auf den Außenkanten des Covers wiederfinden. Als erstes sticht die Frau auf dem Cover ins Auge, leicht vermummt hat sie etwas mysteriöses. Es passt alles gut zusammen und super zur Inhaltsangabe. Zum Buch: Die Idee der Geschichte find ich interessant und sie konnte schnell etwas neugierig machen auf mehr. Durch den schnörkellosen, einfachen Schreibstil fällt es einem nicht schwer ins Buch reinzufinden und loszulesen. Protagonisten: Emma arbeitet schwer, das sie und ihr Vater überleben können. Sie sehnt sich nach einem besseren Leben,für sich und die Leute in ihrer Stadt, was nur sehr gut nachvollziehbar ist. Sehr verantwortungsbewusst und gewissenhaft geht sie ihrer Arbeit nach. In einigen Momenten kann man auch ihren Mut und die Neugierde spüren die in ihr schlummert. Casper ist der grausame Prinz in dem soviel mehr steckt als man bis zum Schluss erahnt. Trotz seiner Stellung als Bösewicht der Geschichte, muss ich zugeben das er wirklich interessant dargestellt wurde von der Autorin. Madame Weltfremd ist eine kauzige Alte Dame, mit einem Talent für Geschichten die einen in den Bann ziehen. Auch Schokolade scheint ihre Begabung zu sein, ob Pralinen oder kleine Kunstwerke, im Schokoladengold findet man was das Herz begehrt. Meine Meinung: Anfangs war es wirklich interessant und der Stil hat mir gefallen, doch ab einem gewissen Punkt war es leider nicht mehr spannend oder hat mich verzaubert. Die Wendung kam mir zu plötzlich und lieblos und hat mich etwas enttäuscht. Was ich positiv fand, waren die detaillierten Schauplätze und die Hingabe der Autorin die man in der Geschichte die Madame Weltfremd erzählt, gespürt hat. Im Großen und Ganzen war die Geschichte für mich ganz nett und okay, konnte aber nicht überzeugen.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/12/05/rezension-die-silberne-koenigin/ Meine Gedanken zum Buch: Ich gestehe, ich hatte keine Ahnung auf was ich mich bei diesem Buch einstellen muss. Daher war ich dann auch etwas überrascht und nicht sonderlich begeistert, weil es eine Geschichte in der Geschichte gab. Manche mögen das, ich persönlich kann leider weniger damit anfangen, weil dadurch die Handlung bei beiden Geschichten nur stockend vorankommt, wie auch hier. In diesem Buch lesen wir von Emma, die in einer winterlichen Welt lebt, die anfänglich mit kristallinem Schimmer wunderschön erscheint, aber rasch zeigt, wie grausam und todbringenden dieses Leben ist. Denn die Kälte und der Schnee werden immer schlimmer und der Sommer, sowie Jahreszeiten sind bloß Legenden aus einer früheren Zeit. Erst Emma kann vielleicht etwas daran ändern, wenn sie zum Gewissen des gefühllosen König durchdringt, der sein Volk dem Verhungern und Erfrieren überlässt. Wie sie das versucht? Mit einer Geschichte, eine, deren Anfang sie von ihrer Chefin in der Chocolaterie erzählt bekommt. Zum Glück war aber der Schreibstil wirklich wunderschön und hat mich gleich auf den ersten Seiten berührt. Auch endete zu meiner Freude irgendwann die Geschichte, die Emma erzählt hat und danach konnte die Spannung für mich besser aufgebaut und gehalten werden. Zuvor gab es leider immer wieder längere Passagen, die zäher und langwierig zu lesen waren. Auch die Romanze lässt sehr lange auf sich warten und wenn dann noch nur ein wenig Action dazu kommt, tue ich mir ganz einfach schwer, mich in einer Geschichte zu verlieren. Daher wohl eher ein Buch für Fans solcher Konstellationen, mich konnte es wie gesagt nur bedingt erreichen. Dennoch mochte ich die meiste Zeit Emma und konnte ihre Gedanken und Verhalten nachempfinden. Genauso hat mich das Ende wieder zufrieden gestellt und gab mir dann doch noch, was ich mir von Büchern erhoffe: etwas fürs Herz. Und was mir absolut gut gefallen hat, war die Moral/ die Botschaft des Buches, dass man immer die Kraft hat, sich zu ändern und Verzeihen eine einmalige Tugend ist. Auch die liebe zu Geschichten und Wörtern kommt wunderschön zur Geltung! *like* (Mehr dazu auf meinem Blog)
Ewiger Winter. Vielleicht hätte ich dieses Buch im Sommer lesen sollen, denn alleine auf den ersten Seiten bekam ich bei der Beschreibung der Lebenumstände von Emma eine Gänsehaut und musste mich ein wenig fester in die Decke einwickeln. Das Buch ist toll geschrieben, hat tolle Charaktere und die Geschichte an sich ist auch toll (gilt auch für das Märchen in der Geschichte). Punktabzug gab es, weil es keines dieser Bücher war, die mich an ihren Seiten festkleben und erst wieder loslassen, wenn ich am Ende angelangt bin.
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Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst ...
Ein atemberaubender Roman voller Spannung und Romantik - ausgezeichnet mit dem Seraph Literaturpreis als Bestes Fantasy-Buch des Jahres!
Book Information
Author Description
Katharina Seck wuchs in einer von einem Schloss gekrönten Kleinstadt auf und ging auf ein Gymnasium, das in einer fast 800 Jahre alten Abtei untergebracht ist. Die märchenhafte Atmosphäre ihres Heimatortes fand in der Beschreibung der Stadt Silberglanz Eingang in ihren Fantasy-Roman "Die silberne Königin". Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet Katharina Seck als Redakteurin einer Kommunalzeitung.
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Ein Buch zum Träumen ~
Nachdem dieses Buch nun wirklich schon Jahre auf meinem SuB liegt und ich es nun durch habe, frage ich mich wirklich, wieso ich es nicht schon vorher gelesen habe! Aber vom Gefühl war es wohl genau der richtige Zeitpunkt, denn das Buch entführt einen nicht in eine Fantasywelt, sondern in ein Märchenland ✨❤️✨ Vielleicht teilen manche diese Meinung, aber zwischen Märchen und Fantasy sehe ich doch einen klaren Unterschied der sich bereits im Detail zeigt. Ob es nun die Namen der Leute, der Orte sind oder bestimmte Aspekte, es gibt einfach Dinge die schreien MÄRCHEN und nicht Fantasy...und dieses Buch hat viele davon ✨ Die Geschichte läd direkt zum Träumen ein und malt einem ein wunderschönes Bild der Welt und der Leute darin. Man fühlt sich wohl, auch wenn die Geschichte auch sehr kalte und bittere Momente hat.. Man verfolgt den Lauf der Dinge, hofft, wird überrascht und hofft nur noch mehr, dass die Geschichte die Wendung nimmt, die man sich ausmalt und immer wieder neu gestaltet! Wer eine unglaubliche Romanze in diesem Buch sucht, wird diese nicht finden, aber das was da ist fügt sich sehr gut zu dem Rest.. Auch wenn man sich vielleicht ein kleines bisschen mehr wünscht 👀🤏 Eigentlich gibt es nicht viel zu sagen, wenn man nicht direkt ins Details gehen will. Die Geschichte ist wunderschön und war nach ein paar Pleiten nun wirklich ein kleines Highlight zum Ende des Jahres, welches die aufkommende Kälte in der realen Welt für einige schöne Momente vertreiben konnte. Leute die Märchen der klassischeren Art mögen, werden dieses Buch schätzen :3 ❄️♥️❄️
𝘿𝙞𝙚 𝙨𝙞𝙡𝙗𝙚𝙧𝙣𝙚 𝙆ö𝙣𝙞𝙜𝙞𝙣 ist ein Buch, welches ich mir passend zur Winterzeit gekauft hatte, eine High Fantasy Geschichte in Eis und Schnee. Gefallen hat mir das Buch insgesamt jedoch nicht. Gepunktet haben das Setting und das Worldbuilding: ein dunkles Königreich, das in Eis und Schnee versunken ist. Schon lange wird es nicht mehr Sommer. Die Leute sind arm. Und auch die Protagonistin Emma muss sich ihr Geld in den Minen verdienen. Eines Tages ergreift sie die Chance und nimnt eine Stelle in einer Chocolaterie an. Die Inhaberin verzaubert nach Feierabend mit einer alten Geschichte von einer silbernen Königin.... Interessant ist, dass wir in diesem Buch eine zweite Geschichte erzählt bekommen. Über viele Teile des Buches wird dieses alte Märchen mit eingeflochten und nach und nach erfahren wir, wie unsere Hauptstory und unsere Geschichte in der Geschichte verflochten sind....Aber: Es gibt eine Wendung in diesem Buch, die mich fassungslos gemacht hat. Die Geschichte nimmt einen Lauf, den ich der Autorin nicht verzeihen kann und der mich wirklich ärgert. Diese Art von Story möchte ich heute nicht mehr lesen und ich bin es leid, dass Frauen weisgemacht wird, dass es in Beziehungen so läuft und sie sich auf diese Weise verhalten sollten. Genauer kann ich leider nicht werden, sonst würde ich den Ausgang der Geschichte spoilern. Schade, denn die Ansätze waren nicht verkehrt.

Auch wieder so ein Buch bei dem das Cover mir unendlich gut gefällt und bei dem die Geschichte vor dem Lesen unglaublich vielversprechend klang. Ich habe das Buch tatsächlich mitten in der Vorweihnachtszeit, mitten im klirrenden, kalten Winter gelesen und die Stimmung, die das Buch transportiert, passte perfekt dazu. Außerdem habe ich zu der Zeit generell wahnsinnig viele Weihnachtsromane gelesen (verschlungen ist das bessere Wort) und war Feuer und Flamme, als ich das Buch auf einem Buchblog entdeckte. Leider konnte es für mich nicht ganz halten, was es versprach. Die Stimmung war top, die Kälte, die Hoffnungslosigkeit, das Gefühl von warmer Schokolade, der Duft. Das war alles passend, aber der Plot gefiel mir nicht recht und die Liebesgeschichte war missbräuchlich und die Auflösung ließ für mich an Spannung vermissen und auch an Gefühl und Atmosphäre. Am Ende ist von dem Buch bei mir nicht viel hängen geblieben. Ich erinnere mich nur daran, dass ich die Atmosphäre am Anfang sehr genossen habe, aber die Charaktere und der Plot wirklich schnell verblassten. Grundsätzlich kein per se schlechtes Buch - aber für mich auch kein Highlight. Das Buch bewegt sich irgendwo im soliden Mittelfeld und ich kann mir vorstellen, dass sich einige Leser finden, die es in seiner Ganzheit sehr mögen werden. Ich empfehle auf jeden Fall es im tiefsten Winter und am besten rund um die Weihnachtszeit zu lesen, auch wenn es grundsätzlich kein Weihnachtsbuch ist. Für mich leider nichts

Sehr Märchenhaft
Eine sehr schön beschriebene Welt mit einer tollen enemie to lovers Geschichte. Das Ende war gut aber irgwie hat es mir zu lange gedauert ( es hätte quasi vorher schon enden können) aber das ganze mit der Höhle war für mich dann irgwie nur noch son " joa" wobei es schon spannend war aber hm. Insgesamt super gut, spannend und schön ❤️ Kein 🌶
Zauberhaftes Wintermärchen
Ich bin mit wenigen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Der Klappentext klang verträumt und märchenhaft, aber so richtig wusste ich nicht, was mich erwartet. Ich wurde positiv überrascht! Der Schreibstil von Katharina Seck ist wunderbar poetisch und passt sehr gut zu dem märchenhaften Stil, den die Handlung annimmt. Dir Namen der Reiche und Städte sind so wundervoll verträumt und tragen einen sofort in die Geschichte. Emmas Schicksal wird zu Beginn sehr deutlich beschrieben und so blumig die Sprache ist, so hart ist doch der Anfang. Jedoch lässt die Hoffnung nicht lange auf sich warten. Besonders das Setting in Madame Weltfremds Chocolaterie hat mich verzaubert und bot in der Kälte von Emmas Schicksal einen wärmenden Rückzugsort. So verhielt es sich durchgehend im ganzen Buch- egal wie schwierig einige Stationen in Emmas Geschichte waren, es kamen immer wieder Hoffnungsschimmer auf. Vor allem mochte ich die Verbindung zwischen der Bedeutung von Geschichten für Menschen allgemein und der Bedeutung von Geschichten in diesem Buch. Hier fielen auch immer wieder sehr poetische Sätze, die ich mir am liebsten aufgeschrieben hätte, weil sie so schön und wahr klangen. Alles in allem wirklich ein tolles, empfehlenswertes Buch! Und es wird sicher nicht das letzte Buch gewesen sein, das ich von der Autorin lese!💗

„Ein Herz so kalt wie Eis. Eine Berührung so brennend wie Feuer. Eine Geschichte so mächtig wie Magie.“ Schon beim lesen dieses ersten Satze auf der Rückseite des Buches war für mich klar: Dieses Buch musst du lesen. Ich liebe federleichte und märchenhafte Fanatsybücher und die silberne Königin hat meine Erwartungen dahingehend erfüllt. In der Geschichte finden sich Elemente aus Die Schneekönigin, aber auch 1001 Nacht. Die 24 jährige Emma lebt in dem Königreich Glanzvoll. Ein Land dass vom ewigen Winter heimgesucht wird. Die Menschen leiden Not und Hunger unter den nicht enden wollenden Schneemassen. Die meisten Menschen sind resigniert und abgestumpft. So auch Emma die ebenfalls darum kämpft genügend Essen für sich und ihren Vater auf den Tisch zu bringen. Als sie jedoch ihren Weg in die bezaubernde Chocolaterie der Madame Weltfremd findet, erzählt diese ihr das Märchen der silbernen Königin und in Emma keimt der Verdacht das mehr hinter dem Märchen und dem ewigen Winter steckt. Wie bereits erwähnt bin ich ein Fan von sanften, märchenhaften, fast schon melancholischen Geschichten. Eine solche Geschichte richtig zu erzählen, ist aber gar nicht so einfach. Viel zu oft rutschen solche Bücher ins kitschige ab oder noch schlimmer: sie verlieren sich in sich selbst und werden langweilig und fad. Bei die silberne Königin ist dies glücklicherweise nicht der Fall.Dank des märchenhaften Schreibstil der ausschmückend, ohne überladen zu sein ist, wird man gleich in die winterliche Atmosphäre des Buches hineingezogen.Obwohl die Temperaturen her bei uns ja gerade am steigen sind, fühlte ich die beißende Kälte, hörte das Klirren von Eis und roch den süßen Duft von Schokolade in Madames Chocolaterie. Die Charaktere fügen sich nahtlos in die märchenhafte Welt ein. Die Protagonistin Emma, eine kluge junge Frau die trotz ehrende Ideale auch eine gewisse pragmatische Seite besitzt. Die mysteriöse Madame Weltfremd mit der Gabe mit ihren Geschichten alle in den Bann zu ziehen. Ophelia, Emmas neue Freundin die unter ihrem sonnigen Gemüt einen alten Schmerz versteckt und nicht zuletzt Caspar der König mit dem Herzen aus Eis. Sie alle sind Teil des Märchens und ergänzen es auf ihre Art und Weise. Wie es sich für ein Märchen gehört schreitet die Handlung eher mit sanften Schritten voran. Mit dem ersten drittel erreichte sie einen Punkt, wo ich schon kurz empfand, dass sich die Spannung verliert, aber genau in dem Moment nimmt die Handlung eine (zwar nicht überraschende, aber dennoch angenehme) Wendung. Das letzte Drittel ist dann etwas vorhersehbar, aber es hat mich nicht wirklich gestört. Es ist wie mit Disney Filmen. Man weiß ungefähr was passiert und dass alles gut wird, aber sie ziehen einen trotzdem in ihren Bann. Insgesamt ist das alles hier eh Meckern auf hohem Niveau. Die letzten Kapitel rundete die Sache dann wieder für mich ab, denn es werden Themen wie Schuld und Verzeihen aufgegriffen, dass dem unweigerlichen Ende mehr Tiefe verleiht. Fazit: Ein wunderbares, malerisches Wintermärchen das mich tief in eine atmosphärische Welt aus Eis und Silber gezogen hat.
Tolles Buch, was im Laufe des Buches immer besser wird
Zum Cover: Ich persönlich finde das Cover wunderbar. Es passt super zum Buch und spiegelt die Stimmung der Geschichte perfekt wieder. Meine Meinung: Meiner Meinung nach ist dieses Buch wundervoll. Es handelt von Vergebung und Liebe, was ich persönlich toll finde. Am Anfang wirkt die Geschichte für mich teilweise etwas gezogen. Im Laufe des Buches wird es jedoch um so besser. Ab ungefähr der Hälfte hat mich das Buch total in seinen Bann gezogen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Auch die Atmosphäre gefällt mir sehr gut. Die Dinge und Momente sind so beschrieben, dass es nicht zu langweilig wird, sondern man sie sich bildlich vorstellen kann und es so möglich ist in die Welt der Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil gefällt mir, er war gut und flüssig zu lesen. Das Buch ist nicht in der Ich-Perspekive geschrieben, wobei ich diese etwas lieber mag, da man sich so mehr wie ein Teil der Handlung fühlt. Dies macht das gesamte Buch jedoch nicht wirklich schlechter. Auch dass es neben der Hauptgeschichte auch noch die von der silbernen Königin gibt gefällt mir sehr, da sie beide unterschiedlich sind, jedoch sehr viele Verbindung haben. Insgesamt finde ich dieses Buch wirklich sehr gut und kann es klar empfehlen. Es enthält wichtige Botschaften die ein Teil einer wunderbaren Fantasy-Geschichte sind.
„Die silberne Königin“ von Katharina Seck ist ein Roman, der am 14.10.2016 im Lübbe-Verlag erschienen ist. Ich durfte diesen Roman, in dem es um die Geschichte von Emma und dem Land Glanzvoll geht, in einer Vorableserunde in der lesejury von Lübbe lesen. Das Land Glanzvoll und die Stadt Silberglanz sind im ewigen Eis gefangen. Das Leben ist karg und beschwerlich und als ein Unglück in den Silberminen passiert, beschließt Emma ihr Leben zu ändern. Sie findet einen neue Arbeit in der Chocolaterie von Madame Weltfremd, zu der sie sich schon immer hingezogen fühlt. Eines Tages fängt Madame Weltfremd an ein Märchen zu erzählen. Es ist das Märchen von der silbernen Königin. Darin verborgen liegen viele Wahrheiten über die Stadt Silerglanz und das Land Glanzvoll und Emma muss herausfinden, was es damit auf sich hat. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Ich würde ihn als ein Märchen im Märchen beschreiben. Gerade die Atmosphäre katapultiert einen schnell in die Geschichte hinein. Man kann sich die winterliche Welt von Glanzvoll und Silberglanz plastisch vorstellen. Man sieht das Eisschloss vor sich, spürt die Kälte, hört den knirschenden Schnee und mittendrin gibt es die Chocolaterie von Madame Weltfremd, die mit ihrer Wärme, der Schokolade und den Geschichten wie ein verzauberter Ort wirkt. Leserherzen werden bei den Erzählungen von Madame Weltfremd höher schlagen. Ich habe hier viele schöne Zitate gefunden. Auch der gute Schreibstil der Autorin hat hieran seinen Anteil, auch wenn man die Bilder, die die Autorin schafft, erstmal auf sich wirken lassen muss. Das Buch lässt sich dennoch gut und zügig lesen und die Pausen nach den einzelnen Leseabschnitten sind mir schwer gefallen. Die Spannung wird im Buch sehr gut aufrecht erhalten, da sich beim Lesen immer wieder neue Fragen ergeben, die man gerne beantwortet haben möchte. Auch die Charaktere dieses Märchens haben ihren Beitrag dazu geleistet, dass man die Geschichte gerne verfolgt. Madame Weltfremd fängt einem mit ihrem Talent Geschichten zu erzählen schnell ein. Sie ist eine sehr mystische Person, um die sich viele Geheimnisse ranken. Emma besticht mit ihrer starken Persönlichkeit und ihrem Mut. Schon früh musste sie lernen Verantwortung zu übernehmen. In der Chocolaterie gewinnt sie in Ophelia eine Freundin, die immer ein offenes Ohr für sie hat. Der böse König hingegen ist eher undurchsichtig und man kann ihn lange Zeit nicht wirklich einschätzen. Ab der Hälfte des Buches verlagert sich die Geschichte ins Schloss zu Emma und dem bösen König. Diese Geschichte ist spannend mitzuverfolgen und es werden dann auch immer mehr Geheimnisse gelüftet, dennoch habe ich die Außenwelt hier sehr vermisst. Man spürt förmlich, dass sich mit Fortschreiten der Geschichte auch draußen etwas verändert haben muss, man bekommt aber lange Zeit leider gar nichts davon mit. Dies ist, zusammen mit dem für meinen Geschmack etwas unrundem Ende, dann auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Roman habe. Um die Spannung nicht vorwegzunehmen, kann ich hierzu nur sagen, dass ich mir ein paar Kleinigkeiten etwas anders gewünscht hätte. Fazit: 4 Sterne für einen fantasievollen Roman, der sich gut für Jung und Alt eignet. Zwar nicht für die ganz kleinen Kinder, aber ab ca. 12 Jahren kann ich mir das gut vorstellen.
Märchenhafte Fantasy, die mit schöner Sprache über eine Stadt tief verborgen in Schnee und Eis erzählt. Wie in Märchen üblich sind die Charaktere mehr Spielbälle der Geschichte als tiefgründige Figuren und auch die Magie funktioniert immer gerade so, wie es für die Geschehnisse passt. Dessen muss man sich bewusst sein und dann kann man dem Märchen und dem Märchen im Märchen wunderbar lauschen. Letzteres erschafft eine zweite Ebene, die dem ganzen etwas mehr Komplexität verleiht, und es hilft auch über die unpassende Liebesgeschichte mit Stockholm-Syndrom hinweg. Wenn man es liest, dann am besten, wenn es draußen ordentlich kalt ist und Schnee liegt.
Das Cover fand ich einfach wundervoll und gerade wo es jetzt auf die kalte Jahreszeit zugeht schien mir dieses Buch perfekt. Die Autorin nimmt uns hier mit auf Reise durch schneebedeckte Landschaften bei eisiger Kälte. Die Beschreibung der Orte und ihrer Bewohner sind wirklich wunderbar bildlich und der einfache Schreibstil machen diese Geschichte zu einem wundervollen Leseerlebnis. Dieses wurde noch durch die verschiedenen Charaktere verstärkt. Unsere Hauptprotagonistin Emma ist eine wirklich reizende junge Frau mit einem Leben, das beschwerlich ist. Sie ist aber trotz aller Hürden kämpferisch, fürsorglich und freundlich. Eine wirklich sehr sympathische Person, die ich gerne auf ihrem Weg begleitet habe. Auch mochte ich die Geschichtenerzählerin sehr gern, auch wenn man nicht ganz so viel über sie selbst erfährt. Doch wie sie ihre Geschichten erzählen muss, damit das Publikum gebannt ist, das weiß sie. Das Buch begann mit einer Geschichte und lief erst allmählich an. Je mehr wir in dem erzählten Märchen voranschreiten, desto spannender wird es. Der Spannungsbogen ist er eine Linie, die mit Verlauf der Handlung ansteigt. Das führt wiederum dazu, dass man ab einem bestimmten Punkt dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Ich als Leser wollte ständig wissen, wieviel Wahrheit steckt in dem Mädchen, wie geht es weiter und wo wird das alles enden. Man wird regelrecht von den Worten gefangen genommen und vergisst alles um sicher herum. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es dem Buch eher gelungen wäre mich abzuholen und manches Mal war es mir an ein oder zwei Stellen doch ein wenig zu langatmig. Aber das war jetzt nicht gravierend und es waren auch nur kurze Szenen, bei denen ich das so empfand. Ansonsten ist es richtig mitreißend und wundervoll formuliert. Man kann in die Welt der Märchen abtauchen und fühlt sich in die Zeit der Kindheit versetzt, als man öfter noch ein Märchen vorgelesen bekam. Vor allem hat mir sehr gut die Moral gefallen, dass Worte etwas bewirken können und wieviel Kraft in ihnen steckt. Dieses Buch hat noch viele andere Botschaften, aber die dürft ihr für euch dann selbst herausfinden. Nur ein Zitat möchte ich euch als Beispiel dafür mitgeben: "Zeit war so wertvoll, sie war das größte Geschenk, zu dem man fähig war. Jemanden seine Zeit zu schenken bedeutete, ihm einen Teil seiner selbst zu widmen, den man nicht zurücknehmen konnte." Wer sich auch heute noch gerne in die Welt der Märchen entführen lässt ist bei diesem Roman goldrichtig. Ein Leseerlebnis für kalte Winterabende am Kamin.
Kennt ihr das, wenn ihr wegen einer Neuerscheinung ein Buch der Autorin vom SuB befreit? So als Rechtfertigung, um die Neuerscheinung zu kaufen? Das sind die Silberne Königin und ich. Die mich nun tatsächlich mit dem Bedürfnis zurück gelassen hat, alles zu kaufen, was Katharina bisher veröffentlicht hat - statt nur den Auftakt der Dunkeldornchroniken, der diese Woche erscheint. Die silberne Königin ist wundervolles Märchen in eisigem Setting. In dem neben der Geschichte an sich noch ein weiteres Märchen eine Rolle spielt. Der Schreibstil ist - wie ich finde - passend märchenhaft, ohne zu schwülstig zu wirken. Die Figuren sind mir ans Herz gewachsen, auch wenn sie vielleicht manchmal ein bisschen flach auf mich wirkten. Aber ist nicht auch das etwas, was in Märchen häufig vorkommt? Fazit: Mich hat es erstmal zum Fan der Autorin gemacht. Wenn ihr also Bock habt euch mit einer Märchenhaften Fantasygeschichte auf die Couch zu kuscheln, nehmt diese.
Erster Satz: 'Als Madame Weltfremd die Eingangstür der Chocolaterie Schokoladengold aufschloss, standen die Sterne bereits stechend klar am Himmel.' Das Buch erzählt eine Geschichte einer Geschichte. Die Geschichte der silbernen Königin. Emma, eine junge Frau, muss sich wegen dem ewigen Winter eine neue Arbeit suchen und muss durch ebendiese mit dem König in Verbindung treten. Die Charaktere sind wundervoll gestaltet und haben jeder seinen eigenen Hintergrund, was die Menschen selbst spannender macht. Auch die Geschichte des Landes und des Königs ist wunderschön ausgedacht. Ganz voran aber natürlich die silberne Königin. Eine tolle Persönlichkeit. In diesem Buch gibt es einige unvorhergesehbare Wendungen, viel Spannung und auch etwas Furcht. Die Liebe, der Hass und auch Wut kamen vom geschriebenen bis zu mir durch und ich habe mit Emma mitgelitten,-gefühlt und mich gefreut. Wir haben gemeinsam so viel erlebt und vor lauter Spannung ab der Mitte, eigentlich gemeinsam die Nächte durchgemacht. Ein Buch, das ich echt empfehlen kann, wenn man nach einer spannenden, schönen und auch bösen Geschichte sucht, die auch Liebe und Freundschaft gross schreibt. Für mich hat sich das Buch absolut gelohnt und ich bin froh, dass ich es gelesen habe! Das war ein guter Kauf :) Für mich definitiv 5 Sterne.
Klappentext: Silberglanz ist eine beschauliche Stadt in einer winterlichen Welt. Doch die Schönheit der von glitzerndem Schnee bedeckten Landschaft ist trügerisch. Seit Jahrzehnten ist das Land im ewigen Winter gefangen, es droht unter den Schneemassen zu ersticken. Alles ändert sich, als die 24-jährige Emma in die Chocolaterie von Madame Weltfremd kommt und diese ihr ein Märchen erzählt, das Märchen der silbernen Königin. Denn darin verborgen liegt die Wahrheit - über den Winterfluch, über den kaltherzigen König und über Emma selbst. Quelle: Bastei Lübbe Meine Meinung: Bis vor kurzem hat Emma noch in den Minen von Silberglanz gearbeitet, bis es zu einem schweren Unglück kommt und sie sich eine neue Anstellung sucht. Wie der Zufall es will, ergattert sie in der Chocolaterie von Madame Weltfremd eine Anstellung und fühlt sich direkt sehr wohl dort. Madame Weltfremd ist eine begnadete Geschichtenerzählerin und als Emma das erste Mal die Geschichte der Silbernene Königin von ihr hört, erkennt sie, dass hinter der Geschichte auch ein Funken Wahrheit steckt. Sie kommt hinter das Geheimnis von Silberglanz und warum das Land in einem ewigen Winter gefangen ist. Ich muss gestehen, dass ich irgendwie etwas anderes erwarte habe, wurde aber doch sehr positiv überrascht von diesem Buch. Die Autorin entführt uns in einer Welt voller Schnee und Eis. Die Stimmung ist düster und ein wenig hat das ganze ein ein Märchen erinnert, was mir sehr gut gefallen hat. Gekonnt mischt die Autorin hier die Handlung mit den Geschichten von Madame Weltfremd und lässt die beiden Teile zu einer wirklich fantastischen Gesichte zusammen, voller Magie und Liebe. Emmas Leben ist schwer, sie muss hart Arbeiten, um sich und ihren Vater über die Runden zu bringen. Ihre Mutter ist gestorben und ihr Vater hat sich seit dem von ihr zurückgezogen. Ich mochte Emma sehr, sie ist ein starker Charakter und geht ihren Weg. Sie versucht hinter das Geheimnis von Silberglanz zu kommen, denn es scheint mit ihrem eigenen Familiengeheimnis stark verbunden zu sein. Das ganze mischt die Autorin nicht mit einer sehr schönen Liebesgeschichte, die mich überzeugen konnte. Diese ist alles andere als rosarot, sondern passt sich der düsteren Gesamtstimmung an. Es handelt ich hier übrigens im einen Einzelband, was ich sehr begrüße. Von mir bekommt dieses Buch eine klare Leseempfehlung mit voller Punktzahl.
Schon in "Tochter des dunklen Waldes" ist mir aufgefallen, dass die Autorin sehr gut darin ist, eine Atmosphäre zu kreieren. Ihre Beschreibungen ließen auch diesmal Bilder vor meinem inneren Auge entstehen, ließen den eisigen, ewigen Winter einziehen, aber auch im Vergleich dazu die warme Chocolaterie. Das Buch spielt in einer fiktiven Welt, über die man allerdings nicht allzu viel erfährt, einerseits, da die Stadt abgeschottet ist von der Außenwelt, andererseits, weil Wissen gefährlich ist. Dabei haben die Orte und teils auch Personen deutsche Namen wie Silberganz oder eben Madame Weltfremd, was einerseits ja ganz nett ist, da man das im englischsprachigen Raum ja auch so macht, das ich aber andererseits teilweise auch ein wenig befremdlich fand. Was aber vermutlich ein sehr subjektiver Eindruck ist. Innerhalb der eigentlichen Story wird eine weitere, schon im Klappentext angesprochene Geschichte erzählt, was zum Mitraten einlädt. Und ich muss sagen, ich bin echt nicht so ganz auf alles gekommen und konnte tatsächlich überrascht werden. Andererseits fand ich es auch gut, dass diese Geschichte nicht zu viel Raum einnimmt, da das schnell anstrengend werden kann. Generell kann man sagen, dass die Gut-Böse-Grenzen in diesem Buch verwischen und auch die Frage danach gestellt wird, inwiefern ein Mensch, der Schlechtes tut, auch noch gut sein kann. Die moralischen Überlegungen, die dahinter stehen, fand ich dabei recht interessant. Inwieweit man die Einstellung, die letztendlich hier vertreten wird, übernimmt, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Ansonsten fiel mir auf, dass das Konzept dem aus "Tochter des dunklen Waldes" in manchen Bereichen ähnelt. Einerseits merkt man hier dann den Stil der Autorin an, andererseits macht es das auch ein stückweit vorhersehbar. Apropos vorhersehbar: Bei der Liebesgeschichte habe ich mir irgendwie gewünscht, sie würde nicht so laufen, wie ich es mir gedacht habe. Womit ich leider falsch lag. Ich meine, es gibt hier durchaus eine Entwicklung und alles. Aber na ja. Die Charaktere bleiben bei näherer Betrachtung, gerade was die Nebencharaktere angeht, eher blass, was ich allerdings nicht als allzu störend empfunden habe, da der Fokus auf den Hauptfiguren liegt und das in gewisser Weise zu dem märchenhaften Stil passt. Was aber zwischendurch für ein paar kleine Hä-Momente bei mir gesorgt hat, war das Verhalten der Protagonistin. Denn die Gründe dafür waren mir zwischendurch ehrlich gesagt ziemlich schleierhaft. Emma ist eine freundliche, pragmatische und entschlossene Person, die allerdings trotzdem manchmal ihren Träumen nachhängt, in der Chocolaterie arbeiten zu dürfen, während sie sich um ihren alkoholabhängigen Vater kümmert und unter unmenschlichen Dingen in den Mienen für ihr Überleben schuftet. Sie ist durchaus sympathisch, das war nicht das Problem. Das Problem war eher, dass sie ab einem bestimmten Punkt der Handlung auf einmal Dinge tut, von denen ich keine Ahnung hatte, warum sie plötzlich glaubt, diese Dinge tun zu müssen, warum ausgerechnet jetzt und was genau sie eigentlich mit ihrem Verhalten bezwecken will. Vor allem auch in der Art und Weise, in der sie auftritt. Natürlich bettet sich das in die Handlung ein und langsam wurden die nachfolgenden Handlungen wieder nachvollziehbarer, aber na ja. Hier fehlte irgendwie Entwicklung. Nichtsdestotrotz war das Buch durchaus fesselnd und ich habe es flüssig durchgelesen, mich in diese kalte, winterliche Welt entführen lassen. Und dafür ist das Buch wirklich gut: Sich einfach mal in eine andere Welt entführen zu lassen, in eine Welt des ewigen Winters, der Märchen und mehr. Dabei habe ich tatsächlich bei dem Klappentext nicht geahnt, was da noch so alles an Hintergründen hintersteckt und war überrascht von einigen Enthüllungen und die Wege, die die Handlung einschlug. Fazit: Wunderschöne winterliche Atmosphäre, die durch sehr bildliche Beschreibungen spürbar wird und einen für einige Stunden in eine andere eisige Welt entführt, allerdings fand ich an einem Punkt die Handlungen der Protagonistin absolut nicht nachvollziehbar
Cover: Eine Winterlandschaft im unteren Bereich, mit schneebedeckten Bergen und Bäumen, in der Mitte der Titel dessen Gestaltung sich auch auf den Außenkanten des Covers wiederfinden. Als erstes sticht die Frau auf dem Cover ins Auge, leicht vermummt hat sie etwas mysteriöses. Es passt alles gut zusammen und super zur Inhaltsangabe. Zum Buch: Die Idee der Geschichte find ich interessant und sie konnte schnell etwas neugierig machen auf mehr. Durch den schnörkellosen, einfachen Schreibstil fällt es einem nicht schwer ins Buch reinzufinden und loszulesen. Protagonisten: Emma arbeitet schwer, das sie und ihr Vater überleben können. Sie sehnt sich nach einem besseren Leben,für sich und die Leute in ihrer Stadt, was nur sehr gut nachvollziehbar ist. Sehr verantwortungsbewusst und gewissenhaft geht sie ihrer Arbeit nach. In einigen Momenten kann man auch ihren Mut und die Neugierde spüren die in ihr schlummert. Casper ist der grausame Prinz in dem soviel mehr steckt als man bis zum Schluss erahnt. Trotz seiner Stellung als Bösewicht der Geschichte, muss ich zugeben das er wirklich interessant dargestellt wurde von der Autorin. Madame Weltfremd ist eine kauzige Alte Dame, mit einem Talent für Geschichten die einen in den Bann ziehen. Auch Schokolade scheint ihre Begabung zu sein, ob Pralinen oder kleine Kunstwerke, im Schokoladengold findet man was das Herz begehrt. Meine Meinung: Anfangs war es wirklich interessant und der Stil hat mir gefallen, doch ab einem gewissen Punkt war es leider nicht mehr spannend oder hat mich verzaubert. Die Wendung kam mir zu plötzlich und lieblos und hat mich etwas enttäuscht. Was ich positiv fand, waren die detaillierten Schauplätze und die Hingabe der Autorin die man in der Geschichte die Madame Weltfremd erzählt, gespürt hat. Im Großen und Ganzen war die Geschichte für mich ganz nett und okay, konnte aber nicht überzeugen.
https://martinabookaholic.wordpress.com/2016/12/05/rezension-die-silberne-koenigin/ Meine Gedanken zum Buch: Ich gestehe, ich hatte keine Ahnung auf was ich mich bei diesem Buch einstellen muss. Daher war ich dann auch etwas überrascht und nicht sonderlich begeistert, weil es eine Geschichte in der Geschichte gab. Manche mögen das, ich persönlich kann leider weniger damit anfangen, weil dadurch die Handlung bei beiden Geschichten nur stockend vorankommt, wie auch hier. In diesem Buch lesen wir von Emma, die in einer winterlichen Welt lebt, die anfänglich mit kristallinem Schimmer wunderschön erscheint, aber rasch zeigt, wie grausam und todbringenden dieses Leben ist. Denn die Kälte und der Schnee werden immer schlimmer und der Sommer, sowie Jahreszeiten sind bloß Legenden aus einer früheren Zeit. Erst Emma kann vielleicht etwas daran ändern, wenn sie zum Gewissen des gefühllosen König durchdringt, der sein Volk dem Verhungern und Erfrieren überlässt. Wie sie das versucht? Mit einer Geschichte, eine, deren Anfang sie von ihrer Chefin in der Chocolaterie erzählt bekommt. Zum Glück war aber der Schreibstil wirklich wunderschön und hat mich gleich auf den ersten Seiten berührt. Auch endete zu meiner Freude irgendwann die Geschichte, die Emma erzählt hat und danach konnte die Spannung für mich besser aufgebaut und gehalten werden. Zuvor gab es leider immer wieder längere Passagen, die zäher und langwierig zu lesen waren. Auch die Romanze lässt sehr lange auf sich warten und wenn dann noch nur ein wenig Action dazu kommt, tue ich mir ganz einfach schwer, mich in einer Geschichte zu verlieren. Daher wohl eher ein Buch für Fans solcher Konstellationen, mich konnte es wie gesagt nur bedingt erreichen. Dennoch mochte ich die meiste Zeit Emma und konnte ihre Gedanken und Verhalten nachempfinden. Genauso hat mich das Ende wieder zufrieden gestellt und gab mir dann doch noch, was ich mir von Büchern erhoffe: etwas fürs Herz. Und was mir absolut gut gefallen hat, war die Moral/ die Botschaft des Buches, dass man immer die Kraft hat, sich zu ändern und Verzeihen eine einmalige Tugend ist. Auch die liebe zu Geschichten und Wörtern kommt wunderschön zur Geltung! *like* (Mehr dazu auf meinem Blog)
Ewiger Winter. Vielleicht hätte ich dieses Buch im Sommer lesen sollen, denn alleine auf den ersten Seiten bekam ich bei der Beschreibung der Lebenumstände von Emma eine Gänsehaut und musste mich ein wenig fester in die Decke einwickeln. Das Buch ist toll geschrieben, hat tolle Charaktere und die Geschichte an sich ist auch toll (gilt auch für das Märchen in der Geschichte). Punktabzug gab es, weil es keines dieser Bücher war, die mich an ihren Seiten festkleben und erst wieder loslassen, wenn ich am Ende angelangt bin.































