Die Sanfte
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Description
Eine junge Frau, die sich den Herrschaftsansprüchen über ihr Ich, den Ritualen von Macht und Unterwerfung in ihrer Ehe zu entziehen sucht; doch die »Sanfte« sieht keinen anderen Weg der Verweigerung als den freiwilligen Tod. Eine der psychologisch eindringlichsten Erzählungen Dostojewskijs.
Book Information
Posts
Was müssen Frauen alles ertragen?
Das Buch lag mir schwer im Magen, denn die gesamte Geschichte hat mir die Nackenhaare aufstellen lassen und sämtliche roten Fahnen wehte vor meinem geistigen Auge. Die Story passt auch in unsere heutige Zeit und der Blick des Ehemanns auf sich und das Leben ist einfach nur verwirrend und erschreckend. Die bedrückendste Stelle war jene, als sie lächelnd am Fenster stand bevor sie gesprungen ist. Sie hat für sich eine Lösung gefunden. Dies war für sie der einzige Ausweg. Traurig
kurzes, aber intensives Werk, das viele Themen aufwirft, darunter Machtgefälle in Beziehungen, die Rolle der Frau und die Differenz zwischen Wahrnehmung und Realität.
Die Hauptfigur versucht, seine viel jüngere Frau durch emotionale Distanz und Manipulation zu formen, anstatt ihr die Geborgenheit und Liebe zu geben, die sie nach einem Leben voller Leid so dringend braucht. Es ist herzzerreißend zu lesen, wie dieses junge Mädchen weiter klein gemacht wird – und da die Geschichte aus der Perspektive des Mannes erzählt wird, bleibt einem nur, sich von außen vorzustellen, was wirklich in ihr vorgeht. Trotz des schweren Inhalts lohnt es sich, das Buch zu lesen, weil es eindrucksvoll zeigt, wie fatal emotionale Kälte und Machtmissbrauch in einer Beziehung sein können.
Irgendwie bedrückend zu lesen. Der Erzähler ist sehr detailliert. Ich hätte gerne die Sicht der Frau gelesen. Es wird aber deutlich, dass sie kein einfaches Leben hatte. Der selbstsüchtige Mann (🚩) hat ihr schließlich den Rest gegeben. Ich fand es unbefriedigend, dass nicht klar wird, wieso die Frau sich umgebracht hat. Man kann es sich aber denken. Vielleicht wirkt die Geschichte gerade deshalb noch nach.
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Eine junge Frau, die sich den Herrschaftsansprüchen über ihr Ich, den Ritualen von Macht und Unterwerfung in ihrer Ehe zu entziehen sucht; doch die »Sanfte« sieht keinen anderen Weg der Verweigerung als den freiwilligen Tod. Eine der psychologisch eindringlichsten Erzählungen Dostojewskijs.
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Was müssen Frauen alles ertragen?
Das Buch lag mir schwer im Magen, denn die gesamte Geschichte hat mir die Nackenhaare aufstellen lassen und sämtliche roten Fahnen wehte vor meinem geistigen Auge. Die Story passt auch in unsere heutige Zeit und der Blick des Ehemanns auf sich und das Leben ist einfach nur verwirrend und erschreckend. Die bedrückendste Stelle war jene, als sie lächelnd am Fenster stand bevor sie gesprungen ist. Sie hat für sich eine Lösung gefunden. Dies war für sie der einzige Ausweg. Traurig
kurzes, aber intensives Werk, das viele Themen aufwirft, darunter Machtgefälle in Beziehungen, die Rolle der Frau und die Differenz zwischen Wahrnehmung und Realität.
Die Hauptfigur versucht, seine viel jüngere Frau durch emotionale Distanz und Manipulation zu formen, anstatt ihr die Geborgenheit und Liebe zu geben, die sie nach einem Leben voller Leid so dringend braucht. Es ist herzzerreißend zu lesen, wie dieses junge Mädchen weiter klein gemacht wird – und da die Geschichte aus der Perspektive des Mannes erzählt wird, bleibt einem nur, sich von außen vorzustellen, was wirklich in ihr vorgeht. Trotz des schweren Inhalts lohnt es sich, das Buch zu lesen, weil es eindrucksvoll zeigt, wie fatal emotionale Kälte und Machtmissbrauch in einer Beziehung sein können.








