Die Rätsel meines Großvaters

Die Rätsel meines Großvaters

Paperback
4.147

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Description

Der große Bestseller aus Japan über die heilende Kraft von Literatur

Der große japanische Bestseller über die junge Lehrerin Kaede und ihren demenzkranken Großvater geht in die zweite Runde. Zusammen lösen sie wieder allerlei große und kleine Rätsel mithilfe von Kriminalliteratur und werden am Ende selbst verstrickt in einen Fall.

In einer Reihe neuer spannender Fälle versuchen Kaede und ihr Großvater, mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie.

Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen?

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Paperback
Pages
352
Price
18.50 €

Author Description

Masateru Konishi, geboren 1965, arbeitet als Autor für Fernsehen und Radio. »Die Bibliothek meines Großvaters« ist sein erster Roman, der in Japan mit einem prestigeträchtigen Preis ausgezeichnet wurde. Das Buch, das zum Teil auf seinen eigenen Erfahrungen mit der Pflege seines demenzkranken Vaters beruht, war ein großer Bestseller in Japan und ist Teil einer Trilogie.

Posts

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All
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„Kaede gib mir doch mal bitte eine Zigarette“

Also erstmal fand ich das Buch wirklich mal etwas ganz ganz anderes. Es behandelt ein ungewöhnliches Thema und greift dabei eine interessante Krankheit auf, was die ganze Geschichte noch besonderer macht. Die Fälle beziehungsweise die Rätsel, die Kaede und ihr Großvater hier lösen, sind unglaublich spannend. Gleichzeitig sind sie richtig clever aufgebaut, sodass man als Leser selbst mitdenken möchte. Ich habe mich oft dabei erwischt, wie ich versucht habe, die Lösungen vor ihnen herauszufinden, was das Lesen noch intensiver gemacht hat. Ein kleines Highlight war für mich auch der wiederkehrende Satz des Großvaters. Immer wenn er sagte „Kaede gib mir doch mal bitte eine Zigarette“, wusste man sofort, jetzt wird es spannend 👀. Das hat irgendwie jedes Mal eine besondere Atmosphäre geschaffen. Was ich vorher leider nicht wusste ist, dass es sich um den zweiten Band handelt. Trotzdem kam ich gut in die Geschichte rein, aber genau deshalb steht für mich fest, dass ich den ersten Teil definitiv noch nachholen werde.

5

Sternebewertung fiktiv

„Die Rätsel meines Großvaters“ (Band 2) von Masateru Konishi hat mich deutlich mehr gepackt als der erste Teil. Vielleicht, weil man Kaede schon kennt. Vielleicht, weil dieser Fall einfach spannender ist. Oder weil alles ein bisschen runder wirkt. Ich finde, es liest sich wi ein Hörspiel. Wisst ihr was ich meine ? 😅 Man sitzt da, liest, kombiniert mit und ist irgendwie mittendrin. Kaede und ihr Großvater sind einfach ein besonderes Duo. Leider leidet er an Demenz. Und trotzdem in seinen klaren Momenten, kann er messerscharf ermitteln. Kaede ist stets aufmerksam, eng mit ihm verbunden und immer an seiner Seite. Eine ganz besondere Bindung, auch wie sie mit seiner Erkrankung umgeht hat mich sehr berührt. Immer wenn während er scheinbar den Faden verliert, findet er gleichzeitig Zusammenhänge, die anderen komplett entgehen. Das hat mich wieder total fasziniert. In Band 2 geht es gleich um mehrere Fälle aus Kaedes Umfeld. Dadurch bekommt die Geschichte mehr Tempo und Abwechslung. Auch das Umfeld wächst weiter. Misaki, die Freundin und Lehrerin, Iwata, der Kollege mit Potenzial für mehr und dann Shiki, der Schauspieler, exzentrisch, irgendwie schräg, aber genau dadurch spannend und ein enger Freund von Iwata. Und zum Schluss noch Suzu, die sich verflucht fühlt und gerade dann, wenn man glaubte, jetzt kommt der Abschied, endet die Geschichte mit einem Cliffhanger eigentlich. Denn das Ende lässt insgesamt auf den dritten und letzten Abschlussband hoffen. Was mich emotional erreicht und auch zum schmunzeln gebracht hat, war wieder die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Seine Erinnerungen an seine Frau und ihr Zeit in London. Seine Sehnsucht, gedanklich nochmal dorthin zu reisen, nur diesmal eben gemeinsam mit Kaede. Ein schöner und friedlicher Gedanke zu wissen, dass er diese Träumerei sehr genießt. Insgesamt war dieses Band spannender, runder und emotional stärker als Band 1. Und für mich definitiv ein Teil, der Lust auf den Abschluss macht.

4

Überraschende Rätsel und emotionale Momente machen das Buch zu etwas ganz Besonderem

Inhalt: Auch im zweiten Band begleiten wir Kaede und ihren Großvater, der auf seine ganz eigene Art selbst die rätselhaftesten Fälle löst. Während verschiedene Geheimnisse und Verbrechen aufgeklärt werden, rückt zugleich die persönliche Ebene immer stärker in den Mittelpunkt. Zwischen ungewöhnlichen Lösungsansätzen, leisen Zwischentönen und emotionalen Momenten entfaltet sich eine Geschichte, die nicht nur vom Rätseln lebt, sondern auch von den Beziehungen der Figuren. Eigene Meinung: Der Einstieg ist mir wieder unglaublich leicht gefallen. Der Schreibstil von Masateru Konishi ist ruhig, flüssig und gleichzeitig sehr einnehmend. Man fliegt förmlich durch die Seiten, ohne es richtig zu merken. Dabei lebt das Buch weniger von klassischer Spannung, sondern vielmehr von den Gedankengängen, den Rätseln und den Momenten zwischen den Figuren. Die einzelnen Fälle waren wieder sehr abwechslungsreich. Einige Auflösungen haben mich wirklich überrascht. Die Herangehensweise des Großvaters ist dabei jedes Mal aufs Neue faszinierend, auch wenn sie manchmal ungewöhnlich wirkt. Ein Punkt hat mich allerdings etwas aus der Geschichte gerissen, da er für mich nicht ganz nachvollziehbar beziehungsweise etwas unrealistisch war. Das war aber eher eine kleinere Schwäche in einem ansonsten sehr stimmigen Gesamtbild. Was dieses Buch für mich besonders gemacht hat, ist die emotionale Tiefe. Die Entwicklung von Kaede und die Beziehung zu ihrem Großvater stehen immer stärker im Fokus. Gerade im Hinblick auf seinen Gesundheitszustand gab es Momente, die mich sehr berührt haben und mir wirklich nahe gegangen sind. Auch die Figuren entwickeln sich weiter. Während ich mit manchen Charakteren zwischendurch meine Schwierigkeiten hatte, fand ich andere umso spannender. Kaede ist mir dabei besonders positiv aufgefallen, da sie zunehmend eigenständiger handelt und zwischen den Zeilen versteht, was von ihr erwartet wird. Fazit: Eine ruhige, besondere Fortsetzung, die weniger durch Action, sondern durch kluge Rätsel, leise Zwischentöne und emotionale Tiefe überzeugt. Wer bereit ist, sich auf die Erzählweise einzulassen und zwischen den Zeilen zu lesen, wird hier eine berührende und zugleich spannende Geschichte finden. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band und habe gleichzeitig ein wenig Angst davor, was noch kommen wird.

5

Emotional, fesselnd und mit viel japanischem Flair

„Die Rätsel meines Großvaters“ von Masateru Konishi geht in die zweite Runde mit vielen neuen Rätseln und Geheimnissen die gelüftet werden. Das Cover ist sehr schön und passend perfekt zu Band 1 🤩 Mir hat „Die Bibliothek meines Großvaters“ schon sehr gut gefallen und ich habe inzwischen gehört, dass es wohl eine Trilogie ist. Der Schreibstil von Masateru Konishi ist wie gewohnt flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Kaede und ihr Großvater lösen wieder einige spannende und geheimnisvolle Kriminalfälle, dabei leider er am Lewy-Körper-Syndrom, eine seltene Art von Demenz. Trotz der vielen humorvollen Momente ist das Buch auch sehr tiefgründig, emotional und lädt zum nachdenken ein. „Die Rätsel meines Großvaters“ ist ein berührender und fesselnder Roman mit viel japanischem Flair. Mir gefällt diese Reihe wirklich gut und ich bin sehr gespannt auf Band 3.

5

Gelungene Fortsetzung

Ich war gespannt, ob "Die Rätsel meines Großvaters" an den großartigen ersten Band der Reihe anknüpfen kann. Und das kann er eindeutig. Thematisch geht es, wie schon im ersten Band um verschiedene mysteriöse Sachverhalte, die dem an Levi - Körper- Demenz erkrankten Großvater von Kaede berichtet werden und zu denen er die Lösung findet. Der Schreibstil zieht den Leser in den Bann. Die Geschichte fließt nur so dahin. Allerdings wird sie dabei nicht langweilig. Es ist regelrecht eine Freude, sich die ausschweifenden Erläuterungen von Kaede's Großvater zu Gemüte zu führen. Außerdem gibt es auch in diesem Buch noch einige Wendungen, die so nicht vorhersehbar waren. Der Autor spielt anscheinend gerne mit dem Leser. Die Charaktere wirken der Reihe durch authentisch, obwohl einige nicht ganz so sympathisch rüberkommen. Besonders den Großvater hat der Autor detailliert ausgearbeitet. In diesem Band erfährt man mehr über seine Erkrankung und welches Ausmaß sie annehmen kann. Man merkt direkt, dass sich der Autor mit dieser Art von Krankheit auskennt. Dies schafft gleich noch einen viel authentischeren Rahmen. Da es sich bei der Reihe um eine Trilogie handelt, bin ich schon sehr gespannt auf den dritten Band.

5

"Die Rätsel meines Grossvaters" von Masateru Konishi lebt von den täglichen Geschehnissen des Umfeldes von Kaede und ihrem an Demenz erkrankten Grossvaters, der in wachen Momenten eine einzigartige Kombinationsgabe hat und somit mysteriöse Fälle aufklären kann. Ich mag dieses Buch mit seinen liebenswerten Charakteren, die mich in ihre ganz eigene Welt eingeladen haben, um mir mit Spannung, Humor und Achtsamkeit gezeigt haben, wozu und warum Menschen zu vielem fähig sind und das die eigene Lebensgeschichte auch mit kleinen Umwegen lebenswert ist. ~~~ Meine klare Leseempfehlung 5/5⭐️ für noch viele Leser*innen. ~~~ Inhalt: In einer Reihe neuer spannender Fälle versuchen Kaede und ihr Großvater, mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie. Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen? ~~~ #buchvorstellung #buchtipps #buchempfehlung #lesenswert #lesehighlight Danke an @kiwi_verlag

4

Lesenswert

Mir hat das Buch ziemlich gut gefallen. Vor allem die kleinen Rätsel in jedem Kapitel waren exzellent. Ich muss auch zugeben, dass sich meine Art zu lesen (zumindest bei diesem Roman) komplett veränderte. Es war, als ob ich aufmerksamer wurde. Bedacht auf das noch so kleinste Detail zu achten, um ja nichts zu verpassen und um Zusammenhänge herzustellen. Das Setting hat mir gut gefallen und ich mochte den von Spannung geladenen Kriminalfall in Verbindung mit dem Handlungsstrang rund um den Großvater. Ich bin dem Autor auch dankbar, dass er mir beim Lesen einen Einblick in die japanische Kultur gewährte. Die Charaktere sind alle wunderbar und in dem sehr bildhaft geschriebenen Roman gab es nie jemanden, den ich nicht mochte. Okay vielleicht den Mörder, Aber auch diese Figur war interessant und es wurde nicht langweilig. Ich mochte diesen zweiten Band und sollte dringend Band 1 lesen. Dieser Roman hat mir unerwartet gut gefallen. Fazit Die Rätsel meines Großvaters hat bei mir Spuren hinterlassen. Denn das Ende war berührend und hat mich mehr getroffen als ich dachte. Denn zum Schluss fühlte ich noch mehr als sonst, wie viel mir Bücher bedeuten und warum sie es tun. Auch wenn es kein Highlight ist, ist es ein Buch, dass mich zur Ruhe kommen ließ Deswegen möchte ich es euch ans Herz legen.

Lesenswert
4

Wenn Erinnerungen zu Rätseln werden und Geschichten Trost spenden

Zwischen vergilbten Buchseiten, leisen Erinnerungen und zarten Spuren der Vergangenheit entfaltet sich eine Geschichte, die sich wie warmer Tee an einem grauen Tag anfühlt. Kaede und ihr Großvater bewegen sich durch ein Geflecht aus Rätseln, das nicht nur Geheimnisse anderer Menschen berührt, sondern auch die eigene Zerbrechlichkeit sichtbar macht. Literatur wird hier zum Schlüssel, der Türen öffnet, die längst verschlossen schienen. Sanfte Melancholie begleitet jede Begegnung, während kleine Detektivfälle fast beiläufig tiefe menschliche Fragen aufwerfen. Besonders berührend wirkt die Darstellung des Großvaters, dessen Erinnerungen wie lose Puzzleteile durch die Handlung treiben. Trotz der Demenz bleibt seine Weisheit spürbar, manchmal verschleiert, manchmal glasklar. Genau diese Mischung aus Unsicherheit und Wärme erzeugt ein leises, emotionales Soggefühl. Mit jeder gelösten Spur wächst die Nähe zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Fälle sind ruhig erzählt, aber voller Bedeutung, sodass selbst unscheinbare Momente lange nachhallen. Einige Wendungen lassen sich erahnen, doch die emotionale Wirkung bleibt stark. Am Ende bleibt ein Gefühl von Hoffnung, getragen von Geschichten, die heilen, verbinden und Erinnerungen bewahren.

Wenn Erinnerungen zu Rätseln werden und Geschichten Trost spenden
5

Ein Buch zum Wohlfühlen und abschalten

Leider habe ich den ersten Teil noch nicht gelesen und habe mit dem zweiten Buch gestartet. An einigen Stellen hat sich gezeigt, dass es etwas leichter ist, wenn man die Bücher in Reihenfolge liest, ist aber nicht zwingend erforderlich. Das Buch schafft eine Wohlfühlatmosphäre, die perfekt zum Abschalten ist. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater, dieser ist an Demenz erkrankt und sein Gesundheitszustand verschlechtert sich. Die beiden lösen gemeinsam Rätsel aus ihrem Umfeld. Danach ist auch das Buch aufgebaut. Man kann miträtseln und schauen, ob man auf die richtige Lösung kommt. Zum Abschalten nach einem langen Tag ist dieses Buch gut geeignet. Klare Leseempfehlung von mir.

5

»Die Rätsel meines Großvaters« hat mich auch im zweiten Teil wieder komplett abgeholt.

»Die Rätsel meines Großvaters« hat mich auch im zweiten Teil wieder komplett abgeholt. Ich habe die Fortsetzung sehr genossen und bin direkt wieder in die Geschichte eingetaucht. „Solange ich nur ein Buch habe, kann ich in zehn Sekunden an jeden Ort der Welt, in jede beliebige Zeit fliegen“… (S.321) Schon optisch ist das Buch ein Highlight. Das Cover ist erneut wunderschön gestaltet und der Farbschnitt macht es zu einer echten Augenweide im Regal. Um was geht’s?: Kaede ist Lehrerin und liebt es, gemeinsam mit ihrem Großvater Rätsel zu lösen. Trotz seiner besonderen Form der Demenz ist er geistig oft noch erstaunlich klar und hilft mit seiner außergewöhnlichen Kombinationsgabe bei mysteriösen Fällen. Doch während sie gemeinsam versuchen, Geheimnisse zu entschlüsseln, verschwimmen für ihn immer mehr Realität und Fantasie. Gleichzeitig kämpft Kaede mit ihrer eigenen Vergangenheit und sucht zwischen all den Rätseln auch nach Heilung für sich selbst. Der ruhige, warmherzige und angenehme Schreibstil hat mich sofort gefesselt. Ich habe Seite für Seite mitgerätselt und war total in Kaedes Entwicklung vertieft. Ich fand sie unglaublich gelungen und feinfühlig beschrieben. Besonders berührend fand ich den Großvater. Er leidet an einer besonderen Form der Demenz. Klingt schwer, habe ich aber überhaupt nicht so empfunden. Zeitweise begibt er sich auf eine Art Zeitreise, das fand ich wirklich gut beschrieben. Themen wie Familie, Freundschaft, Liebe und auch Trauer geben der Geschichte eine ganz besondere emotionale Tiefe. Diese Mischung aus spannenden Rätseln, Emotion und Tiefe hat mir richtig gut gefallen. Ein leiser, kluger Roman, der lange nachhallt.

»Die Rätsel meines Großvaters« hat mich auch im zweiten Teil wieder komplett abgeholt.
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Ein ruhiger Roman zum Miträtseln, der mich nicht ganz überzeugen konnte

Kaede arbeitet als Lehrerin und verbringt viel Zeit damit, gemeinsam mit ihrem an Demenz erkrankten Großvater Rätsel zu lösen. Leider konnte mich auch der zweite Band der Reihe nicht vollständig überzeugen, auch wenn er mir insgesamt etwas besser gefallen hat als der erste Teil. Der Einstieg in die Geschichte ist mir aber dieses Mal recht leicht gefallen. Wie schon im Vorgänger dreht sich auch hier alles um das Lösen von Kriminalfällen, wobei diesmal Bezüge zu den Klassikern von Alfred Hitchcock eingebaut sind. Besonders hervorzuheben ist die außergewöhnliche Fähigkeit des Großvaters, Rätsel zu lösen allerdings nur in den Momenten, in denen seine schwere und spezielle Art der Demenz es zulässt. Die Rätsel selbst haben mir gut gefallen, und die Grundidee des Romans finde ich gelungen. Die Sorgen und den liebevollen Umgang, den Kaede ihrem Großvater entgegenbringt haben mich bewegt. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt nicht ausreichend fesseln. Mir fehlte es an inhaltlicher Tiefe, und an einigen Stellen waren die Beschreibungen für meinen Geschmack zu ausführlich. Dadurch ließ meine Motivation beim Lesen gelegentlich nach. Insgesamt hat mich auch dieser Band nicht vollständig erreicht. Trotzdem würde ich das Buch Lesern empfehlen, die Freude daran haben, gedanklich nach Japan zu reisen und gemeinsam mit den Protagonisten zu rätseln.

Ein ruhiger Roman zum Miträtseln, der mich nicht ganz überzeugen konnte
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Meinung: Nachdem mir bereits der erste Teil so gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf diesen Band entsprechend groß und ich wurde auf ganzer Linie belohnt. Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich wieder völlig verzaubert. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist seine leise, warme Erzählweise. Es ist kein Roman, der mit Spannung und Tempo überwältigt vielmehr entfaltet er seine Wirkung ganz sanft, fast unaufdringlich. Genau diese ruhige, gemütliche Atmosphäre hat mich sofort eingefangen und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist dabei wunderbar flüssig und angenehm, sodass ich mich beim Lesen vollkommen fallen lassen konnte. Am meisten berührt hat mich jedoch die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Inmitten ihres eigenen, fordernden Alltags nimmt sie sich Zeit für ihn und diese gemeinsamen Momente sind voller Wärme, Fürsorge und leiser Zuneigung. Ihre Verbindung wirkt so echt, so nahbar, dass ich beim Lesen oft innehalten musste. Besonders die Darstellung seiner Lewy-Körper-Demenz ging mir sehr nahe. Dieses Wechselspiel aus Klarheit und Verwirrung, aus Nähe und schmerzlicher Distanz, wurde unglaublich feinfühlig eingefangen und hat der Geschichte eine tief bewegende emotionale Ebene verliehen. Auch die Kriminalfälle fügen sich auf eine ganz eigene Weise in die Handlung ein. Es geht weniger um klassische Spannung als vielmehr um das gemeinsame Nachdenken, Beobachten und Verstehen. Dieses ruhige Rätseln hat für mich einen besonderen Reiz entfaltet vor allem durch die literarischen Bezüge, die der Großvater immer wieder einbringt. Diese Verbindung von Literatur und Krimi verleiht dem Buch eine ganz eigene, fast schon poetische Note. Die kleinen Einblicke in die japanische Kultur haben das Ganze für mich zusätzlich bereichert. Sie wirken nie aufgesetzt, sondern fügen sich ganz natürlich in die Geschichte ein und lassen das Setting lebendig und greifbar werden. Auch die Nebenfiguren tragen ihren Teil dazu bei sie bekommen Raum, wirken authentisch und machen die Welt dieses Buches noch vielschichtiger. Absolute Leseempfehlung

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4

Wieder rätseln mit viel Charme und Atmosphäre

Ich muss sagen, einen zweiten Band hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Trotzdem war es schön, wieder zu Kaede und ihrem Großvater zurückzukehren und gemeinsam mit ihnen zu rätseln. Wie schon im ersten Teil ist es wieder eine Mischung aus Kaedes Alltag und den Fällen, die ihr Großvater auf seine ganz eigene, kluge und logische Weise löst. Genau dieses Zusammenspiel macht den besonderen Charme der Geschichte aus. Dieses Mal spielt Hitchcock eine größere Rolle, was ich eine spannende Ergänzung fand. Für Fans seiner Werke ist das auf jeden Fall ein schöner Bonus. Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und vor allem die japanische Lebensweise kam für mich sehr stimmungsvoll rüber. Diese ruhige, besondere Atmosphäre ist einfach etwas, das die Geschichte trägt und für mich den größten Reiz ausmacht. Auch wenn mir der erste Band insgesamt etwas besser gefallen hat, war es dennoch ein schönes Wiedersehen mit den Figuren und eine angenehme Fortsetzung.

4

Nach den schockierenden Erlebnissen ihres letzten großen Falles haben Kaede und ihr geliebter Großvater mit dem Spitznamen Himonya-san trotz allem nicht die Freude an spannenden Rätseln verloren. Dieses Mal untersuchen sie zum Beispiel eine mysteriöse Reihe von Suiziden oder den Fall des verschwundenen Weihnachtsmanns. Doch Kaede muss sich auch fragen, ob die Demenzkrankheit ihres Großvaters nicht bald zu weit fortgeschritten sein wird, um dieses gemeinsame Hobby noch weiterzuführen. „Die Rätsel meines Großvaters“ ist der zweite Band der Reihe um Kaede und ihren Großvater aus der Feder von Masateru Konishi, der als Autor für Fernsehen und Radio arbeitet. Die Reihe ist als Trilogie angelegt und verarbeitet Erfahrungen, die Konishi bei der Pflege seines demenzkranken Vaters gesammelt hat. Die deutsche Übersetzung des Romans stammt von Karina Hermes. Die Struktur der einzelnen Handlungssegmente ist immer ähnlich: Kaede präsentiert ihrem Großvater einen neuen Fall und dieser löst ihn allein durch logisches Kombinieren und aus den Hinweisen, die er von der Schilderung der Ereignisse erhält. Diese Art, ein Rätsel zu lösen, ist vielleicht nicht unbedingt immer stimmig, aber ich persönlich empfinde das auch nicht als den zentralen Kern der Romane. Für mich geht es umso mehr um die Lewy-Körper-Demenz des Großvaters, die ihn zeitweise unter Halluzinationen und Verwirrung leiden lässt; er beweist aber gleichzeitig, dass sein Verstand immer noch messerscharf ist und er die Empathie besitzt, sich in andere Menschen einzufühlen. So lösen Kaede und er einige sehr persönliche Fälle in diesem gelungenen zweiten Band. Kaedes Freund Iwata beschäftigt das Schicksal seinen verschwundenen Vaters, Shiki – ihr anderer Freund – verhält sich seit einiger Zeit seltsam und eine Suizidwelle, die scheinbar etwas mit Alfred Hitchcocks Filmen zu tun hat, gibt der Polizei Rätsel auf. Besonders berührt hat mich der Fall um Suzu, die sich verflucht fühlt und den Großvater um Hilfe bittet – wow, was für eine Wendung! Ich bin schon sehr gespannt auf den dritten und letzten Band, auch wenn ich Kaede und ihren Großvater noch nicht verlassen möchte.

3

Gelungene Fortsetzung

Die Rätsel meines Großvaters schließt an den Vorgänger Die Bibliothek meines Großvaters an. Kaede kümmert sich weiterhin um ihren demenzkranken Großvater. Gemeinsam lösen sie Rätsel, die ihm helfen, mit der Krankheit umzugehen. Aufhänger aller Rätsel ist diesmal Alfred Hitchcock. Den ersten Band fand ich ganz nett zu lesen, fand die Fälle aber irgendwann repetitiv. Diesmal fand ich es etwas besser, wobei dies vermutlich an der Verbindung zu Hitchcock lag, dessen Filme ich sehr mag. Ich fand es tatsächlich faszinierend, wie der Autor es schafft, immer wieder eine andere Verbindung zu ihm herzustellen. Insgesamt ist das Buch eine gelungene Fortsetzung. Wer den ersten Band mochte, wird hier nicht enttäuscht. Die übrigen sollten dem Buch eine Chance geben.

4

Eine stabile Fortsetzung mit sehr sentimentalen Momenten. Etwas schwächer als der 1. aber trotzdem schön😍

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Für alles die es gemütlich mögen

Der erste Teil war schon Mega schön . Und auch der zweite hat nicht enttäuscht . Voller Emotionen gemütlich und ein wenig Spannung !

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Wohlfühlkrimi mit Herz: Masateru Konishi überzeugt durch ruhige Töne & tiefgründige Charaktere. Ein Muss für Fans sanfter Kriminalfälle! ⭐⭐⭐⭐

Ruhiger Wohlfühlkrimi mit viel Herz und Tiefgang Auch im zweiten Band der Reihe von Masateru Konishi begleiten wir Kaede und ihren an Demenz erkrankten Großvater, der trotz seiner Krankheit immer wieder mit einer beeindruckenden Kombinationsgabe bei der Lösung verschiedener Kriminalfälle bzw. Rätsel hilft. Und dann ist da noch das eigene Trauma, dass Kaede zu überwinden hofft. Wie schon im ersten Band hat mir auch diesmal die Mischung aus Roman und Krimi sehr gut gefallen. Mit seinem angenehmen und ruhigen Schreibstil sorgt Masateru Konishi dafür, dass sich dieses Buch sehr entspannt lesen lässt und dabei eine gemütliche Atmosphäre entsteht. Genau dadurch hebt sich dieser Roman von den klassischen, actionreichen Krimis ab. Auch die Figuren bekommen genügend Raum, sich weiterzuentwickeln. Dazu zählen nicht nur die Figuren, die wir bereits aus dem ersten Band kennen. Auch den neu eingeführten Figuren wird entsprechend Raum gegeben. Die Demenzerkrankung des Großvaters ist dabei stets präsent und verleiht der Geschichte eine zusätzliche emotionale Ebene. Es gab diese Momente, wo ich mir etwas mehr Spannung und Tempo gewünscht hätte, dennoch hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Wer ruhige Krimigeschichten mit viel Atmosphäre und Charakterentwicklung mag, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Um die Beziehungen zwischen den Figuren und auch Teile des Handlungsstranges besser verstehen zu können, empfehle ich unbedingt mit dem ersten Band der Reihe zu beginnen. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Teil.

4

Cover, Schreibstil, Inhalt und Fazit Ich finde das Cover ist wieder wunderschön und passt perfekt zur Geschichte. Dieses Mal ist der Opa von Kaede zu sehen und die farbliche Gestaltung passt so gut. Ich mag die Aufteilung der Kapitel sehr gerne und wie alles aufgelöst wird. Ich würde euch empfehlen, die Reihe in der vorgesehene Reihenfolge zu lesen. Die Geschichten bauen aufeinander ein bisschen auf und die Charaktere finden sich hier wieder. Die vielen kleinen und großen Rätsel hier machen, die Story wieder richtig spannend und ich fand es toll mit den beiden auf Spurensuche zu gehen. Das Ende war wieder der krönenden Abschluss genau wie bei Band 1 und es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt sagen weil das spoilern könnte. Ich kann nur sagen, hier lernte ich die Charaktere noch mal etwas besser kennen und das Setting ist wieder ein Traum. Wir befinden uns noch immer in Japan und im Haus von Kaedes Opa. Ich kann euch diesen Teil ebenfalls wieder empfehlen und freu mich wenn es weitergeht.

5

Auch in Japan werden Kriminalfälle gelöst.

Das ist der zweite Teil der Reihe von Masateru Konishi. Für mich ist es eine weitere Reise nach Japan, diesem fremden Land mit seiner Einzigartigkeit. Auch in diesem Buch, dass von Karina Hermes übersetzt wurde, geht es typisch japanisch zu. Man wird in die gebräuchlichen Anreden der Menschen dort von Beginn an eingebunden, spürt, wie vorsichtig Kaede, die Enkelin des Großvaters mit ihm umgeht und doch von seinem Selbst profitiert. Sie möchte gehalten, gestützt werden, möchte seine Erfahrungen und Weisheit noch eine ganze Zeitlang mitnehmen, obwohl der an einer speziellen Demenz leidet. Dennoch hat man das Gefühl, in den Phasen, wo der ältere Herr die Geschichten umrahmt, seine Erfahrungen mit der nächsten Generation teilt und dem Tatgeschehen die richtige Richtung gibt, dass alles genau vorherbestimmt ist. Kaede nimmt uns mit in ihre Zeit, ihre Erfahrung, ihre Vorgehensweise und doch hat sie viel von ihrem Großvater bereits aus diesem vorangegangenen Schuhen mitgenommen. Berühmtheiten wie Hitchcock und seine kriminalistischen Fähigkeiten werden nicht nur beleuchtet, sondern werden u.a. auch zuhilfe genommen, um diesen Fall zu lösen. Für mich eine gelungene japanisch-deutsche „Zusammenarbeit“ auf eine rührende Art und Weise. Es macht Lust, beiden zu folgen, um diese Geschichte so zu vollenden, dass jeder von ihnen beiden vom anderen profitiert. Ein leises 5/5 Sterne Gefühl für diese harmonisch kriminalistische Aufarbeitung eines Mordes im Land der aufgehenden Sonne.

5

Ein toller Folgeband!

Für mich war das ein sehr gelungener Folgeband! Zu Beginn musste ich mich erst auf das Buch einstellen. Denn es legt schon einen anderen Fokus. Der erste Band war für mich hauptsächlich emotional, weil mich die Geschichte so faszinierte. Demenz ist ein sehr schwieriges Thema und hat so viele Facetten, diese besondere Form sowieso. Der zweite Band war wirklich toll. Er hat die äußerst intelligente Denkweise des Großvaters gezeigt und hat auch deutlich gemacht, dass Nähe und Vertrautheit durch Verstehen passiert. Die Enkelin und der Großvater haben eine gute Beziehung zueinander und sie ist geprägt von Liebe und Respekt. Dennoch ist dieses Buch kein Kitsch. Es zeigt, dass Liebe auch durch das Verstehen des anderen passiert. Als Ärztin hat mich die Szene mit der Ärztin besonders gerührt und ich kann nur sagen, dass sich diese liebevolle und positive Herangehensweise alle Ärzt:innen mehr zu Herzen und als Beispiel nehmen sollten. Ich kann dieses Buch absolut empfehlen, deshalb bekommt es 5 Sterne. Das Buch ist nicht nur für Angehörige von Demen- Erkrankten, aber diese finden sicher besonders viele gute Momente in diesen Büchern. Ich kann das Buch allen empfehlen, denn ob wir wollen oder nicht mit Demenz wird jeder von uns früher oder später zu tun haben und das kann ein aufmunterndes, positives Buch sein, das zeigt, dass Beziehung auf so vielen Ebenen weiterhin stattfinden kann.

Ein toller Folgeband!
5

Kaede. Gib mir doch mal eine Zigarette..

Und schon taucht der Großvater ab um das nächste Rätsel zu lösen. Diesmal war das Buch persönlicher, dadurch das wir alle Protagonisten aus dem ersten Teil kannten, konnten sie jetzt in den Rätsel verstrickt sein. Man lernt alle noch etwas besser kennen und es war wieder sehr spannend geschrieben. Ich wusste am Anfang nicht wie das jeweilige „Rätsel“ ausgeht und das sie Kapitel übergreifend waren, fand ich persönlich super.

5

»Kaede. Gib mir doch mal eine Zigarette ...«

Die Liebe zu Krimis, die Kaede und ihr Großvater sich teilen, ist auch im zweiten Band deutlich spürbar 🔎📚 Wie im ersten Band hilft die Demenzerkrankung von Kaedes Großvater dabei, Informationen bildlich, in einer Art Visio, vor sich zu sehen. Gemeinsam mit Polizisten und alten Freunden lösen die beiden weitere Rätsel und sogar echte Kriminalfälle. Besonders beeindruckend ist dabei die Gabe von Kaedes Großvater. Vor allem, weil sie sich nicht konstruiert anfühlt, sondern völlig natürlich wirkt. Der Einstieg ist mir nicht schwer gefallen, da ich mich im ersten Band bereits an den Schreibstil gewöhnen konnte und auch einige japanische Begriffe kannte 🇯🇵 Wie schon im ersten Band finde ich die Kapitel recht lang. Kürzer würden sie mir persönlich besser gefallen, da ich das einfach so gewohnt bin. Aber vielleicht würde das auch die Ruhe, die das Buch trotz aller Spannung ausstrahlt, verringern. Wenn man die Worte von Masateru Konishi liest, fühlt man sich wie ein kleines Mäuschen, das neben den Menschen sitzt und klammheimlich lauscht 🐭✨ Es war schön zu sehen, dass die Bekanntschaften aus dem letzten Buch zu richtigen Freundschaften geworden sind 🤝. 🥹 Tatsächlich kam mir die Liebesgeschichte etwas zu kurz. Der erste Band endete mit einem Gespräch zwischen Kaede und ihrem Opa, in dem sie ihm alles über Iwata und Shiki erzählte. Ich hatte stark gehofft, dass in diesem Buch das Liebesrätsel gelöst wird 💌 Doch genau das bleibt weiterhin offen – ein weiterer Cliffhanger! Auch wenn Kaede inzwischen weiß, wen sie liebt, müssen wir noch warten … Vor allem Kapitel 3 und 4 waren voller Spannung, und ich war völlig an das Buch und seine Worte gefesselt 📖✨Doch neben der Spannung habe ich auch viel Trauer und Mitgefühl für Kaedes Opa empfunden. Ich mag mir kaum vorstellen, wie viel Leid er durch den Verlust seiner Tochter und seiner Ehefrau ertragen musste 💔 ⚠️ Vorsicht, kurzer Spoiler – kann übersprungen werden ⚠️ Wenn man den Hintergrund des Autors kennt, berührt das letzte Kapitel noch mehr. Die Demenzerkrankung von Kaedes Opa wird im Buch meist eher positiv dargestellt. Sie lässt ihn zeitweise vergessen, dass sowohl seine Tochter als auch seine Frau verstorben sind. Außerdem unterstützt sie ihn dabei, die Kriminalfälle zu lösen, indem er Informationen bildlich vor sich sieht. Bei Misakis Oma ist dies jedoch ganz anders. Sie konstruiert Horrorvorstellungen, die ihr große Angst machen 😢. Ich finde es sehr wichtig, dass der Autor auch diese Seite zeigt, denn sie darf nicht in Vergessenheit geraten. ⚠️ Spoiler vorbei ⚠️ Für mich war es wie ein Heimkommen oder ein Treffen mit guten alten Freunden 🫶🏻📚 Dieser Band hat mir sogar noch ein wenig besser gefallen als der erste, deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung! Ich hoffe sehr, dass wir noch einmal in den Genuss kommen dürfen, gemeinsam mit Kaede und ihrem Großvater auf Zeitreise zu gehen und dass Kaede dabei endlich ihren kirschblütenfarbenen Mantel tragen kann ⏳🧳 🌸👘

5

Ein Rätselkrimi, der eigentlich viel mehr ist. 🧩

Was war das bitte?! Ich bin durch die Seiten geflogen und habe das Buch in einer Nacht beendet. Mich hat nicht nur das Knobeln abgeholt, sondern vor allem die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Zwischen Rätseln, Erinnerungen und Vergänglichkeit steckt hier unglaublich viel Herz. Ein Buch, das zeigt, dass Geschichten nicht laut sein müssen, um lange nachzuhallen.

3

"Die Rätsel meines Großvaters" ist der zweite Band einer Trilogie und knüpft fast nahtlos an den Vorgänger an. Man sollte diesen also schon gelesen haben, um der Geschichte vollständig folgen zu können, denn man wird ohne große Einführung direkt ins Geschehen geworfen. Bei dem Buch handelt es sich um eine Mischung aus Kriminalroman und Familiengeschichte. Zusammen mit ihrem an Demenz erkrankten Großvater ermittelt Lehrerin Kaede in vier neuen und mysteriösen Fällen. Bei dem Großvater wechseln sich immer mehr lichte Momente und Halluzinationen ab. Diese helfen dem Großvater aber bei der Lösung verschiedener Kriminalfälle, die ihm zugetragen werden. Oft findet er Parallelen zu berühmten Büchern und Filmen, die ihm den entscheidenden Hinweis zur Lösung der Rätsel liefern. Allerdings sind manche Gedankengänge einfach nicht wirklich nachvollziehbar. Es war für mich dadurch kein Buch, bei dem man selbst miträtseln konnte. Dazu kommt, dass der Plot oft zwischen den Kriminalfällen springt und die Geschichte durch sehr fragmentiert und episodenhaft wirkt. Das passt natürlich gut zum mentalen Zustand des Großvaters, ist aber nicht für jeden etwas! Fazit: Meiner Meinung nach nur etwas für große Fans von klassischer Kriminalliteratur und japanischer Kultur.

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