Die Priesterin von Avalon

Die Priesterin von Avalon

by Marion Zimmer Bradley·Book 3 of 4
Softcover
3.734
HohepriesterinMerlinChristentumProphezeiung

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Description

Helena ist die Tochter der Hohepriesterin von Avalon. Ihr wird prophezeit, dass sie einst am Wendepunkt der Zeiten die Brücke zwischen zwei Welten schlagen wird. Als Kind wird sie am Hof ihres Vaters nach den Sitten der Römer aufgezogen,
aber im Jahre 259 kehrt sie nach Avalon zurück, um dort die Mysterien der Göttin zu hüten. Bald werden ihre magischen Kräfte deutlich. In einer Vision erblickt Helena das Gesicht eines Römers, Constantius. Er ist der Mann, den sie lieben wird.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
496
Price
10.30 €

Author Description

Marion Zimmer Bradley, 1930 in Albany, New York geboren, erlangte als Autorin von Fantasyromanen Weltruhm. Besonders ihre Romane der Avalon-Tetralogie mit »Die Nebel von Avalon«, »Die Wälder von Albion«, »Die Herrin von Avalon« und »Die Priesterin von Avalon« wurden zur Lieblingslektüre für Generationen von Lesern. Marion Zimmer Bradley starb am 25. September 1999 in ihrem kalifornischen Wohnort Berkeley.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
90%
20%
18%
21%
95%
98%
74%
66%
N/A
99%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
84%
38%
74%
79%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple0%
Complex100%
Moderate0%
Bildhaft (100%)Poetisch (100%)Außergewöhnlich (100%)

Posts

4
All
4

Für mich einer der besseren Bände der Avalon Saga

3.5

Als ich klein war, hab ich den TV-Mehrteiler „Die Nebel von Avalon“ geliebt. Leider habe ich bislang vergeblich nach den Büchern gesucht. Nun ist mir vor knapp 10 Tagen dieser Roman in die Hände gefallen. Er wurde ja nicht mehr von Marion Zimmer Bradley vollendet und einige User*innen hier haben geäußert, dass man das merkt. Da ich keinerlei Vergleich habe, kann ich das nicht beurteilen. Aber es fiel mir auf, dass die Handlung sich gegen Ende doch arg zog und die Verbindung zur britischen Folklore immer dünner wurde. Das fand ich sehr schade, sodass ich nun doch nachträglich nur 3,5 Sterne vergeben kann. Außerdem sei angemerkt, dass das Buch einige Leser*innen sprachlich abschrecken könnte, da es teilweise zwischen Plastizität und Schnellabhandlung schwankt.

2

Konnte mich nicht abholen

Eigentlich schade, da ich die Grundidee doch sehr gut fand. Leider bin ich kickt reingekommen, ich fand es sprachlich schwierig und auch etwas holprig zu lesen. Insgesamt auch leider langweilig und nicht authentisch genug, bei manchen Handlungen konnte ich es null nachvollziehen. Mit den Charakteren bin ich auch nicht wirklich warm geworden, der rote Faden war nicht da. Leider keine Empfehlung von mir

Konnte mich nicht abholen
3

Marion Zimmer Bradley hat mit der Reihe um Avalon ein gewaltiges Epos geschaffen, das sich nicht nur durch die zart zwischen den Zeilen erwähnten Wiedergeburten der Hauptcharaktere verbinden lässt, sondern auch ihren unvergleichlichen Stil. "Die Priesterin von Avalon" ist indes zwar teils ihr Werk, aber nach ihrem Tod von Diana L. Paxson fertig gestellt, ähnlich wie auch die Ahnen von Avalon. Das merkt man. Es fehlt dem Buch etwas. Ich habe eine Weile gegrübelt und bin schließlich darauf gekommen, dass es die Beziehung zwischen Frauen ist, die in so vielen anderen von MZBs Büchern so tragend sind, die hier fast gänzlich fehlen. Eilan mag zwar auf Avalon noch enge Bindungen gehabt haben, aber sie rücken nie in den Vordergrund, und diese Zeit ist nur durch ihren Konflikt mit der Hohepriesterin geprägt. Dann kehrt sie den Rücken und wird vollends zu Helena, einer Frau, die meist durch ihre Beziehung zu Männern charakterisiert und definiert wird und deren weibliche Begleiterinnen in den Hintergrund treten. Egal, welchen Namen ehemalige Sklavinnen oder Dienerinnen tragen, egal, wie sehr sie Helena ans Herz wachsen, für Paxson treten sie doch alle in den Hintergrund, während sie versucht, MZBs Vision von Helena und ihrer Geschichte als einstige Priesterin Avalons, die stattdessen in die Welt geht und ihre Rolle als spätere Heilige und Mutter von Kaiser Konstantin erfüllt, umzusetzen. Und das ist das Problem mit diesem Buch. Es geht so viel um die historischen Fakten, die Paxson nach eigenen Angaben alle selbst recherchiert hat, dass Avalon und die Mystik der Priesterinnen und der Großen Mutter völlig in den Hintergrund geraten. Hier ist der Versuch, einer historischen Lebensgeschichte einen Hauch Mystik und Avalonflair einzuhauchen, aber sie wird dem nicht gerecht. Die Konflikte Helenas, was die Prophezeiung oder ihren Sohn betrifft, werden nie lebendig, ihre Beziehung zu Konstantius schon gar nicht. Sie scheint entrückt, selbst schon ein wenig die Heilige zu sein, die andere gern in ihr sehen, und aus ihrem Tonfall kommt nichts heraus. Im späteren Verlauf des Buches wird es schlimmer, der Anfang, der noch in Großbritannien spielt, hat mehr Potential. Natürlich ist es eine gewaltige Aufgabe und die historischen Persönlichkeiten, die man hier ausgewählt hat, sind groß, vielleicht sogar größer als die Artus-Sage, die trotz allem halt eine Sage ist. Dennoch wäre es mir lieber gewesen, man hätte nicht ein gesamtes Leben mit fast 80 Jahren erzählt, sondern den Schwerpunkt etwas mehr nach Avalon und Britannien gelegt. So finde ich es sehr schade und hoffe, dass mir andere Bände wieder mehr Freude bereiten.

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