Die Praktikantin
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Description
Carla Bergmann, als junge Praktikantin neu in der Lokalredaktion der Morgenpost, geht einer Meldung im Polizeibericht nach und stößt auf Ungereimtheiten. Bei regimekritischen Exilrussen wurde eingebrochen. Es liegt nahe, dass der russische Geheimdienst dahintersteckt. Aber warum wollten deutsche Behörden den Fall vertuschen? Nachdem ein Informant vor Carlas Augen ermordet wird, erhält sie Unterstützung von Jan Koller, Hauptstadtkorrespondent der Morgenpost und einstmals gefeierter Investigativjournalist. Alle Spuren führen nach Kiew. Welche Rolle spielt dort ein großer deutscher Rüstungskonzern? Auf der Suche nach der Wahrheit stoßen Carla und Jan auf immer größere Widerstände, selbst im eigenen Haus. Und schneller, als es ihnen bewusst ist, befindet sich auch ihr eigenes Leben in Gefahr.
Book Information
Author Description
Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.
Posts
Wenn die neue Praktikantin einen brisanten Fall zu ihrem macht.
Das Buch behandelt sehr aktuelle Themen unserer Zeit. Die Spionage Russlands, Geheimdienst, Staatsschutz, Polizei und was sie uns teilweise verschweigen oder wie wir auch warscheinlich abgehört werden. Die Hauptfigur Carla Bergmann gefällt mir richtig gut. Sie tut alles für diesen Fall und zieht alle Register um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Für mich persönlich war die Geschichte ein bisschen in die Länge gezogen und es hat mir definitiv an Spannung gefehlt. Ein solider Thriller - kann man lesen wenn man sich für politische Themen unserer Zeit interessiert.

Ich hatte mir doch ein klitzekleines bisschen mehr erhofft von Horst Eckerts neuem Krimi "Die Praktikantin". Die Themen sind brisant und hochaktuell: KI in der kriselnden Zeitungsbranche, der endlose Krieg in der Ukraine, politische Ränkespielchen in Berlin. Aber die Story blieb für mich irgendwie flach und spannungsarm, bemüht, aber holzschnittartig. Da rettete auch der Überraschungsauftritt von Vincent Veih leider nichts.
Wie weit würden Staaten gehen, um ihre Geheimnisse zu schützen? Und wer deckt die Wahrheit auf, wenn plötzlich alle schweigen? In „Die Praktikantin“ begleitet man die junge Journalistin Carla Bergmann, die gerade erst in der Lokalredaktion der Morgenpost angefangen hat. Was zunächst wie eine kleine Recherche zu einem Polizeibericht wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem. Einbrüche bei regimekritischen Exilrussen, merkwürdige Ungereimtheiten und eine Mauer des Schweigens seitens der Behörden. Als dann auch noch ein Informant direkt vor Carlas Augen ermordet wird, ist klar. Hier geht es um weit mehr als nur eine gewöhnliche Story. Gemeinsam mit dem erfahrenen Journalisten Jan Koller folgt sie den Spuren bis nach Kiew und bringt sich dabei selbst in große Gefahr. Der Thriller punktet vor allem mit seiner brisanten Aktualität. Themen wie politische Machtspiele, Geheimdienste, Rüstungsindustrie und der Druck auf Medienhäuser greifen ineinander und erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, die erschreckend nah an der Realität wirkt. Gleichzeitig wirft die Geschichte einen spannenden Blick auf den Journalismus selbst. Wirtschaftlicher Druck, Stellenabbau, der Einsatz von KI und die Frage, wie wichtig echter investigativer Journalismus heute noch ist. Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren. Carla bringt Mut und Neugier mit, während Jan mit Erfahrung und einem geschärften Blick unterstützt. Eine tolle Dynamik, die die Handlung zusätzlich antreibt. Erzählt wird abwechselnd aus ihren Perspektiven, was für Tempo und Abwechslung sorgt. Der Schreibstil ist angenehm klar und direkt. Kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel, kein künstliches in die Länge ziehen. Dadurch entsteht ein richtiger Sog, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Manche Entwicklungen sind zwar etwas zugespitzt und fiktiv als realistisch. Trotzdem bleibt immer das Gefühl, dass ein wahrer Kern dahintersteckt und genau das macht die Geschichte so eindringlich. Für mich war es das erste Buch von Horst Eckert und definitiv nicht das letzte. Ein spannender, aktueller Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich macht. Und das emotionale Nachwort? Hat mich tatsächlich tief berührt.
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Carla Bergmann, als junge Praktikantin neu in der Lokalredaktion der Morgenpost, geht einer Meldung im Polizeibericht nach und stößt auf Ungereimtheiten. Bei regimekritischen Exilrussen wurde eingebrochen. Es liegt nahe, dass der russische Geheimdienst dahintersteckt. Aber warum wollten deutsche Behörden den Fall vertuschen? Nachdem ein Informant vor Carlas Augen ermordet wird, erhält sie Unterstützung von Jan Koller, Hauptstadtkorrespondent der Morgenpost und einstmals gefeierter Investigativjournalist. Alle Spuren führen nach Kiew. Welche Rolle spielt dort ein großer deutscher Rüstungskonzern? Auf der Suche nach der Wahrheit stoßen Carla und Jan auf immer größere Widerstände, selbst im eigenen Haus. Und schneller, als es ihnen bewusst ist, befindet sich auch ihr eigenes Leben in Gefahr.
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Horst Eckert, 1959 in Weiden/Oberpfalz geboren, lebt seit vielen Jahren in Düsseldorf. Er arbeitete fünfzehn Jahre als Fernsehjournalist, u.a. für die »Tagesschau«. 1995 erschien sein Debüt »Annas Erbe«. Seine Romane gelten als »im besten Sinne komplexe Polizeithriller, die man nicht nur als spannenden Kriminalstoff lesen kann, sondern auch als einen Kommentar zur Zeit« (Deutschlandfunk). Sie wurden unter anderem mit dem Marlowe-Preis und dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet und ins Französische, Niederländische und Tschechische übersetzt.
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Wenn die neue Praktikantin einen brisanten Fall zu ihrem macht.
Das Buch behandelt sehr aktuelle Themen unserer Zeit. Die Spionage Russlands, Geheimdienst, Staatsschutz, Polizei und was sie uns teilweise verschweigen oder wie wir auch warscheinlich abgehört werden. Die Hauptfigur Carla Bergmann gefällt mir richtig gut. Sie tut alles für diesen Fall und zieht alle Register um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Für mich persönlich war die Geschichte ein bisschen in die Länge gezogen und es hat mir definitiv an Spannung gefehlt. Ein solider Thriller - kann man lesen wenn man sich für politische Themen unserer Zeit interessiert.

Ich hatte mir doch ein klitzekleines bisschen mehr erhofft von Horst Eckerts neuem Krimi "Die Praktikantin". Die Themen sind brisant und hochaktuell: KI in der kriselnden Zeitungsbranche, der endlose Krieg in der Ukraine, politische Ränkespielchen in Berlin. Aber die Story blieb für mich irgendwie flach und spannungsarm, bemüht, aber holzschnittartig. Da rettete auch der Überraschungsauftritt von Vincent Veih leider nichts.
Wie weit würden Staaten gehen, um ihre Geheimnisse zu schützen? Und wer deckt die Wahrheit auf, wenn plötzlich alle schweigen? In „Die Praktikantin“ begleitet man die junge Journalistin Carla Bergmann, die gerade erst in der Lokalredaktion der Morgenpost angefangen hat. Was zunächst wie eine kleine Recherche zu einem Polizeibericht wirkt, entwickelt sich schnell zu etwas viel Größerem. Einbrüche bei regimekritischen Exilrussen, merkwürdige Ungereimtheiten und eine Mauer des Schweigens seitens der Behörden. Als dann auch noch ein Informant direkt vor Carlas Augen ermordet wird, ist klar. Hier geht es um weit mehr als nur eine gewöhnliche Story. Gemeinsam mit dem erfahrenen Journalisten Jan Koller folgt sie den Spuren bis nach Kiew und bringt sich dabei selbst in große Gefahr. Der Thriller punktet vor allem mit seiner brisanten Aktualität. Themen wie politische Machtspiele, Geheimdienste, Rüstungsindustrie und der Druck auf Medienhäuser greifen ineinander und erzeugen eine beklemmende Atmosphäre, die erschreckend nah an der Realität wirkt. Gleichzeitig wirft die Geschichte einen spannenden Blick auf den Journalismus selbst. Wirtschaftlicher Druck, Stellenabbau, der Einsatz von KI und die Frage, wie wichtig echter investigativer Journalismus heute noch ist. Besonders gut gefallen hat mir das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren. Carla bringt Mut und Neugier mit, während Jan mit Erfahrung und einem geschärften Blick unterstützt. Eine tolle Dynamik, die die Handlung zusätzlich antreibt. Erzählt wird abwechselnd aus ihren Perspektiven, was für Tempo und Abwechslung sorgt. Der Schreibstil ist angenehm klar und direkt. Kurze Kapitel, schnelle Szenenwechsel, kein künstliches in die Länge ziehen. Dadurch entsteht ein richtiger Sog, der einen durch die Seiten fliegen lässt. Manche Entwicklungen sind zwar etwas zugespitzt und fiktiv als realistisch. Trotzdem bleibt immer das Gefühl, dass ein wahrer Kern dahintersteckt und genau das macht die Geschichte so eindringlich. Für mich war es das erste Buch von Horst Eckert und definitiv nicht das letzte. Ein spannender, aktueller Thriller, der nicht nur unterhält, sondern auch nachdenklich macht. Und das emotionale Nachwort? Hat mich tatsächlich tief berührt.






