Die Pforten der Ewigkeit

Die Pforten der Ewigkeit

Ebook
4.34
Die Säulen Der ErdeNonneHistorischer RomanKirchen Und Klöster

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Description

1250. Friedrich II. ist tot, das Reich in Aufruhr.

Nur einer kennt das letzte Geheimnis des Kaisers: Rogers de Bezers, ein Katharer. Er begibt sich auf die Spur des Geheimnisses, das sein Leben für immer verändern wird.

Zur gleichen Zeit macht sich eine Zisterzienserin auf, in der Abgeschiedenheit des Steigerwaldes eine neue Zelle zu gründen. Um eine Mitschwester vor der Inquisition zu bewahren, muss ihr Orden berühmt werden. Das Mittel: der Bau eines prächtigen Klosters. Als die Menschen im Ort Schwester Elsbeths Pläne ablehnen, greift sie auf die Hilfe dreier Fremder zurück. Einer von ihnen ist Rogers de Bezers. Elsbeth ahnt nicht, was ihn wirklich nach Wizinsten geführt hat ...

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
861
Price
9.99 €

Posts

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All
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Der Stauferkaiser Friedrich II. stirbt und hinterlässt seinem engsten Vertrauten kurz vor dem Tod ein Geheimnis. Gleichzeitig versucht die Zisterzienserin Schwester Elsbeth in Wizinsten ein Kloster zu errichten. „Die Säulen der Erde für Arme“ – das war mein erster Gedanke beim Lesen von „Die Pforten der Ewigkeit“. Und stellenweise stimmt das tatsächlich: Das Buch ist mit rund 860 Seiten ein ziemlicher Wälzer, spielt im Mittelalter mit all seinen Intrigen und politischen Unruhen und es steht ein Bau eines Gotteshauses im Mittelpunkt der Handlung. Doch das ist absolut kein Nachteil, im Gegenteil: Richard Dübell hat einen durchweg spannenden historischen Roman geschaffen. Nirgendwo hatte ich das Gefühl, dass die Handlung verflacht oder sich mit Nebensächlichkeiten aufhält, ich hatte eher im Gegenteil die Mühe, alle Handlungsstränge mitzubekommen und im Kopf zu behalten. Zudem zeichnet sich das Buch durch seine starken Charaktere aus. Ob gute Hauptcharaktere, wie Rogers und Schwester Elsbeth oder die eher düsteren wie Meffridus oder der wirklich ekelhafte Rudolf von Habisburch – jede und jeder wurde überzeugend dargestellt, selbst wenn der Anteil an der Handlung eher gering ausfällt. Ein weiteres Highlight ist das hochdramatische Ende, das sehr eindrücklich beschrieben wurde und für die Lesenden einige grausame, aber auch trotz der Ereignisse erfreuliche und überraschende Wendungen bereithält. „Die Pforten der Ewigkeit“ ist für mich genau so, wie ein guter historischer Roman sein sollte: Eine spannende Handlung mit einem regelrechten Auf und Ab der Gefühle, tollen Charakteren und realem historischen Hintergrund. Dafür kann es nur die Höchstpunktzahl und eine klare Kaufempfehlung geben.

4

Lebendiges Mittelalter-Epos

Richard Dübell ist zweifellos einer der besten Erzähler mittelalterlicher Geschichten. Man sieht, hört, riecht und schmeckt die Zeit förmlich, da er alles so eindrücklich beschreibt. Hier begleiten auf der einen Seite wir Schwester Elsbeth, die ein neues Kloster gründen möchte und auf der anderen Seite Rogers von Bezers, einen Kreuzfahrer, der zu den Albigensern gehört, die damals als Ketzer verschrien waren. Die Geschichte um ein Geheimnis des letzten Kaisers und den Neubau von Kloster und Kirche ist so lebendig geschildert, dass man sich als Leser mitten im Geschehen fühlt. Auch die Verästelungen der Geschichte sind gut erzählt. Den Stern Abzug gibt es lediglich wegen der doch sehr schwarz-weiß gemalten Personen. Da wünschte ich mir manchmal etwas mehr Vielschichtigkeit. Aber trotzdem gilt: Dübells Romane sind immer eine sehr große Leseempfehlung!

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