Die perfekte Freundin
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Description
Was, wenn die alten Freunde nicht zur neuen Partnerin passen?
Weston liebt Paige, doch als es ans Heiraten geht, verlangt sie von ihm ein Opfer. Er soll sich von seiner langjährigen Freundin – und Ex-Flamme – Jillian lossagen, die Paige schon immer etwas zu einnehmend, zu schillernd, kurz: zu gefährlich fand. Weston setzt sich zur Wehr. Aber beweist das nicht, dass Paige mit ihrer Forderung ins Schwarze trifft?
Lionel Shrivers entwaffnender Beziehungsroman über Eifersucht, Vereinnahmung und Vertrauen greift eine Geschichte auf, die so alt ist wie die Liebe selbst. Die Orange-Prize-Autorin seziert brutal ehrlich und doch humorvoll, wie eine Verwerfung, die eben noch beherrschbar schien, sich unversehens in eine zwischenmenschliche Katastrophe verwandelt.
Eine grandios zugespitzte Dreiecksgeschichte, die jedem aus der Seele spricht!
»Ein kurzes, brutales Juwel von einem Roman.« Evening Standard
»Diese Frau kann einfach keinen Satz schreiben, der nicht intelligent wäre ... Lionel Shriver hat den Blick eines John Updike oder einer Patricia Highsmith.« The Time
Book Information
Author Description
Lionel Shriver, geboren 1957 in Gastonia, North Carolina, lebt mit ihrem Mann, dem Jazzmusiker Jeff Williams, in London und Brooklyn. Ihr in 25 Sprachen übersetzter Roman »Wir müssen über Kevin reden« wurde mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Auch ihr um ein Gedankenspiel kreisender Roman »Liebespaarungen« erhielt international höchstes Kritikerlob und stand über Wochen auf den Bestsellerlisten. Zuletzt erschien »Die perfekte Freundin«.
Posts
Liebe oder Freundschaft - kann man beides haben?
„Die perfekte Freundin” erzählt die Geschichte von Jillian und Weston, die seit Jahren eng befreundet sind – bis Weston sich in Paige verliebt. Was als neue Beziehung beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Machtspiel aus Nähe, Loyalität, Eifersucht und Besitzansprüchen. Dabei wirft das Buch folgende Fragen auf: Kann es echte Freundschaft zwischen Mann und Frau geben? Und was ist man bereit, für eine Beziehung aufzugeben? Ich kann mir gut vorstellen, dass genau dieses Thema in der Realität bei manchen Paaren tatsächlich eine Rolle spielt. Die Figuren waren alle nicht gerade sympathisch, aber genau das machte die Geschichte so fesselnd. Ein unterhaltsamer Roman auf 160 Seiten!

Ich wollte schon lange mal wieder etwas von Lionel Shriver lesen - und diese Novelle schien mir der geeignete Wiedereinstieg. Das Thema hat früher mehrfach in meinem Bekanntenkreis für Aufregung gesorgt - kann ein Mann mit einer Frau platonisch befreundet sein? Die drei Figuren in diesem Roman stehen vor genau dieser Frage. Weston und Jillian sind seit sehr langer Zeit befreundet. Vor sehr langer Zeit haben sie erfolglos versucht, ein Paar zu werden. Nun findet Weston eine Partnerin - Paige. Paige kann Jillian nicht leiden und sie stellt Weston ein Ultimatum - die Freundschaft zu Jillian oder ihre Beziehung. Die Autorin schafft es, die Gefühlswelt von Jillian und Weston und deren Entwicklung im Verlauf der Geschichte treffend herauszuarbeiten. Paige als Eindringling in die Freundschaft bleibt außen vor und wird hauptsächlich aus der Sicht von Weston, aber auch aus der von Jillian geschildert. Als Leser kann man jede Position zu einem gewissen Grad nachvollziehen, beobachtet gebannt, wie sich das Verhältnis zwischen den Personen ändert und wie kläglich sie dabei versagen, miteinander zu kommunizieren und konstruktiv an der Situation zu arbeiten. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, auf wessen Seite er steht. Die Autorin selbst enthält sich sogar am Ende, als Weston eine Entscheidung trifft, jeglicher Wertung.
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Was, wenn die alten Freunde nicht zur neuen Partnerin passen?
Weston liebt Paige, doch als es ans Heiraten geht, verlangt sie von ihm ein Opfer. Er soll sich von seiner langjährigen Freundin – und Ex-Flamme – Jillian lossagen, die Paige schon immer etwas zu einnehmend, zu schillernd, kurz: zu gefährlich fand. Weston setzt sich zur Wehr. Aber beweist das nicht, dass Paige mit ihrer Forderung ins Schwarze trifft?
Lionel Shrivers entwaffnender Beziehungsroman über Eifersucht, Vereinnahmung und Vertrauen greift eine Geschichte auf, die so alt ist wie die Liebe selbst. Die Orange-Prize-Autorin seziert brutal ehrlich und doch humorvoll, wie eine Verwerfung, die eben noch beherrschbar schien, sich unversehens in eine zwischenmenschliche Katastrophe verwandelt.
Eine grandios zugespitzte Dreiecksgeschichte, die jedem aus der Seele spricht!
»Ein kurzes, brutales Juwel von einem Roman.« Evening Standard
»Diese Frau kann einfach keinen Satz schreiben, der nicht intelligent wäre ... Lionel Shriver hat den Blick eines John Updike oder einer Patricia Highsmith.« The Time
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Lionel Shriver, geboren 1957 in Gastonia, North Carolina, lebt mit ihrem Mann, dem Jazzmusiker Jeff Williams, in London und Brooklyn. Ihr in 25 Sprachen übersetzter Roman »Wir müssen über Kevin reden« wurde mit dem Orange Prize for Fiction ausgezeichnet. Auch ihr um ein Gedankenspiel kreisender Roman »Liebespaarungen« erhielt international höchstes Kritikerlob und stand über Wochen auf den Bestsellerlisten. Zuletzt erschien »Die perfekte Freundin«.
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Liebe oder Freundschaft - kann man beides haben?
„Die perfekte Freundin” erzählt die Geschichte von Jillian und Weston, die seit Jahren eng befreundet sind – bis Weston sich in Paige verliebt. Was als neue Beziehung beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden Machtspiel aus Nähe, Loyalität, Eifersucht und Besitzansprüchen. Dabei wirft das Buch folgende Fragen auf: Kann es echte Freundschaft zwischen Mann und Frau geben? Und was ist man bereit, für eine Beziehung aufzugeben? Ich kann mir gut vorstellen, dass genau dieses Thema in der Realität bei manchen Paaren tatsächlich eine Rolle spielt. Die Figuren waren alle nicht gerade sympathisch, aber genau das machte die Geschichte so fesselnd. Ein unterhaltsamer Roman auf 160 Seiten!

Ich wollte schon lange mal wieder etwas von Lionel Shriver lesen - und diese Novelle schien mir der geeignete Wiedereinstieg. Das Thema hat früher mehrfach in meinem Bekanntenkreis für Aufregung gesorgt - kann ein Mann mit einer Frau platonisch befreundet sein? Die drei Figuren in diesem Roman stehen vor genau dieser Frage. Weston und Jillian sind seit sehr langer Zeit befreundet. Vor sehr langer Zeit haben sie erfolglos versucht, ein Paar zu werden. Nun findet Weston eine Partnerin - Paige. Paige kann Jillian nicht leiden und sie stellt Weston ein Ultimatum - die Freundschaft zu Jillian oder ihre Beziehung. Die Autorin schafft es, die Gefühlswelt von Jillian und Weston und deren Entwicklung im Verlauf der Geschichte treffend herauszuarbeiten. Paige als Eindringling in die Freundschaft bleibt außen vor und wird hauptsächlich aus der Sicht von Weston, aber auch aus der von Jillian geschildert. Als Leser kann man jede Position zu einem gewissen Grad nachvollziehen, beobachtet gebannt, wie sich das Verhältnis zwischen den Personen ändert und wie kläglich sie dabei versagen, miteinander zu kommunizieren und konstruktiv an der Situation zu arbeiten. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden, auf wessen Seite er steht. Die Autorin selbst enthält sich sogar am Ende, als Weston eine Entscheidung trifft, jeglicher Wertung.





