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Fantasy

Die Mottenkönigin

3.4(11)
Paperback€11.95
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About the book

»Meine Teure, für den richtigen Preis kannst du jedes Wunder haben, das dein schrecklich verwöhntes Herz begehrt.« Im Traum reist Klarabell in das Unterbewusstsein anderer. Durch diese angesehene Gabe sieht sie eine fantastische Zukunft vor sich. Bis sie erfährt, dass sie noch vor ihrem achtzehnten Geburtstag sterben wird. Doch ein Kölner Schwarzmarkthändler für Übernatürliches bietet ihr einen letzten Ausweg. Sie soll dem Schicksal ein Schnippchen schlagen und unsterblich werden, wie er. Was sie dafür tun muss, verstößt allerdings gegen sämtliche Regeln der Traumwandler. Klarabell bleibt nicht mehr viel Zeit, um mit ihrem Gewissen zu hadern ...
ISBN9783751917414
PublisherBoD – Books on Demand
Publication Date06/16/20
Pages288

Reviews & Ratings

11 ratings

5 reviews

3.4

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  • zeilenwerft
    zeilenwerft

    143 Followers

    4.0

    Die Mottenkönigin ist eine der kreativsten Geschichten die ich in letzter Zeit gelesen habe. Was ist wenn Aberglaube und Mythen real werden? Was ist wenn, das was Wahrsager vorhersagen, tatsächlich passiert? Was ist wenn es Pechsträhnen und daher gesagte Verwünschungen tatsächlich der Realität entsprechen? Und was ist wenn man sich dagegen schützen kann, muss und sollte? Das ist die Welt von Klarabell und ihren Cousinen. Die Autorin verwebt Aberglaube und Mythos in eine sehr schöne Geschichte und hat zu dem sehr spannende und interessante Figuren erschaffen. Die Geschichte lebt von sehr vielen Kleinigkeiten, die manchmal auch nur im Nebensatz fallen. Aber die Geschichte dabei perfekt abrunden. Der Schreibstil ist dabei passend zur Geschichte sehr kreativ. Für mich persönlich war es manchmal etwas zu blumig und ausladend. Weswegen ich manche Sätze und Absätze zweimal lesen musste um deren Inhalt wirklich komplett fassen und verarbeiten zu können. Ich will nicht sagen, dass es kompliziert war aber mitunter versteckt sich so viel Inhalt in einem Absatz, dass es mitunter etwas viel war. Ich habe die Geschichte aber wirklich sehr gerne gelesen und hatte meinen Spaß dabei. Das Ende werde ich jetzt nicht spoilern. Mir hat gefallen, dass es sich aber zum Schluss fast alles zusammengefügt hat. Auch wenn manches für mich noch offen geblieben ist. Einiges hat mich zum Schluss dann auch echt noch überrascht und anderes habe ich mir schon gedacht. Alles in allem ein wirklich schönes und empfehlenswertes Buch. 4 Sterne.

    May 23, 2024

  • fernwehwelten
    fernwehwelten

    1.1K Followers

    4.0

    Klarabell ist beschützt von Reichtum und gesellschaftlichem Ansehen aufgewachsen, von festen Regeln umgeben, die ihre Sicherheit bewahren sollen. Leider wurde das Schicksal bei dieser Kalkulation außer Acht gelassen. Von einer erschreckenden Neuigkeit ergriffen beschließt Klarabell somit, die geplanten Wege zu verlassen um mit dem wahren Leben zu beginnen. Natürlich nicht ohne ein Ziel vor Augen zu haben: Die Pläne des Schicksals zu durchkreuzen. Das Cover gefällt mir wirklich gut. Ich bin entgegen dem aktuellen Trend ohnehin kein Freund von Personen in der Gestaltung, weil sie oft genug nichts mit dem Inhalt des Buchs zu tun haben und die eigene Fantasie stoppen. Dieses Cover hingegen schränkt nicht ein sondern fordert auf – treibt die Neugierde an. Darin ist das Buch ohnehin sehr gut. Es werden Brotkrumen gestreut, sodass man mit seiner Nase gar nicht weit genug zwischen den Zeilen verschwinden kann. Bea Jacoby hat unsere reale Welt um Aspekte erweitert, die schlichtweg interessant sind. Da sie weit mehr als die oberflächlichen Möglichkeiten ihrer Idee ausgeschöpft hat, war ich schnell begeistert. Ich liebe es, wenn eine Geschichte sich nicht nur auf das Kernproblem fixiert, sondern das Drumherum in ein ebenso passendes Licht hüllt. Was mir zusätzlich gefällt ist der Realismus, den die Geschichte trotz ihres Genres in sich trägt. Endlich begegnen wir mal einer Hauptfigur mit Wohlstandsbauch, ehrlichen Familienproblemen, die so besonders sind, weil sie zumindest nicht in Gänze erforderlich für das Buch gewesen wären. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gefallen. Bea Jacoby drückt sich locker und leicht aus, weshalb ich beim Lesen nicht gemerkt habe, wie die Zeit vergeht. Warum es „nur“ 4 Sterne gibt: Zwischendurch fehlte mir der gewisse Schwung. Das Buch hat mich nie gelangweilt, aber es setzte eben auch nicht das geliebte Kribbeln ein, welches einem gar keine andere Wahl mehr lässt, als weiterzulesen. So ist das Buch meinerseits eine klare Empfehlung für Menschen, die keine permanente Action brauchen und außerdem bereit sind, hinter den angeblich perfekten Vorhang zu schauen.

    Sep 21, 2022

  • faanielibri
    faanielibri

    208 Followers

    4.0

    ‚Die Mottenkönigin‘ von Beatrice Jacoby ist ein besonderes Buch. Sehr fantasievoll und mitunter sehr düster hat die Autorin eine Geschichte erschaffen, mit der ich anfangs nicht so warm wurde, die mich aber mit der Zeit doch fesseln konnte. Vor allem, als sich mir das große Ganze endlich erschlossen hat. Und trotzdem ist das Buch anders als das was man sonst liest und mit Sicherheit auch nicht für jeden etwas. Beatrice Jacobys Schreibstil macht es einem zwar leicht, er ist sehr flüssig und locker, doch es ändert nichts daran, dass der schwierigste Teil für mich der Beginn des Buches war. Ich mag es eigentlich schon, wenn man in eine unbekannte Situation geworfen wird und diese sich dann nach und nach aufklärt. Doch hier dauerte es mir zu lang, es war nur verwirrend und ich bekam überhaupt keinen Zugang zur Welt und zur Geschichte. Es ist unsere Welt, doch ein zukünftige. Glaube ich. Ab und an waren bestimmte Verweise, bei denen ich mir dachte, sie beziehen sich auf Vergangenes, das unserem Jetzt entspricht. Doch beschwören möchte ich es nicht. Wie so vieles im Laufe der Geschichte. Sie ist gespickt mit Details und ein winzig kleines Abschweifen der Gedanken lässt mich Dinge überlesen, die vielleicht nicht plotrelevant sind, aber mich ein paar Seiten später verwundert lesen lassen, was ich denn jetzt schon wieder verpasst habe. Aber das liegt an mir und daran, dass ich anfangs einfach nicht so reinkam. Klarabell ist eine Protagonistin, die ich schon irgendwie mochte, aber die mir weitestgehend fremd blieb. Sie ist eine Empathisch Hochbegabte, eine von Geburt an mit einer bestimmten Gabe gesegneten junge Frau, ein Wunderkind. Sie ist zusammen mit ihren beiden Cousinen Cassandra und Morgana auf einem Mädcheninternat, auf dem ihrer aller Begabung gefördert, geformt und trainiert wird. Doch für alle, die bei einem Akademiesetting jubeln: wir befinden uns dort kaum, die Geschichte spielt sich außerhalb ab. Es ist sehr interessant, die Welt der Hochbegabten kennenzulernen, die Ausprägung der jeweiligen Gaben, die Regeln, nach denen sie leben, gegenüber wem sie sich verpflichtet fühlen. Doch die Details kommen nur häppchenweise und es ist schwer, sich ein Gesamtbild zusammenzusetzen. Selbst jetzt, nachdem ich fertig gelesen habe. Manche Dinge sind in Erinnerung geblieben, da sie öfters thematisiert worden sind, manche nicht. Doch diese Welt bietet noch viel mehr als Wunderkinder, denn Pechsträhnen, Albträume, Flüche, eigentlich alles an vorstellbarem Unheil, ist real. Und man kann sich dagegen mit diversen Talismanen, Steinen oder auch mit Tätowierungen schützen. Du merkst, eine unglaublich interessante Welt, die es zu erkunden gibt. Und trotzdem kam es mir anfangs ein bißchen zu viel vor, zu viele Details, zu viele Dinge, die es zu beachten gibt. Doch als ich dann mal drin war, hat mich die Geschichte ziemlich gefesselt. Als ich die Welt für mich ein bißchen zusammengesetzt habe, als ich wusste, wer welche Rolle spielt. Dann endlich konnte ich mich richtig fallen lassen, die Magie der Geschichte wirken lassen und mit Klara mitfiebern, die versucht, ihrem Schicksal zu entkommen. Das Buch sorgt für viele Überraschungen, für viel Gefühl und Mitgefühl, aber sie lässt sich auch auf unser Leben übertragen und regt dadurch zum Nachdenken an. Warum verweigert man bestimmte Dinge, die Leben retten können? Warum sind manche Menschen so wie sie sind? Ein Wermutstropfen bleibt, auch wenn mir die Geschichte mit der Zeit gut gefiel: Es bleiben am Ende – trotz der vielen Details – unzählige Dinge unbeantwortet. Diese mögen nicht unbedingt relevant für die Handlung sein, hätten aber die ganze Sache greifbarer und runder gemacht. 4 Sterne.

    Dec 29, 2022

3 of 5 reviews

Author

About Beatrice Jacoby

Die 1992 in München geborene Autorin arbeitet nachts an ihren Geschichten und tags im Eventmanagement. Dadurch verschiedenste Menschen und Orte kennenzulernen schenkt ihr stets Inspiration für Szenerien und Geschichten. Zuvor machte sie in Leipzig eine Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin (Englisch) und lebte ein Jahr im Ausland. Seit Oktober 2019 studiert sie neben dem Beruf Kultur- und Literaturwissenschaften an einer Fernuniversität.

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