Aschehonig
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Description
**Wenn Liebe süß wie Honig schmeckt, schmerzt sie wie der Stich einer Biene …**
Die Natur hat sich ihr Reich schon lange zurückerobert: Wälder wurden lebendig und verschlangen ganze Städte. Seitdem setzt kein Mensch mehr einen Fuß in die überwucherten, lebensbedrohlichen Gebiete. Bis jetzt. Bienenhüterin Giselle spürt eine eigentümliche Verbindung zu den Geschöpfen des Waldes. Sie sucht nach einer Rettung für die Bienen – und die Zukunft. Gemeinsam mit Alexej, der ihr Herz mit jedem tiefgründigen Blick in Aufruhr versetzt, und zwei Freunden wagt sie sich in das lebendige Dickicht. Doch je tiefer sie in den Wald vordringen, desto größer werden die Geheimnisse, die zwischen ihnen allen stehen …
Grandiose Mischung aus Romantasy und Umweltroman
Auf einzigartige und sensible Weise verwebt Beatrice Jacoby die berührende Liebesgeschichte einer Bienenhüterin mit großen und wichtigen Umweltthemen. Sie gewährt ihren Leser*innen dabei einen Einblick in die besondere Welt der Bienen und setzt ein Statement für den Schutz unserer Wälder.
//»Aschehonig« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//
Book Information
Author Description
Die 1992 geborene Münchnerin Beatrice Jacoby absolvierte eine Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin. 2022 absolvierte sie außerdem eine Weiterbildung im Bereich Schreibtherapie. Heute lebt und arbeitet sie in Düsseldorf. Sie liebt es, mit ihrem Mann zu debattieren, Buchcharaktere zu illustrieren und bei einer guten Tasse Tee in fantastische Welten abzutauchen.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Leider etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben 😢
Seit ich das Buch entdeckt hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Eine Dystopie, in der die Natur sich ihren Platz zurückgeholt hat, eine Mission um die Bienen zu retten und eine Lovestory. 🤩 Es klingt so perfekt, aber ich bin leider enttäuscht, die Idee war perfekt, aber leider nicht die Umsetzung. 🥲 Aber erstmal genauer zum Inhalt: In der Welt in der Giselle lebt, hat sich die Natur ihr Reich zurückerobert. Städte verschwanden unter Pflanzen und es entstanden tödliche Gebiete von der sich die Menschheit fernhält. Doch Giselle, eine Bienenhüterin, spürt eine Verbindung zu dem Wald jenseits der Stadt und will um alles in der Welt die Bienen retten, die bedroht sind. Als sie eine wilde Biene findet, führt sich die Spur in die Wildnis. Dabei sind 3 ihrer Freunde, Polly, Alexej und Till. Doch zwischen ihnen sind viele Geheimnisse und ihr Weg zurück nach Hause ist zugewachse, sodass sie in der Wildnis feststecken. Erstmal ich liebe das Cover, es ist soo schön, ABER Ich fand es soo langweilig, ich weiß gar nicht weshalb. Die Lovestory zwischen Alexej und Giselle aber generell auch die anderen, idk es war soo kompliziert, mehr als Love Triangle 😂. Die Gefühle und auch die Gründe für den Trip in den Wald, ich hab's überhaupt nicht gefühlt 🫠 Der Schreibstil war auch soo nervig, ich konnte es nicht flüssig lesen und man hat nichts dabei gefühlt - wenn ihr versteht was ich meine?😅 und es konnte mich nicht fesseln. 🥲 Es war einfach nicht das Highlight, was ich erwartet hatte, aber auch nicht schlecht. Ich bin einfach nicht 100% damit warmgeworden.

Puh... ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich liebe Dystopien und lese sie einfach super gerne. Aber dieses Szenario ist dann doch zu strange für mich 😅 Dystopien mit Zombies etc. kein Problem, aber Mutter Natur? 🫣 Aber das ist halt, wie immer, Geschmackssache. Etwa bis zur Hälfte des Buches passierte nichts 🤷♀️ aber bei einem 300 Seiten Buch abzubrechen, lohnt sich ja fast nicht 😅 also las und las ich bis endlich Action kam. Und dan geschah ganz viel. Action, Horror, Liebe, Eifersucht, Mord, abgespactes, verrücktes und viel dazwischen. Und plötzlich war das Buch zu Ende. 🤔 Ich kann nicht mal sagen ob ich es jetzt gut oder schlecht fand und wenn dann weiß ich nicht was genau daran gut oder schlecht war 😅🤷♀️ Also belasse ich es einfach dabei.
Ich persönlich bin absolut überwältig von dem Roman. Die Wendungen, die Art und Weise wie das Bild beschrieben wurde und die Wahl der Worte
Was ist wenn die Natur zurück schlägt? Nach dem sie all Die Jahre schamlos ausgenutzt und in ihrem Lebensraum eingeschränkt wurde? Wenn die Menschen fliehen müssen, dass sie realisieren all die Jahrzehnte einen Fehler gemacht zu haben ? Genau diese Vision hat Beatrice Jacoby in ihrem Roman Aschehonig zu ihrer persönlichen Realität gemacht. Denn eine winzige Bienen kann der Hoffnungsschimmer oder auch der Weg ins Verderben sein. Ein Mädchen, ein Ziel vor Augen und eine Biene die ihr Leitfaden ist. Giselle ist Bienenhüterin und hat durch ein Unglück ihren Bienenstock verloren. Wie durch ein Wunder entdeckt sie eine Urart der Bienen, das als ausgestorben galt. Diese führt sie blindlings in einen Teil der Welt, den sie besser gemieden hätte. Ein Abenteuer das sie nicht alleine durchsteht, denn ihre engsten Freunde begleiten sie dabei. Die Autorin hat die Geschichte aus der Sicht mehrere Protagonisten geschrieben. Jeder Protagonist hat eine absolut individuelle Persönlichkeit die schön zur Geltung bekommt. Schnell wird klar wer zu wem gehört und was seine persönlichen Intentionen ist. Schön ist auch, dass die Stränge der Charaktere auch in unterschiedliche Richtungen gehen und sich wieder zusammenfügen. Aber auch eine Charakterentwicklung ist deutlich erkennbar, so das man regelrecht beim lesen mitfiebern kann ! Die Detailtreue kommt hier nicht zu kurz und sorgt für Spaß an der Visualisierungen des Bildes welches in dem Buch vermittelt wird ❣️ Ein Buch für alle die mal ein wenig nachdenken wollen, sich für die Unwelt interessieren und vor allem auch in einer interessante Fantasywelt eintauchen wollen ❣️
Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten reinzukommen, aber dann war’s richtig gut. Eine Zukunftsvision, die wirklich Angst macht. All das was die Autorin in eine kleine Fantasywelt verpackt hat, hat mich richtig nachdenklich gestimmt. Wirklich ein Buch von As genau zeigt: die Bienen sind die Zukunft - und irgendwann wird sich die Natur anfangen zu wehren 🖤
4✨ Anfangs konnte mich die Geschichte nicht so sehr fesseln, was sich aber geändert hat, sobald die story im Wald begann. Die Message dahinter regt sehr zum nachdenken an und war in einem super Abenteuer verwoben. Die love Story war leider gar nicht gut umgesetzt und meiner Meinung nach überflüssig. Außerdem blieb eine wichtige Sache ungeklärt. Ansonsten mochte ich das Buch total und fand es einzigartig.
Eine ganz interessante Dystopie, über die Bienenhüterin Giselle, die Jahre nachdem die Natur einen großen Teil der Zivilisation zerstört hat, eine schwarze Biene sieht - eine Seltenheit, da inzwischen generell die Bienen fast ausgestorben sind. Deshalb macht sie sich hoffnungsvoll mit ihren Freunden Poppy, Till und Alexej auf die Suche nach dem Rest des Stammes, was sie in den verbotenen Wald führt, der für die damalige Zerstörung verantwortlich ist und deshalb ummauert wurde. Jedoch schließt sich der Eingang, durch den sie gekommen sind, schnell und es wird klar, dass sie gefangen sind - aber auch, dass die Natur mit ihnen Kontakt aufzunehmen versucht. Die Idee der Geschichte ist an sich sehr gut und die Themen Bienensterben und Zerstörung der Umwelt sind definitiv aktuell und wichtig. Jedoch harpert es leider etwas an der Umsetzung; man erfährt sehr wenig über die Welt des Geschehens und kann sich diese und die genauen Folgen der Zerstörung durch die Natur deshalb einfach nicht so gut vorstellen. Auch hat die Story keinen sehr großen Spannungsbogen und es gibt keine wirklichen Wendungen, was etwas schade ist, da an sich viel Potenzial darin steckt und man auch viel rund ums Thema Umweltverschmutzung, Klimawandel etc. dafür hätte nutzen können und das auch, um die Message noch konstanter und ausführlicher zu machen. Ansonsten sind die Charaktere aber ganz in Ordnung und auch der Schreibstil, der aus Giselles Sicht und vereinzelt auch aus der von Poppy, Till oder Alexej erzählt, liest sich relativ einfach und gut. Insgesamt also definitiv ein Buch mit einer guten und wichtigen Grundidee, aber die Umsetzung packt einen leider nicht ganz.
Das Stichwort „Umweltroman“ hat mich sofort hellhörig werden lassen. Dazu noch das extrem wichtige Thema Bienen und ich war überzeugt. So weit so gut. Wir befinden uns in unserer Welt im Jahre 2051, also in „nur“ 30 Jahren und es ist reichlich düster und postapokalyptisch. Den Zeitraum finde ich perfekt gewählt, weil es in der Zukunft liegt, der Zielgruppe des Romans aber bewusst ist, dass sie durchaus noch am Leben sein sollten, wenn die Welt nicht durch die Natur erobert worden wäre. Dennoch ist der Umweltaspekt nicht so extrem ausgeprägt und die Geschichte wirkte auf mich auch nicht belehrend, eher anregend zum Nachdenken, aber nicht aggressiv. Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen geschildert, was sehr interessant ist, weil jeder anders gefordert wird. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und läuft eher gemächlich mit. Gestört hat mich, dass Ukrainer Alexej immer nur ein oder zwei russische Worte in den Raum geworfen hat und diese andauernd wiederholt hat. Es fühlte sich für mich nicht an wie ein Wesensmerkmal, oder die Verbundenheit zu seiner Herkunft, sondern eher irgendwie erzwungen. Allgemein empfand ich die weiblichen Charaktere etwas tiefer gezeichnet, als die Herren der Schöpfung. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, aber das ist absolut mein Ding, da ich finde, dass man so viel schneller durch die Seiten fliegt. Mir fiel es sogar schwer nach den Leseabschnitten zum Kommentieren inne zu halten, weil ich stets wissen wollte wie es weitergeht. Auch sprachlich kam ich super zurecht und ich möchte die Autorin unbedingt weiter verfolgen, da mir ihr Stil sehr zugesagt hat. Es war bildlich beschrieben und sehr flüssig. Alles in allem eine Leseempfehlung an alle, die einen Einzelband mit interessantem Naturthema suchen, der weder zu aggressiv belehrt, aber trotzdem zum Umdenken anregt. Es fühlte sich wie ein düsteres Märchen aus der Zukunft an.
Wenn die Natur zurückschlägt Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten und für dass ich mich ganz herzlich bedanke. Mit „Aschehonig“ liefert Beatrice Jacoby eine geniale Dystopie ab, in der sich die Natur gegen den Menschen zur wehrt und passend zum Thema „Klimawandel“ nun die Menschen mit einem Wald in Angst und Schrecken versetzt. Denn mit super schnellem Pflanzenwachstum, fleischfressenden Blumen und sogar Blut saugenden Schmetterlingen wendet Mutter Natur das Blatt, um sich gegen das endlose Ausbeuten ihrer Ressourcen und großflächige Bebauung zur wehr zu setzen. Zum Schutz bauten die Menschen eine Spiegelmauer, die den Wald und seine Pollen von den Menschen fernhält. Jenseits dieser Mauer lebt Bienenhüterin Giselle bei ihrer Adoptivmutter Babette, welche den selben, vom Aussterben bedrohten Beruf ausübt. Denn natürlich hat sich technisch viel beim Menschen getan und so haben sie zum Bestäuben von Feldern und Bäumen kleine bienenähnliche Drohnen etabliert. Die wenigen echten Bienen sind dadurch nahezu ausgestorben und zusätzlich werden die Bauten von Giselle noch von Feuern heimgesucht. Um ihre geliebten Bienen zu retten, begibt sie sich in den Wald, wo sie die als ausgestorben geltende Urform der Biene vermutet. Denn Giselle glaubt fest daran, dass sie mithilfe der schwarzen Bienen, ihre domestizierten retten kann. Doch natürlich begibt sie sich nicht allein auf die andere Seite der Mauer. Ihr Sandkastenfreund Till, ihrer besten Freundin Poppy und ihr Schwarm Alexej begleiten sie auf ihr Abenteuer, wobei jeder so seine eigenen Gründe dafür hat. Mir hat die Geschichte und die verschiedenen Sichtweisen aller Protagonisten wirklich gut gefallen. Ich fand es wirklich interessant, wie die Natur sich verselbstständigt und zur wehr gesetzt hat. Bis zum Schluss habe ich mit Giselle, Alexej, Poppy und Till regelrecht mitgefiebert, sodass ich die Geschichte jedem empfehlen kann, der gerne fantasievolle Dystopien liest.
Weil Bienen unsere Zukunft bedeuten… *Ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit * Das Cover des Buches ist der absolute Wahnsinn. Es ist ein kleines bisschen düster und macht definitiv neugierig auf die Geschichte. Auch der Titel ist sehr passend zur Geschichte ausgewählt, auch wenn er etwas kryptisch ist. Aber das hebt gleichzeitig die Spannung noch einmal an. Die Grundidee hinter der Handlung war super: Mit dem Sterben der Bienen ist das Thema topaktuell, interessant und sehr wichtig in der heutigen Zeit. Im Laufe der Geschichte steht die Bedeutung der Bienen für die Umwelt und den Fortbestand des Klimas und die Wichtigkeit ihres Schutzes immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit und regt den Lesenden auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es wurde eine dystopische Welt mit Bestäubungsdrohnen anstelle von echten Bienen beschrieben, die in meinen Augen ein sehr glaubhaftes mögliches Zukunftsszenario darstellt. Das hat mir an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, sodass ich mich sehr schnell auf das Setting und die Handlung einlassen konnte. Es gab vier Erzählperspektiven, die man gut voneinander unterscheiden konnte und die der Handlung immer wieder bei einem Wechsel einen frischen Wind verpasst haben. Was ich sehr schade fand, dass mich die Geschichte leider trotzdem nicht wirklich fesseln konnte. Die Handlung an sich war gut durchdacht, und es gab immer wieder Wendungen in der Handlung, die die Charaktere auf neue Pfade gelenkt haben. Insgesamt fand ich den Verlauf des Geschehens interessant, aber trotz spannender Momente war die Handlung einfach nicht packend genug, um mich begeistern zu können. Die einzelnen Szenen mit Hindernissen, Problemen und Schwierigkeiten wurden meist sehr schnell aufgelöst, sodass die Spannungskurve recht schnell wieder abflachte. Mit den Charakteren bin ich irgendwie auch nicht warm geworden. Es gab niemanden aus der Freundesgruppe, den ich wirklich gut leiden konnte. Sie waren alle als Charakter zwar gut nachvollziehbar, aber eine emotionale Bindung und Nähe konnte ich leider zu niemandem aufbauen. Keine Frage, die Botschaft der Geschichte ist bei mir beim Lesen definitiv angekommen, aber der Funke ist bei mir ansonsten leider nicht wirklich übergesprungen. Mein Fazit: Eine toll kreierte dystopische Welt, die mit dem Bienensterben ein super wichtiges und topaktuelles Thema anspricht und verarbeitet und in der viel Potential steckt. Die Botschaft der Geschichte wird während der Handlung immer wieder eingestreut und sehr eindrücklich dargestellt und ist beim beim Lesen definitiv angekommen. Der Funke ist bei mir ansonsten allerdings leider nicht wirklich übergesprungen, da ich mit den Figuren einfach nicht viel anfangen konnte und die Handlung mir nicht so gefesselt hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Da diese Punkte aber reine Geschmacksache ist, empfehle ich dieses Buch trotzdem jedem weiter, weil es ein so wichtiges Thema behandelt und sehr gut geschrieben ist. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina
Umweltschutz war nie so aktuell wie jetzt um so mehr freue ich mich das immer mehr Bücher sich diesen Thema annehmen um so vlt manchen die Jungen noch ein Stückchen mehr zu öffnen. Da auch Bienen auf mich schon lange eine faszinierende Wirkung haben konnte ich einfach nicht an diesen Buch vorbei gehen und habe mich sehr gefreut das ich dieses im Zuge einer Lovelybooks Leserunde lesen durfte. Ich bin direkt zu Anfang sehr gut in das Buch gestartet, der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Was ich auch positiv fand war das man die Handlung aus der Perspektive der vier Charaktere lesen konnte, so hatte man einen schönen Überblick. Die Unterscheidung beim lesen viel auch nicht schwer da jeder Charakter seine Eigenheiten hatten wodurch man sie gut von einander unterscheiden konnte. Was aber nicht heißt das mir alle Charaktere sympatisch waren. :D Nach und nach tauchen in der Handlung auch immer mehr fragen auf was das lesen sehr spannend gestaltete. Gerade durch diese neue Dystopische Welt wurde man immer wieder überrascht. Leider muss ich sagen das mit persönlich die Kapitel oft viel zu Kurz waren, dadurch hatte ich das Gefühl das die Handlung ziemlich schnell durchgearbeitet wurde und viele stellen wurden zwar logisch aber mit einem Fingerschnipsen gelöst. Auch war der Bezug zur Umwelt nicht ganz so wie erhofft, ich hätte mir gewünscht das es ein paar mehr Bezüge zu unserer aktuellen Situation gegeben hätte um eine schöne Verbindung herzustellen. Endfazit: Dies ist eine interessante und spannende Geschichte für zwischendurch, der gewünschte bähm Effekt blieb leider aus, dich trotzdem hatte ich Freude am lesen.
Zwei Sachen weiß ich mit Sicherheit. Erstens: ‚Aschehonig‘ von Beatrice Jacoby ist der düsterste Impresstitel, den ich je gelesen habe. Und zweitens: Die Geschichte hat mich sowas von fasziniert! Trotzdem brauchte ich ein bisschen, um in sie hinein zu finden. Doch je mehr ich gelesen habe, je mehr sich die Geschichte entwickelt hat, desto besser gefiel sie mir und desto mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen. ‚Aschehonig‘ spielt in einer Welt, die die unsere ist. Und zwar, wenn ich richtig gerechnet habe, um das Jahr 2051. Und doch ist es nicht mehr die Welt, die wir kennen. Vor 20 Jahren hat die Natur zurückgeschlagen und die Zivilisation teilweise vereinnahmt. Zurückerobert. Bienen existieren nur noch als domestizierte Art, bestimmtes Obst ist ein Luxusgut, Blumen ebenso. Und der Wald, der den Angriff auf die Menschheit gestartet hat, ist mittlerweile hinter einer Mauer eingesperrt. Auf Protagonistin Giselle hat dieser Wald schon immer eine unerklärliche Faszination ausgeübt. Als Bienenhüterin ist sie der Natur zumindest so nah, wie es in der Welt vor der Mauer möglich ist. Als sie eines Tages eine Biene entdeckt, die eigentlich nicht mehr existieren dürfte, will sie ihrer Herkunft auf den Grund gehen – und ihr Weg führt sie in eben jenen Wald, der seit zwei Jahrzehnten gemieden wird. Die Geschichte wird nicht nur aus Giselles Sicht erzählt, sondern auch aus der ihrer Freunde. Das gefiel mir, denn es eröffnet mehr Blickwinkel. Jede der vier Personen hatte einen anderen Grund, Giselle hinter die Mauer zu begleiten und ich mochte die jeweiligen Entwicklungen, die sie dort durchliefen, sehr. Denn sie wurden teilweise an ihre Grenzen gebracht, psychisch wie physisch. Im Wald warten nämlich so einige Gefahren, die nicht nur außerhalb der Gruppe lauern. Der Wald übt keineswegs allein auf die Protagonisten einen Sog aus, auch mich hat er irgendwann so vereinnahmt, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Es ist auch meiner Faszination für die Atmosphäre geschuldet, die Beatrice Jacoby hier allein mit der Wahl ihrer Worte geschaffen hat. Ihren Schreibstil kannte ich schon von ‚Die Mottenkönigin‘ und ich finde, dass sie bei ihrem neuesten Roman noch eine Schippe draufgesetzt hat. Schon allein die korrekte Verwendung des Genitivs wirkt elegant, die Beschreibungen sind bildhaft und detailliert. Ich konnte die Dunkelheit des Waldes förmlich spüren, die Gefahren im Dickicht, das Unbekannte. Eine düstere und bedrohliche Stimmung, die die Ereignisse perfekt in Szene setzt. Trotz der Düsterheit findest du in ‚Aschehonig‘ auch eine Liebesgeschichte, die einerseits immer präsent ist, aber andererseits nie dominiert. Ich fand schon mal die Konstellation, wie die Liebe verteilt war, herrlich erfrischend. Und noch dazu wurde sich nicht kitschig nach Liebe verzehrt. In Extremsituationen, wie sie die Figuren erleben, können Gefühle natürlich intensiver werden und stärker hervortreten. Doch ich habe es nicht als das alles bestimmende Thema empfunden, sondern wie gesagt eher als omnipräsent, aber nicht aufdringlich. Das hat auf diese Weise auch gut zur Geschichte gepasst, anders hätte es mir womöglich nicht so gut gefallen. Der Umweltaspekt, mit dem im Klappentext geworben wird, ist dahingehend nicht wirklich vorhanden. Natürlich ist die Ausgangssituation unserem Umgang mit der Natur geschuldet, denn sie hat uns Menschen für unser Verhalten bestraft und sich einen Teil zurückgeholt. Doch wer nun Angst hat, eine Geschichte mit erhobenem Zeigefinger lesen zu müssen, den kann ich beruhigen. Manche Dinge aber gefielen mir an der Geschichte nicht so gut. Kleinigkeiten, die mich aber ein bisschen genervt haben. So z.B. Ukrainer Alexej, der gefühlt nur ein russisches Wort wiederholt, egal ob es in die Situation passt oder nicht. Versteh mich nicht falsch, er redet ganz normal, doch wenn er ein russisches Wort fallen lässt, ist es meist das gleiche. Bei Giselle wird immer wieder aufgegriffen, wie kränklich und schwächlich sie als Waisenkind war und das sie jetzt immer noch so dünn ist und wenig robust wirkt. Es macht natürlich einen Teil ihres Wesens aus, doch wir Leser*innen können uns durchaus Dinge merken, ohne diese immer wieder zu lesen zu müssen. Doch genug davon, denn ich möchte diese Rezension mit einer Leseempfehlung enden lassen. Beatrice Jacoby hat nämlich mit ‚Aschehonig‘ eine ganz besondere Geschichte geschaffen. Dystopisch und düster, mit Charakteren, die einer extremen Situation ausgesetzt sind, die sie an ihre Grenzen bringen wird. Spannend und mit einer Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Faszinierend und bedrohlich, mit einem Schreibstil, so detailliert und bildhaft, wie man sich das nur wünschen kann. 4 Sterne.
Das Buch ist vom Cover her wirklich ein wahrer Blickfang und konnte mich auch vom Klappentext her ansprechen. Etwas dystopisches, gemischt mit einer Prise mysteriöser Elemente, die definitiv mehr in Richtung Fantasy neigen. Durch diese Kombination bildet sich wirklich eine besondere Atmosphäre, insbesondere in Verbindung mit dem Schreibstil der Autorin, der sicherlich etwas Einzigartiges an sich hat, wie ich bereits auch bei einem anderen Buch von ihr gemerkt habe. Es ist sicherlich nicht der einfachste und lockerste Stil, weshalb man auch ein wenig Konzentration braucht, um dranzubleiben, aber es geht. Auch die Figuren passen sich dann diesem Stil gut an und komplettieren so das Bild. Mir ist sonst aber nichts wirklich an den einzelnen Charakteren aufgefallen, vermutlich eben auch, wegen des leicht mysteriösen Stils, aber das ist meist ein gutes Zeichen. Die Geschichte selbst hatte einen guten Aufbau und konnte war durch die interessante Weltengestaltung auch wirklich packend ausgerichtet. Jedoch muss ich zugeben (und diesmal habe ich nicht einmal nur locker nebenbei die Geschichte gelesen), dass ich mich, eben durch diesen besonderen Stil in allem irgendwann leicht verloren habe in der Geschichte. Ich glaube so ab dem Punkt, wo die Videos folgten und immer mehr Figuren hinzugefügt wurden und immer wieder welche getrennt wurden und zusammenfanden, sodass ich leider nur noch Bruchstücke mitbekommen habe. Es hatte etwas leicht Verwirrendes an sich, dass ich auch schon im ersten Buch, welches ich damals von der Autorin gelesen habe, mitbekommen habe. Ich weiss somit leider gar nicht, obwohl ich bis zu Ende gelesen habe, wie denn nun alles aufgelöst wurde und was nun passiert ist. Ich habe einige Dinge über die Charaktere erfahren, die sie gemacht haben (Poppys Irrführungen und die Auffindung des toten Feuerwehmanns, irgendein sprechender Hirsch und Till, der aus irgendeinem Grund Dinge in Brand steckt, etc.), im Verlauf der Geschichte, aber konnte einfach keinen Zusammenhang mehr finden, egal wie sehr ich mich anstrengte und deshalb auch kein gutes Ende mehr ausfindig machen. Es war mir letztendlich einfach ein wenig überladen und der besondere Stil, etwas was ich eigentlich wirklich mag an dem Buch, hat da wohl eben trotz allem leider nur wenig weitergeholfen. Alles in allem ist es sicherlich kein schlechtes Buch, denn die eigentliche Grundidee war wirklich genial und ich kann nur ein Kompliment für den besonderen Stil geben, der das Ganze zu einer besonderen Umsetzung macht. Irgendwie hat es dann aber doch nicht für mich gepasst, aber ich denke, das kann von der Person abhängen, wie man es mag. So gut es war, mir persönlich war es zu viel des Guten, um der Geschichte noch gut folgen zu können, aber man sollte sich selber ein Bild davon machen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und man sollte sicherlich einmal ein Buch von der Autorin gelesen haben, um es mal zu versuchen. Ich gebe dafür vier Sterne.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
**Wenn Liebe süß wie Honig schmeckt, schmerzt sie wie der Stich einer Biene …**
Die Natur hat sich ihr Reich schon lange zurückerobert: Wälder wurden lebendig und verschlangen ganze Städte. Seitdem setzt kein Mensch mehr einen Fuß in die überwucherten, lebensbedrohlichen Gebiete. Bis jetzt. Bienenhüterin Giselle spürt eine eigentümliche Verbindung zu den Geschöpfen des Waldes. Sie sucht nach einer Rettung für die Bienen – und die Zukunft. Gemeinsam mit Alexej, der ihr Herz mit jedem tiefgründigen Blick in Aufruhr versetzt, und zwei Freunden wagt sie sich in das lebendige Dickicht. Doch je tiefer sie in den Wald vordringen, desto größer werden die Geheimnisse, die zwischen ihnen allen stehen …
Grandiose Mischung aus Romantasy und Umweltroman
Auf einzigartige und sensible Weise verwebt Beatrice Jacoby die berührende Liebesgeschichte einer Bienenhüterin mit großen und wichtigen Umweltthemen. Sie gewährt ihren Leser*innen dabei einen Einblick in die besondere Welt der Bienen und setzt ein Statement für den Schutz unserer Wälder.
//»Aschehonig« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//
Book Information
Author Description
Die 1992 geborene Münchnerin Beatrice Jacoby absolvierte eine Ausbildung zur Incentive- und Eventmanagerin sowie zur Fremdsprachenkorrespondentin. 2022 absolvierte sie außerdem eine Weiterbildung im Bereich Schreibtherapie. Heute lebt und arbeitet sie in Düsseldorf. Sie liebt es, mit ihrem Mann zu debattieren, Buchcharaktere zu illustrieren und bei einer guten Tasse Tee in fantastische Welten abzutauchen.
Posts
Leider etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben 😢
Seit ich das Buch entdeckt hatte, wollte ich es unbedingt lesen. Eine Dystopie, in der die Natur sich ihren Platz zurückgeholt hat, eine Mission um die Bienen zu retten und eine Lovestory. 🤩 Es klingt so perfekt, aber ich bin leider enttäuscht, die Idee war perfekt, aber leider nicht die Umsetzung. 🥲 Aber erstmal genauer zum Inhalt: In der Welt in der Giselle lebt, hat sich die Natur ihr Reich zurückerobert. Städte verschwanden unter Pflanzen und es entstanden tödliche Gebiete von der sich die Menschheit fernhält. Doch Giselle, eine Bienenhüterin, spürt eine Verbindung zu dem Wald jenseits der Stadt und will um alles in der Welt die Bienen retten, die bedroht sind. Als sie eine wilde Biene findet, führt sich die Spur in die Wildnis. Dabei sind 3 ihrer Freunde, Polly, Alexej und Till. Doch zwischen ihnen sind viele Geheimnisse und ihr Weg zurück nach Hause ist zugewachse, sodass sie in der Wildnis feststecken. Erstmal ich liebe das Cover, es ist soo schön, ABER Ich fand es soo langweilig, ich weiß gar nicht weshalb. Die Lovestory zwischen Alexej und Giselle aber generell auch die anderen, idk es war soo kompliziert, mehr als Love Triangle 😂. Die Gefühle und auch die Gründe für den Trip in den Wald, ich hab's überhaupt nicht gefühlt 🫠 Der Schreibstil war auch soo nervig, ich konnte es nicht flüssig lesen und man hat nichts dabei gefühlt - wenn ihr versteht was ich meine?😅 und es konnte mich nicht fesseln. 🥲 Es war einfach nicht das Highlight, was ich erwartet hatte, aber auch nicht schlecht. Ich bin einfach nicht 100% damit warmgeworden.

Puh... ich weiß gar nicht was ich zu diesem Buch sagen soll. Ich liebe Dystopien und lese sie einfach super gerne. Aber dieses Szenario ist dann doch zu strange für mich 😅 Dystopien mit Zombies etc. kein Problem, aber Mutter Natur? 🫣 Aber das ist halt, wie immer, Geschmackssache. Etwa bis zur Hälfte des Buches passierte nichts 🤷♀️ aber bei einem 300 Seiten Buch abzubrechen, lohnt sich ja fast nicht 😅 also las und las ich bis endlich Action kam. Und dan geschah ganz viel. Action, Horror, Liebe, Eifersucht, Mord, abgespactes, verrücktes und viel dazwischen. Und plötzlich war das Buch zu Ende. 🤔 Ich kann nicht mal sagen ob ich es jetzt gut oder schlecht fand und wenn dann weiß ich nicht was genau daran gut oder schlecht war 😅🤷♀️ Also belasse ich es einfach dabei.
Ich persönlich bin absolut überwältig von dem Roman. Die Wendungen, die Art und Weise wie das Bild beschrieben wurde und die Wahl der Worte
Was ist wenn die Natur zurück schlägt? Nach dem sie all Die Jahre schamlos ausgenutzt und in ihrem Lebensraum eingeschränkt wurde? Wenn die Menschen fliehen müssen, dass sie realisieren all die Jahrzehnte einen Fehler gemacht zu haben ? Genau diese Vision hat Beatrice Jacoby in ihrem Roman Aschehonig zu ihrer persönlichen Realität gemacht. Denn eine winzige Bienen kann der Hoffnungsschimmer oder auch der Weg ins Verderben sein. Ein Mädchen, ein Ziel vor Augen und eine Biene die ihr Leitfaden ist. Giselle ist Bienenhüterin und hat durch ein Unglück ihren Bienenstock verloren. Wie durch ein Wunder entdeckt sie eine Urart der Bienen, das als ausgestorben galt. Diese führt sie blindlings in einen Teil der Welt, den sie besser gemieden hätte. Ein Abenteuer das sie nicht alleine durchsteht, denn ihre engsten Freunde begleiten sie dabei. Die Autorin hat die Geschichte aus der Sicht mehrere Protagonisten geschrieben. Jeder Protagonist hat eine absolut individuelle Persönlichkeit die schön zur Geltung bekommt. Schnell wird klar wer zu wem gehört und was seine persönlichen Intentionen ist. Schön ist auch, dass die Stränge der Charaktere auch in unterschiedliche Richtungen gehen und sich wieder zusammenfügen. Aber auch eine Charakterentwicklung ist deutlich erkennbar, so das man regelrecht beim lesen mitfiebern kann ! Die Detailtreue kommt hier nicht zu kurz und sorgt für Spaß an der Visualisierungen des Bildes welches in dem Buch vermittelt wird ❣️ Ein Buch für alle die mal ein wenig nachdenken wollen, sich für die Unwelt interessieren und vor allem auch in einer interessante Fantasywelt eintauchen wollen ❣️
Am Anfang hatte ich meine Schwierigkeiten reinzukommen, aber dann war’s richtig gut. Eine Zukunftsvision, die wirklich Angst macht. All das was die Autorin in eine kleine Fantasywelt verpackt hat, hat mich richtig nachdenklich gestimmt. Wirklich ein Buch von As genau zeigt: die Bienen sind die Zukunft - und irgendwann wird sich die Natur anfangen zu wehren 🖤
4✨ Anfangs konnte mich die Geschichte nicht so sehr fesseln, was sich aber geändert hat, sobald die story im Wald begann. Die Message dahinter regt sehr zum nachdenken an und war in einem super Abenteuer verwoben. Die love Story war leider gar nicht gut umgesetzt und meiner Meinung nach überflüssig. Außerdem blieb eine wichtige Sache ungeklärt. Ansonsten mochte ich das Buch total und fand es einzigartig.
Eine ganz interessante Dystopie, über die Bienenhüterin Giselle, die Jahre nachdem die Natur einen großen Teil der Zivilisation zerstört hat, eine schwarze Biene sieht - eine Seltenheit, da inzwischen generell die Bienen fast ausgestorben sind. Deshalb macht sie sich hoffnungsvoll mit ihren Freunden Poppy, Till und Alexej auf die Suche nach dem Rest des Stammes, was sie in den verbotenen Wald führt, der für die damalige Zerstörung verantwortlich ist und deshalb ummauert wurde. Jedoch schließt sich der Eingang, durch den sie gekommen sind, schnell und es wird klar, dass sie gefangen sind - aber auch, dass die Natur mit ihnen Kontakt aufzunehmen versucht. Die Idee der Geschichte ist an sich sehr gut und die Themen Bienensterben und Zerstörung der Umwelt sind definitiv aktuell und wichtig. Jedoch harpert es leider etwas an der Umsetzung; man erfährt sehr wenig über die Welt des Geschehens und kann sich diese und die genauen Folgen der Zerstörung durch die Natur deshalb einfach nicht so gut vorstellen. Auch hat die Story keinen sehr großen Spannungsbogen und es gibt keine wirklichen Wendungen, was etwas schade ist, da an sich viel Potenzial darin steckt und man auch viel rund ums Thema Umweltverschmutzung, Klimawandel etc. dafür hätte nutzen können und das auch, um die Message noch konstanter und ausführlicher zu machen. Ansonsten sind die Charaktere aber ganz in Ordnung und auch der Schreibstil, der aus Giselles Sicht und vereinzelt auch aus der von Poppy, Till oder Alexej erzählt, liest sich relativ einfach und gut. Insgesamt also definitiv ein Buch mit einer guten und wichtigen Grundidee, aber die Umsetzung packt einen leider nicht ganz.
Das Stichwort „Umweltroman“ hat mich sofort hellhörig werden lassen. Dazu noch das extrem wichtige Thema Bienen und ich war überzeugt. So weit so gut. Wir befinden uns in unserer Welt im Jahre 2051, also in „nur“ 30 Jahren und es ist reichlich düster und postapokalyptisch. Den Zeitraum finde ich perfekt gewählt, weil es in der Zukunft liegt, der Zielgruppe des Romans aber bewusst ist, dass sie durchaus noch am Leben sein sollten, wenn die Welt nicht durch die Natur erobert worden wäre. Dennoch ist der Umweltaspekt nicht so extrem ausgeprägt und die Geschichte wirkte auf mich auch nicht belehrend, eher anregend zum Nachdenken, aber nicht aggressiv. Die Geschichte wird aus der Sicht von mehreren Personen geschildert, was sehr interessant ist, weil jeder anders gefordert wird. Die Liebesgeschichte steht nicht im Vordergrund und läuft eher gemächlich mit. Gestört hat mich, dass Ukrainer Alexej immer nur ein oder zwei russische Worte in den Raum geworfen hat und diese andauernd wiederholt hat. Es fühlte sich für mich nicht an wie ein Wesensmerkmal, oder die Verbundenheit zu seiner Herkunft, sondern eher irgendwie erzwungen. Allgemein empfand ich die weiblichen Charaktere etwas tiefer gezeichnet, als die Herren der Schöpfung. Die Kapitel sind relativ kurz gehalten, aber das ist absolut mein Ding, da ich finde, dass man so viel schneller durch die Seiten fliegt. Mir fiel es sogar schwer nach den Leseabschnitten zum Kommentieren inne zu halten, weil ich stets wissen wollte wie es weitergeht. Auch sprachlich kam ich super zurecht und ich möchte die Autorin unbedingt weiter verfolgen, da mir ihr Stil sehr zugesagt hat. Es war bildlich beschrieben und sehr flüssig. Alles in allem eine Leseempfehlung an alle, die einen Einzelband mit interessantem Naturthema suchen, der weder zu aggressiv belehrt, aber trotzdem zum Umdenken anregt. Es fühlte sich wie ein düsteres Märchen aus der Zukunft an.
Wenn die Natur zurückschlägt Für eine Leserunde bei LovelyBooks habe ich ein eRezensionsexemplar erhalten und für dass ich mich ganz herzlich bedanke. Mit „Aschehonig“ liefert Beatrice Jacoby eine geniale Dystopie ab, in der sich die Natur gegen den Menschen zur wehrt und passend zum Thema „Klimawandel“ nun die Menschen mit einem Wald in Angst und Schrecken versetzt. Denn mit super schnellem Pflanzenwachstum, fleischfressenden Blumen und sogar Blut saugenden Schmetterlingen wendet Mutter Natur das Blatt, um sich gegen das endlose Ausbeuten ihrer Ressourcen und großflächige Bebauung zur wehr zu setzen. Zum Schutz bauten die Menschen eine Spiegelmauer, die den Wald und seine Pollen von den Menschen fernhält. Jenseits dieser Mauer lebt Bienenhüterin Giselle bei ihrer Adoptivmutter Babette, welche den selben, vom Aussterben bedrohten Beruf ausübt. Denn natürlich hat sich technisch viel beim Menschen getan und so haben sie zum Bestäuben von Feldern und Bäumen kleine bienenähnliche Drohnen etabliert. Die wenigen echten Bienen sind dadurch nahezu ausgestorben und zusätzlich werden die Bauten von Giselle noch von Feuern heimgesucht. Um ihre geliebten Bienen zu retten, begibt sie sich in den Wald, wo sie die als ausgestorben geltende Urform der Biene vermutet. Denn Giselle glaubt fest daran, dass sie mithilfe der schwarzen Bienen, ihre domestizierten retten kann. Doch natürlich begibt sie sich nicht allein auf die andere Seite der Mauer. Ihr Sandkastenfreund Till, ihrer besten Freundin Poppy und ihr Schwarm Alexej begleiten sie auf ihr Abenteuer, wobei jeder so seine eigenen Gründe dafür hat. Mir hat die Geschichte und die verschiedenen Sichtweisen aller Protagonisten wirklich gut gefallen. Ich fand es wirklich interessant, wie die Natur sich verselbstständigt und zur wehr gesetzt hat. Bis zum Schluss habe ich mit Giselle, Alexej, Poppy und Till regelrecht mitgefiebert, sodass ich die Geschichte jedem empfehlen kann, der gerne fantasievolle Dystopien liest.
Weil Bienen unsere Zukunft bedeuten… *Ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit * Das Cover des Buches ist der absolute Wahnsinn. Es ist ein kleines bisschen düster und macht definitiv neugierig auf die Geschichte. Auch der Titel ist sehr passend zur Geschichte ausgewählt, auch wenn er etwas kryptisch ist. Aber das hebt gleichzeitig die Spannung noch einmal an. Die Grundidee hinter der Handlung war super: Mit dem Sterben der Bienen ist das Thema topaktuell, interessant und sehr wichtig in der heutigen Zeit. Im Laufe der Geschichte steht die Bedeutung der Bienen für die Umwelt und den Fortbestand des Klimas und die Wichtigkeit ihres Schutzes immer wieder im Fokus der Aufmerksamkeit und regt den Lesenden auf jeden Fall zum Nachdenken an. Es wurde eine dystopische Welt mit Bestäubungsdrohnen anstelle von echten Bienen beschrieben, die in meinen Augen ein sehr glaubhaftes mögliches Zukunftsszenario darstellt. Das hat mir an diesem Buch wirklich sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, sodass ich mich sehr schnell auf das Setting und die Handlung einlassen konnte. Es gab vier Erzählperspektiven, die man gut voneinander unterscheiden konnte und die der Handlung immer wieder bei einem Wechsel einen frischen Wind verpasst haben. Was ich sehr schade fand, dass mich die Geschichte leider trotzdem nicht wirklich fesseln konnte. Die Handlung an sich war gut durchdacht, und es gab immer wieder Wendungen in der Handlung, die die Charaktere auf neue Pfade gelenkt haben. Insgesamt fand ich den Verlauf des Geschehens interessant, aber trotz spannender Momente war die Handlung einfach nicht packend genug, um mich begeistern zu können. Die einzelnen Szenen mit Hindernissen, Problemen und Schwierigkeiten wurden meist sehr schnell aufgelöst, sodass die Spannungskurve recht schnell wieder abflachte. Mit den Charakteren bin ich irgendwie auch nicht warm geworden. Es gab niemanden aus der Freundesgruppe, den ich wirklich gut leiden konnte. Sie waren alle als Charakter zwar gut nachvollziehbar, aber eine emotionale Bindung und Nähe konnte ich leider zu niemandem aufbauen. Keine Frage, die Botschaft der Geschichte ist bei mir beim Lesen definitiv angekommen, aber der Funke ist bei mir ansonsten leider nicht wirklich übergesprungen. Mein Fazit: Eine toll kreierte dystopische Welt, die mit dem Bienensterben ein super wichtiges und topaktuelles Thema anspricht und verarbeitet und in der viel Potential steckt. Die Botschaft der Geschichte wird während der Handlung immer wieder eingestreut und sehr eindrücklich dargestellt und ist beim beim Lesen definitiv angekommen. Der Funke ist bei mir ansonsten allerdings leider nicht wirklich übergesprungen, da ich mit den Figuren einfach nicht viel anfangen konnte und die Handlung mir nicht so gefesselt hat, wie ich es mir gewünscht hätte. Da diese Punkte aber reine Geschmacksache ist, empfehle ich dieses Buch trotzdem jedem weiter, weil es ein so wichtiges Thema behandelt und sehr gut geschrieben ist. Ich vergebe 3 von 5 möglichen Sternen! Lest fleißig, eure Sabrina
Umweltschutz war nie so aktuell wie jetzt um so mehr freue ich mich das immer mehr Bücher sich diesen Thema annehmen um so vlt manchen die Jungen noch ein Stückchen mehr zu öffnen. Da auch Bienen auf mich schon lange eine faszinierende Wirkung haben konnte ich einfach nicht an diesen Buch vorbei gehen und habe mich sehr gefreut das ich dieses im Zuge einer Lovelybooks Leserunde lesen durfte. Ich bin direkt zu Anfang sehr gut in das Buch gestartet, der Schreibstil ist flüssig und lässt sich angenehm lesen. Was ich auch positiv fand war das man die Handlung aus der Perspektive der vier Charaktere lesen konnte, so hatte man einen schönen Überblick. Die Unterscheidung beim lesen viel auch nicht schwer da jeder Charakter seine Eigenheiten hatten wodurch man sie gut von einander unterscheiden konnte. Was aber nicht heißt das mir alle Charaktere sympatisch waren. :D Nach und nach tauchen in der Handlung auch immer mehr fragen auf was das lesen sehr spannend gestaltete. Gerade durch diese neue Dystopische Welt wurde man immer wieder überrascht. Leider muss ich sagen das mit persönlich die Kapitel oft viel zu Kurz waren, dadurch hatte ich das Gefühl das die Handlung ziemlich schnell durchgearbeitet wurde und viele stellen wurden zwar logisch aber mit einem Fingerschnipsen gelöst. Auch war der Bezug zur Umwelt nicht ganz so wie erhofft, ich hätte mir gewünscht das es ein paar mehr Bezüge zu unserer aktuellen Situation gegeben hätte um eine schöne Verbindung herzustellen. Endfazit: Dies ist eine interessante und spannende Geschichte für zwischendurch, der gewünschte bähm Effekt blieb leider aus, dich trotzdem hatte ich Freude am lesen.
Zwei Sachen weiß ich mit Sicherheit. Erstens: ‚Aschehonig‘ von Beatrice Jacoby ist der düsterste Impresstitel, den ich je gelesen habe. Und zweitens: Die Geschichte hat mich sowas von fasziniert! Trotzdem brauchte ich ein bisschen, um in sie hinein zu finden. Doch je mehr ich gelesen habe, je mehr sich die Geschichte entwickelt hat, desto besser gefiel sie mir und desto mehr hat sie mich in ihren Bann gezogen. ‚Aschehonig‘ spielt in einer Welt, die die unsere ist. Und zwar, wenn ich richtig gerechnet habe, um das Jahr 2051. Und doch ist es nicht mehr die Welt, die wir kennen. Vor 20 Jahren hat die Natur zurückgeschlagen und die Zivilisation teilweise vereinnahmt. Zurückerobert. Bienen existieren nur noch als domestizierte Art, bestimmtes Obst ist ein Luxusgut, Blumen ebenso. Und der Wald, der den Angriff auf die Menschheit gestartet hat, ist mittlerweile hinter einer Mauer eingesperrt. Auf Protagonistin Giselle hat dieser Wald schon immer eine unerklärliche Faszination ausgeübt. Als Bienenhüterin ist sie der Natur zumindest so nah, wie es in der Welt vor der Mauer möglich ist. Als sie eines Tages eine Biene entdeckt, die eigentlich nicht mehr existieren dürfte, will sie ihrer Herkunft auf den Grund gehen – und ihr Weg führt sie in eben jenen Wald, der seit zwei Jahrzehnten gemieden wird. Die Geschichte wird nicht nur aus Giselles Sicht erzählt, sondern auch aus der ihrer Freunde. Das gefiel mir, denn es eröffnet mehr Blickwinkel. Jede der vier Personen hatte einen anderen Grund, Giselle hinter die Mauer zu begleiten und ich mochte die jeweiligen Entwicklungen, die sie dort durchliefen, sehr. Denn sie wurden teilweise an ihre Grenzen gebracht, psychisch wie physisch. Im Wald warten nämlich so einige Gefahren, die nicht nur außerhalb der Gruppe lauern. Der Wald übt keineswegs allein auf die Protagonisten einen Sog aus, auch mich hat er irgendwann so vereinnahmt, dass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Es ist auch meiner Faszination für die Atmosphäre geschuldet, die Beatrice Jacoby hier allein mit der Wahl ihrer Worte geschaffen hat. Ihren Schreibstil kannte ich schon von ‚Die Mottenkönigin‘ und ich finde, dass sie bei ihrem neuesten Roman noch eine Schippe draufgesetzt hat. Schon allein die korrekte Verwendung des Genitivs wirkt elegant, die Beschreibungen sind bildhaft und detailliert. Ich konnte die Dunkelheit des Waldes förmlich spüren, die Gefahren im Dickicht, das Unbekannte. Eine düstere und bedrohliche Stimmung, die die Ereignisse perfekt in Szene setzt. Trotz der Düsterheit findest du in ‚Aschehonig‘ auch eine Liebesgeschichte, die einerseits immer präsent ist, aber andererseits nie dominiert. Ich fand schon mal die Konstellation, wie die Liebe verteilt war, herrlich erfrischend. Und noch dazu wurde sich nicht kitschig nach Liebe verzehrt. In Extremsituationen, wie sie die Figuren erleben, können Gefühle natürlich intensiver werden und stärker hervortreten. Doch ich habe es nicht als das alles bestimmende Thema empfunden, sondern wie gesagt eher als omnipräsent, aber nicht aufdringlich. Das hat auf diese Weise auch gut zur Geschichte gepasst, anders hätte es mir womöglich nicht so gut gefallen. Der Umweltaspekt, mit dem im Klappentext geworben wird, ist dahingehend nicht wirklich vorhanden. Natürlich ist die Ausgangssituation unserem Umgang mit der Natur geschuldet, denn sie hat uns Menschen für unser Verhalten bestraft und sich einen Teil zurückgeholt. Doch wer nun Angst hat, eine Geschichte mit erhobenem Zeigefinger lesen zu müssen, den kann ich beruhigen. Manche Dinge aber gefielen mir an der Geschichte nicht so gut. Kleinigkeiten, die mich aber ein bisschen genervt haben. So z.B. Ukrainer Alexej, der gefühlt nur ein russisches Wort wiederholt, egal ob es in die Situation passt oder nicht. Versteh mich nicht falsch, er redet ganz normal, doch wenn er ein russisches Wort fallen lässt, ist es meist das gleiche. Bei Giselle wird immer wieder aufgegriffen, wie kränklich und schwächlich sie als Waisenkind war und das sie jetzt immer noch so dünn ist und wenig robust wirkt. Es macht natürlich einen Teil ihres Wesens aus, doch wir Leser*innen können uns durchaus Dinge merken, ohne diese immer wieder zu lesen zu müssen. Doch genug davon, denn ich möchte diese Rezension mit einer Leseempfehlung enden lassen. Beatrice Jacoby hat nämlich mit ‚Aschehonig‘ eine ganz besondere Geschichte geschaffen. Dystopisch und düster, mit Charakteren, die einer extremen Situation ausgesetzt sind, die sie an ihre Grenzen bringen wird. Spannend und mit einer Sogwirkung, der man sich kaum entziehen kann. Faszinierend und bedrohlich, mit einem Schreibstil, so detailliert und bildhaft, wie man sich das nur wünschen kann. 4 Sterne.
Das Buch ist vom Cover her wirklich ein wahrer Blickfang und konnte mich auch vom Klappentext her ansprechen. Etwas dystopisches, gemischt mit einer Prise mysteriöser Elemente, die definitiv mehr in Richtung Fantasy neigen. Durch diese Kombination bildet sich wirklich eine besondere Atmosphäre, insbesondere in Verbindung mit dem Schreibstil der Autorin, der sicherlich etwas Einzigartiges an sich hat, wie ich bereits auch bei einem anderen Buch von ihr gemerkt habe. Es ist sicherlich nicht der einfachste und lockerste Stil, weshalb man auch ein wenig Konzentration braucht, um dranzubleiben, aber es geht. Auch die Figuren passen sich dann diesem Stil gut an und komplettieren so das Bild. Mir ist sonst aber nichts wirklich an den einzelnen Charakteren aufgefallen, vermutlich eben auch, wegen des leicht mysteriösen Stils, aber das ist meist ein gutes Zeichen. Die Geschichte selbst hatte einen guten Aufbau und konnte war durch die interessante Weltengestaltung auch wirklich packend ausgerichtet. Jedoch muss ich zugeben (und diesmal habe ich nicht einmal nur locker nebenbei die Geschichte gelesen), dass ich mich, eben durch diesen besonderen Stil in allem irgendwann leicht verloren habe in der Geschichte. Ich glaube so ab dem Punkt, wo die Videos folgten und immer mehr Figuren hinzugefügt wurden und immer wieder welche getrennt wurden und zusammenfanden, sodass ich leider nur noch Bruchstücke mitbekommen habe. Es hatte etwas leicht Verwirrendes an sich, dass ich auch schon im ersten Buch, welches ich damals von der Autorin gelesen habe, mitbekommen habe. Ich weiss somit leider gar nicht, obwohl ich bis zu Ende gelesen habe, wie denn nun alles aufgelöst wurde und was nun passiert ist. Ich habe einige Dinge über die Charaktere erfahren, die sie gemacht haben (Poppys Irrführungen und die Auffindung des toten Feuerwehmanns, irgendein sprechender Hirsch und Till, der aus irgendeinem Grund Dinge in Brand steckt, etc.), im Verlauf der Geschichte, aber konnte einfach keinen Zusammenhang mehr finden, egal wie sehr ich mich anstrengte und deshalb auch kein gutes Ende mehr ausfindig machen. Es war mir letztendlich einfach ein wenig überladen und der besondere Stil, etwas was ich eigentlich wirklich mag an dem Buch, hat da wohl eben trotz allem leider nur wenig weitergeholfen. Alles in allem ist es sicherlich kein schlechtes Buch, denn die eigentliche Grundidee war wirklich genial und ich kann nur ein Kompliment für den besonderen Stil geben, der das Ganze zu einer besonderen Umsetzung macht. Irgendwie hat es dann aber doch nicht für mich gepasst, aber ich denke, das kann von der Person abhängen, wie man es mag. So gut es war, mir persönlich war es zu viel des Guten, um der Geschichte noch gut folgen zu können, aber man sollte sich selber ein Bild davon machen. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert und man sollte sicherlich einmal ein Buch von der Autorin gelesen haben, um es mal zu versuchen. Ich gebe dafür vier Sterne.



















