Die Magnolienkatzen
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Description
»Wusstest du, dass jede Jungkatze von sechs Schutzengeln bewacht wird?« – »Wirklich? Das hieße ja, dass sich hier dreißig Engel tummeln!«
Als Katzenmama Mimi, der kleine Taro und seine vier Geschwister ganz unvermittelt in Norikos Leben treten, weiß sie noch nicht, dass mit der Katzenfamilie auch das Glück in ihr Haus einzieht. Denn die Kunst der Achtsamkeit und unsere tiefe Sehnsucht nach Begegnungen, die von Liebe geprägt sind, lassen sich nirgends besser erfahren als im Umgang mit den schnurrenden Persönlichkeiten.
Auf der Suche nach Inspiration besucht Schriftstellerin Noriko einen Shinto-Schrein und flüstert: »Schenk mir Glück«. Schon am nächsten Tag erlebt sie eine Überraschung. Unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater pflanzte, entdeckt sie einen Wurf Kätzchen und die Katzenmutter. Niemand in der Nachbarschaft ist bereit, sich um die neugeborenen Tiere zu kümmern: So beginnt ihr Zusammenleben mit Mimi, dem kleinen Taro und seinen vier Geschwistern, die Norikos Leben völlig verändern. Und dabei mochte sie Katzen nicht einmal. »Die Magnolienkatzen« erzählt von der wachsenden Zuneigung zwischen Noriko und ihren tapsigen Mitbewohnern. Dank ihnen macht Noriko überraschende Entdeckungen über sich selbst, das Leben und vor allem über das Glück und das Streben danach.
Book Information
Author Description
Noriko Morishita wurde 1956 in Yokohama geboren. Sie schloss ihr Studium der japanischen Literatur an der Japanischen Frauenuniversität ab und begann noch während ihres Studiums als Journalistin und Kolumnistin zu arbeiten. Mit ihren Büchern »Die Magnolienkatzen« und »The Wisdom of Tea« wurde sie weltweit berühmt.
Posts
Ein Buch wie eine schnurrende Kuscheleinheit
Noriko und ihre Mutter leben seit der Vater gestorben ist gemeinsam unter einem Dach. Als sie eines Morgens in den Garten schauen hat eine Straßenkatze auf dem Stumpf einer Magnolie fünf kleine Kätzchen zur Welt gebracht. Beide Frauen sind keine großen Katzenfreunde und versuchen mit großen Bemühungen die Katzenfamilie wieder loszuwerden. Nach und nach wachsen Katzenmama Mimi, der kleine Tarō und seine vier Geschwister Noriko jedoch ans Herz. Auch ihre Mutter kann sich schnell kein Leben mehr ohne die kleine schnurrende Katzenfamilie mehr vorstellen und so dürfen die fünf Fellnasen in das Haus einziehen. Und mit ihnen zieht das Glück in ihr Haus ein. Noriko Morishita hat mit diesem Buch eine Hommage an ihre schnurrenden Fellfreunde verfasst und ich habe mich beim Lesen jede Sekunde richtig behaglich gefühlt. Es hat mir großen Spaß gemacht zu lesen wie sich das Leben von Noriko ab dem Zeitpunkt des Einzugs von Mimi und ihren Katzenkindern so positiv verändert hat und auch ihre Einstellung zum Leben ist eine ganz andere geworden. Ich bin selbst Katzenmama und konnte mich mit jeder einzelnen Seite identifizieren und habe mir bei manchen Passagen gewünscht, auch mal das flauschige Fell von Mimi streicheln zu dürfen oder den ängstlichen Tarō hinter den Ohren zu kraulen. Außerdem finde ich es richtig toll, dass ich tatsächlich noch das ein oder andere über Katzen lernen durfte. Der Schlusssatz: „Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt.“ hat mich nachhaltig zum Nachdenken und Reflektieren gebracht. Ein Buch wie eine dicke, schnurrende Umarmung! Für jeden Katzenliebhaber zu empfehlen, aber natürlich auch für alle anderen. Jeder braucht eine Mimi oder einen Tarō in seinem Leben.
Eine Bewertung fällt mir echt schwer. Während ich zu Anfang begeistert war und neugierig auf das was noch kommt, hat mich das Buch ab der Mitte ziemlich verloren. Es gab hier und da wirklich schöne und niedliche Situationen aber die meiste Zeit hat es sich endlos gezogen und wirklich was passiert ist auch nichts. War nicht mein Buch, ich hatte eine komplett andere Erwartung.
Glückwärts auf Samtpfoten
Als Noriko mit ihrem Studium begann, pflanzten ihre Eltern einen Magnolienbaum in den Vorgarten. Viele Jahre nach dem Tod des Vaters war das Bäumchen zu einem prächtigen Baum herangewachsen - und leider viel zu üppig für das kleine Gartenstück geworden. Was von ihm übrig blieb, war ein Baumstumpf. Doch eines Tages birgt eben dieser eine tierische Überraschung, denn Norikos Mutter entdeckt eine Katze mit ihren Jungen darunter. Noch extremer als sie selbst ist ihre Mutter gegen Katzen. Auf keinen Fall will sie für die Tiere verantwortlich sein und auch Noriko will mit der ganze Sache rein gar nichts zu tun haben - bis zu jenem Regentag, an dem beide Frauen nicht mit ansehen können, wie die Fellknäule klitschnass werden. Sie klauben sie vorsichtig zusammen & bereiten ihnen ein kleines Karton-Zuhause im trockenen Schuppen. Kurz darauf bemerkt Noriko, dass ihre Mutter den Kleinen Katzenfutter besorgt. Und bald darauf wachsen auch ihr die kleinen Kätzchen, die wie süße Maulwürfe aussehen, ans Herz. Ihre Cousine & Tante erfahren von dem tierischen Nachwuchs, woraufhin sie viel öfter zu Besuch kommen und schon bald trudeln auch Nachbarn, Bekannte, alte Freunde & sogar die Zeitungsredaktion bei Noriko und ihrer Mutter ein. Durch all diese Gäste ergeben sich nette Gespräche, spannendes Wissen wird ihr vermittelt & sie hört und erlebt süße, lustige & aufregende Geschichten mit der Katzenmutter & ihren Kitten. Wie wird sie sie wohl alle nennen? Und bedeutet eine Namensgebung nicht bereits eine emotionale Bindung zu einer Tierart, die sie bis vor Kurzem noch strikt abgelehnt hatte? ✨ Welch ein zauberhaftes Buch!😻 Autobiografisch erzählt die Autorin solch eine wunderbare, rührende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Sie vermittelt Abenteuer, Wissen & Herzenswärme. Insbesondere Katzenliebhaber werden entzückt sein.😽 Eine klare Leseempfehlung, wobei das Buch hinzukommend wirklich was fürs Auge ist, oder?🤩😍💜🐈⬛

"Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt!" Ein sehr schöner poetischer Roman für Katzenliebhaber und -fans. Auch eine tolle Geschenkidee! Hinter diesem wunderschönen Cover verbirgt sich eine leichte, gemütliche Geschichte über das Glück auf Samtpfoten. Der Fund einer Straßenkatze mit ihren Jungen wirft Norikos Leben durcheinander. Eigentlich wollen sie und ihre Mutter diese Katzen nicht aufnehmen. Aber wir begleiten die Beiden dabei, wie sich die Katzen in ihre Herzen schleichen. Dabei geht es um die Aufnahme der Katzen, die einzelnen Charaktere, wie sie bei ihnen aufwachsen und teilweise auch vermittelt werden. Mit vielen tollen Botschaften über Achtsamkeit und die tiefe Verbindung, die man zu Tieren aufbauen kann, erzählt Noriko Morishita diese niedliche Geschichte. Katzenbesitzer werden einige Erzählungen nachvollziehen und wiedererkennen können. Es ist leicht geschrieben und in mehreren Teilen aufgeteilt, die mit schönen Zeichnungen verziert sind. Man darf hier keine große Spannung oder eine aufregende Handlung erwarten, sondern eher eine gemütliche, herzerwärmende Geschichte. Ein leichter und kurzweiliger Lesegenuss über das Leben mit den Samtpfoten, den ich sehr empfehlen kann.

Ein Wohlfühlroman, dessen Lektüre gut tut. Seelenbalsam sozusagen.
Manche Romane sind Balsam für die Seele. "Die Magnolienkatzen" von Noriko Morishita ist so ein Roman. Die über 50 Jahre alte Ich-Erzählerin Noriko Morishita lebt mit ihrer Mutter gemeinsam in einem Haus. Als eines Tages Norikos Mutter unter ihrem Magnolienbaum Katzenbabys findet, steht für beide Frauen fest, dass die Kätzchen schnellstmöglich verschwinden sollen. Schließlich sind sie eher Hundemenschen und können rein gar nichts mit Katzen anfangen... Noriko Morishitas Schreibstil ist unprätentiös, aber dennoch poetisch, was ich während des Lesens genossen habe. So wurde die Geschichte für mich glaubwürdig. Tatsächlich stellte sich mir immer wieder die Frage, was von dem Roman Fiktion und was Realität ist. Letztlich zählt aber nur, wie Mimi und ihr Wurf das Leben von Noriko und ihrer Mutter verändern. "Sachiko sprach entzückt von einem 'Segen' und einem 'Wunder', aber ich selbst sah bloß finstere Wolken am Horizont, wenn ich an unsere Zukunft dachte." Empfinden Noriko und ihre Mutter die Katzen anfangs noch als Belastung, entwickeln sie schnell Zuneigung zu Katzenmama Mimi und ihren Babys. Und wie das so ist: Plötzlich merken sie, wie viele Menschen in ihrem Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis Katzen hatten und/oder haben. Und so sind nicht nur viele Katzen in ihrem kleinen Haus, sondern immer wieder auch zahlreiche Besucher*innen, die ganz begeistert von den Kitten sind und ihre eigenen Katzengeschichten erzählen. "Ich fühlte mich, als würden in unserem Haus lauter Blumen blühen." Wir erleben auch, wie sich das Verhältnis von Noriko und ihrer Mutter bessert. Die ewig grantige Mutter wird liebevoller und rücksichtsvoller, nicht nur gegenüber den Katzen, sondern auch gegenüber ihrer Tochter. Noriko selbst erlebt dank der Katzen viele Glücksmomente. Die Katzen zu beobachten, tut ihr gut. Sie entspannt sich dank der Katzen - obwohl diese sie naturgemäß auch ganz schön auf Trab halten - und findet zu sich selbst. Die Momente des Glücks und der Zufriedenheit transportiert Noriko Morishita sehr gut. Es gibt viele wunderbare Szenen, die wahrscheinlich jede*r Katzenhalter*in gut nachvollziehen kann. Es tut gut und entspannt ungemein, Norikos (Katzen-) Geschichte zu lesen, auch wenn sie mir persönlich die Katzen teilweise zu sehr vermenschlicht hat. Und doch ist der Roman eine so wunderbare Liebeserklärung an das Leben mit Katzen, dass ich ihn unbedingt weiterempfehle. Katzen gehen schließlich immer! Der Roman ist schnell gelesen, wirkt aber positiv nach, und dank der Episodenhaftigkeit ist es kein Muss, den Roman am Stück zu lesen. Meiner Meinung nach ist es sogar besser, sich Zeit zu lassen. Denn auch darum geht es letztlich in diesem Roman: den Moment zu genießen, ein bisschen achtsamer zu sein, Liebe und Glück - in welcher Form auch immer - zuzulassen. "Von Lebewesen umgeben zu sein, die man ins Herz geschlossen hatte, schien uns Menschen auf ganz natürliche Weise ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und sobald man von sich selbst aus lächelte, lachte das Leben zurück."
Lass die Tatzen auch dein Herz berühren🐾
„Wer Katzen nicht leiden kann, hatte vielleicht noch nie das Vergnügen eine in sein Leben gelassen zu haben“ Einer der schönen Erkenntnisse und Weisheiten aus diesem Buch. Wir begleiten die Hundefreundin Noriko ein Stück durch ihre Vergangenheit, in der sie berichtet zwei Hunde gehabt zu haben. Sie beichtet von dem Haus ihrer Eltern, mit dem wunderschönen Magnolienbaum im Garten und ihrem Werdegang. Aber nichts im Leben ist so zufällig, wie der Zufall höchstselbst. Noriko war in die Jahre gekommen, ledig und der berufliche Stillstand eingekehrt. Als ihre Mama an Fuße des Magnolienstumpfs eine junge Katzenmama mit ihrem Wurf von fünf Kätzchen entdeckt. Sie können sie unmöglich im strömenden Regen zurück lassen und nehmen sie widerwillig auf. Und weder Noriko noch ihre Mama hätten erwartet was diese sechs Katzen mit ihren Leben anrichten und wie tief sich die kleinen Samtpfötchen in die Herzen der beiden Damen schmusen. Es ist eine Geschichte fürs Herz und sie trifft, besonders wenn man selbst erst erbitterter Hundebesitzer war und nun auch Katzen unendlich zu schätzen weiß ♥️. Der Schreibstil war super entspannend und das Cover ist einfach zauberhaft schön gestaltet.

Schön zu lesen, aber die Tiefe fehlt
📚REZENSION - 3,5 Sterne ⭐️ Seid ihr ein Katzen- oder ein Hundemensch ❔ »Menschen, die Katzen nicht mögen, sind bloß Menschen, die noch nie eine hatten. Da sie die Erfahrung noch nicht gemacht haben, wissen sie es wahrscheinlich einfach nicht besser.« (S.166) Eines Tages finden Noriko und ihre Mutter unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater vor dem Haus pflanzte, eine Streunerkatze mit ihren 5 Jungen. Die beiden halten eigentlich nicht viel von Katzen, aber als Niemand sie aufnehmen möchte, nehmen sie sich ihrer schließlich doch an. Und wir sind dabei, wie die Kätzchen heranwachsen, ihre Augen öffnen, das Haus auf den Kopf stellen, schließlich ein neues Zuhause finden oder bei Noriko und ihrer Mutter bleiben. Sehr unaufgeregt und vor sich hinplätschernd ist diese Geschichte, die eigentlich keiner richtigen Handlung folgt, ausser dem Heranwachsen und Leben mit den Katzen. Das Ganze ist sehr entspannend zu lesen, dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Persönliche Themen von Noriko werden zwar angesprochen, und ihr Leben und ihre Sicht darauf verändern sich durch das Zusammenleben mit den Katzen, aber es bleibt doch alles an der Oberfläche und die Botschaften huschen eher vorbei, als dass sie einen Eindruck hinterlassen. Auf jeden Fall schön zu lesen, aber es hat mir definitiv die bewegende Tiefe gefehlt, die ich bei Japanischen Romanen dieser Art in der Regel gewöhnt bin. Was mir noch gefallen hat: die Geschichte hat mich daran erinnert, als unsere Hündin in meiner Kindheit geworfen hatte und wir ein ganzes Hunderudel und viel Trubel Zuhause hatten - und da danke ich dem Roman, dass er in mir diese schönen Erinnerungen geweckt hat 🥰

Eine kleine Liebeserklärung an Katzen 🤍
Eine zauberhafte Geschichte über die Verbundenheit zwischen Katze und Mensch. Erst wollte Noriko gar nicht mit der Katze und deren Katzenbabies zu tun haben, die sie mit ihrer Mutter unter dem Magnolienbaum findet. Sie ist durch mit dem Thema Haustiere, dass hat ihr nichts als Kummer gebracht. Außerdem muss sie sich um viel wichtige Dinge kümmern, nämlich um ihre Schreibblockade und dass sie keine Ahnung mehr zu haben scheint, wie ihr Leben weiter gehen soll. Trotzdem rettet sie mit ihrer Mutter die kleinen Katzen während eines heftigen Regengusses und nimmt sie bei sich auf. Natürlich mit der Intention, sie so schnell wieder abzugeben. An eine Tierauffangstation oder an irgendjemand anderes, das ist ihr ganz gleich. Doch die Tage vergehen, sie sieht die Katzen aufwachsen, sieht wie jedes von ihnen seinen ganz eigenen Charakter hat und ihr Entschluss sich von ihnen zu trennen gerät ins Wanken. Sie merkt, die Katzen gehören immer mehr in ihr Leben und geben ihm Sinn wie nie zuvor. Es ist eine ganz ruhig und entspannte Gesichte. Es passiert nicht viel und dennoch ist es so herzerwärmend die Katzen zu beobachten, wie sie immer größer werden. Ich fand es sehr hübsch und kann es gerade Katzenfreunden sehr empfehlen.

Cat Distribution System
In „Die Magnolienkatzen" von Noriko Morishita begleiten wir die Schriftstellerin Noriko - ob das Buch autobiografisch ist konnte ich nicht eindeutig feststellen, aber sicherlich gibt es zumindest einige Parallelen - wie sie eines Tages unverhofft die Verantwortung für Katzenmama Mimi und ihre fünf Kitten übernimmt und wie dies ihr Leben beeinflusst. Morishitas Schreibstil zieht einen elegant und mit Leichtigkeit in die Geschichte hinein, wobei sich ihre Worte ganz von alleine vor dem inneren Auge verbildlichen. Insgesamt lässt sich die Geschichte sehr schnell und einfach weglesen und genießen. Die Protagonistin Noriko wird in ihrer Gefühlswelt auch für uns immer zugänglicher, was sich auf den Einfluss der Katzen zurückführen lässt. Sie macht eine durchaus beachtliche Wandlung durch, die vermutlich viele Personen bei ihrem erstem Kontakt mit Katzen erleben. Ich konnte auf jeden Fall sehr mit ihr mitfühlen und ihre wachsende Katzenliebe durch alle schönen und auch schwierigeren Momente nachempfinden. In den Beschreibungen der Katzen und dem Zusammenleben mit ihnen konnte ich meine Beobachtungen über meine eigenen Katzen gut wiederfinden. Hier hat die Geschichte definitiv einen Niedlichkeitsfaktor, der einen Großteil meines Lesevergnügens ausgemacht hat. „Die Magnolienkatzen" ist eine bezaubernde Studie einer Katzen-Mensch-Beziehung, die für jede Katzen-liebende Person ein Must-Read ist. Für mich ein Wohlfühlbuch mit immer wieder eingestreuten, tiefgründigen Gedanken.
Liebeserklärung an Katzen
„Menschen, die Katzen nicht mögen, sind bloß Menschen, die noch nie eine hatten. Da sie die Erfahrung noch nicht gemacht haben, wissen sie es wahrscheinlich einfach nicht besser. Noriko Morishita nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman mit auf ihrer Reise zum Katzenmenschen. Nachdem Noriko als freischaffende Journalistin ihr Leben nicht so recht in den Griff bekommt zieht sie wieder bei ihrer Mutter ein. Dort in gibt es in der Nachbarschaft vermehrt Probleme mit Straßenkatzen, welche die beiden Frauen nicht ausstehen können. Als dann in der Regenzeit eine Katze ihre Jungen in dem Garten von Norikos zu Hause zur Welt bringt verändert sich die Einstellung von Noriko und ihrer Mutter zum Thema Katzen. Die Autorin beschreibt wie sie die Katzen rettet und bei sich aufnimmt, welche Probleme damit einher gehen kleine Kätzchen im Haus zu haben und was man mit ihnen macht, wenn sie größer werden. Sie beschreibt ebenso anschaulich, wie sich die Menschen mit ihren lieb gewonnenen Tieren unterhalten und da kann sich glaube ich jeder Tierbesitzer wieder finden. Wer hier eine spannende Geschichte erwartet sollte zu einem anderen Buch greifen. Wer allerdings die Literatur aus Japan kennt und schätzt wird ein Buch voller Liebe für die Katzen finden. Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und fand allein die Gestaltung des Covers und die kleinen Illustrationen im Buch sehr gelungen. Der Schreibstil ist einfach und man kommt sehr gut durch. Ein Buch für Katzenmenschen und die die es noch werden wollen.
Gelegentlich kommt das Glück auf samtenen Pfoten 🐾 und kann schnurren 🐈⬛. Schenkt uns Wärme, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. 💕
»Auf der Suche nach Inspiration besucht Schriftstellerin Noriko einen Shinto-Schrein und flüstert: »Schenk mir Glück.« Schon am nächsten Tag erlebt sie eine Überraschung. Unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater pflanzte, entdeckt sie einen Wurf Kätzchen und die Katzenmutter. Niemand in der Nachbarschaft ist bereit, sich um die neugeborenen Tiere zu kümmern: So beginnt ihr Zusammenleben mit Mimi, dem kleinen Taro und seinen vier Geschwistern, die Norikos Leben völlig verändern. »Die Magnolienkatzen« erzählt von der wachsenden Zuneigung zwischen Noriko und ihren tapsigen Mitbewohnern. Dank ihnen macht Noriko überraschende Entdeckungen über sich selbst, das Leben und vor allem über das Glück und das Streben danach.« ▫️▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️🐈⬛▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️▫️ Dies ist wieder eines dieser ruhigen und gemütlichen Geschichten, bei denen dem Leser warm ums Herz wird. Mit einem angenehmen und ruhigen Erzählstil wird uns aus dem Alltag von Noriko erzählt, als sie und ihre Mutter eine Katze, mit ihren frisch geborenen Kätzchen entdeckt. Diese Kätzchen kamen in einem Hortensienbusch zur Welt, der nun an der Stelle wächst, wo einst ein schöner Magnolien Baum, den ihr Vater pflanzte, einst stand. Noriko und ihre Mutter nehmen sich ihrer an und bringen die Kätzchen und ihre Mutter erstmal in einem Schuppen unter, um sie vor dem Regen zu schützen. Später kommen die Samtpfoten sogar bei ihnen im Haus unter. Erst wollten sie die Katze und ihren Nachwuchs nicht, aber nach und nach schlichen sie sich auf samtenen Pfoten in ihre Herzen. Nicht nur brachten sie Freude und Wärme, sondern führten Noriko und ihre Mutter wieder näher zu einander. In dieser Geschichte wird eher von kleinen alltäglichen Dingen und Glücksmomenten erzählt. Aber auch vom Abschied und die Leere, beim Verlust eines geliebten Tieres, die hinterlassen wird. Sei es nun Katze, Hund oder ein anderes Haustier. Die Erzählung ist gefüllt mit kleinen Wahrheiten, die Katzenbesitzer bestätigen können. Ich habe ein paar neue Dinge über unsere pelzigen Liebsten erfahren, die dich vorher noch nicht wusste. Das Buch finde ich wirklich wunderschön gestaltet. Seien es nun die Katzenbildchen oder die Magnolienzweige, die die Kapitel schmücken, sie werten das Buch auf jeden Fall auf. Ein paar kleinere Fehler hatte ich während des Lesens entdeckt. Es sind aber wirklich nicht viele. An diesen Stellen riss es mich für einen kurzen Moment aus dem Lesefluss. ▫️▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️🐈⬛▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️▫️ 🐾 Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Schön gestaltet, entschleunigend und eine herzerwärmende Geschichte über Katzen, die ein Zuhause finden. 💕

Ich denke, dieses Buch ist nur etwas für eingefleischte Katzenfans. Denn wie der Titel schon vermuten lässt: Es geht von vorne bis hinten um Katzen. Man begleitet einen Wurf Kätzchen von ihrer Geburt bis in ihre ersten Lebensjahre. Die zunächst verdrießliche Protagonistin nimmt die Streunermama samt Babys zu sich nach Hause, taut mit der Zeit auf und merkt, wie viel Freude einem die kleinen Flauschballen doch bereiten können.Wer selbst Katzen hat, wird viele der beschriebenen Szenen wiedererkennen. Ich selbst musste beim Lesen viel schmunzeln und schwelgte in Erinnerungen. Stellenweise kommt sogar der Flair eines Sachbuchs auf. Man lernt immer wieder etwas Wissenswertes über Katzen.Wer sich darüber hinaus mehr von diesem Roman erhofft, wird wohl enttäuscht.Es ist ein Wohlfühlroman über süße Katzenbabys, nicht mehr, nicht weniger. Wer die Samtpfoten liebt, wird hiermit ein paar angenehme Lesestunden haben.3,5/5
Eines Tages findet Noriko im Garten des Hauses, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, eine Katzenmutter mit insgesamt fünf Jungen. Zunächst sind beide nicht begeistert, da sie eigentlich keine Katzenfreundinnen sind und bisher nur Hunde gehalten haben. Doch dann lassen sie sich erweichen und ziehen mit Hilfe von Familienmitgliedern und Freundinnen den Wurf liebevoll groß. Bald folgt jedoch schon die nächste Herausforderung: die Kleinen müssen in ein neues Zuhause vermittelt werden und Mutter und Tochter, denen sie wirklich an Herz gewachsen sind, fällt der Abschied sehr schwer. „Die Magnolienkatzen“ ist ein – vermutlich – autobiografisch gefärbter Roman der Schriftstellerin Noriko Morishita; aus dem Japanischen übersetzte Charlotte Scheuer. Die Handlung wird aus der Sicht der Protagonistin in der Ich- und Vergangenheitsform erzählt. Wer jedoch Spannung oder große Ereignisse erwartet, sollte hier besser nicht zugreifen, denn das Buch liefert genau das, was der Klappentext verspricht: einen Text über den Alltag mit (jungen) Katzen. Noriko schildert alle Sorgen rund um Katzenklo, die richtige Fütterung und den Charakter der Tiere, was ich – ehrlich gesagt – etwas dröge fand. Die eigentliche Motivation, die Katzen bei sich aufzunehmen, zog Noriko aus einer Erinnerung ihres verstorbenen Vaters. Dieser fand als Kind selbst einen Karton mit Straßenkätzchen, durfte diese aber nicht bei sich aufnehmen. Tage später fand er nur noch ihre Knochen – eine Tatsache, die in bis ins Erwachsenenalter begleitet hat. Auch die Protagonistin plagt nach Tod mehrerer Familienhunde die Angst vor dem Verlust. Wie soll sie es verkraften, wenn die Kätzchen bald wieder ihr Zuhause verlassen müssen? Ich hätte mir gewünscht, dass Noriko mehr über sich selbst erzählt hätte und welchen Einfluss die Katzen auf ihr Leben hatten. Es wird zwar dargestellt, dass das gemeinsame Aufziehen des Wurfs das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter verbessert hat, es wird aber nicht wirklich gezeigt. Weniger Haustierbericht, dafür mehr Persönlichkeit und echte Emotion, das hätte „Die Magnolienkatzen“ für mich gebraucht. Schade!
Herzerwärmend niedlich
„Die Magnolienkatzen“ ist ein wirklich schönes Buch, das mit seinem einfachen, ein wenig nostalgischen Schreibstil sofort verzaubert und in seine Bahn zieht. Es ist keine Geschichte, die nur so trieft vor Spannung und Abenteuer; keine Geschichte, die fantasievoll oder gar episch ist – sondern vielmehr eine, die vom echten Leben erzählt, von Herausforderungen und Wegen, die steinig sind, aber die man nicht bereut, gegangen zu sein. Und schließlich ist es eine Geschichte von sechs Paar Pfoten, die Glück und ein wenig mehr Liebe in ein leises Haus bringen. Im Buch geht es ein wenig auch um die japanische Kultur, was ich toll und interessant zu lesen fand. Die Namen, die Magnolie ec. machen die Geschichte noch viel einzigartiger, runder und stimmiger. Dabei passt der Titel ebenfalls super dazu, es ist eine Wortneuschöpfung, die einerseits neugierig macht, andererseits zu der herzhaften Erzählung passt. Trotzdem war mir die Lektüre an manchen Stellen kritisch. Vor allem, als es um die ganzen Tanten und Freunde und deren Tiere ging. An sich waren ihre Geschichten sehr schön, aber es waren so viele, dass man sie sich unmöglich alle merken konnte und ich mich ständig gefragt habe, wer nochmal wer war. Außerdem geht es auch wirklich die ganze Zeit um die sechs Katzen und nichts anderes. An sich ist es entspannt und ganz niedlich, aber wer Romane sucht, sollte sich darauf gefasst machen – nicht umsonst ist das Genre neben Literatur auch Sachbuch. Für Menschen, die wiederum Katzen haben oder sich diese nach Hause holen wollen, ist das Buch mehr als perfekt. Die Innengestaltung, vor allem am Anfang der Kapitel, ist unglaublich schön und atmosphärisch, außerdem passt sie sehr gut zum Cover. Ich persönlich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Fazit: Für Katzenliebhaber, aber auch Leseratten, die gerne ruhige und atmosphärische Literatur lesen.

Das Cover dürfte allen Katzenfreunden sofort ins Auge springen und so war es auch bei mir. Auch der Inhalt ist perfekt für alle Katzenfreunde und alle, die es werden wollen. Man darf keine spannende, weltverändernde Geschichte erwarten. Es ist ein leichtes Buch, eine Erzählung über die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Eine wahre Liebesbotschaft an Katzen in all ihren Facetten. Jeder, der Katzen liebt und selbst auch zuhause hat, wird viele Szenen aus den eigenen Leben kennen. Momente, die einfach universell sind, wenn man eine Katze oder allgemein ein Haustier hält. Menschen ohne Haustiere können oft nicht begreifen, dass die Tiere Teil der Familie sind und auch so behandelt werden. Ich finde, hier wurde extrem gut eingefangen, welche Wirkung Tiere auf einen haben können und was sie in einem bewegen. Selbst wenn man es zunächst nicht vermuten würde. Ich fand die Geschichte wirklich entzückend und herzerwärmend und sie ist definitiv auch eine tolle Erinnerung daran, was für eine wichtige Arbeit so viele Ehrenamtliche leisten, um Straßentieren ein besseres Leben zu ermöglichen.
Noriko und die schnurrenden Persönlichkeiten
>>Die Magnolienkatzen<< haben sich auf Anhieb in mein Herz geschlichen. Ich liebe dieses Cover mit der kleinen Katze unter diesem wunderschönen Magnolienbaum. Das Cover ist so einfach und doch ist es für mich soviel mehr! Es erinnert mich einfach an die Zeit, in der ich ein Kind war, meine Großeltern eine Katze hatten und wir beide unter dem Magnolienbaum meiner Oma in Garten gespielt haben. In dieser Zeit habe ich damals meine Liebe für Katzen entdeckt und lebe heute selbst mit drei dieser wunderschönen Wesen zusammen. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass mal auf ein Buch, welches als Sachbuch geführt wird, bei mir einzieht. Aber ich liebe es, dass dieses Buch nun Teil meiner kleinen Bibliothek ist. Ich hab >>Die Magnolienkatzen<< in kurzer Zeit gelesen, da der Schreibstil einfach fantastisch ist. Zudem fand ich es wahnsinnig toll eine kleine Reise der Achtsamkeit mit Noriko und den schnurrenden Persönlichkeiten zu erleben. Nach dieser kleinen Achtsamkeitsreise sehe ich selbst meine kleinen schnurrenden Persönlichkeiten nochmal mit ganz anderen Augen. :) Es gab in dem Buch wirklich viele tolle Aussagen, aber zwei haben es mir ganz besonders angetan. - ">Begegungen< - was steckte wirklich in diesem Wort?" - "Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt!" Fazit: Ich würde auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen! Vor allem, wenn du gern etwas über kleine flauschige Vierbeiner liest. :)

Zuckersüß
•Buchrezi• 😇 Zum Inhalt: Norikos Vater pflanzte vor vielen Jahren einen Magnolienbaum in den Vorgarten des kleinen Hauses, in dem sie aufgewachsen ist. Nachbar*innen, Spaziergänger*innen, Freunde und die Familie selbst liebten den Baum und die zart rosa-weißen Blüten die jedes Jahr den Vorgarten aufs neue schmückten. Nachdem Tod ihres Vater hatten Noriko und ihre Mutter die Hoffnung, dass der Baum sie noch lange an ihn erinnern wird, doch der Baum greift das Fundament vom Haus an und muss gefällt werden. Kurz darauf lässt sich eine junge Katze in dem neu angelegten Beet nieder, um fünf kleine Kätzchen zu bekommen. Noriko und ihre Mutter sind alles andere als begeistert, zu viele Katzen streunern in ihrer Gegend umher und nutzen den Vorgarten am liebsten als große Toilette. Doch während einem Regenguss rettet Noriko die Kätzchen vor dem sicheren Tod. Was mit einem Karton im Schuppen beginnt, endet mit sechs neue*n Mitbewohner*innen im Haus. Schon bald werden Bekannte und Familie auf die kleinen Kätzchen aufmerksam und jeden Tag trudelt jemand neues ein, um die tapsigen Kätzchen zu besuchen. Und auch Noriko und ihre Mutter laufen Gefahr ihre Herzen an die süßen Fellknäuel zu verlieren… Mein Fazit: Dieses Buch ist wie gemacht für Katzenmenschen. Von der anfänglichen Antipartie wird schnell die große Liebe. Und so begleiten wir die Kätzchen beim Öffnen der Augen, bei den ersten tapsigen Schritten, bis hin zur Adoption. Ob Noriko und ihre Mutter eine Katze behalten, verrate ich an dieser Stelle nicht. Alle Schritte werden ausführlich beschrieben und zu Beginn eines neuen Kapitels von kleinen süßen Katzen- und Bildillustrationen begleitet. Generell ist das Buch wunderschön gestaltet und eignet sich perfekt zum Verschenken. Der Inhalt ist sicherlich Geschmacksache, ich bin seit 30 Jahren Katzenmama, trotzdem konnte mich die Geschichte nicht in Gänze überzeugen. Es ist ein seichtes, kurzweiliges Buch, das sich über 200 Seiten nur um die schnurrenden Vierbeiner dreht. Doch stellenweise rutscht das Buch dann doch ins kitschige ab und die Katzen werden zu sehr vermenschlicht. Ich vergebe 🐈🐈🐈 von fünf 🐈n!

Ein Muss für jeden Katzenliebhaber!
Vorab haben mich die Buchgestaltung und der Titel direkt angesprochen. Ich selbst bin ein großer Katzenfan, aber auch Fan der japanischen Literatur. Daher durfte dieses Buch in meiner Sammlung einfach nicht fehlen. Der Schreibstil ist angenehm und die Kapitel verhalten sich episodisch, was gerade für einen Zwischendurch Read sehr geeignet ist. Die Slice-of-Life Story ist niedlich und hat mich oft berührt - es ist tatsächlich auch die ein oder andere Tränen geflossen. Als "Katzenmama" konnte ich so viele Dinge nachvollziehen was mich einfach selbst wieder total glücklich gemacht hat und mich meine eigenen Katzen wieder mehr wertschätzen hat lassen. Mein Fazit also? Ein definitives Muss für jeden Katzenfan sowie für Jeden, der ein Katzenfan werden möchte 🤭
Auch wenn man insgesamt sagen muss, dass dieses Buch eher an Katzenliebhaber adressiert zu sein scheint, auch mir als Hundemensch hat es gefallen.
Vor allem die bezaubernden Zeichnungen und die liebevolle Gestaltung des Buches haben es mir angetan. Die Geschichte an sich erscheint hingegen deutlich simpler. Eine Streunerkatze bekommt unter einem bedeutsamen Baum der Familie ihre Jungen und wird von Noriko und ihrer Mutter liebevoll aufgezogen und durch den Alltag begleitet. Ruhige und besonnene Schilderung einer Beziehung, die sich trotz aller Vorbehalte nach und nach vertieft, so dass am Ende die Trennung von den Kitten nicht nur Noriko schwer fällt. Allerdings haben mich nur die wunderschönen Zeichnungen voller Detailtreue wirklich gefesselt und ich konnte es kaum erwarten, auf die nächste zu stoßen. Danke hierfür
Schöne einfühlsame Geschichte mit berührenden Weisheiten und vielen, teils langweiligen Alltagsbeschreibungen vom Zusammenleben mit Katzen.
Wie Katzen den Blick auf das Leben verändern In der Ich-Perspektive erzählt Noriko Morishita in „Die Magnolienkatzen sehr berührend von ihrem Zusammenleben mit Katzen und wie diese, nicht nur ihr Leben, sondern auch ihren Blick auf das Leben verändert haben. Noriko lebt bei ihrer Mutter als sie, unter der einst von ihrem bereits verstorbenem Vater gepflanzten Magnolie, eine Katzenmutter mit fünf Kitten findet. Weder Mutter noch Tochter wollen sich zunächst ihrer annehmen. Doch schließlich kommt alles Anders und mit den Katzen wieder Liebe, Hoffnung, Leben und Besuch ins Haus. Das Buch war ein Geschenk und ich muss ehrlich gestehen, dass ich es mir weder von der Optik, noch vom Inhalt her selbst gekauft hätte. Wie Noriko, würde ich mich als absoluten Hundemensch bezeichnen, d.h. Katzen sind eigentlich so gar nicht mein Thema, weshalb mir die eine oder andere Szene und Katzengeschichte auch echt „to much“ war. Anstelle der teilweise langweiligen, dafür aber um so ausführlicheren Katzen-Alltags-Beschreibungen, hätten mich mehr Einzelheiten zu Noriko interessiert und auch eine Erklärung, ob es sich um einen autobiografischen Roman handelt. Im Großen und Ganzen, sowie im übertragenen Sinne, hat es jedoch keine Rolle gespielt, ob nun Hund oder Katz, denn worum es eigentlich geht sind Tierseelen. Tierseelen die unser Leben begleiten, es bereichern, ja sogar zum besseren wenden und nachhaltig Spuren hinterlassen. Es geht um liebevolle Fürsorge, Freude an den kleinen Dingen, um unerwartete Glücksmomente und Zufriedenheit im Hier und Jetzt. In dem Zusammenhang haben mir die immer wieder auftauchenden Weisheiten des Buches auch sehr gut gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gelungen fand ich auch die sehr anschauliche Darstellungsweise, wie sich Norikos Blick auf das Leben nach und nach geändert hat. Fazit: Eine rührende Geschichte - einfühlsam, poetisch und ehrlich erzählt. Und doch kann sie mich nicht zur Gänze überzeugen, da sich für meinen Geschmack alles doch ein wenig zu detailliert und ausschließlich um den Alltag mit den Katzen dreht, was teilweise in echt langatmigen „Tätigkeitsbeschreibungen“ ausartet. Als Geschenkbuch für Katzenliebhaber aber sicherlich ein absolutes Highlight!
Auch wenn der Tag einmal kommen würde, an dem es hieße, Abschied zu nehmen, und sich vor lauter Tränen die Welt vor meinen Augen trüben würde; auch wenn ein kalter Wind durch das klaffende Loch in meinem Herzen wehen würde, das sich nie wieder schließen ließe... ich konnte nicht umhin, sie zu lieben." Als Noriko und ihre Mutter eines Tages einen Wurf Kätzchen und die Katzenmama in ihrem Garten finden, sind sie gezwungen diese erst einmal bei sich aufzunehmen, da sich niemand in der Nachbarschaft oder im Tierheim um die Tiere kümmern kann oder will. Eigentlich sind sie "Hundemenschen" und haben mit Katzen nicht viel am Hut, doch je länger die beiden Frauen sich um die tapsigen Mitbewohner kümmern, desto mehr erfahren sie, was es heißt wirklich glücklich zu sein. In diesem wunderschönen Buch der japanischen Autorin Noriko Morishita, wird einfühlsam, unaufgeregt und poetisch von dem Zusammenleben mit Katzen erzählt. Sich hingebungsvoll um die Vierbeiner zu kümmern, nach und nach ihre Eigenheiten, ihre unterschiedlichen Charakterzüge und Verhaltensweisen zu studieren, sich voll und ganz den Tierchen anzupassen und zu einer Einheit zu werden. Das ist wohl etwas, mit dem sich jeder Katzenbesitzer bestens identifizieren kann. Besonders spannend fand ich die Reaktionen aus dem Umfeld von Noriko auf die Katzen und wie schnell die Frauen sich an diese gewöhnt und sie in ihr Herz geschlossen haben. Es braucht wirklich nicht viel. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich beim Lesen an meinen eigenen Kater gedacht habe und daher vieles noch einmal in einem anderen Licht betrachten konnte. Ein Roman, den ich nicht nur Katzenliebhabern empfehlen würde, sondern auch allen denen, die es werden wollen. "Von Lebewesen umgeben zu sein, die man ins Herz geschlossen hatte, schien uns Menschen auf ganz natürliche Weise ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und sobald man von sich selbst aus lächelte, lachte das Leben zurück.
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»Wusstest du, dass jede Jungkatze von sechs Schutzengeln bewacht wird?« – »Wirklich? Das hieße ja, dass sich hier dreißig Engel tummeln!«
Als Katzenmama Mimi, der kleine Taro und seine vier Geschwister ganz unvermittelt in Norikos Leben treten, weiß sie noch nicht, dass mit der Katzenfamilie auch das Glück in ihr Haus einzieht. Denn die Kunst der Achtsamkeit und unsere tiefe Sehnsucht nach Begegnungen, die von Liebe geprägt sind, lassen sich nirgends besser erfahren als im Umgang mit den schnurrenden Persönlichkeiten.
Auf der Suche nach Inspiration besucht Schriftstellerin Noriko einen Shinto-Schrein und flüstert: »Schenk mir Glück«. Schon am nächsten Tag erlebt sie eine Überraschung. Unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater pflanzte, entdeckt sie einen Wurf Kätzchen und die Katzenmutter. Niemand in der Nachbarschaft ist bereit, sich um die neugeborenen Tiere zu kümmern: So beginnt ihr Zusammenleben mit Mimi, dem kleinen Taro und seinen vier Geschwistern, die Norikos Leben völlig verändern. Und dabei mochte sie Katzen nicht einmal. »Die Magnolienkatzen« erzählt von der wachsenden Zuneigung zwischen Noriko und ihren tapsigen Mitbewohnern. Dank ihnen macht Noriko überraschende Entdeckungen über sich selbst, das Leben und vor allem über das Glück und das Streben danach.
Book Information
Author Description
Noriko Morishita wurde 1956 in Yokohama geboren. Sie schloss ihr Studium der japanischen Literatur an der Japanischen Frauenuniversität ab und begann noch während ihres Studiums als Journalistin und Kolumnistin zu arbeiten. Mit ihren Büchern »Die Magnolienkatzen« und »The Wisdom of Tea« wurde sie weltweit berühmt.
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Ein Buch wie eine schnurrende Kuscheleinheit
Noriko und ihre Mutter leben seit der Vater gestorben ist gemeinsam unter einem Dach. Als sie eines Morgens in den Garten schauen hat eine Straßenkatze auf dem Stumpf einer Magnolie fünf kleine Kätzchen zur Welt gebracht. Beide Frauen sind keine großen Katzenfreunde und versuchen mit großen Bemühungen die Katzenfamilie wieder loszuwerden. Nach und nach wachsen Katzenmama Mimi, der kleine Tarō und seine vier Geschwister Noriko jedoch ans Herz. Auch ihre Mutter kann sich schnell kein Leben mehr ohne die kleine schnurrende Katzenfamilie mehr vorstellen und so dürfen die fünf Fellnasen in das Haus einziehen. Und mit ihnen zieht das Glück in ihr Haus ein. Noriko Morishita hat mit diesem Buch eine Hommage an ihre schnurrenden Fellfreunde verfasst und ich habe mich beim Lesen jede Sekunde richtig behaglich gefühlt. Es hat mir großen Spaß gemacht zu lesen wie sich das Leben von Noriko ab dem Zeitpunkt des Einzugs von Mimi und ihren Katzenkindern so positiv verändert hat und auch ihre Einstellung zum Leben ist eine ganz andere geworden. Ich bin selbst Katzenmama und konnte mich mit jeder einzelnen Seite identifizieren und habe mir bei manchen Passagen gewünscht, auch mal das flauschige Fell von Mimi streicheln zu dürfen oder den ängstlichen Tarō hinter den Ohren zu kraulen. Außerdem finde ich es richtig toll, dass ich tatsächlich noch das ein oder andere über Katzen lernen durfte. Der Schlusssatz: „Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt.“ hat mich nachhaltig zum Nachdenken und Reflektieren gebracht. Ein Buch wie eine dicke, schnurrende Umarmung! Für jeden Katzenliebhaber zu empfehlen, aber natürlich auch für alle anderen. Jeder braucht eine Mimi oder einen Tarō in seinem Leben.
Eine Bewertung fällt mir echt schwer. Während ich zu Anfang begeistert war und neugierig auf das was noch kommt, hat mich das Buch ab der Mitte ziemlich verloren. Es gab hier und da wirklich schöne und niedliche Situationen aber die meiste Zeit hat es sich endlos gezogen und wirklich was passiert ist auch nichts. War nicht mein Buch, ich hatte eine komplett andere Erwartung.
Glückwärts auf Samtpfoten
Als Noriko mit ihrem Studium begann, pflanzten ihre Eltern einen Magnolienbaum in den Vorgarten. Viele Jahre nach dem Tod des Vaters war das Bäumchen zu einem prächtigen Baum herangewachsen - und leider viel zu üppig für das kleine Gartenstück geworden. Was von ihm übrig blieb, war ein Baumstumpf. Doch eines Tages birgt eben dieser eine tierische Überraschung, denn Norikos Mutter entdeckt eine Katze mit ihren Jungen darunter. Noch extremer als sie selbst ist ihre Mutter gegen Katzen. Auf keinen Fall will sie für die Tiere verantwortlich sein und auch Noriko will mit der ganze Sache rein gar nichts zu tun haben - bis zu jenem Regentag, an dem beide Frauen nicht mit ansehen können, wie die Fellknäule klitschnass werden. Sie klauben sie vorsichtig zusammen & bereiten ihnen ein kleines Karton-Zuhause im trockenen Schuppen. Kurz darauf bemerkt Noriko, dass ihre Mutter den Kleinen Katzenfutter besorgt. Und bald darauf wachsen auch ihr die kleinen Kätzchen, die wie süße Maulwürfe aussehen, ans Herz. Ihre Cousine & Tante erfahren von dem tierischen Nachwuchs, woraufhin sie viel öfter zu Besuch kommen und schon bald trudeln auch Nachbarn, Bekannte, alte Freunde & sogar die Zeitungsredaktion bei Noriko und ihrer Mutter ein. Durch all diese Gäste ergeben sich nette Gespräche, spannendes Wissen wird ihr vermittelt & sie hört und erlebt süße, lustige & aufregende Geschichten mit der Katzenmutter & ihren Kitten. Wie wird sie sie wohl alle nennen? Und bedeutet eine Namensgebung nicht bereits eine emotionale Bindung zu einer Tierart, die sie bis vor Kurzem noch strikt abgelehnt hatte? ✨ Welch ein zauberhaftes Buch!😻 Autobiografisch erzählt die Autorin solch eine wunderbare, rührende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann. Sie vermittelt Abenteuer, Wissen & Herzenswärme. Insbesondere Katzenliebhaber werden entzückt sein.😽 Eine klare Leseempfehlung, wobei das Buch hinzukommend wirklich was fürs Auge ist, oder?🤩😍💜🐈⬛

"Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt!" Ein sehr schöner poetischer Roman für Katzenliebhaber und -fans. Auch eine tolle Geschenkidee! Hinter diesem wunderschönen Cover verbirgt sich eine leichte, gemütliche Geschichte über das Glück auf Samtpfoten. Der Fund einer Straßenkatze mit ihren Jungen wirft Norikos Leben durcheinander. Eigentlich wollen sie und ihre Mutter diese Katzen nicht aufnehmen. Aber wir begleiten die Beiden dabei, wie sich die Katzen in ihre Herzen schleichen. Dabei geht es um die Aufnahme der Katzen, die einzelnen Charaktere, wie sie bei ihnen aufwachsen und teilweise auch vermittelt werden. Mit vielen tollen Botschaften über Achtsamkeit und die tiefe Verbindung, die man zu Tieren aufbauen kann, erzählt Noriko Morishita diese niedliche Geschichte. Katzenbesitzer werden einige Erzählungen nachvollziehen und wiedererkennen können. Es ist leicht geschrieben und in mehreren Teilen aufgeteilt, die mit schönen Zeichnungen verziert sind. Man darf hier keine große Spannung oder eine aufregende Handlung erwarten, sondern eher eine gemütliche, herzerwärmende Geschichte. Ein leichter und kurzweiliger Lesegenuss über das Leben mit den Samtpfoten, den ich sehr empfehlen kann.

Ein Wohlfühlroman, dessen Lektüre gut tut. Seelenbalsam sozusagen.
Manche Romane sind Balsam für die Seele. "Die Magnolienkatzen" von Noriko Morishita ist so ein Roman. Die über 50 Jahre alte Ich-Erzählerin Noriko Morishita lebt mit ihrer Mutter gemeinsam in einem Haus. Als eines Tages Norikos Mutter unter ihrem Magnolienbaum Katzenbabys findet, steht für beide Frauen fest, dass die Kätzchen schnellstmöglich verschwinden sollen. Schließlich sind sie eher Hundemenschen und können rein gar nichts mit Katzen anfangen... Noriko Morishitas Schreibstil ist unprätentiös, aber dennoch poetisch, was ich während des Lesens genossen habe. So wurde die Geschichte für mich glaubwürdig. Tatsächlich stellte sich mir immer wieder die Frage, was von dem Roman Fiktion und was Realität ist. Letztlich zählt aber nur, wie Mimi und ihr Wurf das Leben von Noriko und ihrer Mutter verändern. "Sachiko sprach entzückt von einem 'Segen' und einem 'Wunder', aber ich selbst sah bloß finstere Wolken am Horizont, wenn ich an unsere Zukunft dachte." Empfinden Noriko und ihre Mutter die Katzen anfangs noch als Belastung, entwickeln sie schnell Zuneigung zu Katzenmama Mimi und ihren Babys. Und wie das so ist: Plötzlich merken sie, wie viele Menschen in ihrem Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis Katzen hatten und/oder haben. Und so sind nicht nur viele Katzen in ihrem kleinen Haus, sondern immer wieder auch zahlreiche Besucher*innen, die ganz begeistert von den Kitten sind und ihre eigenen Katzengeschichten erzählen. "Ich fühlte mich, als würden in unserem Haus lauter Blumen blühen." Wir erleben auch, wie sich das Verhältnis von Noriko und ihrer Mutter bessert. Die ewig grantige Mutter wird liebevoller und rücksichtsvoller, nicht nur gegenüber den Katzen, sondern auch gegenüber ihrer Tochter. Noriko selbst erlebt dank der Katzen viele Glücksmomente. Die Katzen zu beobachten, tut ihr gut. Sie entspannt sich dank der Katzen - obwohl diese sie naturgemäß auch ganz schön auf Trab halten - und findet zu sich selbst. Die Momente des Glücks und der Zufriedenheit transportiert Noriko Morishita sehr gut. Es gibt viele wunderbare Szenen, die wahrscheinlich jede*r Katzenhalter*in gut nachvollziehen kann. Es tut gut und entspannt ungemein, Norikos (Katzen-) Geschichte zu lesen, auch wenn sie mir persönlich die Katzen teilweise zu sehr vermenschlicht hat. Und doch ist der Roman eine so wunderbare Liebeserklärung an das Leben mit Katzen, dass ich ihn unbedingt weiterempfehle. Katzen gehen schließlich immer! Der Roman ist schnell gelesen, wirkt aber positiv nach, und dank der Episodenhaftigkeit ist es kein Muss, den Roman am Stück zu lesen. Meiner Meinung nach ist es sogar besser, sich Zeit zu lassen. Denn auch darum geht es letztlich in diesem Roman: den Moment zu genießen, ein bisschen achtsamer zu sein, Liebe und Glück - in welcher Form auch immer - zuzulassen. "Von Lebewesen umgeben zu sein, die man ins Herz geschlossen hatte, schien uns Menschen auf ganz natürliche Weise ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und sobald man von sich selbst aus lächelte, lachte das Leben zurück."
Lass die Tatzen auch dein Herz berühren🐾
„Wer Katzen nicht leiden kann, hatte vielleicht noch nie das Vergnügen eine in sein Leben gelassen zu haben“ Einer der schönen Erkenntnisse und Weisheiten aus diesem Buch. Wir begleiten die Hundefreundin Noriko ein Stück durch ihre Vergangenheit, in der sie berichtet zwei Hunde gehabt zu haben. Sie beichtet von dem Haus ihrer Eltern, mit dem wunderschönen Magnolienbaum im Garten und ihrem Werdegang. Aber nichts im Leben ist so zufällig, wie der Zufall höchstselbst. Noriko war in die Jahre gekommen, ledig und der berufliche Stillstand eingekehrt. Als ihre Mama an Fuße des Magnolienstumpfs eine junge Katzenmama mit ihrem Wurf von fünf Kätzchen entdeckt. Sie können sie unmöglich im strömenden Regen zurück lassen und nehmen sie widerwillig auf. Und weder Noriko noch ihre Mama hätten erwartet was diese sechs Katzen mit ihren Leben anrichten und wie tief sich die kleinen Samtpfötchen in die Herzen der beiden Damen schmusen. Es ist eine Geschichte fürs Herz und sie trifft, besonders wenn man selbst erst erbitterter Hundebesitzer war und nun auch Katzen unendlich zu schätzen weiß ♥️. Der Schreibstil war super entspannend und das Cover ist einfach zauberhaft schön gestaltet.

Schön zu lesen, aber die Tiefe fehlt
📚REZENSION - 3,5 Sterne ⭐️ Seid ihr ein Katzen- oder ein Hundemensch ❔ »Menschen, die Katzen nicht mögen, sind bloß Menschen, die noch nie eine hatten. Da sie die Erfahrung noch nicht gemacht haben, wissen sie es wahrscheinlich einfach nicht besser.« (S.166) Eines Tages finden Noriko und ihre Mutter unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater vor dem Haus pflanzte, eine Streunerkatze mit ihren 5 Jungen. Die beiden halten eigentlich nicht viel von Katzen, aber als Niemand sie aufnehmen möchte, nehmen sie sich ihrer schließlich doch an. Und wir sind dabei, wie die Kätzchen heranwachsen, ihre Augen öffnen, das Haus auf den Kopf stellen, schließlich ein neues Zuhause finden oder bei Noriko und ihrer Mutter bleiben. Sehr unaufgeregt und vor sich hinplätschernd ist diese Geschichte, die eigentlich keiner richtigen Handlung folgt, ausser dem Heranwachsen und Leben mit den Katzen. Das Ganze ist sehr entspannend zu lesen, dennoch hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Persönliche Themen von Noriko werden zwar angesprochen, und ihr Leben und ihre Sicht darauf verändern sich durch das Zusammenleben mit den Katzen, aber es bleibt doch alles an der Oberfläche und die Botschaften huschen eher vorbei, als dass sie einen Eindruck hinterlassen. Auf jeden Fall schön zu lesen, aber es hat mir definitiv die bewegende Tiefe gefehlt, die ich bei Japanischen Romanen dieser Art in der Regel gewöhnt bin. Was mir noch gefallen hat: die Geschichte hat mich daran erinnert, als unsere Hündin in meiner Kindheit geworfen hatte und wir ein ganzes Hunderudel und viel Trubel Zuhause hatten - und da danke ich dem Roman, dass er in mir diese schönen Erinnerungen geweckt hat 🥰

Eine kleine Liebeserklärung an Katzen 🤍
Eine zauberhafte Geschichte über die Verbundenheit zwischen Katze und Mensch. Erst wollte Noriko gar nicht mit der Katze und deren Katzenbabies zu tun haben, die sie mit ihrer Mutter unter dem Magnolienbaum findet. Sie ist durch mit dem Thema Haustiere, dass hat ihr nichts als Kummer gebracht. Außerdem muss sie sich um viel wichtige Dinge kümmern, nämlich um ihre Schreibblockade und dass sie keine Ahnung mehr zu haben scheint, wie ihr Leben weiter gehen soll. Trotzdem rettet sie mit ihrer Mutter die kleinen Katzen während eines heftigen Regengusses und nimmt sie bei sich auf. Natürlich mit der Intention, sie so schnell wieder abzugeben. An eine Tierauffangstation oder an irgendjemand anderes, das ist ihr ganz gleich. Doch die Tage vergehen, sie sieht die Katzen aufwachsen, sieht wie jedes von ihnen seinen ganz eigenen Charakter hat und ihr Entschluss sich von ihnen zu trennen gerät ins Wanken. Sie merkt, die Katzen gehören immer mehr in ihr Leben und geben ihm Sinn wie nie zuvor. Es ist eine ganz ruhig und entspannte Gesichte. Es passiert nicht viel und dennoch ist es so herzerwärmend die Katzen zu beobachten, wie sie immer größer werden. Ich fand es sehr hübsch und kann es gerade Katzenfreunden sehr empfehlen.

Cat Distribution System
In „Die Magnolienkatzen" von Noriko Morishita begleiten wir die Schriftstellerin Noriko - ob das Buch autobiografisch ist konnte ich nicht eindeutig feststellen, aber sicherlich gibt es zumindest einige Parallelen - wie sie eines Tages unverhofft die Verantwortung für Katzenmama Mimi und ihre fünf Kitten übernimmt und wie dies ihr Leben beeinflusst. Morishitas Schreibstil zieht einen elegant und mit Leichtigkeit in die Geschichte hinein, wobei sich ihre Worte ganz von alleine vor dem inneren Auge verbildlichen. Insgesamt lässt sich die Geschichte sehr schnell und einfach weglesen und genießen. Die Protagonistin Noriko wird in ihrer Gefühlswelt auch für uns immer zugänglicher, was sich auf den Einfluss der Katzen zurückführen lässt. Sie macht eine durchaus beachtliche Wandlung durch, die vermutlich viele Personen bei ihrem erstem Kontakt mit Katzen erleben. Ich konnte auf jeden Fall sehr mit ihr mitfühlen und ihre wachsende Katzenliebe durch alle schönen und auch schwierigeren Momente nachempfinden. In den Beschreibungen der Katzen und dem Zusammenleben mit ihnen konnte ich meine Beobachtungen über meine eigenen Katzen gut wiederfinden. Hier hat die Geschichte definitiv einen Niedlichkeitsfaktor, der einen Großteil meines Lesevergnügens ausgemacht hat. „Die Magnolienkatzen" ist eine bezaubernde Studie einer Katzen-Mensch-Beziehung, die für jede Katzen-liebende Person ein Must-Read ist. Für mich ein Wohlfühlbuch mit immer wieder eingestreuten, tiefgründigen Gedanken.
Liebeserklärung an Katzen
„Menschen, die Katzen nicht mögen, sind bloß Menschen, die noch nie eine hatten. Da sie die Erfahrung noch nicht gemacht haben, wissen sie es wahrscheinlich einfach nicht besser. Noriko Morishita nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman mit auf ihrer Reise zum Katzenmenschen. Nachdem Noriko als freischaffende Journalistin ihr Leben nicht so recht in den Griff bekommt zieht sie wieder bei ihrer Mutter ein. Dort in gibt es in der Nachbarschaft vermehrt Probleme mit Straßenkatzen, welche die beiden Frauen nicht ausstehen können. Als dann in der Regenzeit eine Katze ihre Jungen in dem Garten von Norikos zu Hause zur Welt bringt verändert sich die Einstellung von Noriko und ihrer Mutter zum Thema Katzen. Die Autorin beschreibt wie sie die Katzen rettet und bei sich aufnimmt, welche Probleme damit einher gehen kleine Kätzchen im Haus zu haben und was man mit ihnen macht, wenn sie größer werden. Sie beschreibt ebenso anschaulich, wie sich die Menschen mit ihren lieb gewonnenen Tieren unterhalten und da kann sich glaube ich jeder Tierbesitzer wieder finden. Wer hier eine spannende Geschichte erwartet sollte zu einem anderen Buch greifen. Wer allerdings die Literatur aus Japan kennt und schätzt wird ein Buch voller Liebe für die Katzen finden. Ich durfte dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen und fand allein die Gestaltung des Covers und die kleinen Illustrationen im Buch sehr gelungen. Der Schreibstil ist einfach und man kommt sehr gut durch. Ein Buch für Katzenmenschen und die die es noch werden wollen.
Gelegentlich kommt das Glück auf samtenen Pfoten 🐾 und kann schnurren 🐈⬛. Schenkt uns Wärme, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. 💕
»Auf der Suche nach Inspiration besucht Schriftstellerin Noriko einen Shinto-Schrein und flüstert: »Schenk mir Glück.« Schon am nächsten Tag erlebt sie eine Überraschung. Unter dem Magnolienbaum, den einst ihr Vater pflanzte, entdeckt sie einen Wurf Kätzchen und die Katzenmutter. Niemand in der Nachbarschaft ist bereit, sich um die neugeborenen Tiere zu kümmern: So beginnt ihr Zusammenleben mit Mimi, dem kleinen Taro und seinen vier Geschwistern, die Norikos Leben völlig verändern. »Die Magnolienkatzen« erzählt von der wachsenden Zuneigung zwischen Noriko und ihren tapsigen Mitbewohnern. Dank ihnen macht Noriko überraschende Entdeckungen über sich selbst, das Leben und vor allem über das Glück und das Streben danach.« ▫️▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️🐈⬛▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️▫️ Dies ist wieder eines dieser ruhigen und gemütlichen Geschichten, bei denen dem Leser warm ums Herz wird. Mit einem angenehmen und ruhigen Erzählstil wird uns aus dem Alltag von Noriko erzählt, als sie und ihre Mutter eine Katze, mit ihren frisch geborenen Kätzchen entdeckt. Diese Kätzchen kamen in einem Hortensienbusch zur Welt, der nun an der Stelle wächst, wo einst ein schöner Magnolien Baum, den ihr Vater pflanzte, einst stand. Noriko und ihre Mutter nehmen sich ihrer an und bringen die Kätzchen und ihre Mutter erstmal in einem Schuppen unter, um sie vor dem Regen zu schützen. Später kommen die Samtpfoten sogar bei ihnen im Haus unter. Erst wollten sie die Katze und ihren Nachwuchs nicht, aber nach und nach schlichen sie sich auf samtenen Pfoten in ihre Herzen. Nicht nur brachten sie Freude und Wärme, sondern führten Noriko und ihre Mutter wieder näher zu einander. In dieser Geschichte wird eher von kleinen alltäglichen Dingen und Glücksmomenten erzählt. Aber auch vom Abschied und die Leere, beim Verlust eines geliebten Tieres, die hinterlassen wird. Sei es nun Katze, Hund oder ein anderes Haustier. Die Erzählung ist gefüllt mit kleinen Wahrheiten, die Katzenbesitzer bestätigen können. Ich habe ein paar neue Dinge über unsere pelzigen Liebsten erfahren, die dich vorher noch nicht wusste. Das Buch finde ich wirklich wunderschön gestaltet. Seien es nun die Katzenbildchen oder die Magnolienzweige, die die Kapitel schmücken, sie werten das Buch auf jeden Fall auf. Ein paar kleinere Fehler hatte ich während des Lesens entdeckt. Es sind aber wirklich nicht viele. An diesen Stellen riss es mich für einen kurzen Moment aus dem Lesefluss. ▫️▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️🐈⬛▫️🌸▫️🌸▫️🌸▫️▫️ 🐾 Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Schön gestaltet, entschleunigend und eine herzerwärmende Geschichte über Katzen, die ein Zuhause finden. 💕

Ich denke, dieses Buch ist nur etwas für eingefleischte Katzenfans. Denn wie der Titel schon vermuten lässt: Es geht von vorne bis hinten um Katzen. Man begleitet einen Wurf Kätzchen von ihrer Geburt bis in ihre ersten Lebensjahre. Die zunächst verdrießliche Protagonistin nimmt die Streunermama samt Babys zu sich nach Hause, taut mit der Zeit auf und merkt, wie viel Freude einem die kleinen Flauschballen doch bereiten können.Wer selbst Katzen hat, wird viele der beschriebenen Szenen wiedererkennen. Ich selbst musste beim Lesen viel schmunzeln und schwelgte in Erinnerungen. Stellenweise kommt sogar der Flair eines Sachbuchs auf. Man lernt immer wieder etwas Wissenswertes über Katzen.Wer sich darüber hinaus mehr von diesem Roman erhofft, wird wohl enttäuscht.Es ist ein Wohlfühlroman über süße Katzenbabys, nicht mehr, nicht weniger. Wer die Samtpfoten liebt, wird hiermit ein paar angenehme Lesestunden haben.3,5/5
Eines Tages findet Noriko im Garten des Hauses, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, eine Katzenmutter mit insgesamt fünf Jungen. Zunächst sind beide nicht begeistert, da sie eigentlich keine Katzenfreundinnen sind und bisher nur Hunde gehalten haben. Doch dann lassen sie sich erweichen und ziehen mit Hilfe von Familienmitgliedern und Freundinnen den Wurf liebevoll groß. Bald folgt jedoch schon die nächste Herausforderung: die Kleinen müssen in ein neues Zuhause vermittelt werden und Mutter und Tochter, denen sie wirklich an Herz gewachsen sind, fällt der Abschied sehr schwer. „Die Magnolienkatzen“ ist ein – vermutlich – autobiografisch gefärbter Roman der Schriftstellerin Noriko Morishita; aus dem Japanischen übersetzte Charlotte Scheuer. Die Handlung wird aus der Sicht der Protagonistin in der Ich- und Vergangenheitsform erzählt. Wer jedoch Spannung oder große Ereignisse erwartet, sollte hier besser nicht zugreifen, denn das Buch liefert genau das, was der Klappentext verspricht: einen Text über den Alltag mit (jungen) Katzen. Noriko schildert alle Sorgen rund um Katzenklo, die richtige Fütterung und den Charakter der Tiere, was ich – ehrlich gesagt – etwas dröge fand. Die eigentliche Motivation, die Katzen bei sich aufzunehmen, zog Noriko aus einer Erinnerung ihres verstorbenen Vaters. Dieser fand als Kind selbst einen Karton mit Straßenkätzchen, durfte diese aber nicht bei sich aufnehmen. Tage später fand er nur noch ihre Knochen – eine Tatsache, die in bis ins Erwachsenenalter begleitet hat. Auch die Protagonistin plagt nach Tod mehrerer Familienhunde die Angst vor dem Verlust. Wie soll sie es verkraften, wenn die Kätzchen bald wieder ihr Zuhause verlassen müssen? Ich hätte mir gewünscht, dass Noriko mehr über sich selbst erzählt hätte und welchen Einfluss die Katzen auf ihr Leben hatten. Es wird zwar dargestellt, dass das gemeinsame Aufziehen des Wurfs das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter verbessert hat, es wird aber nicht wirklich gezeigt. Weniger Haustierbericht, dafür mehr Persönlichkeit und echte Emotion, das hätte „Die Magnolienkatzen“ für mich gebraucht. Schade!
Herzerwärmend niedlich
„Die Magnolienkatzen“ ist ein wirklich schönes Buch, das mit seinem einfachen, ein wenig nostalgischen Schreibstil sofort verzaubert und in seine Bahn zieht. Es ist keine Geschichte, die nur so trieft vor Spannung und Abenteuer; keine Geschichte, die fantasievoll oder gar episch ist – sondern vielmehr eine, die vom echten Leben erzählt, von Herausforderungen und Wegen, die steinig sind, aber die man nicht bereut, gegangen zu sein. Und schließlich ist es eine Geschichte von sechs Paar Pfoten, die Glück und ein wenig mehr Liebe in ein leises Haus bringen. Im Buch geht es ein wenig auch um die japanische Kultur, was ich toll und interessant zu lesen fand. Die Namen, die Magnolie ec. machen die Geschichte noch viel einzigartiger, runder und stimmiger. Dabei passt der Titel ebenfalls super dazu, es ist eine Wortneuschöpfung, die einerseits neugierig macht, andererseits zu der herzhaften Erzählung passt. Trotzdem war mir die Lektüre an manchen Stellen kritisch. Vor allem, als es um die ganzen Tanten und Freunde und deren Tiere ging. An sich waren ihre Geschichten sehr schön, aber es waren so viele, dass man sie sich unmöglich alle merken konnte und ich mich ständig gefragt habe, wer nochmal wer war. Außerdem geht es auch wirklich die ganze Zeit um die sechs Katzen und nichts anderes. An sich ist es entspannt und ganz niedlich, aber wer Romane sucht, sollte sich darauf gefasst machen – nicht umsonst ist das Genre neben Literatur auch Sachbuch. Für Menschen, die wiederum Katzen haben oder sich diese nach Hause holen wollen, ist das Buch mehr als perfekt. Die Innengestaltung, vor allem am Anfang der Kapitel, ist unglaublich schön und atmosphärisch, außerdem passt sie sehr gut zum Cover. Ich persönlich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Fazit: Für Katzenliebhaber, aber auch Leseratten, die gerne ruhige und atmosphärische Literatur lesen.

Das Cover dürfte allen Katzenfreunden sofort ins Auge springen und so war es auch bei mir. Auch der Inhalt ist perfekt für alle Katzenfreunde und alle, die es werden wollen. Man darf keine spannende, weltverändernde Geschichte erwarten. Es ist ein leichtes Buch, eine Erzählung über die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Eine wahre Liebesbotschaft an Katzen in all ihren Facetten. Jeder, der Katzen liebt und selbst auch zuhause hat, wird viele Szenen aus den eigenen Leben kennen. Momente, die einfach universell sind, wenn man eine Katze oder allgemein ein Haustier hält. Menschen ohne Haustiere können oft nicht begreifen, dass die Tiere Teil der Familie sind und auch so behandelt werden. Ich finde, hier wurde extrem gut eingefangen, welche Wirkung Tiere auf einen haben können und was sie in einem bewegen. Selbst wenn man es zunächst nicht vermuten würde. Ich fand die Geschichte wirklich entzückend und herzerwärmend und sie ist definitiv auch eine tolle Erinnerung daran, was für eine wichtige Arbeit so viele Ehrenamtliche leisten, um Straßentieren ein besseres Leben zu ermöglichen.
Noriko und die schnurrenden Persönlichkeiten
>>Die Magnolienkatzen<< haben sich auf Anhieb in mein Herz geschlichen. Ich liebe dieses Cover mit der kleinen Katze unter diesem wunderschönen Magnolienbaum. Das Cover ist so einfach und doch ist es für mich soviel mehr! Es erinnert mich einfach an die Zeit, in der ich ein Kind war, meine Großeltern eine Katze hatten und wir beide unter dem Magnolienbaum meiner Oma in Garten gespielt haben. In dieser Zeit habe ich damals meine Liebe für Katzen entdeckt und lebe heute selbst mit drei dieser wunderschönen Wesen zusammen. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass mal auf ein Buch, welches als Sachbuch geführt wird, bei mir einzieht. Aber ich liebe es, dass dieses Buch nun Teil meiner kleinen Bibliothek ist. Ich hab >>Die Magnolienkatzen<< in kurzer Zeit gelesen, da der Schreibstil einfach fantastisch ist. Zudem fand ich es wahnsinnig toll eine kleine Reise der Achtsamkeit mit Noriko und den schnurrenden Persönlichkeiten zu erleben. Nach dieser kleinen Achtsamkeitsreise sehe ich selbst meine kleinen schnurrenden Persönlichkeiten nochmal mit ganz anderen Augen. :) Es gab in dem Buch wirklich viele tolle Aussagen, aber zwei haben es mir ganz besonders angetan. - ">Begegungen< - was steckte wirklich in diesem Wort?" - "Das Glück liegt nicht in weiter Ferne, sondern im Hier und Jetzt!" Fazit: Ich würde auf jeden Fall eine Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen! Vor allem, wenn du gern etwas über kleine flauschige Vierbeiner liest. :)

Zuckersüß
•Buchrezi• 😇 Zum Inhalt: Norikos Vater pflanzte vor vielen Jahren einen Magnolienbaum in den Vorgarten des kleinen Hauses, in dem sie aufgewachsen ist. Nachbar*innen, Spaziergänger*innen, Freunde und die Familie selbst liebten den Baum und die zart rosa-weißen Blüten die jedes Jahr den Vorgarten aufs neue schmückten. Nachdem Tod ihres Vater hatten Noriko und ihre Mutter die Hoffnung, dass der Baum sie noch lange an ihn erinnern wird, doch der Baum greift das Fundament vom Haus an und muss gefällt werden. Kurz darauf lässt sich eine junge Katze in dem neu angelegten Beet nieder, um fünf kleine Kätzchen zu bekommen. Noriko und ihre Mutter sind alles andere als begeistert, zu viele Katzen streunern in ihrer Gegend umher und nutzen den Vorgarten am liebsten als große Toilette. Doch während einem Regenguss rettet Noriko die Kätzchen vor dem sicheren Tod. Was mit einem Karton im Schuppen beginnt, endet mit sechs neue*n Mitbewohner*innen im Haus. Schon bald werden Bekannte und Familie auf die kleinen Kätzchen aufmerksam und jeden Tag trudelt jemand neues ein, um die tapsigen Kätzchen zu besuchen. Und auch Noriko und ihre Mutter laufen Gefahr ihre Herzen an die süßen Fellknäuel zu verlieren… Mein Fazit: Dieses Buch ist wie gemacht für Katzenmenschen. Von der anfänglichen Antipartie wird schnell die große Liebe. Und so begleiten wir die Kätzchen beim Öffnen der Augen, bei den ersten tapsigen Schritten, bis hin zur Adoption. Ob Noriko und ihre Mutter eine Katze behalten, verrate ich an dieser Stelle nicht. Alle Schritte werden ausführlich beschrieben und zu Beginn eines neuen Kapitels von kleinen süßen Katzen- und Bildillustrationen begleitet. Generell ist das Buch wunderschön gestaltet und eignet sich perfekt zum Verschenken. Der Inhalt ist sicherlich Geschmacksache, ich bin seit 30 Jahren Katzenmama, trotzdem konnte mich die Geschichte nicht in Gänze überzeugen. Es ist ein seichtes, kurzweiliges Buch, das sich über 200 Seiten nur um die schnurrenden Vierbeiner dreht. Doch stellenweise rutscht das Buch dann doch ins kitschige ab und die Katzen werden zu sehr vermenschlicht. Ich vergebe 🐈🐈🐈 von fünf 🐈n!

Ein Muss für jeden Katzenliebhaber!
Vorab haben mich die Buchgestaltung und der Titel direkt angesprochen. Ich selbst bin ein großer Katzenfan, aber auch Fan der japanischen Literatur. Daher durfte dieses Buch in meiner Sammlung einfach nicht fehlen. Der Schreibstil ist angenehm und die Kapitel verhalten sich episodisch, was gerade für einen Zwischendurch Read sehr geeignet ist. Die Slice-of-Life Story ist niedlich und hat mich oft berührt - es ist tatsächlich auch die ein oder andere Tränen geflossen. Als "Katzenmama" konnte ich so viele Dinge nachvollziehen was mich einfach selbst wieder total glücklich gemacht hat und mich meine eigenen Katzen wieder mehr wertschätzen hat lassen. Mein Fazit also? Ein definitives Muss für jeden Katzenfan sowie für Jeden, der ein Katzenfan werden möchte 🤭
Auch wenn man insgesamt sagen muss, dass dieses Buch eher an Katzenliebhaber adressiert zu sein scheint, auch mir als Hundemensch hat es gefallen.
Vor allem die bezaubernden Zeichnungen und die liebevolle Gestaltung des Buches haben es mir angetan. Die Geschichte an sich erscheint hingegen deutlich simpler. Eine Streunerkatze bekommt unter einem bedeutsamen Baum der Familie ihre Jungen und wird von Noriko und ihrer Mutter liebevoll aufgezogen und durch den Alltag begleitet. Ruhige und besonnene Schilderung einer Beziehung, die sich trotz aller Vorbehalte nach und nach vertieft, so dass am Ende die Trennung von den Kitten nicht nur Noriko schwer fällt. Allerdings haben mich nur die wunderschönen Zeichnungen voller Detailtreue wirklich gefesselt und ich konnte es kaum erwarten, auf die nächste zu stoßen. Danke hierfür
Schöne einfühlsame Geschichte mit berührenden Weisheiten und vielen, teils langweiligen Alltagsbeschreibungen vom Zusammenleben mit Katzen.
Wie Katzen den Blick auf das Leben verändern In der Ich-Perspektive erzählt Noriko Morishita in „Die Magnolienkatzen sehr berührend von ihrem Zusammenleben mit Katzen und wie diese, nicht nur ihr Leben, sondern auch ihren Blick auf das Leben verändert haben. Noriko lebt bei ihrer Mutter als sie, unter der einst von ihrem bereits verstorbenem Vater gepflanzten Magnolie, eine Katzenmutter mit fünf Kitten findet. Weder Mutter noch Tochter wollen sich zunächst ihrer annehmen. Doch schließlich kommt alles Anders und mit den Katzen wieder Liebe, Hoffnung, Leben und Besuch ins Haus. Das Buch war ein Geschenk und ich muss ehrlich gestehen, dass ich es mir weder von der Optik, noch vom Inhalt her selbst gekauft hätte. Wie Noriko, würde ich mich als absoluten Hundemensch bezeichnen, d.h. Katzen sind eigentlich so gar nicht mein Thema, weshalb mir die eine oder andere Szene und Katzengeschichte auch echt „to much“ war. Anstelle der teilweise langweiligen, dafür aber um so ausführlicheren Katzen-Alltags-Beschreibungen, hätten mich mehr Einzelheiten zu Noriko interessiert und auch eine Erklärung, ob es sich um einen autobiografischen Roman handelt. Im Großen und Ganzen, sowie im übertragenen Sinne, hat es jedoch keine Rolle gespielt, ob nun Hund oder Katz, denn worum es eigentlich geht sind Tierseelen. Tierseelen die unser Leben begleiten, es bereichern, ja sogar zum besseren wenden und nachhaltig Spuren hinterlassen. Es geht um liebevolle Fürsorge, Freude an den kleinen Dingen, um unerwartete Glücksmomente und Zufriedenheit im Hier und Jetzt. In dem Zusammenhang haben mir die immer wieder auftauchenden Weisheiten des Buches auch sehr gut gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Gelungen fand ich auch die sehr anschauliche Darstellungsweise, wie sich Norikos Blick auf das Leben nach und nach geändert hat. Fazit: Eine rührende Geschichte - einfühlsam, poetisch und ehrlich erzählt. Und doch kann sie mich nicht zur Gänze überzeugen, da sich für meinen Geschmack alles doch ein wenig zu detailliert und ausschließlich um den Alltag mit den Katzen dreht, was teilweise in echt langatmigen „Tätigkeitsbeschreibungen“ ausartet. Als Geschenkbuch für Katzenliebhaber aber sicherlich ein absolutes Highlight!
Auch wenn der Tag einmal kommen würde, an dem es hieße, Abschied zu nehmen, und sich vor lauter Tränen die Welt vor meinen Augen trüben würde; auch wenn ein kalter Wind durch das klaffende Loch in meinem Herzen wehen würde, das sich nie wieder schließen ließe... ich konnte nicht umhin, sie zu lieben." Als Noriko und ihre Mutter eines Tages einen Wurf Kätzchen und die Katzenmama in ihrem Garten finden, sind sie gezwungen diese erst einmal bei sich aufzunehmen, da sich niemand in der Nachbarschaft oder im Tierheim um die Tiere kümmern kann oder will. Eigentlich sind sie "Hundemenschen" und haben mit Katzen nicht viel am Hut, doch je länger die beiden Frauen sich um die tapsigen Mitbewohner kümmern, desto mehr erfahren sie, was es heißt wirklich glücklich zu sein. In diesem wunderschönen Buch der japanischen Autorin Noriko Morishita, wird einfühlsam, unaufgeregt und poetisch von dem Zusammenleben mit Katzen erzählt. Sich hingebungsvoll um die Vierbeiner zu kümmern, nach und nach ihre Eigenheiten, ihre unterschiedlichen Charakterzüge und Verhaltensweisen zu studieren, sich voll und ganz den Tierchen anzupassen und zu einer Einheit zu werden. Das ist wohl etwas, mit dem sich jeder Katzenbesitzer bestens identifizieren kann. Besonders spannend fand ich die Reaktionen aus dem Umfeld von Noriko auf die Katzen und wie schnell die Frauen sich an diese gewöhnt und sie in ihr Herz geschlossen haben. Es braucht wirklich nicht viel. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich beim Lesen an meinen eigenen Kater gedacht habe und daher vieles noch einmal in einem anderen Licht betrachten konnte. Ein Roman, den ich nicht nur Katzenliebhabern empfehlen würde, sondern auch allen denen, die es werden wollen. "Von Lebewesen umgeben zu sein, die man ins Herz geschlossen hatte, schien uns Menschen auf ganz natürliche Weise ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Und sobald man von sich selbst aus lächelte, lachte das Leben zurück.




























