Die Lebensentscheidung

Die Lebensentscheidung

Hardback
4.121

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Description

Frustriert von den Mühlen der Bürokratie, trifft Franz Fiala eine »Lebensentscheidung« und wirft seinen Job bei der Europäischen Kommission hin. Als er seine Mutter zum 89. Geburtstag in Wien besucht, verschweigt er ihr jedoch seinen vorgezogenen Ruhestand. Und auch das Gespräch mit Nathalie, mit der er seit vier Jahren in Brüssel eine Beziehung führt, über die gemeinsame Zukunft misslingt. Dann treten wiederkehrende Schmerzen auf, die sich nicht länger ignorieren lassen. Der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und mit einem Mal geht es allein darum, seine Mutter darüber zu täuschen, ihr den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen:
»Überleben konnte für ihn nur heißen, seine Mutter zu überleben. Vor ihr, bis zu ihrem Tod, seine Krankheit zu verheimlichen. Es ging jetzt um einen Überlebenswettkampf. Das war jetzt die Lebensentscheidung.«

Kann man über sein Leben entscheiden? Nicht über das Ende, sondern mit Willenskraft über das Weiterleben, länger, als erwartbar wäre? Mit existentieller Wucht und dennoch leichtfüßig erzählt Robert Menasse in Die Lebensentscheidung von einem Wettlauf mit dem Tod. Leben und Sterben, Liebe und Familie, darum geht es in dieser raffiniert-kunstfertigen Novelle.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Miscellaneous
Format
Hardback
Pages
158
Price
22.70 €

Author Description

Robert Menasse wurde 1954 in Wien geboren und ist auch dort aufgewachsen. Er studierte Germanistik, Philosophie sowie Politikwissenschaft in Wien, Salzburg und Messina und promovierte im Jahr 1980 mit einer Arbeit über den »Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb«. Menasse lehrte anschließend sechs Jahre – zunächst als Lektor für österreichische Literatur, dann als Gastdozent am Institut für Literaturtheorie – an der Universität São Paulo. Dort hielt er vor allem Lehrveranstaltungen über philosophische und ästhetische Theorien ab, u.a. über: Hegel, Lukács, Benjamin und Adorno. Seit seiner Rückkehr aus Brasilien 1988 lebt Robert Menasse als Literat und kulturkritischer Essayist hauptsächlich in Wien.

Posts

5
All
4

Eine Novelle über das Leben/Überleben

„Hier endet der Bericht vom Sterben des Kleinbürgers. Zwei Tage über sein Ziel war er hinausgerannt wie ein guter Läufer“ Was zählt im Leben? Ist es die Arbeit oder sollte man sein Leben doch genießen? Franz der Hauptcharakter in diesem Buch bekommt die Diagnose Pankreaskazinom und er will mit aller Macht seine Mutter überleben. Doch ist das Zielführende? Ein wirklich gutes Buch über Liebe, die Verbindung zu der eigenen Mutter und den Gefühlen dahinter.

Eine Novelle über das Leben/Überleben
3.5

Ich fand's ziemlich deprimierend und zwar nicht auf eine gute Art wie Die Straße von McCarthy. Das Buch ist gut geschrieben, gut komponiert auch, der Autor weiß auf jeden Fall, was er da tut, aber gerne gelesen hab ich es nicht. Der Charakter hat mich genervt in seiner Passivität und seltsamen Beziehungslosigkeit, im Kontakt mit sich selbst und zu seiner dominanten Mutter. Mitgefühl hatte ich kaum, obwohl er ja sterbenskrank ist. Was der Autor mit diesem Buch sagen will? Keine Ahnung. Vielleicht etwas über die Belanglosigkeit des Lebens und Sterbens? Auf mich hat es irgendwie anachronistisch gewirkt. Ein alter, weißer Mann und seine Probleme in der Welt bis der Krebs ihn dahinrafft. Also, gut gemacht, aber es interessiert mich einfach nicht.

3

Nicht so

Hat mich nicht so gecatched aber hab auch wirklich 0 mit dem Typ sympathisiert. Fands auch so lost dass er erst so spät zum Arzt geht.

5

Das beste Buch, das ich bis jetzt 2026 gelesen habe

5

Ui das hat mich jetzt ein bissl mitgenommen.

Das hat weh getan. Und ich hab jetzt bisschen mehr Angst vorm Sterben. Wird halt alles gleich so lächerlich und banal, was man so macht im Leben. Ein tolles Buch. Unbedingt lesen!

Ui das hat mich jetzt ein bissl mitgenommen.
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