Spannend, aber die Geschichte ist für meinen Geschmack zu konstruiert. Und gegen Ende sehr pathetisch.
Es hat richtig stark und spannend begonnen. Aber nach einer Weile hab ich mich gefragt wohin mich das Buch führt.
Die ganze Geschichte mit dem Wal, ich hab mich gefragt was dieser Abschnitt eigentlich sollte. Dann die Assistentin die lügt, das ihre Klientin in Brügge ist dabei war sie es gar nicht. Es war tatsächlich sehr spannend geschrieben, ich war sehr gespannt was es mit dem Verschwinden auf sich hat. Fand es aber doch sehr dramatisch. Und das mit der "Kurt" Sache hat sich am Ende gar nicht mehr richtig beendet angefühlt.
Feinfühlig, positiv und nachdenklich
Die Kunst des Verschwindens hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist spannend, aber auf eine ruhige und unaufdringliche Art erzählt, was ich besonders angenehm fand. Auch der Schreibstil ist wunderschön und passt perfekt zur Atmosphäre. Besonders interessant fand ich das Zusammenspiel von Schicksal und Zufall sowie die positive Grundstimmung des Buches. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind sehr feinfühlig und glaubwürdig dargestellt. Ein ruhiger, aber tiefgehender Roman, den ich gerne weiterempfehle!
Es geht um Stalking, die Performance sozialer Medien, Verlust, Rassismus, Neubeginn, Traumata und deren Bewältigung.
Eigentlich bin ich nicht der Typ der diese Art von Büchern liest, da mich viele Versuche vorher nicht wirklich gecatcht haben , dieses Buch ist anders , es ist gefühlvoll , teilweise auch spannend und sentimental. Ich mochte es sehr und werde bestimmt noch andere Bücher dieser Autorin lesen .
Für alle, die psychologisch dichte Geschichten mit Herz suchen, ist „Die Kunst des Verschwindens“ eine klare Empfehlung.
„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Raabe ist ein Roman, der sich leise anschleicht – und dann nicht mehr loslässt. Ohne auf spektakuläre Effekte angewiesen zu sein, entfaltet die Geschichte eine konstante Spannung, die sich aus Atmosphäre, psychologischer Tiefe und einem feinen Gespür für zwischenmenschliche Dynamiken speist. Raabes große Stärke liegt in ihrer Sprache: klar, flüssig und gleichzeitig eindringlich. Man gleitet förmlich durch die Seiten, ohne je das Gefühl zu haben, dass etwas konstruiert wirkt. Stattdessen entsteht eine dichte Nähe zu den Hauptfiguren – ihre Gedanken, Zweifel und Hoffnungen wirken greifbar und echt. Genau das macht diesen Roman so intensiv: Er liest sich nicht nur, er wird erlebt. Besonders bemerkenswert ist die emotionale Wärme, die zwischen den Zeilen spürbar wird. Trotz aller Spannung bleibt Raum für Verletzlichkeit, für Menschlichkeit und für die leisen Fragen nach Identität, Wahrheit und dem Mut, sich dem eigenen Leben zu stellen. Dadurch fühlt sich das Buch nicht nur wie ein Thriller an, sondern auch wie eine sehr persönliche Reise. Was Raabe außerdem gelingt: Die Handlung bleibt jederzeit nachvollziehbar. Entscheidungen wirken menschlich statt überdramatisch, Konflikte authentisch statt überzeichnet. Das sorgt für eine seltene Form von Vertrauen zwischen Autorin und Leser – man lässt sich fallen, weil man weiß, dass die Geschichte in sicheren Händen ist. Wenn man einmal in diesen Stil eintaucht, entsteht ein fast schon vertrautes Gefühl, als würde man in eine Welt zurückkehren, in der man sich trotz aller Spannung erstaunlich geborgen fühlt. Genau darin liegt die besondere Qualität dieses Romans: Er fesselt, ohne laut zu werden.
Wow, was für ein Buch. Für mich ein echter pageturner und null vorhersehbar. Ein erstes Highlight in 2026.
11/2026 Von allem zuviel und trotzdem genau richtig!
Ich bleibe bei 4 Sternen, was bei mir "sehr gut" heißt! Irgendwann zwischendurch fand ich die Unglücks-, Glücks- und Zu-fälle doch ein bisschen arg viel. Aber je mehr Verbindungen zwischen den Personen dazu kamen, desto häufiger dachte ich: Nie im Leben kann das alles tatsächlich passieren, aber ist mir eigentlich auch vollkommen egal! Ich habe das Buch einfach gerne gelesen 😄Von allem zuviel, aber trotzdem genau richtig. eBook (Onleihe)

Wow, was habe ich hier gelesen?
Melanie Raabe, you did it again! Nach “Der längste Schlaf” hat sie es echt wieder geschafft, mich ab Seite 1 in eine Geschichte reinzuziehen, die eigentlich fünf Geschichten in einer sind. Nico und Ellen könnten kaum unterschiedlichere Leben führen und trotzdem verbindet die beiden Frauen etwas. Eine Seelenverwandtschaft? Oder vielleicht doch mehr? Die Suche nach Antworten führt Nico von Berlin über Brügge bis nach Paris. Und am Ende bis zu sich selbst. Ein wundervoller Roman – auch sprachlich – der einen komplett für sich einnimmt.
Detektivische Wintervibes
Atmosphärisch dicht, trotzdem sehr flüssig und spannend ha mich Melanie Raabe durch einige europäische Städte geschickt, um hinter die Verbindung zwischen Nico und Ellen zu kommen. Zwei tolle, unterschiedliche Protagonistinnen, deren ungewöhnliche Verbindung mich berührt hat. Und dann das Ende. Ich habe es jetzt nach einer Woche nochmal gelesen, weil ich schon ganz vergessen hatte, was alles noch passiert ist. Lose Enden wurden alle aufgeklärt. Für manche Leser:in wichtig, für mich am Ende etwas zu langatmig. ✨🔎✨

magisch, spannend, stark
Zwei verschiedene Frauen - zwei verschiedene Leben, die nicht gegensätzlicher verlaufen hätten sein können und doch kreuzen sich ihre Leben immer wieder. Fast so, als solle es einfach sein. Erst wusste ich nicht so recht wo die Reise hingeht. Aber als ich erstmal in der Geschichte drin war konnte ich kaum aufhören zu lesen. Der Roman steckt voller Überraschungen. Ein bisschen Magie, ein bisschen Spannung, ein bisschen Tragik und zwei starke weibliche Protagonistinnen. Lieben wir.
Spannende Wendungen, zäher Mittelteil
Zwei Frauen, die kaum unterschiedlicher sein könnten: Ellen, gefeierte Filmschauspielerin, und Nico, eine unscheinbare Fotografin, begegnen sich. Was zunächst nach Zufall wirkt, entpuppt sich nach und nach als tiefere Verbindung. Der Roman ist von Beginn an spannend, mit gelungenen, teils unvorhersehbaren Plot-Twists, die zum Weiterlesen treiben. Im Zentrum stehen Themen wie Identität, Verschwinden, Selbstfindung, Mut zur Veränderung und die Frage, wer wir sind, wenn niemand hinsieht. Stellenweise ist die Geschichte allerdings zu langatmig – hier hätte man deutlich kürzen können. Trotzdem bleibt Die Kunst des Verschwindens ein solider, gut erzählter Roman mit starker Grundidee. Wer „Der längste Schlaf“ mochte, wird auch hier auf seine Kosten kommen.⭐️⭐️⭐️⭐️
Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend!
Melanie Raabe: Die Kunst des Verschwindens. btb Verlag. Diesen Roman wollte ich schon lange lesen. Zwischen den Jahren, so sagen die meisten, passt er einfach am besten. Und so hab ich es diesmal endlich geschafft, bin mit der Geschichte der Fotografin Nico und der Hollywoodschauspielerin Ellen vom alten ins neue Jahr gereist. Was mit einer zufälligen Begegnung der beiden Frauen im verschneiten Berlin beginnt, entwickelt sich zur drängenden Frage, was sie verbindet. Und auf diese Reise, die uns raus aus Berlin, raus aus Deutschland führt, gehen wir gemeinsam. Denn als Ellen von heute auf morgen kurz vor einer bevorstehenden Filmpremiere verschwindet, sucht nicht nur die Presse nach ihr. Nico begibt sich auf Spurensuche, nicht nur nach Ellen, sondern auch nach sich selbst. Was ist die Verbindung? Und was hat das alles mit dem Tod ihrer Mutter zu tun? Berührend, manchmal mystisch und vor allem spannend ist diese Geschichte. Immer wieder kommen neue Puzzleteile zum Rätsel, ohne dass es überspitzt oder konstruiert wirkt. Das hat mich sehr gut ins neue Jahr gebracht.

In zwei Tagen über Sylvester verschlungen
Krank zuhause hat also Vorteile- man hat Zeit zum lesen. Und dann ist es direkt so ein Highlight! Das Buch ist super spannend, tiefgründig und man gerät quasi in einen Sog, wenn man einmal damit angefangen hat. Es ist wie eine verdammt gute Tüte Chips! Man kriegt es gar nicht mit, und Zack ist das Buch zu Ende gelesen. Es befasst sich mit unterschiedlichen Themen wie Freundschaft, Mutter- Tochter- Beziehung, Pop-Star-da sein und die Folgen davon, Schicksal, psychische und physische Gewalt an Frauen, Krankheit, Liebe, die Magie zwischen den Jahren und so viel mehr. Das Ende hat bei mir leider nen halben Stern Abzug, möchte nicht Spoilern an dieser Stelle.
Tolle und vor allem unvorhersehbare Story
Ein wirklich schön geschriebenes Buch mit vielen emotionalen Themen, die einem zeigen, wie sehr man sein eigenes Leben doch wertschätzen sollte. Die Storyline ist mega, es sind mehrere krasse Plottwists, die man überhaupt nicht erwartet hat. Ich liebe außerdem die ausführliche Charaktertiefe von Nico und Ellen, aus deren Perspektive man das Buch liest. Bis auf ein paar Stellen am Ende, die ziemlich random gewirkt haben, ein empfehlenswertes Buch.
Zu viel und doch nicht genug
Ich habe mich zwischendurch gefragt, ob das Buch nicht ein wenig zu viel verpackt: Überlebende eines Fährunglücks, schicksalhafte Begegnungen, Stalking, schwere Erkrankungen, … Auf knapp 400 Seiten stecken hier viele Details, zu viele, aber es wirkt weder unglaubwürdig noch falsch. Der Autorin gelingt es, alles natürlich wirken zu lassen, lebendig. Dieses Buch war perfekt für „zwischen den Jahren“ - der einzig wahre Zeitpunkt, zu dem man es lesen sollte.
Ein Krimi im schönsten Schreibstil.
Poetisch. Spannend. Voller Wendungen. Welch schönes Buch!
„Warum bist Du so nett zu mir?“ frage ich, als ich das Gefühl habe, dass es sicher ist zu sprechen. „Wieso braucht das einen Grund?“ Und ich kann regelrecht hören, wie bei mir der Groschen fällt und ich etwas über das Leben und die Menschen verstehe, das ich vorher nicht begriffen hatte.“
Spannend und angenehm flüssig zu lesen mit sympathischen Protagonistinnen.
Mein erstes Buch von Melanie Raabe. Ganz warm geworden bin ich damit nicht. Mir waren zu viele "Nebenschauplätze" und "Randstories", die meiner Meinung nach unnötig waren und nicht zur eigentlichen story gepasst haben. Auch die Haupthandlung hat mich nicht wirklich gecatcht. Gut und flüssig zu lesen zwar und ich wollte auch wissen wie es weiter geht, aber insgesamt nicht so sehr mein Ding. Kann Geschmacksache sein.
„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Rabe hat mich auf eine unerwartete Weise gepackt – aber das war am Anfang gar nicht so klar. Ich muss zugeben, der Einstieg fiel mir schwer. Besonders beeindruckt haben mich die unerwarteten Wendungen, die Melanie Rabe gekonnt in die Handlung einbaut. Immer wenn ich dachte, ich hätte die Geschichte durchschaut, nahm sie eine neue Richtung.
Wundervoll!
Dieses Buch ist einfach nur außergewöhnlich! Tiefgründig, poetisch, traurig, melancholisch, spannend und atmosphärisch. Ich kann das Genre nicht bestimmen, weil es von allem Etwas hat. Melanie Raabes Sprache ist einzigartig. An der Frau ist eine Poetin verloren gegangen und ich bin so dankbar, dieses mitreißende Buch gelesen zu haben. Es hinterlässt mich sprachlos und tief bewegt.

Ein Roman voller Spannung, Geheimnisse und Tiefe.
Die junge Fotografin Nico trifft zufällig auf die Schauspielerin Ellen Kirsch, die inzwischen ein weltberühmter Hollywoodstar ist. Zwischen den beiden Frauen entsteht sofort eine geheimnisvolle Nähe, die Nico nicht loslässt. Als Ellen plötzlich aus ihrem Leben verschwindet, begibt sich Nico nicht nur auf die Suche nach ihr, sondern auch nach ihrer eigenen Geschichte und den Geheimnissen ihrer Mutter. Melanie Raabe konnte mich zum zweiten Mal mit ihrem Schreibstil fesseln. Man merkt deutlich, dass sie ursprünglich Thriller geschrieben hat– die Spannung und der ständige Sog ziehen sich auch durch diesen Roman. Besonders gefallen hat mir die wechselnde Erzählperspektive zwischen Nico und Ellen: So werden gemeinsame Situationen aus zwei Blickwinkeln beleuchtet und die Spannung wird noch intensiver. Am Ende schafft Raabe es, alle Handlungsstränge stimmig zusammenzuführen – rund, berührend und absolut lesenswert. 💫 Große Empfehlung für alle, die Geschichten lieben, die sowohl geheimnisvoll als auch emotional tief gehen.
Überraschend anders
Man merkt, dass die Autorin auch Thriller schreibt - und das meine ich im positivsten Sinne. Der Roman erwischt einen völlig unerwartet und überrascht mit so vielen verborgenen Geschichten und guten Twists. Das war definitiv mal was anderes. Eine packende Geschichte über zwei Frauen aus der Balance, die sich suchen und finden. Die Geschichte bietet Überraschungen und eine Prise Magie und ist ganz zauberhaft geschrieben.

So wundervoll wie Melanie Raabe mit Worten Emotionen und Bilder transportiert.
Es ist eins dieser Bücher das du anfängst langsamer zu lesen sobald du merkst wie besonders alles daran ist weil du nicht willst das es zu Ende geht. Am Ende des Buches fühlt es sich an als würdest du eine ganz besondere Verbundenheit zurück lassen und das schmerzt ein wenig weil dir klar wird jede einzelne Person existiert nur in der Fiktion. Es war mein erstes aber auf keinen Fall mein letztes Buch von Melanie Raabe.
Es geht um die Schönheit der kleinen alltäglichen Momente, um Freundschaft und um die Spuren die Menschen auf der Welt hinterlassen. Wir gehen mit Nico auf die Reise und ergründen mit ihr die Frage: Was ist der Sinn des Lebens? Eine wunderschöne magische Geschichte.
Über die Suche nach sich selbst
Ein wunderbares Buch über zufällige zwischenmenschliche Beziehungen in einem schönen Schreibstil.
Melanie Raabe ist eine sichere Bank für spannende, fesselnde & interessante Geschichten!
Eine schöne und irgendwie sehr spannende Geschichte über eine besondere zwischenmenschliche Verbindung. Die beiden Perspektiven der zwei Hauptfiguren Nico & Ellen waren interessant zu lesen und die eingeflochtenen Plot-Twists und Spannungselemente sowie der sehr einfach zu verfolgende Sprach- und Schreibstil haben das Buch zu einem Easy Read gemacht. Trotzdem war ich mir nie ganz sicher, lese ich einen Roman? Einen Thriller? Einen Krimi oder einen Mystery-Roman? Am Ende vielleicht ein Mix aus allem und trotzdem nicht so ganz greifbar (was ja auch ok ist). Für meinen Geschmack war es am Ende aber etwas sehr viel "Zufall", der in die Handlung hineingespielt hat, viele Nebenstränge die irgendwie im Sande verlaufen sind und einfach zu viele Themen auf einmal. Ein cooles Buch, was ich gerne gelesen habe aber es passiert am Ende einfach viel zu viel!
Eine Geschichte, die im Kopf bleibt
Eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte, ein unvergleichlicher Schreibstil, klare Empfehlung.
Wahnsinnig berührend und überraschend spannend 🫶❤️
Mit der lieben @lies.das.mal habe ich im Januar dieses wundervolle und sehr einzigartige Buch gelesen. So eine Geschichte wie diese habe ich wirklich noch nie gelesen. Vom Tempo und den Überraschungsmomenten hat sie mich sehr an die Geschichten von Sebastian Fitzek erinnert. Natürlich handelt es sich hier nicht um einen Psychothriller, aber die Wendungen, die die Geschichte nimmt sind sowohl komplett unvorhergesehen als auch am absoluten Rand zur Irrealität. Melanie Raabe schafft es aber dennoch immer wieder, das Ruder im letzten Moment rumzureißen, so dass es gerade so noch glaubwürdig erscheint. Das habe ich als schriftstellerische Meisterleistung empfunden. Das Buch hat mich auf jeden Fall von der allerersten bis zur allerletzen Seite gefesselt, weil ich nie vorhersehen konnte, wie es weitergehen würde. Ich konnte mich wahnsinnig gut in die Protagonist:innen hineinversetzen. Dabei habe ich mit ihnen gelacht, geweint und generell alle Emotionen direkt auch gespürt. Die Geschichte war eine wahre Achterbahn der Gefühle. Es gab wahnsinnig witzige, aber auch super emotionale und traurige als auch schlichtweg schockierende und komplett überraschende Momente. So viele verschiedene Gefühle erlebe ich sehr selten in nur einem Buch. Und trotz der Irrsinnigkeit einiger Entwicklungen macht am Ende einfach alles Sinn und es wird im Grunde alles aufgelöst. Einen kleinen Mini-Minuspunkt muss ich leider geben, weil ich am Ende sehr gerne gewusst hätte, wie das Leben einiger Protagonist:innen weitergegangen ist. Aber das ist nur ein kleiner Makel für ein ansonsten unfassbar gutes Buch. Ganz ganz große Leseempfehlung!
Die Beziehungen der zwei Protagonistinnen ist toll geschrieben, Gefühle und Emotionen gut zu Papier gebracht. Das letzte drittel des Buches hat mich leider nicht so sehr mitgenommen. Der Erzählstrang mit P. wäre nicht nötig gewesen, lieber nochmal die Seiten in die Beziehung der beiden Frauen gesteckt. Alles in Allem ein nettes Buch, schöner Zeitvertreib.
Das Buch hat in mir eine Explosion an Gefühlen ausgelöst und mich immer wieder überrascht. Die Autorin schafft es, viele aktuelle Themen zu streifen, ohne sie zu sezieren. Und ja, wir brauchen definitiv mehr Magie in unserem Leben.

Überraschende Wendungen, immer wieder! Habs verschlungen!
Kein Thriller, wie man ihn sonst kennt
Melanie Raabe gelingt mit „Die Kunst des Verschwindens“ein ungewöhnlicher Thriller, der weit über die Grenzen des Genres hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen zwei Frauen, die zunächst fremd wirken, doch ihre Leben sind durch unsichtbare Fäden miteinander verbunden. Das Buch streift viele aktuelle Themen wie Gewalt, Gewalt an Frauen, die Macht von Social Media, die heilende Kraft der Natur und die Rolle des Schicksals. Dabei verbindet Raabe diese Aspekte mühelos mit einer poetischen und tiefgründigen Geschichte. Besonders beeindruckend ist ihre Fähigkeit, die Magie des Alltags sichtbar zu machen: den Fuchs im Berliner Park, unerwartete Begegnungen oder die Zufälle, die unser Leben prägen. Es bleibt die Botschaft: Alles, was passiert, hat seinen Sinn, und wir können nur das verändern, was in unserem Einflussbereich liegt. „Die Kunst des Verschwindens“ ist ein stilles, eindringliches Buch, das uns zeigt, wie nah Magie und Schicksal im Alltag liegen.

✨️🫥 Magisches Denken.
"Man kann nicht wieder bedecken, was man einmal entdeckt hat." Ein wundervolles Buch, im wahrsten Sinn des Wortes. Anfangs weiß man nicht so richtig, was man von ihm erwarten soll. Doch schnell wird man von der Handlung gepackt und kommt da so schnell nicht mehr heraus. So ungleich die Protagonistinnen Ellen und Nico sein mögen, es eint sie ein besonders feiner Sinn für gewisse Dinge. Und dann auch noch ein ganz bestimmter Tag in ihrer beider Geschichte... Ich habe das Buch passenderweise zwischen den Jahren begonnen und so trug mich die Handlung auch zeitlich ins neue Jahr hinein. Die Stimmung des Buches bereichert diese besondere Zeit des Wandels ungemein. Mir hat auch gefallen, wie sich die Geschichte Schicht um Schicht entblättert und man immer wieder überrascht wird. Und nun kommt noch ein bisschen Magie zum Schluss: Während eines nächtlichen Spazierganges durch das Schneetreiben stand plötzlich ein Fuchs vor mir. In der Stadt. Am Tag, an dem ich die Fuchs-Szene gelesen hatte. Ob das etwas zu bedeuten hat oder doch nur ein Zufall ist, werde ich noch herausfinden... 🦊
„Glaubst Du, eine einzige Begegnung kann ein Leben verändern?"
Mein erstes Buch von Melanie Raabe und ich habe mich sofort in ihren wundervollen Schreibstil verliebt. Besonders zu Beginn ist die Geschichte sehr fesselnd und hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Zwischendurch wurde es kurzzeitig ein kleines bisschen langatmiger. Trotzdem ist das Buch einfach nur schön und man fühlt sich beim Lesen so richtig wohl. „Ich gehe auf das Wasser zu, Schritt für Schritt. Halte inne. Ich hebe den Blick. Die Welt hat kaum noch Farben, und jemand hat den Ton leiser gedreht. Bin ich noch ich, ist die Welt noch die Welt?“ „Als Kind war ich mir, befeuert vom fröhlichen Aberglauben meiner Großmutter, sicher, dass zwischen den Jahren Magie möglich ist. Und auch heute noch gefällt mir diese Idee.“
Ich habe das Buch nach den hiesigen positiven Kommentaren ausgewählt. Ich musste mich schon am Anfang zwingen, an dem Buch dran zu bleiben und weiterzulesen, damit die geposteten Erfahrungen eventuell auch mir zu Teil werden. Aber das stellte sich leider nicht ein, woraufhin ich das Buch abbrach. Mich hat die Erzählweise leider überhaupt nicht abgeholt. Ich war nicht gefangen in der "Ermittlung" über die andere Protagonistin und auch die Sidestory hat mich nicht abgeholt.
Ich war sehr gespannt auf das Buch weil es mir von einigen Leuten empfohlen wurde. Leider kam ich mit der Geschichte nicht wirklich klar. Der Anfang zog sich und irgendwie passierte kaum was. Dann geschahen Dinge die ich sehe konstruiert finde und mich nicht packen konnten. Alles in allem nicht mein Buch. Leider konnte auch die Erzählweise und die Protagonisten für mich nicht mehr als 3 Sterne rausholen.
Anders als erwartet!
Als ich das Buch begonnen habe, wusste ich nichtmal welches Genre es hat. Erst später habe ich am Klappentext gelesen, dass es sich wohl um einen (nicht traditionellen) Thriller handelt. Es war nicht schlecht und zeitweise wirklich wholesome und nett geschrieben. Dabei war vor allem die ersten 60% des Buches grandios! Alles was danach kam hatte irgendwie nicht mehr das selbe feeling was ich sehr sehr schade fand… Es kamen immer mehr Themen und Personen dazu, wovon nicht alle wirklich notwendig für die Story waren und darum relativ bald wieder unwichtig waren und nie mehr vorkamen. Es hätte viel für die Story getan, wenn es ein nur wenige Themen gegeben hätte, die sich aber durchs Buch ziehen und somit einen roten Faden bilden.
Ein wundervolles Buch!
Magie des Lebens
In der Ruhe und dem Stillstand zwischen den Jahren, prallen zwei verschiedene Leben aufeinander: Ellen die aufstrebende Hollywood Schauspielerin und Nico, Fotografin. Irgendwas scheint sie zu verbinden, doch bevor Nico erkennt, was genau das ist, verschwindet Ellen auf mysteriöse Weise. Es ist ein grandioses und unfassbar packendes Buch, ich konnte es wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Es ist spannend, ich hab wirklich keine einzige der Wendungen so vorhersehen können und ich liebe das Mystische das in Büchern von Melanie Raabe immer ein bisschen mitschwingt, die Magie des Lebens. Die ernsten Themen sind so schön verpackt, die Trauer, der Kampf mit den Geistern der Vergangenheit und auch der mit denen der Gegenwart. Denn immer wieder stellt sich die Frage, worauf es im Leben überhaupt ankommt. Und die Antworten die dieses Buch darauf gibt, sind mehr als wundervoll. Bonus Punkt für den Bezug zu „Brügge sehen und sterben“ Ich liebe diesen Film schon immer!
Wow! Das hat mich wirklich berührt! Ein Jahreshighlight für mich 🙂
Dieses Buch hatte ich schon eine ganze Weile hier liegen und konnte mich nicht so recht durchringen es zu beginnen. Als ich einmal angefangen hatte, habe ich es in 3 Tagen durchgelesen und mehrmals geheult wie ein Schlosshund. Nicos Geschichte hat mich so berührt und ich habe gar keine Worte dafür wie toll ich diese Geschichte fand.
Zwei verwandte Seelen begegnen sich in Berlin, verlieren sich, finden sich wieder und erleben wilde Abenteuer. Modernes Märchen spannend und flüssig geschrieben.

Interessante Lektüre für zwischendurch.
Geheimnisvoll mit unterschwelligen Anspielungen, somit etwas Raum zum Miträtseln zum Verschwinden der Frau. Zeitweilen zog sich die Suche und die Geschichte selbst, drohte etwas "abzuschweifen", und doch immer wieder spannende, gute Stellen dabei , sodass man dran bleiben wollte. Der Plot dann am Ende aber kam unerwartet und sorgte somit für einen fulminanten Abschluss der Story. Hat mich gut unterhalten.
Was habe ich erwartet? Das nicht. Hats mir trotzdem gefallen? Ja.
Ich habe tatsächlich noch nicht sonderlich viele Thriller gelesen, daher fehlt es mir da an Expertise, aber dass ich hier keinen klassischen Thriller in der Hand hatte, das hab ich dann doch schnell bemerkt. Ohne Umschweife werden sofort zu Beginn verschiedene Rätsel aufgemacht und ich wusste überhaupt nicht was los war. Wieso spüren diese beiden fremden Frauen so eine Verbindung zueinander, als würden sie sich schon ewig kennen? Einiges ist erst mal nicht nachvollziehbar. Bleibt man aber dran, wird man regelrecht in die Geschichte hinein gesogen und kann das Buch nicht zur Seite legen. Melanie Raabe weiß, wie man Spannung aufbaut und vor allem wie man sie hält. Und wie man LeserInnen u.a. mit originellen Formulierungen auf falsche Fährten lockt. Spannend fand ich außerdem wie sie es schafft, dass das Leitmotiv „Verschwinden“ nicht nur dauerhaft präsent ist, sondern in all seinen unterschiedlichen Facetten beleuchtet/behandelt wird. Dazu kommt eine gute Prise „Alltagsmagie“ und auch etwas Mystik und Übersinnlichkeit. Die Protagonistinnen müssen durch ein paar sehr schwere Themen durch, zeigen dann aber auch eine tolle Charakterentwicklung. Allein das Ende hat mir persönlich nicht so gut gefallen.
Irgendwie langweilig mit artsy Elementen. Spannung kommt leider zu keiner Sekunde auf und vieles wirkt zu gestellt, als natürlich zu sein
Sooo schön
Wunderbares, fesselndes Buch... war traurig als es zu Ende war!!

















































