Die Kunst der Bestimmung
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Die Idee des Buchs fand ich ganz originell. Im Jahr 1678 nimmt der schwedischer Naturwissenschaftler Simon Chrysander die Berufung an ein Londoner College an, um dort für Ordnung zu sorgen. Er beherrscht die Kunst der Bestimmung und will alles und jedes in Art, Gattung und Familie einordnen. Dabei kommt ihm jedoch der junge Earl Lucius in Verkleidung als Dirne Lucy in die Quere, der in Chrysander erotische Gefühl wachsen lässt. Das diese Gefühl homoerotisch sind, kann der Schwede aber nicht in sein Weltbild von Ordnung und Bestimmung bringen. In der Folgezeit entwickelt sich dann ein Jo-Jo Spiel von Anziehung und Ablehnung wie in einem typischen Boulevardtheaterstück. Die Figuren waren mir oft zu überzeichnet. Die ganze Riege der Professoren in der Royal Society machten den Eindruck, wie eine Ansammlung von Waldorfs und Statlers aus der Muppets Show. Für ein rein humoristisches Buch war es dann aber zu ernsthaft und für einen historischen Roman zu klamaukhaft nach meinem Empfinden. So blieb es ein durchaus unterhaltsamer Roman auf weit überdurchschnittlichem sprachlichen Niveau.
Die Idee des Buchs fand ich ganz originell. Im Jahr 1678 nimmt der schwedischer Naturwissenschaftler Simon Chrysander die Berufung an ein Londoner College an, um dort für Ordnung zu sorgen. Er beherrscht die Kunst der Bestimmung und will alles und jedes in Art, Gattung und Familie einordnen. Dabei kommt ihm jedoch der junge Earl Lucius in Verkleidung als Dirne Lucy in die Quere, der in Chrysander erotische Gefühl wachsen lässt. Das diese Gefühl homoerotisch sind, kann der Schwede aber nicht in sein Weltbild von Ordnung und Bestimmung bringen. In der Folgezeit entwickelt sich dann ein Jo-Jo Spiel von Anziehung und Ablehnung wie in einem typischen Boulevardtheaterstück. Die Figuren waren mir oft zu überzeichnet. Die ganze Riege der Professoren in der Royal Society machten den Eindruck, wie eine Ansammlung von Waldorfs und Statlers aus der Muppets Show. Für ein rein humoristisches Buch war es dann aber zu ernsthaft und für einen historischen Roman zu klamaukhaft nach meinem Empfinden. So blieb es ein durchaus unterhaltsamer Roman auf weit überdurchschnittlichem sprachlichen Niveau.
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Die Idee des Buchs fand ich ganz originell. Im Jahr 1678 nimmt der schwedischer Naturwissenschaftler Simon Chrysander die Berufung an ein Londoner College an, um dort für Ordnung zu sorgen. Er beherrscht die Kunst der Bestimmung und will alles und jedes in Art, Gattung und Familie einordnen. Dabei kommt ihm jedoch der junge Earl Lucius in Verkleidung als Dirne Lucy in die Quere, der in Chrysander erotische Gefühl wachsen lässt. Das diese Gefühl homoerotisch sind, kann der Schwede aber nicht in sein Weltbild von Ordnung und Bestimmung bringen. In der Folgezeit entwickelt sich dann ein Jo-Jo Spiel von Anziehung und Ablehnung wie in einem typischen Boulevardtheaterstück. Die Figuren waren mir oft zu überzeichnet. Die ganze Riege der Professoren in der Royal Society machten den Eindruck, wie eine Ansammlung von Waldorfs und Statlers aus der Muppets Show. Für ein rein humoristisches Buch war es dann aber zu ernsthaft und für einen historischen Roman zu klamaukhaft nach meinem Empfinden. So blieb es ein durchaus unterhaltsamer Roman auf weit überdurchschnittlichem sprachlichen Niveau.
Die Idee des Buchs fand ich ganz originell. Im Jahr 1678 nimmt der schwedischer Naturwissenschaftler Simon Chrysander die Berufung an ein Londoner College an, um dort für Ordnung zu sorgen. Er beherrscht die Kunst der Bestimmung und will alles und jedes in Art, Gattung und Familie einordnen. Dabei kommt ihm jedoch der junge Earl Lucius in Verkleidung als Dirne Lucy in die Quere, der in Chrysander erotische Gefühl wachsen lässt. Das diese Gefühl homoerotisch sind, kann der Schwede aber nicht in sein Weltbild von Ordnung und Bestimmung bringen. In der Folgezeit entwickelt sich dann ein Jo-Jo Spiel von Anziehung und Ablehnung wie in einem typischen Boulevardtheaterstück. Die Figuren waren mir oft zu überzeichnet. Die ganze Riege der Professoren in der Royal Society machten den Eindruck, wie eine Ansammlung von Waldorfs und Statlers aus der Muppets Show. Für ein rein humoristisches Buch war es dann aber zu ernsthaft und für einen historischen Roman zu klamaukhaft nach meinem Empfinden. So blieb es ein durchaus unterhaltsamer Roman auf weit überdurchschnittlichem sprachlichen Niveau.





