Die Kultur der Männer

Die Kultur der Männer

Paperback

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Description

»Rundumschlag« charakterisiert wohl am besten Charlotte Perkins Gilmans Text Our Androcentric Culture or The Man-Made World, den sie 1911 veröffentlicht hat. Er machte sie schnell zu einer der wichtigsten Theoretikerinnen der ersten Frauenbewegung. Our Androcentric Culture ist eine Abrechnung mit der Männerwelt, bei der Gilman alle Facetten der männlichen/menschlichen Kultur unter die Lupe nimmt. Gilman nimmt ihre Leserinnen und Leser mit auf einen Streifzug durch unsere Welt und deckt in ihrer schnörkellosen Sprache deren männliche Prägung auf. Ihr Weg führt sie über die Themen Familie, Gesundheit und Schönheit, Kunst und Sport hin zu Politik und Wirtschaft. Gilmans Entwurf einer menschlicheren Welt für beide Geschlechter hat an Aktualität nicht verloren. Mit dem Titel Die Kultur der Männer liegt nun Gilmans feministischer Haupttext Our Androcentric Culture or The Man-Made World erstmals in deutscher Übersetzung vor. Ergänzt wird dieser durch eine biografische Einführung in Gilmans Leben und Werk.

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Philosophy
Format
Paperback
Pages
222
Price
20.40 €

Author Description

Charlotte Perkins Gilman (1860–1935) war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Sozialreformerin und eine bedeutende Vertreterin der frühen Frauenbewegung. In ihren Werken setzte sie sich intensiv mit der gesellschaftlichen Stellung der Frau, wirtschaftlicher Unabhängigkeit und Geschlechterrollen auseinander. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Kurzgeschichte „The Yellow Wallpaper“ (1892), in der sie eindringlich die psychischen Folgen der Unterdrückung von Frauen schildert. Darüber hinaus veröffentlichte sie zahlreiche Essays und Bücher, darunter „Women and Economics“ (1898), in dem sie die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen kritisierte und für soziale Reformen eintrat. Gilman engagierte sich auch als Rednerin und Aktivistin für Frauenrechte. Sie verfasste zahlreiche literarische und theoretische Texte und gründete eine eigene Zeitschrift, „The Forerunner“. Die feministische Debatte in den Vereinigten Staaten hat sie nachhaltig geprägt und gilt heute als wichtige Stimme des frühen feministischen Denkens.