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Historical Novels

Die Iden von Rom

4.0(22)
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About the book

Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?

Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...

Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der Weltgeschichte

Sorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.

Editions (2)

ISBN9783757702021
PublisherLübbe
Publication Date03/02/26
Pages496

Characteristics

1 reviews

SlowModerateLikableDevelopingExcitingMultifaceted

Reviews & Ratings

22 ratings

10 reviews

4.0

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  • yaya
    yaya

    513 Followers

    4.5

    E.T. 02.03.2026

    Eine sehr interessante Geschichte, mit tiefgründiger Recherche, und den lateinischen Ausdrücke die er mit in das Buch integriert hat, machen es zu einem wahren Leseerlebnis. Was wäre gewesen wenn? Dann hätte die Geschichte eine andere Wendung genommen, als die die wir ursprünglich kennen, und das will der Autor vermitteln, um zum Nachdenken anzuregen. Es ist ihm sehr gelungen einen an die Geschichte zu fesseln, Zudem wird einem sein Umgang Caesars gegenüber Frauen, vor Augen geführt, wie er seine Frau durch Kleopatra ersetzt, und seine Ehemalige einfach nur noch bemitleidet. Sehr interessant ist ebenfalls, die politische Spannung Roms, und die Beziehungen zwischen den Verschwörern Brutus und Cassius, und den inneren Konflikten denen Caesar durch Macht ankämpft. Ein sehr lesenswerte Buch, wenn man an der römischen Geschichte, historischen Fakten, und dem Gedankenspiel interessiert ist.

    Mar 1, 2026

  • alexaengel
    alexaengel

    198 Followers

    3.5

    Beim Lesen des Romans Die Iden von Rom von Michael Peinkofer hatte ich sofort das Gefühl, in eine entscheidende Phase der römischen Geschichte einzutauchen. Die Handlung spielt im Jahr 44 v. Chr., in einer Zeit, in der Gaius Iulius Caesar nach dem Bürgerkrieg seine Macht in Rom gefestigt hat. Viele Senatoren fürchten jedoch, dass er die Republik abschaffen und sich zum König machen könnte. Im Mittelpunkt steht die Verschwörung gegen Caesar, an der auch sein enger Vertrauter Marcus Iunius Brutus beteiligt ist. Besonders interessant fand ich, dass der Roman an den berühmten Iden des März einen anderen Weg einschlägt als die bekannte Geschichte und sich daraus eine alternative Entwicklung der Ereignisse ergibt. Mir hat vor allem die Grundidee gefallen, ein so bekanntes historisches Ereignis neu zu denken. Während ich las, habe ich mich oft gefragt, wie sich die Geschichte tatsächlich hätte verändern können, wenn eine einzige Entscheidung anders ausgefallen wäre. Die politischen Intrigen im Senat und die Machtkämpfe zwischen den Figuren sorgen für Spannung, und ich fand es interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Caesar, Brutus und die anderen historischen Persönlichkeiten, wie z. B. Kleopatra, Cicero oder Octavian dargestellt werden. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass die politischen Abläufe stärker im Mittelpunkt stehen als die persönlichen Gefühle der Figuren. Dadurch wirkten einige Szenen auf mich etwas distanziert. Außerdem treten sehr viele historische Persönlichkeiten auf, sodass ich mich zwischendurch konzentrieren musste, um den Überblick über alle Bündnisse und Rollen zu behalten. Ich habe den Roman gern gelesen. Besonders die Idee, ein bekanntes Ereignis der römischen Geschichte neu zu interpretieren, hat mich neugierig gemacht und für Spannung gesorgt. Auch das Nachwort, in dem der Autor den Gründen nachgeht, die ihn zu dieser Art der Betrachtung der Geschichte, geführt haben, fand ich sehr interessant. Für Leser, die sich für das alte Rom und alternative historische Entwicklungen interessieren, ist dieses Buch aus meiner Sicht eine interessante und unterhaltsame Lektüre.

    Mar 13, 2026

  • leseratz
    leseratz

    76 Followers

    4.0

    "Die Iden von Rom" als Wendepunkt römischer Geschichte

    Ich gebe zu, dass mich das Cover von "Die Iden von Rom" zunächst nicht dazu verleitet hat, mir den Klappentext genauer anzusehen. Zu deutlich waren die Anspielungen auf die Iden des März, wo wohl der bekannteste Römer der Antike, Gaius Iulius Caesar, den Tod gefunden hat. Gott sei Dank habe ich dann aber den Text doch noch gelesen - und beim Stichwort "alternative Geschichte" war mein Interesse dann sofort geweckt. Im Nachwort schreibt der Autor darüber, was ihn dazu bewogen hat, sich dieses Stoffs anzunehmen. Daraus habe ich geschlossen, dass ihn offensichtlich dasselbe bewegt hat, was auch ich mich immer wieder einmal frage: Was wäre, wenn ein bestimmtes Ereignis im Fluss der Geschichte anders passiert wäre? Welche Auswirkungen würde das haben, sowohl auf einzelne Menschen als auch auf die Gesellschaft? Genau diesen Fragen widmet sich "Die Iden von Rom" sehr ausführlich. Der Autor vergisst dabei auch nicht, die Ereignisse zu schildern, die überhaupt erst zu dem Attentat geführt haben. Das bedeutet, dass zumindest das erste Drittel des Buchs "Inter Serpentes" (im Deutschen "zwischen Schlangen") recht deutlich zeigt, was für eine Schlangengrube das antike Rom zu Caesars Lebzeiten gewesen sein muss. Mit dem Ende dieses ersten Drittels wird dann auch deutlich, wie unscheinbar so ein Wendepunkt sein kann, der dazu führt, dass Caesar das Attentat überlebt … Der weitere Verlauf der Geschichte hat mich dann doch einige Mal zur Wikipedia greifen lassen, um ein wenig vergleichen zu können, wie sich die echte Geschichte weiterentwickelt hat und was der Autor sich ausgedacht hat. Dabei wechselt er immer wieder die Perspektiven, erzählt abwechselnd aus Caesars, aber auch aus Kleopatras, Marc Antons oder Octavians Blickwinkel. Aber auch andere Personen wie die überlebenden Verschwörer, Cicero oder Caesars Frau Calpurnia bekommen Aufmerksamkeit. Auf diese Weise entwirft der Autor ein buntes Kaleidoskop verschiedener menschlicher Schicksale, die gleichsam von den Ereignissen berührt und geformt werden. Dem Buch ist durchgehend anzumerken, wie viel Zeit der Autor in die Recherche gesteckt hat, selbst berühmte Sätze wie "Inter arma enim silent leges" oder "Primus inter Pares" kommen in deutscher Übersetzung im Text vor. Die Anspielungen auf die Geschichte, wie wir sie kennen, ist also auch im weiteren Verlauf der Geschichte durchaus immer wieder gegeben. Ein wenig Kritik muss ich aber auch anbringen, die das Buch - zumindest in meinen Augen - den fünften Stern gekostet hat: Der Schreibstil des Autors konnte mich nicht immer überzeugen. Die auktoriale Schreibweise trägt in diesem Zusammenhang leider dazu bei, dass einem die handelnden Figuren nicht wirklich nahe kommen und man als Leser:in eher wie ein unsichtbarer Zuschauer den Ereignissen beiwohnt. Zeitweise waren mir persönlich die Schilderungen des römischen Alltagslebens und der Traditionen auch etwas zu detailliert, obwohl sie großteils flüssig in die Handlung eingebunden sind. Mein Fazit "Die Iden von Rom" ist meiner Meinung nach trotz einiger Schwächen ein gelungenes Gedankenspiel, wie sich die römische Politik weiterentwickeln hätte können, wenn Caesar das berühmte Attentat 44 v. Chr. an den Iden des März überlebt hätte. Wer so wie ich Freude an solchen Gedankenspielen hat, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.

    Feb 23, 2026

3 of 10 reviews

Author

About Michael Peinkofer

Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst. Bekannt wurde er durch den Bestseller DIE BRUDERSCHAFT DER RUNEN, der – wie viele seiner Romane – in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Mit seiner neuen Reihe wagt er ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn eine einzelne Entscheidung in der Geschichte der Menschheit anders getroffen worden wäre?

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