Die Iden von Rom
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Description
Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?
Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...
Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der Weltgeschichte
Sorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.
Book Information
Author Description
Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst. Bekannt wurde er durch den Bestseller DIE BRUDERSCHAFT DER RUNEN, der – wie viele seiner Romane – in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Mit seiner neuen Reihe wagt er ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn eine einzelne Entscheidung in der Geschichte der Menschheit anders getroffen worden wäre?
Posts
E.T. 02.03.2026
Eine sehr interessante Geschichte, mit tiefgründiger Recherche, und den lateinischen Ausdrücke die er mit in das Buch integriert hat, machen es zu einem wahren Leseerlebnis. Was wäre gewesen wenn? Dann hätte die Geschichte eine andere Wendung genommen, als die die wir ursprünglich kennen, und das will der Autor vermitteln, um zum Nachdenken anzuregen. Es ist ihm sehr gelungen einen an die Geschichte zu fesseln, Zudem wird einem sein Umgang Caesars gegenüber Frauen, vor Augen geführt, wie er seine Frau durch Kleopatra ersetzt, und seine Ehemalige einfach nur noch bemitleidet. Sehr interessant ist ebenfalls, die politische Spannung Roms, und die Beziehungen zwischen den Verschwörern Brutus und Cassius, und den inneren Konflikten denen Caesar durch Macht ankämpft. Ein sehr lesenswerte Buch, wenn man an der römischen Geschichte, historischen Fakten, und dem Gedankenspiel interessiert ist.
Beim Lesen des Romans Die Iden von Rom von Michael Peinkofer hatte ich sofort das Gefühl, in eine entscheidende Phase der römischen Geschichte einzutauchen. Die Handlung spielt im Jahr 44 v. Chr., in einer Zeit, in der Gaius Iulius Caesar nach dem Bürgerkrieg seine Macht in Rom gefestigt hat. Viele Senatoren fürchten jedoch, dass er die Republik abschaffen und sich zum König machen könnte. Im Mittelpunkt steht die Verschwörung gegen Caesar, an der auch sein enger Vertrauter Marcus Iunius Brutus beteiligt ist. Besonders interessant fand ich, dass der Roman an den berühmten Iden des März einen anderen Weg einschlägt als die bekannte Geschichte und sich daraus eine alternative Entwicklung der Ereignisse ergibt. Mir hat vor allem die Grundidee gefallen, ein so bekanntes historisches Ereignis neu zu denken. Während ich las, habe ich mich oft gefragt, wie sich die Geschichte tatsächlich hätte verändern können, wenn eine einzige Entscheidung anders ausgefallen wäre. Die politischen Intrigen im Senat und die Machtkämpfe zwischen den Figuren sorgen für Spannung, und ich fand es interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Caesar, Brutus und die anderen historischen Persönlichkeiten, wie z. B. Kleopatra, Cicero oder Octavian dargestellt werden. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass die politischen Abläufe stärker im Mittelpunkt stehen als die persönlichen Gefühle der Figuren. Dadurch wirkten einige Szenen auf mich etwas distanziert. Außerdem treten sehr viele historische Persönlichkeiten auf, sodass ich mich zwischendurch konzentrieren musste, um den Überblick über alle Bündnisse und Rollen zu behalten. Ich habe den Roman gern gelesen. Besonders die Idee, ein bekanntes Ereignis der römischen Geschichte neu zu interpretieren, hat mich neugierig gemacht und für Spannung gesorgt. Auch das Nachwort, in dem der Autor den Gründen nachgeht, die ihn zu dieser Art der Betrachtung der Geschichte, geführt haben, fand ich sehr interessant. Für Leser, die sich für das alte Rom und alternative historische Entwicklungen interessieren, ist dieses Buch aus meiner Sicht eine interessante und unterhaltsame Lektüre.
"Die Iden von Rom" als Wendepunkt römischer Geschichte
Ich gebe zu, dass mich das Cover von "Die Iden von Rom" zunächst nicht dazu verleitet hat, mir den Klappentext genauer anzusehen. Zu deutlich waren die Anspielungen auf die Iden des März, wo wohl der bekannteste Römer der Antike, Gaius Iulius Caesar, den Tod gefunden hat. Gott sei Dank habe ich dann aber den Text doch noch gelesen - und beim Stichwort "alternative Geschichte" war mein Interesse dann sofort geweckt. Im Nachwort schreibt der Autor darüber, was ihn dazu bewogen hat, sich dieses Stoffs anzunehmen. Daraus habe ich geschlossen, dass ihn offensichtlich dasselbe bewegt hat, was auch ich mich immer wieder einmal frage: Was wäre, wenn ein bestimmtes Ereignis im Fluss der Geschichte anders passiert wäre? Welche Auswirkungen würde das haben, sowohl auf einzelne Menschen als auch auf die Gesellschaft? Genau diesen Fragen widmet sich "Die Iden von Rom" sehr ausführlich. Der Autor vergisst dabei auch nicht, die Ereignisse zu schildern, die überhaupt erst zu dem Attentat geführt haben. Das bedeutet, dass zumindest das erste Drittel des Buchs "Inter Serpentes" (im Deutschen "zwischen Schlangen") recht deutlich zeigt, was für eine Schlangengrube das antike Rom zu Caesars Lebzeiten gewesen sein muss. Mit dem Ende dieses ersten Drittels wird dann auch deutlich, wie unscheinbar so ein Wendepunkt sein kann, der dazu führt, dass Caesar das Attentat überlebt … Der weitere Verlauf der Geschichte hat mich dann doch einige Mal zur Wikipedia greifen lassen, um ein wenig vergleichen zu können, wie sich die echte Geschichte weiterentwickelt hat und was der Autor sich ausgedacht hat. Dabei wechselt er immer wieder die Perspektiven, erzählt abwechselnd aus Caesars, aber auch aus Kleopatras, Marc Antons oder Octavians Blickwinkel. Aber auch andere Personen wie die überlebenden Verschwörer, Cicero oder Caesars Frau Calpurnia bekommen Aufmerksamkeit. Auf diese Weise entwirft der Autor ein buntes Kaleidoskop verschiedener menschlicher Schicksale, die gleichsam von den Ereignissen berührt und geformt werden. Dem Buch ist durchgehend anzumerken, wie viel Zeit der Autor in die Recherche gesteckt hat, selbst berühmte Sätze wie "Inter arma enim silent leges" oder "Primus inter Pares" kommen in deutscher Übersetzung im Text vor. Die Anspielungen auf die Geschichte, wie wir sie kennen, ist also auch im weiteren Verlauf der Geschichte durchaus immer wieder gegeben. Ein wenig Kritik muss ich aber auch anbringen, die das Buch - zumindest in meinen Augen - den fünften Stern gekostet hat: Der Schreibstil des Autors konnte mich nicht immer überzeugen. Die auktoriale Schreibweise trägt in diesem Zusammenhang leider dazu bei, dass einem die handelnden Figuren nicht wirklich nahe kommen und man als Leser:in eher wie ein unsichtbarer Zuschauer den Ereignissen beiwohnt. Zeitweise waren mir persönlich die Schilderungen des römischen Alltagslebens und der Traditionen auch etwas zu detailliert, obwohl sie großteils flüssig in die Handlung eingebunden sind. Mein Fazit "Die Iden von Rom" ist meiner Meinung nach trotz einiger Schwächen ein gelungenes Gedankenspiel, wie sich die römische Politik weiterentwickeln hätte können, wenn Caesar das berühmte Attentat 44 v. Chr. an den Iden des März überlebt hätte. Wer so wie ich Freude an solchen Gedankenspielen hat, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.
Stellen wir uns einmal vor…
Im Jahre 44 v. Chr. wurde Gaius Iulius Caesar von seinen eigenen Senatoren während den Iden des März ermordet. Danach fiel die Republik Rom in sich zusammen. Jeder kennt das aus seinem Geschichtsunterricht. Doch was wäre gewesen, wenn Caesar dieses Attentat überlebt hätte? Diese Frage stellt sich Michael Peinkofer in seinem neuen Roman. Wir begleiten Caesar, wie er die Geschicke Roms lenkt und zu seinem Vorteil nutzt, um an nie enden wollenden Ruhm zu gelangen. Aber wir tauchen auch in die Gedankenwelt diverser anderer Figuren ein. Wie Marcus Iunius Brutus, einer von Ceasars engsten Vertrauten oder auch der schönen Kleopatra, die Ceasar einst den Kopf verdrehte. Man kann bei den vielen Namen, die in dieser Geschichte auftauchen, schon mal schnell den Überblick verlieren. Doch eine Auflistung aller Charaktere findet sich gleich zu Beginn des Buches, was sehr hilfreich ist und das Lesen erleichtert. Zudem sind die Kapitel recht kurz gehalten und jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, was den Lesefluss ziemlich auflockert, aber auf keinen Fall unterbricht. Dieses Buch ist jedoch nichts für Zartbesaitete. Zwar hat Ceasar den Mordanschlag in dieser Geschichte überlebt, trotzdem fließt hier mehr als genug Blut aus den Buchseiten. Schließlich befinden wir uns in einer Zeit in der Gewalt und Folter zum Vergnügen des Volkes praktiziert wurde. Und das nicht zu knapp. Wer Lust bekommen hat einen Einblick in das Leben der antiken Römer zu bekommen und gerne Geschichten über blutige Intrigen und Machtspielchen liest, den kann ich das Buch wärmstens empfehlen.
Spannender historischer Roman mit einem genialen alternativem Ende
Ja was wäre wenn...? Erschreckend wie intrigant und auf ihren eigenen Vorteil bedacht die Politiker damals schon waren 😅 Alle Charaktere - wenn man einmal von den verwirrenden Namen absieht - sind signifikant dargestellt und lassen sich auch schnell durch ihre Charaktere auseinander halten. Die Geschichte ist spannend dargestellt und das Ende finde ich besonders gelungen.
Spannende und stimmige Was wäre wenn Geschichte aus dem alten Rom
Michael Peinkofers Schreibstil fängt einen sofort ein, sodass sich das Buch mühelos lesen lässt. Man spürt von Anfang an, wie sich Intrigen und politische Ränke Stück für Stück aufbauen, bis sie sich Bahn brechen und dem Leser schrittweise enthüllt werden. Dabei sind die Figuren unfassbar facettenreich ausgearbeitet, was die Lektüre besonders fesselnd macht. Gleichzeitig sind die Charakterentwicklungen sehr überzeugend gestaltet, die Figuren fallen, brechen, wachsen oder verschwinden von der Bildfläche. Das besondere an den Charakteren hier war für mich die Einbindung weiblicher Charaktere wie Kleopatra und einige andere, die jeweils charakterlich stark ausgearbeitet sind und ihre eigenen Ränke schmieden, Pläne verfolgen und versuchen, das Leben und auch die Politik zu beeinflussen. Die Geschichte entwickelt sich zu einem psychologisch spannenden Werk, das die für manche trocken erscheinenden historische Fakten lebendig werden lässt. Durch die Einarbeitung vieler lateinischer Sätze, Redewendungen und Begriffe, fühlt man sich stark zurückversetzt in das damalige Rom - auch wenn Menschen ohne lateinisches Wissen wie ich vielleicht das ein oder andere googeln müssen ... Trotz der Tatsache einer fiktiven "Was wäre wenn" Geschichte wirkt die Auflösung verschiedener Handlungsstränge stimmig und führt zu einem realistischen Ende. Auch die Einfügung in das Verständnis des damaligen Zeitgeschehens wirkt natürlich, was auf sorgfältige Recherche schließen lässt. Der Prolog wird als gelungener Abschluss wieder aufgegriffen und in den Kontext gesetzt, wodurch alles zusammengeführt wird. Alles in allem ein sehr spannendes, stimmiges und unterhaltsames Werk, das nicht nur für historisch Interessierte lesenswert ist.
Was wenn Caesar nicht an den Iden des Märzes gestorben wäre?
Ich bin ein großer Fan der römischen Antike, auch von fiktiv-alternativen Geschichtserzählungen. Aber das Buch hat mir leider kaum zugesagt. Es hat sich gezogen, inhaltlich wiederholt und keiner der Perspektivfiguren hat mich emotional angesprochen, sodass mir recht gleich war, was mit ihnen geschieht. Die letzten 50 Seiten waren jedoch ein spannender Abschluss des Buches. Alles in allem hat mich das Gedankenexperiment angesprochen, aber die Umsetzung zu wünschen übrig gelassen.
Mir hat "Die Iden von Rom" sehr gut gefallen. Das Buch war durchweg spannend und man ist komplett in die Welt der Römer abgetaucht.
Inhalt: Wir befinden uns im Jahr 44 v. Chr. Rom erholt sich gerade vom Bürgerkrieg, während Caesar sich auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet. Viele fürchten um die römische Republik und Intrigen werden gesponnen. Caesar soll sterben, aber was wäre wenn Brutus eine Entscheidung trifft die den Lauf der Geschichte verändert... Meine Meinung: Die Idee des Buches hat mich sofort gefangen genommen, da ich es als sehr spannend empfunden habe, mit dem Gedanken zu spielen, was passiert wäre, wenn sich eine Person anders entschieden hätte, und was dies für Auswirkungen auf die Geschichte haben könnte. Auch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wirkte gut recherchiert und der Übergang zwischen wahren Begebenheiten und Fiktion ist so fließend, dass man es kaum bemerkt. Gleichzeitig ist die Handlung, voller Intrigen, Schlachten und unterschiedlichen Beweggründen so spannend das man das buch nicht aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirkten sehr authentisch auf mich, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Man liest aus der Sicht von verschiedenen Charakteren wodurch man Einsichten in viele verschiedene Persönlichkeiten und ihre Pläne bzw. Beweggründe bekommt. Gleichzeitig durchlaufen viele der Charaktere im Laufe der Geschichte eine sehr spannende Charakterentwicklung, wodurch diese tiefe bekommen und noch authentischer werden. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass es einige starke weibliche Charaktere gab, und nicht nur Männer dominiert war. Auch meine Sorge, dass ich mit den ganzen Namen durcheinanderkommen werde, hat sich nicht bestätigt. Schon nach den ersten Paar Kapiteln hatte man einen guten Überblick über die verschiedenen Figuren und ihre Beweggründe. Hilfreich dabei war ein Glossar mit den Namen, der Art wie sie im Buch bezeichnet werden und einer kurzen Beschreibung. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt die verschiedenen Orte, Dialoge und Charaktere so gut, dass man sich alles wunderbar vorstellen. Gleichzeitig wird das römische Ambiente durch eingestreute lateinische Begriffe und Beschreibungen von Traditionen sehr gut vermittelt, sodass man sehr gut in die Welt der Römer eintauchen kann ohne vorher unbedingt viel Vorwissen über die römische Geschichte haben zu müssen. Die Kapitelsind sehr kurz, was ich persönlich als sehr angenehm empfunden habe, da so die Spannung noch verstärkt wurde, da sich keine Szene in die länge gezogen hat und man ein Ereignis schnell aus verschiedenen Sichten betrachten konnte. Alles in allem hat mich das Buch, sehr positiv überrascht und ich kann jedem der, sich für römische Geschichte interessiert und Lust hat mit dem Gedanken, was wäre wenn zu spielen, das Buch nur empfehlen.
Ansich gefällt mir das Cover und es passt in seiner Schlichtheit zum Thema, allerdings hätte ich einen richtigen Lorbeerkranz oder Lorbeerkroe besser gefunden, als einen Haarreif. Die Charaktäre fand ich sehr gut geschrieben, sie wirkten authentisch und lebendig. Schön fand ich auch, dass immer wieder die Sicht gewechselt wurde, und die Geschichte auch teilweise aus Sicht von Frauen erzählt wurde. Vor allem das erste Drittel fand ich wirklich sehr gut geschrieben, wobei das ganze Buch gut geschrieben ist, nur an manchen Stellen zieht es sich meiner Meinung nach ein wenig. Ich fand die Idee, den Verlauf eines wichtigen Ereignisses zu ändern und sich die Frage "Was wäre wenn?" zu stellen. Es gab einige überraschende Wendungen und Überraschungen. Hier hatte ich allerdings eigentlich erwartet, dass das Buch noch ein bisschen weiter geht und auch die Gegenwart zumindest anschneidet, wie es den Verlauf bis heute hätte verändern können. Fazit: Ein sehr schöner historischer Roman, der erst die Geschichte betrachtet und dann eine mögliche Alternative beleuchtet, es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.
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Was wäre, wenn ... Brutus es sich im letzten Moment anders überlegt hätte?
Rom, im Jahr 44 v. Chr.: Der Bürgerkrieg ist zu Ende, Gaius Iulius Caesar hat auf ganzer Linie gesiegt und befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nicht wenige fürchten, dass er die Römische Republik beenden und sich zum König krönen könnte. Doch wie lässt sich ein Caesar aufhalten? Widerstand formiert sich, unter den Senatoren finden sich Verschwörer zusammen, um Caesar zu ermorden, unter ihnen Marcus Iunius Brutus. Doch an den Iden des März, als Caesar sterben soll, trifft Brutus eine Entscheidung, die nicht nur sein Leben verändert, sondern auch den Lauf der Geschichte, wie wir sie kennen ...
Ein spannender alternativ-historischer Roman um Gaius Iulius Caesar und einen unbeschrittenen Pfad der Weltgeschichte
Sorgsam recherchiert, fundiert und dennoch erfrischend anders. Dieser Roman macht Lust auf die Antike.
Book Information
Author Description
Michael Peinkofer, Jahrgang 1969, arbeitet seit 1995 als freier Autor, Filmjournalist und Übersetzer. Unter diversen Pseudonymen hat er zahlreiche Romane verschiedener Genres verfasst. Bekannt wurde er durch den Bestseller DIE BRUDERSCHAFT DER RUNEN, der – wie viele seiner Romane – in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Mit seiner neuen Reihe wagt er ein Gedankenexperiment: Was wäre, wenn eine einzelne Entscheidung in der Geschichte der Menschheit anders getroffen worden wäre?
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E.T. 02.03.2026
Eine sehr interessante Geschichte, mit tiefgründiger Recherche, und den lateinischen Ausdrücke die er mit in das Buch integriert hat, machen es zu einem wahren Leseerlebnis. Was wäre gewesen wenn? Dann hätte die Geschichte eine andere Wendung genommen, als die die wir ursprünglich kennen, und das will der Autor vermitteln, um zum Nachdenken anzuregen. Es ist ihm sehr gelungen einen an die Geschichte zu fesseln, Zudem wird einem sein Umgang Caesars gegenüber Frauen, vor Augen geführt, wie er seine Frau durch Kleopatra ersetzt, und seine Ehemalige einfach nur noch bemitleidet. Sehr interessant ist ebenfalls, die politische Spannung Roms, und die Beziehungen zwischen den Verschwörern Brutus und Cassius, und den inneren Konflikten denen Caesar durch Macht ankämpft. Ein sehr lesenswerte Buch, wenn man an der römischen Geschichte, historischen Fakten, und dem Gedankenspiel interessiert ist.
Beim Lesen des Romans Die Iden von Rom von Michael Peinkofer hatte ich sofort das Gefühl, in eine entscheidende Phase der römischen Geschichte einzutauchen. Die Handlung spielt im Jahr 44 v. Chr., in einer Zeit, in der Gaius Iulius Caesar nach dem Bürgerkrieg seine Macht in Rom gefestigt hat. Viele Senatoren fürchten jedoch, dass er die Republik abschaffen und sich zum König machen könnte. Im Mittelpunkt steht die Verschwörung gegen Caesar, an der auch sein enger Vertrauter Marcus Iunius Brutus beteiligt ist. Besonders interessant fand ich, dass der Roman an den berühmten Iden des März einen anderen Weg einschlägt als die bekannte Geschichte und sich daraus eine alternative Entwicklung der Ereignisse ergibt. Mir hat vor allem die Grundidee gefallen, ein so bekanntes historisches Ereignis neu zu denken. Während ich las, habe ich mich oft gefragt, wie sich die Geschichte tatsächlich hätte verändern können, wenn eine einzige Entscheidung anders ausgefallen wäre. Die politischen Intrigen im Senat und die Machtkämpfe zwischen den Figuren sorgen für Spannung, und ich fand es interessant zu beobachten, wie unterschiedlich Caesar, Brutus und die anderen historischen Persönlichkeiten, wie z. B. Kleopatra, Cicero oder Octavian dargestellt werden. Manchmal hatte ich allerdings das Gefühl, dass die politischen Abläufe stärker im Mittelpunkt stehen als die persönlichen Gefühle der Figuren. Dadurch wirkten einige Szenen auf mich etwas distanziert. Außerdem treten sehr viele historische Persönlichkeiten auf, sodass ich mich zwischendurch konzentrieren musste, um den Überblick über alle Bündnisse und Rollen zu behalten. Ich habe den Roman gern gelesen. Besonders die Idee, ein bekanntes Ereignis der römischen Geschichte neu zu interpretieren, hat mich neugierig gemacht und für Spannung gesorgt. Auch das Nachwort, in dem der Autor den Gründen nachgeht, die ihn zu dieser Art der Betrachtung der Geschichte, geführt haben, fand ich sehr interessant. Für Leser, die sich für das alte Rom und alternative historische Entwicklungen interessieren, ist dieses Buch aus meiner Sicht eine interessante und unterhaltsame Lektüre.
"Die Iden von Rom" als Wendepunkt römischer Geschichte
Ich gebe zu, dass mich das Cover von "Die Iden von Rom" zunächst nicht dazu verleitet hat, mir den Klappentext genauer anzusehen. Zu deutlich waren die Anspielungen auf die Iden des März, wo wohl der bekannteste Römer der Antike, Gaius Iulius Caesar, den Tod gefunden hat. Gott sei Dank habe ich dann aber den Text doch noch gelesen - und beim Stichwort "alternative Geschichte" war mein Interesse dann sofort geweckt. Im Nachwort schreibt der Autor darüber, was ihn dazu bewogen hat, sich dieses Stoffs anzunehmen. Daraus habe ich geschlossen, dass ihn offensichtlich dasselbe bewegt hat, was auch ich mich immer wieder einmal frage: Was wäre, wenn ein bestimmtes Ereignis im Fluss der Geschichte anders passiert wäre? Welche Auswirkungen würde das haben, sowohl auf einzelne Menschen als auch auf die Gesellschaft? Genau diesen Fragen widmet sich "Die Iden von Rom" sehr ausführlich. Der Autor vergisst dabei auch nicht, die Ereignisse zu schildern, die überhaupt erst zu dem Attentat geführt haben. Das bedeutet, dass zumindest das erste Drittel des Buchs "Inter Serpentes" (im Deutschen "zwischen Schlangen") recht deutlich zeigt, was für eine Schlangengrube das antike Rom zu Caesars Lebzeiten gewesen sein muss. Mit dem Ende dieses ersten Drittels wird dann auch deutlich, wie unscheinbar so ein Wendepunkt sein kann, der dazu führt, dass Caesar das Attentat überlebt … Der weitere Verlauf der Geschichte hat mich dann doch einige Mal zur Wikipedia greifen lassen, um ein wenig vergleichen zu können, wie sich die echte Geschichte weiterentwickelt hat und was der Autor sich ausgedacht hat. Dabei wechselt er immer wieder die Perspektiven, erzählt abwechselnd aus Caesars, aber auch aus Kleopatras, Marc Antons oder Octavians Blickwinkel. Aber auch andere Personen wie die überlebenden Verschwörer, Cicero oder Caesars Frau Calpurnia bekommen Aufmerksamkeit. Auf diese Weise entwirft der Autor ein buntes Kaleidoskop verschiedener menschlicher Schicksale, die gleichsam von den Ereignissen berührt und geformt werden. Dem Buch ist durchgehend anzumerken, wie viel Zeit der Autor in die Recherche gesteckt hat, selbst berühmte Sätze wie "Inter arma enim silent leges" oder "Primus inter Pares" kommen in deutscher Übersetzung im Text vor. Die Anspielungen auf die Geschichte, wie wir sie kennen, ist also auch im weiteren Verlauf der Geschichte durchaus immer wieder gegeben. Ein wenig Kritik muss ich aber auch anbringen, die das Buch - zumindest in meinen Augen - den fünften Stern gekostet hat: Der Schreibstil des Autors konnte mich nicht immer überzeugen. Die auktoriale Schreibweise trägt in diesem Zusammenhang leider dazu bei, dass einem die handelnden Figuren nicht wirklich nahe kommen und man als Leser:in eher wie ein unsichtbarer Zuschauer den Ereignissen beiwohnt. Zeitweise waren mir persönlich die Schilderungen des römischen Alltagslebens und der Traditionen auch etwas zu detailliert, obwohl sie großteils flüssig in die Handlung eingebunden sind. Mein Fazit "Die Iden von Rom" ist meiner Meinung nach trotz einiger Schwächen ein gelungenes Gedankenspiel, wie sich die römische Politik weiterentwickeln hätte können, wenn Caesar das berühmte Attentat 44 v. Chr. an den Iden des März überlebt hätte. Wer so wie ich Freude an solchen Gedankenspielen hat, sollte sich das Buch nicht entgehen lassen.
Stellen wir uns einmal vor…
Im Jahre 44 v. Chr. wurde Gaius Iulius Caesar von seinen eigenen Senatoren während den Iden des März ermordet. Danach fiel die Republik Rom in sich zusammen. Jeder kennt das aus seinem Geschichtsunterricht. Doch was wäre gewesen, wenn Caesar dieses Attentat überlebt hätte? Diese Frage stellt sich Michael Peinkofer in seinem neuen Roman. Wir begleiten Caesar, wie er die Geschicke Roms lenkt und zu seinem Vorteil nutzt, um an nie enden wollenden Ruhm zu gelangen. Aber wir tauchen auch in die Gedankenwelt diverser anderer Figuren ein. Wie Marcus Iunius Brutus, einer von Ceasars engsten Vertrauten oder auch der schönen Kleopatra, die Ceasar einst den Kopf verdrehte. Man kann bei den vielen Namen, die in dieser Geschichte auftauchen, schon mal schnell den Überblick verlieren. Doch eine Auflistung aller Charaktere findet sich gleich zu Beginn des Buches, was sehr hilfreich ist und das Lesen erleichtert. Zudem sind die Kapitel recht kurz gehalten und jeweils aus der Sicht einer anderen Person geschrieben, was den Lesefluss ziemlich auflockert, aber auf keinen Fall unterbricht. Dieses Buch ist jedoch nichts für Zartbesaitete. Zwar hat Ceasar den Mordanschlag in dieser Geschichte überlebt, trotzdem fließt hier mehr als genug Blut aus den Buchseiten. Schließlich befinden wir uns in einer Zeit in der Gewalt und Folter zum Vergnügen des Volkes praktiziert wurde. Und das nicht zu knapp. Wer Lust bekommen hat einen Einblick in das Leben der antiken Römer zu bekommen und gerne Geschichten über blutige Intrigen und Machtspielchen liest, den kann ich das Buch wärmstens empfehlen.
Spannender historischer Roman mit einem genialen alternativem Ende
Ja was wäre wenn...? Erschreckend wie intrigant und auf ihren eigenen Vorteil bedacht die Politiker damals schon waren 😅 Alle Charaktere - wenn man einmal von den verwirrenden Namen absieht - sind signifikant dargestellt und lassen sich auch schnell durch ihre Charaktere auseinander halten. Die Geschichte ist spannend dargestellt und das Ende finde ich besonders gelungen.
Spannende und stimmige Was wäre wenn Geschichte aus dem alten Rom
Michael Peinkofers Schreibstil fängt einen sofort ein, sodass sich das Buch mühelos lesen lässt. Man spürt von Anfang an, wie sich Intrigen und politische Ränke Stück für Stück aufbauen, bis sie sich Bahn brechen und dem Leser schrittweise enthüllt werden. Dabei sind die Figuren unfassbar facettenreich ausgearbeitet, was die Lektüre besonders fesselnd macht. Gleichzeitig sind die Charakterentwicklungen sehr überzeugend gestaltet, die Figuren fallen, brechen, wachsen oder verschwinden von der Bildfläche. Das besondere an den Charakteren hier war für mich die Einbindung weiblicher Charaktere wie Kleopatra und einige andere, die jeweils charakterlich stark ausgearbeitet sind und ihre eigenen Ränke schmieden, Pläne verfolgen und versuchen, das Leben und auch die Politik zu beeinflussen. Die Geschichte entwickelt sich zu einem psychologisch spannenden Werk, das die für manche trocken erscheinenden historische Fakten lebendig werden lässt. Durch die Einarbeitung vieler lateinischer Sätze, Redewendungen und Begriffe, fühlt man sich stark zurückversetzt in das damalige Rom - auch wenn Menschen ohne lateinisches Wissen wie ich vielleicht das ein oder andere googeln müssen ... Trotz der Tatsache einer fiktiven "Was wäre wenn" Geschichte wirkt die Auflösung verschiedener Handlungsstränge stimmig und führt zu einem realistischen Ende. Auch die Einfügung in das Verständnis des damaligen Zeitgeschehens wirkt natürlich, was auf sorgfältige Recherche schließen lässt. Der Prolog wird als gelungener Abschluss wieder aufgegriffen und in den Kontext gesetzt, wodurch alles zusammengeführt wird. Alles in allem ein sehr spannendes, stimmiges und unterhaltsames Werk, das nicht nur für historisch Interessierte lesenswert ist.
Was wenn Caesar nicht an den Iden des Märzes gestorben wäre?
Ich bin ein großer Fan der römischen Antike, auch von fiktiv-alternativen Geschichtserzählungen. Aber das Buch hat mir leider kaum zugesagt. Es hat sich gezogen, inhaltlich wiederholt und keiner der Perspektivfiguren hat mich emotional angesprochen, sodass mir recht gleich war, was mit ihnen geschieht. Die letzten 50 Seiten waren jedoch ein spannender Abschluss des Buches. Alles in allem hat mich das Gedankenexperiment angesprochen, aber die Umsetzung zu wünschen übrig gelassen.
Mir hat "Die Iden von Rom" sehr gut gefallen. Das Buch war durchweg spannend und man ist komplett in die Welt der Römer abgetaucht.
Inhalt: Wir befinden uns im Jahr 44 v. Chr. Rom erholt sich gerade vom Bürgerkrieg, während Caesar sich auf dem Höhepunkt seiner Macht befindet. Viele fürchten um die römische Republik und Intrigen werden gesponnen. Caesar soll sterben, aber was wäre wenn Brutus eine Entscheidung trifft die den Lauf der Geschichte verändert... Meine Meinung: Die Idee des Buches hat mich sofort gefangen genommen, da ich es als sehr spannend empfunden habe, mit dem Gedanken zu spielen, was passiert wäre, wenn sich eine Person anders entschieden hätte, und was dies für Auswirkungen auf die Geschichte haben könnte. Auch die Umsetzung hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte wirkte gut recherchiert und der Übergang zwischen wahren Begebenheiten und Fiktion ist so fließend, dass man es kaum bemerkt. Gleichzeitig ist die Handlung, voller Intrigen, Schlachten und unterschiedlichen Beweggründen so spannend das man das buch nicht aus der Hand legen kann. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wirkten sehr authentisch auf mich, wenn auch nicht unbedingt sympathisch. Man liest aus der Sicht von verschiedenen Charakteren wodurch man Einsichten in viele verschiedene Persönlichkeiten und ihre Pläne bzw. Beweggründe bekommt. Gleichzeitig durchlaufen viele der Charaktere im Laufe der Geschichte eine sehr spannende Charakterentwicklung, wodurch diese tiefe bekommen und noch authentischer werden. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass es einige starke weibliche Charaktere gab, und nicht nur Männer dominiert war. Auch meine Sorge, dass ich mit den ganzen Namen durcheinanderkommen werde, hat sich nicht bestätigt. Schon nach den ersten Paar Kapiteln hatte man einen guten Überblick über die verschiedenen Figuren und ihre Beweggründe. Hilfreich dabei war ein Glossar mit den Namen, der Art wie sie im Buch bezeichnet werden und einer kurzen Beschreibung. Der Schreibstil hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Der Autor beschreibt die verschiedenen Orte, Dialoge und Charaktere so gut, dass man sich alles wunderbar vorstellen. Gleichzeitig wird das römische Ambiente durch eingestreute lateinische Begriffe und Beschreibungen von Traditionen sehr gut vermittelt, sodass man sehr gut in die Welt der Römer eintauchen kann ohne vorher unbedingt viel Vorwissen über die römische Geschichte haben zu müssen. Die Kapitelsind sehr kurz, was ich persönlich als sehr angenehm empfunden habe, da so die Spannung noch verstärkt wurde, da sich keine Szene in die länge gezogen hat und man ein Ereignis schnell aus verschiedenen Sichten betrachten konnte. Alles in allem hat mich das Buch, sehr positiv überrascht und ich kann jedem der, sich für römische Geschichte interessiert und Lust hat mit dem Gedanken, was wäre wenn zu spielen, das Buch nur empfehlen.
Ansich gefällt mir das Cover und es passt in seiner Schlichtheit zum Thema, allerdings hätte ich einen richtigen Lorbeerkranz oder Lorbeerkroe besser gefunden, als einen Haarreif. Die Charaktäre fand ich sehr gut geschrieben, sie wirkten authentisch und lebendig. Schön fand ich auch, dass immer wieder die Sicht gewechselt wurde, und die Geschichte auch teilweise aus Sicht von Frauen erzählt wurde. Vor allem das erste Drittel fand ich wirklich sehr gut geschrieben, wobei das ganze Buch gut geschrieben ist, nur an manchen Stellen zieht es sich meiner Meinung nach ein wenig. Ich fand die Idee, den Verlauf eines wichtigen Ereignisses zu ändern und sich die Frage "Was wäre wenn?" zu stellen. Es gab einige überraschende Wendungen und Überraschungen. Hier hatte ich allerdings eigentlich erwartet, dass das Buch noch ein bisschen weiter geht und auch die Gegenwart zumindest anschneidet, wie es den Verlauf bis heute hätte verändern können. Fazit: Ein sehr schöner historischer Roman, der erst die Geschichte betrachtet und dann eine mögliche Alternative beleuchtet, es hat Spaß gemacht, das Buch zu lesen.













