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Johanne Jahanssen ist eine besondere Frau, spröde, ungesellig, introvertiert. Als sie in Rente geht, muss sie neue Inhalte für ihr Leben finden. Ihre wenigen Freunde ermutigen und unterstützen sie. Zu ihrer inzwischen geschrumpften Familie hat sie nur ungern Kontakt. Doch erst als die Reederei der Familie, die sie bisher kaum interessierte, in Schieflage gerät, erwacht sie. Dora Heldt's Schreibstil ist, wie gewohnt, flüssig, anschaulich, einfühlsam, humorvoll ohne dabei zu ausschweifend zu sein. Trotzdem sprang diesmal der Funke nicht wirklich über. Auch wenn Johanne mir sympathisch war und die anderen Protagonisten gut beschrieben, waren mir viele der Handlungen zu überspitzt. Und der untergründige Humor nutzte sich im Laufe der Geschichte ab. Trotzdem war es unterhaltsam, wie die Schwierigkeiten gelöst wurden und wie viel "rosa rote Brille" erträglich ist. Grenzwertig, ok, unterhaltsam und (bis auf ein paar Längen) gut geschrieben.
Oct 5, 2025
Johanne Jahanssen ist eine besondere Frau, spröde, ungesellig, introvertiert. Als sie in Rente geht, muss sie neue Inhalte für ihr Leben finden. Ihre wenigen Freunde ermutigen und unterstützen sie. Zu ihrer inzwischen geschrumpften Familie hat sie nur ungern Kontakt. Doch erst als die Reederei der Familie, die sie bisher kaum interessierte, in Schieflage gerät, erwacht sie. Dora Heldt's Schreibstil ist, wie gewohnt, flüssig, anschaulich, einfühlsam, humorvoll ohne dabei zu ausschweifend zu sein. Trotzdem sprang diesmal der Funke nicht wirklich über. Auch wenn Johanne mir sympathisch war und die anderen Protagonisten gut beschrieben, waren mir viele der Handlungen zu überspitzt. Und der untergründige Humor nutzte sich im Laufe der Geschichte ab. Trotzdem war es unterhaltsam, wie die Schwierigkeiten gelöst wurden und wie viel "rosa rote Brille" erträglich ist. Grenzwertig, ok, unterhaltsam und (bis auf ein paar Längen) gut geschrieben.
Oct 5, 2025







