Die Blumen des Bösen 1

Die Blumen des Bösen 1

by Shuzo Oshimi·Book 1 of 5
Softcover
4.167
DramaGesellschaftsdramaPsychologisches DramaErpressung

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Description

Takao ist ein Bücherwurm – unauffällig, introvertiert und die Nase immer zwischen den Seiten eines Romans versteckt. Doch stille Wasser sind tief: Ohne jede Hoffnung darauf, dass sein heimlicher Schwarm Nanako jemals seine Gefühle erwidern wird, begeht Takao eines Tages eine impulsive Tat: er stiehlt Nanakos getragene Sportkleidung – doch er wird dabei beobachtet. Nun, da seine Klassenkameradin Sawa Takaos Geheimnis kennt, erpresst sie ihn: Entweder, er geht einen Vertrag mit ihr ein, dessen Konditionen er selbst nicht versteht – oder alle erfahren, was er getan hat. Die Blumen des Bösen erblühen. Und wie bei Charles Baudelaire liegen Lust und Grausamkeit nah beieinander …

Book Information

Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Art
Format
Softcover
Pages
592
Price
20.60 €

Posts

18
All
4.5

Wenn man sich zwischendurch immer wieder frägt: was……Echt jetzt……..😱…..😵‍💫 dann weiß man das man einen OSHIMI in der Hand hat.

3.5

Hin und her gerissen

Nach Happiness meine zweite Reihe von Oshimi, an die ich mich herantraue und ich weiß nicht so richtig, was ich davon halten soll. Der Zeichenstil wie immer fantastisch. Man kann sich alles so genau vorstellen, wie er es rüber bringen will. Und die Kommentare des Autors zwischen den Kapiteln geben dem Ganzen noch mehr Lebendigkeit. Bei der Story an sich weiß ich jedoch nicht, was ich davon halte. Sawa hat mich beim Lesen teilweise so aufgeregt, dass ich Takao einfach nur anschreien wollte. Seine Unsicherheit und Angst hat mich wahnsinnig gemacht. Ich habe beide zwischenzeitig wirklich gehasst dafür, wie sie sich aufführen. Gleichzeitig denke ich durchaus, dass genau solche Situationen passieren und finde es wieder spannend, diese für mich unverständlichen Gedanken und Handlungen zu durchdenken. Und die Tatsache, dass es mich so mitgenommen hat, spricht doch eigentlich auch für die Umsetzung... Und können wir einmal darüber reden, dass die Mädchen einfach in Schlübbern Sport machen? Sexualisierung von Minderjährigen lässt schon irgendwie grüßen.

Hin und her gerissen
4.5

Ein verstörender, psychologisch intensiver Auftakt, der neugierig macht und sich bewusst unangenehm anfühlt.

🔥 Unangenehm, intensiv und psychologisch extrem spannend Band 1 von Die Blumen des Bösen hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Ich hatte zwar mit einer düsteren Geschichte gerechnet, aber nicht damit, wie unangenehm und gleichzeitig fesselnd sich das Ganze anfühlt. Schon nach wenigen Seiten merkt man, dass dieser Manga weniger auf klassische Handlung setzt, sondern viel stärker auf die inneren Abgründe seiner Figuren. Im Mittelpunkt steht Takao, ein eher stiller Bücherwurm, der heimlich in seine Klassenkameradin Nanako verliebt ist. In einem impulsiven Moment begeht er eine ziemlich peinliche Tat und stiehlt ihre Sportkleidung – wird dabei aber von der mysteriösen Sawa Nakamura beobachtet. Sie nutzt dieses Geheimnis sofort aus und zwingt ihn in eine Art „Vertrag“, dessen Konsequenzen Takao selbst noch gar nicht richtig versteht. Was mich beim Lesen besonders gepackt hat, ist die Atmosphäre. Der Manga fühlt sich ständig ein bisschen unangenehm an – als würde man etwas lesen, das man eigentlich gar nicht lesen sollte. Die Figuren wirken oft extrem, aber genau das macht die psychologische Spannung aus. Gerade Nakamura ist als Charakter total faszinierend, weil man nie genau weiß, was in ihr eigentlich vorgeht. Gleichzeitig merkt man aber auch, dass Band 1 vor allem der Aufbau der Geschichte ist. Viele Dinge bleiben noch sehr vage und man versteht noch nicht komplett, wohin sich das Ganze entwickeln wird. Das hat mich teilweise etwas ratlos zurückgelassen – aber genau diese Unsicherheit macht auch neugierig auf die nächsten Bände. Die Zeichnungen sind relativ schlicht, passen aber perfekt zur Stimmung. Besonders die Gesichtsausdrücke und stillen Momente transportieren dieses seltsame Gefühl aus Scham, Druck und innerem Chaos unglaublich gut. Am Ende hatte ich vor allem einen Eindruck: Dieser Manga fühlt sich bewusst unangenehm an – aber genau deshalb konnte ich kaum aufhören zu lesen.

Ein verstörender, psychologisch intensiver Auftakt, der neugierig macht und sich bewusst unangenehm anfühlt.
4

Druck

Die fast 600 Seiten dieses Werkes lassen sich mühelos verschlingen, also lasst euch nicht von dem umfangreichen ersten Band abschrecken. "Die Blumen des Bösen" ist mein erstes Werk von Shuzo Oshimi. Ich habe bereits viel Lob über diesen Mangaka gehört und seine verrückten und düsteren Werke haben mich neugierig gemacht - genau mein Geschmack. Während ich "Die Blumen des Bösen" gelesen habe, spürte ich kontinuierlich ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit. Es war bedrückend. Ein Junge, der zu Beginn ein normales Schülerleben führt, findet sich plötzlich in einer Abwärtsspirale wieder. Es wird geschickt mit der Psyche gespielt und man spürt den Druck, den der arme Junge empfindet. Am Ende war ich etwas überwältigt von den Emotionen. Die Geschichte war extrem bewegend und ich konnte das Handeln des Protagonisten nicht vollständig nachvollziehen. Seine Gefühle jedoch konnte ich verstehen - er fürchtete sich davor, in sein altes Leben zurückzukehren, das nun in Trümmern lag. Eine äußerst schwierige Situation. 4⭐️ da ich glaube, dass noch mehr mit der Psyche gespielt werden kann und noch mehr Druck aufgebaut wird. Bin gespannt!

4

Oshimi, Meister der Unfälle, wo man nicht wegschauen kann oder so ähnlich …

Nachdem ich mit Blood on Tracks aktuell bin, habe ich mir nun endlich ein neues Werk aus der Feder von Oshimi gegönnt und zwar: Die Blume des Bösen, für viele das perfekte Einsteiger-Werk, wenn man in die düsteren Geschichten von ihm eintauchen möchte und ich kann euch nur sagen, dass dieses Werk es in sich hat. Es geht um die Perversion, die in jedem Menschen steckt, Manipulation und wirklich unangenehme Situation, bei denen man nicht wegschauen kann. Genau was für mich, ihr wisst Bescheid! Wärmste Empfehlung meinerseits und ich bin gespannt, wo das noch alles hinführt 😭

Oshimi, Meister der Unfälle, wo man nicht wegschauen kann oder so ähnlich …
5

Was war das denn bitte für ein Manga😱

Man kann trotzallem einfach nicht aufhören zu lesen.

4

Das ist wie ein Unfall wo man wegschauen möchte aber nicht kann

4

Was ein kranker Scheiß, aber man kann auch einfach nicht weg schauen.

5

Die Geschichte ist sehr interessant. Es zeigt wie man als Jugendlicher versucht sich selbst zu finden ich bin gespannt wie er sich entscheiden wird.

4.5

Ein auf und ab der Gefühle

Die Darstellung der Probleme mit denen man sich in der Pubertät konfrontiert sieht und der Frage „was ist eigentlich normal“, bin ich normal und warum bin ich anders als die anderen? Wird hier einfach genial aufgegriffen und dargestellt. Wie immer bei Oshimi schwingen seine eigenen Erlebnisse mit und über allem die Frage nach dem „wer bin ich?“

4.5

Ein interessanter und ausdrucksstarker Manga, der einen zum nachdenken anregt.

B u c h r e v i e w Auf die Blumen des Bösen bin ich schon seit längerem neugierig. So kam es dann, dass ich mir den Manga letzten Monat gekauft und nun auch endlich gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen, auch wenn er anders war als erwartet. Der Zeichenstil war sehr deutlich zu erkennen, an den passenden Stellen detailliert und hat gut zur Handlung gepasst. Der Hauptprotagonist ist Takao, ein Jugendlicher, welcher unsterblich in Nanako, seine Mitschülerin, verliebt ist. In einem schwachen Moment klaut er ihre Sportkleider aus dem Klassenzimmer. Takao fand ich für sein Alter sehr realistisch dargestellt und auf einer Seite fand ich ihn zwar etwas komisch, aber doch irgendwie sympathisch. Bei seiner Tat wird er von Sawa, ebenfalls einer Mitschülerin, beobachtet. Diese erpresst ihn daraufhin und treibt ihn in eine Richtung, in die er ohne sie wahrscheinlich nicht gekommen wäre. Sawa ist ein wirklich super dargestellter und interessanter Charakter. Sie ist fies, manipulativ, erfreut sich an dem Leid anderer und es scheint, als ob sie vor nichts zurückschrecken würde. Die Charaktere handeln sehr impulsiv, sind ihrem Alter entsprechend noch recht unsicher, unerfahren und stecken noch immer in ihrer Findungsphase. Die Handlung konnte mich wirklich abholen. Es geht um das Erwachsenwerden, die Hürden der Pubertät, um das anders sein, das perverse, die menschlichen Abgründe. Es regt definitiv zum nachdenken an. Ich habe die Unterschiedlichsten Emotionen gefühlt, unter anderem Entsetzen, Freude, wie auch Mitleid und Ekel. Jedoch hatte ich es etwas heftiger erwartet, jedoch passt es rückblickend sehr gut so wie es ist. Die Randnotizen des Autoren haben mir wirklich sehr gut gefallen, man bekommt Einblicke in sein Leben, wie auch in die Entstehung des Mangas, was ich immer sehr interessant finde. Schade fand ich, dass man nicht viel Hintergrundinformationen von Sawa bekommen hat. Ihre Handlung konnte ich am wenigsten nachvollziehen. Die Blumen des Bösen ist ein interessanter und ausdrucksstarker Manga, in welchem es vor allem um die Findungsphase eines Jungen geht und um das Böse, welches hier in Form von Sawa dargestellt wird.

5

Muss man gelesen haben, auch wenn die Dicke des manga’s erst abschreckt. Der lesefluss ist unfassbar gut. Eine Empfehlung an jeden! Ein spannender Einstieg, der sehr tiefgründig ist.

4

Ein toller erster Sammelband. Es werden glaubhaft Probleme beleuchtet die mit der Pubertät einhergehen.

5

Sehr geil

Hab mir spontan den 1 Band mitgenommen (wollte eh mit der Reihe beginnen). Und der hat mich so umgehauen das ich mir die anderen 4 Bände bestellt habe.

3

Déjà-vu

Also natürlich ist das Ganze wieder typisch Oshimi, allerdings ein bisschen zu sehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich welcome back Alice davor gelesen habe, aber es ist nichts neues für mich. Tatsächlich war ich eher enttäuscht, da dieses Werk von allen so gelobt wurde. Es ist für mich quasi das gleiche Werk wie welcome back Alice. Wir haben das schüchterne, hübsche Mädchen in das der schüchterne „loser“ Protagonist verliebt ist und dann kommt plötzlich das verrückte, aufdringliche red flag girl dazu. Gepaart mit „schockendem“ sexuellem Inhalt ist Oshimis Rezept dann fertig. Für mich hat das Gericht momentan einen faden Geschmack, weil ich das Gefühl habe, dass ich dieselbe Story nochmal lese, nur in Hetero, aber ich lasse mich in den Folgebänden gerne vom Gegenteil überzeugen.

3

Muss ich erstmal sacken lassen.....krass🙀

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