Die Ärztin – Gefährlicher Besuch

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch

Softcover
3.730

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Description

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

Ein Jahr nach den albtraumhaften Ereignissen in Bremen hofft die Gynäkologin Dr. Eva Mares auf Ruhe. Doch der Neuanfang auf dem Land steht unter keinem guten Stern: Ihre Tochter zieht sich zurück, das Geld wird knapp, die Ehe ist angespannt. Dann stehen eines Nachts ein fremder Mann und seine hochschwangere Tochter Nina vor Evas Tür, es geht ihr nicht gut. Eva untersucht die Schwangere und kann Entwarnung geben, doch Nina hinterlässt ihr eine Botschaft auf dem Spiegel im Gästebad, in der sie um Hilfe bittet. Am nächsten Tag sind die beiden verschwunden. Während die Polizei einen alten Vermisstenfall untersucht, folgt Eva einer eigenen Spur und gerät in ein Netz aus Angst, Gewalt und Lügen ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
288
Price
13.40 €

Author Description

Meike Dannenberg, geb. 1974 in Bremen, verfasste nach dem Studium der Angewandten Kulturwissenschaften als freie Journalistin Artikel und Reportagen für unterschiedliche Medien. Seit 2010 ist sie Redakteurin und seit 2011 Ressortleiterin Krimi beim BÜCHERmagazin. Sie ist Mitglied im PEN Berlin und bei der Autorenvereinigung Das Syndikat. DIE ÄRZTIN – GEFÄHRLICHER BESUCH ist ihr vierter Roman.

Characteristics

1 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
40%
5%
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2%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
85%
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57%
57%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple100%
Complex0%
Moderate0%

Posts

14
All
2

Schade

Vorab möchte ich kurz ein Missverständnis erklären: Für mich war es leider nicht ersichtlich, dass es sich um den zweiten Band handelt. Das habe ich erst erfahren, als das Buch bereits bei mir angekommen ist. Mit diesem Wissen war ich ehrlich gesagt schon etwas skeptisch – und leider hat sich das beim Lesen auch bestätigt. Ich habe wirklich versucht, in die Geschichte hineinzufinden, hatte aber das Gefühl, dass mir wichtige Zusammenhänge fehlen. Dadurch fiel es mir schwer, der Handlung zu folgen oder eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Auch der Schreibstil hat es mir persönlich nicht leichter gemacht, sodass ich schließlich die Lust am Lesen verloren habe und das Buch schweren Herzens abgebrochen habe. Mir tut es leid, dass meine Bewertung durch dieses Missverständnis so ausfällt, aber ich kann das Buch auf dieser Grundlage leider nicht fair vollständig beurteilen. Ich werde mir den ersten Band auf jeden Fall noch anschauen und dem Ganzen vielleicht später noch einmal eine zweite Chance geben.

3

Ein wichtiges Thema, das mich berührt … aber leider nie ganz gepackt hat

Manchmal gibt es Bücher, bei denen man sofort spürt, wie viel Potenzial in ihnen steckt. Gleichzeitig merkt man beim Lesen immer deutlicher, dass genau dieses nicht vollständig ausgeschöpft wird. Genau so ging es mir hier. Ohne große Umwege befinden wir LeserInnen uns sofort mitten im Geschehen und zugleich in einer beklemmende Situation wider. Eva wird nachts in ihrem eigenen Zuhause von zwei Fremden aufgesucht, mit der Bitte, eine schwangere Frau zu untersuchen. Trotz eines unterschwelligen Unbehagens überwiegt ihr berufliches Verständnis als Gynäkologin, sodass sie beide in ihre Wohnung lässt. Schnell fällt die angespannte Atmosphäre auf, denn die Frau wirkt verunsichert, beinahe ängstlich. Dadurch wirft die Rolle des begleitenden Mannes viele Fragen auf. Ist er tatsächlich der Vater oder verbirgt sich hinter dieser Begegnung eine Bedrohung? Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich eine Handlung, die weit über eine gewöhnliche Untersuchung hinausgeht. Eigentlich handelt es sich um eine Prämisse, die von Beginn an fesseln müsste. Dennoch zeigt sich hier bereits ein zentrales Problem. Zwar erfolgt der Einstieg ohne lange Einführung, jedoch verliert die Erzählung durch die Vielzahl an Perspektivwechseln schnell an Klarheit. Unterschiedliche weibliche Erzählstimmen, zahlreiche Namen und sehr kurze Kapitel erzeugen weniger Dynamik als vielmehr Verwirrung. Statt sich in die Geschichte fallen lassen zu können, musste ich mich immer wieder erneut orientiert. Auch strukturell wirkt das Werk chaotisch und sorgt somit für keinen angenehmen Lesefluss. Häufig wechseln bereits nach wenigen Seiten die Perspektiven zu unterschiedlichen Personen, oftmals ohne weiche Übergänge. Kaum hat man sich in eine Perspektive eingefunden, wird man bereits in die nächste geworfen. Somit entsteht eher weniger Spannung als vielmehr das Gefühl einer diffus bruchstückhaft konstruierten Geschichte. Verstärkt wurde dieser Eindruck durch stellenweise ausufernde Beschreibungen, welche innerhalb der ohnehin knappen Kapitel eher bremsend als atmosphärisch wirken. Insbesondere im ersten Drittel führt dies zu einer spürbaren Langatmigkeit. Ereignisse entwickeln sich eher schleppend, während der Spannungsaufbau eher seicht ist. Ein Thriller lebt von intensiven Momenten, die zum Innehalten einladen, sowie von einer sich kontinuierlich steigernden unterschwelligen Bedrohung. Hier bleibt vieles auf einer eher sachlichen Ebene, wodurch die emotionale und nervliche Anspannung für mich persönlich ausblieb. Mein zweites großes Problem waren die Figuren. Diese wirkten sehr distanziert geschrieben, sodass sie bis zum Schluss schwer greifbar blieben. Es hat ihnen schlichtweg an emotionalen Nuancen gefehlt. Dadurch fiel es mir sehr schwer eine echte Verbindung aufzubauen und erschwerte zusätzlich diese beim Perspektivenwechsel zu unterscheiden. Trotz der vielen Kritik ist während meiner Leseerfahrung ein Aspekt der Geschichte deutlich positiv herausgestochen, und zwar das Thema. In der heutigen Zeit ist es wichtig auf sensible und oftmals verborgene Situationen aufmerksam zu machen, ohne diese zu dramatisieren oder zu verfälschen. Stattdessen konnte mich die respektvolle und realitätsnahe Erzählweise überzeugen. Besonders gelungen ist dabei der Einblick in die Abläufe eines Kriminalfalls. Informationen werden so vermittelt, dass stets nur das Wissen vorhanden ist, welches auch die Ermittlungsseite besitzt. Dadurch entstand stellenweise das Gefühl, selbst Teil dieses Prozesses zu sein. Gerade diese sachliche Herangehensweise wirkt inhaltlich stark, steht jedoch im Kontrast zur fehlenden emotionalen Einbindung der LeserInnen. Beispielsweise waren für mich die wenigen Passagen aus der Opferperspektive sehr eindringlich und hätten im Zentrum der Handlung stehen sollen. Genau dort entstand nämlich die Intensität, welche mich mitreißen konnte und zeigte, welches Potenzial in der Erzählung steckt. 💭 Fazit: Ein inhaltlich relevantes Buch mit starker Thematik und interessanten Einblicken in kriminalistische Abläufe. Gleichzeitig verhindern fehlende emotionale Tiefe, langatmiger Schreibstil und holpriger Erzählstil den Aufbau einer durchgehend fesselnden Spannung. Einzelne starke Momente lassen zwar das vorhandene Potenzial erkennen, jedoch scheiterte es an der Umsetzung und konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Ein wichtiges Thema, das mich berührt … aber leider nie ganz gepackt hat
5

📚 Rezension 📚 Meike Dannenberg - Die Ärztin - Gefährlicher Besuch 📖288 Seiten | ET: 30.03.2026 🤯 Dieses Buch spielt mit deinem Kopf … und lässt dich nicht mehr los. ✨ Worum gehts? Ein Jahr nach den albtraumhaften Ereignissen in Bremen will Dr. Eva Mares einfach nur neu anfangen. Doch statt Ruhe wartet ein Leben voller Risse: familiäre Spannungen, finanzielle Sorgen – und dann diese eine Nacht, die alles verändert. Ein fremder Mann. Eine hochschwangere Tochter. Eine rätselhafte Botschaft auf dem Spiegel: „Hilf mir.“ Am nächsten Tag sind sie verschwunden. 💭 Meine Meinung Ich war von der ersten Seite an gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein intensiver Pageturner, der dich bis zur letzten Seite nicht loslässt 👀 Was folgt, ist ein nervenaufreibender Strudel aus Angst, Gewalt und Lügen. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, nichts ist sicher – und genau das macht diesen Thriller so unglaublich fesselnd. 🖤 Dieses Buch erzeugt ein dauerhaft beklemmendes Gefühl – dieses leise Unbehagen, dass man nicht allein ist … 🖤 Ständig neue Wendungen, die einen komplett überraschen 🖤 Verschiedene Perspektiven, die dich zweifeln lassen, was wirklich passiert 🖤 Kurze, abwechslungsreiche Kapitel → absolutes „Nur noch ein Kapitel“-Gefühl 👩‍🦰 Die Charaktere? Vor allem die weiblichen Figuren sind unglaublich stark, vielschichtig und bleiben definitiv im Kopf. 📚 Kleiner Hinweis: Es handelt sich um Band 2 – zwar unabhängig lesbar, aber mit Vorkenntnissen (Band 1) holst du definitiv mehr raus! ✍️ Fazit: Ein spannender Thriller mit starken Frauenfiguren und vielen Wendungen – trotz kleiner Schwächen absolut lesenswert! Jetzt seid ihr dran? ❓Mögt ihr Thriller, die in alle möglichen Richtungen gehen und man bis zum Schluss nicht weiß, was wirklich dahinter steckt?

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5

Fesselnde Fortsetzung mit wichtiger Botschaft

„Die Ärztin“ ist Meike Dannenbergs Hauptprotagonistin Dr. Eva Mares, Gynäkologin, an einem Bremer Krankenhaus, die mit „Gefährlicher Besuch“ in die zweite Thrillerrunde geht. Dieses Mal gerät Dr. Mares durch die Untersuchung einer jungen schwangeren Frau, die eines Nachts, in Gesellschaft eines älteren Mannes, hilfesuchend vor ihrer Tür steht, in ein erschreckendes Zusammenspiel aus Gewalt, Misshandlung und Angst. Wobei sie und ihre Familie doch eigentlich noch mit den letzten grausamen Ereignissen zu kämpfen haben. Auch wenn es sich hier um eine in sich abgeschlossene Story handelt, sollte man den ersten Band um Dr. Eva Mares „Gefährliche Nachtschicht“ besser gelesen haben, um die genauen Zusammenhänge und Anspielungen auch wirklich zu verstehen. Davon abgesehen können sonst auch die vielen unterschiedlichen Charaktere ziemlich verwirrend sein, die aufgrund der komplexen Thematik und Message jedoch notwendig sind. Da ich den ersten Band gelesen habe, hatte ich keinerlei Probleme in die Geschichte hineinzufinden und hab mich im Vorfeld schon sehr auf ein „Wiedersehen“ mit Eva und der Ermittlerin Frauke gefreut. Auch diesmal haben mir die kurzen Kapitel und somit schnellen Perspektivwechsel wieder sehr gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich es nicht geschafft habe, das Buch „ach, ein Kapitel geht noch“, aus der Hand zu legen. Die Story macht nachdenklich, ist spannend, erschreckend, fesselnd, ergreifend und dank Linda nochmal zusätzlich rührend, wobei wieder interessante Einblicke in die Vorgehensweise bei der Ermittlung und Hilfe bzgl. Gewalt gegen Frauen, bzw. Gewalt in der Partnerschaft gewährt werden. Ein gelungenes Zusammenspiel aus Spannung und wichtiger Message. Fazit: Ich hoffe und freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung! Hätte ich den ersten Band nicht schon mit großer Begeisterung gelesen, wäre ich spätestens jetzt ein Fan von Dr. Eva Mares. Zudem finde ich die Botschaft & die durch dieses Buch geleistete Aufklärungsarbeit einfach großartig und unterstützenswert. Seid ihr Betroffene von Gewalt - bitte holt Euch Hilfe! Bundesweite Notrufnummer bei Gewalt gegen Frauen: 116 016 / bei Gewalt gegen Männer: 0800 1239900

4

Diese nächtliche Szene, in der plötzlich ein fremder Mann mit seiner hochschwangeren Tochter vor Evas Tür steht, wirkt gleichzeitig alltäglich und zutiefst bedrohlich. Man spürt sofort, dass hier etwas nicht stimmt – auch wenn man noch nicht greifen kann, was genau. Dieses unterschwellige Unbehagen zieht sich durch den ganzen Roman. Dr. Eva Mares ist dabei keine klassische Thriller-Heldin. Sie ist verletzlich, überfordert, manchmal auch impulsiv. Ihr Leben ist ohnehin schon brüchig – finanzielle Sorgen, eine angespannte Ehe, eine Tochter, die sich immer weiter entfernt. Gerade deshalb wirken ihre Entscheidungen so menschlich. Man versteht, warum sie sich einmischt, obwohl man beim Lesen mehr als einmal denkt: Tu das lieber nicht… Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte setzt nicht nur auf Spannung, sondern auch auf Atmosphäre. Das ländliche Setting wirkt keineswegs idyllisch, sondern eher einengend und still – fast so, als würden sich die Geheimnisse dort besser verstecken können. Dazu kommt ein Thema, das unter die Haut geht: Abhängigkeit, Kontrolle und Gewalt im Verborgenen. Die Handlung entwickelt sich eher schleichend als rasant, aber genau das macht sie so effektiv. Statt Dauer-Action bekommt man ein dichtes Netz aus Andeutungen, falschen Fährten und wachsender Bedrohung. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich misstrauisch gegenüber jeder Figur wurde. Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, gerade im Mittelteil. Doch das wird durch ein starkes, beklemmendes Finale wieder gutgemacht. Fazit: Ein leiser, aber eindringlicher Psychothriller, der weniger durch spektakuläre Wendungen als durch Atmosphäre und psychologische Tiefe überzeugt. Wer Spannung mag, die sich langsam aufbaut und lange nachwirkt, wird hier definitiv fündig.

5

Spannend bis zum Schluss

Für mich war es das erste Buch der Autorin und der Reihe, aber es wird definitiv nicht das Letzte sein! Worum geht es? Die Gynäkologin Eva Mares ist allein in ihrem abgelegenen Haus, als sie spät abends Besuch von einer Schwangeren bekommt, die Hilfe benötigt. Dazu untersucht die Polizei einen Vermisstenfall, sodass Eva selbst versucht ein bisschen zu ermitteln. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Dazu kann man in gleich zwei Fällen auf einmal ermitteln. Dem Vermisstenfall, wo wir die Ermittlungen der Polizei begleiten durch die Perspektiven von Frauke und Mina. Dann haben wir Evas Perspektive und eine weitere „Sie“. Das baut zusätzlich noch mal Spannung auf! Gefallen hat mir auch, dass ich bis zum Schluss immer noch gerätselt habe, auch wenn ich Teile zuvor richtig vermutet hatte. Und ich wurde auch immer noch überrascht. Das macht für mich einen guten Krimi und Thriller aus! Ich werde auf jeden Fall noch den ersten Band lesen und freue mich auf alle weiteren Bände!

4

Diese nächtliche Szene, in der plötzlich ein fremder Mann mit seiner hochschwangeren Tochter vor Evas Tür steht, wirkt gleichzeitig alltäglich und zutiefst bedrohlich. Man spürt sofort, dass hier etwas nicht stimmt – auch wenn man noch nicht greifen kann, was genau. Dieses unterschwellige Unbehagen zieht sich durch den ganzen Roman. Dr. Eva Mares ist dabei keine klassische Thriller-Heldin. Sie ist verletzlich, überfordert, manchmal auch impulsiv. Ihr Leben ist ohnehin schon brüchig – finanzielle Sorgen, eine angespannte Ehe, eine Tochter, die sich immer weiter entfernt. Gerade deshalb wirken ihre Entscheidungen so menschlich. Man versteht, warum sie sich einmischt, obwohl man beim Lesen mehr als einmal denkt: Tu das lieber nicht… Was mir besonders gefallen hat: Die Geschichte setzt nicht nur auf Spannung, sondern auch auf Atmosphäre. Das ländliche Setting wirkt keineswegs idyllisch, sondern eher einengend und still – fast so, als würden sich die Geheimnisse dort besser verstecken können. Dazu kommt ein Thema, das unter die Haut geht: Abhängigkeit, Kontrolle und Gewalt im Verborgenen. Die Handlung entwickelt sich eher schleichend als rasant, aber genau das macht sie so effektiv. Statt Dauer-Action bekommt man ein dichtes Netz aus Andeutungen, falschen Fährten und wachsender Bedrohung. Ich habe mich oft dabei ertappt, wie ich misstrauisch gegenüber jeder Figur wurde. Ein kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht, gerade im Mittelteil. Doch das wird durch ein starkes, beklemmendes Finale wieder gutgemacht. Fazit: Ein leiser, aber eindringlicher Psychothriller, der weniger durch spektakuläre Wendungen als durch Atmosphäre und psychologische Tiefe überzeugt. Wer Spannung mag, die sich langsam aufbaut und lange nachwirkt, wird hier definitiv fündig.

5

Spannung pur!

Inhalt: Gynäkologin Dr. Eva Mares hat nach den Ereignissen im letzten Jahr sehr zu kämpfen. Auch der ersehnte Neuanfang auf dem Land steht unter keinem guten Stern. Gerade der Rückzug ihrer Tochter bereitet der Ärztin Sorgen. Eines Nachts steht dann ein fremder Mann mit seiner hochschwangeren Tochter vor Evas Tür, um sie um Hilfe zu bitten. Nina bereitet die Schwangerschaft einige Probleme, aber Eva kann Entwarnung geben, bittet sie aber für eine weitere Untersuchung ins Bremer Krankenhaus. Was Eva allerdings nicht ahnt: Nina schwebt in großer Gefahr und hinterlässt Eva eine Botschaft am Spiegel. Natürlich ist Eva außer sich und verständigt sofort die Polizei. Während die Polizei die Vermisstenmeldungen durchgeht, unternimmt Eva eigene Ermittlungen. Meinung: Das Cover gefällt mir schon von seiner düsteren Art sehr gut. Ich habe bereits den ersten Band der Serie rund um Dr. Eva Mares verschlungen, daher war ich sehr gespannt, wie es mit ihr weitergeht. Die kurzen Kapitel aus verschiedenen Perspektiven haben meinen Lesefluss keinen Abbruch getan. Gerade das hat die Geschichte nochmal ganz besonders gemacht. Insgesamt fand ich die Themen sehr aktuell und auch sehr gut dargestellt. Besonders toll fand ich noch die dargestellten Orte, die ich fast alle kenne. Die Spannung war schon von Anfang an da und hat sich zum Ende hin nochmals gesteigert. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Insgesamt war es für mich ein sehr starker Thriller, welchen ich euch gerne empfehlen möchte.

Spannung pur!
3

Ein Thriller, der mich erst zum Ende fesseln konnte

Dies ist der zweite Fall rund um die Gynäkologin Dr. Eva Mares. Erneut gerät die Ärztin in eine bedrohliche Situation. Eines Nachts stehen eine hochschwangere Frau und ihr Vater vor ihrer Tür. Da es der jungen Frau schlecht geht, möchte sie sich untersuchen lassen. Nach eingehender Kontrolle kann Eva zunächst Entwarnung geben. Doch wenig später entdeckt sie auf ihrem Badezimmerspiegel einen Hilferuf. Mit großer Neugier bin ich in den Roman gestartet. Leider fiel es mir anfangs schwer, richtig in den Lesefluss zu finden. Die Vielzahl an mir unbekannten Figuren, da ich den ersten Band der Reihe nicht gelesen habe, sowie die häufigen Wechsel zwischen den kurzen Kapiteln haben mich eher gestört, obwohl ich kurze Kapitel sonst sehr schätze. Stellenweise kam es sogar vor, dass ich die Protagonisten miteinander verwechselt habe. Zwar gibt es immer mal wieder spannende Momente, allerdings waren mir einige Beschreibungen zu ausführlich und wirkten stellenweise überflüssig. Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Zu einem aus Evas Sicht, aus der Sicht der beiden Ermittlerinnen sowie aus der eines Opfers, bei dem man lange miträtselt, um wen es sich handelt. Besonders gefallen haben mir die Abschnitte rund um Eva und ihre Familie. Die Themen diese Thrillers werden erschütternd dargestellt. Das Schicksal der betroffenen Frauen hat mich sehr bewegt und mitgenommen. So richtig fesseln konnte mich der Thriller jedoch erst gegen Ende. Dort nimmt die Spannung deutlich zu, und die Ereignisse überschlagen sich. Umso bedauerlicher ist es, dass sich dieses Spannungsniveau nicht durch das gesamte Buch zieht. Insgesamt konnte der Roman meine Erwartungen nicht vollständig erfüllen.

Ein Thriller, der mich erst zum Ende fesseln konnte
4

Wenn du düstere Thriller, starke Ermittlerinnen und Geschichten mit bedrückender Atmosphäre liebst, ist dieses Buch genau deines.

📖 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗿𝗶𝗻: Meike Dannenberg 🏠 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗮𝗴: lübbe 📚 𝗚𝗲𝗻𝗿𝗲: Thriller ⭐ 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗿𝘁𝘂𝗻𝗴: 4,5/5 Sternen 🗣️ 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗽𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲: 3. Person, 4 Perspektiven #️⃣ 𝗕𝗮𝗻𝗱: 2 🔍 𝗗𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗴𝗲𝗵𝘁’𝘀: Nach traumatischen Erlebnissen zieht Eva mit ihrer Familie aufs Land, doch statt Ruhe erwartet sie Chaos. Als nachts eine hochschwangere Frau mit ihrem Vater auftaucht und kurz darauf spurlos verschwindet, beginnt Eva auf eigene Faust zu ermitteln und gerät in ein düsteres Netz aus Gewalt, Angst und Lügen. ❤️ 𝗦𝗼 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝘀 𝗕𝘂𝗰𝗵 𝗲𝗿𝗹𝗲𝗯𝘁: ✅ Perspektivwechsel und Spannung: Die schnellen Perspektivwechsel schaffen nach kurzer Zeit einen sehr schönen Lesefluss. Der Spannungsbogen wird wunderbar aufgebaut und hält sich konstant oben. ✅ Reihenfeeling: Mir war leider irgendwie nicht bewusst, dass es sich um einen zweiter Band handelt. Er ist definitiv auch unabhängig lesbar, aber ich hatte oft das Gefühl außen vor zu sein. Also definitiv besser erst Band 1 zu lesen. ✅ Charaktere: Ich fand alle vier Frauen sehr beeindruckend, toll gezeichnet und entsprechend ihrer Wichtigkeit genug porträtiert. ✅ Schreibstil: Ich hatte Schwierigkeiten in einen guten Lesefluss zu kommen, da mir die Sätze oft zu sperrig oder zu verschachtelt waren. Daher bin ich aufs Hörbuch umgestiegen. Damit kam ich besser zurecht. 🎯 𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Trotz des für mich gewöhnungsbedürftigen Schreibstils ein sehr überzeugender zweiter Band, der mit starken weiblichen Charakteren überzeugt. 📢 𝗘𝗺𝗽𝗳𝗲𝗵𝗹𝘂𝗻𝗴: Wenn du düstere Thriller, starke Ermittlerinnen und Geschichten mit bedrückender Atmosphäre liebst, ist dieses Buch genau deines.

Wenn du düstere Thriller, starke Ermittlerinnen und Geschichten mit bedrückender Atmosphäre liebst, ist dieses Buch genau deines.
3

Wichtiges Thema ein wenig zu konstruiert dargestellt, wobei zudem erst in der zweiten Hälfte wirklich Spannung aufkommt.

2.5

Nachdem ich den ersten Band „Gefährliche Nachtschicht“ gerne gelesen habe, war ich sehr gespannt auf den unerwarteten Nachfolger. Hier war allerdings die Enttäuschung groß. Die Geschichte ist sehr zäh und baut kaum Spannung auf. Des Weiteren gibt es zu viele Andeutungen zum ersten Band, die nicht näher erläutert werden. Wenn man das erste Buch nicht kennt, kann man vieles nicht verstehen und nachvollziehen. Einzig überzeugt hat mich wieder der Schreibstil von Meike Dannenberg. Ich finde es faszinierend mit welch ausdrucksstarken Wörtern sie Landschaften, Personen und Geschehnisse beschreibt. Dennoch hätte „Gefährliche Nachtschicht“ meiner Ansicht nach ein Stand-Alone bleiben sollen und ich hoffe für die arme Protaginistin, das es keine weitere Fortsetzung gibt.

4

Sehr wichtiges Thema, was hier angesprochen wird. Ich habe hier das selbe „Problem“ wie beim ersten Buch, die Kapitel sind teilweise zu kurz. Das wirkt sich negativ auf die Spannung aus. Das erste Buch fand ich dennoch spannender geschrieben, dafür ist hier die Ermittlung besser und fesselnder. Auch dieses Buch ist als Krimi, für zwischendurch zu empfehlen. Hinweis: Die Fälle zwischen Buch 1 und Buch 2 sind unabhängig. Die Bücher kann man auch unabhängig voneinander lesen. Aber die beiden Protagonisten (die Ärztin und die Ermittlerin) haben eine fortsetzende (private) Geschichte. Das könnte an manchen Stellen evtl verwirrend sein.

3

Hätte nicht gedacht was da passiert 😧

Die Ärztin Gefährlicher Besuch war für mich insgesamt ein 3-Sterne-Read mit Licht und Schatten. Besonders positiv aufgefallen sind mir die sehr kurzen Kapitel. Dadurch konnte ich schnell durch die Geschichte lesen und hatte immer das Gefühl, gut voranzukommen. Ab etwa Seite 50 wurde das Buch dann auch richtig spannend – so sehr, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte und es in kurzer Zeit durchgelesen habe. Auch das Ende hat mir gut gefallen, da es unerwartet war und die Geschichte nochmal aufgewertet hat. Allerdings gab es auch einige Punkte, die mich gestört haben. Der Schreibstil war teilweise schwierig, da Wörter verwendet wurden, die unklar oder unvollständig wirkten und sich auch nicht wirklich erklären ließen. Zudem wurden öfter Satzzeichen wie Anführungszeichen, Punkte oder Kommas vergessen, was den Lesefluss teilweise gestört hat. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt und wechselt zwischen mehreren Perspektiven, was ich teilweise eher verwirrend fand. Hier hätte ich mir etwas mehr Klarheit gewünscht. Auch der Farbschnitt konnte mich leider nicht überzeugen. Die Farbe hat mir persönlich nicht gefallen, auch wenn sie zumindest ein bisschen zum Cover passt. Ein Zitat, das mir im Kopf geblieben ist: „Die meisten Menschen, die Gewalt in der Partnerschaft erleben und nicht sofort das Weite suchen, sind schon als Kind Opfer geworden.“ Fazit: Ein spannender Thriller mit starkem Ende und kurzen Kapiteln, der mich vor allem in der zweiten Hälfte überzeugen konnte. Schwächen im Schreibstil und in der Umsetzung haben jedoch dazu geführt, dass es für mich insgesamt bei 3 Sternen bleibt. 📚✨

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