Detransition, Baby

Detransition, Baby

Hardback
3.9153

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Description

»Einer der gefeiertsten Romane des Jahres.« Time


Reese und Amy sind ein glückliches Paar, zwei trans Frauen in New York, mit dem Traum von einer Familie. Doch dann entscheidet sich Amy, wieder als Mann zu leben, und die Liebe zerbricht. Als drei Jahre später Amesʻ Chefin Katrina unerwartet von ihm schwanger wird, fasst Ames einen Plan: Warum ziehen sie das Kind nicht gemeinsam groß, zu dritt?

»Torrey Peters erkundet unerschrocken die Abgründe der Geschlechterdefitinion und lotet das Prinzip Elternschaft neu aus.« Meike Schnitzler, Brigitte, 27.04.2022

»[Torrey Peters ist] eine Stimme der Vernunft. Mit ihrem universalistischen Anspruch verhandelt sie Geschlechter(de)transitionen als das, was sie wirklich sind: Veränderungen.« Hengameh Yaghoobifarah Habibitus, taz, 05.05.2022

»Detransition, Baby stellt unsere Vorstellungen von Familie auf den Kopf.« The New York Times

»So gut, dass ich schreien möchte!« Carmen Maria Machado

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
464
Price
24.70 €

Author Description

Torrey Peters, aufgewachsen in Chicago, hat die Erzählungen "Infect Your Friends andLoved Ones" und "The Masker" veröffentlicht. Sie studierte kreatives Schreiben und Literaturwissenschaften.Detransition, Baby, ihr Debütroman, wurde 2021 für den Womenʼs Prize for Fiction nominiert – als das erste Buch einer trans Autorin in der Geschichte des Preises. Torrey Peters fährt ein pinkfarbenes Motorrad und lebt wechselweise in Brooklyn und einer Hütte in Vermont.www.torreypeters.com

Posts

32
All
4

Hat meinen Blickwinkel auf das Leben von Transmenschen verändert. Manchmal extrem verwirrend geschrieben.

5

Hat mir beim zweiten Mal lesen genauso gut gefallen!

Die Charaktere sind mir extrem ans Herz gewachsen, besonders Reese. Und ich höre manche von hinten schon schreien bei dieser Aussage, denn sie ist ohne Frage kompliziert, messy und an manchen Stellen ist ihr Verhalten ziemlich problematisch. Aber genau das hat mir an diesem Roman so gefallen. Die Figuren sind nicht aalglatt, Ames und Reese sind keine “Vorzeige” trans Personen. Katrina war eine wunderbare Ergänzung als Protagonistin. Ich habe es so genossen, von jeder unserer drei Hauptfiguren zu lesen und konnte mich immer in sie hineinversetzen. Zudem habe ich auch noch sehr viel mitgenommen, über Mutterschaft, trans Frauen und Detransition. Schön, so etwas (auch auf dem deutschen) Buchmarkt zu haben. Dieses Buch wirft viele Fragen auf. Antworten bekommen wir keine, dafür mehr als genug Denkanstöße und neue Perspektiven. Ich nehme zurück, dass es keine leichten und glücklichen Stellen gab. Trotzdem gab es viele Stellen, an denen ich das Buch erstmal beiseite legen musste, um das gelesene sacken lassen zu können. Bewegend, hoffnungsvoll, groundbreaking, für mich jetzt schon ein moderner Klassiker.

4

Ein wichtiges und interessantes Buch, das mich stellenweise aber nicht ganz überzeugen konnte.

4

“»(…) Schwanger zu sein ist nicht so märchenhaft, wie du denkst.« (…) Cis Frauen beklagen sich immer über die Last ihrer Fortpflanzungsfähigkeit, die sie insgeheim auskosten, Hysterektomien bekommt man an jeder Ecke, aber dafür stehen nicht mal Frauen, die keine Kinder wollen, Schlange.” (S.316) Zwei trans Frauen trennen sich nach jahrelanger Beziehung. Amy hielt es für richtig eine Detransition durchzuführen und deswegen zerbrach auch die lesbische Paarbeziehung zwischen Amy und Reese. Ames schwängert nach 3 Jahren seine neue Flamme, die eigene Chefin namens Katrina. Das kam unerwartet, denn Ames Detransition liegt lange zurück und ist theortisch zeugungsunfähig. Er hat aber einen Plan: er will das Kind zu dritt groß ziehen. Für ihn ist die Vaterrolle unvorstellbar, aber er wollte schon immer eine Familie mit Reese haben. Er wagt es das typische Familienmodell aufzubrechen und fragt seine Ex-Freundin, ob sie nicht Teil dieser Familie sein möchte. Sie wagen sich alle drei dieses Experiment und merken später, welche Hürden die Idee mitsichbringt und die eigenen Bürden bringt die Beziehung zu dritt auch noch ins Wanken. Die ersten Seiten im Buch sind schon sehr klar formuliert und spricht wahrscheinlich eine gezielte Gruppe an. Ihr Debütroman ‘Detransition, Baby’ übersetzt von Nicole Seifert und Frank Sievers versucht Torrey Perers sich an eine nicht der Norm entsprechende Familiengeschichte zu wagen. Das Buch könnte auch eine eigene Serie habe , was auch tatsächlich in Absprache ist. Denn es fühlte sich Kapitel für Kapitel so an, als begleite man die Figuren bei der eigenen Entwicklung. Wie ich finde, ist es eine sehr emotionale Geschichte, auch wenn die eher mit einem anderen Ton geschrieben wurde. Reese war schon vor Ames eine trans Frau und begleitete James Transition zur Amy. Und schon da sorgte sich Reese, wie eine Mutter um Amy. Ames hielt es nicht mehr aus als Frau zu leben und erwähnt am Rande kurz die Gründe: “(…) dass ich auf der Straße zusammengeschlagen worden bin und mir niemand geholfen hat.(…) Danach fand ich es einfach Scheiße nochmal zu hart, als trans Frau zu leben.”(s.137) Für Reese war der Wunsch eine eigene Familie zu haben sehr groß, und eine Mutter zu sein, würde ihr mehr helfen die Akzeptanz, die sie sich von der Gesellschaft wünscht als Frau gesehen zu werden, näher zu bringen. Ames Vorschlag - ein Kind groß zu ziehen, auch wenn es der Familiennorm abweicht - konnte Reese nicht ablehnen. Torrey Peters schreibt hart. Tatsächlich sind sehr viele Triggers wie Trans- und Queerfeindlichkeit, Mutterschaft, Suizd, sexuelle Gewalt enthalten. Also nichts für schwache Nerven. Dennoch finde ich, dass das Buch viele Themen versucht kurz und knapp zu erzählen, auch wenn nur am Rande, als gelungen. Schwierig wird es natürlich, wenn das Buch alles behandeln will, aber nur an der Oberflächle kratzt. Auf jeden Fall sollte man es gelesen haben, weil ich las es sehr gerne, aber war kein Highlight für mich. “ »Wenn du einen männlichen Mann willst«, belehrt Iris sie, »dann such dir einen trans Mann. Das sind die Einzigen, bei denen du sicher sein kannst, dass sie wirklich so sein wollen und nicht nur irgendwas kompensieren.« “ (s.308)

4

An insight into the lives of the three protagonists - messy, chaotic, queer - and interesting takes on womanhood and mother/fatherhood, queer family models, and how a pregnancy can change relationship dynamics. I was left a little bit unsatisfied with the ending... And the book can be very graphic, some characters have misogynistic views and violence in a relationship seems to be normal for one character; I do feel like though this book was trying to be a non-judgemental space to explore these sensitive topics, like a detransition or internalized misogyny.

5

Es ist ein Buch, das die Lebensrealitäten von trans Frauen nachzeichnet — die Gewalt und die Verluste, die sie erfahren; die Wünsche, die unerfüllt bleiben; die reduzierten Möglichkeiten, die zur Verfügung stehen. Es erzählt aber auch von alternativen Familien(modellen), Freund*innenschaften, Verletzlichkeit, Liebe und Zusammenhalt. Und das alles in einem sehr unterhaltsamen und immersiven Ton geschrieben, mit einem würdigen Ende. 5/5 Stars.

2

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, aber vielleicht hatte ich auch einfach zu hohe Erwartungen...

Eins ist klar, Torrey Peters kann mit Worten umgehen und ist sehr gut darin unsympathische, aber dennoch faszinierende Charaktere zu konzipieren. Allerdings gibt es Teile an dem Buch, über die ich nicht hinwegsehen kann. Dazu gehört die Hypersexualisierung der queeren Community, stark ausgeprägte Misogynie und, dass dieses Buch sehr weiß gelesen ist und damit große Teile der queeren Community und ihrer Geschichte nicht miteinbezieht. Mir ist bewusst, dass hier mit Absicht keine lieben und netten Charaktere beschrieben werden, aber für mich war hier einfach teilweise die Grenze erreicht. Viele Sachen und Vorstellungen wurden einfach so reproduziert und nicht eingeordnet.

5

Und schon wieder so ein Banger! Der Roman stellt radikal das herkömmliche Familienmodell in Frage und zeigt schonungslos ehrlich, wie ein Leben als trans Mensch aussehen kann 👌🏻

5

Was für ein toller Jahresabschluss!

2

📚 Inhalt Reese und Amy sind ein glückliches Paar, beide sind Transfrauen und träumen von einer gemeinsamen Familie. Amy entscheidet sich, dass sie wieder als Mann leben möchte und ihre Beziehung zerbricht. Drei Jahre später wird Ames’ Chefin ungeplant von ihm schwanger und Ames kommt eine verrückte Idee: sie könnten das Kind zu dritt mit Reese grossziehen. 📖 Meinung Puh, ein schwieriger Roman. Er möchte so viel sein und sagt doch so wenig aus. Mich hat das Thema der Detransition angesprochen, da ich es in der letzten Zeit immer wieder auf Social Media gesehen und gehört habe. Das finde ich recht spannend, denn vor wenigen Jahren hatte ich den Eindruck, es ist ein regelrechter Trend geworden, sich als Trans zu outen. Ich weiss nicht, ob wirklich alle Menschen so fühlen, oder ihre Gefühle und Probleme einfach nicht anders einordnen konnten. Zusätzlich stelle ich es mir enorm schwierig vor, sich zwei Mal zu outen. Einerseits für die betroffene Person, andererseits auch für deren Umfeld. Ja und so herausfordernd war auch dieser Roman. Er wird etwas verwirrend erzählt, in der Gegenwart und mit Rückblenden aus der Beziehung von Reese und Amy. Ich finde es irgendwie schon frech, meiner Exfreundin mein Kind zu präsentieren mit der Idee, dass wir es zu dritt aufziehen. Und für die Mutter finde ich es auch sehr übergriffig, das einfach so zu entscheiden. Ich hatte wirklich einige Probleme mit dem Plot und auch den Figuren, da alle sehr extravagant und nicht greifbar wirken. Ich habe das Buch fast direkt wieder in die Bücherbrocky gebracht und es steht immer noch da. Ich weiss, dass es mein Buch ist, weil ich alle meine Bücher vorne mit einem Pressstempel markiere. Ich kann verstehen, dass es niemand mitnimmt. Ich würde es auch nicht weiter empfehlen.

4

Ames ist eine Frau im Körper eines Mannes, der ein paar Jahre als Trans Frau gelebt hat. Er verliebt sich in seine Chefin Katrina und schwängert sie versehentlich, möchte aber nicht der Vater sein, weil er sich eher als Mutter sieht oder weil er sich allgemein nicht bereit dazu fühlt. Er sucht Unterstützung aus der Trans Szene und fragt seine Ex-Freundin Reese ob sie ebenfalls Mutter seines Kindes sein will und eine gemeinschaftliche Erziehung in Betracht käme. Es entsteht eine Art Kennenlerngeschichte von Ames (Amy), Katrina und Reese und erzählt von den Vergangenheit und Gegenwart. Ich habe das Buch wegen des schönen Covers erstmals in die Hand genommen und fand den Klappentext ganz interessant und was ganz Neues für mich. Der Schreibstil gefiel mir auf Anhieb und so gut, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Es ist ein ganz eigener Schreibstil, den ich sehr erfrischend fand. Ich habe einiges über queeres und trans gelernt und war teilweise aber auch sehr verwirrt. Es kommen Wörter vor, die ich noch nie gehört habe. Da öffnet sich dann doch eine ganz andere Welt und es war spannend, aber zugegebenermaßen manchmal auch etwas verstörend für mich. Ich habe es sehr gemocht, auch wenn die Charaktere nicht immer liebenswert waren. Nur das Sexuelle war mir manchmal doch etwas too much Information. Für mich war es ein kleines Highlight.

4

“Detransition, Baby” dreht sich um Reese und Amy, zwei Transfrauen, die jahrelang eine Beziehung führten, bis Amy “detransitioned”, also ihren Körper wieder zu einem männlichen werden lässt. Als Mann (“Ames”) beginnt er mit seiner Chefin Katrina eine Affäre und sie wird schwanger von ihm. Im Strudel der Unsicherheiten der Schwangerschaft und Ames’ Zweifel an seiner Eignung als Vater aufgrund seiner Trans-Identität bringt dieser seine Ex Reese mit ins Spiel: Was, wenn sie Familie neu definieren und Reese ebenfalls Mutter des Babies wird? Wäre dies nicht ein triple-win für alle Beteiligten? Was Torrey Peters hier entspinnt, sprüht nur vor Energie, Drama und Witz. Ihr gelingt es, in Manier klassischer Unterhaltungsliteratur der Leserin die Lebenswelt einer Transfrau und einer detransitionierten (sagt man das so?) Transfrau näher zu bringen. Die Kapitel alternieren zwischen der Vergangenheit - Reeses und Amys früherer Beziehung - und der Gegenwart - der Babysituation - und ist zwischendurch mit Flashbacks zu Jugend, Coming-Out und ersten sexuellen Erfahrungen insbesondere von Ames gesprenkelt. Peters zeigt uns einen Schnipsel queeren Lebens in New York und bringt das Thema Transgender ins gesellschaftliche Bewusstsein. Für mich waren in diesem Aspekt einige Szenen augenöffnend. Dennoch wäre es falsch, das Buch nur aufgrund des “wichtigen Themas” zu loben, zumal die Autorin selbst dazu meint, sie habe für die eigene Community geschrieben. Sie greift mit mal sarkastischem Unterton, mal mit einschleichender Melancholie und schmerzhaften Nuancen auch ganz generelle Beziehungsprobleme auf, alltägliche, menschliche Struggles und schafft so für eine heterosexuelle Cis-Frau die Balance zwischen Wiedererkennungswert und Horizonterweiterung, ohne an Komplexität einzubüßen. Nur ab und zu war mir die Erzählweise allzu sprunghaft und durchwabert von tausend Empfindungen, die schon mal überfordern können. Für den Lesefluss war das schwierig, aber wenn ich mich darüber beschwere, denke ich auch - wie muss es einer transsexuellen Person wohl ergehen.

3

Keine Ahnung, wie ich das bewerten soll. Es war anders, ganz anders als alles, was ich jemals gelesen habe. Es war verrückt, chaotisch und extrem. Die Handlung an sich ist spannend und ich habe auch nochmal viel über Transidentität und Transition, aber auch Detransition gelernt. Und über die Gefühle und Herausforderungen, die damit einhergehen (können). Ich habe die Geschichte als Hörbuch gehört. So war ich sicher einige Male unkonzentriert und habe den schnellen Wechsel der Erzählperspektive oder auch kleine Twists nicht immer mitbekommen. Das war verwirrend. Andererseits glaube ich, dass ich das physische Buch irgendwann abgebrochen hätte. Und ich kann nicht mal sagen, wieso.

4

Definitely a very interesting book that porvided very important insight into the trans community and aspects I've never thought about before. 

4

Eine Geschichte, wie ich sie noch nicht gehört habe

Die Thematik des Trans*Seins und einer Detransition sind mir bekannt und ich habe eine Ahnung davon, wie es sich anfühlt. Dieses Buch hat die Gefühle aber nicht nur aufgefasst, sondern auch dahingehend erweitert, als dass durch die Babythematik viel mehr Tiefe und Vielfalt hinzugekommen sind.

3

Das Buch handelt von drei Frauen, die auf absurde Weise zueinander gefunden haben und versuchen ein Leben miteinander und als Eltern aufzubauen. Es handelt von Ames, einem sich nach außen gebenden Mann, der zuvor aber eine Transfrau war und detransitioniert ist. Seinen Charakter finde ich sehr interessant und gut ausgearbeitet. Man kann seine Gefühle und Verhaltensweisen nachempfinden und verstehen. Ames hat aus Versehen seine Chefin geschwängert, da er angenommen hat, dass er nach den Hormonbehandlungen infertil sei. Seine Chefin, Katrina, versucht sich mit der Situation zu arrangieren, dass sie nicht nur unerwartet ein Kind bekommt, sondern, dass Ames auch eine Transfrau war. Reese ist die Exfreundin von Ames und wollte immer Kinder und eine Familie, als Trans Frau ist das jedoch äußerst schwer. Bis Ames ihr anbietet mit Katrina und ihm das Kind großzuziehen. Ich habe das Buch als Hörbuch gelesen und muss sagen, dass ich es gerade zu Beginn sehr verwirrend finde. Vor allem bis man versteht, dass man zwischen verschiedenen Charakteren und Zeiten springt. Des Weiteren hatte ich das Empfinden, dass die Autorin zwischenzeitlich selbst nicht genau wusste welches Pronomen sie für Ames wählen soll, denn sie sprach sehr oft von ihr, obwohl sich Ames in dem Kapitel als Mann sieht. Das kann natürlich auch eine Anspielung auf die Innere Ungewissheit seitens Ames' sein, aber als Hörbuch Hörer war es einfach sehr verwirrend. Auch empfinde ich Reese als einen schrecklich unbegreiflichen und mysogonistischen Charakter. Ich verstehe nicht wieso Ames zu ihr gerannt ist, um ihr das Angebot als Zweitmutter zu unterbreiten. Sie ist ein sehr besserwisserischer Charakter, die schnell ein Urteil über andere bildet und sich selbst aber nie als falsch Handelnde in der Beziehung sieht. Sie macht Fehler und gaslighted ihren Partner dahin, dass dieser denkt er habe den Fehler begangen. So jemand sollte zunächst an sich arbeiten und nicht ein Kind aufziehen. Alles in allem ein sehr interessantes Buch und ein Einblick in die LGBTQ+ Szene, jedoch muss ich sagen, dass die Beziehungen schon sehr überspitzt gewirkt haben.

4

Ein komplexes, vielschichtes Debüt, das viele wichtige Fragen zu Elternschaft, Familie und Queerness aufwirft. Einige Stellen, vor allem die Dialoge, haben sich für mich etwas zu anekdotisch bzw. gestelzt angehört - das Gefühl habe ich oft in solchen "literarischen Genres", was es mir erschwert, mich wirklich in das Buch hineinzufühlen. Nichtsdestotrotz ist Detransition, Baby eine echte Berreicherung, das auf unterhaltende - aber trotzdem konsequente und unbeschönigende - Art und Weise zum Nachdenken und weiterrecherchieren anregt. Die deutsche Übersetzung (Frank Sievers, [a:Nicole Seifert|1993278|Nicole Seifert|https://s.gr-assets.com/assets/nophoto/user/u_50x66-632230dc9882b4352d753eedf9396530.png]) und die dazugehörige Audioversion (eingesprochen von Britta Steffenhagen) ist mir äußerst positiv aufgefallen. Es wurden genau die richtigen Wörter im Englischen belassen, deren Sinn nicht durch krude deutsche Übersetzungsversuche verwässert, das *Gendersternchen* wurde ganz natürlich mitausgesprochen und es gab keine keine komischen Versuche, queere Begriffe unter den Tisch fallen zu lassen. Richtig gut! Bitte mehr davon!

4

Reese und "Das Sex and the City Problem" - in Anlehnung an diese These, rasen wir episodenhaft durch das New York der geschiedenen Cis Frauen, die wichtige Entscheidungen zur späten Mutterschaft treffen müssen -in Persona Katarina's. Wir rasen durch das New York der Upper Class, durch das New York der Transgender und Queeren Bevölkerung. Aus dem Buch hätte ne ganze Staffel Sex and the City verfilmt werden können. Hier setzt auch der erste Kritikpunkt an: so gern ich die Sex and the City Anleihen gemocht habe, als alter Samantha Jones Fan, so überzeichnet waren dann doch einige Situationen (ich denke hier insbesondere an die Party der Immobilienmaklerin mit dem Mr. Bombastic der Duftöle

2

Dieser Roman kommt mit aller Kraft daher: Detransition, Baby Torrey Peters, gelesen von Britta Steffenhagen TW: Sexueller Inhalt, Transphobie, Abtreibung, Fehlgeburt, Selbstmord, Untreue, Fäkalsprache, körperlicher und emotionaler Missbrauch. Es geht um die Trans-Community, Weiblichkeit und Mutterschaft. Torrey Peters bietet den Lesern eine Geschichte rund um Reese, eine Transfrau, die eine langjährige Beziehung mit Amy hatte. Reese hatte sich nichts sehnlicher als ein Baby gewünscht, doch eines Tages beschloss Amy ihre Geschlechtsumwandlung rückgängig zu machen, um wieder Ames, der Mann, zu werden. Drei Jahre später ist Ames Cis-Freundin und Chefin, Katrina, von ihm schwanger. Doch er kann sich nicht vorstellen, dieses Kind alleine mit Katrina zu bekommen und so bittet er Reese das Kind gemeinsam, zu dritt, aufzuziehen. Die Handlung besteht hauptsächlich aus den Rückblicken von Ames, Reese und Katrina, sowie deren gemeinsamen Versuch, diese chaotische Beziehung, vor der Geburt des Babys, zu meistern. Peters zeigt auf spezielle Weise die Besonderheiten der Trans-Community und veranschaulicht gleichzeitig die ganzen Probleme, die es mit sich bringt, wenn man sich im eigenen Körper nicht wohl fühlt. Fazit: Too much!!! Auf der einen Seite ein interessantes Genre, dessen Ausdrucksweise mir hier allerdings zu derbe ist. Fäkalausdrücke werden hier aneinandergereiht. Reese sieht es z.B. als ‚Challange' mit einem HIV-Infizierten zu schlafen! Wirklich? Außerdem gab mir das Buch zu viele detaillierte und Intime Handlungen preis und ich habe Wörter gelernt, die ich nie lernen wollte. Wollt ihr so ein Wort hören? Nein? Dann bitte hier aufhören zu lesen. Ja? „Wichswochenendmarathon" (btw: Wird hier auch rot unterstrichen! Das Wort gib es gar nicht ;) 2 Sterne Das Buch ist im Ullstein Buchverlage erschienen.

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Reese und "Das Sex and the City Problem" - in Anlehnung an diese These, rasen wir episodenhaft durch das New York der geschiedenen Cis Frauen, die wichtige Entscheidungen zur späten Mutterschaft treffen müssen -in Persona Katarina's. Wir rasen durch das New York der Upper Class, durch das New York der Transgender und Queeren Bevölkerung. Aus dem Buch hätte ne ganze Staffel Sex and the City verfilmt werden können. Hier setzt auch der erste Kritikpunkt an: so gern ich die Sex and the City Anleihen gemocht habe, als alter Samantha Jones Fan, so überzeichnet waren dann doch einige Situationen (ich denke hier insbesondere an die Party der Immobilienmaklerin mit dem Mr. Bombastic der Duftöle

4

Definitely a very interesting book that porvided very important insight into the trans community and aspects I've never thought about before. 

4

detransition, baby is about reese, a trans woman in her thirties who wants to be a mother, and ames, her ex, a guy who has detransitioned and used to live as a trans woman, and his new girlfriend who gets pregnant, and the three of them considering raising the child together. while reading this book, i didn't like it at all times. but i haven't stopped thinking about it since i finished it, and i doubt that i ever will. i do think it was a bit too long and too detailed sometimes, some parts of the different stories felt too drawn out and distracted me from the actual plot, but i also understand how they add to the bigger picture of the characters. i would say this is a brave book to write. it's uncomfortable. it feels real. it's fun and sad. it shows cis people a world we might think we know a lot about, but actually, we don't! and i loved that! i also think i've read quite a few books about...difficult stuff. but this one was actually hard for me to read sometimes. i'm mainly talking about the situations reese puts herself through, the way she lets herself be treated (by men), i had to take breaks sometimes because i was so uncomfortable. this book has like the best title ever. the writing was great, the ending was great, and i'm so glad i've read it!

1

I don't get the hype

2

i am eager to learn and educate myself everyday on all topics i’m lacking. so i grabbed this book hoping to learn more about detransitioned and transgender people. however this book disappointed me extremely. One of the main characters, Reese, she’s the most annoying book character i’ve probably ever read about so. I dropped the book at 226 pages because I got insanely bored and really had no interest in finishing it.

5

Precise, personal, pretty breathtaking in its revelations. I learned a lot about things I never consciously considered regarding relationships, families, expectations and hopes and the ambivalence of it all.

5

Was für ein toller Jahresabschluss!

5

Hat mich auf allen Ebenen berührt, besonders, da es gerade bestimmte Trends in der Literatur abdeckt: Geschlecht, Identität, Familie. Besonders gefallen hat mir, dass die Figuren sehr rund waren und ich teilweise richtig wütend auf sie werden konnte. Es ist schön etwas zu lesen, dass so menschlich beschrieben ist.

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