Der Zopf
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Description
Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit
Ergreife Dein Glück - überall auf der Welt kannst Du es finden!
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
In ihrem Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« (2022) erzählt Laetitia Colombani die bewegende Geschichte des Mädchens Lalita und einer Schule am Indischen Ozean – einem hoffnungsvollen Ort, der alles verändert.
Book Information
Author Description
Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter der Regie der Autorin verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Die Idee für ihren dritten Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« fand Laetitia Colombani in Indien, in einer Schule für Dalits, während der Vorbereitungen zur Verfilmung von »Der Zopf«. Laetitia Colombani lebt in Paris.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Frauenpower & Selbstbestimmung ❤️ Roman Empfehlung 🌟 Wunderbar und berührend 🥲
Wir tauchen ein in die Lebensgeschichten von drei Frauen auf verschiedenen Kontinenten 🌏. Jede trägt ein eigenes Schicksal, sie haben unterschiedliche kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe und sind doch verbunden. Von Armut und Bildung 📖, zu typischen Geschlechterrollen, Traditionen und finanziellen Herausforderungen sowie Krankheit, Krisen, Ängsten und innerer Stärke ❤️ Ich fand den Roman wunderbar ☺️ er handelt vom Kampf um Würde, Glück und Selbstbestimmung. Drei Geschichten miteinander verknüpft wie drei Haarstränge in einem Zopf. Empfehlung für Fans von klassischen Romanen 🌟
Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt
Woow 🤩🤩 ich liebte dieses Buch von ersten bis zur letzten Seite. Ein sehr bewegendes Buch, das die Geschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiträumen erzählt. Die Protagonistinnen kämpfen für ihre Freiheit und Selbstbestimmung. Ihre Geschichten sind voller Emotionen und Leidenschaft Die Schreibweise von Colombani ist lyrisch und poetisch. Themen wie Identiät,Liebe und Beziehungen werden behandelt. Es regt zum Nachdenken an ich behalte es für immer in meinem Herzen Empfehlenswert für alle die gern Frauenlitaratur lesen.
Fesselnde Geschichten mit beeindruckenden Hintergrundinformationen, eine Kombination, die mich begeistert hat. Das Buch hat mir eindrücklich die Herausforderungen von Frauen in Indien und die Problematik des Kastensystems vor Augen geführt. So gut geschrieben, dass ich es in nur zwei Tagen verschlungen habe. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch sein, das ich von Laetitia Colombani lese.

So bewegend!
Das Buch hat mich richtig überrascht – ich hab’s in zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichten der drei Frauen haben mich total berührt, jede auf ihre ganz eigene Art. Ich fand sie stark, bewegend und einfach inspirierend. Am Ende hatte ich dieses warme Gefühl im Bauch, das ich nur bei einem guten Buch bekommen. Ich würde so gern wissen, wie es mit den drei weitergeht. Eine wunderschöne Geschichte über Mut und Stärke!
Ein tolles Buch!
Das Buch hat mich sehr bewegt. Die Geschichten der 3 Protagonisten waren alle so wichtig und berührend. Was ich nur total schade finde, ich hätte gerne viel mehr über jedes einzelne Schicksal gelesen. Das Buch hätte doppelt so dick sein können.😄 Wie ging es in Indien weiter? Wie geht es Sarah? Das Ende kam mir einfach ein wenig zu abrupt, die Geschichten hätten noch viel tiefer gehen können. Aber dennoch ein wirklich tolles Buch, was ich total empfehlen kann!

Welch eine starke und berührende Geschichte!
Ich habe "Der Zopf" von Laetitia Colombani als Hörbuch gehört und es absolut genossen. Die Stimmen der Sprecherinnen haben jede der drei Hauptfiguren zum Leben erweckt. Es geht um die Schicksale dreier Frauen, deren Leben auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten und doch schafft es die Autorin ihre Schicksale miteinander zu verbinden, wie die Stränge eines Zopfes. Besonders nah ging mir das Leben der jungen indischen Mutter Smita. Zu wissen, dass solche Schicksale keineswegs ausgedacht, sondern real sind ist schrecklich. Wer eine hoffnungsvolle Geschichte über wirklich starke Frauenfiguren lesen möchte, der sollte es mit diesem Buch versuchen🥰
Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – ein gemeinsamer Wunsch nach Freiheit. Drei grundverschiedene Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensumständen. Trotzdem verweben sich ihre Lebensläufe, auch ohne dass sie es je erfahren. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt. Zunächst empfand ich den Schreibstil, der auf direkte Rede verzichtet, als ungewohnt. Diese anfängliche Irritation legte sich jedoch schnell. Die drei Protagonistinnen könnten unterschiedlicher nicht sein: Smita, eine Frau aus der niedrigsten indischen Kaste, die ihrer Tochter ein besseres Leben ermöglichen möchte; Giulia aus Sizilien, die den väterlichen Betrieb fortführen will; und Sarah, eine erfolgreiche Anwältin. Sie alle müssen Veränderungen bewältigen, und ihre Lebensgeschichten verflechten sich nach und nach zu einem Ganzen. Laetitia Colombani gelingt die kunstvolle Verknüpfung der Erzählstränge meisterhaft. Das Ende des Buches hat mich mit einem Gefühl der leichten Melancholie zurückgelassen. Mit 282 Seiten ist es relativ kurz, und ich hätte gerne mehr über die drei Frauen erfahren. Andererseits regt der Roman zu eigenen Interpretationen an. Ein wirklich gelungenes Werk.

⭐️⭐️⭐️⭐️ Der Zopf erzählt die Geschichten von drei Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt, die alle auf ihre Weise gegen Ungerechtigkeit und Einschränkungen kämpfen. Die Erzählung ist ruhig und zurückhaltend, aber gerade deshalb sehr kraftvoll. Das Buch hat mich sehr berührt, weil es zeigt, wie viel Mut und Stärke in jedem Neuanfang stecken kann. Es regt zum Nachdenken an, ohne laut zu sein, und bleibt mir definitiv länger im Kopf.
Guilia, Sarah,Smita - drei unterschiedliche Frauen - drei unterschiedliche Leben. Doch sie sind verbunden durch das einzige Gut, dass eine der drei zu geben hat, nämlich Smitas Haare.
Beschrieben werden die Leben dreier starker Frauen, die sich der Herausforderung "Leben" stellen. In einer Welt voller Traditionen und des Patriachats finden sie den Mut und die Kraft gegen den Strom zu schwimmen. Sie wirken entschlossen, unnnachgiebig und kämperisch und gerade deswegen sehr sympatisch. Jedes Kapitel handelt jeweils abwechselnd von einer der Frauen, der Schreibstil ist flüssig, man fühlt mit den Frauen mit und fühlt deren Stärke.
Schöne Geschichte, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
In dem Buch „Der Zopf“ werden die Geschichten von drei Frauen auf drei Kontinenten erzählt, die offenbar erst mal nichts miteinander zu tun haben. Smita lebt als Unberührbare in Indien, wo sie quasi keine Rechte hat. Für ihre Tochter Lalita möchte sie ein anderes Leben und spart daher alles, was sie bekommt, um Lalita zur Schule schicken zu können. Giulia lebt auf Sizilien, wo sie in der Haarfabrik ihres Vaters arbeitet und darauf vorbereitet wird, diese irgendwann zu übernehmen. Als sie einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur kommt, muss sie um die Fabrik kämpfen. Sarah lebt in Kanada, wo sie als erfolgreiche Anwältin arbeitet. Sie hat drei Kinder, die sie sehr liebt, die aber hinter Sarahs Karriere zurückstecken müssen. Ihr Ehrgeiz ist es, Partnerin in der Kanzlei zu werden. Als Sarah schwer erkrankt, steht ihre Zukunft in der Kanzlei auf dem Spiel. Wie sich das Leben dieser drei starken Frauen entwickelt und wie diese Geschichten zu einem verbindenden Zopf verflochten werden, wird in schönen Worten, flüssiger Sprache und spannenden Begebenheiten erzählt. Alle drei Frauen sind mutig und kämpfen für ihr Ziel. Sie müssen sich gegen die Gesellschaft, gegen das Patriarchat und gegen Vorurteile durchsetzen. Letztendlich gehen alle auf ihre Weise ihren Weg. Schöne Geschichten, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Drei Frauen, drei Welten, drei Schicksale, drei Leben - Und doch sind sie miteinander verflochten. Eine Geschichte über Mut Dinge nicht einfach hinzunehmen, zu kämpfen um zu überleben, nicht aufzugeben um zu Leben. Und diese Geschichte könnte genauso passiert sein oder passiert in ähnlichen Variationen täglich. Ein inspirierendes Buch, was zum Nachdenken anregt. Lest es!
Ein literarisches Geflecht aus Mut, Leid und Neubeginn
Das Buch thematisiert die Leben von drei verschiedenen Frauen in Indien, Italien und Kanada. Zunächst hat jede Frau ihre eigene Geschichte. Ihre eigenen Probleme aber auch Träume. Wir begleiten sie bei ihren Hürden, die es zu überwinden gilt und bekommen einen Eindruck davon wie unterschiedlich Leben sein können. Das Faszinierende an den Geschichten ist, dass diese bald schon in einander verflochten sind. Gern hätte ich persönlich noch ein paar mehr Hintergründe gehabt oder die drei Frauen ein Stück länger auf ihrer Reise begleitet. Trotzdem ein wirklich tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt und so schnell nicht aus dem Kopf geht.
Toller Roman!
Mir war jede der Frauen auf ihre eigene Art und Weise sehr sympathisch, vor allem Smita. Beim Lesen fiel mir auf, wie wenig ich eigentlich über die indische Kultur weiß und wie gern ich sie näher kennenlernen würde (Falls jemand einen Buchtitel hat, ich würde mich freuen). Auch die Auflösung der Geschichte hat bei mir zum Nachdenken angeregt. Kurzum: Absolute Leseempfehlung. Einziges Manko ist, dass das Buch leider schnell zu Ende ist, da es eher kurz ist.

Sie wussten nicht, dass es unmöglich war, also haben sie es getan
Ein toller und kurzweiliger Roman über drei Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte. Smita, Giulia und Sarah haben allerdings eines gemeinsam: den Wunsch nach Freiheit, jede auf ihre eigene Weise und mit anderen Gegebenheiten. Am meisten beeindruckt und berührt hat mich der Erzählstrang rund um Smita. Hier hätte ich mir am Ende noch mehr Details gewünscht. Der Schreibstil an sich ist einfach gehalten und man fließt locker und doch kunstvoll durch die Geschehnisse im Leben der drei Frauen. Ein Buch das am Ende zum nachdenken anregt.
Ein gutes Buch für zwischendurch: es werden 3 Frauen vorgestellt, die völlig unterschiedlich leben. Alle kämpfen mit den Hürden, die die jeweilige Gesellschaft ihnen auferlegt, in der sie leben. Je mehr man die Frauen kennenlernt, umso mehr kann man erahnen, was sie verbindet. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch eine Erklärung gibt, wie es ihnen weiterhin ergangen ist, aber trotzdem war es eine schöne Erzählung.
Ich bin schon mehrfach um dieses Buch herum geschlichen und dachte immer, das es keine Geschichte wäre, die mir gefallen könnte. Jetzt habe ich per Zufall in einer Bibliothek rein lesen können und war erstaunt wie gut ich es letztendlich doch fand. Laetitia Colombani hat die Geschichten von 3 starken Frauen geschickt miteinander verwoben. Ich werde mir weitere Bücher der Autorin ansehen.
Drei Stränge ergeben einen Zopf
„Der Zopf“ von Laetitia Colombani und übersetzt von Claudia Marquardt erzählt die Geschichten von drei Frauen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, die trotz widriger Umstände Stärke und Hoffnung zeigen. Die indische Smita kämpft gegen die Ungerechtigkeit des Kastensystems, die Italienerin Giulia stellt sich den Herausforderungen in der Familienfirma und die kanadische Sarah muss sich einem plötzlichen gesundheitlichen Schiksal stellen. Auf wundersame erfährt man als Leser, wie die Geschichten miteinander verknüpft sind, auch wenn die drei Stränge so unterschiedlich sind. Dabei hätte ich zu jeder einzelnen Heldin gleich noch viel mehr erfahren wollen. Wie beim Flechten, ergeben die drei Stränge einen wunderschönen Zopf. Die gefühlvolle Erzählung macht total neugierig und bietet noch viel Potential für eigene Fantasien.
Drei Frauen. Drei Kontinente. Drei Schicksale, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch auf berührende Weise miteinander verwoben sind. „Der Zopf“ ist ein Roman, der mit leisen Tönen und großer Kraft erzählt, was es heißt, als Frau für ein Leben in Würde und Freiheit zu kämpfen. Smita, eine Dalit in Indien, hat mich emotional am stärksten bewegt. Ihre Geschichte ist erschütternd, gleichzeitig von beeindruckender Stärke getragen. Der Wunsch, ihrer Tochter eine Zukunft jenseits von Unterdrückung und Armut zu ermöglichen, ist der Motor ihres Mutes – und dieser Mut lässt einen beim Lesen nicht mehr los. Ich habe mit ihr gehofft, gebangt und gelitten. Giulia, die junge Sizilianerin, kämpft nach dem plötzlichen Unfall ihres Vaters darum, dessen traditionsreiche Perückenmanufaktur zu retten. Auch wenn ihre Geschichte interessante Ansätze bietet – insbesondere im Hinblick auf familiäre Verantwortung und die Schwierigkeit, Altes mit Neuem zu verbinden – blieb sie mir emotional etwas ferner. Vielleicht lag es daran, dass der Fokus weniger auf der persönlichen Tiefe als auf äußeren Umständen lag. Sarah, die kanadische Top-Anwältin, wird durch eine schwere Krankheit jäh aus ihrem perfekten Leben gerissen. Der Zusammenprall von äußerem Erfolg und innerer Verletzlichkeit ist intensiv beschrieben – und zeigt auf schmerzhafte Weise, wie schnell scheinbare Kontrolle über das eigene Leben ins Wanken geraten kann. Die Struktur des Romans – abwechselnde Kapitel aus drei Perspektiven – trägt enorm zur Spannung bei. Auch wenn ich relativ früh erahnte, wie sich die Geschichten am Ende verbinden könnten, war dies überhaupt kein Nachteil. Es geht in diesem Buch nicht um überraschende Wendungen, sondern um das Gefühl, die Klarheit, die Verbindung zwischen Frauen überall auf der Welt – trotz aller Unterschiede. Was mir besonders gefällt: Colombani schreibt schnörkellos, direkt und doch poetisch. Nie wird es kitschig oder melodramatisch. Sie findet Worte, die tief gehen, ohne zu übertreiben. Der „Zopf“ ist hier mehr als nur ein Bild für Haare – er steht für Verbundenheit, Solidarität, für das Ineinandergreifen von Lebensrealitäten, für weibliche Kraft. Ein starkes, intensives Buch, das zum Nachdenken anregt, einen Perspektivwechsel ermöglicht und noch lange nachhallt. Ich kann es nur von Herzen weiterempfehlen. 💖

3 Frauen, 3 Leben, 3 Welten, die sich am Ende irgendwie verflechten
Schönes Buch über 3 starke Frauen, die den Mut haben ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Lebensrealität von Smita und generell von Frauen in Indien hat mich betroffen gemacht, aber wie mutig diese Frau trotz der Umstände ihr Leben und vor allem das Leben ihrer Tochter nachhaltig zum Guten wenden will. Das Ende ist etwas abrupt und wir erfahren nur wie es für Sarah und Gulia weiter geht, schade ich hätte gerne gewusst ob Smita es mit ihre Tochter schafft ein besseres Leben zu führen.
Berührend
Es war schnell klar, warum der Titel zum Buch passt. Am meisten hat mich aber die Geschichte von Smita und Lalita berührt. Immer wenn ich ein Stück weiter las, musste ich es gleich mit meinem Freund besprechen und verarbeiten. So einen Einblick in Indien zu haben, fand ich sehr interessant. Die anderen beiden Frauen haben mich zwar auch berührt aber nicht so sehr. Aber egal um welche Geschichte, es sich handelte, es ging immer um unterdrückte Frauen. Um Kampf und Anerkennung. Das Buch war leicht zu lesen und gut gegliedert, auch die Kapitel waren perfekt. Es hat mich zumindest sehr angeregt, noch mehr Bücher von der Autorin zu lesen.
Überraschend gut ☺️
Ich habe schon lange vor, dieses Buch zu lesen, da es darüber bisher nur positives Feedback gibt. Ich kann es verstehen, ich war mehr als positiv überrascht. Eine so schöne Geschichte über drei Frauen, deren Geschichten am Ende ein wunderschönes Ende nehmen und sie verbindet. Ganz große Empfehlung, hätte ich nicht gedacht.
Diese Geschichte hat mich ab der ersten Seite abgeholt. Drei Frauen (Smita, Giulia und Sarah) auf drei Kontinenten mit jeweils ihren eigenen Lebenswegen. Und doch vereint sie eine Gemeinsamkeit: Haare. Ergreifend und wunderbar ist die Erzählung. Die Schicksale der drei Frauen sind nachvollziehbar und jede Perspektive authentisch. Die Sehnsucht nach Freiheit, dafür zu kämpfen und sich durchzusetzten wird in meinen Augen spannend beschrieben. Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann.
Hat mich wirklich bewegt
-Drei Frauen, drei Kontinente, drei Schicksale- Ein beeindruckender Roman über drei unwahrscheinlich starke und mutige Frauen, die für ihre Zukunft kämpfen. Gesellschaftskritisch mit viel Frauenpower. Ein Buch, dass etwas Zeit zum “nachhallen” benötigt. Klare Leseempfehlung.

Inspirierend
3 Frauen, 3 Kontinente, 3 Schicksale und doch sind sie miteinander verbinden. Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich bin finde es schön, wie die Autorin die Geschichten dieser komplett unterschiedlicher Frauen wie einen Zopf verflochen hat. Der Titel bezieht sich nicht nur auf Haare, die in diesem Roman eine große Rolle spielen, sondern weist auf Gemeinsamkeiten hin, die uns ungeachtet unserer Lebenssituationen und Herkunft verbinden. Die spannende Erzählung regt zum Nachdenken an.
Ein kurzweiliges, emotionales Buch, das leise berührt und sicherlich lange im Gedächtnis bleibt.
Ich liebe Bücher, die im Wechsel mehrere Geschichten erzählen und deren Fäden sich am Ende miteinander verbinden. Dieses Buch ließ sich regelrecht in einem Rutsch durchlesen. Erzählt werden drei bewegende Geschichten von starken, unabhängigen Frauen, jeweils schwere Schicksale, die durch innere Stärke und Entschlossenheit gemeistert werden – und aus denen letztlich etwas Positives entsteht. Eine tolle Botschaft.
Ein tolles Buch, welches zum Nachdenken anregt.
Dieses Buch zeigt uns wenn wir einem Menschen helfen, dass wir gleichzeitig mehreren Menschen helfen und das wir alle miteinander verbunden sind, wie ein Zopf. Ich habe dieses Buch wirklich sehr geliebt und werde mir den Film auch im Kino ansehen Sehr empfehlenswert.
Verwobene Frauenleben
Im "Zopf" begleiten wir drei Frauen auf Ihren Wegen durch das Leben: Smita, die unter dem Kastensystem Indiens leidet, Giulia, die die letzte Hoffnung für das italienische Familienunternehmen ist und die Kanadierin Sarah, die sich mit einer schrecklichen Diagnose auseinandersetzen muss. Nach und nach flicht die Autorin die Schicksale der drei Frauen zusammen. Schon der Prolog hat mich vollends eingenommen. Er ist die wohl eine der schönsten Beschreibungen eines Schreibprozesses, die ich je gelesen habe. Überhaupt hat mich der Schreibstil der Autorin begeistert. Sie hält es einfach, aber lebendig und geht dabei mitten ins Herz. Ich war vom ersten Moment an in den Geschichten gefangen. Besonders interessant war für mich, dass es nicht "nur" darum ging, dass die drei Frauen unter dem Patriarchat leiden, sondern eben auch unter dem Verhalten anderer Frauen. Jede Frau kämpft hier für sich allein. Leider fehlte mir im Gesamten die Tiefe. Dennoch ist es ein wirklich schönes Buch, das sich schnell weg liest und es wird sicher nicht mein Letztes von der Autorin sein. Wie die einzelnen Strähnen des Zopfes am Ende zusammenfließen hat mich besonders berührt, denn auch das Ende zeigt den Unterscheid zwischen den privilegierten Regionen der Welt und denen, die es weniger sind.
Characteristics
7 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Der SPIEGEL-Bestseller - Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – dieselbe Sehnsucht nach Freiheit
Ergreife Dein Glück - überall auf der Welt kannst Du es finden!
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
In ihrem Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« (2022) erzählt Laetitia Colombani die bewegende Geschichte des Mädchens Lalita und einer Schule am Indischen Ozean – einem hoffnungsvollen Ort, der alles verändert.
Book Information
Author Description
Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter der Regie der Autorin verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Die Idee für ihren dritten Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« fand Laetitia Colombani in Indien, in einer Schule für Dalits, während der Vorbereitungen zur Verfilmung von »Der Zopf«. Laetitia Colombani lebt in Paris.
Posts
Frauenpower & Selbstbestimmung ❤️ Roman Empfehlung 🌟 Wunderbar und berührend 🥲
Wir tauchen ein in die Lebensgeschichten von drei Frauen auf verschiedenen Kontinenten 🌏. Jede trägt ein eigenes Schicksal, sie haben unterschiedliche kulturelle und gesellschaftliche Hintergründe und sind doch verbunden. Von Armut und Bildung 📖, zu typischen Geschlechterrollen, Traditionen und finanziellen Herausforderungen sowie Krankheit, Krisen, Ängsten und innerer Stärke ❤️ Ich fand den Roman wunderbar ☺️ er handelt vom Kampf um Würde, Glück und Selbstbestimmung. Drei Geschichten miteinander verknüpft wie drei Haarstränge in einem Zopf. Empfehlung für Fans von klassischen Romanen 🌟
Wer auch nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt
Woow 🤩🤩 ich liebte dieses Buch von ersten bis zur letzten Seite. Ein sehr bewegendes Buch, das die Geschichte von drei Frauen aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiträumen erzählt. Die Protagonistinnen kämpfen für ihre Freiheit und Selbstbestimmung. Ihre Geschichten sind voller Emotionen und Leidenschaft Die Schreibweise von Colombani ist lyrisch und poetisch. Themen wie Identiät,Liebe und Beziehungen werden behandelt. Es regt zum Nachdenken an ich behalte es für immer in meinem Herzen Empfehlenswert für alle die gern Frauenlitaratur lesen.
Fesselnde Geschichten mit beeindruckenden Hintergrundinformationen, eine Kombination, die mich begeistert hat. Das Buch hat mir eindrücklich die Herausforderungen von Frauen in Indien und die Problematik des Kastensystems vor Augen geführt. So gut geschrieben, dass ich es in nur zwei Tagen verschlungen habe. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte Buch sein, das ich von Laetitia Colombani lese.

So bewegend!
Das Buch hat mich richtig überrascht – ich hab’s in zwei Tagen durchgelesen. Die Geschichten der drei Frauen haben mich total berührt, jede auf ihre ganz eigene Art. Ich fand sie stark, bewegend und einfach inspirierend. Am Ende hatte ich dieses warme Gefühl im Bauch, das ich nur bei einem guten Buch bekommen. Ich würde so gern wissen, wie es mit den drei weitergeht. Eine wunderschöne Geschichte über Mut und Stärke!
Ein tolles Buch!
Das Buch hat mich sehr bewegt. Die Geschichten der 3 Protagonisten waren alle so wichtig und berührend. Was ich nur total schade finde, ich hätte gerne viel mehr über jedes einzelne Schicksal gelesen. Das Buch hätte doppelt so dick sein können.😄 Wie ging es in Indien weiter? Wie geht es Sarah? Das Ende kam mir einfach ein wenig zu abrupt, die Geschichten hätten noch viel tiefer gehen können. Aber dennoch ein wirklich tolles Buch, was ich total empfehlen kann!

Welch eine starke und berührende Geschichte!
Ich habe "Der Zopf" von Laetitia Colombani als Hörbuch gehört und es absolut genossen. Die Stimmen der Sprecherinnen haben jede der drei Hauptfiguren zum Leben erweckt. Es geht um die Schicksale dreier Frauen, deren Leben auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten und doch schafft es die Autorin ihre Schicksale miteinander zu verbinden, wie die Stränge eines Zopfes. Besonders nah ging mir das Leben der jungen indischen Mutter Smita. Zu wissen, dass solche Schicksale keineswegs ausgedacht, sondern real sind ist schrecklich. Wer eine hoffnungsvolle Geschichte über wirklich starke Frauenfiguren lesen möchte, der sollte es mit diesem Buch versuchen🥰
Drei Frauen, drei Leben, drei Kontinente – ein gemeinsamer Wunsch nach Freiheit. Drei grundverschiedene Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensumständen. Trotzdem verweben sich ihre Lebensläufe, auch ohne dass sie es je erfahren. Das Buch hat mich nachhaltig beeindruckt. Zunächst empfand ich den Schreibstil, der auf direkte Rede verzichtet, als ungewohnt. Diese anfängliche Irritation legte sich jedoch schnell. Die drei Protagonistinnen könnten unterschiedlicher nicht sein: Smita, eine Frau aus der niedrigsten indischen Kaste, die ihrer Tochter ein besseres Leben ermöglichen möchte; Giulia aus Sizilien, die den väterlichen Betrieb fortführen will; und Sarah, eine erfolgreiche Anwältin. Sie alle müssen Veränderungen bewältigen, und ihre Lebensgeschichten verflechten sich nach und nach zu einem Ganzen. Laetitia Colombani gelingt die kunstvolle Verknüpfung der Erzählstränge meisterhaft. Das Ende des Buches hat mich mit einem Gefühl der leichten Melancholie zurückgelassen. Mit 282 Seiten ist es relativ kurz, und ich hätte gerne mehr über die drei Frauen erfahren. Andererseits regt der Roman zu eigenen Interpretationen an. Ein wirklich gelungenes Werk.

⭐️⭐️⭐️⭐️ Der Zopf erzählt die Geschichten von drei Frauen aus verschiedenen Teilen der Welt, die alle auf ihre Weise gegen Ungerechtigkeit und Einschränkungen kämpfen. Die Erzählung ist ruhig und zurückhaltend, aber gerade deshalb sehr kraftvoll. Das Buch hat mich sehr berührt, weil es zeigt, wie viel Mut und Stärke in jedem Neuanfang stecken kann. Es regt zum Nachdenken an, ohne laut zu sein, und bleibt mir definitiv länger im Kopf.
Guilia, Sarah,Smita - drei unterschiedliche Frauen - drei unterschiedliche Leben. Doch sie sind verbunden durch das einzige Gut, dass eine der drei zu geben hat, nämlich Smitas Haare.
Beschrieben werden die Leben dreier starker Frauen, die sich der Herausforderung "Leben" stellen. In einer Welt voller Traditionen und des Patriachats finden sie den Mut und die Kraft gegen den Strom zu schwimmen. Sie wirken entschlossen, unnnachgiebig und kämperisch und gerade deswegen sehr sympatisch. Jedes Kapitel handelt jeweils abwechselnd von einer der Frauen, der Schreibstil ist flüssig, man fühlt mit den Frauen mit und fühlt deren Stärke.
Schöne Geschichte, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
In dem Buch „Der Zopf“ werden die Geschichten von drei Frauen auf drei Kontinenten erzählt, die offenbar erst mal nichts miteinander zu tun haben. Smita lebt als Unberührbare in Indien, wo sie quasi keine Rechte hat. Für ihre Tochter Lalita möchte sie ein anderes Leben und spart daher alles, was sie bekommt, um Lalita zur Schule schicken zu können. Giulia lebt auf Sizilien, wo sie in der Haarfabrik ihres Vaters arbeitet und darauf vorbereitet wird, diese irgendwann zu übernehmen. Als sie einem gut gehüteten Geheimnis auf die Spur kommt, muss sie um die Fabrik kämpfen. Sarah lebt in Kanada, wo sie als erfolgreiche Anwältin arbeitet. Sie hat drei Kinder, die sie sehr liebt, die aber hinter Sarahs Karriere zurückstecken müssen. Ihr Ehrgeiz ist es, Partnerin in der Kanzlei zu werden. Als Sarah schwer erkrankt, steht ihre Zukunft in der Kanzlei auf dem Spiel. Wie sich das Leben dieser drei starken Frauen entwickelt und wie diese Geschichten zu einem verbindenden Zopf verflochten werden, wird in schönen Worten, flüssiger Sprache und spannenden Begebenheiten erzählt. Alle drei Frauen sind mutig und kämpfen für ihr Ziel. Sie müssen sich gegen die Gesellschaft, gegen das Patriarchat und gegen Vorurteile durchsetzen. Letztendlich gehen alle auf ihre Weise ihren Weg. Schöne Geschichten, ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Drei Frauen, drei Welten, drei Schicksale, drei Leben - Und doch sind sie miteinander verflochten. Eine Geschichte über Mut Dinge nicht einfach hinzunehmen, zu kämpfen um zu überleben, nicht aufzugeben um zu Leben. Und diese Geschichte könnte genauso passiert sein oder passiert in ähnlichen Variationen täglich. Ein inspirierendes Buch, was zum Nachdenken anregt. Lest es!
Ein literarisches Geflecht aus Mut, Leid und Neubeginn
Das Buch thematisiert die Leben von drei verschiedenen Frauen in Indien, Italien und Kanada. Zunächst hat jede Frau ihre eigene Geschichte. Ihre eigenen Probleme aber auch Träume. Wir begleiten sie bei ihren Hürden, die es zu überwinden gilt und bekommen einen Eindruck davon wie unterschiedlich Leben sein können. Das Faszinierende an den Geschichten ist, dass diese bald schon in einander verflochten sind. Gern hätte ich persönlich noch ein paar mehr Hintergründe gehabt oder die drei Frauen ein Stück länger auf ihrer Reise begleitet. Trotzdem ein wirklich tiefgründiges Buch, das zum Nachdenken anregt und so schnell nicht aus dem Kopf geht.
Toller Roman!
Mir war jede der Frauen auf ihre eigene Art und Weise sehr sympathisch, vor allem Smita. Beim Lesen fiel mir auf, wie wenig ich eigentlich über die indische Kultur weiß und wie gern ich sie näher kennenlernen würde (Falls jemand einen Buchtitel hat, ich würde mich freuen). Auch die Auflösung der Geschichte hat bei mir zum Nachdenken angeregt. Kurzum: Absolute Leseempfehlung. Einziges Manko ist, dass das Buch leider schnell zu Ende ist, da es eher kurz ist.

Sie wussten nicht, dass es unmöglich war, also haben sie es getan
Ein toller und kurzweiliger Roman über drei Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte. Smita, Giulia und Sarah haben allerdings eines gemeinsam: den Wunsch nach Freiheit, jede auf ihre eigene Weise und mit anderen Gegebenheiten. Am meisten beeindruckt und berührt hat mich der Erzählstrang rund um Smita. Hier hätte ich mir am Ende noch mehr Details gewünscht. Der Schreibstil an sich ist einfach gehalten und man fließt locker und doch kunstvoll durch die Geschehnisse im Leben der drei Frauen. Ein Buch das am Ende zum nachdenken anregt.
Ein gutes Buch für zwischendurch: es werden 3 Frauen vorgestellt, die völlig unterschiedlich leben. Alle kämpfen mit den Hürden, die die jeweilige Gesellschaft ihnen auferlegt, in der sie leben. Je mehr man die Frauen kennenlernt, umso mehr kann man erahnen, was sie verbindet. Ich hätte mir gewünscht, dass es noch eine Erklärung gibt, wie es ihnen weiterhin ergangen ist, aber trotzdem war es eine schöne Erzählung.
Ich bin schon mehrfach um dieses Buch herum geschlichen und dachte immer, das es keine Geschichte wäre, die mir gefallen könnte. Jetzt habe ich per Zufall in einer Bibliothek rein lesen können und war erstaunt wie gut ich es letztendlich doch fand. Laetitia Colombani hat die Geschichten von 3 starken Frauen geschickt miteinander verwoben. Ich werde mir weitere Bücher der Autorin ansehen.
Drei Stränge ergeben einen Zopf
„Der Zopf“ von Laetitia Colombani und übersetzt von Claudia Marquardt erzählt die Geschichten von drei Frauen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, die trotz widriger Umstände Stärke und Hoffnung zeigen. Die indische Smita kämpft gegen die Ungerechtigkeit des Kastensystems, die Italienerin Giulia stellt sich den Herausforderungen in der Familienfirma und die kanadische Sarah muss sich einem plötzlichen gesundheitlichen Schiksal stellen. Auf wundersame erfährt man als Leser, wie die Geschichten miteinander verknüpft sind, auch wenn die drei Stränge so unterschiedlich sind. Dabei hätte ich zu jeder einzelnen Heldin gleich noch viel mehr erfahren wollen. Wie beim Flechten, ergeben die drei Stränge einen wunderschönen Zopf. Die gefühlvolle Erzählung macht total neugierig und bietet noch viel Potential für eigene Fantasien.
Drei Frauen. Drei Kontinente. Drei Schicksale, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und doch auf berührende Weise miteinander verwoben sind. „Der Zopf“ ist ein Roman, der mit leisen Tönen und großer Kraft erzählt, was es heißt, als Frau für ein Leben in Würde und Freiheit zu kämpfen. Smita, eine Dalit in Indien, hat mich emotional am stärksten bewegt. Ihre Geschichte ist erschütternd, gleichzeitig von beeindruckender Stärke getragen. Der Wunsch, ihrer Tochter eine Zukunft jenseits von Unterdrückung und Armut zu ermöglichen, ist der Motor ihres Mutes – und dieser Mut lässt einen beim Lesen nicht mehr los. Ich habe mit ihr gehofft, gebangt und gelitten. Giulia, die junge Sizilianerin, kämpft nach dem plötzlichen Unfall ihres Vaters darum, dessen traditionsreiche Perückenmanufaktur zu retten. Auch wenn ihre Geschichte interessante Ansätze bietet – insbesondere im Hinblick auf familiäre Verantwortung und die Schwierigkeit, Altes mit Neuem zu verbinden – blieb sie mir emotional etwas ferner. Vielleicht lag es daran, dass der Fokus weniger auf der persönlichen Tiefe als auf äußeren Umständen lag. Sarah, die kanadische Top-Anwältin, wird durch eine schwere Krankheit jäh aus ihrem perfekten Leben gerissen. Der Zusammenprall von äußerem Erfolg und innerer Verletzlichkeit ist intensiv beschrieben – und zeigt auf schmerzhafte Weise, wie schnell scheinbare Kontrolle über das eigene Leben ins Wanken geraten kann. Die Struktur des Romans – abwechselnde Kapitel aus drei Perspektiven – trägt enorm zur Spannung bei. Auch wenn ich relativ früh erahnte, wie sich die Geschichten am Ende verbinden könnten, war dies überhaupt kein Nachteil. Es geht in diesem Buch nicht um überraschende Wendungen, sondern um das Gefühl, die Klarheit, die Verbindung zwischen Frauen überall auf der Welt – trotz aller Unterschiede. Was mir besonders gefällt: Colombani schreibt schnörkellos, direkt und doch poetisch. Nie wird es kitschig oder melodramatisch. Sie findet Worte, die tief gehen, ohne zu übertreiben. Der „Zopf“ ist hier mehr als nur ein Bild für Haare – er steht für Verbundenheit, Solidarität, für das Ineinandergreifen von Lebensrealitäten, für weibliche Kraft. Ein starkes, intensives Buch, das zum Nachdenken anregt, einen Perspektivwechsel ermöglicht und noch lange nachhallt. Ich kann es nur von Herzen weiterempfehlen. 💖

3 Frauen, 3 Leben, 3 Welten, die sich am Ende irgendwie verflechten
Schönes Buch über 3 starke Frauen, die den Mut haben ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Die Lebensrealität von Smita und generell von Frauen in Indien hat mich betroffen gemacht, aber wie mutig diese Frau trotz der Umstände ihr Leben und vor allem das Leben ihrer Tochter nachhaltig zum Guten wenden will. Das Ende ist etwas abrupt und wir erfahren nur wie es für Sarah und Gulia weiter geht, schade ich hätte gerne gewusst ob Smita es mit ihre Tochter schafft ein besseres Leben zu führen.
Berührend
Es war schnell klar, warum der Titel zum Buch passt. Am meisten hat mich aber die Geschichte von Smita und Lalita berührt. Immer wenn ich ein Stück weiter las, musste ich es gleich mit meinem Freund besprechen und verarbeiten. So einen Einblick in Indien zu haben, fand ich sehr interessant. Die anderen beiden Frauen haben mich zwar auch berührt aber nicht so sehr. Aber egal um welche Geschichte, es sich handelte, es ging immer um unterdrückte Frauen. Um Kampf und Anerkennung. Das Buch war leicht zu lesen und gut gegliedert, auch die Kapitel waren perfekt. Es hat mich zumindest sehr angeregt, noch mehr Bücher von der Autorin zu lesen.
Überraschend gut ☺️
Ich habe schon lange vor, dieses Buch zu lesen, da es darüber bisher nur positives Feedback gibt. Ich kann es verstehen, ich war mehr als positiv überrascht. Eine so schöne Geschichte über drei Frauen, deren Geschichten am Ende ein wunderschönes Ende nehmen und sie verbindet. Ganz große Empfehlung, hätte ich nicht gedacht.
Diese Geschichte hat mich ab der ersten Seite abgeholt. Drei Frauen (Smita, Giulia und Sarah) auf drei Kontinenten mit jeweils ihren eigenen Lebenswegen. Und doch vereint sie eine Gemeinsamkeit: Haare. Ergreifend und wunderbar ist die Erzählung. Die Schicksale der drei Frauen sind nachvollziehbar und jede Perspektive authentisch. Die Sehnsucht nach Freiheit, dafür zu kämpfen und sich durchzusetzten wird in meinen Augen spannend beschrieben. Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann.
Hat mich wirklich bewegt
-Drei Frauen, drei Kontinente, drei Schicksale- Ein beeindruckender Roman über drei unwahrscheinlich starke und mutige Frauen, die für ihre Zukunft kämpfen. Gesellschaftskritisch mit viel Frauenpower. Ein Buch, dass etwas Zeit zum “nachhallen” benötigt. Klare Leseempfehlung.

Inspirierend
3 Frauen, 3 Kontinente, 3 Schicksale und doch sind sie miteinander verbinden. Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. Ich bin finde es schön, wie die Autorin die Geschichten dieser komplett unterschiedlicher Frauen wie einen Zopf verflochen hat. Der Titel bezieht sich nicht nur auf Haare, die in diesem Roman eine große Rolle spielen, sondern weist auf Gemeinsamkeiten hin, die uns ungeachtet unserer Lebenssituationen und Herkunft verbinden. Die spannende Erzählung regt zum Nachdenken an.
Ein kurzweiliges, emotionales Buch, das leise berührt und sicherlich lange im Gedächtnis bleibt.
Ich liebe Bücher, die im Wechsel mehrere Geschichten erzählen und deren Fäden sich am Ende miteinander verbinden. Dieses Buch ließ sich regelrecht in einem Rutsch durchlesen. Erzählt werden drei bewegende Geschichten von starken, unabhängigen Frauen, jeweils schwere Schicksale, die durch innere Stärke und Entschlossenheit gemeistert werden – und aus denen letztlich etwas Positives entsteht. Eine tolle Botschaft.
Ein tolles Buch, welches zum Nachdenken anregt.
Dieses Buch zeigt uns wenn wir einem Menschen helfen, dass wir gleichzeitig mehreren Menschen helfen und das wir alle miteinander verbunden sind, wie ein Zopf. Ich habe dieses Buch wirklich sehr geliebt und werde mir den Film auch im Kino ansehen Sehr empfehlenswert.
Verwobene Frauenleben
Im "Zopf" begleiten wir drei Frauen auf Ihren Wegen durch das Leben: Smita, die unter dem Kastensystem Indiens leidet, Giulia, die die letzte Hoffnung für das italienische Familienunternehmen ist und die Kanadierin Sarah, die sich mit einer schrecklichen Diagnose auseinandersetzen muss. Nach und nach flicht die Autorin die Schicksale der drei Frauen zusammen. Schon der Prolog hat mich vollends eingenommen. Er ist die wohl eine der schönsten Beschreibungen eines Schreibprozesses, die ich je gelesen habe. Überhaupt hat mich der Schreibstil der Autorin begeistert. Sie hält es einfach, aber lebendig und geht dabei mitten ins Herz. Ich war vom ersten Moment an in den Geschichten gefangen. Besonders interessant war für mich, dass es nicht "nur" darum ging, dass die drei Frauen unter dem Patriarchat leiden, sondern eben auch unter dem Verhalten anderer Frauen. Jede Frau kämpft hier für sich allein. Leider fehlte mir im Gesamten die Tiefe. Dennoch ist es ein wirklich schönes Buch, das sich schnell weg liest und es wird sicher nicht mein Letztes von der Autorin sein. Wie die einzelnen Strähnen des Zopfes am Ende zusammenfließen hat mich besonders berührt, denn auch das Ende zeigt den Unterscheid zwischen den privilegierten Regionen der Welt und denen, die es weniger sind.
























































