Das Haus der Frauen
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Description
Laetitia Colombani erzählt in ihrem Bestseller-Roman »Das Haus der Frauen« von zwei heldenhaften Frauen - für alle Leserinnen von »Der Zopf«
In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.
Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.
In ihrem neuen Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« (Erscheint am 23.02.2022) erzählt Laetitia Colombani die bewegende Geschichte des Mädchens Lalita und einer Schule am Indischen Ozean – einem hoffnungsvollen Ort, der alles verändert.
Book Information
Author Description
Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter der Regie der Autorin verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Die Idee für ihren dritten Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« fand Laetitia Colombani in Indien, in einer Schule für Dalits, während der Vorbereitungen zur Verfilmung von »Der Zopf«. Laetitia Colombani lebt in Paris.
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
»Alle zwei, drei Tage stirbt in diesem Land, das man als zivilisiert bezeichnet, eine Frau durch die Gewalt ihres Partners. Wie lange noch‹ Keine andere Spezies liefert sich ein solches Gemetzel. Das Misshandeln von Weibchen kommt in der Natur sonst nicht vor. Warum haben Menschen dieses Bedürfnis, zu zerstören und zu vernichten? Sogar in Bezug auf ihre Kinder. Darüber wird gar nicht oder nur wenig gesprochen. Dutzende Kinder sterben Jahr für Jahr mit ihrer Mutter durch die Hand des Vaters - sie gelten als »Kollateralopfer« häuslicher Gewalt.«
Das Haus der Frauen ist weder romantisiert und noch wärmend, es ist ehrlich und konfrontierend. All die Schicksale von Frauen gebündelt an einem Ort hat mich und auch die Protagonistin wirklich mitgenommen. Das ganze Buch zeigt diese unfaire und teils gewalttätige Welt in der junge Frauen bis heute aufwachsen müssen. Es errinnert daran wie gut man es eigentlich hat und das man dieses Privileg teilen kann ✨Eine Buchempfehlung die einem die Augen öffnet✨
Zwei Jahrhunderte, zwei Frauen und eine gemeinsame Mission: Frauen helfen. In "Das Haus der Frauen" werden die zwei Protagonistinnen auf ihrem Weg begleitet, die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Ein schönes, aber auch hartes Buch, das von Solidarität erzählt und zugleich harte Schicksale sichtbar macht.
✨ Rezension: 4/5 ⭐ „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani hat mich wirklich berührt 💕
Rezension zu „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani (4/5 ⭐) „Das Haus der Frauen“ ist ein berührender und inspirierender Roman, der sich mit Mut, Solidarität und weiblicher Stärke auseinandersetzt. Das Haus der Frauen erzählt die Geschichte von Frauen, die trotz schwieriger Lebensumstände ihren eigenen Weg suchen – und dabei auf die Unterstützung anderer angewiesen sind. Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre des Buches: Die Autorin schafft es, ein lebendiges Bild von Zusammenhalt und Hoffnung zu zeichnen. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch, sodass man sich gut in ihre Situationen hineinversetzen kann. Auch die gesellschaftlich relevanten Themen werden sensibel und nachvollziehbar dargestellt. Trotz all der Stärken hat mich das Buch emotional nicht ganz so stark gepackt wie Der Zopf. Dieser Vorgänger war für mich intensiver und hat mich noch tiefer berührt. „Das Haus der Frauen“ bleibt dennoch ein sehr lesenswertes Buch, das wichtige Botschaften vermittelt und lange nachwirkt. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen – ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle, auch wenn es für mich nicht ganz an die emotionale Wucht von „Der Zopf“ heranreicht.

Ein berührender Roman über starke Frauen und einen Ort der Zuflucht für Frauen
Eine schöne, berührende, traurige, ernste und dennoch mutmachende Geschichte über Frauen die nie aufgegeben haben und die nicht aufgeben werden. An manchen Stellen war ich schockiert, berüht und traurig, ich musste mir mehrmals die Tränen abwischen. Teils ist es keine leichte Kost, man erfährt so manches aus den schwierigen Lebensphasen der Frauen. Mich macht das traurig, aber auch wütend, was Frauen auch und vor allem heute noch erleben müssen. Das Buch appeliert mit poetischen Worten und ohne erhobenen Zeigefinger an unsere Solidarität und unser Mitgefühl.
schlichtweg ergreifend 🍬
Diese Erzählung von Laetitia Colombani geht direkt unter die Haut und zielsicher ans Herz. Mir gefällt besonders gut, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt und wir so auch zwei Protagonistinnen begleiten. Die Kapitel sind angenehm kurz und man wechselt in regelmässigen Abständen die Perspektive. Colombanis Schreibstil hat mich (noch) nicht ganz überzeugt, er erscheint mir etwas schwerfällig - deswegen auch 4.5 statt 5 Sterne für mich. Dieses Buch lässt einen oberflächlich an den ergreifenden Schicksalen unterschiedlichster Frauen teilhaben. Wie tiefgreifend die einzelnen Wunden sind, lässt sich erst bei genauerem Hinschauen erkennen. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass es manchmal nur eines einzelnen Menschen bedarf, der wirklich und wahrhaftig zuhört und was man als Gemeinschaft alles erreichen kann. Diese Geschichte hätte für mich persönlich gerne noch über 100-200 Seiten weitererzählt werden dürfen. ~ glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein ~ Zitat von Yvan Audouard, ziemlich am Ende des Buches; lasst das einmal wirken 🫶🏻

Ein Buch über die Kraft der Frauen und den Neuanfang
Dieses Buch hat mich tief berührt. Es erzählt nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern gibt denjenigen eine Stimme, die oft übersehen werden. Im Mittelpunkt steht Blanche Peyron, eine außergewöhnliche Frau, die in den 1920er Jahren ihr gesamtes Leben in den Dienst der Bedürftigen stellt und den „Palast der Frau“ in Paris gründet. Ihre beeindruckende Lebensgeschichte wird mit der von Solène, einer erfolgreichen Anwältin der Gegenwart, verwoben. Nach einem Burnout verliert Solène den Halt – bis sie beginnt, im Palast als ehrenamtliche Schreiberin zu arbeiten. Durch die bewegenden Schicksale der Frauen findet sie nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch wieder zu sich selbst. Laetitia Colombani schreibt eindringlich, inspirierend und mit viel Herz – ein Buch, das nachhallt und lange in Erinnerung bleibt.

Das Haus der Frauen ist ein sehr schönes Buch. Mich hat besonders fasziniert, wie genau die Arbeit im Frauenhaus beschrieben wird, das spiegelt vieles wider, was ich aus meiner eigenen Arbeit kenne. Die Rückblicke in die Vergangenheit waren zwar interessant, aber eher unspektakulär, man hätte mehr aus den Nebencharakteren machen können. Trotzdem ist es eine gut erzählte Geschichte über Zusammenhalt und den Alltag in einem sozialen Umfeld, die nachklingt.

Noch ein Meisterwerk
Obwohl ich selbst als Aussendienstmitarbeiterin Zugang zu einigen Frauenhäuser hatte, berührte mich dieses Buch enorm. Unzählige Tränen vergossen, traurig, dass es vorbei war, glücklich es gelesen zu haben. Übrigens Blanche Peyron gibt es wirklich. Das Buch basiert auf etlichen wahren Tatsachen. Letitia Colombiani schreibt über das harte, traurige, einsame Leben in schillerndsten Farben …
Die brutale Wahrheit der (ausgestoßenen) Frauen
Was ein fürchterlich, wunderschönes, schmerzhaftes Buch. Paris. Die Geschichte mehrerer Frauen vereint. Der Palast der Frauen. Ein Frauenhaus. Sehr tiefgreifend, aber doch so verfasst, dass es nicht anstrengend ist zuzuhören/zu lesen. Ich musste mehrfach weinen und durchatmen. Die Wahrheit schmerzt. So wird einem wiedermal deutlich, wir sollten uns unseren Privilegien bewusst sein. Wenn ihr die Möglichkeit habt: Bitte lest dieses Buch. 💫💫 💫 💫 💫
Ein bewegendes, schönes Buch, dass nicht nur über eine ,vergessene Pionierin‘ sondern auch das Elend auf der Straße aufzeigt
Das Buch hat mich sehr berührt und mir gut gefallen. Colombani gelingt es zum einen die Lebensgeschichte von Blanche Peyron (tatsächliche historische Persönlichkeit, die aus mir unerfindlichen Gründen in Vergessenheit geraten ist) nachzuzeichnen und gleichzeitig das Elend von obdachlosen Frauen und gleichzeitig ihrem Kampfgeist, Stärke und Solidarität aufzuzeigen. Der Roman berührt, weil er nichts schön redet; sondern Realitäten in eine Geschichte verpackt. Sehr lesenswert!
Ein kraftvolles Buch - eine Feier des Lebens
Solène beschliesst, nicht nur die Geschichte von Blanche Peyron aufzuschreiben, sondern auch, das Erbe des "Hauses der Frauen" weiterzuführen. Inspiriert von der Stärke und Entschlossenheit der Frauen, denen sie begegnet ist, setzt sie sich dafür ein, weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen startet sie neue Projekte, die Bildung und Selbstbestimmung fördern. Solène findet darin nicht nur einen neuen Sinn, sondern auch eine Gemeinschaft, die sie als Familie betrachtet. Das Buch endet mit einer Feier, die den Zusammenhalt und die Hoffnung aller Beteiligten symbolisiert.
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück - das Thema finde ich super, die Umsetzung nicht so überzeugend. Der eine Erzählstrang handelt von der erfolgreichen, aber depressiven Anwältin Solène, die von ihrem Arzt empfohlen bekommen hat, sich mal ehrenamtlich zu engagieren - ich hätte gedacht, eine Therapie sei für eine an Depressionen erkrankte Person vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber was weiß ich schon. Solène fängt daraufhin an, in einem Frauenhaus als "Schreiberin" zu arbeiten und hilft bei Verwaltungskommunikation oder auch privaten Briefen. Der zweite Erzählstrang bringt uns nahe, wie die Heilsarmee-Offizierin Blanche Peyron (eine richtige Kick-ass-woman) das Frauenhaus 1926 gegen einige Widerstände gegründet hat. Nun meine Kritik, aber: !! Achtung, Spoiler !! So beeindruckend Blanche Peyron ist - im Fokus des Buchs stand für mich gefühlt die Selbstfindung von Solène, die leider ordentliche White Saviour-Züge aufweist. Als High Performer Anwältin muss sie ihre eigenen Widerstände gegenüber Armut und Obdachlosen Menschen überwinden und ist dann anschließend sehr ergriffen und motiviert, das Elend der Frauen zu verbessern. Dabei stellt sie das ein oder andere Mal ihre eigenen Gefühle in den Vordergrund, obwohl es eigentlich um die Gefühle der betroffenen Frauen gehen sollte. Das Gute an dem Buch ist: Solène scheint das stückweit zu reflektieren. Allerdings nur soweit, dass sie am Ende doch irgendwie als Heldin dasteht und vor allem: zu sich selbst gefunden hat. Insgesamt kamen mir die Hauptfiguren nicht besonders komplex vor, ihre Gedanken und Handlungen waren vorhersehbar, speziell Solène wirkte auf mich wie ein perfektes Klischee. Aber: dennoch IST die Leistung von Blanche Peyron beeindruckend und lesenswert. Auch die Einblicke in das Frauenhaus fand ich sehr wertvoll, da die anfänglichen Vorbehalte Solènes in Bezug auf arme und Obdachlose Menschen natürlich tatsächlich weit verbreitet sind. Ein Buch, dass Menschen vom Rand der Gesellschaft wertschätzend in den Blick rückt, hat definitiv eine Daseinsberechtigung.
hat mir sehr gefallen.. erzählt auf zwei Zeitebenen von Mut und Solidarität unter Frauen. Die Geschichte verbindet das Engagement von Blanche Peyron historischen Paris mit dem Neuanfang einer jungen Frau in der Gegenwart im Palais de la Femme. Der Roman ist einfühlsam und inspirierend geschrieben und macht deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und soziale Verantwortung sind.
Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema. Es erzählt in zwei Handlungssträngen vom ersten Frauenhaus in Paris und beruht daher auf einer wahren Begebenheit. Laetitia Colombanis Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie komplett ohne direkte wörtliche Reden arbeitet. Da ich auch schon "Der Zopf" gelesen habe, war ich aber schnell in der Geschichte drin. Die Idee einer erfolgreichen Rechtsanwältin, die nach einem Burn Out einen Sinn in ihrem Leben sucht ist nichts neues, die Autorin hat es aber trotzdem geschafft mich neugierig zu machen was Solènè aus ihrem Leben macht. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Geschichtsteil aus der Vergangenheit über Blanche Peyron auf der Wahrheit beruht und sehr gut recherchiert war.
Ein eindringlicher Roman über das Leid der Frauen in Paris
In dem Buch "Das Haus der Frauen" erzählt Laetitia Colombani in zwei Zeitsträngen die Geschichte des Pariser Frauenhauses und ihrer Gründerin Blanche Peyron. In der heutigen Zeit begleiten wir die Staranwältin Solene, wie sie nach dem Selbstmord ihres Mandanten zusammenbricht und versucht ihr Leben neu zu sortieren. Ihr Therapeut empfiehlt ihr ein Ehrenamt und so landet sie als Schreiberin im Frauenhaus. Hier trifft sie auf eine andere Welt, in der Frauen Schlimmes erlebt haben und am Rande der Gesellschaft leben. Nur dank des Frauenhauses haben sie die Möglichkeit ein lebenswertes Leben zu erleben und Unterstützung zu erhalten. Solene fühlt sich zuerst überfordert mit der Situation, doch sie wächst in ihre Aufgabe hinein und lernt dabei vieles dazu und findet sich selbst und ihre Passion wieder. Der zweite Zeitstrang im 20. Jahrhundert erzählt davon, wie Blanche Peyron zur Heilsarmee findet und ihr Leben der sozialen Sache verschreibt, wie sie in Armut lebt und sich in Frankreich allen Widerständen zum Trotz durchsetzt und der Heilsarmee letztendlich zu einem guten Ruf verhilft und mit einem riesen Kraftakt das Frauenhaus finanziert bekommt und somit für über 700 Frauen ein Dach über dem Kopf bieten kann. Das Buch ist berührend, ehrlich und bringt einen zum Nachdenken. Die Geschichten der Frauen sind ergreifend, unfassbar und teilweise fast unerträglich und die Entwicklung von Blanche Peyron und die Entstehung des Frauenhauses sind beeindruckend und ich bin froh, dass Laetitia Colombani mit diesem Roman auch ein wichtiges Stück Geschichte für die Nachwelt festgehalten hat. Wer bereit ist für einen ruhigen und gleichzeitig eindringlichen Roman über das Leid der Frauen in Paris mit einem geschichtlichen Bezug, der wird dieses Buch nicht aus der Hand legen können.
👩🏻🤝👩🏾 💒 📝 aufwühlend - tiefgründig- intensiv
Das Buch hat mich wirklich ab der 1. Seite überzeugt! Der Schreibstil von Laetitia Colombani ist wirklich etwas Besonderes. Nur wenige Autor:innen schaffen es mit so wenig Worten so viel Tiefgang & Emotionen hervorzurufen. Ähnlich wie bei ihren anderen Büchern sind auch hier die Geschichten von starken Frauen miteinander verwoben und die Kapitel wechseln in unregelmäßigen Abständen zwischen dem Paris der Vergangenheit und der Zukunft. Beiden Schicksal(en)schlägen wird in ihren Besonderheiten mit Feingefühl & Ehrlichkeit begegnet. Es wird nichts beschönigt und trotzdem erscheint das Handeln der Figuren oder vielleicht gerade deshalb vollkommen in der Unzulänglichkeit. Daneben lernt man auch in diesem Buch wieder unglaublich einzigartige Nebencharaktere kennen, deren Geschichten ebenfalls tief ins Herz treffen. Fazit: Ein Buch, welches einen dazu bringt das eigene Leben zu hinterfragen und gleichzeitig Mut macht, dass man mit den richtigen Menschen um sich herum stets die Möglichkeit hat es zum Besseren zu ändern. Lieblingszitate: „Kurz huscht ein Lächeln über Solènes Gesicht - sie fragt sich, wo ihrer [Schutzengel] wohl gerade steckt“ „Wörter sind wie Schmetterlinge, zart und flüchtig. Man braucht einen guten Kescher, um sie zu einzufangen.“ „Durch die bunte Mischung aus Marshmallow-Bärchen, Colafläschchen, bunten Kugeln, Lakritz-Konfekt, Primavera Erdbeeren, Gummi-Spiegeleiern, Chamallows, Schlümpfen und Krokodilen schmeckt sie das Leben - es ist zu süß, zu scharf, säuerlich, widerwärtig, aber sie schmeckt es wieder.“

Starkes Thema, leider nicht so stark umgesetzt
Das Buch entführt uns in zwei Handlungsstränge: Solene, die erfolgreiche Anwältin ist, nach einem aufreibendem Fall aber einen Burn Out erleidet und schließlich ehrenamtlich öffentliche Schreiberin in einem Frauenhaus wird. Blanche, die im Paris der 1920er Jahre als Offizierin der Heilsarmee jenes Frauenhaus begründete. Es werden hier zwei starke Frauengeschichten beschrieben, zusätzlich erfahren wir noch einiges über die Schicksale der Frauen im Palast der Frauen. So richtig berührt hat mich das Buch leider nicht, was vor allem daran lag, dass die Autorin meiner Meinung nach zu viel erzählen wollte und keiner der Geschichten den Raum gegeben hat, die sie gebraucht und verdient hätten. Die Person des allwissenden Erzählers hat mir an der Stelle auch nicht so recht gefallen. Insgesamt ein gut geschriebenes Buch, das jedoch viel mehr Potential gehabt hätte.
Das perfekte Buch zum 8. März es ist auf wahren Begebenheiten es geht um Blanche Peyron und ihrem Mann Albin die sich in der Heilsarmee kennenlernen und heiraten zusammen kämpfen sie gegen Armut und sozialer Ungerechtigkeit als krönenden Abschluss Schaft es Blanch den Palast der Frauen zu gründen in dem Buch bewegen wir uns in zwei zeitlinien die der Eheleute Peyron 1925 und dem jetzt mit der Anwältin Solèna die versucht nach einem Burn Out wieder auf die Füße zu kommen und eine Stelle im Palast der Frauen als Öffentliche Schreiberin annimmt eine bewegende Geschichte über Aufopferung und Soziale Ungerechtigkeit.

Gut geschriebene, flüssig zu lesende Geschichte über eine Frau, die ihr Leben dem sozialen Engagement gewidmet und dadurch Paris größtes Frauenhaus erschaffen hat. Und einer Frau, die nicht weiß wer sie eigentlich ist und sein will und ihre Identität neu finden muss. Und in ebendiesem Frauenhaus helfen und damit sich selbst heilen möchte. Allerdings trennt diese Frauen beinahe ein Jahrhundert. Ein Buch, über die Willenskraft und Stärke zweier komplett unterschiedlicher Frauen, die ihren Weg gehen.
Laetitia Colombani hat einen sehr besonderen Schreibstil und schreibt sehr besondere Geschichte, weswegen ich mich sehr auf „Das Haus der Frauen“ gefreut habe, nachdem ich schon „Der Zopf“ von ihr so gut fand. In diesem Buch spielen Frauen mit einem schwierigen und tragischen Hintergrund eine zentrale Rolle und wir erfahren etwas über sie, aber auch über die Gründerin des Hauses, in dem sie leben, die vor etwa 100 Jahren lebte. Mir hat der Erzählstrang gut gefallen und ich konnte die Handlung leicht verfolgen. Es war sehr bewegend, die verschiedenen Schicksale zu erfahren und es wurde von der Autorin wieder alles schön zusammengefügt. Alles in allem wieder ein sehr schöner Roman über Frauen, der mit einem ganz besonderen Schreibstil und Inhalt das Herz berührt.
Ich habe Tränen in den Augen
"Das Haus der Frauen" ist ein eindringlicher und bewegender Roman, der zwei starke Frauen und ihre Suche nach Sinn und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. Die Geschichte beginnt mit Solène, einer erfolgreichen Pariser Anwältin, deren Leben nach einem Zusammenbruch aus den Fugen gerät. Auf der Suche nach einem neuen Lebensinhalt entdeckt sie das „Haus der Frauen“, einen Ort, der seit Jahrzehnten als Zufluchtsstätte für Frauen in Not dient. Dort beginnt Solène, Briefe für die Bewohnerinnen zu schreiben, eine scheinbar einfache Aufgabe, die jedoch ihr gesamtes Weltbild verändern soll. Solène, die bisher an die Rationalität und Strukturen des Rechtswesens gebunden war, findet in der Arbeit für die Frauen eine neue Art der Erfüllung. Sie wird Teil einer Gemeinschaft, die von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Jede Frau im Haus hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Kämpfe und Hoffnungen, und durch das Schreiben der Briefe erfährt Solène das Glück, Teil von etwas Größerem zu sein. Es ist die Stärke dieser Frauen, ihre Fähigkeit, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen, die Solène inspiriert und ihr Leben verändert. Gleichzeitig entfaltet sich eine zweite Erzählung: die Geschichte von Blanche Peyron, der Frau, die das Haus vor hundert Jahren gegründet hat. Blanche war eine Visionärin, eine Kämpferin für die Rechte der Frauen in einer Zeit, in der dies alles andere als selbstverständlich war. Solène, fasziniert von Blanches Mut und Entschlossenheit, beschließt, ihre Geschichte aufzuschreiben. Dabei lernt sie, dass Blanches Leben und ihr eigenes Schicksal auf unvorhersehbare Weise miteinander verknüpft sind. Der Roman besticht durch seine tiefgründige und gleichzeitig hoffnungsvolle Atmosphäre. Er zeigt, wie wichtig es ist, sich in schwierigen Zeiten auf andere verlassen zu können und dass die Kraft der Gemeinschaft Leben verändern kann. Solènes Transformation ist glaubwürdig und berührend, und die Erzählung über Blanche Peyron verleiht der Geschichte historische Tiefe. Der Autorin gelingt es, die Emotionen der Figuren authentisch darzustellen und die Leser*innen in die Welt des „Hauses der Frauen“ eintauchen zu lassen. Die Thematik der weiblichen Solidarität, der Kampf um Würde und die Suche nach einem Sinn im Leben sind zentral und werden in einer Weise behandelt, die zum Nachdenken anregt und inspiriert. Insgesamt ist "Das Haus der Frauen" ein bewegendes Buch über die Kraft der Frauen, die Stärke der Gemeinschaft und die Bedeutung von Empathie und Unterstützung. Es ist eine Hommage an all jene, die unermüdlich für die Rechte und das Wohl anderer kämpfen und dabei oft ihre eigene Geschichte schreiben. Ein absolut empfehlenswerter Roman, der noch lange nachhallt.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne
Eine Geschichte, die mir sehr ans Herz gegangen ist. Laetitia Colombani schreibt außergewöhnliche Bücher, was mir bereits bei “Der Zopf” aufgefallen ist. Ihr Schreibstil ist angenehm und lässt die Charaktere förmlich zum Leben erwecken 🤍 Die beschriebenen Kulturaspekte und Schicksale der Frauen haben bei mir eine Gänsehaut ausgelöst. Besonders haben mir die berühmten Zitate von Victor Hugo oder dem Dalai Lama gefallen, die sie geschickt in das Buch integriert hat ☺️ „Man ist niemals so glücklich oder unglücklich, wie man glaubt.“ François de la Rochefoucauld „Mache dir bewusst, dass tiefe Liebe und große Erfolge immer auch große Risiken bergen.“ Dalai Lama „Die, die leben sind die, die kämpfen, die mit festem Willen Geist und Seele erfüllen, die erwählt sind, den bitteren Gipfel zu erklimmen die bedachtsam voranschreiten, von einem höheren Ziel ergriffen.“ Victor Hugo
Ich weiß meine Emotionen nicht ganz zuzuordnen.
Lange hat mich kein Buch mehr so stehen lassen, so hilflos und gleichzeitig doch irgendwo optimistisch. Dieses Buch hat es irgendwie geschafft bei diesem Thema ein Mittelmaß zwischen brutaler Ehrlichkeit und der damit einhergehenden Irrelevanz eines Einzelnen und dem Einfluss, den eine einzelne Person schaffen kann, herzustellen. Ich weiß selbst nicht wie, lest es selbst. Zwischenzeitlich wollte ich es einfach nicht mehr weglegen. Ich würde es jedem ans Herz legen es mal zu lesen❣
"Glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein" Seite249 Ein Roman über soziales Engagement, mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität. Kurzweilig geschrieben und wichtige Inhalte, allerdings hätte ich mir auf mehr Seiten mehr Tiefgang gewünscht. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung
„Sie ist die Herrin über ihre Bewegung, ihr Tempo, ihre Richtung. Genauso selbstbestimmt möchte sie ihr Leben führen ohne Fesseln, mit Wind in den Haaren“ (S.78) Ein kurzweiliger, runder und toll geschriebener Roman. Zwei Zeitebenen, zwei Frauen, deren Geschichte wir begleiten dürfen und noch so viele andere, die wir kennenlernen. Ihre Schicksale sind hart und nicht einfach auszuhalten, aber das Setting vermag es, sie nicht zu bemitleiden, sondern sie als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen, dem Schlimmes widerfahren ist. Es ist unglaublich beeindruckend wie viel man schaffen kann, wenn man sich nicht von Hindernissen aufhalten lässt.

Eine erstaunliche, rührende Geschichte
Wir begleiten Solène, die sich in ihrem alten Leben nicht mehr wohlfühlt. Burnout. Was sie jetzt machen soll, weiss sie nicht. Sie ist komplett hilflos dem Leben ausgeliefert. Dann findet sie eine neue Aufgabe. Schreiben in einem Frauenhaus für diejenigen, die es alleine nicht schaffen. Neben der Geschichte, wie Solène ihrem Leben wieder einen Sinn gibt, erfahren wir auch, wie das Frauenhaus gegründet wurde. Ein schöner historischer Roman über das Leben!

Berührende Idee, distanziertes Leseerlebnis
Es wird überwiegend aus der Sicht von Solène erzählt, die nach ihrem Zusammenbruch durch die ehrenamtliche Tätigkeit einen neuen Sinn im Leben entdeckt. Dabei wird komplett auf die wörtliche Rede verzichtet. Auch wenn ich diese nicht direkt vermisst habe, lag es vielleicht genau daran, dass die tragischen Schicksalsschläge verschiedener Frauen mich nicht richtig berührt haben. Zudem wurde diese nur kurz eingeschoben und hätten für mich gerne ausführlicher sein können. Es werden immer wieder Kapitel eingeblendet, in denen die Entstehung vom Haus der Frauen erzählt wird. Diese Kapitel fand ich leider überwiegend langweilig, weshalb ich froh war, wenn wieder der nächste Perspektivwechsel kam. Für mich hat das Buch seine Möglichkeiten nicht ganz ausgeschöpft. Die Erzählweise sorgte bei mir durchgehend für Distanz zu den Figuren und konnte mich daher nur in einzelnen Szenen packen. Für mich hätte das Buch gerne ein paar Seiten mehr haben können, um den nötigen Tiefgang zu schaffen.

Tolle Geschichte mit mehr Potential - Themen wurden nur kurz angerissen.
Leider bin ich nicht wirklich mit dem Buch warm geworden. Es wurden wichtige Themen angesprochen, jedoch ging das Buch hierbei nicht in die Tiefe. Dadurch ging auch der emotionale Aspekt ziemlich unter. Besonders die Sicht von Blanche war sehr wie ein Sachbuch geschrieben, was ich sehr schade fande. Die Geschichte hatte meines Erachtens mehr Potential. Ein Zitat liegt mir jedoch am Herzen: "Glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein. "
Characteristics
2 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Laetitia Colombani erzählt in ihrem Bestseller-Roman »Das Haus der Frauen« von zwei heldenhaften Frauen - für alle Leserinnen von »Der Zopf«
In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben in Frage stellt. Im »Haus der Frauen« schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Weil Solène anderen hilft, hat ihr Leben wieder einen Sinn. Doch wer war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben.
Ein ergreifender Roman über mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität.
In ihrem neuen Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« (Erscheint am 23.02.2022) erzählt Laetitia Colombani die bewegende Geschichte des Mädchens Lalita und einer Schule am Indischen Ozean – einem hoffnungsvollen Ort, der alles verändert.
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Author Description
Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. Ihr erster Roman »Der Zopf« stand wochenlang auf der SPIEGEL-Bestsellerliste und wurde unter der Regie der Autorin verfilmt. Für ihren zweiten Roman »Das Haus der Frauen« recherchierte Colombani im »Palais de la Femme« in Paris, einem Wohnheim für Frauen in Not. »Das Haus der Frauen« ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Die Idee für ihren dritten Roman »Das Mädchen mit dem Drachen« fand Laetitia Colombani in Indien, in einer Schule für Dalits, während der Vorbereitungen zur Verfilmung von »Der Zopf«. Laetitia Colombani lebt in Paris.
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»Alle zwei, drei Tage stirbt in diesem Land, das man als zivilisiert bezeichnet, eine Frau durch die Gewalt ihres Partners. Wie lange noch‹ Keine andere Spezies liefert sich ein solches Gemetzel. Das Misshandeln von Weibchen kommt in der Natur sonst nicht vor. Warum haben Menschen dieses Bedürfnis, zu zerstören und zu vernichten? Sogar in Bezug auf ihre Kinder. Darüber wird gar nicht oder nur wenig gesprochen. Dutzende Kinder sterben Jahr für Jahr mit ihrer Mutter durch die Hand des Vaters - sie gelten als »Kollateralopfer« häuslicher Gewalt.«
Das Haus der Frauen ist weder romantisiert und noch wärmend, es ist ehrlich und konfrontierend. All die Schicksale von Frauen gebündelt an einem Ort hat mich und auch die Protagonistin wirklich mitgenommen. Das ganze Buch zeigt diese unfaire und teils gewalttätige Welt in der junge Frauen bis heute aufwachsen müssen. Es errinnert daran wie gut man es eigentlich hat und das man dieses Privileg teilen kann ✨Eine Buchempfehlung die einem die Augen öffnet✨
Zwei Jahrhunderte, zwei Frauen und eine gemeinsame Mission: Frauen helfen. In "Das Haus der Frauen" werden die zwei Protagonistinnen auf ihrem Weg begleitet, die Welt ein kleines Stück besser zu machen. Ein schönes, aber auch hartes Buch, das von Solidarität erzählt und zugleich harte Schicksale sichtbar macht.
✨ Rezension: 4/5 ⭐ „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani hat mich wirklich berührt 💕
Rezension zu „Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani (4/5 ⭐) „Das Haus der Frauen“ ist ein berührender und inspirierender Roman, der sich mit Mut, Solidarität und weiblicher Stärke auseinandersetzt. Das Haus der Frauen erzählt die Geschichte von Frauen, die trotz schwieriger Lebensumstände ihren eigenen Weg suchen – und dabei auf die Unterstützung anderer angewiesen sind. Besonders gelungen finde ich die Atmosphäre des Buches: Die Autorin schafft es, ein lebendiges Bild von Zusammenhalt und Hoffnung zu zeichnen. Die Figuren sind vielschichtig und authentisch, sodass man sich gut in ihre Situationen hineinversetzen kann. Auch die gesellschaftlich relevanten Themen werden sensibel und nachvollziehbar dargestellt. Trotz all der Stärken hat mich das Buch emotional nicht ganz so stark gepackt wie Der Zopf. Dieser Vorgänger war für mich intensiver und hat mich noch tiefer berührt. „Das Haus der Frauen“ bleibt dennoch ein sehr lesenswertes Buch, das wichtige Botschaften vermittelt und lange nachwirkt. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen – ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle, auch wenn es für mich nicht ganz an die emotionale Wucht von „Der Zopf“ heranreicht.

Ein berührender Roman über starke Frauen und einen Ort der Zuflucht für Frauen
Eine schöne, berührende, traurige, ernste und dennoch mutmachende Geschichte über Frauen die nie aufgegeben haben und die nicht aufgeben werden. An manchen Stellen war ich schockiert, berüht und traurig, ich musste mir mehrmals die Tränen abwischen. Teils ist es keine leichte Kost, man erfährt so manches aus den schwierigen Lebensphasen der Frauen. Mich macht das traurig, aber auch wütend, was Frauen auch und vor allem heute noch erleben müssen. Das Buch appeliert mit poetischen Worten und ohne erhobenen Zeigefinger an unsere Solidarität und unser Mitgefühl.
schlichtweg ergreifend 🍬
Diese Erzählung von Laetitia Colombani geht direkt unter die Haut und zielsicher ans Herz. Mir gefällt besonders gut, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt und wir so auch zwei Protagonistinnen begleiten. Die Kapitel sind angenehm kurz und man wechselt in regelmässigen Abständen die Perspektive. Colombanis Schreibstil hat mich (noch) nicht ganz überzeugt, er erscheint mir etwas schwerfällig - deswegen auch 4.5 statt 5 Sterne für mich. Dieses Buch lässt einen oberflächlich an den ergreifenden Schicksalen unterschiedlichster Frauen teilhaben. Wie tiefgreifend die einzelnen Wunden sind, lässt sich erst bei genauerem Hinschauen erkennen. Gleichzeitig wird einem bewusst, dass es manchmal nur eines einzelnen Menschen bedarf, der wirklich und wahrhaftig zuhört und was man als Gemeinschaft alles erreichen kann. Diese Geschichte hätte für mich persönlich gerne noch über 100-200 Seiten weitererzählt werden dürfen. ~ glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein ~ Zitat von Yvan Audouard, ziemlich am Ende des Buches; lasst das einmal wirken 🫶🏻

Ein Buch über die Kraft der Frauen und den Neuanfang
Dieses Buch hat mich tief berührt. Es erzählt nicht nur eine fesselnde Geschichte, sondern gibt denjenigen eine Stimme, die oft übersehen werden. Im Mittelpunkt steht Blanche Peyron, eine außergewöhnliche Frau, die in den 1920er Jahren ihr gesamtes Leben in den Dienst der Bedürftigen stellt und den „Palast der Frau“ in Paris gründet. Ihre beeindruckende Lebensgeschichte wird mit der von Solène, einer erfolgreichen Anwältin der Gegenwart, verwoben. Nach einem Burnout verliert Solène den Halt – bis sie beginnt, im Palast als ehrenamtliche Schreiberin zu arbeiten. Durch die bewegenden Schicksale der Frauen findet sie nicht nur eine neue Aufgabe, sondern auch wieder zu sich selbst. Laetitia Colombani schreibt eindringlich, inspirierend und mit viel Herz – ein Buch, das nachhallt und lange in Erinnerung bleibt.

Das Haus der Frauen ist ein sehr schönes Buch. Mich hat besonders fasziniert, wie genau die Arbeit im Frauenhaus beschrieben wird, das spiegelt vieles wider, was ich aus meiner eigenen Arbeit kenne. Die Rückblicke in die Vergangenheit waren zwar interessant, aber eher unspektakulär, man hätte mehr aus den Nebencharakteren machen können. Trotzdem ist es eine gut erzählte Geschichte über Zusammenhalt und den Alltag in einem sozialen Umfeld, die nachklingt.

Noch ein Meisterwerk
Obwohl ich selbst als Aussendienstmitarbeiterin Zugang zu einigen Frauenhäuser hatte, berührte mich dieses Buch enorm. Unzählige Tränen vergossen, traurig, dass es vorbei war, glücklich es gelesen zu haben. Übrigens Blanche Peyron gibt es wirklich. Das Buch basiert auf etlichen wahren Tatsachen. Letitia Colombiani schreibt über das harte, traurige, einsame Leben in schillerndsten Farben …
Die brutale Wahrheit der (ausgestoßenen) Frauen
Was ein fürchterlich, wunderschönes, schmerzhaftes Buch. Paris. Die Geschichte mehrerer Frauen vereint. Der Palast der Frauen. Ein Frauenhaus. Sehr tiefgreifend, aber doch so verfasst, dass es nicht anstrengend ist zuzuhören/zu lesen. Ich musste mehrfach weinen und durchatmen. Die Wahrheit schmerzt. So wird einem wiedermal deutlich, wir sollten uns unseren Privilegien bewusst sein. Wenn ihr die Möglichkeit habt: Bitte lest dieses Buch. 💫💫 💫 💫 💫
Ein bewegendes, schönes Buch, dass nicht nur über eine ,vergessene Pionierin‘ sondern auch das Elend auf der Straße aufzeigt
Das Buch hat mich sehr berührt und mir gut gefallen. Colombani gelingt es zum einen die Lebensgeschichte von Blanche Peyron (tatsächliche historische Persönlichkeit, die aus mir unerfindlichen Gründen in Vergessenheit geraten ist) nachzuzeichnen und gleichzeitig das Elend von obdachlosen Frauen und gleichzeitig ihrem Kampfgeist, Stärke und Solidarität aufzuzeigen. Der Roman berührt, weil er nichts schön redet; sondern Realitäten in eine Geschichte verpackt. Sehr lesenswert!
Ein kraftvolles Buch - eine Feier des Lebens
Solène beschliesst, nicht nur die Geschichte von Blanche Peyron aufzuschreiben, sondern auch, das Erbe des "Hauses der Frauen" weiterzuführen. Inspiriert von der Stärke und Entschlossenheit der Frauen, denen sie begegnet ist, setzt sie sich dafür ein, weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu schaffen. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen startet sie neue Projekte, die Bildung und Selbstbestimmung fördern. Solène findet darin nicht nur einen neuen Sinn, sondern auch eine Gemeinschaft, die sie als Familie betrachtet. Das Buch endet mit einer Feier, die den Zusammenhalt und die Hoffnung aller Beteiligten symbolisiert.
Das Buch lässt mich etwas zwiegespalten zurück - das Thema finde ich super, die Umsetzung nicht so überzeugend. Der eine Erzählstrang handelt von der erfolgreichen, aber depressiven Anwältin Solène, die von ihrem Arzt empfohlen bekommen hat, sich mal ehrenamtlich zu engagieren - ich hätte gedacht, eine Therapie sei für eine an Depressionen erkrankte Person vielleicht die bessere Wahl gewesen, aber was weiß ich schon. Solène fängt daraufhin an, in einem Frauenhaus als "Schreiberin" zu arbeiten und hilft bei Verwaltungskommunikation oder auch privaten Briefen. Der zweite Erzählstrang bringt uns nahe, wie die Heilsarmee-Offizierin Blanche Peyron (eine richtige Kick-ass-woman) das Frauenhaus 1926 gegen einige Widerstände gegründet hat. Nun meine Kritik, aber: !! Achtung, Spoiler !! So beeindruckend Blanche Peyron ist - im Fokus des Buchs stand für mich gefühlt die Selbstfindung von Solène, die leider ordentliche White Saviour-Züge aufweist. Als High Performer Anwältin muss sie ihre eigenen Widerstände gegenüber Armut und Obdachlosen Menschen überwinden und ist dann anschließend sehr ergriffen und motiviert, das Elend der Frauen zu verbessern. Dabei stellt sie das ein oder andere Mal ihre eigenen Gefühle in den Vordergrund, obwohl es eigentlich um die Gefühle der betroffenen Frauen gehen sollte. Das Gute an dem Buch ist: Solène scheint das stückweit zu reflektieren. Allerdings nur soweit, dass sie am Ende doch irgendwie als Heldin dasteht und vor allem: zu sich selbst gefunden hat. Insgesamt kamen mir die Hauptfiguren nicht besonders komplex vor, ihre Gedanken und Handlungen waren vorhersehbar, speziell Solène wirkte auf mich wie ein perfektes Klischee. Aber: dennoch IST die Leistung von Blanche Peyron beeindruckend und lesenswert. Auch die Einblicke in das Frauenhaus fand ich sehr wertvoll, da die anfänglichen Vorbehalte Solènes in Bezug auf arme und Obdachlose Menschen natürlich tatsächlich weit verbreitet sind. Ein Buch, dass Menschen vom Rand der Gesellschaft wertschätzend in den Blick rückt, hat definitiv eine Daseinsberechtigung.
hat mir sehr gefallen.. erzählt auf zwei Zeitebenen von Mut und Solidarität unter Frauen. Die Geschichte verbindet das Engagement von Blanche Peyron historischen Paris mit dem Neuanfang einer jungen Frau in der Gegenwart im Palais de la Femme. Der Roman ist einfühlsam und inspirierend geschrieben und macht deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und soziale Verantwortung sind.
Das Buch behandelt ein sehr wichtiges Thema. Es erzählt in zwei Handlungssträngen vom ersten Frauenhaus in Paris und beruht daher auf einer wahren Begebenheit. Laetitia Colombanis Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, da sie komplett ohne direkte wörtliche Reden arbeitet. Da ich auch schon "Der Zopf" gelesen habe, war ich aber schnell in der Geschichte drin. Die Idee einer erfolgreichen Rechtsanwältin, die nach einem Burn Out einen Sinn in ihrem Leben sucht ist nichts neues, die Autorin hat es aber trotzdem geschafft mich neugierig zu machen was Solènè aus ihrem Leben macht. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Geschichtsteil aus der Vergangenheit über Blanche Peyron auf der Wahrheit beruht und sehr gut recherchiert war.
Ein eindringlicher Roman über das Leid der Frauen in Paris
In dem Buch "Das Haus der Frauen" erzählt Laetitia Colombani in zwei Zeitsträngen die Geschichte des Pariser Frauenhauses und ihrer Gründerin Blanche Peyron. In der heutigen Zeit begleiten wir die Staranwältin Solene, wie sie nach dem Selbstmord ihres Mandanten zusammenbricht und versucht ihr Leben neu zu sortieren. Ihr Therapeut empfiehlt ihr ein Ehrenamt und so landet sie als Schreiberin im Frauenhaus. Hier trifft sie auf eine andere Welt, in der Frauen Schlimmes erlebt haben und am Rande der Gesellschaft leben. Nur dank des Frauenhauses haben sie die Möglichkeit ein lebenswertes Leben zu erleben und Unterstützung zu erhalten. Solene fühlt sich zuerst überfordert mit der Situation, doch sie wächst in ihre Aufgabe hinein und lernt dabei vieles dazu und findet sich selbst und ihre Passion wieder. Der zweite Zeitstrang im 20. Jahrhundert erzählt davon, wie Blanche Peyron zur Heilsarmee findet und ihr Leben der sozialen Sache verschreibt, wie sie in Armut lebt und sich in Frankreich allen Widerständen zum Trotz durchsetzt und der Heilsarmee letztendlich zu einem guten Ruf verhilft und mit einem riesen Kraftakt das Frauenhaus finanziert bekommt und somit für über 700 Frauen ein Dach über dem Kopf bieten kann. Das Buch ist berührend, ehrlich und bringt einen zum Nachdenken. Die Geschichten der Frauen sind ergreifend, unfassbar und teilweise fast unerträglich und die Entwicklung von Blanche Peyron und die Entstehung des Frauenhauses sind beeindruckend und ich bin froh, dass Laetitia Colombani mit diesem Roman auch ein wichtiges Stück Geschichte für die Nachwelt festgehalten hat. Wer bereit ist für einen ruhigen und gleichzeitig eindringlichen Roman über das Leid der Frauen in Paris mit einem geschichtlichen Bezug, der wird dieses Buch nicht aus der Hand legen können.
👩🏻🤝👩🏾 💒 📝 aufwühlend - tiefgründig- intensiv
Das Buch hat mich wirklich ab der 1. Seite überzeugt! Der Schreibstil von Laetitia Colombani ist wirklich etwas Besonderes. Nur wenige Autor:innen schaffen es mit so wenig Worten so viel Tiefgang & Emotionen hervorzurufen. Ähnlich wie bei ihren anderen Büchern sind auch hier die Geschichten von starken Frauen miteinander verwoben und die Kapitel wechseln in unregelmäßigen Abständen zwischen dem Paris der Vergangenheit und der Zukunft. Beiden Schicksal(en)schlägen wird in ihren Besonderheiten mit Feingefühl & Ehrlichkeit begegnet. Es wird nichts beschönigt und trotzdem erscheint das Handeln der Figuren oder vielleicht gerade deshalb vollkommen in der Unzulänglichkeit. Daneben lernt man auch in diesem Buch wieder unglaublich einzigartige Nebencharaktere kennen, deren Geschichten ebenfalls tief ins Herz treffen. Fazit: Ein Buch, welches einen dazu bringt das eigene Leben zu hinterfragen und gleichzeitig Mut macht, dass man mit den richtigen Menschen um sich herum stets die Möglichkeit hat es zum Besseren zu ändern. Lieblingszitate: „Kurz huscht ein Lächeln über Solènes Gesicht - sie fragt sich, wo ihrer [Schutzengel] wohl gerade steckt“ „Wörter sind wie Schmetterlinge, zart und flüchtig. Man braucht einen guten Kescher, um sie zu einzufangen.“ „Durch die bunte Mischung aus Marshmallow-Bärchen, Colafläschchen, bunten Kugeln, Lakritz-Konfekt, Primavera Erdbeeren, Gummi-Spiegeleiern, Chamallows, Schlümpfen und Krokodilen schmeckt sie das Leben - es ist zu süß, zu scharf, säuerlich, widerwärtig, aber sie schmeckt es wieder.“

Starkes Thema, leider nicht so stark umgesetzt
Das Buch entführt uns in zwei Handlungsstränge: Solene, die erfolgreiche Anwältin ist, nach einem aufreibendem Fall aber einen Burn Out erleidet und schließlich ehrenamtlich öffentliche Schreiberin in einem Frauenhaus wird. Blanche, die im Paris der 1920er Jahre als Offizierin der Heilsarmee jenes Frauenhaus begründete. Es werden hier zwei starke Frauengeschichten beschrieben, zusätzlich erfahren wir noch einiges über die Schicksale der Frauen im Palast der Frauen. So richtig berührt hat mich das Buch leider nicht, was vor allem daran lag, dass die Autorin meiner Meinung nach zu viel erzählen wollte und keiner der Geschichten den Raum gegeben hat, die sie gebraucht und verdient hätten. Die Person des allwissenden Erzählers hat mir an der Stelle auch nicht so recht gefallen. Insgesamt ein gut geschriebenes Buch, das jedoch viel mehr Potential gehabt hätte.
Das perfekte Buch zum 8. März es ist auf wahren Begebenheiten es geht um Blanche Peyron und ihrem Mann Albin die sich in der Heilsarmee kennenlernen und heiraten zusammen kämpfen sie gegen Armut und sozialer Ungerechtigkeit als krönenden Abschluss Schaft es Blanch den Palast der Frauen zu gründen in dem Buch bewegen wir uns in zwei zeitlinien die der Eheleute Peyron 1925 und dem jetzt mit der Anwältin Solèna die versucht nach einem Burn Out wieder auf die Füße zu kommen und eine Stelle im Palast der Frauen als Öffentliche Schreiberin annimmt eine bewegende Geschichte über Aufopferung und Soziale Ungerechtigkeit.

Gut geschriebene, flüssig zu lesende Geschichte über eine Frau, die ihr Leben dem sozialen Engagement gewidmet und dadurch Paris größtes Frauenhaus erschaffen hat. Und einer Frau, die nicht weiß wer sie eigentlich ist und sein will und ihre Identität neu finden muss. Und in ebendiesem Frauenhaus helfen und damit sich selbst heilen möchte. Allerdings trennt diese Frauen beinahe ein Jahrhundert. Ein Buch, über die Willenskraft und Stärke zweier komplett unterschiedlicher Frauen, die ihren Weg gehen.
Laetitia Colombani hat einen sehr besonderen Schreibstil und schreibt sehr besondere Geschichte, weswegen ich mich sehr auf „Das Haus der Frauen“ gefreut habe, nachdem ich schon „Der Zopf“ von ihr so gut fand. In diesem Buch spielen Frauen mit einem schwierigen und tragischen Hintergrund eine zentrale Rolle und wir erfahren etwas über sie, aber auch über die Gründerin des Hauses, in dem sie leben, die vor etwa 100 Jahren lebte. Mir hat der Erzählstrang gut gefallen und ich konnte die Handlung leicht verfolgen. Es war sehr bewegend, die verschiedenen Schicksale zu erfahren und es wurde von der Autorin wieder alles schön zusammengefügt. Alles in allem wieder ein sehr schöner Roman über Frauen, der mit einem ganz besonderen Schreibstil und Inhalt das Herz berührt.
Ich habe Tränen in den Augen
"Das Haus der Frauen" ist ein eindringlicher und bewegender Roman, der zwei starke Frauen und ihre Suche nach Sinn und Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. Die Geschichte beginnt mit Solène, einer erfolgreichen Pariser Anwältin, deren Leben nach einem Zusammenbruch aus den Fugen gerät. Auf der Suche nach einem neuen Lebensinhalt entdeckt sie das „Haus der Frauen“, einen Ort, der seit Jahrzehnten als Zufluchtsstätte für Frauen in Not dient. Dort beginnt Solène, Briefe für die Bewohnerinnen zu schreiben, eine scheinbar einfache Aufgabe, die jedoch ihr gesamtes Weltbild verändern soll. Solène, die bisher an die Rationalität und Strukturen des Rechtswesens gebunden war, findet in der Arbeit für die Frauen eine neue Art der Erfüllung. Sie wird Teil einer Gemeinschaft, die von Solidarität und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist. Jede Frau im Haus hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Kämpfe und Hoffnungen, und durch das Schreiben der Briefe erfährt Solène das Glück, Teil von etwas Größerem zu sein. Es ist die Stärke dieser Frauen, ihre Fähigkeit, trotz aller Widrigkeiten weiterzumachen, die Solène inspiriert und ihr Leben verändert. Gleichzeitig entfaltet sich eine zweite Erzählung: die Geschichte von Blanche Peyron, der Frau, die das Haus vor hundert Jahren gegründet hat. Blanche war eine Visionärin, eine Kämpferin für die Rechte der Frauen in einer Zeit, in der dies alles andere als selbstverständlich war. Solène, fasziniert von Blanches Mut und Entschlossenheit, beschließt, ihre Geschichte aufzuschreiben. Dabei lernt sie, dass Blanches Leben und ihr eigenes Schicksal auf unvorhersehbare Weise miteinander verknüpft sind. Der Roman besticht durch seine tiefgründige und gleichzeitig hoffnungsvolle Atmosphäre. Er zeigt, wie wichtig es ist, sich in schwierigen Zeiten auf andere verlassen zu können und dass die Kraft der Gemeinschaft Leben verändern kann. Solènes Transformation ist glaubwürdig und berührend, und die Erzählung über Blanche Peyron verleiht der Geschichte historische Tiefe. Der Autorin gelingt es, die Emotionen der Figuren authentisch darzustellen und die Leser*innen in die Welt des „Hauses der Frauen“ eintauchen zu lassen. Die Thematik der weiblichen Solidarität, der Kampf um Würde und die Suche nach einem Sinn im Leben sind zentral und werden in einer Weise behandelt, die zum Nachdenken anregt und inspiriert. Insgesamt ist "Das Haus der Frauen" ein bewegendes Buch über die Kraft der Frauen, die Stärke der Gemeinschaft und die Bedeutung von Empathie und Unterstützung. Es ist eine Hommage an all jene, die unermüdlich für die Rechte und das Wohl anderer kämpfen und dabei oft ihre eigene Geschichte schreiben. Ein absolut empfehlenswerter Roman, der noch lange nachhallt.
⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne
Eine Geschichte, die mir sehr ans Herz gegangen ist. Laetitia Colombani schreibt außergewöhnliche Bücher, was mir bereits bei “Der Zopf” aufgefallen ist. Ihr Schreibstil ist angenehm und lässt die Charaktere förmlich zum Leben erwecken 🤍 Die beschriebenen Kulturaspekte und Schicksale der Frauen haben bei mir eine Gänsehaut ausgelöst. Besonders haben mir die berühmten Zitate von Victor Hugo oder dem Dalai Lama gefallen, die sie geschickt in das Buch integriert hat ☺️ „Man ist niemals so glücklich oder unglücklich, wie man glaubt.“ François de la Rochefoucauld „Mache dir bewusst, dass tiefe Liebe und große Erfolge immer auch große Risiken bergen.“ Dalai Lama „Die, die leben sind die, die kämpfen, die mit festem Willen Geist und Seele erfüllen, die erwählt sind, den bitteren Gipfel zu erklimmen die bedachtsam voranschreiten, von einem höheren Ziel ergriffen.“ Victor Hugo
Ich weiß meine Emotionen nicht ganz zuzuordnen.
Lange hat mich kein Buch mehr so stehen lassen, so hilflos und gleichzeitig doch irgendwo optimistisch. Dieses Buch hat es irgendwie geschafft bei diesem Thema ein Mittelmaß zwischen brutaler Ehrlichkeit und der damit einhergehenden Irrelevanz eines Einzelnen und dem Einfluss, den eine einzelne Person schaffen kann, herzustellen. Ich weiß selbst nicht wie, lest es selbst. Zwischenzeitlich wollte ich es einfach nicht mehr weglegen. Ich würde es jedem ans Herz legen es mal zu lesen❣
"Glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein" Seite249 Ein Roman über soziales Engagement, mutige Frauen und ein Plädoyer für mehr Solidarität. Kurzweilig geschrieben und wichtige Inhalte, allerdings hätte ich mir auf mehr Seiten mehr Tiefgang gewünscht. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung
„Sie ist die Herrin über ihre Bewegung, ihr Tempo, ihre Richtung. Genauso selbstbestimmt möchte sie ihr Leben führen ohne Fesseln, mit Wind in den Haaren“ (S.78) Ein kurzweiliger, runder und toll geschriebener Roman. Zwei Zeitebenen, zwei Frauen, deren Geschichte wir begleiten dürfen und noch so viele andere, die wir kennenlernen. Ihre Schicksale sind hart und nicht einfach auszuhalten, aber das Setting vermag es, sie nicht zu bemitleiden, sondern sie als Teil der Gesellschaft wahrzunehmen, dem Schlimmes widerfahren ist. Es ist unglaublich beeindruckend wie viel man schaffen kann, wenn man sich nicht von Hindernissen aufhalten lässt.

Eine erstaunliche, rührende Geschichte
Wir begleiten Solène, die sich in ihrem alten Leben nicht mehr wohlfühlt. Burnout. Was sie jetzt machen soll, weiss sie nicht. Sie ist komplett hilflos dem Leben ausgeliefert. Dann findet sie eine neue Aufgabe. Schreiben in einem Frauenhaus für diejenigen, die es alleine nicht schaffen. Neben der Geschichte, wie Solène ihrem Leben wieder einen Sinn gibt, erfahren wir auch, wie das Frauenhaus gegründet wurde. Ein schöner historischer Roman über das Leben!

Berührende Idee, distanziertes Leseerlebnis
Es wird überwiegend aus der Sicht von Solène erzählt, die nach ihrem Zusammenbruch durch die ehrenamtliche Tätigkeit einen neuen Sinn im Leben entdeckt. Dabei wird komplett auf die wörtliche Rede verzichtet. Auch wenn ich diese nicht direkt vermisst habe, lag es vielleicht genau daran, dass die tragischen Schicksalsschläge verschiedener Frauen mich nicht richtig berührt haben. Zudem wurde diese nur kurz eingeschoben und hätten für mich gerne ausführlicher sein können. Es werden immer wieder Kapitel eingeblendet, in denen die Entstehung vom Haus der Frauen erzählt wird. Diese Kapitel fand ich leider überwiegend langweilig, weshalb ich froh war, wenn wieder der nächste Perspektivwechsel kam. Für mich hat das Buch seine Möglichkeiten nicht ganz ausgeschöpft. Die Erzählweise sorgte bei mir durchgehend für Distanz zu den Figuren und konnte mich daher nur in einzelnen Szenen packen. Für mich hätte das Buch gerne ein paar Seiten mehr haben können, um den nötigen Tiefgang zu schaffen.

Tolle Geschichte mit mehr Potential - Themen wurden nur kurz angerissen.
Leider bin ich nicht wirklich mit dem Buch warm geworden. Es wurden wichtige Themen angesprochen, jedoch ging das Buch hierbei nicht in die Tiefe. Dadurch ging auch der emotionale Aspekt ziemlich unter. Besonders die Sicht von Blanche war sehr wie ein Sachbuch geschrieben, was ich sehr schade fande. Die Geschichte hatte meines Erachtens mehr Potential. Ein Zitat liegt mir jedoch am Herzen: "Glücklich sind die mit den Rissen im Leben, denn sie lassen das Licht herein. "






















































