Der verschwundene Mond

Der verschwundene Mond

Hardback
3.54

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Description

Als Leiter des Astronomischen Instituts von Wien dreht sich Martys Leben um die Beschäftigung mit den Weiten des Universums. Die wirkliche Welt schiebt er darüber gerne beiseite, dass seine Frau Marlene bereits insgeheim von einem Leben auf Bali träumt und seine Tochter an ihrem Frausein zweifelt, bleibt ihm verborgen. Nach einem Kongress trifft er auf den Psychoanalytiker Steindorfer, der ihn fragt, warum der Mensch eigentlich mehr über ferne Planeten wisse als über das eigene Bewusstsein, und gibt ihm daraufhin sein Manuskript. Nachdem Marlene nach Bali und Stella an den Atlantik gereist sind, findet Marty im Zimmer seiner Tochter eine Männerperücke. Wie viel weiß er wirklich über seine Frau und seine Tochter? Er erinnert sich an Steindorfer und beginnt, dessen Manuskript zu lesen, das ihn völlig verstört. Er ahnt nun, dass er über seine Sterne sein Leben vergessen hat. In einem letzten Aufbäumen beschließt er, nach Bali zu fliegen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
150
Price
20.60 €

Posts

3
All
3

Einige Teile mochte ich gerne, andere waren mir recht egal... Aber die Story im Gesamten war nicht mein Kaffee.

4

Obwohl eine bekannte Autorin, so war dies doch das erste Buch, das ich von Zoe Jenny gelesen habe. Und auch wenn dieser Titel vielleicht kein Jahreshighlight wird, so bin ich doch froh darum, endlich ihre Bekanntschaft gemacht haben zu dürfen. In ihrem jüngsten Werk geht es ums Loslassen, um Neuanfänge. Darum, mit dem Vergangenen abzuschliessen, und auch mal neue Wege zu gehen. Das kann mitunter ein schmerzhafter Prozess sein. Zumindest bei Marty geht dies nicht so einfach vonstatten. Marty ist keine sympathische Figur per se, sondern in erster Linie ein Mensch. Ein Sterblicher, ein Mann. Er hat seine Fehler, aber auch seine guten Seiten. Er ist mit voller Leidenschaft in seinem Metier verwurzelt, hat dadurch aber den Bezug zur Aussenwelt verloren. Nicht alle seine Handlungen sind vorbildlich, er ist definitiv kein Marvel-Held. Und genau darin liegt die Stärke dieses Buches. Sind wir nicht alle ein bisschen Marty? Verlieren wir nicht auch manchmal Dinge aus den Augen, die uns eigentlich wichtig sind? Auch wir sind nur Menschen, deswegen finden wir uns alle ein wenig in Marty wieder. In der Mitte droht Jenny ein wenig, ins Allzubekannte, Bereitsdagewesene abzudriften. Zum Glück fängt sie sich aber wieder und schickt Marty auf eine letzte Odyssee, was der Handlung richtig gut tut. Es sit ein ruhiges, nachdenkliches Werk - man sollte kein Feuerwerk erwarten, dafür aber Einsichten und philosophische Eindrücke. Somit hat Zoe Jenny bei mir durchaus einen positiven Eindruck hinterlassen und sollte es sich ergeben, lese ich gerne weitere ihrer Bücher. Mein Dank geht an die Frankfurter Verlagsanstalt für die Bereitstellung des Leseexemplares.

3

Einige Teile mochte ich gerne, andere waren mir recht egal... Aber die Story im Gesamten war nicht mein Kaffee.

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