Der Sterne Tennisbälle

Der Sterne Tennisbälle

Softcover
3.716
VergeltungSuche Nach VermissterVerlustGroßbritannien

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Description

Was haben der komplexbeladene Emporkömmling Ashley, der marihuanarauchende Dummbeutel Rufus und der liebes- und eifersuchtskranke Gordon gemeinsam? Den Haß auf Ned Maddstone. Ned scheint ihnen all das zu verkörpern, wovon sie nur träumen können: Er ist ein guter Schüler und begnadeter Sportler, Sohn eines einflußreichen Vaters und der feste Freund eines schönen und klugen Mädchens. Des Glücks zuviel, sagen sich Ashley, Rufus und Gordon und beschließen, Schicksal zu spielen. Zuerst kommt alles genau, wie sie es wollen - und dann plötzlich ganz anders. Der neue Roman von Stephen Fry, genialer Rachefelzug und moderne, radikale Version des Grafen von Monte Christo, besticht durch eine spannende Handlung und ungemein witzige Dialoge. Ein rundum vom Schicksal Begünstigter wie Ned Maddstone ruft über kurz oder lang die Neider auf den Plan. Denn Ned hat alles, wovon andere Jungs mit achtzehn nur träumen: gute Noten, ein hübsches Gesicht, eine sportliche Figur, den richtigen Akzent, alle Cricketregeln im Kopf, einen Vater im Unterhaus, eine schöne und kluge Freundin - und richtigen Sex. Ein aus Eifersucht und Mißgunst zusammengeschweißtes Trio falscher Freunde will Ned einen üblen Streich spielen, der ihm eine Lehre sein soll. Zunächst verläuft alles nach Plan, aber dann verschwindet Ned spurlos von der Bildfläche, und alle Beteiligten müssen am eigenen Leib erfahren, daß wir mitnichten unseres eigenen Glückes Schmiede sind, sondern lediglich "der Sterne Tennisbälle". "Ein wunderbar phantasiewütiges und urkomisches Buch, bei dem kein Rachegelüst unbefriedigt bleibt." Brigitte "Nach diesem Roman nimmt man sich vor, ein besserer Mensch zu werden." Tagesspiegel "Für alle, die an der Gegenwartsliteratur das Fehlen packender Handlung beklagen, ist Stephen Frys neuer Roman die überfällige Antwort." FAZ "Ein Feuerwerk aus Slapstick und urkomischen Dialogen." Hamburger Abendblatt

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
391
Price
10.30 €

Posts

5
All
4

Rache die unter die Haut geht

Als ich den Titel gegoogelt habe wurde mir die Kategorie „Satire“ angezeigt. Mit dieser Einstellung bin ich an das Buch gegangen und habe nichts erwartet und wurde so überwältigt! Als Satire würde ich es nicht bezeichnen, wenn die Story aber auch sehr überspitzt ist. Es ist wirklich eine krasse Story und absoluter Twist am Ende. Ein junger Mann verliert sein Leben und rächt sich. Der Weg führt über eine Entführung, Aufenthalt in einer Irrenanstalt und viel Geld.

4

Gute Unterhaltung mit einem Graf von Montecristo der Neuzeit

3.5

Im zweiten Drittel findet der Roman für mich bereits seinen Höhepunkt — die komplette Zeit in der schwedischen Psychiatrie ist wahnsinnig clever geschrieben, wunderbar unterhaltsam und bringt die bis dahin schleppende Geschichte auf höchst Tempo. Gerne hätte ich mehr Gespräche von Ned und Babe verfolgt, jedoch gibt es halt noch das letzte Drittel, was die Geschichte noch einmal komplett herumreißt und mich dann mit gemischten Gefühlen hinterlässt. Der antikapitalistische Grundton des letzten Drittels ist zwar lobenswert; die Umsetzung dieser und vor allem die (in meinen Augen) plumpe, wenn auch unterhaltsame Rachegeschichte bietet sonst keinerlei doppelten Boden, und auch die tollen letzten drei Seiten können das für mich nicht mehr retten. Ein Reread und eventuell überlesene Details könnte vielleicht noch zu einer höheren Wertung führen.

3

Gut geschrieben, sehr schnell zu lesen, aber wenig überraschende Wendungen. Wer den Grafen von Monte Christo rudimentär kennt, weiß, was auf ihn zukommen wird. Mir hat es trotzdem gut gefallen und ich denke, Stephen Fry liest sich im "Original" besser als in der Übersetzung, obwohl die mE nach schon gut war.

3.5

Niemals hätte ich selbst zu dieser Lektüre gegriffen, wäre ich nicht Mitglied eines feinen kleinen Buchclubs. Höchlichst erfreut war ich während der Lektüre. Gerade wenn der Protagonist, eher Antiheld ist, wird's mir wohlig um mein verdorbenes Herz. Für die Literaturfreunde eine sehr anspielungsreiche Angelegenheit. Wie gern hätte ich mit Babe ein Käffchen geschlürft.

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