Der silberne Sessel (Die Chroniken von Narnia, Bd. 6)
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Description
NARNIA ... ein Klassiker der Fantasy für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren Eine Aufgabe, die großen Mut erfordert Als Jill und Eustace in das fantastische Land gerufen werden, erhalten sie einen Auftrag von Aslan, dem weisen Löwen: Sie sollen nach dem verschollenen Prinzen Rilian suchen, den bislang keine dreißig Helden finden konnten. Es gilt, eine beschwerliche Reise zu überstehen und zahlreiche Hindernisse zu überwinden, um dieser waghalsigen Aufgabe gerecht zu werden. Und stets ist ihnen die grün gewandete Hexe auf der Spur, die einen heimtückischen Plan verfolgt...
Book Information
Author Description
Clive Staples Lewis wurde 1898 in Belfast geboren und war schon als Kind von den Märchen, Mythen und Legenden des Landes fasziniert. Viele Jahre später, während seiner Zeit als Professor an der Universität Cambridge, begann er seine Ideen aufzuschreiben. So entstanden nach und nach die sieben Chroniken von Narnia, für die er mit dem begehrten Carnegie Award ausgezeichnet wurde.
Posts
Ihr hättet nicht nach mir gerufen, wenn ich nicht nach euch gerufen hätte.🦁
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das dieses Buch so ganz anders ist als die Anderen. Vom Schreibstil und der Erzählung her und mir gefällt es so naja. Ich mochte Jill und Eustace in dem Buch gerne, aber der Rest war leider nicht so. Schade, es hatte auf jeden Fall Potential.
Eustace war doch sehr angenehm und dieser Band war ganz nett.
Ich mochte Jill wirklich sehr und finde, dass sie Perfekt in Lucys Fußstapfen treten konnte. Eustace war unerwarteter Weise auch ein sehr angenehmer Protagonist. Teilweise finde ich die Geschöpfe in Narnia sehr komisch. Der Schreibstil wird irgendwie von Band zu Band immer christlicher und erhabener. Zwischendurch hatte ich bei jedem Band ein paar Probleme und musste manches doppelt lesen.

In diesem Buch begleiten wir Eustace Scrubb und Jill Pole auf ihrer Reise ins unterirdische Reich der Riesen, um Prinz Rilian, Caspians Sohn, vor der bösen Hexe zu retten. Obwohl das Abenteuer grundsätzlich spannend ist, hinterlässt dieser Band bei mir einen eher schwachen Eindruck. Besonders die Zeitsprünge in Narnia machen das Leseerlebnis für mich oft enttäuschend. Die ständigen Wechsel der Charaktere hindern mich daran, wirklich mit ihnen zusammenzuwachsen. Man kann sich nie richtig auf die Figuren einlassen, da sie immer wieder durch neue ersetzt werden. Das macht die Geschichten in gewisser Weise kurzlebig und sorgt dafür, dass man als Leser oft das Gefühl hat, etwas zu verpassen. 3,5/5 ⭐

Der sechste Band der ,,Die Chroniken von Narnia“ Reihe der mich begeistert hat. Er hatte einen ganz anderen Ton als die Bücher davor und gab einem ein ganz anderes Gefühl beim lesen. Die Geschichte war düsterer und ernster, gewaltiger und beeindruckender, aber auch lustiger und heller, leichter und einfacher als die in den Bände davor. Aber genau das war gut, denn die Abenteuer und Geschichten von den Pevensie Geschwistern Lucy, Edmund, Susan und Peter waren vorbei. Stattdessen waren da ihr Cousin Eustace und zudem seine Schulkameradin Jil und beide reisten nach Narnia. Da waren ein großer Berg und ein Sturz von einer Klippe, vier Zeichen und die Mission Prinz Rilian zu finden, das Reisen auf Aslans Atem und das Ankommen in Narnia. Dort hatte sich einiges verändert, seit Eustaces letzten Besuch dort waren 70 Jahre vergangen, Prinz Kaspian ein alter Mann und auch Trumpkin der Zwerg. Besonders beeindruckt haben mich die Geschichte von Prinz Rilians Verschwinden und die Zeit der Kinder im Schloss, ihre Bekanntschaft mit der Eule Glimmfeder und die Teilnahme am Eulenparlament. Ihr Abenteuer war voller neuer Orte und Begegnungen und Narnia wurde für mich als Leserin somit noch größer und durch den bildhaften Schreibstil auch lebendiger. Da waren der Marschwiggel Puddelgum von den Östlichen Marschen und sein Zuhause das Ettingsmoor, ein ulkiger Charakter den ich sogleich in mein Hertz geschlossen habe und der Eustace und Jill bei ihrem Abenteuer begleitete. Da waren die Brücke an der Grenze und die Begegnung mit der Grünen Dame und ihrem Ritter, ihre Empfehlung das Schloss Harfang zu besuchen, Heimat der Riesen und ihr anstehendes Herbstbankett, ein Kochbuch mit erschreckenden Gerichten und eine Flucht, eine Botschaft und eine Ruinenstadt. Besonders spannend waren das Unterland mit dunklen Gängen und Höhlen, seltsamen Tieren und Gnomen, der Königin des Reiches der Tiefe und ihrem Gast. Es ging am Ende um einen Silbernen Sessel und eine Schlange, um Verzauberung und Klarheit, um Lügen und Verrat, Gefahr und Flucht, darum die Augen und Ohren offen zu halten und um die Pläne der Erdmänner. Da waren ein Loch und das Mondlicht, der große Schneetanz in Narnia und die Wälder, Zwerge und Faune, Dryaden und sprechende Tiere sowie Zentauren auf denen Eustace und Jil sogar reiten durften. Und dann waren da der große Löwe Aslan und seine Worte: ,,Ich werde nicht immer streng sein“
Ich bin so etwas hin und her gerissen. Einerseits finde ich viele Ideen wirklich gut. Vor allem Trauerpfützler hat mir sehr gut gefallen (auch wenn ich finde nach dem ersten Kapitel, in dem er auftaucht, wird sein Potential nicht mehr richtig genutzt). Andererseits stört mich dieser ständige pädagogische und missionarische Ton. Dann ist auch noch das Frauenbild gelinde gesagt unangenehm (Als das Schlimmste an dem verzauberten Prinzen wird nicht etwa bezeichnet, dass er ein fremdes Land erobern will, sondern dass er dabei auf eine Frau hört!). Und dass sich die "Helden" auch für ein Kinderbuch so extrem doof anstellen (Die Falle der Hexe ist mehr als offensichtlich), ist ebenfalls nervig (und auch nur der dahinter steckenden pädagogischen Aussage geschuldet).
Buch 6 von 7 - Eine Aufgabe, die großen Mut erfordert. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Diesen Mut beweisen in 'Der silberne Sessel' nicht Peter, Susan, Edmund und Lucy - sondern ihr Cousin Eustace, der bereits aus Band 5 bekannt ist und seine 'Schulfreundin' Jill, die neu hinzukommt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Auch dieses Buch hat mir gut gefallen, man lernt weitere Gebiete und Bereiche außerhalb von Narnia kennen, die Bisher entweder gar nicht bekannt waren oder nur kurz erwähnt wurden. Der Schreibstil ist wieder der gleiche, C. S. Lewis schafft es mit ein paar Worten eine fröhliche und farbenfrohe Welt entstehen zu lassen oder einem einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen.
Hat leider gar nicht die Magie der vorherigen Bände
Dieser Band war leider gar nicht meins. Ich vermisse die Pevensie-Geschwister und viele der liebenswürdigen und witzigen Narnianen. Jill, Eustachius und der Trauerpfützler waren größtenteils nervig, unsympathisch und haben weder Tiefe besessen noch eine nennenswerte Entwicklung durchgemacht. Der Humor in diesem Band war sehr plump. Die Handlung hat mich oft gelangweilt und die Ereignisse fühlten sich oft wahllos zusammen gewürfelt an. Selbst die Antagonisten wirkten blass. Dazu kamen C.S. Lewis teils unangenehme veraltete Ansichten, vor allem was das Frauenbild angeht.

"Der silberne Sessel" erschien 1953 und bringt uns zum vorletzten Mal nach Narnia. Da alle vier Pevensies zu alt für Narnia sind, übernimmt nun ihr Cousin Eustachius die Rolle als Hauptfigur, den man schon aus "Die Reise auf der Morgenröte" kennt, in der er, wie zuvor schon Edmund, einen positiven Charakterwandel durchgemacht hat. Gemeinsam mit seiner Klassenkameradin Jill Pole flüchtet er vor einer Gruppe boshafter Mitschüler und landet über eine sonst verschlossene Eisentür in einer Mauer in Aslans Land. Wie bereits im vierten Band ist seit dem letzten Besuch in Narnia eine Menge Zeit vergangen. König Kaspian ist inzwischen ein steinalter Mann, der auf der Suche nach einem Thronfolger ist, nachdem sein einziger Sohn Rilian vor Jahrzehnten spurlos verschwunden ist. Aslan trägt den beiden auf, nach Norden in die Riesenstadt zu reisen, um dort den verschollenen Prinzen zu suchen. Doch die Reise ist gefährlich und fordert von den beiden Kindern, über sich hinauszuwachsen. Dass die Pevensie-Geschwister nicht mehr dabei sind, lässt mir ein wenig das Herz bluten. Mit Eustachius und Jill ist es irgendwie nicht mehr dasselbe. Ich habe sehr oft zum Hörbuch gegriffen, gelesen von Philipp Schepmann, um am Ball zu bleiben. Auch wenn Schepmann der Geschichte Leben einhaucht und jede Figur schon an der Sprechart erkennbar ist, wirken die Figuren mit der Zeit nervig. Jill macht keine spürbare Entwicklung durch und wirkt im Vergleich zu den anderen Protagonisten eher flach. Auch die Antagonistin kommt nur kurz vor und scheint nicht annähernd so bedrohlich zu sein wie Jadis. Es gibt zwischendurch immer wieder süße Szenen, z.B. das Eulenparlament oder das Ende, aber insgesamt ist der Plot zu vorhersehbar. Auch die Beschreibung der "Experimentalschule", die heute eine gewöhnliche Regelschule wäre, zeigt Lewis' christliche und erzkonservative Geisteshaltung, die das Buch noch antiquierter erscheinen lässt als dessen Vorgänger. Für mich ist dieser Band definitiv einer der schwächsten der Reihe, da er zu wenig Immersion bietet. Das hält mich jedoch nicht davon ab, nun auch noch den letzten Band zu lesen.
In diesem Teil der Narnia Reihe geht es nicht um die vorherigen Charaktere Susan, Peter, Lucy und Edmund, sondern um ihren Cousin Eustace (der aus dem vorherigen Teil schon bekannt ist) und seine Mitschülerin Jill, die neu dazu kommt. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, da man neue Bereiche von Narnia kennenlernt, die bisher vollkommen neu waren oder nur kurz erwähnt wurden. Der Schreibstil ist wie bei den anderen Teilen angenehm zu lesen. English version: This part of the Narnia series is not about the previous characters Susan, Peter, Lucy and Edmund, but about their cousin Eustace (who is already known from the previous part) and his classmate Jill, who is new. I really liked the book because you get to know new areas of Narnia that were completely new so far or were only briefly mentioned. As with the other parts, the writing style is pleasant to read.
Hier kehrt Eustachius, der sich seit seinem letzten Abenteuer in Narnia charakterlich stark zum Besseren verändert hat, zurück. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Jill wird er von Aslan gerufen, um den verschollenen Prinzen Rilian zu finden – den einzigen Sohn des mittlerweile alt gewordenen Königs Kaspian. Die Suche führt die Kinder in bisher unbekannte Gebiete fernab des bekannten Narnias: durch Einöden und tiefe, unterirdische Reiche. Begleitet werden Eustachius und Jill dabei von dem Moorschlamper Trauerpfützler. Ich hätte es nicht erwartet, aber an diesem Band der Narnia-Reihe hatte ich nach dem 2. Teil bisher wohl die größte Freude. Eustachius funktioniert für mich als Hauptcharakter sehr gut, Trauerpfützler bringt eine herrlich pessimistische Note rein und die Geschichte wirkte auf mich insgesamt etwas erwachsener und düsterer als die bisherigen Teile. Nur der Charakter von Jill bleibt für mich ein kleines Rätsel. Ich habe das Gefühl, dass ich nach dem Buch genauso wenig über sie weiß wie davor. Sie ist zwar physisch präsent, aber ihre Persönlichkeit wird nie so richtig tiefgehend eingeführt.

Leider fand ich den sechsten Band der Narnia-Reihe etwas enttäuschend. Die Handlung war sehr vorhersehbar und daher hatte ich nicht wirklich Lust zum Weiterlesen. Erst zum Schluss wurde es etwas besser. Eichhörchen kamen scharenweise aus den Bäumen und das Ende wurde unerwartet emotional ergreifend. Was ich seltsam fand, ist, dass die Kinder Eustace und Jill meistens nur mit ihren Nachnamen angesprochen wurden. Auch hier kam die Erklärung eher zum Ende hin. Dennoch bin ich natürlich sehr auf den siebten und zugleich letzten Band der Reihe gespannt. Mal sehen, was mich da erwartet.
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NARNIA ... ein Klassiker der Fantasy für Mädchen und Jungen ab 10 Jahren Eine Aufgabe, die großen Mut erfordert Als Jill und Eustace in das fantastische Land gerufen werden, erhalten sie einen Auftrag von Aslan, dem weisen Löwen: Sie sollen nach dem verschollenen Prinzen Rilian suchen, den bislang keine dreißig Helden finden konnten. Es gilt, eine beschwerliche Reise zu überstehen und zahlreiche Hindernisse zu überwinden, um dieser waghalsigen Aufgabe gerecht zu werden. Und stets ist ihnen die grün gewandete Hexe auf der Spur, die einen heimtückischen Plan verfolgt...
Book Information
Author Description
Clive Staples Lewis wurde 1898 in Belfast geboren und war schon als Kind von den Märchen, Mythen und Legenden des Landes fasziniert. Viele Jahre später, während seiner Zeit als Professor an der Universität Cambridge, begann er seine Ideen aufzuschreiben. So entstanden nach und nach die sieben Chroniken von Narnia, für die er mit dem begehrten Carnegie Award ausgezeichnet wurde.
Posts
Ihr hättet nicht nach mir gerufen, wenn ich nicht nach euch gerufen hätte.🦁
Ich hatte beim Lesen das Gefühl, das dieses Buch so ganz anders ist als die Anderen. Vom Schreibstil und der Erzählung her und mir gefällt es so naja. Ich mochte Jill und Eustace in dem Buch gerne, aber der Rest war leider nicht so. Schade, es hatte auf jeden Fall Potential.
Eustace war doch sehr angenehm und dieser Band war ganz nett.
Ich mochte Jill wirklich sehr und finde, dass sie Perfekt in Lucys Fußstapfen treten konnte. Eustace war unerwarteter Weise auch ein sehr angenehmer Protagonist. Teilweise finde ich die Geschöpfe in Narnia sehr komisch. Der Schreibstil wird irgendwie von Band zu Band immer christlicher und erhabener. Zwischendurch hatte ich bei jedem Band ein paar Probleme und musste manches doppelt lesen.

In diesem Buch begleiten wir Eustace Scrubb und Jill Pole auf ihrer Reise ins unterirdische Reich der Riesen, um Prinz Rilian, Caspians Sohn, vor der bösen Hexe zu retten. Obwohl das Abenteuer grundsätzlich spannend ist, hinterlässt dieser Band bei mir einen eher schwachen Eindruck. Besonders die Zeitsprünge in Narnia machen das Leseerlebnis für mich oft enttäuschend. Die ständigen Wechsel der Charaktere hindern mich daran, wirklich mit ihnen zusammenzuwachsen. Man kann sich nie richtig auf die Figuren einlassen, da sie immer wieder durch neue ersetzt werden. Das macht die Geschichten in gewisser Weise kurzlebig und sorgt dafür, dass man als Leser oft das Gefühl hat, etwas zu verpassen. 3,5/5 ⭐

Der sechste Band der ,,Die Chroniken von Narnia“ Reihe der mich begeistert hat. Er hatte einen ganz anderen Ton als die Bücher davor und gab einem ein ganz anderes Gefühl beim lesen. Die Geschichte war düsterer und ernster, gewaltiger und beeindruckender, aber auch lustiger und heller, leichter und einfacher als die in den Bände davor. Aber genau das war gut, denn die Abenteuer und Geschichten von den Pevensie Geschwistern Lucy, Edmund, Susan und Peter waren vorbei. Stattdessen waren da ihr Cousin Eustace und zudem seine Schulkameradin Jil und beide reisten nach Narnia. Da waren ein großer Berg und ein Sturz von einer Klippe, vier Zeichen und die Mission Prinz Rilian zu finden, das Reisen auf Aslans Atem und das Ankommen in Narnia. Dort hatte sich einiges verändert, seit Eustaces letzten Besuch dort waren 70 Jahre vergangen, Prinz Kaspian ein alter Mann und auch Trumpkin der Zwerg. Besonders beeindruckt haben mich die Geschichte von Prinz Rilians Verschwinden und die Zeit der Kinder im Schloss, ihre Bekanntschaft mit der Eule Glimmfeder und die Teilnahme am Eulenparlament. Ihr Abenteuer war voller neuer Orte und Begegnungen und Narnia wurde für mich als Leserin somit noch größer und durch den bildhaften Schreibstil auch lebendiger. Da waren der Marschwiggel Puddelgum von den Östlichen Marschen und sein Zuhause das Ettingsmoor, ein ulkiger Charakter den ich sogleich in mein Hertz geschlossen habe und der Eustace und Jill bei ihrem Abenteuer begleitete. Da waren die Brücke an der Grenze und die Begegnung mit der Grünen Dame und ihrem Ritter, ihre Empfehlung das Schloss Harfang zu besuchen, Heimat der Riesen und ihr anstehendes Herbstbankett, ein Kochbuch mit erschreckenden Gerichten und eine Flucht, eine Botschaft und eine Ruinenstadt. Besonders spannend waren das Unterland mit dunklen Gängen und Höhlen, seltsamen Tieren und Gnomen, der Königin des Reiches der Tiefe und ihrem Gast. Es ging am Ende um einen Silbernen Sessel und eine Schlange, um Verzauberung und Klarheit, um Lügen und Verrat, Gefahr und Flucht, darum die Augen und Ohren offen zu halten und um die Pläne der Erdmänner. Da waren ein Loch und das Mondlicht, der große Schneetanz in Narnia und die Wälder, Zwerge und Faune, Dryaden und sprechende Tiere sowie Zentauren auf denen Eustace und Jil sogar reiten durften. Und dann waren da der große Löwe Aslan und seine Worte: ,,Ich werde nicht immer streng sein“
Ich bin so etwas hin und her gerissen. Einerseits finde ich viele Ideen wirklich gut. Vor allem Trauerpfützler hat mir sehr gut gefallen (auch wenn ich finde nach dem ersten Kapitel, in dem er auftaucht, wird sein Potential nicht mehr richtig genutzt). Andererseits stört mich dieser ständige pädagogische und missionarische Ton. Dann ist auch noch das Frauenbild gelinde gesagt unangenehm (Als das Schlimmste an dem verzauberten Prinzen wird nicht etwa bezeichnet, dass er ein fremdes Land erobern will, sondern dass er dabei auf eine Frau hört!). Und dass sich die "Helden" auch für ein Kinderbuch so extrem doof anstellen (Die Falle der Hexe ist mehr als offensichtlich), ist ebenfalls nervig (und auch nur der dahinter steckenden pädagogischen Aussage geschuldet).
Buch 6 von 7 - Eine Aufgabe, die großen Mut erfordert. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Diesen Mut beweisen in 'Der silberne Sessel' nicht Peter, Susan, Edmund und Lucy - sondern ihr Cousin Eustace, der bereits aus Band 5 bekannt ist und seine 'Schulfreundin' Jill, die neu hinzukommt. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Auch dieses Buch hat mir gut gefallen, man lernt weitere Gebiete und Bereiche außerhalb von Narnia kennen, die Bisher entweder gar nicht bekannt waren oder nur kurz erwähnt wurden. Der Schreibstil ist wieder der gleiche, C. S. Lewis schafft es mit ein paar Worten eine fröhliche und farbenfrohe Welt entstehen zu lassen oder einem einen kalten Schauer über den Rücken zu jagen.
Hat leider gar nicht die Magie der vorherigen Bände
Dieser Band war leider gar nicht meins. Ich vermisse die Pevensie-Geschwister und viele der liebenswürdigen und witzigen Narnianen. Jill, Eustachius und der Trauerpfützler waren größtenteils nervig, unsympathisch und haben weder Tiefe besessen noch eine nennenswerte Entwicklung durchgemacht. Der Humor in diesem Band war sehr plump. Die Handlung hat mich oft gelangweilt und die Ereignisse fühlten sich oft wahllos zusammen gewürfelt an. Selbst die Antagonisten wirkten blass. Dazu kamen C.S. Lewis teils unangenehme veraltete Ansichten, vor allem was das Frauenbild angeht.

"Der silberne Sessel" erschien 1953 und bringt uns zum vorletzten Mal nach Narnia. Da alle vier Pevensies zu alt für Narnia sind, übernimmt nun ihr Cousin Eustachius die Rolle als Hauptfigur, den man schon aus "Die Reise auf der Morgenröte" kennt, in der er, wie zuvor schon Edmund, einen positiven Charakterwandel durchgemacht hat. Gemeinsam mit seiner Klassenkameradin Jill Pole flüchtet er vor einer Gruppe boshafter Mitschüler und landet über eine sonst verschlossene Eisentür in einer Mauer in Aslans Land. Wie bereits im vierten Band ist seit dem letzten Besuch in Narnia eine Menge Zeit vergangen. König Kaspian ist inzwischen ein steinalter Mann, der auf der Suche nach einem Thronfolger ist, nachdem sein einziger Sohn Rilian vor Jahrzehnten spurlos verschwunden ist. Aslan trägt den beiden auf, nach Norden in die Riesenstadt zu reisen, um dort den verschollenen Prinzen zu suchen. Doch die Reise ist gefährlich und fordert von den beiden Kindern, über sich hinauszuwachsen. Dass die Pevensie-Geschwister nicht mehr dabei sind, lässt mir ein wenig das Herz bluten. Mit Eustachius und Jill ist es irgendwie nicht mehr dasselbe. Ich habe sehr oft zum Hörbuch gegriffen, gelesen von Philipp Schepmann, um am Ball zu bleiben. Auch wenn Schepmann der Geschichte Leben einhaucht und jede Figur schon an der Sprechart erkennbar ist, wirken die Figuren mit der Zeit nervig. Jill macht keine spürbare Entwicklung durch und wirkt im Vergleich zu den anderen Protagonisten eher flach. Auch die Antagonistin kommt nur kurz vor und scheint nicht annähernd so bedrohlich zu sein wie Jadis. Es gibt zwischendurch immer wieder süße Szenen, z.B. das Eulenparlament oder das Ende, aber insgesamt ist der Plot zu vorhersehbar. Auch die Beschreibung der "Experimentalschule", die heute eine gewöhnliche Regelschule wäre, zeigt Lewis' christliche und erzkonservative Geisteshaltung, die das Buch noch antiquierter erscheinen lässt als dessen Vorgänger. Für mich ist dieser Band definitiv einer der schwächsten der Reihe, da er zu wenig Immersion bietet. Das hält mich jedoch nicht davon ab, nun auch noch den letzten Band zu lesen.
In diesem Teil der Narnia Reihe geht es nicht um die vorherigen Charaktere Susan, Peter, Lucy und Edmund, sondern um ihren Cousin Eustace (der aus dem vorherigen Teil schon bekannt ist) und seine Mitschülerin Jill, die neu dazu kommt. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, da man neue Bereiche von Narnia kennenlernt, die bisher vollkommen neu waren oder nur kurz erwähnt wurden. Der Schreibstil ist wie bei den anderen Teilen angenehm zu lesen. English version: This part of the Narnia series is not about the previous characters Susan, Peter, Lucy and Edmund, but about their cousin Eustace (who is already known from the previous part) and his classmate Jill, who is new. I really liked the book because you get to know new areas of Narnia that were completely new so far or were only briefly mentioned. As with the other parts, the writing style is pleasant to read.
Hier kehrt Eustachius, der sich seit seinem letzten Abenteuer in Narnia charakterlich stark zum Besseren verändert hat, zurück. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Jill wird er von Aslan gerufen, um den verschollenen Prinzen Rilian zu finden – den einzigen Sohn des mittlerweile alt gewordenen Königs Kaspian. Die Suche führt die Kinder in bisher unbekannte Gebiete fernab des bekannten Narnias: durch Einöden und tiefe, unterirdische Reiche. Begleitet werden Eustachius und Jill dabei von dem Moorschlamper Trauerpfützler. Ich hätte es nicht erwartet, aber an diesem Band der Narnia-Reihe hatte ich nach dem 2. Teil bisher wohl die größte Freude. Eustachius funktioniert für mich als Hauptcharakter sehr gut, Trauerpfützler bringt eine herrlich pessimistische Note rein und die Geschichte wirkte auf mich insgesamt etwas erwachsener und düsterer als die bisherigen Teile. Nur der Charakter von Jill bleibt für mich ein kleines Rätsel. Ich habe das Gefühl, dass ich nach dem Buch genauso wenig über sie weiß wie davor. Sie ist zwar physisch präsent, aber ihre Persönlichkeit wird nie so richtig tiefgehend eingeführt.

Leider fand ich den sechsten Band der Narnia-Reihe etwas enttäuschend. Die Handlung war sehr vorhersehbar und daher hatte ich nicht wirklich Lust zum Weiterlesen. Erst zum Schluss wurde es etwas besser. Eichhörchen kamen scharenweise aus den Bäumen und das Ende wurde unerwartet emotional ergreifend. Was ich seltsam fand, ist, dass die Kinder Eustace und Jill meistens nur mit ihren Nachnamen angesprochen wurden. Auch hier kam die Erklärung eher zum Ende hin. Dennoch bin ich natürlich sehr auf den siebten und zugleich letzten Band der Reihe gespannt. Mal sehen, was mich da erwartet.


































