Der Salzpfad
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Description
Alles, was Moth und Raynor noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer großen Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Prophezeihungen zum Trotz führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft.
Der große Überraschungs-Bestseller aus England jetzt auf DeutschBook Information
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Der autobiografische Roman beschreibt die Wanderung eines Ehepaares an Englands bekanntesten Küstenpfad. Aufgrund einer Schicksalsschläge sind sie obdachlos und wandern mangels anderer Möglichkeiten einfach los. Das Buch ist geprägt von der Ausweglosigkeit des Paares, der Krankheit des Ehemannes, der Anstrengungen des Wanderns und wirklich vieler Naturbeschreibungen. Phasenweise fand ich es sehr repetitiv und langatmig, trotz einiger schöner philosophischer Denkansätze.
Leider rein gar nicht meins. 2 Sterne, da es autobiographisch ist...
Ich breche Bücher wirklich selten bis nie aɓ. Auch wenn es sich erstmal zieht, oder man nur schwer in die Geschichte kommt, quält man sich dann aber doch weiter durch Passagen und gibt dem Ganzen eine Chance. Da wurde ich tatsächlich schon einige Male doch och vom Gegenteil überzeugt, Aber da seh ich doch schon wieder diese Staubkörner, die meine Aufmerksamkeit in den Bann ziehen... Nein, meines wars definitiv nicht, deshalb Abbruch bei der Hälfte.
Wandern, weil nichts anderes mehr bleibt 🚶♀️🥾 🌊
Raynor Winns autobiografischer Reisebericht erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die alles verlieren: Haus, Geld, Zukunft. Und dann beschließen, trotzdem weiterzugehen. Mit Zelt, Rucksack und 50€ pro Woche wandern Raynor und ihr Mann Moth den South West Coast Path an der Küste Englands entlang – über 1000 Kilometer durch Wind, Regen, Hitze und Gegenwind. Eine bewusste Entscheidung gegen Stillstand. Und eine überraschend heilende Erfahrung. Wirklich beeindruckend ist weniger der Weg selbst als das Durchhaltevermögen der beiden. Der Text lebt von der inneren Entwicklung – wie sich durch körperliche Bewegung, Natur, Entbehrung und Begegnungen neue Perspektiven öffnen. Besonders berührend sind die Passagen, in denen deutlich wird, wie hart und entwürdigend Obdachlosigkeit sein kann – nicht nur materiell, sondern auch sozial. Und wie die Gesellschaft mit solchen „outcasts“ umgeht. Wieso finden Leute eine solche Wanderung „inspirierend“, wenn sie denken, man habe sich bewusst dafür entschieden und für die Freiheit sein Hab und Gut verkauft, während sie sich abwenden, wenn man erzählt, dass man im Zelt lebt, weil man obdachlos ist? Hat mich stellenweise wirklich zum Nachdenken angeregt, auch wenn ich nicht alle Sichtweisen und Entscheidungen der Autorin teile oder nachvollziehen kann. Hinzu kommt: Das Buch zieht sich. Manche Stellen wiederholen sich, der Stil ist schlicht, manchmal etwas umständlich formuliert. Emotionale Tiefe ist da, aber nicht durchgängig. Wer detaillierte Landschaftsbeschreibungen sucht, wird enttäuscht. Auch die deutsche Übersetzung wirkt an manchen Stellen ungenau und holperig. Fazit: Eine ehrliche, ruhige Geschichte über einen Neuanfang in schwieriger Lage. Eher persönliche Lebensbewältigung als klassischer Reisebericht – und gerade deshalb lesenswert, wenn man keine große Dramatik oder Spannung erwartet. Ein gutes „Sonntags-Buch“. ⭐️⭐️⭐️,5

Was für ein inspirierendes Buch. Man begleitet das obdachlos gewordene Ehepaar Raynor und Moth auf ihrer Wanderung, den South-West Coast Path entlang und erlebt durch ihre Augen die Schönheit der britischen Natur. Ebenso begleitet man die beiden aber durch Ängste und Sorgen, Hunger, Kälte und Verachtung ihrer Mitmenschen. Ich fand es unheimlich inspirierend, wie die beiden es geschafft haben, an diesem absoluten Tiefpunkt nach vorne zu schauen, weiterzumachen und darauf zu vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Der einzige, wirklich kleine und nur stilistische Kritikpunkt ist der, dass die wörtliche Rede teilweise so verwirrend formuliert war, dass ich nicht verstanden habe, wer jetzt was sagt und nochmal an den Beginn des Satzes musste um es nachzuvollziehen.
Eine vermeintlich wahre Geschichte - oder etwa nicht?
Raynor Winn und ihr Mann verlieren aufgrund eines Rechtsstreits ihr Haus und sämtliche Ersparnisse, sodass sie in ihren 50ern mittellos und obdachlos dastehen. Zusätzlich erhält Moth eine besorgniserregende Diagnose, die mit einer nur sehr geringen Lebenserwartung einhergeht. Für Raynor und Moth bricht ihre Welt zusammen - doch nur kurz, denn schnell rappeln sie sich auf, besorgen eine günstige Campingausrüstung und ziehen auf den South West Coast Path an der englischen Küste. 1014 km haben sie vor sich - ein Weg, der in jeder Hinsicht herausfordernd wird und die Weichen stellt dafür, wie ihr Leben weitergehen soll. “Der Salzpfad”, ein autobiographischer Reisebericht der Autorin, wurde ebenso wie die zwei nachfolgenden Bücher zum Bestseller. Vor kurzem kam die Verfilmung zu ihrem Debüt ins Kino, mit Penguin gibt es bereits einen Vertrag für ein 4. Buch. Nahezu gleichzeitig zum Kinofilm wurde ein Enthüllungsbericht von “The Observer” veröffentlicht, der offenlegt, dass Raynor Winn an wesentlichen Stellen ihres Buchs (und in den darauffolgenden Interviews) gelogen haben soll. So soll ihre Obdachlosigkeit damit zusammenhängen, dass sie einen Arbeitgeber um eine große Geldsumme betrogen habe und diese nicht zurückzahlen konnte. Mehr zum Skandal rund um Raynor Winn könnt ihr in der “S wie South West Coast Path”-Folge von @stadtlandwas hören. Ich habe “Der Salzpfad” nur für meine Podcast-Recherche gelesen und, so spannend ich es in diesem Kontext fand, ist das Buch ansonsten überraschend schlecht geschrieben. Die Dialoge und ständigen Wiederholungen sind ermüdend, die Reflexionen drehen sich im Kreis, und auch ohne den Enthüllungsbericht merkt man schnell, dass die Anfangsgeschichte rund um den Gerichtsprozess nicht ganz sauber ist. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass das Buch auf viele Menschen inspirierend und der Mut des Paares ansteckend wirkt. Es hat mir auf jeden Fall große Lust auf den South West Coast Path gemacht. Übersetzt von Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair. CN: Krankheit, Z-Wort, Alkoh0lkonsum
Ein tolles Buch mit toller Sprache. Man leidet und genießt mit. Man möchte Ray und Moth so gern ein Essen spendieren und ich hatte mir einige Stellen markiert. Wer das Wandern und die Natur liebt, hat eine klare Leseempfehlung! Der South West Coast Path scheint mir etwas für Fortgeschrittene zu sein! Auch der Kinofilm ist sehr sehenswert!

Nettes Buch mit schönem Schreibstil. Allerdings geprägt von langweiligen Wiederholungen und für mich wenig inspirierend, wie es doch immer über dieses Buch gesagt wird. Es geht eigentlich permanent um Folgendes: Haus verloren. Wetter schlecht ( zu warm, zu kalt, zu nass ). Anstrengender Wanderpfad. Zeltplatz suchen. Moth ist krank. Die Protagonisten sind „alt“. Manche Begegnungen sind nett, manche nicht. Und das wird immer und immer wieder abgespult.
Weil ich plante nach Cornwall zu reisen, wollte ich das Buch trotz der Kritik lesen, aber ich kam auch gar nicht so richtig hinein. Vor Ort hörte ich dann den Podcast von cheap.and.cheerful „Stadt Land Was?!“ über die Enthüllungen zu der Geschichte. Danach hat sich das Thema Raynor Winn für mich erledigt. Nicht erledigt hat sich der Traum vom South West Coast Path. Definitiv ein Sehnsuchtsort.
Verrückte Reise, beeindruckende Reise, unglaubliches Schicksal. Interessant zu lesen, zum Teil fand ich es aber langatmig.
. KLAPPENTEXT Alles, was Raynor und Moth noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den gesamten South West Coast Path, Englands bekanntesten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie begegnen Vorurteilen und Ablehnung, doch zugleich entdecken sie das Glück ihrer Liebe und lernen, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Widrigkeiten zum Trotz öffnet ihr mehrmonatiger Trip ihnen die Tür zu einer neuen Zukunft. MEINUNG Ich bin oft sehr begeistert von Menschen, die so lange Wanderungen machen. Dass das Buch eine wahre Begebenheit beschreibt von zwei Menschen, die wirklich alles verloren haben, macht es umso spannender. Der Einstieg war super spannend. Raynor beschreibt eine Szene, in der sie und Moth vor dem steigenden Wasser mitten in der Nacht flüchten. Und sie beschreibt das, als wäre man wirklich mitten drin und dabei. Es vermittelt einen Eindruck von so vielem, das die beiden auf ihrer Reise erlebt haben. Aber diesen Stil habe ich leider das restliche Buch vermisst. Es ist sicherlich nicht leicht über eine so lange Reise so zu berichten, dass es sich in einem Buch gut lesen lässt, allem, was man erlebt hat gerecht wird und auch nichts wichtiges auslässt, das vielleicht die ein oder andere Entscheidung herbeigeführt hat. Mir persönlich hat es vom Schreibstil nicht so zugesagt. Ich fand es stellenweise sehr trocken, auch weil ich mit den Beschreibungen nur zum Teil wirklich was anfangen konnte. Trotzdem hat mich die Geschichte fasziniert und ich finde sie auch definitiv erzählenswert. Denn sie zeigt auch Dinge auf, die man oft eher mal ausblenden möchte, es sich aber doch lohnen könnten, mal näher hinzuschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass mir das Buch als Hörbuch etwas besser gefallen hätte, weil es dann mehr so gewesen wäre, als würde mir jemand seine Geschichte erzählen.

Wie viel ist Wahrheit, wie viel Fiktion?
Der Salzpfad ist ein Buch, was Spaß macht und dich nachdenklich zurück lässt. Du fieberst mit den Wanderern mit, willst glauben, dass die Medizin sich irrt und hoffst auf das obligatorische Happy End. Während des Lesens fragst du dich, wie viel der Geschichte haarscharf an der Wahrheit vorbei geht, aber das ist das Schicksal der biografischen Texte. Nichtsdestotrotz bleibt die eine Frage hängen: Warum macht es einen Unterschied in der Wahrnehmung, ob ein Wanderer sein Haus verloren oder verkauft hat? Ohne Obdach ist ohne Obdach. Warum ist das selbstgewählte Schicksal ehrenvoller als das unverschuldete? Diese Frage kannst nur du dir selbst beantworten. Klare Leseempfehlung.
Interessant und gut zu lesen
Dieses Buch stand schon lange auf meiner Leseliste. Es ist gut zu lesen, wobei ich bei all den Ortsnamen oft nicht ganz folgen konnte. Der Grund, weshalb sich die Beiden auf den Weg gemacht haben, ist traurig und tragisch. Aber manchmal braucht es solche Ereignisse, um die eigene Komfortzone zu verlassen. Zu 90% sind die Beiden durch Regen und Sturm gewandert ( so mein Empfinden) und immer hungrig. Die Beschreibung hat mir schon Lust auf eine solche Wanderung gemacht. Aber unter anderen Voraussetzungen. Gut hat mir das Ende gefallen: kein allzu großes Happy End, aber ein Ende das den Leser gut zurück lässt.
Ein schönes Buch nach einer wahren Geschichte. Moth und Raynor verlieren ihr zu Hause, ihre Perspektive und ihr Selbstwertgefühl.Moth bekommt auch noch die Diagnose schwer krank zu sein und die beiden beschließen den gesamten South West Coast Path zu laufen. Ein schöner Reisebericht mit vielen schönen und nicht so schönen Begegnungen. Leider habe ich es so empfunden,daß es sich ab der Hälfte doch irgendwie wiederholte. Laufen , Küste , Zelten , Tee trinken , schlechtes Wetter. Dennoch ist es vom Schreibstil schön zu lesen.
Ein Zelt, ein Weg
Der Salzpfad von Raynor Winn erzählt die wahre Geschichte eines Ehepaares, das nach dem Verlust seines Hauses und einer schweren Krankheitsdiagnose beschließt den langen Küstenwanderweg in Südengland zu gehen. Mit wenig Geld und nur dem Nötigsten im Rucksack machen sie sich auf den Weg und erleben harte aber auch hoffnungsvolle Momente in der Natur. Schritt für Schritt finden sie neuen Mut Halt und eine andere Sicht auf ihr Leben.
Bemerkenswert
"Der Salzpfad" von Raynor Winn erzählt eine bemerkenswerte und berührende Geschichte von Verlust, Hoffnung und Widerstandskraft. Am Anfang des Buches stehen Krankheit und Schmerz im Vordergrund. Raynor und ihr Mann Moth erfahren von seiner unheilbaren Krankheit und verlieren gleichzeitig ihr Zuhause. Diese doppelte Tragödie ist der Ausgangspunkt ihrer Reise, die sie auf dem South West Coast Path entlang der südwestlichen Küste Englands führt. Was mich besonders überrascht hat, ist die Art und Weise, wie England mit Obdachlosigkeit und Landstreichern umgeht. Der Vagrancy Act von 1824, ein altes Gesetz, das Obdachlosigkeit kriminalisiert, wird im Buch thematisiert und zeigt die Herausforderungen, denen sich das Ehepaar zusätzlich zu ihrer gesundheitlichen und finanziellen Notlage stellen muss. Im Verlauf des Buches tritt jedoch die Natur immer mehr in den Vordergrund. Die eindrucksvollen und detaillierten Naturbeschreibungen sind ein großer Pluspunkt des Buches. Raynor Winn schafft es, die wilde Schönheit der englischen Küste lebendig werden zu lassen. Orte und Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, fügen der Geschichte Tiefe und Authentizität hinzu. Das Ehepaar selbst habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Beziehung und ihre gemeinsame Reise sind inspirierend. Besonders beeindruckend ist, wie sie trotz der Verzweiflung und Unsicherheit am Anfang ihrer Reise zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Insgesamt ist "Der Salzpfad" eine ergreifende Erzählung über den unermüdlichen menschlichen Geist, die Kraft der Natur und die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Es ist eine Hommage an die Liebe und die Ausdauer, die notwendig sind, um selbst die härtesten Prüfungen des Lebens zu überstehen.

Aus wenig sehr viel machen und Glücksmomente sammeln
Faszinierend, wie die Autorin es schafft mir zu zeigen, mit wie wenig das Leben zu bewältigen ist. Das Stigma der Gesellschaft Obdachlosigkeit, sieht sofort anders aus, wenn die Leute meinen, man lebt bewusst so, in den Tag. Und trotz Empfehlungen der Ärzte mal genau das Gegenteil machen. Dabei dann feststellen, dass es gut tut. Planlos, zeitlos und dennoch immer wieder einen Tag überleben. Wir sind wohl robuster, als gedacht. Leider fand ich es dennoch etwas langweilig, die Schilderungen von Historie und Landschaft und mit der Zeit, waren die Schilderungen, für mich, lediglich Wiederholungen in anderen Worten. Schade, da die Autorin durchaus einen „packenden“ Schreibstil zu beginn hat.
Absolut inspirierendes Buch. Wie Raynor die Natur und alles was sie sieht beschreibt, ist einfach nur grossartig. Trotz dem vielen Pessimismus (der auch nachvollziehbar ist an den meisten Stellen), schreibt sie mit einer Art stumpfem Humor und einem Hauch von Ironie, der das Lesen noch unterhaltsamer macht. Ich bin sehr gespannt das nächste Buch ihrer Reihe zu lesen
Raynor hat es geschafft das Gefühl auf dem Küstenpfad zu wandern mit ihren Worten perfekt zu transportieren.
Ich muss echt sagen, dass mich dieses Buch gefesselt hat. Raynor hat es geschafft das Gefühl auf dem Küstenpfad zu wandern mit ihren Worten perfekt zu transportieren. Ich hatte oft das Gefühl mit den beiden zu wandern, ihre schwere Situation zu teilen und ihr Glücksmomente mitzuerleben. Der Salzpfad ist eine der Bücher, die man am Ende extra langsam liest, um die letzte Seite heraus zu zögern. Ich habe viel über die Kraft von Moth und Ray erfahren und doch nicht genug bekommen. Ich möchte mehr davon. Danke Raynor Winn für dieses fantastische und lehrreiche Werk!

Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen und mich total gefreut, als ich zufällig einen Buddyread hier gefunden hatte. Der Buddyread hat sehr viel Spaß gemacht, vom Buch war ich enttäuscht. Ich liebe das wandern und Wanderberichte, erwarte dann einfach, dass es mehr um den Weg geht und weniger darum, wieviel ungesunde Süßigkeiten man unterwegs isst. Nun muss ich fairerweise dazu sagen, dass die beiden unterwegs waren, um der Obdachlosigkeit zu entgehen bzw dieser einen gewissen Sinn zu geben. Da ging es dann selbstverständlich weniger um den Weg und mehr ums Überleben, das wurde insgesamt schon sehr gut dargestellt und ich kam doch öfter ins Grübeln. Wie unfair können Menschen sein, was stimmt nicht mit dem britischen Rechtssystem, könnte das auch bei uns passieren und vor allem: wie gehen dir Menschen, die einem begegnen, mit dem Thema und betroffenen Menschen um. Teilweise sehr erschreckend.
Wie leicht salzige Brombeeren, die in den letzten Sonnenstrahlen des Sommers genau die richtige Süße bekommen.
Ein wirklich in sich abgerundetes, schönes Buch zum Thema Verarbeitung von Schicksalsschlägen, Bewegung am gesellschaftlichen Rand und über viel Menschlichkeit. Ich empfand viel Empathie für die Protagonisten. Allerdings plätscherte die Geschichte für mich etwas zu sehr dahin, mir fehlte hier und da doch etwas die Spannung und Abwechslung. Dennoch empfehlenswert!
Uhhh wie schön 🥰, einfach herzerwärmend, hoffnungsvoll und vor allem… ist das ja alles real und die persönliche Geschichte von der Autorin und ihrem Mann (wusste das voll lange nicht😂)… beeindruckend. Vor allem als Hörbuch große Empfehlung, habs einfach beim Wandern beendet und dann löst so eine Geschichte wirklich etwas in einem aus und man wird ganz nachdenklich… 🥹
Eine interessante und spannende Geschichte, die immer wieder zum Nachdenken über die eigenen Ziele angeregt hat. Jedoch hätte es dem Buch gut getan, deutlich gestrafft zu werden. So hat sich vieles wiederholt und Unrelevantes wurde zu ausufernd erzählt, so dass sich leider das Lesen immer wieder in die Länge gezogen hat.
Spannender Anfang aber mehr nicht
Das Buch fing so spannend an. Es handelt von einer wahren Geschichte. Zwei ältere Menschen machen eine lange anstrengende Wanderung. Leider handelt über die Hälfte des Buches, um die gleichen Themen und du weißt bereits was kommt und das Lesen wird träge.. habe es nur fertig gelesen, weil ich keine Bücher offen lassen kann. Das Ende dagegen war wieder sehr schön.
Ganz gemütlich für nebenbei
Ich habe "Der Salzpfad" als Hörbuch gehört. Das Buch ist ganz angenehm, wobei die verschiedenen Begegnungen der Protagonist*innen und deren Reaktionen durchaus interessant waren. Allerdings ist der Spannungsbogen eher flach. Dadurch ist es aber kein Problem, wenn man mal kurz den Faden verliert und die Konzentration schwindet, da man jederzeit wieder einsteigen kann. Insgesamt ein gutes Hörbuch für nebenbei, auch wenn es nicht ständig packend ist, außerdem vermittelt es eine schöne Message am Ende!
„Der Salzpfad“ von Raynor Winn – Eine bewegende Reise durch Verlust und Hoffnung
Raynor Winns autobiografisches Werk „Der Salzpfad“ erzählt die ergreifende Geschichte eines Ehepaars, das nach einem schweren Schicksalsschlag alles verliert – ihr Zuhause, ihre finanzielle Sicherheit und die Gesundheit von Moth, Raynors Ehemann. Statt zu verzweifeln, entscheiden sie sich für eine radikale Veränderung: eine monatelange Wanderung entlang des South West Coast Path, Englands längstem Küstenwanderweg. Das Buch ist weit mehr als ein Reisebericht. Winn schildert eindrucksvoll die Härten des Unterwegsseins – die Kälte, den Hunger, die körperlichen Strapazen – und zugleich die unerwarteten Momente des Glücks, die sie auf ihrem Weg erleben. Besonders berührend ist die Art und Weise, wie sie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Obdachlosigkeit reflektiert. Während sie zunächst als abenteuerlustige Backpacker bewundert werden, schlägt die Stimmung um, sobald klar wird, dass sie am Ende des Weges kein Zuhause erwartet. Winns Schreibstil ist geprägt von Wärme, Selbstironie und einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Sie schafft es, die Schönheit der Landschaft mit der emotionalen Tiefe ihrer Geschichte zu verweben, sodass der Leser nicht nur mitfühlt, sondern auch mitwandert. Die Erzählung ist ehrlich und roh, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen. Vielmehr zeigt sie, wie Widerstandskraft und Liebe selbst in den dunkelsten Zeiten Hoffnung schenken können. Fazit: „Der Salzpfad“ ist eine inspirierende und bewegende Geschichte über Verlust, Neuanfang und die heilende Kraft der Natur. Ein Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt – über das Leben, unsere Gesellschaft und die Bedeutung von Heimat.
Kann den Hype nicht nachvollziehen
Ein nettes Buch mit einem starken Thema: Obdachlosigkeit. Leider ist es mir viel zu viel Beschreibung ihrer Tage, wo sie schlafen und was sie sich zu essen kaufen. Aber die wirklich deepen Worte, in der sie mal schreibt, was das alles mit ihr macht, was es auf einer anderen Ebene bedeutet etc. bleibt leider sehr kurz und deutet mehr an, was das Buch für mich besser als 3 Sterne gemacht hätte.

Beeindruckendes Buch
Der Salzpfad hat mich sehr beeindruckt gleichzeitig sehr berührt und nachdenklich gemacht. Die wahre Geschichte über Moth und Raynor Winn ist für mich ein wirkliches Lese Highlight gewesen. Aus einer Verzweiflung heraus losgelaufen. Eine Geschichte von einem wahnsinnig mutigen Ehepaar. Als Leser darf man in Teilen an ihrer Wanderung teilnehmen. Miterleben, mitleiden, mitfühlen aber auch genießen und staunen. Ich fühlte mich während dem Lesen den beiden so nah und lasse sie nun ungern hinter mir. Die beiden nachfolge Bände sind schon auf meine Wunschliste gewandert und ich freue mich schon total auf ein wieder lesen mit Moth und Raynor. Dieses Buch hat die 5 von 5 Sterne unbedingt verdient und es gibt auch eine Leseempfehlung von mir dazu.
Unbeschreiblich!
Ich selbst hätte ja nie von mir gesagt, dass ein Buch über eine Küstenwanderung aus dem echten Leben mich so begeistern könnte. Von Action geladenen und meist fantastischen Comics und Graphic Novels zu dem hier... Und doch ist der Salzpfad von Raynor Winn eine Geschichte, die ich sicher so schnell nicht mehr vergessen werde und die mich noch lange beschäftigen wird. Von einem Schicksals Schlag zum nächsten irgendwie gezwungen dazu die Welt für einige Zeit zu verlassen und ein Leben als Obdachlose Backpacker zu beginnen. Man fühlt richtig all den Schmerz und die Verlustangst die hier mitschwingt. Und dann gibt es immer mal wieder surreale Momente und Erzählungen, die nur das Leben selbst so schreiben kann. Zum Teil habe ich mich oft selbst so gefühlt als würde ich Tag für Tag diesen beschwerlichen und steinigen Weg gehen, gepeinigt von der Hitze und die Lunge voller salziger Seeluft. Diese Autorin hat es geschafft mich, den Comic und Fantasy leser, mit einer so ausgeklügelten Art der Erzählung und des Schreibens in den Bann zu ziehen. Und das muss, wie ich finde, wirklich was heißen!
Der Weg ist das Ziel oder wie man aus der Not eine Tugend macht
"Der Salzpfad" von Raynor Winn über die zunächst unfreiwillige Wanderung auf Englands längsten und bekanntesten Küstenwanderweg - der South West Coast Path - mit ihrem Mann Moth hat mir sehr gut gefallen. Nachdem beide ihre Existenz und ihr Zuhause verloren haben, machen sie sich auf die lange Wanderung und finden im Einklang mit der Natur und dem ein oder anderen Abenteuer zu sich selbst und können so Ideen für eine neue Zukunft entwickeln. Aufgrund eines BuddyReads konnte ich dieses wunderbare Buch nach über 3,5 Jahren endlich vom SUB befreien. Sehr gespannt bin ich auch schon auf die beiden anderen Bücher der Autorin.
Schönes, inspirierendes Buch, das nicht die allergrößten Fragen des Lebens beantwortet, aber einige. Es ist wirklich schön beschrieben und geschrieben und eignet sich als entspannte Lektüre. Habe tatsächlich auch Lust bekommen, zu wandern und wer weiß, vielleicht wandere ich auch mal den South West Path entlang.
Seit ich dieses Buch gelesen habe, möchte ich unbedingt nach Cornwall reisen.
Total emotional und bewegend und gleichzeitig so inspirierend. Mehrfach hat mich die Geschichte zum Weinen gebracht und mich extrem aufgewühlt zurückgelassen. Doch zum Glück habe ich das Buch nicht weggelegt, denn was Raynor und Moth aus der absolut schrecklichsten Situation gemacht haben, ist mehr als beeindruckend. Ich liebe die Botschaft, die dieses Buch übermittelt.

Auf jeden Fall lesenswert. Inspirierende Geschichte für Outdoor People, aber beim Lesen wenig fesselnd. Der Schreibstil ist recht einfach, weshalb auf dieser Ebene wenig Spannung kreiert wird. Dennoch schreibt Raynor Winn ihre sehr beeindruckende und wahre Lebensgeschichte. Es ist faszinierend zu lesen wie heilsam ein rudimentäres Leben in der Natur sein kann.
Ich wünschte ich könnte diesem Buch mehr Sterne geben, weil die Geschichte wirklich berührend ist und man einiges lernt und mit einer Situation konfrontiert wird von der man vieles Mitnehmen kann. Das Buch glänzt in den Abschnitten, in dem es Gesellschaftskritisch (meist ggü Obdachlosigkeit) spricht und wenn die Autorin über Geschichtliche Ereignisse oder Orte auf dem Coast Path redet. Allerdings wird meist über den Weg der Reise gesprochen, wo sie sind, wo es lang geht und dies wirklich ausführlich. Leider hatte ich einige Stellen wo ich gerne aufgehört hätte. Aber die Geschichte und vor allem der Drang zu wissen wie es weitergeht hat mich gerade zum Ende hin noch festgehalten.
Hab schon die Wanderschuhe an!
Wer ohnehin gerne wandert, wird dieses Buch lieben! Ich kann fast das Salz auf der Haut spüren und die Brandung tosen hören. Ein faszinierender Bericht von einer Reise, die ohne Ziel startet und am Ende so viel mehr ist als der Weg von A nach B. Ich habe im Wanderurlaub mit dem Buch angefangen und konnte es kaum aus der Hand legen. 😊

Description
Alles, was Moth und Raynor noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den South West Coast Path, Englands berühmten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie kämpfen mit Vorurteilen, Ablehnung und der Sorge, dass das Geld für den nächsten Tag nicht mehr reicht. Und zugleich entdecken sie auf ihrer großen Wanderung das Glück: herzliche Begegnungen, ihre neu erstarkte Liebe und die Fähigkeit, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Prophezeihungen zum Trotz führt sie der mehrmonatige Trip zurück ins Leben und öffnet die Tür zu einer neuen Zukunft.
Der große Überraschungs-Bestseller aus England jetzt auf DeutschBook Information
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Der autobiografische Roman beschreibt die Wanderung eines Ehepaares an Englands bekanntesten Küstenpfad. Aufgrund einer Schicksalsschläge sind sie obdachlos und wandern mangels anderer Möglichkeiten einfach los. Das Buch ist geprägt von der Ausweglosigkeit des Paares, der Krankheit des Ehemannes, der Anstrengungen des Wanderns und wirklich vieler Naturbeschreibungen. Phasenweise fand ich es sehr repetitiv und langatmig, trotz einiger schöner philosophischer Denkansätze.
Leider rein gar nicht meins. 2 Sterne, da es autobiographisch ist...
Ich breche Bücher wirklich selten bis nie aɓ. Auch wenn es sich erstmal zieht, oder man nur schwer in die Geschichte kommt, quält man sich dann aber doch weiter durch Passagen und gibt dem Ganzen eine Chance. Da wurde ich tatsächlich schon einige Male doch och vom Gegenteil überzeugt, Aber da seh ich doch schon wieder diese Staubkörner, die meine Aufmerksamkeit in den Bann ziehen... Nein, meines wars definitiv nicht, deshalb Abbruch bei der Hälfte.
Wandern, weil nichts anderes mehr bleibt 🚶♀️🥾 🌊
Raynor Winns autobiografischer Reisebericht erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die alles verlieren: Haus, Geld, Zukunft. Und dann beschließen, trotzdem weiterzugehen. Mit Zelt, Rucksack und 50€ pro Woche wandern Raynor und ihr Mann Moth den South West Coast Path an der Küste Englands entlang – über 1000 Kilometer durch Wind, Regen, Hitze und Gegenwind. Eine bewusste Entscheidung gegen Stillstand. Und eine überraschend heilende Erfahrung. Wirklich beeindruckend ist weniger der Weg selbst als das Durchhaltevermögen der beiden. Der Text lebt von der inneren Entwicklung – wie sich durch körperliche Bewegung, Natur, Entbehrung und Begegnungen neue Perspektiven öffnen. Besonders berührend sind die Passagen, in denen deutlich wird, wie hart und entwürdigend Obdachlosigkeit sein kann – nicht nur materiell, sondern auch sozial. Und wie die Gesellschaft mit solchen „outcasts“ umgeht. Wieso finden Leute eine solche Wanderung „inspirierend“, wenn sie denken, man habe sich bewusst dafür entschieden und für die Freiheit sein Hab und Gut verkauft, während sie sich abwenden, wenn man erzählt, dass man im Zelt lebt, weil man obdachlos ist? Hat mich stellenweise wirklich zum Nachdenken angeregt, auch wenn ich nicht alle Sichtweisen und Entscheidungen der Autorin teile oder nachvollziehen kann. Hinzu kommt: Das Buch zieht sich. Manche Stellen wiederholen sich, der Stil ist schlicht, manchmal etwas umständlich formuliert. Emotionale Tiefe ist da, aber nicht durchgängig. Wer detaillierte Landschaftsbeschreibungen sucht, wird enttäuscht. Auch die deutsche Übersetzung wirkt an manchen Stellen ungenau und holperig. Fazit: Eine ehrliche, ruhige Geschichte über einen Neuanfang in schwieriger Lage. Eher persönliche Lebensbewältigung als klassischer Reisebericht – und gerade deshalb lesenswert, wenn man keine große Dramatik oder Spannung erwartet. Ein gutes „Sonntags-Buch“. ⭐️⭐️⭐️,5

Was für ein inspirierendes Buch. Man begleitet das obdachlos gewordene Ehepaar Raynor und Moth auf ihrer Wanderung, den South-West Coast Path entlang und erlebt durch ihre Augen die Schönheit der britischen Natur. Ebenso begleitet man die beiden aber durch Ängste und Sorgen, Hunger, Kälte und Verachtung ihrer Mitmenschen. Ich fand es unheimlich inspirierend, wie die beiden es geschafft haben, an diesem absoluten Tiefpunkt nach vorne zu schauen, weiterzumachen und darauf zu vertrauen, dass am Ende alles gut wird. Der einzige, wirklich kleine und nur stilistische Kritikpunkt ist der, dass die wörtliche Rede teilweise so verwirrend formuliert war, dass ich nicht verstanden habe, wer jetzt was sagt und nochmal an den Beginn des Satzes musste um es nachzuvollziehen.
Eine vermeintlich wahre Geschichte - oder etwa nicht?
Raynor Winn und ihr Mann verlieren aufgrund eines Rechtsstreits ihr Haus und sämtliche Ersparnisse, sodass sie in ihren 50ern mittellos und obdachlos dastehen. Zusätzlich erhält Moth eine besorgniserregende Diagnose, die mit einer nur sehr geringen Lebenserwartung einhergeht. Für Raynor und Moth bricht ihre Welt zusammen - doch nur kurz, denn schnell rappeln sie sich auf, besorgen eine günstige Campingausrüstung und ziehen auf den South West Coast Path an der englischen Küste. 1014 km haben sie vor sich - ein Weg, der in jeder Hinsicht herausfordernd wird und die Weichen stellt dafür, wie ihr Leben weitergehen soll. “Der Salzpfad”, ein autobiographischer Reisebericht der Autorin, wurde ebenso wie die zwei nachfolgenden Bücher zum Bestseller. Vor kurzem kam die Verfilmung zu ihrem Debüt ins Kino, mit Penguin gibt es bereits einen Vertrag für ein 4. Buch. Nahezu gleichzeitig zum Kinofilm wurde ein Enthüllungsbericht von “The Observer” veröffentlicht, der offenlegt, dass Raynor Winn an wesentlichen Stellen ihres Buchs (und in den darauffolgenden Interviews) gelogen haben soll. So soll ihre Obdachlosigkeit damit zusammenhängen, dass sie einen Arbeitgeber um eine große Geldsumme betrogen habe und diese nicht zurückzahlen konnte. Mehr zum Skandal rund um Raynor Winn könnt ihr in der “S wie South West Coast Path”-Folge von @stadtlandwas hören. Ich habe “Der Salzpfad” nur für meine Podcast-Recherche gelesen und, so spannend ich es in diesem Kontext fand, ist das Buch ansonsten überraschend schlecht geschrieben. Die Dialoge und ständigen Wiederholungen sind ermüdend, die Reflexionen drehen sich im Kreis, und auch ohne den Enthüllungsbericht merkt man schnell, dass die Anfangsgeschichte rund um den Gerichtsprozess nicht ganz sauber ist. Dennoch kann ich nachvollziehen, dass das Buch auf viele Menschen inspirierend und der Mut des Paares ansteckend wirkt. Es hat mir auf jeden Fall große Lust auf den South West Coast Path gemacht. Übersetzt von Heide Horn, Christa Prummer-Lehmair. CN: Krankheit, Z-Wort, Alkoh0lkonsum
Ein tolles Buch mit toller Sprache. Man leidet und genießt mit. Man möchte Ray und Moth so gern ein Essen spendieren und ich hatte mir einige Stellen markiert. Wer das Wandern und die Natur liebt, hat eine klare Leseempfehlung! Der South West Coast Path scheint mir etwas für Fortgeschrittene zu sein! Auch der Kinofilm ist sehr sehenswert!

Nettes Buch mit schönem Schreibstil. Allerdings geprägt von langweiligen Wiederholungen und für mich wenig inspirierend, wie es doch immer über dieses Buch gesagt wird. Es geht eigentlich permanent um Folgendes: Haus verloren. Wetter schlecht ( zu warm, zu kalt, zu nass ). Anstrengender Wanderpfad. Zeltplatz suchen. Moth ist krank. Die Protagonisten sind „alt“. Manche Begegnungen sind nett, manche nicht. Und das wird immer und immer wieder abgespult.
Weil ich plante nach Cornwall zu reisen, wollte ich das Buch trotz der Kritik lesen, aber ich kam auch gar nicht so richtig hinein. Vor Ort hörte ich dann den Podcast von cheap.and.cheerful „Stadt Land Was?!“ über die Enthüllungen zu der Geschichte. Danach hat sich das Thema Raynor Winn für mich erledigt. Nicht erledigt hat sich der Traum vom South West Coast Path. Definitiv ein Sehnsuchtsort.
Verrückte Reise, beeindruckende Reise, unglaubliches Schicksal. Interessant zu lesen, zum Teil fand ich es aber langatmig.
. KLAPPENTEXT Alles, was Raynor und Moth noch besitzen, passt in einen Rucksack. Sie haben alles verloren – ihr Zuhause, ihr Vermögen und Moth seine Gesundheit. Mit einem kleinen Zelt machen sie sich auf, den gesamten South West Coast Path, Englands bekanntesten Küstenweg, zu wandern. Mit einem Mal ist ihr Zuhause immer nur dort, wo sie gerade sind. Sie begegnen Vorurteilen und Ablehnung, doch zugleich entdecken sie das Glück ihrer Liebe und lernen, Kraft aus der Natur zu schöpfen. Allen Widrigkeiten zum Trotz öffnet ihr mehrmonatiger Trip ihnen die Tür zu einer neuen Zukunft. MEINUNG Ich bin oft sehr begeistert von Menschen, die so lange Wanderungen machen. Dass das Buch eine wahre Begebenheit beschreibt von zwei Menschen, die wirklich alles verloren haben, macht es umso spannender. Der Einstieg war super spannend. Raynor beschreibt eine Szene, in der sie und Moth vor dem steigenden Wasser mitten in der Nacht flüchten. Und sie beschreibt das, als wäre man wirklich mitten drin und dabei. Es vermittelt einen Eindruck von so vielem, das die beiden auf ihrer Reise erlebt haben. Aber diesen Stil habe ich leider das restliche Buch vermisst. Es ist sicherlich nicht leicht über eine so lange Reise so zu berichten, dass es sich in einem Buch gut lesen lässt, allem, was man erlebt hat gerecht wird und auch nichts wichtiges auslässt, das vielleicht die ein oder andere Entscheidung herbeigeführt hat. Mir persönlich hat es vom Schreibstil nicht so zugesagt. Ich fand es stellenweise sehr trocken, auch weil ich mit den Beschreibungen nur zum Teil wirklich was anfangen konnte. Trotzdem hat mich die Geschichte fasziniert und ich finde sie auch definitiv erzählenswert. Denn sie zeigt auch Dinge auf, die man oft eher mal ausblenden möchte, es sich aber doch lohnen könnten, mal näher hinzuschauen. Ich könnte mir vorstellen, dass mir das Buch als Hörbuch etwas besser gefallen hätte, weil es dann mehr so gewesen wäre, als würde mir jemand seine Geschichte erzählen.

Wie viel ist Wahrheit, wie viel Fiktion?
Der Salzpfad ist ein Buch, was Spaß macht und dich nachdenklich zurück lässt. Du fieberst mit den Wanderern mit, willst glauben, dass die Medizin sich irrt und hoffst auf das obligatorische Happy End. Während des Lesens fragst du dich, wie viel der Geschichte haarscharf an der Wahrheit vorbei geht, aber das ist das Schicksal der biografischen Texte. Nichtsdestotrotz bleibt die eine Frage hängen: Warum macht es einen Unterschied in der Wahrnehmung, ob ein Wanderer sein Haus verloren oder verkauft hat? Ohne Obdach ist ohne Obdach. Warum ist das selbstgewählte Schicksal ehrenvoller als das unverschuldete? Diese Frage kannst nur du dir selbst beantworten. Klare Leseempfehlung.
Interessant und gut zu lesen
Dieses Buch stand schon lange auf meiner Leseliste. Es ist gut zu lesen, wobei ich bei all den Ortsnamen oft nicht ganz folgen konnte. Der Grund, weshalb sich die Beiden auf den Weg gemacht haben, ist traurig und tragisch. Aber manchmal braucht es solche Ereignisse, um die eigene Komfortzone zu verlassen. Zu 90% sind die Beiden durch Regen und Sturm gewandert ( so mein Empfinden) und immer hungrig. Die Beschreibung hat mir schon Lust auf eine solche Wanderung gemacht. Aber unter anderen Voraussetzungen. Gut hat mir das Ende gefallen: kein allzu großes Happy End, aber ein Ende das den Leser gut zurück lässt.
Ein schönes Buch nach einer wahren Geschichte. Moth und Raynor verlieren ihr zu Hause, ihre Perspektive und ihr Selbstwertgefühl.Moth bekommt auch noch die Diagnose schwer krank zu sein und die beiden beschließen den gesamten South West Coast Path zu laufen. Ein schöner Reisebericht mit vielen schönen und nicht so schönen Begegnungen. Leider habe ich es so empfunden,daß es sich ab der Hälfte doch irgendwie wiederholte. Laufen , Küste , Zelten , Tee trinken , schlechtes Wetter. Dennoch ist es vom Schreibstil schön zu lesen.
Ein Zelt, ein Weg
Der Salzpfad von Raynor Winn erzählt die wahre Geschichte eines Ehepaares, das nach dem Verlust seines Hauses und einer schweren Krankheitsdiagnose beschließt den langen Küstenwanderweg in Südengland zu gehen. Mit wenig Geld und nur dem Nötigsten im Rucksack machen sie sich auf den Weg und erleben harte aber auch hoffnungsvolle Momente in der Natur. Schritt für Schritt finden sie neuen Mut Halt und eine andere Sicht auf ihr Leben.
Bemerkenswert
"Der Salzpfad" von Raynor Winn erzählt eine bemerkenswerte und berührende Geschichte von Verlust, Hoffnung und Widerstandskraft. Am Anfang des Buches stehen Krankheit und Schmerz im Vordergrund. Raynor und ihr Mann Moth erfahren von seiner unheilbaren Krankheit und verlieren gleichzeitig ihr Zuhause. Diese doppelte Tragödie ist der Ausgangspunkt ihrer Reise, die sie auf dem South West Coast Path entlang der südwestlichen Küste Englands führt. Was mich besonders überrascht hat, ist die Art und Weise, wie England mit Obdachlosigkeit und Landstreichern umgeht. Der Vagrancy Act von 1824, ein altes Gesetz, das Obdachlosigkeit kriminalisiert, wird im Buch thematisiert und zeigt die Herausforderungen, denen sich das Ehepaar zusätzlich zu ihrer gesundheitlichen und finanziellen Notlage stellen muss. Im Verlauf des Buches tritt jedoch die Natur immer mehr in den Vordergrund. Die eindrucksvollen und detaillierten Naturbeschreibungen sind ein großer Pluspunkt des Buches. Raynor Winn schafft es, die wilde Schönheit der englischen Küste lebendig werden zu lassen. Orte und Menschen, denen sie auf ihrer Reise begegnen, fügen der Geschichte Tiefe und Authentizität hinzu. Das Ehepaar selbst habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Ihre Beziehung und ihre gemeinsame Reise sind inspirierend. Besonders beeindruckend ist, wie sie trotz der Verzweiflung und Unsicherheit am Anfang ihrer Reise zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Insgesamt ist "Der Salzpfad" eine ergreifende Erzählung über den unermüdlichen menschlichen Geist, die Kraft der Natur und die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in schwierigen Zeiten. Es ist eine Hommage an die Liebe und die Ausdauer, die notwendig sind, um selbst die härtesten Prüfungen des Lebens zu überstehen.

Aus wenig sehr viel machen und Glücksmomente sammeln
Faszinierend, wie die Autorin es schafft mir zu zeigen, mit wie wenig das Leben zu bewältigen ist. Das Stigma der Gesellschaft Obdachlosigkeit, sieht sofort anders aus, wenn die Leute meinen, man lebt bewusst so, in den Tag. Und trotz Empfehlungen der Ärzte mal genau das Gegenteil machen. Dabei dann feststellen, dass es gut tut. Planlos, zeitlos und dennoch immer wieder einen Tag überleben. Wir sind wohl robuster, als gedacht. Leider fand ich es dennoch etwas langweilig, die Schilderungen von Historie und Landschaft und mit der Zeit, waren die Schilderungen, für mich, lediglich Wiederholungen in anderen Worten. Schade, da die Autorin durchaus einen „packenden“ Schreibstil zu beginn hat.
Absolut inspirierendes Buch. Wie Raynor die Natur und alles was sie sieht beschreibt, ist einfach nur grossartig. Trotz dem vielen Pessimismus (der auch nachvollziehbar ist an den meisten Stellen), schreibt sie mit einer Art stumpfem Humor und einem Hauch von Ironie, der das Lesen noch unterhaltsamer macht. Ich bin sehr gespannt das nächste Buch ihrer Reihe zu lesen
Raynor hat es geschafft das Gefühl auf dem Küstenpfad zu wandern mit ihren Worten perfekt zu transportieren.
Ich muss echt sagen, dass mich dieses Buch gefesselt hat. Raynor hat es geschafft das Gefühl auf dem Küstenpfad zu wandern mit ihren Worten perfekt zu transportieren. Ich hatte oft das Gefühl mit den beiden zu wandern, ihre schwere Situation zu teilen und ihr Glücksmomente mitzuerleben. Der Salzpfad ist eine der Bücher, die man am Ende extra langsam liest, um die letzte Seite heraus zu zögern. Ich habe viel über die Kraft von Moth und Ray erfahren und doch nicht genug bekommen. Ich möchte mehr davon. Danke Raynor Winn für dieses fantastische und lehrreiche Werk!

Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch versprochen und mich total gefreut, als ich zufällig einen Buddyread hier gefunden hatte. Der Buddyread hat sehr viel Spaß gemacht, vom Buch war ich enttäuscht. Ich liebe das wandern und Wanderberichte, erwarte dann einfach, dass es mehr um den Weg geht und weniger darum, wieviel ungesunde Süßigkeiten man unterwegs isst. Nun muss ich fairerweise dazu sagen, dass die beiden unterwegs waren, um der Obdachlosigkeit zu entgehen bzw dieser einen gewissen Sinn zu geben. Da ging es dann selbstverständlich weniger um den Weg und mehr ums Überleben, das wurde insgesamt schon sehr gut dargestellt und ich kam doch öfter ins Grübeln. Wie unfair können Menschen sein, was stimmt nicht mit dem britischen Rechtssystem, könnte das auch bei uns passieren und vor allem: wie gehen dir Menschen, die einem begegnen, mit dem Thema und betroffenen Menschen um. Teilweise sehr erschreckend.
Wie leicht salzige Brombeeren, die in den letzten Sonnenstrahlen des Sommers genau die richtige Süße bekommen.
Ein wirklich in sich abgerundetes, schönes Buch zum Thema Verarbeitung von Schicksalsschlägen, Bewegung am gesellschaftlichen Rand und über viel Menschlichkeit. Ich empfand viel Empathie für die Protagonisten. Allerdings plätscherte die Geschichte für mich etwas zu sehr dahin, mir fehlte hier und da doch etwas die Spannung und Abwechslung. Dennoch empfehlenswert!
Uhhh wie schön 🥰, einfach herzerwärmend, hoffnungsvoll und vor allem… ist das ja alles real und die persönliche Geschichte von der Autorin und ihrem Mann (wusste das voll lange nicht😂)… beeindruckend. Vor allem als Hörbuch große Empfehlung, habs einfach beim Wandern beendet und dann löst so eine Geschichte wirklich etwas in einem aus und man wird ganz nachdenklich… 🥹
Eine interessante und spannende Geschichte, die immer wieder zum Nachdenken über die eigenen Ziele angeregt hat. Jedoch hätte es dem Buch gut getan, deutlich gestrafft zu werden. So hat sich vieles wiederholt und Unrelevantes wurde zu ausufernd erzählt, so dass sich leider das Lesen immer wieder in die Länge gezogen hat.
Spannender Anfang aber mehr nicht
Das Buch fing so spannend an. Es handelt von einer wahren Geschichte. Zwei ältere Menschen machen eine lange anstrengende Wanderung. Leider handelt über die Hälfte des Buches, um die gleichen Themen und du weißt bereits was kommt und das Lesen wird träge.. habe es nur fertig gelesen, weil ich keine Bücher offen lassen kann. Das Ende dagegen war wieder sehr schön.
Ganz gemütlich für nebenbei
Ich habe "Der Salzpfad" als Hörbuch gehört. Das Buch ist ganz angenehm, wobei die verschiedenen Begegnungen der Protagonist*innen und deren Reaktionen durchaus interessant waren. Allerdings ist der Spannungsbogen eher flach. Dadurch ist es aber kein Problem, wenn man mal kurz den Faden verliert und die Konzentration schwindet, da man jederzeit wieder einsteigen kann. Insgesamt ein gutes Hörbuch für nebenbei, auch wenn es nicht ständig packend ist, außerdem vermittelt es eine schöne Message am Ende!
„Der Salzpfad“ von Raynor Winn – Eine bewegende Reise durch Verlust und Hoffnung
Raynor Winns autobiografisches Werk „Der Salzpfad“ erzählt die ergreifende Geschichte eines Ehepaars, das nach einem schweren Schicksalsschlag alles verliert – ihr Zuhause, ihre finanzielle Sicherheit und die Gesundheit von Moth, Raynors Ehemann. Statt zu verzweifeln, entscheiden sie sich für eine radikale Veränderung: eine monatelange Wanderung entlang des South West Coast Path, Englands längstem Küstenwanderweg. Das Buch ist weit mehr als ein Reisebericht. Winn schildert eindrucksvoll die Härten des Unterwegsseins – die Kälte, den Hunger, die körperlichen Strapazen – und zugleich die unerwarteten Momente des Glücks, die sie auf ihrem Weg erleben. Besonders berührend ist die Art und Weise, wie sie die gesellschaftliche Wahrnehmung von Obdachlosigkeit reflektiert. Während sie zunächst als abenteuerlustige Backpacker bewundert werden, schlägt die Stimmung um, sobald klar wird, dass sie am Ende des Weges kein Zuhause erwartet. Winns Schreibstil ist geprägt von Wärme, Selbstironie und einer tiefen Verbundenheit zur Natur. Sie schafft es, die Schönheit der Landschaft mit der emotionalen Tiefe ihrer Geschichte zu verweben, sodass der Leser nicht nur mitfühlt, sondern auch mitwandert. Die Erzählung ist ehrlich und roh, ohne dabei in Selbstmitleid zu verfallen. Vielmehr zeigt sie, wie Widerstandskraft und Liebe selbst in den dunkelsten Zeiten Hoffnung schenken können. Fazit: „Der Salzpfad“ ist eine inspirierende und bewegende Geschichte über Verlust, Neuanfang und die heilende Kraft der Natur. Ein Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt – über das Leben, unsere Gesellschaft und die Bedeutung von Heimat.
Kann den Hype nicht nachvollziehen
Ein nettes Buch mit einem starken Thema: Obdachlosigkeit. Leider ist es mir viel zu viel Beschreibung ihrer Tage, wo sie schlafen und was sie sich zu essen kaufen. Aber die wirklich deepen Worte, in der sie mal schreibt, was das alles mit ihr macht, was es auf einer anderen Ebene bedeutet etc. bleibt leider sehr kurz und deutet mehr an, was das Buch für mich besser als 3 Sterne gemacht hätte.

Beeindruckendes Buch
Der Salzpfad hat mich sehr beeindruckt gleichzeitig sehr berührt und nachdenklich gemacht. Die wahre Geschichte über Moth und Raynor Winn ist für mich ein wirkliches Lese Highlight gewesen. Aus einer Verzweiflung heraus losgelaufen. Eine Geschichte von einem wahnsinnig mutigen Ehepaar. Als Leser darf man in Teilen an ihrer Wanderung teilnehmen. Miterleben, mitleiden, mitfühlen aber auch genießen und staunen. Ich fühlte mich während dem Lesen den beiden so nah und lasse sie nun ungern hinter mir. Die beiden nachfolge Bände sind schon auf meine Wunschliste gewandert und ich freue mich schon total auf ein wieder lesen mit Moth und Raynor. Dieses Buch hat die 5 von 5 Sterne unbedingt verdient und es gibt auch eine Leseempfehlung von mir dazu.
Unbeschreiblich!
Ich selbst hätte ja nie von mir gesagt, dass ein Buch über eine Küstenwanderung aus dem echten Leben mich so begeistern könnte. Von Action geladenen und meist fantastischen Comics und Graphic Novels zu dem hier... Und doch ist der Salzpfad von Raynor Winn eine Geschichte, die ich sicher so schnell nicht mehr vergessen werde und die mich noch lange beschäftigen wird. Von einem Schicksals Schlag zum nächsten irgendwie gezwungen dazu die Welt für einige Zeit zu verlassen und ein Leben als Obdachlose Backpacker zu beginnen. Man fühlt richtig all den Schmerz und die Verlustangst die hier mitschwingt. Und dann gibt es immer mal wieder surreale Momente und Erzählungen, die nur das Leben selbst so schreiben kann. Zum Teil habe ich mich oft selbst so gefühlt als würde ich Tag für Tag diesen beschwerlichen und steinigen Weg gehen, gepeinigt von der Hitze und die Lunge voller salziger Seeluft. Diese Autorin hat es geschafft mich, den Comic und Fantasy leser, mit einer so ausgeklügelten Art der Erzählung und des Schreibens in den Bann zu ziehen. Und das muss, wie ich finde, wirklich was heißen!
Der Weg ist das Ziel oder wie man aus der Not eine Tugend macht
"Der Salzpfad" von Raynor Winn über die zunächst unfreiwillige Wanderung auf Englands längsten und bekanntesten Küstenwanderweg - der South West Coast Path - mit ihrem Mann Moth hat mir sehr gut gefallen. Nachdem beide ihre Existenz und ihr Zuhause verloren haben, machen sie sich auf die lange Wanderung und finden im Einklang mit der Natur und dem ein oder anderen Abenteuer zu sich selbst und können so Ideen für eine neue Zukunft entwickeln. Aufgrund eines BuddyReads konnte ich dieses wunderbare Buch nach über 3,5 Jahren endlich vom SUB befreien. Sehr gespannt bin ich auch schon auf die beiden anderen Bücher der Autorin.
Schönes, inspirierendes Buch, das nicht die allergrößten Fragen des Lebens beantwortet, aber einige. Es ist wirklich schön beschrieben und geschrieben und eignet sich als entspannte Lektüre. Habe tatsächlich auch Lust bekommen, zu wandern und wer weiß, vielleicht wandere ich auch mal den South West Path entlang.
Seit ich dieses Buch gelesen habe, möchte ich unbedingt nach Cornwall reisen.
Total emotional und bewegend und gleichzeitig so inspirierend. Mehrfach hat mich die Geschichte zum Weinen gebracht und mich extrem aufgewühlt zurückgelassen. Doch zum Glück habe ich das Buch nicht weggelegt, denn was Raynor und Moth aus der absolut schrecklichsten Situation gemacht haben, ist mehr als beeindruckend. Ich liebe die Botschaft, die dieses Buch übermittelt.

Auf jeden Fall lesenswert. Inspirierende Geschichte für Outdoor People, aber beim Lesen wenig fesselnd. Der Schreibstil ist recht einfach, weshalb auf dieser Ebene wenig Spannung kreiert wird. Dennoch schreibt Raynor Winn ihre sehr beeindruckende und wahre Lebensgeschichte. Es ist faszinierend zu lesen wie heilsam ein rudimentäres Leben in der Natur sein kann.
Ich wünschte ich könnte diesem Buch mehr Sterne geben, weil die Geschichte wirklich berührend ist und man einiges lernt und mit einer Situation konfrontiert wird von der man vieles Mitnehmen kann. Das Buch glänzt in den Abschnitten, in dem es Gesellschaftskritisch (meist ggü Obdachlosigkeit) spricht und wenn die Autorin über Geschichtliche Ereignisse oder Orte auf dem Coast Path redet. Allerdings wird meist über den Weg der Reise gesprochen, wo sie sind, wo es lang geht und dies wirklich ausführlich. Leider hatte ich einige Stellen wo ich gerne aufgehört hätte. Aber die Geschichte und vor allem der Drang zu wissen wie es weitergeht hat mich gerade zum Ende hin noch festgehalten.
Hab schon die Wanderschuhe an!
Wer ohnehin gerne wandert, wird dieses Buch lieben! Ich kann fast das Salz auf der Haut spüren und die Brandung tosen hören. Ein faszinierender Bericht von einer Reise, die ohne Ziel startet und am Ende so viel mehr ist als der Weg von A nach B. Ich habe im Wanderurlaub mit dem Buch angefangen und konnte es kaum aus der Hand legen. 😊

























































