Der Rabengott

Der Rabengott

Hardback
3.3168

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

»Es ist ein reines Vergnügen, etwas so Anderes, so Wunderbares zu lesen.« Patrick Rothfuss

Seit Jahrhunderten wird das Königreich Iraden von einem Gott beschützt: Er heißt der Rabe und residiert in einem Turm in der mächtigen Hafenstadt Vastai. Von dort wacht er über das Reich. Seinen göttlichen Willen lässt er über einen Rabenvogel an seinen menschlichen »Statthalter« kundtun.

Der Vogel des Rabengottes ist tot, und die göttliche Regel schreibt vor, auch der „Statthalter“ muss unverzüglich sterben, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Als Mawat, der rechtmäßige Erbe, mit seinem Freund, dem Kämpfer Eolo, in der Hauptstadt eintrifft, sitzt bereits ein Regent auf dem Herrscherstuhl – sein Onkel. Mawats Zorn kennt keine Grenzen und während er versucht, sein Reich zurückzuerobern, entdeckt Eolo, dass der Turm des Raben ein dunkles Geheimnis birgt: In seinem Fundament harrt eine Prophezeiung, die, wenn sie sich erfüllt, Iraden für immer zerstören könnte. Die preisgekrönte Science Fiction-Autorin Ann Leckie legt mit dem Rabengott ihren ersten High Fantasy-Roman vor.

»Scharfsinnig, vielschichtig und, wie immer bei Leckie, hochintelligent.« Kirkus Review

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Hardback
Pages
368
Price
26.80 €

Author Description

Ann Leckie, geboren 1966 in Toledo, Ohio, ist eine amerikanische Science Fiction- und Fantasy-Autorin. Für ihre Science-Fiction Romane wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Hugo Award, dem Nebula Award, dem British Fantasy Award und dem Locus Award. »Der Rabengott« ist ihr erster High Fantasy Roman, der ebenfalls auf der Shortlist für den Hugo Award stand.

Posts

66
All
4

⚔️🐦‍⬛🪽🪨

Ich war wirklich erstaunt über den Schreibstil bzw. über die Zeitform. Es war echt am Anfang eine Herausforderung flüssig zu lesen, aber nach einigen Tagen ging das besser als gedacht. 🤍 Es war sehr erfrischend mal was anderes zu lesen in der Fantasy Welt. Ich finde es ist schwer was Neues zu erschaffen und in dem Fall ist es wirklich gut gelungen. 🪨 Man denkt es wäre ein Buch für "Zwischendurch" - aber nein, es war spannend und hat sich ein wenig wie ein Krimi angefühlt. 🐦‍⬛ Es lohnt sich dran zu bleiben und dieses Buch eine Chance zu geben, wenn man es auch will. 🪽

⚔️🐦‍⬛🪽🪨
4

Politische Intrigen, High Fantasy & ungewöhnliche Erzählperspektiven 🐦‍⬛

Der Raben Gott ist ein Einzelband und das erste High Fantasy Buch von Ann Leckie. Neben der Grundidee war einer der Kaufgründe für mich die uneingeschränkte Enpfehlung von Patrick Rothfuss, den ich als Autor wahnsinnig schätze. Vorweg, das Buch ist keines für den Mainstream. Dafür ist es deutlich zu komplex und vom Erzähltempo zu langsam. Zudem überlässt die Autorin viel dem Lesenden und überlässt damit auch einen großen Raum für Spekulationen und man wird eindeutig zum Mitdenken aufgerufen, sonst verliert man sehr leicht den Anschluss in der Geschichte. Ich hatte ehrlicherweise zu Beginn wirklich Probleme richtig ins Buch zu finden, das betrifft vor allem die erste Hälfte der Geschichte. Hier ungewöhnlich ist die gewählte Du-Perspektive, die sprachlich dazu führt, dass einem die Charaktere eigentlich komplett fremd bleiben. Man fühlt einfach nicht mit. Das hat für mich nachher die Spannung erhöht, es ist natürlich dadurch aber nicht wahnsinnig mitreißend. Literarisch aber jedoch eine spannende Wahl mit Shakespeare Zügen. Dazu kommen dann noch wahnsinnig philosophische Überlegungen eines Steins (ja genau) zur Entstehung, Entwicklung und Wirkung von Sprache. Das Buch ist aus zwei monologischen Perspektiven verfasst, die langsam immer näher zusammenfließen. Es kommt nicht zu einem irren Knall oder einer wahnsinnigen Überraschung, vielmehr beobachtet man als Leser einen schleichenden Prozess politischer Intrigen auf mehreren Ebenen. Es fühlt sich ein wenig an, als würden nach und nach alle Schleier weggenommen werden. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, es fühlt sich an wie schleichendes Unheil und das finde ich ganz passend. Es ist anders, als alles was ich bisher gelesen habe, das ist ein Kompliment und ich habe das Buch gemocht, weil es mich herausgefordert hat. Das Ende fand ich fantastisch. Es ist jedoch kein Buch, was ich jedem uneingeschränkt empfehlen würde. Ich glaube es gibt eine sehr spezielle Zielgruppe von Menschen, die Lust auf ein solches Buch haben, ich gehörte glücklicherweise dazu und bin gespannt auf weitere Bücher von Ann Leckie.

Politische Intrigen, High Fantasy & ungewöhnliche Erzählperspektiven 🐦‍⬛
3.5

Ein guter Einzelband mit sehr ungewohnten Schreibstil. Dran bleiben lohnt sich aber 😊

5

Dran bleiben lohnt sich!

Etwas ganz Neues im Fantasy-Genre zu erschaffen ist eine mittlerweile fast unmögliche Aufgabe. So viele Geschichten sind erzählt worden, so viele Welten erschaffen worden, ein ganz eigenes Konzept und etwas noch nie Dagewesenes zu erzählen, ist eine Meisterleistung. Und mit dem Rabengott halten wir eine in der Hand. Wer ein Buch zum mal eben Weglesen erwartet, liegt falsch, diese Geschichte braucht Aufmerksamkeit und Nachdenken, doch dann ist sie auf unerwartete Weise fesselnd. Der Einstieg braucht Zeit, man muss sich in einer Welt zurechtfinden, die unfassbar groß ist und von der man nur in Auszügen erzählt bekommt. Man muss sich daran gewöhnen, dass der Erzähler den Protagonisten duzt. Man muss sich daran gewöhnen, dass man die Handlung auf zwei Ebenen, die Jahrhunderte, ja Jahrtausende auseinanderliegen und auf den ersten Blick absolut zusammenhangslos sind, erzählt bekommt. Mit anderen Worten: Man muss dran bleiben. Dann bekommt man eine blühend bildgewaltige, außergewöhnliche und undurchschaubar spannende Fantasygeschichte, die noch lange im Gedächtnis bleibt.

3.5

Interessante Idee, doch leider etwas unausgewogen.

"Der Wandel mochte unvermeidlich sein, doch vielleicht konnte man den Verlauf dieses Wandels beeinflussen. Vielleicht konnte man versuchen, die Ereignisse so zu lenken, dass die Dinge besser wurden - wenn nicht für einen selbst, dann für ein oder auch mehrere zukünftige Wesen, deren Wohlergehen einem am Herzen lag." Ann Leckies "Der Rabengott" ist schon ein sehr besonderes und spezielles Fantasybuch. Und zwar aus ganz verschiedenen Gründen. Zunächst einmal werden uns in diesem Buch zwei Geschichten erzählt. Und zwar von dem Gott höchstselbst. Wir erfahren von seinem Erwachen als Gott, wie er nach dem Krieg der Götter als Fels erwachte und die Menschen durch den Wandel der Zeit beobachtete. Lange Zeit gleichgültig, doch dann mit wachsendem Interesse und Wohlwollen. Die zweite Geschichte, die uns der Gott erzählt, ist unsere eigene Geschichte. Ja, ihr habt richtig gehört. Denn wir sind der Charakter Eolo, Adjutant des Thronerben von Iraden, um den es hier geht. Diese Geschichte wird in der Du-Ansprache erzählt und so katapultiert uns der Gott in die Rolle von Eolo. Und es ist an uns das Geheimnis um den Rabenturm zu lösen und herauszufinden, was der Gott eigentlich plant... Insgesamt hat mir die Idee der Erzählweise sehr gut gefallen. Ich fühlte mich wohl in Eolos Rolle und hatte eine Menge Spaß (bis auf das Verprügeltwerden), aber trotzdem konnte mich Ann Leckie letztlich nicht ganz überzeugen. Der Grund hierfür ist die Unausgewogenheit der beiden Geschichten, die zwar zusammengehören, aber von der Gewichtung nicht passig sind. Der Part der Gottwerdung ist mir stellenweise zu langatmig und dominant, dagegen verliert die Geschichte um Eolo und Mawat, obwohl diese in meinen Augen die Hauptgeschichte ist. Das finde ich ein bisschen schade, da es das Leseerlebnis insgesamt für mich geschmälert hat. "Der Rabengott" ist ohne Zweifel ein wirklich interessantes Werk - die Idee finde ich großartig - doch letztendlich konnte es mich wegen der Unausgewigenheit nicht ganz überzeugen.

Interessante Idee, doch leider etwas unausgewogen.
3.5

Sehr ungewohnter Schreibstil und hat lange gedauert rein zu kommen, aber das Ende hat mir wiederum sehr gut gefallen

Post image
2

Wenn ich das Buch in einem Satz zusammen fassen müsste wäre es: Ein Felsbrocken erzählt seine Lebensgeschichte

Ich muß gestehen daß ich nach dem Klappentext mir was ganz anderes vorgestellt habe. Die Handlung weißt zwei Stränge auf. Einmal die von Mawat und Eolo die die Vorkommnisse um den gestohlen Platz des Stadthalters lösen wollen und einmal der des alten Gottes der seine Lebensgeschichte erzählt. Leider konnten mich beide Stränge nicht überzeugen. Der in der Gegenwart spielende Handlungsstrang um den Platz des Stadhalters nimmt nur einen kleinen Teil in Anspruch. Leider ist er weder spannend noch originell. Die Figuren sind entweder furchtbar unsympathisch oder so oberflächlich das man sie jederzeit ersetzen könnte. Ihre Handlungen sind teilweise nicht nachvollziehbar. Die in der Vergangenheit spielende Handlung ist langsam und fast ohne Spannung. Man hört den Gedanken und Überlegungen des Gottes zu der nach und nach seine Geschichte erzählt. Da es sich hierbei um einen Stein handelt passiert auch leider nichts außer das er von den gelegentlichen Besuchen der wenigen Menschen spricht. Hier entstehen wahnsinnig viele Längen. Abgerundet wird das Buch durch einen wirklich außergewöhnlichen Schreibstil. Die Autorin schreibt in der zweiten Form in der Vergangenheitsform was mich leider immer wieder rausgerissen hat. Ich konnte leider kaum flüssig lesen ohne immer wieder über Wörter zu stolpern. Ich bin da eigentlich recht offen für verschiedene Weisen aber das war leider nicht meines. Die Spannung und der Plot zum Ende hin waren gut und haben mir gefallen aber leider kam es zu spät und 50 Seiten reißen leider ein Buch nicht mehr rum. Fazit: leider gar nicht meins. Schwieriger Schreibstil eine Handlung die viele Längen hatte und unsympathische Protagonisten. Mich konnte weder der "Rabe" noch die "Geduld" oder die "Stille" überzeugen.

1

Es hat mich gleichzeitig genervt und ich fand es gut, dass das ganze mal ohne Kapitel war. Es ließ sich gut lesen, aber sonst war es langweilig

2

Interessanter Ansatz, aber nicht mein Fall

Nachdem ich schon einige negative Rezensionen gelesen hatte, wollte ich das Buch nicht mehr lesen. Es flog sogar von meiner Wunschliste. Jedoch wurde mir das Hörbuch in meinem Abo angezeigt, sodass ich doch neugierig wurde und mal reinhören wollte. Habe das Buch beendet, doch wurde es je weiter ich im Buch vorankam, schwerer am Ball zu bleiben. Erstmal die Idee, das Worldbuilding und die Erzählerperspektive waren schon interessant. Aber leider nur zu Beginn, dann wurde es schnell anstrengend und langatmig. Die Protagonisten blieben unnahbar und irgendwie fremd. Die Darstellung der Götter war nicht schlecht, aber da sind mir Zeus, Odin und Co. lieber. Bin wohl zu einfach gestrickt, um die Genialität dieses Buches zu verstehen. Freu mich für jeden dem es gefällt, aber mein Fall ist es nicht.

3

Der Rabengott von Ann Leckie ist ein etwas anderes High Fantasy Abenteuer, welches mich allerdings aus verschiedenen Gründen nicht abholen konnte. Die Geschichte des Rabengottes wird über 2 Erzählstränge erzählt, die allerdings eine Person bzw ein Gott erzählt. Der Erzählstil hat mich dabei sehr herausgefordert, da der Erzählende der einen Figur quasi dessen Geschichte erzählte. Es war also mit der Du Form geschrieben. Prinzipiell waren die Begebenheiten schon Interessant, allerdings kam der Gott beim erzählen der Geschichte immer wieder in Ausschweifungen über sein eigenes Leben und das machte es teils sehr zäh. Erst ganz am Ende ergab es für mich Sinn und diesen Aha Moment, warum ich dann endlich die Perspektivwahl verstand. Hätte ich das Buch allerdings nicht teils gehört, hätte ich wohl leider das Ende nie erreicht, weil es doch eher nicht mein Erzählstil war. Schriftstellerisch ist es aber definitiv eine Kunst so schreiben zu können und wer mit der Erzählperspektive zurecht kommt wird in diesem Buch sicher ein Highlight finden. Für mich persönlich war es aber leider nichts.

1.5

🐦‍⬛

Seit Jahrhunderten wird das Königreich Iraden von einem Gott beschützt: Er heißt der Rabe und residiert in einem Turm in der mächtigen Hafenstadt Vastai. Von dort wacht er über das Reich. Seinen göttlichen Willen lässt er über einen Rabenvogel an seinen menschlichen »Statthalter« kundtun. Der Vogel des Rabengottes ist tot, und die göttliche Regel schreibt vor, auch der „Statthalter“ muss unverzüglich sterben, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Puuuuuuuuhhhhh was ein Buch es wird und wird einfach nicht besser. Der Schreibstil ist stellenweise als Erzähler der Geschichte was auch nicht schlimm ist. Lese gerne Geschichten die erzählt werden. Die Konversationen zwischen den Figuren sind eine Katastrophe. Die Sprachwahl ist echt anstrengend und es macht kein Spaß beim Lesen. Ich habe mir einfach Dank dem Klappentext mehr erhofft. Es ist mehr so geschwollen geschrieben was der Geschichte leider nicht gut tut. Schade eigentlich ein schönes Buch. Kann auch sein dass andere es anders sehen aber mir gefällt es leider nicht so gut. Das mit dem Rabengott ist schon interessant aber leider nicht spannend genug und der Schreibstil macht es noch schlimmer. Hätte mir einfach eine bessere Umsetzung gewünscht.....

🐦‍⬛
4.5

Inhaltlich einfach top, mir hat die Geschichte richtig gut gefallen, auch wenn die Charaktere nicht so in die Tiefe gingen. Das liegt aber bestimmt an der ungewohnten Erzählweise, die wahrscheinlich nicht jedermanns Sache ist. Am Anfang ein wenig holprig, aber dann bin ich super reingekommen und konnte es genießen.

3.5

"Der Rabengott" von Ann Leckie bietet eine faszinierende Welt voller Götter und Intrigen. Die Charakterisierung ist stark, insbesondere die des mysteriösen Rabengottes, der eine komplexe und geheimnisvolle Persönlichkeit besitzt. Die Art und Weise, wie die Geschichte durch die Augen dieses Gottes erzählt wird, verleiht dem Roman eine einzigartige Perspektive und Tiefe. Leider kann der Erzählstil manchmal etwas langsam und verwirrend sein, was es schwierig machen kann, sich in die Handlung einzufinden. Obwohl die Geschichte fesselnd ist, könnte sie von einem strafferen Tempo profitieren. Insgesamt bietet "Der Rabengott" eine interessante Welt und fesselnde Charaktere, aber der Erzählstil könnte verbessert werden. Daher gebe ich dem Buch eine Endbewertung von 3,5 von 5 Sternen.

1.5

Leider keine Spannung und somit abgebrochen

Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut. Der Klappentext verspricht eine spannende Geschichte, aber leider kommt diese nicht in Fahrt. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben um reinzukommen, aber leider - auch nach mehreren Hundertseiten - kommt für mich keine Stimmung auf, weshalb ich das Buch nun abgebrochen habe. 1,5 ⭐️ für die Idee und das schöne Cover.

3

Mal ein ganz anderer Erzähler

Bei dem Buch fällt es mir sehr schwer, eine finale Meinung zu bilden. Der Erzählstil ist hier mal was ganz anderes. Ganz am Anfang konnte mich der "Du" - Erzähler sehr überzeugen und hat mich neugierig gemacht, zu erfahren, wer erzählt und über wen erzählt wird. Sobald das dann klar war, hat dieser Stil den Reiz etwas verloren und ich fand "sagtest", "machtest", "fühltest" irgendwann anstrengend zu lesen, weil ich es sonst nicht gewohnt war. Andererseits war es auch ganz interessant, weil einem der Protagonist dadurch auch geheimnisvoll geblieben ist, da man nie wirklich wusste, wie es in ihm drin aussieht. Mein aller größtes Problem bestand darin, dass das Buch keine Kapitel hat. Damit kam ich nicht so gut klar. Die Passagen mit den Rückblicken haben sich teilweise etwas gezogen, gerade zum Ende hin wurde aber der Zusammenhang deutlich. Insgesamt ist das Buch weniger actionreich beinhaltet allerdings einige Intrigen und Geheimnisse, die ganz am Ende zu einer großen Vergeltungsaktion enden, bei der ich interessiert bin, wie diese tatsächlich ausgeht. Zusammenfassend ein Buch mit einem Erzählstil der mir mal gut, mal weniger gut gefallen hat, der definitiv nicht für jeden was ist. Eine eher ruhigere Geschichte die besonders auf Geheimnissen basiert.

Mal ein ganz anderer Erzähler
4

Super Fantasy mit cooler Erzählperspektive - hat was!

5

Außergewöhnlich

Um ehrlich zu sein fällt es mir schwer dieses Leseerlebnis in Worte zu fassen. Ich glaube solch ein außergewöhnliche faszinierendes Buch habe ich noch nie gelesen. Dieses Buch ist meiner Meinung nach High Fantasy auf einem anderen Level. Der Schreibstil ist anders als ich es gewohnt bin und am Anfang hat es etwas gedauert, bis ich mich in die Geschichte eingefunden habe. Ich fand es faszinierend aus der Vogelperspektive zu lesen, bzw. die Gedanken des Gottes zu lesen, der die Geschichte erzählt. Meines Erachtens ist das Buch etwas anspruchsvoller als "gewöhnlich" Fantasyromane. Es gibt keine Lovestory oder Sonstiges, sondern nur Götter, Machtkämpfe und Verschwörungen. Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighlight für mich. Eine klare Empfehlung für alle, die gerne eine gute Fantasy-Geschichte lesen, die auch etwas anspruchsvoller sein darf.

5

Spannender Schreibstil und tolles Worldbuilding

März scheint mein Monat der Fantasy Bücher mit spannenden Schreibstil zu sein. Der Rabengott wird aus der 2. Person erzählt. Die erzählende Figur erzählt quasi einer der Figuren was gerade passiert, und beschreibt dabei eben auch, was diese Person gerade tut. Finde ich super spannend und interessant und mich stört dabei auch nicht, die Distanz die dabei zu dieser Figur natürlich bleibt, weil sie so viel Raum für Interpretation lässt. Es ist quasi der ultimative unreliable narrator - und auch die erzählende Figur ist überhaupt nicht vertrauenswürdig, wenn es darauf ankommt. Das wird ziemlich gut in der Geschichte erklärt und obwohl wir davor gewarnt werden ... Ach, ich will gar nicht zu viel verraten. Dieses Buch muss man selbst erleben finde ich. Es ist keinesfalls ein spannungsgeladener, actionreicher Roman. Er ist eher ruhig, erzählerisch, mit schöner Prosa, einem richtig coolen Worldbuilding und tollen Figuren. Das Ende ist vielleicht etwas abrupt und sehr offen, aaaaber auch das ergibt aus Sicht der erzählenden Figur Sinn. Und: Es gibt casual trans Repräsentation, was ein weiterer Pluspunkt ist. Ein tolles Buch, das durch seine Erzählweise und das Worldbuilding etwas ganz Neues in das Genre bringt.

Spannender Schreibstil und tolles Worldbuilding
2

Außergewöhnlich und besonders, aber einfach nicht Meins…

„Der Wandel mochte unvermeidlich sein, doch vielleicht konnte man den Verlauf dieses Wandels beeinflussen. Vielleicht konnte man versuchen, die Ereignisse so zu lenken, dass die Dinge besser wurden – wenn nicht für einen selbst, dann für ein oder auch mehrere zukünftige Wesen, deren Wohlergehen einem am Herzen lag.“ (S.145) Der Rabengott ist ein Buch, das definitiv in die Kategorie „besonders“ und „außergewöhnlich“ fällt. Die Erzählperspektive sticht hervor, denn wir haben hier einen beobachtetenden Erzähler / einen Gott, der einen der Hauptprotagonisten mit „du“ anspricht und ihm erzählt, was er getan hat. Diese Art des Erzählens ist mir zuvor noch nicht begegnet und hat mich am Anfang definitiv neugierig gemacht und ich habe mich sehr gerne auf dieses spannende Experiment eingelassen. Wir haben im Prinzip zwei Handlungsstränge. Zum Einen den um Eolo, den Adjutanten von Mawat (Sohn des Statthalters von Vastai), der wiegesagt aus der Du-Perspektive geschrieben ist. Mawat kehrt mit Eolo in seine Heimatstadt zurück, um sein Erbe anzutreten; doch stattdessen sitzt sein Onkel auf dem Thron des Statthalters und Mawats Vater ist verschwunden. Hier gilt aufzuklären, was geschehen ist. Dieser Erzählstrang macht ungefähr 1/3 des Buchs aus. Der zweite Erzählstrang, die restlichen 2/3 des Buchs, wird aus der Ich-Perspektive des bereits oben genannten Gottes geschildert. Hier geht es um die Geschichte der Götter, wie sie auf die Welt kamen, wie sie mit den Menschen in Kontakt traten, wie sie die Menschen ausnutzten, die Menschen sie ausnutzten und die Götter Krieg gegeneinander führten. Leider muss ich sagen, dass ich keinen rechten Zugang zu beiden Handlungssträngen finden konnte. Es gibt hier keine Kapitel, nur Abschnitte, und es wird immer wieder zwischen den zwei Erzählperspektiven gewechselt. Mit der „Du-Perspektive“ wurde ich nicht warm, sie fühlte sich für mich befremdlich an und führte zu einer großen Distanz zur Handlung an sich, aber vor allem zu den Charakteren; mir war hier auch keiner sympathisch. Die Handlung war für mich überhaupt nicht rund und das Gegenteil von plotgetrieben: Ich fühlte mich wie in einer Kutsche, die auf holprigem Untergrund dahinstolpert und nicht so recht vorankommen will. Als dann mal endlich Fahrt aufkam, landete man in recht dubiosen Gefilden, mit denen ich Nichts anfangen konnte und das Interesse verlor. Die Geschichte der Götter fand ich ebenfalls uninteressant geschildert und in Abschnitten abgehandelt, die oft begannen mit „Hier ist eine Geschichte die ich gehört habe…“ und „Hier ist noch eine Geschichte die ich gehört habe“; diese Aneinanderreihung empfand ich als repetitiv und ermüdend. Ich möchte dringend darauf hinweisen, dass es auch sehr viele positive Stimmen und Rezensionen zu diesem Buch gibt, die ihr euch unbedingt auch anschauen solltet! Geschmäcker sind wie immer unterschiedlich - und das ist ja auch gut so! Dieses Buch war einfach nichts Meins, das passiert 🤷‍♀️

Außergewöhnlich und besonders, aber einfach nicht Meins…
2

𝐃𝐞𝐫 𝐑𝐚𝐛𝐞𝐧𝐠𝐨𝐭𝐭 von Ann Leckie ist ein Buch, auf dessen Veröffentlichung ich mich sehr gefreut hatte. Aber letztendlich bin ich enttäuscht von diesem Buch und muss gestehen, es war nicht meins. Grundsätzlich finde ich es fasziniert, wenn Autoren etwas Neues probieren, mit der Erzählstruktur herum exprimentieren etc. Und genau das hat Ann Leckie getan. Wir bekommen eine Geschichte, die abwechselnd aus der 2. Person- Perspektive und dann wieder durch die Augen einer ich- erzählenden Gottheit berichtet wird. Das fand ich grundsätzlich auch toll und stimmungsvoll. Für mich ist es dennoch weggekippt, nachdem die Hintergrundgeschichte dieser Welt durch die Augen dieses Gottes gefühlte 2/3 des Buches eingenommen hat. Die eigentliche Geschichte rund um Marwat und den Raben hat zusammengestrichen auf 50 Seiten gepasst. Dabei ist alles rund um Mawat, den Rabenturm und die Intrige in diesem Reich doch das, was ich eigentlich lesen wollte. Stattdessen bekam ich eine zwar sprachlich schöne, aber dennoch ermüdende "Bibelgeschichte", die mich zu tiefst gelangweilt und immer mehr frustriert hat. 50 Seiten vor Ende habe ich es dann abgebrochen, weil es mir gereicht hat. Zuallerletzt muss ich noch sagen, dass dieses Buch enorm gut vermarktet wurde. Die Werbekampagnie stach heraus und hat sicherlich viele Erwartungen geweckt. Ich muss allerdings sagen, dass ich eher negativ berührt war, für 350 Seiten 26 Euro zahlen zu müssen. Das ist ein sehr steiler Betrag!

Post image
4.5

Sehr gut!

So unterhaltsam und frisch. Am Anfang ist nicht so viel passiert aber die Welt war viel zu interessant als das es hätte langweilig werden können.

3

„Geschichten sind gefährlich für jemanden wie mich. Denn was ich sage, muss wahr sein, oder es wird wahr gemacht. Und falls es nicht wahr gemacht werden kann (…) muss ich einen Preis dafür zahlen.“ Rabengott ist ein dichtes und anderes Werk, man spürt die Kunstfertigkeit der Autorin hinter jedem Satz - sowohl in der Anlage der Charaktere, als auch in der Geschichte selbst. Liebe ich das Buch - nein, ich denke nicht. Es ist andersartig, sticht aus der Masse hervor - mit seiner Vielzahl an Göttern und streitbaren Menschen. Als Mawat, der rechtmäßige Erbe des Statthalters, mit seinem Adjutanten Eolo nachhause zurückkehrt, findet er die Position schon besetzt vor - durch seinen Onkel. Er ist außer sich vor Zorn. Währenddessen erkundet Eolo den Turm des Raben - und dann haben wir noch einen ganz anderen Erzähler, der sein eigenes Spiel spielt. Zunächst war ich gebannt, von den ersten Seiten - ganz so wie es Leckie wohl auch beabsichtigt hatte. Man kommt nicht umhin, die Ansprache und den göttlichen, allwissenden Erzähler zu bemerken - den anderen Spieler, der sein eigenes Spiel spielt. Er hat Eolo zu seinem ganz eigenen Protagonisten auserkoren - und zeigt das auch immer wieder mit der (ungewöhnlichen) Du-Ansprache. Zum Teil ist es faszinierend - habe ich doch bisher wenige Bücher erlebt, die so durchgehend diese Ansprache verwenden. Eolo war auch mein Lieblingscharakter - treu und findig- Mawat hingegen hatte extremere Charaktereigenschaften. Sein Zorn und seine Verbohrtheit standen ihm oft im Weg. Nichts desto trotz habe ich diesen Erzählstrang wirklich gern gelesen. Dann gibt es noch den „göttlichen“ Erzählstrang - im wahrsten Sinne des Wortes. Durch den göttlichen Erzählstrang zeigt die Autorin viel Liebe zur Darstellung von kulturellen und religiösen Besonderheiten und sowie kriegerischen Auseinandersetzungen. Die Definitionen von Freundschaft und Vertrauen, von Heimat und Fremde sind anders und spannend. Gleichzeitig versucht Ann Leckie diese doch eher erzählende Plotlinie mit Leben zu füllen durch eine ganz spezielle Freundin (die ich wirklich gelungen fand!) - mich persönlich konnte dieser Strang jedoch nicht so sehr abholen wie die Geschichte mit dem leichten Mysterytouch von Eolo und Mawat. Und da liegt mein persönliches Problem, das „Rabengott“ und ich miteinander hatten. Die Gewichtung war für mich eher kompliziert. Kaum hatte ich mich Eolo angeschlossen und war bereit mit Eolo neue Geheimnisse aufzudecken, erzählte und der Gott schon wieder eine Geschichte, ein Gleichniss und katapultierte mich mit seiner breiten Art zu erzählen wieder aus dem Spannungsverlauf heraus. Mit der Zeit war das ermüdend, trotz der eigentlich sehr dichten, niveauvollen Art zu schreiben. Wäre die Waage mehr zur aktuellen Handlung hin geneigt gewesen, hätte mir das Buch wohl insgesamt mehr zugesagt. Ein niveauvolles, dicht geschriebenes Werk, das durch seine ungewöhnliche Perspektive heraus sticht, mich jedoch nicht ganz abholen konnte.

3

Die verschiedenen Handlungsstränge in den unterschiedlichen Zeiten machen das Buch nicht gerade einfach zu lesen. Meine Erwartungen waren gerade aufgrund der sehr guten Bewertungen andere als die im Buch vorzufinden sind.

2.5

Der Rabengott 🐦‍⬛ _______________________________________________ Autorin: Ann Leckie Übersetzung: Michael Pfingstl Erschienen am: 16.03.2024 Verlag: Klett-Cotta Genre: High Fantasy _______________________________________________ Klappentext: Seit Jahrhunderten wird das Königreich Iraden von einem Gott beschützt: Er heißt der Rabe und residiert in einem Turm in der mächtigen Hafenstadt Vastai. Von dort wacht er über das Reich. Seinen göttlichen Willen lässt er über einen Rabenvogel an seinen menschlichen »Statthalter« kundtun. Der Vogel des Rabengottes ist tot, und die göttliche Regel schreibt vor, auch der „Statthalter“ muss unverzüglich sterben, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Als Mawat, der rechtmäßige Erbe, mit seinem Freund, dem Kämpfer Eolo, in der Hauptstadt eintrifft, sitzt bereits ein Regent auf dem Herrscherstuhl – sein Onkel. Mawats Zorn kennt keine Grenzen und während er versucht, sein Reich zurückzuerobern, entdeckt Eolo, dass der Turm des Raben ein dunkles Geheimnis birgt: In seinem Fundament harrt eine Prophezeiung, die, wenn sie sich erfüllt, Iraden für immer zerstören könnte. Meine Leseeindrücke: Der Rabengott hat mich ab den ersten Seiten mit seinem Worldbuilding und den kunstfertig gestalteten Charakteren in den Bann gezogen, besonders gefiel mir Eolo, treu und gewitzt und die Myriade. Die Geschichte wechselt zwischen Eolo, dessen Handlungsstrang in der Du-Ansprache erzählt wird und dem götllichen Erzähler selbst. Und da kommen wir zur Prämisse, die ich mit dem Buch hatte: ich fand die Ausgangssituation, die Götter und ihre Welt spannend. Aber durch den ungewöhnlichen Erzählstil kam ich nur sehr mühselig voran. Außerdem fehlte mir eine Kapiteleinteilung. Gerade war ich mitten mit Eolo unterwegs, entdeckte neues wechselte der Handlungsstrang zum götllichen Erzähler oder in eine Rückblende in die Vergangenheit. Mit der Zeit war das ermüdend. Fazit: Eine ungewöhnliche, tolle Fantasywelt, aber leider konnte sie mich nicht ganz überzeugen.

Post image
4

Seit Jahrhunderten wird das Königreich Iraden von einem Gott beschützt: Er heißt der Rabe und residiert in einem Turm in der mächtigen Hafenstadt Vastai. Von dort wacht er über das Reich. Seinen göttlichen Willen lässt er über einen Rabenvogel an seinen menschlichen »Statthalter« kundtun. Der Vogel des Rabengottes ist tot, und die göttliche Regel schreibt vor, auch der „Statthalter“ muss unverzüglich sterben, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Als Mawat, der rechtmäßige Erbe, mit seinem Freund, dem Kämpfer Eolo, in der Hauptstadt eintrifft, sitzt bereits ein Regent auf dem Herrscherstuhl – sein Onkel. Mawats Zorn kennt keine Grenzen und während er versucht, sein Reich zurückzuerobern, entdeckt Eolo, dass der Turm des Raben ein dunkles Geheimnis birgt: In seinem Fundament harrt eine Prophezeiung, die, wenn sie sich erfüllt, Iraden für immer zerstören könnte. Die preisgekrönte Science Fiction-Autorin Ann Leckie legt mit dem Rabengott ihren ersten High Fantasy-Roman vor. Ich bin ganz ehrlich: Ich mache mir nicht viel daraus, was bekannte Autor*innen über ein Buch sagen. Entweder der Inhalt spricht mich an oder nicht. Andererseits sehe ich natürlich, wenn oberhalb oder unterhalb des Klappentexts ein solches Zitat abgedruckt ist. Und wenn Patrick Rothfuss sagt, dass diese Geschichte anders ist, dann hat er damit Recht. Nicht, weil er ein bekannter Autor ist, sondern weil diese Geschichte definitiv anders ist. Das fängt bereits bei der Erzählperspektive an, denn der Ich-Erzähler spricht den Protagonistin Eolo direkt an. Die Ansprache ist zudem konsequent im Präteritum verfasst, wodurch der Eindruck, der Erzähler wolle Eolo mit seinem Monolog an die Ereignisse erinnern, verstärkt wird. Auf sich selbst verweist der Ich-Erzähler im Laufe der Geschichte ebenfalls, allerdings ist dies immer mit Geschichten aus der Vergangenheit der erzählten Welt verbunden. Spannenderweise beharrt der Ich-Erzähler darauf, dass seine Geschichte wahr sei und grenzt diesen Wahrheitsgehalt von Erzählungen ab, die er nur gehört habe. Ob die Ereignisse wirklich wahr sind, kann aber wohl nur Eolo entscheiden. Mit der Rabengott hat Ann Leckie eine Geschichte über Wahrheit und über das, was man für wahr hält geschrieben. Aber auch eine Geschichte über Freundschaft, Verlust und Scheitern und vor allem über Menschen und das Sein, auch wenn der Erzähler ein Gott ist.

3

Ein schönes Buch für zwischendrin!

Ich hab echt lange gebraucht um in diese 3. Person Erzählung rein zu kommen. Es war ein gutes Buch aber ich glaube einen 2. Teil bräuchte ich dann doch nicht.

2

Ich habe es wirklich versucht – mehrere Pausen gemacht, es erneut versucht und schließlich sogar das Hörbuch probiert. Und jetzt, nachdem schon ein paar Monate vergangen sind, seit "Der Rabengott" von Ann Leckie bei mir einziehen durfte, muss ich mir eingestehen, dass es mit mir und dem Buch nichts wird. Ich habe ziemlich genau bei der Hälfte abgebrochen, denn bis dahin hat die Handlung tatsächlich immer noch nicht gestartet. Und das Buch ist kein dicker Wälzer, es hat ja nur 368 Seiten, da muss nach über 180 Seiten eigentlich etwas Nennswertes geschehen sein. Die Seiten werden hauptsächlich mit Geschichtsunterricht gefüllt, von der Ursuppe an bis zum aktuellen Stand der Konflikte. Die Entstehung der Götter und ihr Zusammenspiel mit der Menschheit sollte einem nahe gebracht werden aber ich konnte mir leider keine Vorstellung vom Worldbuilding machen. Auch die Karte im Buch ist zu dürftig gestaltet, als dass es Spaß machen würde, darauf die Zusammenhänge zu verfolgen. Die ungewöhnliche "Du"-Perspektive, durch die ein Gott einen der Protagonisten anspricht, hat mich im ersten Moment begeistert, konnte aber letztlich über den Inhalt nicht hinwegtrösten. Ich hatte mir ein Highlight erhofft aber leider ist "Der Rabengott" nicht das Richtige für mich.

Post image
5

Meine Fresse, was für ein Brett!

Ich gebe zu, ich war skeptisch und meine Ansprüche überirdisch hoch. Aber ich wurde nicht enttäuscht. Allein die gewählte Erzählperspektive ist ein Geniestreich. Die verschiedenen Zeitebenen sind wunderbar flüssig miteinander verwoben. Der Spannungsbogen ist so sanft, fast nicht wahrnehmbar, was das Ende zu einem wahren Knall macht. Ein absolutes Highlight.

3

Ungewöhnlicher High Fantasy Roman

Optisch ist dieses Buch ein echter Hingucker - Cover und Farbschnitt finde ich wunderschön! Erzählt wird der High Fantasy Roman aus der Du-Perspektive einer Gottheit, was ich äußerst interessant finde, da man diese Erzählweise nicht sehr häufig liest. Und obwohl ich den Schreibstil als nicht ganz so flüssig empfand, gefiel mir diese doch eher ungewöhnliche Erzählperspektive. Ein großer Nachteil war allerdings, dass ich dadurch Schwierigkeiten hatte, zu den einzelnen Charakteren eine Bindung aufzubauen, da stets eine gewisse Distanz bestand. Mir fehlte es zudem an Tiefe und ich hatte das Gefühl, die Figuren seien schlichtweg Nebencharaktere in der Geschichte jener Gottheit. Die Welt, welche Autorin Ann Leckie erschaffen hat, konnte ich mir sehr gut vorstellen und wirkte äußerst komplex und spannend. Betreffend die Handlung wollte bei mir jedoch leider keine wirkliche Spannung aufkommen. Insbesondere während der ersten Buchhälfte zog sich der Plot, sodass ich zwischendurch Mühe hatte, am Ball zu bleiben. Und auch die Kapitel, in denen die Gottheit von einer Geschichte erzählte, die er einmal gehört hatte, konnten mich nicht sonderlich fesseln. Im Verlauf der zweiten Hälfte baute sich zum Glück allmählich mehr Spannung auf und die diversen Handlungsstränge wurden nach und nach schlüssig zusammengeführt. "Der Rabengott" ist ein vielschichtiger High Fantasy Roman, der einen als Leser*in in eine magische Welt voller Intrigen entführt. Vielleicht war es jedoch gerade diese Vielschichtigkeit, die zu Beginn etwas zu Lasten der Spannung ging. Auch die Charaktere rund um Mawat und Eolo blieben für mich eher blass, sodass mich das Buch leider nicht abholen konnte.

Ungewöhnlicher High Fantasy Roman
2

Ich habe mich so auf das Buch gefreut und hab dann festgestellt, dass das wohl nichts für mich ist. Es gibt zwei Erzählarten in dem Buch. Zum einen aus der Sicht eines Gottes, der etwas über die Götterwelt erzählt. Und zum anderen erzählt dieser Gott in der Du-Form über Eolos Leben, die die Sicht der Menschen zeigen soll. Auf beiden Seiten gibt es Intrigen, Machtverhältnisse und Kriege. Zuerst haderte ich mich dem Lesefluss und habe viel überflogen bei den Göttergeschichten, die mich so gar nicht packten. So ab der zweiten Hälfte wurde es ein bisschen besser, vlt auch weil ich mich an den Schreibstil gewöhnt habe. Was mich aber zusätzlich störte, es gab keine Kapitel. So konnte die Perspektive immer mal wieder wechseln und ich war verwirrt. Gegen Schluss wurde es dann doch spannender und die Idee mit den Göttern fand ich generell ganz cool. Dennoch wurde ich nicht so richtig warm mit dem Buch. Vlt gefällt es jemand anderem besser. Es war jedenfalls einzigartig mit dieser Du-Erzählform.

1

Ein Kampf ohne Ende

Ich hatte sehr hohe Erwartungen an das Buch, hatte mir die Sonderedition auf der LBM gekauft und mich mega aufs Lesen gefreut. Endlich ein Fantasy Stand Alone ! Wo von es ja so wenig gibt. Aber meine Erwartungen sind je her enttäuscht worden... Bis zum Ende bleiben zu viele Fragen offen, man versteht nicht worauf der Inhalt hinaus will, teils ist einem nichtmal bewusst aus welcher Perspektive geschrieben wird. Das es keine richtigen Kapitel gibt fand ich jetzt nicht weniger störend aber die Perspektiven hätten irgendwie erwähnt werden müssen, sei es durch Zeitangaben oder Personenwechsel. Das der Gott in dem Stein am Ende sich für alles rächen will, kann ich jetzt auch nicht wirklich nachvollziehen, da er ja so auch immer sehr passiv in der Geschichte dargestellt wurde, so richtig Lust auf irgendwas hatte er ja nicht wirklich. Das am Ende aufgeklärt wird das die Göttin (seine Freundin ?!) überlegt hat, find ich ganz schön aber auch irgendwie überflüssig. Und die vermeintliche Hauptfigur Eolo, tut mir einfach nur leid. Mehr kann ich dazu nicht sagen, bin ganz froh dass er zu mindestens nicht gestorben ist. Ein Stern für das Buch Design, nicht für den Inhalt. Schade, wirklich.

Ein Kampf ohne Ende
4

Mal was anderes 👏

Hohes potenzial

Die Story beginnt mit dem kennenlernen der Hauptprotagonisten, der eine ist der Rabe und der andere bleibt erstmal unbekannt, der Rabe lebt in einem Turm der Stadt Vastai und überbringt seinen Willen über den Stadthalter , als Eolo in Vastai eintrifft findet er ein dunkles Geheimnis raus das der Turm birgt, die Story ist zu Beginn recht spannend formuliert, und man fliegt richtig durch die Geschichte, allerdings zieht sie sich gegen Ende extrem und irgendwie ist da auch die Luft raus, eigentlich schade da die Story wirklich Potenzial gehabt hätte, die Settings sind wirklich toll beschrieben und man kann sich die einzelnen Ort schön vorstellen. Die Art und weise wie die Autorin durch die Geschichte leitet ist sehr speziell , der schreibstill erinnert stellenweise an ein Gedicht, was das ganze zu etwas ganz besonderen macht.

Hohes potenzial
3.5

Vielleicht lag es an meinen hohen Erwartungen, vor allem ausgelöst durch das begeisterte Lob von Patrick Rothfuss, dass ich dieses Buch mit einer minimalen Enttäuschung abgeschlossen habe. Mein größtes Problem, ohne zuviel verraten zu wollen: einer der beiden großen Handlungsstränge ist originell, packend und erfrischend anders, während der andere eine wenig überraschende, kriminalistisch angehauchte Ermittlung mit wenig interassenten Figuren im Mittelpunkt darstellt. Das Aufeinandertreffen der beiden Perspektiven bildet wiederum ein absolut gelungenes Finale, sodass die zwischendurch aufgekommene Langeweile mehr als ausgeglichen wird. Die durchgehend mystische Atmosphäre ist ebenfalls ein großer Pluspunkt. Außerdem tat es mal wieder richtig gut, einen Einzelband im fantastischen Genre zu lesen, der weiß, wann das Thema einer Geschichte auf den Punkt gebracht wurde. Also, trotz des größeren Kritikpunktes: durchaus empfehlenswert.

3

Die Autorin Ann Leckie hat mit „Der Rabengott“ ihren ersten High- Fantasy- Roman geschrieben. Leckie ist durch ihre Science- Fiction- Werke recht bekannt geworden und hat einige Auszeichnungen für diese bekommen. Klappentext: Seit Jahrhunderten wird das Königreich Iraden von einem Gott beschützt: Er heißt der Rabe und residiert in einem Turm in der mächtigen Hafenstadt Vastai. Von dort wacht er über das Reich. Seinen göttlichen Willen lässt er über einen Rabenvogel an seinen menschlichen »Statthalter« kundtun. Der Vogel des Rabengottes ist tot, und die göttliche Regel schreibt vor, auch der „Statthalter“ muss unverzüglich sterben, um Platz für seinen Nachfolger zu machen. Als Mawat, der rechtmäßige Erbe, mit seinem Freund, dem Kämpfer Eolo, in der Hauptstadt eintrifft, sitzt bereits ein Regent auf dem Herrscherstuhl – sein Onkel. Mawats Zorn kennt keine Grenzen und während er versucht, sein Reich zurückzuerobern, entdeckt Eolo, dass der Turm des Raben ein dunkles Geheimnis birgt: In seinem Fundament harrt eine Prophezeiung, die, wenn sie sich erfüllt, Iraden für immer zerstören könnte Der Name Ann Leckie ist vielen Science- Fiction- Lesern ein Begriff. Jedoch ist dies nicht mein bevorzugtes Lesegenre, sodass ich bisher noch kein Werk aus der Feder von dieser Autorin gelesen habe. Jedoch hat mich dieses Fantasy- Werk vom Klappentext her angesprochen und mein Interesse war geweckt. Ohne große Erwartungen oder Anforderungen bin ich an dieses Buch herangegangen, dennoch habe ich etwas Anderes bekommen, als ich zunächst gedacht hatte. Zunächst möchte ich die gelungene Gestaltung erwähnen. Schon die wunderbare Gestaltung auf den ersten Seiten steigert die Vorfreude auf das Buch und auch die interessante Karte ist ein genauerer Blick wert. Diese habe ich während des Lesens gerne zu Rate gezogen, damit ich mich besser orientieren konnte. Am Ende befindet sich noch eine Übersicht der handelnden Charaktere, welche ebenfalls hilft, den Überblick zu bewahren. Die Autorin hat in „Der Rabengott“ eine interessante und vielseitige Welt erschaffen. Auch bekommt der Leser hier einige Informationen zu ihrer Entstehung und der Vergangenheit, was diese Welt geprägt hat und wie gewisse Traditionen entstanden sind. Diese Einblicke in die fiktive Welt fand ich interessant und wichtig, auch für das aktuelle Geschehen. Hervorstechend ist bei diesem Fantasybuch definitiv der außergewöhnliche Erzählstil. Die Perspektive ist aus der zweiten Person Singular und der menschliche Protagonist wird dadurch angesprochen. Zeitweise fand ich diese Erzählweise recht interessant und hat packende und ungewöhnliche Aspekte zu bieten. Jedoch hat man durch diese Besonderheit als Leser auch das Gefühl, dass quasi jemand von oben das Geschehen betrachtet, somit nicht die Geschichte live erlebt hat und dann nacherzählt, was passiert ist. Man hat das Gefühl, dass ein allwissendes göttliches Wesen den Menschen das Gesehene wiedergibt. Dadurch entsteht eine gewisse Distanz zum Geschehen. Dies hat dazu geführt, dass ich mich selbst eher als passiven Zuschauer angesehen hatte und nicht das Gefühl hatte, aktiv dabei zu sein. Zu dem Protagonisten Eolo konnte ich dadurch keine richtige Bindung aufbauen und so kam ich mir als Leser eher wie ein Beobachter aus größerer Entfernung vor. Auch wird das Buch in zwei Perspektiven erzählt. Der eine Strang widmet sich der Gegenwart. Hier wird die Geschichte von dem menschlichen Protagonisten Eolo erzählt, jedoch mit bereits erwähnter Distanz zum Geschehen, sodass mir Eolo nicht wirklich ans Herz gewachsen ist. Der andere Erzählstrang umfasst die Vergangenheit einer recht alten Gottheit und damit auch die Entstehungsgeschichte dieser fiktiven Welt. Es gibt hier einige interessante Ansätze, man lernt die Welt und dessen Geschichte besser kennen. Auch ist dieser Strang von seiner Art wieder ganz anders als jener von Eolo. Auf der einen Seite fand ich diese Gegensätze recht ansprechend, aber auf der anderen Seite haben sie teilweise meinen Lesefluss gestört. Meiner Meinung nach ist es der Autorin leider auch nicht gelungen, die Spannung konstant hoch zu halten. Es gab Passagen, welche ich recht vielversprechend fand, wo ich einfach mehr erfahren wollte. Und dann gab es wieder Szenen, welche sich in die Länge gezogen habe, wo mich zum Teil auch die Auflösung des Problems nicht weiter gepackt hat. Allgemein entwickelt sich die Geschichte eher gemächlich. Wer hier ein actionreiches Abenteuer sucht, der sucht hier eher vergeblich. Es gibt zwar ein paar blutige Auseinandersetzungen, aber diese werden eher am Rande erzählt. Im Fokus steht eher ein Skandal, der aufgedeckt werden soll und die genauen Umstände untersucht werden und die Zusammenhänge erklärt werden. Der menschliche Protagonist Eolo ist ansprechend angelegt. Dieser ist clever und handelt wohlbedacht. Er ist loyal gegenüber Mawat. Dieser ist ein erfahrender Kämpfer, wohl auch ein guter Taktiker. Doch zeitglich ist Mawat auch ein Hitzkopf, handelt nicht immer mit Bedacht und ist der Erbe des Statthalters des Rabens. Meiner Meinung nach hätte man aus der Konstellation der Charaktere mehr machen können, jedoch wurde meiner Ansicht nach hier Potential verschenkt. Insgesamt hat die Autorin Ann Leckie mit „Der Rabengott“ ein außergewöhnlichen Fantasyroman geschrieben, welcher allein schon durch die Erzählperspektive hervorsticht. Es gibt einige interessante Ansätze, jedoch hätte ich mir in manchen Aspekten etwas Anderes gewünscht. Mir persönlich war dieses Buch zu passiv und konnte mich von der Umsetzung der Geschichte leider nicht vollständig überzeugen. Daher möchte ich 3 Sterne vergeben.

Post image
4

Was anderes.

Das Buch ist ein Fantasy-Roman der anderen Sorte. Es ist in der "Du" und "Ich" Perspektive geschrieben, da es zwei Protagonisten gibt, und durch diesen einzigartigen Schreibstil herausfordernder. Die Geschichte thematisiert Intrigen, Aufopferung und Vertrauen. Wir bekommen die volle Bandbreite an Emotionen unserer Charaktere mit, während wir eigentlich die Schritte von Eolo - dem Adjutanten des amtierenden "Königserben" - folgen. Die Schreibweise ist definitiv etwas kühler, da man die Situation beobachtet und nicht wie in anderen, populären Büchern hautnah miterlebt - wir lesen auf der Metaebene. Ich finde die Idee genial und das ist definitiv kein Buch, um in Fantasy einzusteigen. Die Geschichte ist sehr interessant, die Plottwists sind gut gesetzt und überraschend und das offene Ende lässt Interpretationsspielraum für die Zukunft. Ein sehr lohnenswertes Buch!

5

Ann Leckies erster High-Fantasy-Roman ist schlicht eine Wucht. Altbekannte Ränkespiele vermischt mit innovativen Gottheiten und eine ungewöhnliche Erzählweise unterhalten bestens.

4

Fantasy der besonderen Art.

Fantasy der besonderen Art.
4.5

Interessante Erzählperspektive

Ersteinmal möchte ich die Optik des Buches ansprechen. Das schlichte Cover entspricht genau meinen Geschmack, der limitierte Farbeschnitt ist wunderschön und die Gestaltung von Innen hat mir auch sehr zugesagt. Aber nicht nur die Optik konnte überzeugend, auch die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang habe ich ein wenig gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen und mich an die besondere Erzählperspektive zu gewöhnen. Die Erzählperspektive war allerdings auch der Grund, warum mir das Buch so gut gefallen hat. Es gibt einen Erzähler, der die Geschichte der Hauptpersonen und seine eigene Geschichte erzählt. Erst im Laufe des Buches erfährt der Leser nach und nach, wer der Erzähler ist und es ergibt sich ein Gesamtbild. Auch der Fantasyanteil war schön umgesetzt und definitiv mal was anderes. Insgesamt eine klare Leseempfehlung für alle, die eine etwas anspruchsvollere Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive lesen wollen.

4

Anspruchsvolle Shakespeare-Neuinterpretation Das Cover hat mich sofort magisch angezogen. Es verströmt eine düstere Atmosphäre und lädt so gelungen zum Blick hinter den Umschlag ein. Der Schreibstil wirkt dank der neutralen Du-Perspektive einzigartig, erschwert dadurch aber sowohl den Einstieg ins Buch als auch das Einfühlen in die Charaktere. Die High Fantasy Geschichte erfordert außerdem viel Konzentration und selbstständige Schlussfolgerungen von den Lesenden. Zu Beginn habe ich mich etwas desillusioniert gefühlt, wurde dann aber immer mehr in den Bann politischer Intrigen gezogen. Ein Großteil der Handlung wird von weitschweifigen sprachphilosophischen Überlegungen und der Reflektion über das komplexe Glaubenssystem eingenommen, was in einem langsamen Erzähltempo und vielen inneren Monologen resultiert. Ein actiongeladenes Epos sollte man hier also nicht erwarten. Stattdessen verfolgt man die Zuspitzung schleichenden Unheils und obwohl wir es hier nicht mit einem Schlachtenepos zu tun haben, ist der Showdown dennoch beeindruckend. Da die Charaktere so wenig Raum einnehmen, fällt es mir schwer, sie einzuschätzen. Sie bleiben bedingt durch die Erzählperspektive schlicht fremd. Was mir allerdings sehr gefallen hat, ist die ungezwungene Diversität der ProtagonistInnen. Obwohl ich etwas anderes erwartet habe, konnte mich das Buch nach einer längeren Eingewöhnungsphase doch noch für sich einnehmen und ich werde es sicher irgendwann noch einmal lesen. Wer sowohl anspruchsvolle High Fantasy als auch die Eigenarten klassischer Literatur mag und auf der Suche nach einem Buch zum Entschleunigen und langsamen Lesegenuss ist, sollte hier einmal reinlesen.

Post image
5

Unikat der Fantasyliteratur

"Der Rabengott" von Ann Leckie wäre mir vermutlich im Laden nicht aufgefallen, noch hätte ich dieses Buch anhand des Klapptextes gelesen. Die Leseprobe offenbarte jedoch die ungewöhnlichste Erzählperspektive, die ich jemals in einem Buch gesehen habe. Und auch im Verlauf der Geschichte bleibt sie besonders und schafft eine unglaublich eigene Atmosphäre. Zwar spielt "Der Rabengott" nur an sehr wenigen Orten und mit einer überschaubaren Anzahl an Charakteren, jedoch wird kontinuierlich ein Puzzlestück nach dem anderen an seinen Platz gerückt um ein fulminantes Ende einzuläuten. "Der Rabengott" verbindet eng gesponnene Geschichte mit einer sehr interessanten Welt mitsamt ihrer Götter und packender Erzählweise. Kurzum, Ann Leckie hat mit "Der Rabengott" ein Unikat der Fantasyliteratur geschaffen! Absolute Empfehlung!

Unikat der Fantasyliteratur
4

Definitiv anders

Als Erstes fällt einem bei diesem Buch die etwas andere Erzählweise auf, die aus der Sicht des Gottes erzählt wird. Es ist etwas ungewohnt und man braucht evtl etwas um in das Buch hinein zu kommen. Im Großen und Ganzen ist es aber sehr gelungen und lesenswert.

3.5

Die Schreib- und Erzählweise ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man findet gut rein. An manchen Stellen ist das Buch etwas langatmig, insgesamt lässt es sich aber gut lesen. Es ist mal was ganz anderes von der Geschichte her. Das Buch gehört jedoch nicht zu denen wo man mit Spannung weiterlesen möchte.

3.5

Gut aber auch seltsam

Es fällt mir schwer Worte dafür zu finden. Das erste, was bei diesem Buch ins Auge sticht ist die Erzählform. Sie war am Anfang anstrengend, aber man liest sich ein. Nach dem anfänglichen guten Einstieg, nahm die Spannung deutlich ab. Es passiert etwas, aber nicht viel und der Stein war leider oft recht langweilig. Ab der Hälfte geht es dann wieder bergauf und zum Schluss konnte ich es kaum noch weglegen. Der Ausgang ist überraschend und beinahe traurig. Wer Eolo nun aber wirklich ist, kann ich nicht sagen.

2

Erwartungen leider nicht erfüllt.

Nachdem ich mir den Klappentext und einige Rezensionen durchgelesen habe, habe ich gedacht dieses Buch könnte wirklich ein kleines Highlight werden…dies war leider nicht der Fall. Einzig der Farbschnitt und die erfrischend andere Erzählperspektive sind für mich erwähnenswert und bescheren dem Buch zwei Sterne. Von der Geschichte habe ich mir eindeutig mehr versprochen 😅 Nach 280 von 368 Seiten habe ich kurz gedacht, dass es nochmal richtig spannend wird, aber das Gefühl hat dann auch nur zwei Kapitel abgehalten und dann plätscherte die Geschichte weiter vor sich hin. Auf jeden Fall schade, aber mich konnte „Der Rabengott“ leider gar nicht abholen und begeistern.

Erwartungen leider nicht erfüllt.
5

Einfach nur toll!

Ist es anders? DEFINITIV! Macht es das umso besser? ABSOLUT! Es ist ein absolut wundervolles Buch. Nachdem man den Teil des World-building überstanden hat und tiefer in die Geschichte eintaucht, lässt sie einen nicht mehr los. Für Fantasy Einsteiger würde ich es vielleicht nicht direkt empfehlen. Aber wer bekannt ist mit Fantasy wird es lieben. Es gibt Verrat, Spannung, Rätsel, Intrigen.. Alles was man sich nur wünschen kann.

Einfach nur toll!
1.5

Nicht zu empfehlen

Ich habe nun 49 Seiten geschafft und komme einfach nicht rein. Ich glaube die Story könnte echt gut sein aber der Schreibstil ist eine Katastrophe. Man muss beim lesen nachdenken was man gerade liest und das ist echt anstrengend. Wer Zeit hat und eine Herausforderung haben will, der kann diese Buch lesen. Ansonsten ist es echt nicht zu empfehlen, sehr schade. Ich glaube dass es eine echt gute Story sein kann aber nicht so.

1.5

Der Schreibstil geht für mich überhaupt nicht. Du Perspektive, gibt es so was wirklich? Ich bin mir sicher das hab ich noch nie gelesen. Dann ist es auch noch in der Vergangenheit geschrieben, dass mag ich eh nicht so. Gut schwieriges Konstrukt, aber ich habe es versucht, als ich mich dann endlich damit angefreundet hatte und dachte okay das schaffst du wurde plötzlich in eine ich perspektive gewechselt. Auch das hätte ich vielleicht noch hin bekommen, aber ohne ordentlich Kapitel (vielleicht noch mit Hinweis wo man gerade ist) musste ich einfach klein bei geben. Schade die Geschichte wäre bestimmt noch gut geworden.

2

Eine ruhige Erzählung über die Gottheiten. Es fehlte leider die Spannung

4

Einen Punkt Abzug gibt es, weil ich anfangs durch den Schreibstil schwer in die Geschichte eintauchen konnte. Allerdings fand ich Handlung und Protagonisten gut und wurde von diesem Fantasybuch mehr als gut unterhalten. Allerdings muss jedem Leser klar sein, dies ist mehr High Fantasy.

Create Post