Die Maschinen

Die Maschinen

by Ann Leckie·Book 1 of 3
Softcover
3.628
Ursula Le GuinKünstliche IntelligenzIain BanksScience Fiction

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Description

Was wird aus den Menschen, wenn die Maschinen frei sein wollen?

Breq ist eine Kämpferin, die auf einem einsamen Planeten auf Rache sinnt. Hinter ihrer verletzlichen, menschlichen Fassade verbirgt sich mehr, als es zunächst den Anschein hat: Sie wurde von den Radch geschaffen, die nach und nach das gesamte Universum unterworfen haben. Breq ist nur dem Äußeren nach eine Frau, vor allem aber ist sie ist eine perfekt konstruierte Maschine, abgerichtet zum Erobern und Töten. Nun aber beschließt sie das Unmögliche: Ganz allein will sie es mit Anaander Mianaai aufnehmen, dem unbesiegbaren Herrscher der Radch. Denn Breq will endlich frei sein.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
544
Price
15.50 €

Author Description

Ann Leckie hat bereits mehrere Kurzgeschichten in amerikanischen Fantasy- und Science-Fiction-Magazinen veröffentlicht, bevor sie sich mit Die Maschinen an ihren ersten Roman wagte. Sie wurde für Die Maschinen mit dem Hugo Award ausgezeichnet und von Kritikern und Lesern weltweit gleichermaßen gefeiert. Ann Leckie lebt mit ihrer Familie in St.Louis, Missouri.

Posts

7
All
3

Sehr spannende Idee bezüglich Breqs Ursprung, aber…

Leider ziehen sich die Kapitel teilweise in die Länge. Während Breq und das allgemeine Setting wirklich spannend sind, fehlte mir an so mancher Stelle die Action. Dafür waren, gerade gegen Ende, die Kapitel, in denen wirklich was passiert ist, super zu lesen und spannend. Davon gab es leider einfach zu wenige.

3

3 -3,5 Sterne für "Die Maschinen". Es hat mir gefallen, ob es mir wirklich gut gefallen hat, weiß ich nicht, aber allein das Vorwort des Übersetzers finde ich als Linguistin schon das Lesen wert. Ann Leckie hat sich hier zwei Prämissen vorgenommen, die wirklich lesenswert sind als Experiment. Zum einen ist da die Sprache: in der Sprache der Radch, die auch die Erzählerin spricht, wird alles feminin gegendert. So ist von "Bürgerin" und "Kapitänin" die Rede und der Leser muss sich immer wieder fragen, welche Charaktere denn nun wirklich weiblich sind und welche nicht. Hier und da gibt es Hinweise (ein Bart, eine Fremdsprache, in der es männliche Pronomen gibt), aber bei einigen Charakteren war es mir auch bis zum Schluss nicht klar. Das ist an sich schon wirklich einzigartig und hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet auf die Debatte über Gendergebrauch in der Sprache. Erst als ich hier überrascht war, dass eine Fremde, die konsequent "sie" genannt wird, tatsächlich ein Mann ist, ging mir auf, was es gedanklich eigentlich macht, wenn man in unserer Gesellschaft immer die männlichen Formen verwendet. Allein dafür halte ich das Buch schon für lesenswert. Wären alle Aspekte des Buches so brillant wie diese eine Prämisse, hätte das Buch von mir sicher fünf Sterne und einen Lobesgesang erhalten, aber das ist es leider nicht. Der zweite Kniff, dass nämlich einige Charaktere nicht nur ein Ich haben, war zwar ebenfalls interessant, machte das ganze aber recht kompliziert. So ist nicht nur Breq eine Hilfseinheit und ihr Bewusstsein in der einen Zeitlinie nicht nur das dieses einen Körpers, sondern eines ganzen Schiffes mit seinen diversen Einheiten, die sich selbst beobachten können und auch gleichzeitig völlig andere Dinge tun können. Achtung, noch größerer Spoiler: Dasselbe gilt für die Antagonistin - oder eben auch nicht Antagonistin, denn die Herrin der Radch ist in sich gespalten und man weiß nie so recht, ob der Teil von ihr, der auftaucht, jetzt böse ist oder nicht oder völlig unbeteiligt, und dass sie so in sich gespalten ist, löst den ganzen Plot aus. Was an sich sehr interessant klingt, ist nicht immer so umgesetzt, dass man ohne Kopfzerbrechen folgen kann. Ich mag zwar anspruchsvolle Bücher, aber für mich gibt es einen Unterschied zwischen "lässt rätseln, aber aufmerksame Leser haben Aha-Momente und dieses *hab ich es doch gewusst*" und "lässt rätseln und es am Ende in der Schwebe". Letzteres war für mich hier der Fall, das war für mich unausgegoren, sowohl was den Plot im letzten Drittel als auch die Charaktere und ihre Motivation angeht. Der Plot ist zu großen Teilen auch dafür verantwortlich, dass es nur 3 Sterne in der Bewertung sind (da Goodreads mich ja keine halben vergeben lässt). Anfangs passiert sehr lange Zeit gar nichts, es plätschert nur so vor sich hin, in beiden Zeitlinien. Man versteht nicht, warum Breq in der Gegenwart gewisse Dinge tut und worauf es in der Vergangenheit hinauslaufen soll erst recht nicht. Für Leser, die wenig Zeit, aber viele Bücher haben oder langsam lesen, sehr frustrierend, weil es eine sehr, sehr lange Anlaufzeit hat! Das Tempo des letzten Drittels wäre besser entzerrt worden und in die Anfänge etwas eingeflochten. "Die Maschinen" ist nur der erste Band, was vom Geschehen her zwar Sinn macht, mir aber die große Frage stellt, ob ich weiterlesen werde. Ich weiß es nicht. Zu hoffen ist, dass der Plot in den Folgebänden Fahrt aufnimmt, nun, da die Prämissen alle geklärt sind, und es mehr über die Presger zu erfahren gibt und der Charakter Seivarden besser ausgearbeitet wird. Vielleicht habe ich irgendwann die Muße, das herauszufinden. Bis dahin kann ich aber nur jedem empfehlen, sich auf dieses Buch einzulassen, vor allem auch in der deutschen Version.

4

Very challenging read, you really need to pay close attention to everything that is happening, certainly a book for scifi aficionados. The premise of an AI with multiple drones('ancillaries') reminded me a lot of the Void trilogy, by Peter F. Hamilton. The story is told by this AI, which annoyingly can't discern between the genders, so everyone is a 'she'. A neat linguistic trick Ann Leckie used, but it gets tedious after a while. Isn't it intelligent enough to use the correct pronoun once it has found out what gender it is, as the whole story is a report of what happened? Besides this little nuisance the world is build up very well and interesting, the side characters though are lacking a bit of depth, but I hope they get more development in the next book. All in all a great debut and worth a try if you like a challenging read!

3

This is that kind of book that I appreciate more than I'm able to like it. For lots of it I was thinking I'm missing something since this won basically every price there is for the year it came out and I just think it's fine. The stylistic choices, worldbuilding and characters surely have their appeal and I see why the book is loved for that while not completing sharing the love. I did like the dual timeline format that was used for probably more than half of the book since they complimented each other well: the one in the past was more focused on plot and getting to know the culture while the present timeline felt more quiet, focusing on dialog and characters. A strong aspect of both were the relationships Braq has or developes, but they would have been even more compelling if the characters were not only interesting in theory while I'm feeling detached. Despite the complexity of the alien culture, it was actually a fast and easy read, but while I enjoyed it, a lot of the plot line in the presence just feels like waiting with the characters, which has its advantages but ultimately showed some weaknesses once the backstory had ended. Also, Anaander Mianaai wasn't as effective of a villian as they could have been, in my opinion. Still, I enjoyed it, I'm just a little disappointed that I didn't love it like everyone else.

4

Das war irgendwie abgefahren und cool, auch wenn ich nicht immer ganz mitgekommen bin. Es stecken aber so viele Ideen und Gedanken und Konzepte drin, dass man auf jeden Fall etwas zum Nachdenken hat und immer wieder über Stellen stolpert, im besten Sinne. Die Idee für die Protagonistin als AI mit menschlichen Körpern fand ich grandios, auch wenn die Vielzahl ihrer Körper teilweise ganz schön verwirrend ist. Generell fand ich spannend, wie der Umgang mit Gender und die Verwendung des generischen Femininums mein Leseerlebnis und meine Vorstellung der Charaktere beeinflusst hat. Leider sind die Charaktere teilweise etwas weit weg geblieben, eben weil man so wenig über sie wusste und sie auch immer nur aus Breqs Perspektive gesehen hat, die eben selbst sehr distanziert war. Das politische System und die Welten waren ziemlich cool und so groß, dass man noch genug Raum hat, der in den nächsten Büchern erkundet werden kann. Ich kann zwar nicht behaupten, dass ich immer alles verstanden habe, aber es war trotzdem spannend und die kolonialistischen Konflikte und Probleme lassen sich teilweise sehr gut auf unsere Welt übertragen. Insgesamt auf jeden Fall keine leichte Kost, aber ein sehr spannendes und interessantes Buch, das sowohl für Sci-Fi Oldies als auch für Neulinge interessant sein kann, denke ich 😊

1

Sehr langweilig. Grundidee ist spannend, aber erzählerisch aus meiner Sicht sehr schlecht ausgeführt. Es gibt viele schleppende Dialoge und noch mehr unnötige innere Dialoge aus Sicht der Protagonistin, um den Aufbau der Welt zu beschreiben. Es hätte besser einige spannende Parallelhandlungen eingeführt werden sollen, um die Ansicht sehr interessante Welt zu beschreiben. Die Personen sind eindimensional und ohne Gefühle. Hinzu kommt auch noch eine schlechte Übersetzung mit verschachtelten Sätzen. Leider eine 4-.

3

Ohne Frage ein sehr gut geschriebenes Buch. Ich war völlig fasziniert, weil ich nicht weiß, wie jemand auf solche Ideen kommt und solche Figuren erschaffen kann. Aber irgendwie habe ich bis zum Schluss das Gesamtkonstrukt nicht verstanden. Das nächste Buch werde ich nicht lesen.

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