Der Maik-Tylor verträgt kein Bio

Der Maik-Tylor verträgt kein Bio

Softcover
4.236
UmgangsregelungCarolinaWahre GeschichteKinder

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Description

Familienpsychologin Sophie Seeberg erlebt tragische, rührende und so absurde Dinge, dass sie auch nach zwanzig Jahren Berufserfahrung noch immer nach der versteckten Kamera sucht. Zum Beispiel, wenn eine junge Mutter auf die Nachricht, dass ihre Tochter nicht bei ihr, sondern in einer Pflegefamilie leben wird, strahlend erklärt, das sei gar nicht schlimm, denn sie habe sich ja jetzt schon einen Hund gekauft. Wenn Maik-Tylors Mutter der festen Überzeugung ist, dass ihr kleiner Sohn keinerlei Bio-Produkte vertrage und sie ihn daher ausschließlich von Fast-Food ernährt. Oder wenn sich Lenas Stiefvater vor ihrem leiblichen Vater durch eine Selbstschussanlage im Vorgarten schützt.

Book Information

Main Genre
Biographies
Sub Genre
True Stories
Format
Softcover
Pages
304
Price
17.50 €

Author Description

Sophie Seeberg ist Diplom-Psychologin und arbeitet seit fast zwanzig Jahren als Sachverständige für Familiengerichte. Ihre Aufgabe ist es, Gutachten für das Gericht zu erstellen, regelmäßig arbeitet sie dabei auch eng mit dem Jugendamt zusammen. Von ihren skurrilsten und außergewöhnlichsten Fällen berichtet sie in diesem Buch.

Posts

6
All
3

Leider für mich das schwächste Buch der Reihe. Teilweise sogar sehr zäh.

4

Super Fortsetzung

Genau wie der erste Teil: einfach spannend, aber teilweise so unglaublich!

2

Interessanter Einblick in die Arbeit der Autorin. Jedoch kann das erste Kapitel durchaus den Lesespaß verderben.

Wenn man über das erste Kapitel hinaus kommt, ist das Buch recht ok. Jedoch kann ich nicht umhin in meine Bewertung die Reduzierung einer Dame auf ihre sekundäre Geschlechtsorgane miteinzubeziehen. Das hat nichts mit Erziehung zu tun und die dauernde Erwähnung im ersten Kapitel ist schon over the top. Deshalb auch nur zwei Sterne. Ich verstehe auch jeden, der hier aufgehört hat zu lesen. Ansonsten scheint sich Frau Seeberg durchaus Mühe in ihrer Arbeit zu geben und versucht den Eltern immer wieder begreiflich machen, dass das Kindeswohl an erster Stelle steht. Die geschilderten Fälle sind interessant und es gibt ein breites Spektrum an Eltern und deren Vorstellungen von Kindererziehung. Oder auch zum Thema Umgangsrecht hat so manches Elternteil aber auch Großeltern eigene Ansichten.

5

Wieder ein sehr gutes Buch von Sophie Seeberg. An einer Stelle musste ich tatsächlich weinen, bei manchen schmunzeln, und ich fühlte mich sehr gut unterhalten. Ein paar mal triftete die Autorin für meinen Geschmack etwas zu sehr ab (Beispiel ihre Erinnerungen an Taschenmesser), ich mag aber den Schreibstil ansonsten und nehme es ihr zu 100% ab, ihren Beruf zu lieben und immer im Wohle der Kinder zu handeln. Kann es nur uneingeschränkt weiter empfehlen.

3

Gutes Buch ,jedoch ohne Tränen vergießen. Muss sagen das hat mich nicht so abgeholt. Die anderen waren besser .

Ich muss sagen das Buch und eine Leseflaute passt super zusammen . Ich hatte echt Schwierigkeiten mich weiter drauf zu versteifen. Aber was soll ich sagen es waren ein paar Kapitel die sehr interessant waren auch manche falle waren sehr gut. Jedoch fehlte mir etwas Abwechslung , emotionen . Es kam kaum was wirklich rüber so wie es eventuell rüber kommen sollte. Die meisten Fälle meiner Meinung nach hatten auch mehr mit Wut zutun. Schade . Ich muss sagen im groben und ganzen ist Frau Seeberg eine super Autorin . Hat mir sehr gut gefallen ihre Bücher . Und ich bin etwas traurig das sie nicht mehr schrieb . Es ist halt was für Leute die Familienpsychologie interessant finden . Wem sowas gefällt , der sollte sich alle drei holen 🤣👌 klare Empfehlung

5

Inhalt: Auch in ihrem dritten Buch beschreibt Sophie Seeberg Fälle, die sie in ihrer Tätigkeit als Gutachterin beim Familiengericht erlebt hat. Dabei versucht sie immer, die Lösung zu finden, die das Beste fürs Kind ist. Sie geht dabei aber durchaus selbstkritisch an die Aufgabe heran, was es recht erfrischend zu lesen macht. Wenig normative 'So ist es'-Botschaften an zu begutachtende Familien, wenn auch in diesem Buch doch einmal normative Sätze fallen. Nicht aber zu den Fällen, sondern an die Leser gerichtet. So finden sich hier Ratschläge und Bitten, wie man umgehen könnte, überhaupt erst ein Fall für das Familiengericht zu werden. Leseeindruck: Hier muss ich mein Erleben beim Lesen mal als einen gesonderten Punkt darstellen, weil dieses Buch eine recht emotionale Reise war. Zunächst einmal sei vorangestellt, dass auch dies kein per se lustiges Buch ist. Das 'reißerisch' wirkende Titelbild und der Name lassen für dein Käufer, der die Vorbände nicht kennt, diesen Eindruck entstehen, aber dem ist nicht so. Und das sollte es auch nicht sein. Zumindest finde ich besser, wie es jetzt, hier, auf Papier ist. Denn nur lustig zu sein, würde der Sache ihren Ernst nehmen und die Möglichkeit, Mitgefühl beim Lesen zu entfalten, begrenzen. Es gibt lustige Stellen und gerade Sophie Seebergs Vorstellungskraft, ihr Kopfkino in manchen Situationen ist einfach nur auf niedliche Weise lustig. Aber das sind die wenigsten Stellen. Aber gehen wir chronologisch zwei Momente durch, die ich mir markiert habe. Da gibt das Kapitel, in dem eine Mutter ihre Kinder eiskalt im Stich lässt, bei fremden Menschen in einer Kommune, und sich aus dem Staub macht. Und dennoch schreibt Seeberg, die dafür gesorgt hat, dass die Kinder in eine liebevolle Pflegefamilie kommen, dass ihr die Mutter leid tut. "Sie hat ihre Kinder verloren. Selbst verschuldet zwar und im Grunde ja sogar selbst gewählt. Aber ich glaube nicht, dass Joan Huber glücklich ist mit ihrem Leben." Diese drei Sätze wirken völlig unscheinbar, waren für mich dennoch aber etwas Besonderes. Denn hier sieht man, dass die Autorin nicht nur das Beste für die Kinder zu erreichen versucht, sondern auch Mitgefühl für die 'Böse' in der Geschichte aufbringen kann. Etwas, wozu ich möglicherweise nicht die Größe gehabt hätte. In einem anderen Kapitel habe ich heiße, beklemmende Wut gespürt. Nicht auf die Autorin, sondern auf eine ihrer Kolleginnen. Es hat mir den Hals zugeschnürt. Und dennoch ... mochte ich das. Weil ich es mag, wenn ein Buch mich erreichen und berühren kann. Das Buch war eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Ich habe mehrfach geweint, einmal laut losgelacht, ich war wütend, verzweifelt, glücklich und traurig. Aber langweilig war mir nie. Und es hat mir einen Ohrwurm verpasst, der mir zwei Tage im Ohr blieb und mir durch eine schwierige Situation geholfen hat. Fazit: Eigentlich hatte ich diesem Buch vier Sterne geben wollen. Ich mochte es, glaubte aber kurz vor Ende, mich nicht in es verliebt zu haben. Das ist für mich der Maßstab für den fünften Stern, ich muss ein Buch lieben, heiß und innig. Dann kam aber das letzte Kapitel und die entsprechende Ankündigung. "Das hier ist nun das letzte Kapitel." Und schon hatte ich Tränen in den Augen. Das passiert mir sonst nur bei Serienfinalfolgen. Und dann auch jedes Mal wieder, egal wie oft ich sie schaue. Aber auch hier hatte ich dieses bittersüße 'Es ist vorbei und es wird nie wieder das erste Mal lesen geben'-Gefühl und ich habe geweint. Geweint, weil ein Buch nicht zu Ende sein sollte. Und da war mir klar, dass ich es wohl doch liebe. Ich möchte es jedem raten. Kann das aber nicht. Man sollte schon eine gewisse Toleranz für dramatische Situationen haben. Dies ist kein Feel-Good-Buch, sondern erfordert Empathie und auch, dass man auch das eigene Gefühlsleben erkunden möchte. Es ist mehr ein Drama als eine Komödie. Aber all den Menschen, die sich für die Thematik interessieren, auch den Magen haben, um zu ertragen, dass Kinder zuerst in unangenehmen Situationen sind, all denen, die gut unterhalten werden wollen, in jeder Richtung des Gefühlsspektrums, denen sei dieses Buch ans Herz gelegt.

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