Der Hase im Mond
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Sternebewertung fiktiv
Milenas Michiko Flasar, bekannt für Werke wie „Ich nannte ihn Krawatte“, „Herr Katō spielt Familie“ und „Oben Erde, unten Himmel“, hat mich mit ihren früheren Büchern tief beeindruckt. Besonders „Ich nannte ihn Krawatte“ bleibt für mich ihr stärkstes Werk. Nun legt sie mit „Der Hase im Mond“ einen Erzählband mit Geschichten vor und mein Leseeindruck schwankt. Die ersten beiden Geschichten konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Die erste wirkte für mich fremd, fast untypisch für Flasars sonstigen Ton. Die zweite war schwer zu ertragen. Danach aber nahm der Band Fahrt auf. Die restlichen Erzählungen fand ich spannend, eigenwillig und oft wunderbar „weird“. Sie sind kurzweilig, dabei immer wieder überraschend im Plot und zeigen Flasars große Stärke, den Bruch zwischen Alltäglichkeit und Absonderlichkeit literarisch auszuleuchten. Mein Favorit war „Ikebana“, eine Geschichte, die sich liest wie ein koreanischer Horrorfilm, atmosphärisch dicht, leise unheimlich, mit einem Sog, der bleibt. Hier zeigt sich die Autorin in Bestform, präzise, intensiv, irritierend. „Der Hase im Mond“ ist kein durchgehend runder Band, aber einer, der in seinen stärksten Momenten erst hervorsticht. Flasar bleibt eine Autorin, die wagt, Grenzen zu verschieben und das Gewöhnliche ins Ungewöhnliche zu verwandeln. Wer bereit ist, sich auf diese Vielfalt einzulassen, wird mit Geschichten belohnt, die nachhallen. Magst du bei Storysammlungen lieber eine klare Linie oder darf jede Geschichte völlig anders sein, auch wenn dich nicht alle überzeugen?
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Protagonist(s)
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Sternebewertung fiktiv
Milenas Michiko Flasar, bekannt für Werke wie „Ich nannte ihn Krawatte“, „Herr Katō spielt Familie“ und „Oben Erde, unten Himmel“, hat mich mit ihren früheren Büchern tief beeindruckt. Besonders „Ich nannte ihn Krawatte“ bleibt für mich ihr stärkstes Werk. Nun legt sie mit „Der Hase im Mond“ einen Erzählband mit Geschichten vor und mein Leseeindruck schwankt. Die ersten beiden Geschichten konnten mich überhaupt nicht überzeugen. Die erste wirkte für mich fremd, fast untypisch für Flasars sonstigen Ton. Die zweite war schwer zu ertragen. Danach aber nahm der Band Fahrt auf. Die restlichen Erzählungen fand ich spannend, eigenwillig und oft wunderbar „weird“. Sie sind kurzweilig, dabei immer wieder überraschend im Plot und zeigen Flasars große Stärke, den Bruch zwischen Alltäglichkeit und Absonderlichkeit literarisch auszuleuchten. Mein Favorit war „Ikebana“, eine Geschichte, die sich liest wie ein koreanischer Horrorfilm, atmosphärisch dicht, leise unheimlich, mit einem Sog, der bleibt. Hier zeigt sich die Autorin in Bestform, präzise, intensiv, irritierend. „Der Hase im Mond“ ist kein durchgehend runder Band, aber einer, der in seinen stärksten Momenten erst hervorsticht. Flasar bleibt eine Autorin, die wagt, Grenzen zu verschieben und das Gewöhnliche ins Ungewöhnliche zu verwandeln. Wer bereit ist, sich auf diese Vielfalt einzulassen, wird mit Geschichten belohnt, die nachhallen. Magst du bei Storysammlungen lieber eine klare Linie oder darf jede Geschichte völlig anders sein, auch wenn dich nicht alle überzeugen?





