Der fürsorgliche Mr. Cave
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Description
Wie weit geht ein Vater, um seine Tochter vor der Welt zu schützen?
Beklemmend, bewegend und zutiefst zu Herzen gehend: Matt Haigs psychologischer Roman über die zerstörerische Kraft von Angst und Liebe.
Wann wird Liebe zu Besessenheit?
Drei Mal schon musste Antiquitätenhändler Terence Cave den Verlust eines geliebten Menschen verkraften: erst den Selbstmord seiner Mutter, dann den Mord an seiner Frau, und schließlich den tragischen Tod seines Sohnes Reuben. Geblieben ist ihm nur noch seine Tochter Byrony, Reubens Zwillingsschwester – und das Gefühl, dass ihm alle genommen werden, die er liebt.
Umso verzweifelter versucht Terence nun, seine wunderschöne Tochter vor jeder Gefahr zu schützen, koste es, was es wolle! Doch die 15-jährige Byrony riskiert immer mehr, um aus dem goldenen Käfig ihres Vaters auszubrechen, und Terence muss sich fragen, ob er sie wirklich nur beschützen will?
Mit »Der fürsorgliche Mr Cave« hat der britische Autor Matt Haig hat einen ebenso anrührenden wie erschütternden psychologischen Roman über einen Vater geschrieben, dessen Fürsorge in Besessenheit zu kippen droht.
Die Sorgen und Nöte, die Angst-Störungen und Depressionen verursachen, kennt Matt Haig aus eigener Erfahrung.
Book Information
Author Description
Matt Haig, 1975 im englischen Sheffield geboren, hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher geschrieben, die in fünfundsechzig Sprachen veröffentlicht werden. Zuletzt sind von ihm die Romane »Ich und die Menschen«, »Die Mitternachtsbibliothek« und »Die Unmöglichkeit des Lebens« erschienen. Vom Bestseller »Die Mitternachtsbibliothek« wurden weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Er setzt sich für Lese- und Schreibförderung ein und engagiert sich zum Thema Mental Health. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.
Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Tiefe Abgründe
Ich war überrascht davon wie sehr dieses Buch mich gefesselt hat. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und die Briefform an die Tochter war interessant. Es hat mich aber wahnsinnig gemacht das Mr. Cave und seine Tochter nicht einfach mal ein vernünftiges Gespräch führen konnten, in so vielen Situationen konnte ich das Verhalten der beiden nicht ganz nachvollziehen. Ich weiß nicht mehr genau wie ich war, als ich 15 war aber Bryony kam mir schon extrem bockig vor. Mr. Cave war für mich am Anfang eigentlich noch recht nachvollziehbar aber im Laufe des Buches hat sein wahnsinn überhand genommen. Der Bruder bleib das ganze Buch über präsent. Und spielte eine zentrale Rolle beim wahnsinn des Vaters. Das mit George hatte ich mir irgendwie schon gedacht, aber das Ende habe ich nicht komplett so erwartet. Teilweise konnte man sich gar nicht mehr sicher sein was wirklich passierte und was einfach nur Einbildung war. Für mich war es bis jetzt das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe.
Verwirrt
Es fällt mir schwer dieses Buch in Worte zu fassen. Den Titel finde ich unpassend, denn um Fürsorge geht es, nach meine Sicht, überhaupt nicht. Es handelt von einem psychisch sehr kranken Vater, der hier aus seiner Sicht versucht alles, was er komplett falsch macht, ohne jegliches Empfinden für Böses, eine Rechtfertigung zu finden. Die Tochter ein typisches pubertäres Mädchen. Es tut mir sehr leid, da sie keine Chance auf ein normales Leben hat. Das Thema ist permanent der Tod, Trauer, die hier durchscheint. Sehr düster. Literarisch sicherlich top. Inhaltlich hat es mich sehr enttäuscht. Dennoch habe ich durchgehalten in der Hoffnung auf ein gutes Ende. Nachdem ich nicht spoilern will, muss dies selbst herausgefunden werden.
Da muss man erstmal nach Worten suchen 😧 Die Handlung ist von einer sehr bedrückenden Stimmung geprägt und nimmt im Laufe der Geschichte auch immer weiter zu. Es spiegelt die Ängste und Sorgen von Terence Cave, der nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes nun seine Tochter beschützen will. Dabei verliert er immer mehr den Bezug zur Realität. Der Schreibstil in Form eines Briefes an seine Tochter gibt dabei tiefe Einblicke in seine verstörende Psyche.
Fürsorge oder Besessenheit 💔⚖️💭
Dieses Buch ist für mich das düsterste Buch, das ich bisher von Matt Haig gelesen habe. Im Mittelpunkt steht ein Vater, der bereits mehrfach vom Leben gebrochen wurde. Er hat seine Mutter, seine Frau und seinen Sohn verloren. Übrig bleibt nur noch seine Tochter Bryony und mit ihr eine überwältigende Angst, auch sie zu verlieren. Aus dieser Angst heraus entwickelt sich eine Fürsorge, die immer mehr in Kontrolle und schließlich in Besessenheit umschlägt.  Besonders spannend ist die Erzählweise, denn die Geschichte wird komplett aus der Perspektive des Vaters erzählt, fast wie ein persönlicher Brief an seine Tochter. Dadurch taucht man tief in seine Gedankenwelt ein, eine Welt, die zwischen Liebe, Verlust, Angst und zunehmendem Wahnsinn schwankt. Diese Nähe macht das Buch faszinierend und beklemmend zugleich.  Ich fand es unglaublich spannend zu lesen, wie nachvollziehbar seine Gefühle zunächst sind und wie erschreckend sich sein Verhalten Schritt für Schritt verändert. Das Buch behandelt ein sehr reales und wichtiges Thema, den schmalen Grat zwischen Liebe und Kontrolle, zwischen Fürsorge und Verlustangst.  Auch wenn die Geschichte sehr dunkel ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

In diesem Roman geht es um einen Vater, der seine Tochter (nach mehreren schweren Verlusten) vor der bösen, schlechten Welt beschützen will – aber wie weit darf bzw. sollte ein Vater gehen?
Der Schreibstil in Briefform an seine Tochter hat mir wirklich sehr gefallen, das war mal was ganz Neues! Gleichzeitig war es aber stellenweise echt schwer, weiterzulesen. Immer wieder habe ich gehofft, dass der Protagonist innehält, dass er sich anders entscheidet und seine Pläne nicht durchzieht. Sein krankhafter Beschützerdrang nimmt zunehmend erschreckende Züge an und nimmt seiner Tochter somit jede Möglichkeit auf eine normale Kindheit und Jugend. Die Rolle, die sein Sohn in diesem Buch spielt, empfinde ich als ebenso interessant wie verstörend.
Krankhafte Elternliebe
Ich verstehe, warum das Buch spaltet. Ich empfand es an manchen Stellen schwer zu lesen, weil man beim lesen selbst, diesen Druck verspürte und sich gehetzt fühlte. Es geht darum, das ein Vater durch den Tod seines Sohnes ,den Drang verspürt, seine Tochter extrem zu beschützen, weil sie alles ist was er noch hat. Doch das beschützen ist krankhaft schon wahnhaft. Ich finde ja sogar Psychotisch. Ich Frage mich, ob Matt Haig eine Art Psychose darstellen wollte, die auftreten kann, bei schwerem Verlust. Der Vater handelte wie im Wahn, sah nicht mehr oben und unten, hörte nicht auf Mitmenschen. Sah überall nur noch das Böse. Wurde sogar von seinem toten Sohn verfolgt. Ein wirklich interessantes Buch, was mir so noch nicht unter gekommen ist. Auch wenn seine Literarischen Ausschweifungen interessant aber auch anstrengend waren, die der Vater so dachte.
Puuh schwierig..
Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll? Dieses Buch fand ich teils sehr verwirrend und abstoßend.. Der Vater, der seine Tochter bei allem kontrolliert, aber selbst nicht mal seinen Verstand kontrollieren kann. Leider waren die Kapitel teilweise sehr zäh zu lesen, da sie sehr lang waren. Hier fällt mir meine Meinung dazu, sehr schwer 🙈

Ein wirklich gutes Buch. Ich liebe den Schreibstil von Matt Haig und er kann so gut beschreiben was bestimmte Ereignisse mit Menschen macht. Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß auf dieser Welt.Manchmal kann man es nicht aufhalten und man verändert sich psychisch durch bestimmte Ereignisse. Mr. Crave hatte viele traumatische Erlebnisse, die ihn mehr und mehr verändert haben. Dadurch bleibt ihm am Ende nur seine Tochter. Mr. Crave liebt seine Tochter so sehr und klammert sich an sie. Somit bringt seine Liebe, die eigentlich rein ist, ihn um den Verstand. Somit trifft er falsche Entscheidungen und erkennt seinen Fehler erst als es zu spät ist.
Langatmiges Familiendrama Der Protagonist verliert zuerst seine Frau, dann seinen Sohn und hat nun Angst um seine Tochter. Diese Angst drückt er in einem erklärenden Brief von ca. 256 Seiten an seine Tochter aus. Vorstellbar dass man diese Beichte als eine Tochter anders liest als ein Sohn. Die Problematik ist jedenfalls eine andere. Der englische Titel "The Possession of Mister Cave" trifft den Inhalt wesentlich exakter, als der irreführende deutsche. Leser:Innen die unter einer zu engen Vater-Tochter-Beziehung leiden, können diesem Werk sicher etwas abgewinnen, ansonsten kann man es sich ohne großen Verlust sparen.
Ich mag den Schreibstil von Matt Haig. Gefesselt von seinen Worten habe ich auch dieses Buch von ihm verschlungen. Während der Titel unverfänglich und sanft klingt, beschäftigt sich der Inhalt des Buches mit den Untiefen eines Vaters. Eine hilflose Reise auf dem Weg seine Tochter zu beschützen trifft der Protagonist eine Fehlentscheidung nach der Anderen um das Buch mehr als tragisch enden zu lassen. In der Ich-Form geschrieben bekommt man einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Vaters, während man gleichzeitig Abscheu und Mitleid aber auch Wut empfindet. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Kontrolle vs. Vaterliebe
Mr. Cave liebt seine Tochter - mal merkt man es mehr, mal weniger.... Interessante Aspekte von Elternliebe, Verantwortung, Vertrauen und Erwartungen. Leider aber in eine sehr schräge Geschichte eingebettet, manchmal zu schräg für meinen Geschmack. Es war mein drittes Buch von Matt Haig, aber die "Mitternachtsbibliothek" bleibt unerreicht.
Spannend Gruselig Aufreibend
Was war das denn? Der fürsorgliche Mr. Cave ist das vierte Buch von Matt Haig, welches ich gelesen habe und bisher haben mir seine Bücher ausnahmslos sehr gut gefallen. Ich liebe die Art, wie er seine Geschichten erzählt, dabei schwierige Themen behandelt und zum Nachdenken anregt. Genau das hat er auch in diesem Roman getan, jedoch war es komplett anders, als ich es erwartet hatte. Die Geschichte ist von Beginn an harter Tobak, aber gegen Ende hat man das Gefühl, in den puren Wahnsinn, in den dunkelsten Abgrund der Psyche des Protagonisten zu fallen. Ich hatte durchaus meine Vorstellungen, als ich mir den Klappentext beim Buchkauf durchgelesen habe, aber dass auf diese 230 Seiten so viel unverarbeitetes Trauma, verschiedene Formen von Gewalt, Schicksalsschläge und psychische Ausnahmesituationen passen, hätte ich nicht gedacht. Es tat mir fast selbst weh, diese sich selbst verstärkende, pure Verzweiflung des Hauptcharakters mitzuerleben, trotzdem kann ich nicht behaupten, ihn gemocht zu haben. Er ist so unsympathisch in seiner Art, wie er versucht seine Tochter zu beschützen, sie damit aber nur verletzt und ihr schadet. Für die Art, wie er seinen Sohn vernachlässigt hat, möchte man ihn jedoch einfach nur hassen. Mich hat es sehr gestört, dass Terence sich nach keiner der schlimmen Erfahrungen in seinem Leben Hilfe gesucht hat. Er hat alles in sich verschlossen, sich nicht mit seiner Trauer und dem Trauma auseinandergesetzt, obwohl jede einzelne dieser Erfahrungen zu viel war, um allein damit klar zu kommen und dann hat er seine Probleme auf seine Kinder losgelassen. Nichtsdestotrotz, die Geschichte ist fabelhaft erzählt, die durchgehende Briefform fand ich sehr spannend. Auch die kurzzeitigen Perspektivwechsel durch Reuben waren eine willkommene Abwechslung. Die Letzten Seiten waren nochmal sehr schockierend und dieses Ende hatte ich nicht erwartet. Aber das macht es gleichzeitig in sich stimmig.
27.11.2024 "... Ich stellte mir vor mein Autor hätte mir eine andere Geschichte auf den Leib geschrieben" Ja, ich auch!! Aber dann wäre das Buch vermutlich nicht so ausdrucksstark... Unerwartet düster, anders als mich das Cover vermuten ließ-definitiv anders als "die Mitternachtsbibliothek" und kein Wohlfühl-Buch... Lesen außerhalb der Komfortzone, melancholisch, düster, traurig-aber absolut lesenswert!
Dieses Buch war ein Vorschlag für unseren Mädelsbuchclub, hat es allerdings nur zum Buddy Read geschafft bei der Abstimmung. Da mir "die Mitternachtsbibliothek" sehr gut gefallen hat, war meine Erwartungshaltung, dass das Buch ähnlich ist. Weit gefehlt... Dadurch dass das Buch einen Ich-Erzähler hat, verfolgt man die immer stärker werdenden paranoiden Vorstellungen von Terence "live". Terence wendet sich in seiner Erzählung an seine Tochter Bryony. (Ich würde mich sehr über ein Buch aus Bryonys oder Cynthias Sicht freuen!) Die Geschichte stimmt einen schon sehr traurig, weil es so viele Schicksalsschläge sind die Terence erleidet. Ich liebe Geschichten in denen die Protagonisten/Protagonistinnen über eine große Resilienz verfügen und niemals aufgeben oder gestärkt aus den Situationen hervorgehen... Aber natürlich kann das nicht immer der Fall sein und Terence psychische Gesundheit ist angeschlagen. Ich finde die Geschichte ist sehr lesenswert, aber sie lässt mich mit einem traurigen Gefühl zurück. Die Geschichte ist spannend und die Figuren (ganz besonders Cynthia, Dennis und Bryony) sind mir doch ans Herz gewachsen.
Terence verliert nicht nur seine Mutter und seine geliebte Frau, sondern einige Zeit später auch seinen Sohn, der während einer Mutprobe tödlich verunglückt. Zurück bleibt dessen Zwillingsschwester, die für Terence zum Mittelpunkt der Welt wird. Auf eine schlechte Art und Weise. Byrony ist ein Teenager und gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, als ihr diese Entwicklung und die Möglichkeit auf freie Entfaltung von ihrem Vater genommen wird. Terence hat dabei gute Absichten, denn er möchte alles Übel von Byrony fernhalten, muss aber bald feststellen, dass sie ihren eigenen Willen hat und versucht, eigene Erfahrungen zu machen, wie es für eine Jugendliche angemessen ist. Dadurch, dass das Buch in einer Art Brief von Terence an Byrony verfasst ist, bekommt man einen guten Einblick in seine Gefühlslage und erlebt hautnah, wie er immer weiter abdriftet in eine krankhafte Sorge um seine Tochter. An vielen Stellen wurde ich richtiggehend wütend und hätte Terence am liebsten geschüttelt. Der Schreibstil von Matt Haig hat mir gut gefallen. Es gibt sehr wenige Längen und man fliegt schnell durch die Seiten. Insgesamt eine solide Geschichte darüber, was der Verlust von geliebten Menschen in der Psyche eines Menschen auslösen kann.
Der fürsorgliche Mr. Caves von Matt Haig Wie weit geht ein Vater,um seine Tochter vor der Welt zu schützen? Seine Tochter Bryony ist alles, was dem Antiquitätenhändler Terence cave nach dem tragischen Tod seines Sohnes noch geblieben ist. Getrieben von der Angst, auch sie zu verlieren, konzentriert er sich von nun an ganz darauf, sie zu beschützen. Doch damit sperrt er Bryony mehr und mehr in einen Käfig, der ihr die Luft zum Atmen raubt. Als Terence Regeln immer strenger werden, bahnt sich eine Katastrophe an. Ein trauriger , erschreckender und spannender Roman über die Liebe eines Vaters zu seiner Tochter. Lesenswert.
Gefangen im Käfig.
Der englische Titel dieses Buches lautet: „The Possession of Mr Cave“ und wäre viel passender als der „fürsorgliche“. Anfangs hab ich noch gedacht, dass Terence seine Tochter beschützen möchte und sich Sorgen macht, dass ihr etwas passiert. Da er schon seine Mutter, seine Frau und seinen Sohn verloren hat. Aber er wird immer besitzergreifender. Er stalkt sie und hört zum Beispiel ihre Gespräche mit einem Babyfon ab. Irgendwann kommt es sogar soweit, dass er sie einsperrt. Er steigert sich immer weiter rein. Die Geschichte ist in Briefform geschrieben. Der Schreibstil von Matt Haig ist großartig, aber leider gefiel mir die Story nicht.

Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?
Ich mag Matt Haig, weil er Themen wie Tod und Trauer auf eine einzigartige Weise beschreibt. Ich war sehr überrascht wie die Geschichte endet. Man merkte von Anfang an, dass dieses Buch kein Happy End hat. Ich fand die Figuren krass umgesetzt obwohl ich beim dem Vater gerne gesagt hätte: "Jetzt schalte mal einen Gang zurück und mach endlich eine Therapie." Und zu der Tochter:" Jetzt sei mal nicht so ein egoistisches Miststück und komme deinen Vater mal etwas entgegen. Wenn du doch so toll bist, dann zeig mal mehr Empathie für deinen Vater". Das Buch an sich mit Geschichte und der Darstellung fand ich gut aber es gibt einen Punkt Abzug. Auch wenn ich die Idee der Darstellung gut fand, war sie doch recht langatmig. Das hat mich zeitweise etwas verloren.

Ich bin immer noch sprachlos. Ich habe in den letzten Tagen so viel über dieses Buch nachgedacht und das wird wahrscheinlich so schnell nicht aufhören. Auf jeden Fall ein Buch was zeigt, was die Panik im Inneren bei uns anrichten kann 😭 Matt Haig schreibt aus Sicht von Terrence und seine Abwärtsspirale mitzuerleben war intensiv und einfach nur heftig. 🤯 Aber dennoch schafft er es zwischenzeitlich Hoffnung und kleine Beschreibungen zum schmunzeln aufzubringen. Ich finde er hat einen unglaublichen Schreibstil und bei vielen Sätzen, saß ich nur wie erstarrt da. Das Hörbuch war richtig gut gelesen und Mark Waschke hat Terrence richtig toll dargestellt. Definitiv aber ein Buch, zu dem man sich bereit fühlen muss.
Trauer und Wahn, Hand in Hand
Startet die Geschichte mit einem dramatischen Ereignis, verfolge man daraufhin die traurig-wahnwitzige Abwärtsspirale des Mr Cave, der beim verzweifelten Vorsatz, seine Tochter vor allem und jedem beschützen zu müssen, alles nur schlimmer macht. Der bewegende und auch beängstigende Roman zieht in den Bann, lässt nicht mehr los und entwickelte sich für mich gar zu einem Pageturner. Keine leichte Kost, aber sehr empfehlenswert
Düster, bedrückend, erschreckend!
𝕂𝕝𝕒𝕡𝕡𝕖𝕟𝕥𝕖𝕩𝕥 Wie weit geht ein Vater, um seine Tochter zu beschützen? Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Reuben scheint es dem Antiquitätenhändler Terence Cave endgültig, als sei seine Liebe verflucht: Seine Mutter hat den Freitod gewählt, seine Frau starb als Mordopfer. Einzig Reubens Zwillingsschwester Bryony ist noch übrig – und Terence schwört sich, seine wunderschöne Tochter mit all seiner Kraft vor den Gefahren dieser Welt zu schützen. Koste es, was es wolle. Doch die 15-Jährige fühlt sich von ihrem überfürsorglichen Vater mehr und mehr wie in einen Käfig gesperrt, der ihr die Luft zum Atmen nimmt. Als Terences Regeln immer strenger werden, bahnt sich eine Katastrophe an. ••••••••••••••••••••••••••• 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 Dieses warmherzige Cover täuscht! Eins ist klar: es ist sehr bedrückend, düster, erschreckend. Danach musste ich schnell wieder ein heiteres Buch lesen. Man fühlt wirklich mit den Charakteren mit und diese handeln auch sehr realistisch. Es ist wirklich unheimlich und schockierend was dieser Vater alles tut um seine Tochter "zu beschützen". Dieses Buch zeigt mir wieder einmal wie wichtig es ist, sich Hilfe zu suchen, wenn man nicht weiter weiß. Für mich war das Buch wirklich heftig und mit dem Schreibstil wurde ich auch nicht so richtig warm. Deshalb vergebe ich 3,5/5 ⭐️
Besessenheit der Fürsorge: Der schleichende Wahnsinn eines Vaters
„Das zweite Buch, das ich vom Autor lese, und auch dieses hat mir wieder gut gefallen. In dieser Geschichte begleiten wir den Antiquariat-Besitzer Terence Crave durch eine prägende Episode seines Lebens. Nach mehreren Schicksalsschlägen, die im Laufe des Buches offenbart werden, beginnt er, seine Tochter zu beschützen – was sich schließlich bis in das Stalking hineinsteigert. Besonders spannend an diesem Buch ist, wie der Autor den Wandel von Terence’ Gedanken und Handlungen darstellt. Was zunächst nach einer normalen Vater-Tochter-Beziehung aussieht, entwickelt sich immer mehr zu einer verstörenden Besessenheit. Der Leser wird durch die Entwicklung der Geschichte immer tiefer in Terence’ wahnhaften Zustand hineingezogen und beginnt, seine Handlungen und Gedanken nachvollziehen zu können, was zu einer unheimlichen und intensiven Leseerfahrung führt. Das Ende bringt dann noch einmal eine unerwartete Wendung, die das Ganze zu einem dramatischen Abschluss führt. Es ist ein starkes und packendes Buch, das psychologische Tiefe und Spannung vereint und die Grenze zwischen Fürsorge und Obsession aufzeigt.“
Schwer zu beschreiben
Weiß nicht wie ich das ei kategorieren soll. Finde es ist irgendwie interessant, dennoch hätte man es deutlich kürzer machen können. Mr. Cave hat seinen Sohn verloren und versucht die Tochter um jeden Preis zu beschützen, aber es geht auch zu weit. Es ist interessant so eine storyline zu lesen, aber mich mitgenommen hat es nicht.
Verstörend, spannend und gleichzeitig auch nervig
In einem Monolog beschreibt Mr. Cave viele Ereignisse aus seinem Leben. Er muss mit diversen Schicksalsschlägen umgehen und versucht alles zu tun, um seine Tochter zu beschützen - und zwar vor allem, denn alles ist eine Gefahr für sie. „Fürsorglich“ ist wohl das falsche Wort, denn Terence Cave ist vollkommen paranoid. Er leidet unter Verfolgungswahn und sieht in allem eine Bedrohung. Damit zerstört er leider nicht nur die Beziehung zu seiner geliebten Tochter. Zur einen Seite konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren und habe ihn als sehr nervtötend wahrgenommen. Trotzdem ist das Buch spannend geschrieben und man möchte unbedingt weiterlesen um zu erfahren, ob und wie noch mehr Menschen sterben werden!
Leider enttäuschend…
Wo soll ich anfangen? Ich hätte mir das Buch auf englisch besorgen sollen, dann hätte ich den richtigen Titel gelesen (The possession of Mr. Cave) und wäre nicht ganz so... verstört beim lesen. Denn das hat absolut nichts mit fürsorglich sein zu tun. Ich dachte mich erwartet eine herzzerreißende Geschichte über die Verzweiflung, Liebe und Angst eines Vaters aber irgendwie war das eher verstörend. Das war nichts fürsorgliches... das war reine Obsession. Bryony - Mr. Caves Tochter - wurde von Mr. Cave einfach wirklich wie sein Besitz behandelt. Teilweise hatte ich irgendwie auch den Eindruck, dass es keine normale väterliche Liebe ist.. sondern viel mehr. Ich weiß nicht, ob dass von Matt Haig so beabsichtigt war, eigentlich gab es dafür auch keine Anhaltspunkte (nichts pädophiles, sexuelles), aber irgendwie erweckten ganz viele Stellen im Buch bei mir den Eindruck, ich hatte irgendwie ein richtig negatives Gefühl beim lesen. Ich kann es nicht wirklich beschreiben... Teilweise waren es die Aussagen Mr. Caves... wo ich mir dachte "wow... so redet man doch nicht von der Tochter"... Vom Inhalt bin ich also nicht besonders überzeugt und schon ein wenig verstört. Lobenswert ist der Schreibstil. Anfangs fand ich das nicht so cool, dass das Buch anscheinend ein Brief an Bryony darstellt, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Der Schreibstil ist auch sehr schön, ein wenig malerisch. Das Ende hat mich ziemlich überrascht.. Im großen und ganzen kann ich das Buch also leider nicht zu den Büchern zählen, die ich unbedingt empfehlen würde.
Fantastisches Buch, leicht verstörend aber toll geschrieben.
Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Reuben versucht Antiquitätenhändler Terence Cave seine einzig verbleibende Familie, seine Tochter Bryony, zu beschützen. In seiner Trauer werden seine Handlungen immer unberechenbarer. Die 14-jährige Bryony geht hingegen ganz anders mit der Trauer um, sehr zum Missfallen ihres Vaters. Nach der 'Mitternachtsbibliothek' ist 'Der fürsorgliche Mr. Cave' mein zweites Buch von Matt Haig. Auch diese konnte ich nur schwerlich aus der Hand legen, da mich der Schreibstil einfach so fesselt. Geschrieben ist die Geschichte interessanterweise wie ein Tagebuch oder Brief aus Sicht des Vaters, Mr. Cave, an seine Tochter Bryony. Ich kann sehr gut nachvollziehen wieso viele Leser das Buch so schlimm fanden. Das Thema ist ziemlich heftig und die Geschichte teils auch beängstigend. Aber irgendwie konnte ich sie teils dennoch auch nachvollziehen. Wie Mr. Cave mit dem Verlust und der Trauer um seinen Sohn umgegangen ist, ist wirklich extrem aber jeder geht, anhand gesammelter Erfahrungen und Ängste, ganz anders mit Trauer um. Ein überängstlicher und überfürsorglicher Vater und eine pubertierende Tochter die einfach ihr Leben leben möchte. Was kann da schon schief gehen? Wieder ein tolles Buch, toller Schreibstil und ein interessantes Thema. Aber nichts für schwache Nerven. Dieser Roman hat schon was von einem Psychthriller.
Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Die Stimme des Sprechers war klasse. Und das es in Briefform ist hat mir auch gefallen. Auch die Handlung selbst fande ich interessant, war mal etwas anderes. Ab und zu fand ich den Inhalt allerdings sehr verwirrend, aber noch so das man zurück fand. Als Ende hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, das hat mich ein wenig sprachlos gemacht, weil es irgendwie plötzlich kam.
Dramatisch, Psychoterror und ein bisschen deprimierend.
Mit dieser Geschichte habe ich ganz sicher nicht gerechnet, als ich zu „Der fürsorgliche Mr. Cave“ von Matt Haig gegriffen habe. Sein Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ ist mir ebenfalls bekannt, weshalb ich aufgrund der ähnlichen Cover davon ausging, dass die Bücher irgendwie zusammengehören. Dabei habe ich mich gewaltig geirrt. Das Cover finde ich ansprechend. Es ähnelt auf den ersten Blick dem Cover der Mitternachtsbibliothek, obwohl die beiden Bücher nichts miteinander zu tun haben. Außer vielleicht, dass sie ähnlich düster sind. Eine Triggerwarnung wäre angemessen, aber gibt es leider nicht. Bei „Der fürsorgliche Mr. Cave“ handelt es sich um eine Art Tagebuch, das über die toxische Beziehung von Vater und Tochter berichtet. Mr. Cave richtet dieses direkt an seine Tochter Bryony. Das Buch habe ich relativ schnell gelesen, da ich Angst hatte, sonst in eine Leseflaute zu rutschen. Der Schreibstil von Matt Haig ist angenehm zu lesen. Jedoch gibt es bestimmt Szenen, die absichtlich verwirrend geschrieben wurden, um den inneren Konflikt von Terrence Cave darzustellen. Diese Texte habe ich oft nicht entwirren können. Mich hat die Geschichte sehr frustriert und deprimiert. Terrence Cave ist ein unsympathischer Charakter mit starken psychischen Problemen. Er ist vollkommen überfordert mit der Erziehung seiner Tochter und sieht nur das Schlechte im Leben. Er möchte sie beschützen, da er in seinem Leben schon mehrere traumatische Tode von geliebten Menschen erlebt hat, welche nicht aufgearbeitet wurden. Er wird zudem als schizophren, aggressiv und labil dargestellt. Dass Terrence traumatisiert und durcheinander ist, kann man sehr gut herauslesen, weil er nicht wie ein Erwachsener mit klarem Verstand handelt. Seine Tochter Bryony leidet insbesondere unter dem Tod ihres Zwillingsbruders Reuben und wird hauptsächlich als verzogenes Mädchen beschrieben, die gegen ihren Vater rebelliert. Leider erfährt man nicht viel über Bryony, weshalb ich bezüglich ihrer Handlungen nur Vermutungen aufstellen konnte. Sie wehrt sich gegen das überfürsorgliche Verhalten ihres Vaters, indem sie ihre Freiheiten ausreizt und immer wieder lügt. Sie versucht aus seiner Reichweite zu fliehen, was ich ziemlich gut verstehen konnte. Die Art von Terrence war durchweg erdrückend. Beide Charaktere haben anstrengende Charakterzüge, die nicht miteinander harmonieren, sodass automatisch Konflikte entstehen. Keiner der beiden kommt dem anderen entgegen, weshalb ein friedliches Zusammenleben nicht funktioniert. Für die Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass Lösungen gefunden werden, die realistisch gewesen wären. Die Handlung ist dramatisch und kurzweilig. Sehr viel mehr habe ich dazu nicht hinzuzufügen. Besonders die Momente, als Terrence das Gefühl hatte, von Reuben besessen zu sein, habe ich nicht gerne gelesen. Diese waren mir zu wirr und haben mir die Lust zum Weiterlesen genommen. Das Ende des Buches ist keine Überraschung, wenn man aufmerksam gelesen hat. Das Buch hat mir persönlich nichts mit auf den Weg geben können, was zum Beispiel „Die Mitternachtsbibliothek“ geschafft hat. Ich wurde nicht zum Nachdenken angeregt und war größtenteils von Terrence genervt. Deswegen gibt es von mir 2,5 von 5 Sternen.
Bei diesem Buch fällt es mir sehr schwer es zu bewerten. Schon nach weniger als 30 Seiten hat mich der Protagonist genervt und wusste, dass ich mich eher durch quälen werde. Ich wurde immer wütender auf ihn. Wahrscheinlich war ich nicht in der richtigen Stimmung für dieses Buch. Der Schreibstil war auf jeden Fall wieder gut. Das Buch wird mich wohl noch länger beschäftigen, was ja eigentlich wieder fürs Buch spricht.
Wahnsinnig berührend und erschreckend
Es ist definitiv kein "Comfort Book" von Matt Haig und liest sich trotz seiner 250 Seiten nicht schnell mal nebenbei. Das Buch ist wie ein Brief an seine Tochter geschrieben, man ist im Kopf des Protagonisten und liest seine Gedanken und Absichten. Mit anzusehen, wie Mr. Cave langsam seiner psychischen Erkrankung verfällt und deswegen immer verstörendere, schrecklichere und beängstigendere Dinge tut war nicht einfach. Dazu mit anzusehen, wie ihn alle einfach für verrückt erklären, ohne zu erkennen, dass er selbst unter den Ereignisschen der Vergangenheit so sehr leidet, dass er wirklich (!!!) professionelle Hilfe braucht, war ebenso schwer. Man ist hin- und hergerissen zwischen Verachtung und Mitleid. Das Buch wird mich noch lange zum Nachdenken bringen. Man merkt einfach, dass Matt Haig weiß, wovon er schreibt und wie man schreibt.
Mhhh, verstörend?! Irgendwie konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und gleichzeitig waren die Gedanken von dem Protagonisten so abstrus, dass ich Schwierigkeiten hatte zu folgen. Dafür konnte ich Bryony so gut verstehen. Ich finde es erstaunlich was das Leben mit einem machen kann, wie sich Psyche und verhalten verändern können. Emotional hat mich vieles daran abgestoßen und ich wollte gerne Seiten überspringen aber dann doch jede Zeile lesen. Gemischte Gefühle bei diesem Buch 😁
Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es ist mit Abstand das groteskeste und verstörendste Buch, das ich jemals gelesen habe. Schrecklicher als jeder Thriller; fürchterlicher als jeder Horror. Ich habe mich durchweg geekelt - dieses Buch hat mich unglaublich wütend gemacht und Ängste in mir hervorgerufen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe. Es hat Gefühle in mir ausgelöst, die ich gar nicht richtig beschreiben kann. Jedenfalls hatte ich das Bedürfnis, zu duschen, weil ich mich so angewidert und schmutzig gefühlt habe. Der Schreibstil war großartig, die Erzählweise mochte ich allerdings gar nicht. Absolut nicht mein Buch und definitiv auch keines, das ich jemals weiterempfehlen würde.
Eine Geschichte, die mich oft sprachlos und wütend gemacht hat … Heftig ..
Die Geschichte weckt sämtliche Gefühle in mir . Von Mitleid, Bestürzung, Wut oder Traurigkeit. Weil mir „Die Mitternachtsbibliothek“ so sehr gefallen hat, habe mit Spannung diese Geschichte angefangen. Leider musste ich sie oft abbrechen, weil der Protagonist mich wütend gemacht hat. Ein Mann der erst seine Frau verloren hat und dann seinen Sohn nimmt selber Tochter die Luft zum atmen, macht ihr das Leben schwer, stalkt sie und wird im Laufe der Geschichte immer krankhafter. Einfach gruselig und schockierend.. pfff .. Für mich war das Buch eine harte Kost.
🥀 Der führsorgliche Mr. Cave 🥀
- (PSYCHOLOGISCHER) ROMAN - MITREISSEND - SPANNEND Dieses Buch, ist nur zu empfehlen. Es lässt sich super zwischendurch lesen, da es nicht zu lang und sehr gut in kurzer Zeit gelesen werden kann. Die Geschichte lässt einen die Welt durch die Augen eines alleinerziehenden Vaters sehen, der mit sehr vielen Schicksalsschlägen umzugehen hat. Dies meistert er mal besser, jedoch meist eher schlechter und reißt einen dabei in die tiefsten Abgründe seiner Seele mit.

Unerwarteter Psycho-Thriller
Der Klappentext hat mich nicht darauf vorbereitet was hier auf mich wartet. Wer sich eine tragische aber vielleicht auch stellenweise humorvolle Geschichte wünscht ist hier falsch. Man scheint gemeinsam mit den Protagonistin in den Abgrund zu stürzen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wie jemand von Führsorglichkeit so schnell in besetzergreifend wechseln kann, ohne selber zu merken was er tut. Man liest hier schon fast einen Psycho-Thriller. Gedankengänge werden (so abstrus sie auch sind) lange beschrieben und gerechtfertigt. Mir wurde es teilweise zu pseudo-philospisch, was aber gut ins Setting gepasst hat. Ich konnte das Buch kaum weg legen und war gleichzeitig immer mehr verstört von dem was sich nach und nach anbahnte. Dadurch, dass wir einen unverlässlichen Erzähler haben, welcher alles aus seiner Sicht schildert, bleibt für mich an vielen Stellen offen, wie die Realität aussah. Wann es wirklich begonnen hat zu sein wie es ist. Aber das machte auch irgendwie den Reiz der Geschichte aus.
Ungewöhnlich und besonders…
Ich glaube, zu aktuellem Zeitpunkt (direkt nach Beenden) bin ich noch etwas zu überfordert um das Buch wirklich gut bewerten zu können. Dennoch möchte ich es versuchen. Das Buch zeigt, wie man sich durch einen bzw. mehrere Todesfälle psychisch verlieren kann. Wir erleben die Geschichte von Mr. Cave der seine Tochter vor der Welt und dem Erwachsenwerden beschützen möchte. Er selbst hält sein Vorgehen natürlich für richtig und gerechtfertigt, auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist. Mr. Cave erzählt seine Geschichte, als wären wir seine Tochter. Die Schreibweise ist dadurch relativ ungewohnt und insbesondere zu Anfang etwas verwirrend. Dadurch ist sie aber auf jeden Fall besonders. Ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Geschichte schließt in jedem Fall mit einer schönen Pointe ab. Alles in allem ist das Buch vermutlich eher etwas, was zum Denken anregen soll und nichts, was man nur nebenbei liest.

Characteristics
5 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Wie weit geht ein Vater, um seine Tochter vor der Welt zu schützen?
Beklemmend, bewegend und zutiefst zu Herzen gehend: Matt Haigs psychologischer Roman über die zerstörerische Kraft von Angst und Liebe.
Wann wird Liebe zu Besessenheit?
Drei Mal schon musste Antiquitätenhändler Terence Cave den Verlust eines geliebten Menschen verkraften: erst den Selbstmord seiner Mutter, dann den Mord an seiner Frau, und schließlich den tragischen Tod seines Sohnes Reuben. Geblieben ist ihm nur noch seine Tochter Byrony, Reubens Zwillingsschwester – und das Gefühl, dass ihm alle genommen werden, die er liebt.
Umso verzweifelter versucht Terence nun, seine wunderschöne Tochter vor jeder Gefahr zu schützen, koste es, was es wolle! Doch die 15-jährige Byrony riskiert immer mehr, um aus dem goldenen Käfig ihres Vaters auszubrechen, und Terence muss sich fragen, ob er sie wirklich nur beschützen will?
Mit »Der fürsorgliche Mr Cave« hat der britische Autor Matt Haig hat einen ebenso anrührenden wie erschütternden psychologischen Roman über einen Vater geschrieben, dessen Fürsorge in Besessenheit zu kippen droht.
Die Sorgen und Nöte, die Angst-Störungen und Depressionen verursachen, kennt Matt Haig aus eigener Erfahrung.
Book Information
Author Description
Matt Haig, 1975 im englischen Sheffield geboren, hat zahlreiche Romane, Sach- und Kinderbücher geschrieben, die in fünfundsechzig Sprachen veröffentlicht werden. Zuletzt sind von ihm die Romane »Ich und die Menschen«, »Die Mitternachtsbibliothek« und »Die Unmöglichkeit des Lebens« erschienen. Vom Bestseller »Die Mitternachtsbibliothek« wurden weltweit über zehn Millionen Exemplare verkauft. Er setzt sich für Lese- und Schreibförderung ein und engagiert sich zum Thema Mental Health. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton.
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Tiefe Abgründe
Ich war überrascht davon wie sehr dieses Buch mich gefesselt hat. Der Schreibstil ließ sich sehr gut lesen und die Briefform an die Tochter war interessant. Es hat mich aber wahnsinnig gemacht das Mr. Cave und seine Tochter nicht einfach mal ein vernünftiges Gespräch führen konnten, in so vielen Situationen konnte ich das Verhalten der beiden nicht ganz nachvollziehen. Ich weiß nicht mehr genau wie ich war, als ich 15 war aber Bryony kam mir schon extrem bockig vor. Mr. Cave war für mich am Anfang eigentlich noch recht nachvollziehbar aber im Laufe des Buches hat sein wahnsinn überhand genommen. Der Bruder bleib das ganze Buch über präsent. Und spielte eine zentrale Rolle beim wahnsinn des Vaters. Das mit George hatte ich mir irgendwie schon gedacht, aber das Ende habe ich nicht komplett so erwartet. Teilweise konnte man sich gar nicht mehr sicher sein was wirklich passierte und was einfach nur Einbildung war. Für mich war es bis jetzt das beste Buch was ich dieses Jahr gelesen habe.
Verwirrt
Es fällt mir schwer dieses Buch in Worte zu fassen. Den Titel finde ich unpassend, denn um Fürsorge geht es, nach meine Sicht, überhaupt nicht. Es handelt von einem psychisch sehr kranken Vater, der hier aus seiner Sicht versucht alles, was er komplett falsch macht, ohne jegliches Empfinden für Böses, eine Rechtfertigung zu finden. Die Tochter ein typisches pubertäres Mädchen. Es tut mir sehr leid, da sie keine Chance auf ein normales Leben hat. Das Thema ist permanent der Tod, Trauer, die hier durchscheint. Sehr düster. Literarisch sicherlich top. Inhaltlich hat es mich sehr enttäuscht. Dennoch habe ich durchgehalten in der Hoffnung auf ein gutes Ende. Nachdem ich nicht spoilern will, muss dies selbst herausgefunden werden.
Da muss man erstmal nach Worten suchen 😧 Die Handlung ist von einer sehr bedrückenden Stimmung geprägt und nimmt im Laufe der Geschichte auch immer weiter zu. Es spiegelt die Ängste und Sorgen von Terence Cave, der nach dem Tod seiner Frau und seines Sohnes nun seine Tochter beschützen will. Dabei verliert er immer mehr den Bezug zur Realität. Der Schreibstil in Form eines Briefes an seine Tochter gibt dabei tiefe Einblicke in seine verstörende Psyche.
Fürsorge oder Besessenheit 💔⚖️💭
Dieses Buch ist für mich das düsterste Buch, das ich bisher von Matt Haig gelesen habe. Im Mittelpunkt steht ein Vater, der bereits mehrfach vom Leben gebrochen wurde. Er hat seine Mutter, seine Frau und seinen Sohn verloren. Übrig bleibt nur noch seine Tochter Bryony und mit ihr eine überwältigende Angst, auch sie zu verlieren. Aus dieser Angst heraus entwickelt sich eine Fürsorge, die immer mehr in Kontrolle und schließlich in Besessenheit umschlägt.  Besonders spannend ist die Erzählweise, denn die Geschichte wird komplett aus der Perspektive des Vaters erzählt, fast wie ein persönlicher Brief an seine Tochter. Dadurch taucht man tief in seine Gedankenwelt ein, eine Welt, die zwischen Liebe, Verlust, Angst und zunehmendem Wahnsinn schwankt. Diese Nähe macht das Buch faszinierend und beklemmend zugleich.  Ich fand es unglaublich spannend zu lesen, wie nachvollziehbar seine Gefühle zunächst sind und wie erschreckend sich sein Verhalten Schritt für Schritt verändert. Das Buch behandelt ein sehr reales und wichtiges Thema, den schmalen Grat zwischen Liebe und Kontrolle, zwischen Fürsorge und Verlustangst.  Auch wenn die Geschichte sehr dunkel ist, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

In diesem Roman geht es um einen Vater, der seine Tochter (nach mehreren schweren Verlusten) vor der bösen, schlechten Welt beschützen will – aber wie weit darf bzw. sollte ein Vater gehen?
Der Schreibstil in Briefform an seine Tochter hat mir wirklich sehr gefallen, das war mal was ganz Neues! Gleichzeitig war es aber stellenweise echt schwer, weiterzulesen. Immer wieder habe ich gehofft, dass der Protagonist innehält, dass er sich anders entscheidet und seine Pläne nicht durchzieht. Sein krankhafter Beschützerdrang nimmt zunehmend erschreckende Züge an und nimmt seiner Tochter somit jede Möglichkeit auf eine normale Kindheit und Jugend. Die Rolle, die sein Sohn in diesem Buch spielt, empfinde ich als ebenso interessant wie verstörend.
Krankhafte Elternliebe
Ich verstehe, warum das Buch spaltet. Ich empfand es an manchen Stellen schwer zu lesen, weil man beim lesen selbst, diesen Druck verspürte und sich gehetzt fühlte. Es geht darum, das ein Vater durch den Tod seines Sohnes ,den Drang verspürt, seine Tochter extrem zu beschützen, weil sie alles ist was er noch hat. Doch das beschützen ist krankhaft schon wahnhaft. Ich finde ja sogar Psychotisch. Ich Frage mich, ob Matt Haig eine Art Psychose darstellen wollte, die auftreten kann, bei schwerem Verlust. Der Vater handelte wie im Wahn, sah nicht mehr oben und unten, hörte nicht auf Mitmenschen. Sah überall nur noch das Böse. Wurde sogar von seinem toten Sohn verfolgt. Ein wirklich interessantes Buch, was mir so noch nicht unter gekommen ist. Auch wenn seine Literarischen Ausschweifungen interessant aber auch anstrengend waren, die der Vater so dachte.
Puuh schwierig..
Ich weiß gar nicht, wie ich dieses Buch bewerten soll? Dieses Buch fand ich teils sehr verwirrend und abstoßend.. Der Vater, der seine Tochter bei allem kontrolliert, aber selbst nicht mal seinen Verstand kontrollieren kann. Leider waren die Kapitel teilweise sehr zäh zu lesen, da sie sehr lang waren. Hier fällt mir meine Meinung dazu, sehr schwer 🙈

Ein wirklich gutes Buch. Ich liebe den Schreibstil von Matt Haig und er kann so gut beschreiben was bestimmte Ereignisse mit Menschen macht. Es gibt halt nicht nur schwarz und weiß auf dieser Welt.Manchmal kann man es nicht aufhalten und man verändert sich psychisch durch bestimmte Ereignisse. Mr. Crave hatte viele traumatische Erlebnisse, die ihn mehr und mehr verändert haben. Dadurch bleibt ihm am Ende nur seine Tochter. Mr. Crave liebt seine Tochter so sehr und klammert sich an sie. Somit bringt seine Liebe, die eigentlich rein ist, ihn um den Verstand. Somit trifft er falsche Entscheidungen und erkennt seinen Fehler erst als es zu spät ist.
Langatmiges Familiendrama Der Protagonist verliert zuerst seine Frau, dann seinen Sohn und hat nun Angst um seine Tochter. Diese Angst drückt er in einem erklärenden Brief von ca. 256 Seiten an seine Tochter aus. Vorstellbar dass man diese Beichte als eine Tochter anders liest als ein Sohn. Die Problematik ist jedenfalls eine andere. Der englische Titel "The Possession of Mister Cave" trifft den Inhalt wesentlich exakter, als der irreführende deutsche. Leser:Innen die unter einer zu engen Vater-Tochter-Beziehung leiden, können diesem Werk sicher etwas abgewinnen, ansonsten kann man es sich ohne großen Verlust sparen.
Ich mag den Schreibstil von Matt Haig. Gefesselt von seinen Worten habe ich auch dieses Buch von ihm verschlungen. Während der Titel unverfänglich und sanft klingt, beschäftigt sich der Inhalt des Buches mit den Untiefen eines Vaters. Eine hilflose Reise auf dem Weg seine Tochter zu beschützen trifft der Protagonist eine Fehlentscheidung nach der Anderen um das Buch mehr als tragisch enden zu lassen. In der Ich-Form geschrieben bekommt man einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des Vaters, während man gleichzeitig Abscheu und Mitleid aber auch Wut empfindet. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Kontrolle vs. Vaterliebe
Mr. Cave liebt seine Tochter - mal merkt man es mehr, mal weniger.... Interessante Aspekte von Elternliebe, Verantwortung, Vertrauen und Erwartungen. Leider aber in eine sehr schräge Geschichte eingebettet, manchmal zu schräg für meinen Geschmack. Es war mein drittes Buch von Matt Haig, aber die "Mitternachtsbibliothek" bleibt unerreicht.
Spannend Gruselig Aufreibend
Was war das denn? Der fürsorgliche Mr. Cave ist das vierte Buch von Matt Haig, welches ich gelesen habe und bisher haben mir seine Bücher ausnahmslos sehr gut gefallen. Ich liebe die Art, wie er seine Geschichten erzählt, dabei schwierige Themen behandelt und zum Nachdenken anregt. Genau das hat er auch in diesem Roman getan, jedoch war es komplett anders, als ich es erwartet hatte. Die Geschichte ist von Beginn an harter Tobak, aber gegen Ende hat man das Gefühl, in den puren Wahnsinn, in den dunkelsten Abgrund der Psyche des Protagonisten zu fallen. Ich hatte durchaus meine Vorstellungen, als ich mir den Klappentext beim Buchkauf durchgelesen habe, aber dass auf diese 230 Seiten so viel unverarbeitetes Trauma, verschiedene Formen von Gewalt, Schicksalsschläge und psychische Ausnahmesituationen passen, hätte ich nicht gedacht. Es tat mir fast selbst weh, diese sich selbst verstärkende, pure Verzweiflung des Hauptcharakters mitzuerleben, trotzdem kann ich nicht behaupten, ihn gemocht zu haben. Er ist so unsympathisch in seiner Art, wie er versucht seine Tochter zu beschützen, sie damit aber nur verletzt und ihr schadet. Für die Art, wie er seinen Sohn vernachlässigt hat, möchte man ihn jedoch einfach nur hassen. Mich hat es sehr gestört, dass Terence sich nach keiner der schlimmen Erfahrungen in seinem Leben Hilfe gesucht hat. Er hat alles in sich verschlossen, sich nicht mit seiner Trauer und dem Trauma auseinandergesetzt, obwohl jede einzelne dieser Erfahrungen zu viel war, um allein damit klar zu kommen und dann hat er seine Probleme auf seine Kinder losgelassen. Nichtsdestotrotz, die Geschichte ist fabelhaft erzählt, die durchgehende Briefform fand ich sehr spannend. Auch die kurzzeitigen Perspektivwechsel durch Reuben waren eine willkommene Abwechslung. Die Letzten Seiten waren nochmal sehr schockierend und dieses Ende hatte ich nicht erwartet. Aber das macht es gleichzeitig in sich stimmig.
27.11.2024 "... Ich stellte mir vor mein Autor hätte mir eine andere Geschichte auf den Leib geschrieben" Ja, ich auch!! Aber dann wäre das Buch vermutlich nicht so ausdrucksstark... Unerwartet düster, anders als mich das Cover vermuten ließ-definitiv anders als "die Mitternachtsbibliothek" und kein Wohlfühl-Buch... Lesen außerhalb der Komfortzone, melancholisch, düster, traurig-aber absolut lesenswert!
Dieses Buch war ein Vorschlag für unseren Mädelsbuchclub, hat es allerdings nur zum Buddy Read geschafft bei der Abstimmung. Da mir "die Mitternachtsbibliothek" sehr gut gefallen hat, war meine Erwartungshaltung, dass das Buch ähnlich ist. Weit gefehlt... Dadurch dass das Buch einen Ich-Erzähler hat, verfolgt man die immer stärker werdenden paranoiden Vorstellungen von Terence "live". Terence wendet sich in seiner Erzählung an seine Tochter Bryony. (Ich würde mich sehr über ein Buch aus Bryonys oder Cynthias Sicht freuen!) Die Geschichte stimmt einen schon sehr traurig, weil es so viele Schicksalsschläge sind die Terence erleidet. Ich liebe Geschichten in denen die Protagonisten/Protagonistinnen über eine große Resilienz verfügen und niemals aufgeben oder gestärkt aus den Situationen hervorgehen... Aber natürlich kann das nicht immer der Fall sein und Terence psychische Gesundheit ist angeschlagen. Ich finde die Geschichte ist sehr lesenswert, aber sie lässt mich mit einem traurigen Gefühl zurück. Die Geschichte ist spannend und die Figuren (ganz besonders Cynthia, Dennis und Bryony) sind mir doch ans Herz gewachsen.
Terence verliert nicht nur seine Mutter und seine geliebte Frau, sondern einige Zeit später auch seinen Sohn, der während einer Mutprobe tödlich verunglückt. Zurück bleibt dessen Zwillingsschwester, die für Terence zum Mittelpunkt der Welt wird. Auf eine schlechte Art und Weise. Byrony ist ein Teenager und gerade auf der Schwelle zum Erwachsenwerden, als ihr diese Entwicklung und die Möglichkeit auf freie Entfaltung von ihrem Vater genommen wird. Terence hat dabei gute Absichten, denn er möchte alles Übel von Byrony fernhalten, muss aber bald feststellen, dass sie ihren eigenen Willen hat und versucht, eigene Erfahrungen zu machen, wie es für eine Jugendliche angemessen ist. Dadurch, dass das Buch in einer Art Brief von Terence an Byrony verfasst ist, bekommt man einen guten Einblick in seine Gefühlslage und erlebt hautnah, wie er immer weiter abdriftet in eine krankhafte Sorge um seine Tochter. An vielen Stellen wurde ich richtiggehend wütend und hätte Terence am liebsten geschüttelt. Der Schreibstil von Matt Haig hat mir gut gefallen. Es gibt sehr wenige Längen und man fliegt schnell durch die Seiten. Insgesamt eine solide Geschichte darüber, was der Verlust von geliebten Menschen in der Psyche eines Menschen auslösen kann.
Der fürsorgliche Mr. Caves von Matt Haig Wie weit geht ein Vater,um seine Tochter vor der Welt zu schützen? Seine Tochter Bryony ist alles, was dem Antiquitätenhändler Terence cave nach dem tragischen Tod seines Sohnes noch geblieben ist. Getrieben von der Angst, auch sie zu verlieren, konzentriert er sich von nun an ganz darauf, sie zu beschützen. Doch damit sperrt er Bryony mehr und mehr in einen Käfig, der ihr die Luft zum Atmen raubt. Als Terence Regeln immer strenger werden, bahnt sich eine Katastrophe an. Ein trauriger , erschreckender und spannender Roman über die Liebe eines Vaters zu seiner Tochter. Lesenswert.
Gefangen im Käfig.
Der englische Titel dieses Buches lautet: „The Possession of Mr Cave“ und wäre viel passender als der „fürsorgliche“. Anfangs hab ich noch gedacht, dass Terence seine Tochter beschützen möchte und sich Sorgen macht, dass ihr etwas passiert. Da er schon seine Mutter, seine Frau und seinen Sohn verloren hat. Aber er wird immer besitzergreifender. Er stalkt sie und hört zum Beispiel ihre Gespräche mit einem Babyfon ab. Irgendwann kommt es sogar soweit, dass er sie einsperrt. Er steigert sich immer weiter rein. Die Geschichte ist in Briefform geschrieben. Der Schreibstil von Matt Haig ist großartig, aber leider gefiel mir die Story nicht.

Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen?
Ich mag Matt Haig, weil er Themen wie Tod und Trauer auf eine einzigartige Weise beschreibt. Ich war sehr überrascht wie die Geschichte endet. Man merkte von Anfang an, dass dieses Buch kein Happy End hat. Ich fand die Figuren krass umgesetzt obwohl ich beim dem Vater gerne gesagt hätte: "Jetzt schalte mal einen Gang zurück und mach endlich eine Therapie." Und zu der Tochter:" Jetzt sei mal nicht so ein egoistisches Miststück und komme deinen Vater mal etwas entgegen. Wenn du doch so toll bist, dann zeig mal mehr Empathie für deinen Vater". Das Buch an sich mit Geschichte und der Darstellung fand ich gut aber es gibt einen Punkt Abzug. Auch wenn ich die Idee der Darstellung gut fand, war sie doch recht langatmig. Das hat mich zeitweise etwas verloren.

Ich bin immer noch sprachlos. Ich habe in den letzten Tagen so viel über dieses Buch nachgedacht und das wird wahrscheinlich so schnell nicht aufhören. Auf jeden Fall ein Buch was zeigt, was die Panik im Inneren bei uns anrichten kann 😭 Matt Haig schreibt aus Sicht von Terrence und seine Abwärtsspirale mitzuerleben war intensiv und einfach nur heftig. 🤯 Aber dennoch schafft er es zwischenzeitlich Hoffnung und kleine Beschreibungen zum schmunzeln aufzubringen. Ich finde er hat einen unglaublichen Schreibstil und bei vielen Sätzen, saß ich nur wie erstarrt da. Das Hörbuch war richtig gut gelesen und Mark Waschke hat Terrence richtig toll dargestellt. Definitiv aber ein Buch, zu dem man sich bereit fühlen muss.
Trauer und Wahn, Hand in Hand
Startet die Geschichte mit einem dramatischen Ereignis, verfolge man daraufhin die traurig-wahnwitzige Abwärtsspirale des Mr Cave, der beim verzweifelten Vorsatz, seine Tochter vor allem und jedem beschützen zu müssen, alles nur schlimmer macht. Der bewegende und auch beängstigende Roman zieht in den Bann, lässt nicht mehr los und entwickelte sich für mich gar zu einem Pageturner. Keine leichte Kost, aber sehr empfehlenswert
Düster, bedrückend, erschreckend!
𝕂𝕝𝕒𝕡𝕡𝕖𝕟𝕥𝕖𝕩𝕥 Wie weit geht ein Vater, um seine Tochter zu beschützen? Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Reuben scheint es dem Antiquitätenhändler Terence Cave endgültig, als sei seine Liebe verflucht: Seine Mutter hat den Freitod gewählt, seine Frau starb als Mordopfer. Einzig Reubens Zwillingsschwester Bryony ist noch übrig – und Terence schwört sich, seine wunderschöne Tochter mit all seiner Kraft vor den Gefahren dieser Welt zu schützen. Koste es, was es wolle. Doch die 15-Jährige fühlt sich von ihrem überfürsorglichen Vater mehr und mehr wie in einen Käfig gesperrt, der ihr die Luft zum Atmen nimmt. Als Terences Regeln immer strenger werden, bahnt sich eine Katastrophe an. ••••••••••••••••••••••••••• 𝚁𝚎𝚣𝚎𝚗𝚜𝚒𝚘𝚗 Dieses warmherzige Cover täuscht! Eins ist klar: es ist sehr bedrückend, düster, erschreckend. Danach musste ich schnell wieder ein heiteres Buch lesen. Man fühlt wirklich mit den Charakteren mit und diese handeln auch sehr realistisch. Es ist wirklich unheimlich und schockierend was dieser Vater alles tut um seine Tochter "zu beschützen". Dieses Buch zeigt mir wieder einmal wie wichtig es ist, sich Hilfe zu suchen, wenn man nicht weiter weiß. Für mich war das Buch wirklich heftig und mit dem Schreibstil wurde ich auch nicht so richtig warm. Deshalb vergebe ich 3,5/5 ⭐️
Besessenheit der Fürsorge: Der schleichende Wahnsinn eines Vaters
„Das zweite Buch, das ich vom Autor lese, und auch dieses hat mir wieder gut gefallen. In dieser Geschichte begleiten wir den Antiquariat-Besitzer Terence Crave durch eine prägende Episode seines Lebens. Nach mehreren Schicksalsschlägen, die im Laufe des Buches offenbart werden, beginnt er, seine Tochter zu beschützen – was sich schließlich bis in das Stalking hineinsteigert. Besonders spannend an diesem Buch ist, wie der Autor den Wandel von Terence’ Gedanken und Handlungen darstellt. Was zunächst nach einer normalen Vater-Tochter-Beziehung aussieht, entwickelt sich immer mehr zu einer verstörenden Besessenheit. Der Leser wird durch die Entwicklung der Geschichte immer tiefer in Terence’ wahnhaften Zustand hineingezogen und beginnt, seine Handlungen und Gedanken nachvollziehen zu können, was zu einer unheimlichen und intensiven Leseerfahrung führt. Das Ende bringt dann noch einmal eine unerwartete Wendung, die das Ganze zu einem dramatischen Abschluss führt. Es ist ein starkes und packendes Buch, das psychologische Tiefe und Spannung vereint und die Grenze zwischen Fürsorge und Obsession aufzeigt.“
Schwer zu beschreiben
Weiß nicht wie ich das ei kategorieren soll. Finde es ist irgendwie interessant, dennoch hätte man es deutlich kürzer machen können. Mr. Cave hat seinen Sohn verloren und versucht die Tochter um jeden Preis zu beschützen, aber es geht auch zu weit. Es ist interessant so eine storyline zu lesen, aber mich mitgenommen hat es nicht.
Verstörend, spannend und gleichzeitig auch nervig
In einem Monolog beschreibt Mr. Cave viele Ereignisse aus seinem Leben. Er muss mit diversen Schicksalsschlägen umgehen und versucht alles zu tun, um seine Tochter zu beschützen - und zwar vor allem, denn alles ist eine Gefahr für sie. „Fürsorglich“ ist wohl das falsche Wort, denn Terence Cave ist vollkommen paranoid. Er leidet unter Verfolgungswahn und sieht in allem eine Bedrohung. Damit zerstört er leider nicht nur die Beziehung zu seiner geliebten Tochter. Zur einen Seite konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren und habe ihn als sehr nervtötend wahrgenommen. Trotzdem ist das Buch spannend geschrieben und man möchte unbedingt weiterlesen um zu erfahren, ob und wie noch mehr Menschen sterben werden!
Leider enttäuschend…
Wo soll ich anfangen? Ich hätte mir das Buch auf englisch besorgen sollen, dann hätte ich den richtigen Titel gelesen (The possession of Mr. Cave) und wäre nicht ganz so... verstört beim lesen. Denn das hat absolut nichts mit fürsorglich sein zu tun. Ich dachte mich erwartet eine herzzerreißende Geschichte über die Verzweiflung, Liebe und Angst eines Vaters aber irgendwie war das eher verstörend. Das war nichts fürsorgliches... das war reine Obsession. Bryony - Mr. Caves Tochter - wurde von Mr. Cave einfach wirklich wie sein Besitz behandelt. Teilweise hatte ich irgendwie auch den Eindruck, dass es keine normale väterliche Liebe ist.. sondern viel mehr. Ich weiß nicht, ob dass von Matt Haig so beabsichtigt war, eigentlich gab es dafür auch keine Anhaltspunkte (nichts pädophiles, sexuelles), aber irgendwie erweckten ganz viele Stellen im Buch bei mir den Eindruck, ich hatte irgendwie ein richtig negatives Gefühl beim lesen. Ich kann es nicht wirklich beschreiben... Teilweise waren es die Aussagen Mr. Caves... wo ich mir dachte "wow... so redet man doch nicht von der Tochter"... Vom Inhalt bin ich also nicht besonders überzeugt und schon ein wenig verstört. Lobenswert ist der Schreibstil. Anfangs fand ich das nicht so cool, dass das Buch anscheinend ein Brief an Bryony darstellt, aber ich konnte mich schnell daran gewöhnen. Der Schreibstil ist auch sehr schön, ein wenig malerisch. Das Ende hat mich ziemlich überrascht.. Im großen und ganzen kann ich das Buch also leider nicht zu den Büchern zählen, die ich unbedingt empfehlen würde.
Fantastisches Buch, leicht verstörend aber toll geschrieben.
Nach dem tragischen Tod seines Sohnes Reuben versucht Antiquitätenhändler Terence Cave seine einzig verbleibende Familie, seine Tochter Bryony, zu beschützen. In seiner Trauer werden seine Handlungen immer unberechenbarer. Die 14-jährige Bryony geht hingegen ganz anders mit der Trauer um, sehr zum Missfallen ihres Vaters. Nach der 'Mitternachtsbibliothek' ist 'Der fürsorgliche Mr. Cave' mein zweites Buch von Matt Haig. Auch diese konnte ich nur schwerlich aus der Hand legen, da mich der Schreibstil einfach so fesselt. Geschrieben ist die Geschichte interessanterweise wie ein Tagebuch oder Brief aus Sicht des Vaters, Mr. Cave, an seine Tochter Bryony. Ich kann sehr gut nachvollziehen wieso viele Leser das Buch so schlimm fanden. Das Thema ist ziemlich heftig und die Geschichte teils auch beängstigend. Aber irgendwie konnte ich sie teils dennoch auch nachvollziehen. Wie Mr. Cave mit dem Verlust und der Trauer um seinen Sohn umgegangen ist, ist wirklich extrem aber jeder geht, anhand gesammelter Erfahrungen und Ängste, ganz anders mit Trauer um. Ein überängstlicher und überfürsorglicher Vater und eine pubertierende Tochter die einfach ihr Leben leben möchte. Was kann da schon schief gehen? Wieder ein tolles Buch, toller Schreibstil und ein interessantes Thema. Aber nichts für schwache Nerven. Dieser Roman hat schon was von einem Psychthriller.
Mir hat das Hörbuch gut gefallen. Die Stimme des Sprechers war klasse. Und das es in Briefform ist hat mir auch gefallen. Auch die Handlung selbst fande ich interessant, war mal etwas anderes. Ab und zu fand ich den Inhalt allerdings sehr verwirrend, aber noch so das man zurück fand. Als Ende hätte ich mir einen anderen Ausgang gewünscht, das hat mich ein wenig sprachlos gemacht, weil es irgendwie plötzlich kam.
Dramatisch, Psychoterror und ein bisschen deprimierend.
Mit dieser Geschichte habe ich ganz sicher nicht gerechnet, als ich zu „Der fürsorgliche Mr. Cave“ von Matt Haig gegriffen habe. Sein Buch „Die Mitternachtsbibliothek“ ist mir ebenfalls bekannt, weshalb ich aufgrund der ähnlichen Cover davon ausging, dass die Bücher irgendwie zusammengehören. Dabei habe ich mich gewaltig geirrt. Das Cover finde ich ansprechend. Es ähnelt auf den ersten Blick dem Cover der Mitternachtsbibliothek, obwohl die beiden Bücher nichts miteinander zu tun haben. Außer vielleicht, dass sie ähnlich düster sind. Eine Triggerwarnung wäre angemessen, aber gibt es leider nicht. Bei „Der fürsorgliche Mr. Cave“ handelt es sich um eine Art Tagebuch, das über die toxische Beziehung von Vater und Tochter berichtet. Mr. Cave richtet dieses direkt an seine Tochter Bryony. Das Buch habe ich relativ schnell gelesen, da ich Angst hatte, sonst in eine Leseflaute zu rutschen. Der Schreibstil von Matt Haig ist angenehm zu lesen. Jedoch gibt es bestimmt Szenen, die absichtlich verwirrend geschrieben wurden, um den inneren Konflikt von Terrence Cave darzustellen. Diese Texte habe ich oft nicht entwirren können. Mich hat die Geschichte sehr frustriert und deprimiert. Terrence Cave ist ein unsympathischer Charakter mit starken psychischen Problemen. Er ist vollkommen überfordert mit der Erziehung seiner Tochter und sieht nur das Schlechte im Leben. Er möchte sie beschützen, da er in seinem Leben schon mehrere traumatische Tode von geliebten Menschen erlebt hat, welche nicht aufgearbeitet wurden. Er wird zudem als schizophren, aggressiv und labil dargestellt. Dass Terrence traumatisiert und durcheinander ist, kann man sehr gut herauslesen, weil er nicht wie ein Erwachsener mit klarem Verstand handelt. Seine Tochter Bryony leidet insbesondere unter dem Tod ihres Zwillingsbruders Reuben und wird hauptsächlich als verzogenes Mädchen beschrieben, die gegen ihren Vater rebelliert. Leider erfährt man nicht viel über Bryony, weshalb ich bezüglich ihrer Handlungen nur Vermutungen aufstellen konnte. Sie wehrt sich gegen das überfürsorgliche Verhalten ihres Vaters, indem sie ihre Freiheiten ausreizt und immer wieder lügt. Sie versucht aus seiner Reichweite zu fliehen, was ich ziemlich gut verstehen konnte. Die Art von Terrence war durchweg erdrückend. Beide Charaktere haben anstrengende Charakterzüge, die nicht miteinander harmonieren, sodass automatisch Konflikte entstehen. Keiner der beiden kommt dem anderen entgegen, weshalb ein friedliches Zusammenleben nicht funktioniert. Für die Geschichte hätte ich mir gewünscht, dass Lösungen gefunden werden, die realistisch gewesen wären. Die Handlung ist dramatisch und kurzweilig. Sehr viel mehr habe ich dazu nicht hinzuzufügen. Besonders die Momente, als Terrence das Gefühl hatte, von Reuben besessen zu sein, habe ich nicht gerne gelesen. Diese waren mir zu wirr und haben mir die Lust zum Weiterlesen genommen. Das Ende des Buches ist keine Überraschung, wenn man aufmerksam gelesen hat. Das Buch hat mir persönlich nichts mit auf den Weg geben können, was zum Beispiel „Die Mitternachtsbibliothek“ geschafft hat. Ich wurde nicht zum Nachdenken angeregt und war größtenteils von Terrence genervt. Deswegen gibt es von mir 2,5 von 5 Sternen.
Bei diesem Buch fällt es mir sehr schwer es zu bewerten. Schon nach weniger als 30 Seiten hat mich der Protagonist genervt und wusste, dass ich mich eher durch quälen werde. Ich wurde immer wütender auf ihn. Wahrscheinlich war ich nicht in der richtigen Stimmung für dieses Buch. Der Schreibstil war auf jeden Fall wieder gut. Das Buch wird mich wohl noch länger beschäftigen, was ja eigentlich wieder fürs Buch spricht.
Wahnsinnig berührend und erschreckend
Es ist definitiv kein "Comfort Book" von Matt Haig und liest sich trotz seiner 250 Seiten nicht schnell mal nebenbei. Das Buch ist wie ein Brief an seine Tochter geschrieben, man ist im Kopf des Protagonisten und liest seine Gedanken und Absichten. Mit anzusehen, wie Mr. Cave langsam seiner psychischen Erkrankung verfällt und deswegen immer verstörendere, schrecklichere und beängstigendere Dinge tut war nicht einfach. Dazu mit anzusehen, wie ihn alle einfach für verrückt erklären, ohne zu erkennen, dass er selbst unter den Ereignisschen der Vergangenheit so sehr leidet, dass er wirklich (!!!) professionelle Hilfe braucht, war ebenso schwer. Man ist hin- und hergerissen zwischen Verachtung und Mitleid. Das Buch wird mich noch lange zum Nachdenken bringen. Man merkt einfach, dass Matt Haig weiß, wovon er schreibt und wie man schreibt.
Mhhh, verstörend?! Irgendwie konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und gleichzeitig waren die Gedanken von dem Protagonisten so abstrus, dass ich Schwierigkeiten hatte zu folgen. Dafür konnte ich Bryony so gut verstehen. Ich finde es erstaunlich was das Leben mit einem machen kann, wie sich Psyche und verhalten verändern können. Emotional hat mich vieles daran abgestoßen und ich wollte gerne Seiten überspringen aber dann doch jede Zeile lesen. Gemischte Gefühle bei diesem Buch 😁
Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich dieses Buch bewerten soll. Es ist mit Abstand das groteskeste und verstörendste Buch, das ich jemals gelesen habe. Schrecklicher als jeder Thriller; fürchterlicher als jeder Horror. Ich habe mich durchweg geekelt - dieses Buch hat mich unglaublich wütend gemacht und Ängste in mir hervorgerufen, von denen ich nicht wusste, dass ich sie habe. Es hat Gefühle in mir ausgelöst, die ich gar nicht richtig beschreiben kann. Jedenfalls hatte ich das Bedürfnis, zu duschen, weil ich mich so angewidert und schmutzig gefühlt habe. Der Schreibstil war großartig, die Erzählweise mochte ich allerdings gar nicht. Absolut nicht mein Buch und definitiv auch keines, das ich jemals weiterempfehlen würde.
Eine Geschichte, die mich oft sprachlos und wütend gemacht hat … Heftig ..
Die Geschichte weckt sämtliche Gefühle in mir . Von Mitleid, Bestürzung, Wut oder Traurigkeit. Weil mir „Die Mitternachtsbibliothek“ so sehr gefallen hat, habe mit Spannung diese Geschichte angefangen. Leider musste ich sie oft abbrechen, weil der Protagonist mich wütend gemacht hat. Ein Mann der erst seine Frau verloren hat und dann seinen Sohn nimmt selber Tochter die Luft zum atmen, macht ihr das Leben schwer, stalkt sie und wird im Laufe der Geschichte immer krankhafter. Einfach gruselig und schockierend.. pfff .. Für mich war das Buch eine harte Kost.
🥀 Der führsorgliche Mr. Cave 🥀
- (PSYCHOLOGISCHER) ROMAN - MITREISSEND - SPANNEND Dieses Buch, ist nur zu empfehlen. Es lässt sich super zwischendurch lesen, da es nicht zu lang und sehr gut in kurzer Zeit gelesen werden kann. Die Geschichte lässt einen die Welt durch die Augen eines alleinerziehenden Vaters sehen, der mit sehr vielen Schicksalsschlägen umzugehen hat. Dies meistert er mal besser, jedoch meist eher schlechter und reißt einen dabei in die tiefsten Abgründe seiner Seele mit.

Unerwarteter Psycho-Thriller
Der Klappentext hat mich nicht darauf vorbereitet was hier auf mich wartet. Wer sich eine tragische aber vielleicht auch stellenweise humorvolle Geschichte wünscht ist hier falsch. Man scheint gemeinsam mit den Protagonistin in den Abgrund zu stürzen. Dabei habe ich mich immer wieder gefragt, wie jemand von Führsorglichkeit so schnell in besetzergreifend wechseln kann, ohne selber zu merken was er tut. Man liest hier schon fast einen Psycho-Thriller. Gedankengänge werden (so abstrus sie auch sind) lange beschrieben und gerechtfertigt. Mir wurde es teilweise zu pseudo-philospisch, was aber gut ins Setting gepasst hat. Ich konnte das Buch kaum weg legen und war gleichzeitig immer mehr verstört von dem was sich nach und nach anbahnte. Dadurch, dass wir einen unverlässlichen Erzähler haben, welcher alles aus seiner Sicht schildert, bleibt für mich an vielen Stellen offen, wie die Realität aussah. Wann es wirklich begonnen hat zu sein wie es ist. Aber das machte auch irgendwie den Reiz der Geschichte aus.
Ungewöhnlich und besonders…
Ich glaube, zu aktuellem Zeitpunkt (direkt nach Beenden) bin ich noch etwas zu überfordert um das Buch wirklich gut bewerten zu können. Dennoch möchte ich es versuchen. Das Buch zeigt, wie man sich durch einen bzw. mehrere Todesfälle psychisch verlieren kann. Wir erleben die Geschichte von Mr. Cave der seine Tochter vor der Welt und dem Erwachsenwerden beschützen möchte. Er selbst hält sein Vorgehen natürlich für richtig und gerechtfertigt, auch wenn es in Wirklichkeit nicht so ist. Mr. Cave erzählt seine Geschichte, als wären wir seine Tochter. Die Schreibweise ist dadurch relativ ungewohnt und insbesondere zu Anfang etwas verwirrend. Dadurch ist sie aber auf jeden Fall besonders. Ich möchte gar nicht zu viel vorwegnehmen, aber die Geschichte schließt in jedem Fall mit einer schönen Pointe ab. Alles in allem ist das Buch vermutlich eher etwas, was zum Denken anregen soll und nichts, was man nur nebenbei liest.
























































