Der Frosch mit der Maske

Der Frosch mit der Maske

Ebook
4.033

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Description

Eine Verbrecherbande, genannt "Die Frösche", terrorisiert ganz London. Ihre Mitglieder zeichnet alle eine Frosch-Tätowierung. Hauptmann Richard Gordon und Sergeant Elk machen sich auf die Jagd. Ein spannender Klassiker der britischen Kriminalliteratur. Mit einem Aufsatz zu Leben und Werk des Autors. Bekannt ist in Deutschland die Verfilmung des Romans von 1959 mit Siegfried Lowitz, Joachim Fuchsberger und Eddi Arent - aber ohne Klaus Kinski. 1. Auflage Umfang: 354 Normseiten bzw. 415 Buchseiten

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Ebook
Pages
415
Price
0.99 €

Posts

8
All
5

Nostalgie trifft Klassiker ✨

Als riesiger Edgar-Wallace-Fan, habe ich (fast) alle Bücher und alle DVDs, da dürfen die Hörbücher (ich kenne es noch als Hörspiel 🤭) nicht fehlen. Die Atmosphäre ist von der ersten Sekunde an packend und schafft genau diese wohlige Grusel-Stimmung, die ich an den alten Klassikern liebe. Das Beste daran: Man rätselt bis zum Schluss mit. Selbst wenn man die Story kennt, ist es so geschickt gemacht, dass man nie genau weiß, wer unter der Maske steckt. In der Folge „Der Frosch mit der Maske“ versetzt eine geheimnisvolle Bande London in Angst und Schrecken, während Scotland Yard unter der Leitung von Richard Gordon versucht, den mysteriösen Anführer zu entlarven. Die düstere Atmosphäre und die bis zum Schluss verborgene Identität des Täters machen diesen Krimi aus. Ich liebe einfach alles daran. Ein Muss für jeden, der die klassischen Krimis liebt! Da es bisher die einzigen Hörbücher sind, die ich mir anhören kann empfehlt mir gern eure Lieblingshörbücher ✨

4

Spannender Krimi mit einigen Überraschungen

Londons Straßen sind gefährlich geworden. Der Grund dafür ist eine Verbrecherbande, angeführt von dem Frosch mit der Maske, die die Londoner Gesellschaft in Angst und Schrecken versetzt. Die Macht des Frosches scheint schier endlos, denn selbst eingeschleuste Polizisten können die Bande nicht überführen. Als erneut ein Polizist in den Reihen der Verbrecher auffliegt und tot aufgefunden wird, übernimmt Inspector Elk den Fall, bei dem nichts so ist, wie es zunächst scheint. Bei seinen Nachforschungen gerät der Mann selbst ins Visier des gefürchteten Frosches. Was Inspector Elk bei seiner Arbeit nämlich schnell verdrängt hat: der Frosch mit der Maske ist gnadenlos und scheut vor nichts und niemandem zurück... Meine Meinung: Der Klappentext klang interessant und ich habe mich auf einen spannenden Krimi gefreut. Am Anfang war der Schreibstil für mich leider etwas schwerfällig - der Roman ist bereits 1925 erschienen, man macht also eine kleine Zeitreise - und es ist mir deswegen nicht leicht gefallen, in die Geschichte zu finden. Das hat sich mit der Zeit jedoch deutlich gebessert und die Erzählweise hat mir mehr und mehr Spaß gemacht. Zunächst konnte ich mir auf die Geschehnisse keinen Reim machen. Dadurch hatte ich besonders am Anfang einige Fragen, die so schnell leider nicht beantwortet wurden, einen aber unweigerlich dazu bringen, mitzurätseln, was hinter der Froschbande steckt. Wie alles miteinander zusammenhängt, erfährt man Stück für Stück. Rückblickend ergibt dann plötzlich alles Sinn und ich hatte einen großen Aha-Moment. Die Charaktere waren überzeugend. Inspector Elk war mir durch seine etwas eigentümliche, manchmal sogar unbeholfene Art sympathisch. Was mich sehr überrascht hat, war der Humor, der subtil in die Geschichte eingearbeitet wurde und mich an einigen Stellen unerwartet zum Lachen gebracht hat. Vor allem Elks trockener Humor hat mir gefallen. Im Verlauf habe ich auch eigene Theorien aufgestellt, wer der Frosch mit der Maske sein könnte, denn an Verdächtigen hat es nicht gemangelt. Meine Vermutungen haben sich immer wieder als falsch herausgestellt, denn der Roman hat gekonnt in die Irre geführt. Schließlich kam alles ganz anders. Da die Auflösung des Rätsels erst gegen Ende kommt, war es für mich bis dahin etwas langatmig. Doch auch wenn es sich bis zum großen Showdown gezogen hat, gab es zwischendrin einige spannende Szenen, die den Puls hoch gehalten haben. Das Ende war umso spannender und unvorhersehbarer. Viele Fragen wurden beantwortet, und zeitweise war es so nervenaufreibend, dass ich nicht schnell genug lesen konnte. Nach dem zähen Anfang gab es am Ende einige große Überraschungen, die ich so nie erwartet hätte. Spannung pur! Die Auflösung war wahnsinnig gut konstruiert und haben mich neugierig auf weitere Romane von Edgar Wallace gemacht. Der Frosch mit der Maske ist ein gut durchdachter Krimi, bei dem am Ende alles zusammenpasst. Trotz der Startschwierigkeiten eine Empfehlung.

3.5

„Und als ob er es verstanden hätte, was der Mann gesagt hatte, hüpfte der Frosch in den Schutz des hohen Grases zurück.“ Hat sich an manchen Stellen etwas gezogen, aber insgesamt besser als erwartet.

4.5

Spannend, jedoch durch das Alter bedingt etwas langatmig

5

Man muss sich schon etwas auf diesen Krimi einlassen den er fühlt sich zu Beginn an, als hätte man 1/3 des Buches einfach nicht gelesen. Doch schafft man es die erste Verwirrung zu überwinden ist das Buch ein echtes Erlebnis.

4

Mein erster Krimi! Und ich wurde nicht enttäuscht :) Überraschend witzig und unterhaltsam. Die Charaktere hatten Charme und die Auflösung am Ende hat mich Staunen lassen. Klare Empfehlung! Werde in Zukunft bestimmt weiter Edgar Wallace Bücher lesen

4.5

Ein Klassiker mit Maske, Messer und verdammt viel Stil

Dunkle Gassen, flackernde Gaslaternen und dieses leise, unangenehme Gefühl im Nacken, beobachtet zu werden – genau so fühlt sich Der Frosch mit der Maske an. Edgar Wallace lässt hier nicht einfach einen Krimi von der Leine, sondern ein perfides Katz-und-Maus-Spiel, das erstaunlich frisch wirkt, obwohl es fast ein Jahrhundert auf dem Buckel hat. Spannung baut sich nicht mit Gewalt auf, sondern schleicht sich an, Satz für Satz, Szene für Szene, bis man merkt, dass man längst mittendrin steckt. Dick Gordon und Inspector Elk sind ein Duo, das Spaß macht: clever, bissig, manchmal herrlich überfordert und dadurch umso menschlicher. Der Frosch selbst bleibt lange ein Schatten, ein Gerücht, eine Drohung – und genau das macht ihn so wirkungsvoll. Immer wieder diese kurzen Momente, in denen man denkt, jetzt hab ich’s… nur um direkt danach wieder Zweifel zu haben. Kopfkino vom Feinsten. Besonders reizvoll ist diese Ausgabe aus dem Coppenrath Verlag. Die überarbeitete Übersetzung mit den neu eingefügten Passagen fühlt sich runder an, dichter, atmosphärischer. Dazu die aufwendig gestalteten Extras, die nicht wie Spielerei wirken, sondern die Geschichte wirklich vertiefen. Hier wird nicht nur gelesen, hier wird geblättert, entdeckt, gestaunt. Klar, manches ist klassisch Wallace: etwas pathetische Dialoge, moralisch klare Linien, ein Hauch Theatralik. Aber genau das gehört dazu und verleiht dem Ganzen seinen Charme. Ein Krimi wie ein eleganter Gentleman mit dunklem Geheimnis – altmodisch, ja, aber mit Stil, Witz und erstaunlich viel Zug nach vorne. Unterm Strich ein echter Klassiker, der in dieser Schmuckausgabe zeigt, warum Edgar Wallace bis heute funktioniert. Perfekt für lange Abende, schwarzen Kaffee und die leise Frage: Wer trägt die Maske wirklich?

Ein Klassiker mit Maske, Messer und verdammt viel Stil
4

Ich war mir 100%ig sicher, die Verfilmung dieses Buches vor zig Jahren bereits gesehen zu haben. Doch konnte ich mich bis zum Schluss nicht an die Handlung erinnern. Nur winzigkleine Bruchstücke kamen mir in irgendeiner Weise bekannt vor. Da dieses Buch ja bekanntlich ein wenig älter ist, ist auch die Schreibweise ... hm ... sagen wir, gewöhnungsbedürftig für jemanden, der bisher noch nicht viele ältere Bücher gelesen hat. Aber nach den ersten 50 Seiten kam ich gut in die Handlung rein, was sich auch bis zum Schluss hielt. Der Frosch mit der Maske ist ein, wie ich finde, sehr spannender Krimi, bei dem das Mitraten qausi dazugehört und sehr viele Verwirrungen hervorruft. Kurz vor Schluss dachte ich, den "Frosch" zu kennen und am Ende war es doch jemand, den ich zwar zu meinen drei Verdächtigen zählte, ihn aber dann wieder verworfen hatte. Am Anfang finde ich die Handlungen ein wenig verwirrend (und das nicht nur wegen der "alten Schreibweise"), sondern weil die Personen und deren Bedeutungen noch umklar waren und die Sprünge zu den einzelnen Personen noch nicht so flüssig, was sich später besserte.

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