Der Flug der Störche
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Book Information
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Der Flug der Störche - Wenn der Vogelzug zum Horrortrip wird
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt durch einen ungewöhnlichen Grundgedanken: Dass die Störche im Frühjahr nicht wie gewohnt zurückkehren, bildet den Auftakt für eine Suche, die weit über die Vogelkunde hinausgeht. Die Handlung entwickelt sich von einer sachlichen Nachforschung in der Schweiz zu einer großen Reise über drei Kontinte. Dabei dient die Flugroute der Vögel als fester Rahmen für eine Geschichte, die Orte in Osteuropa, die Hitze Israels und die dichten Urwälder Afrikas miteinander verbindet. Besonders hervorzuheben ist die dichte Stimmung, mit der die verschiedenen Schauplätze beschrieben werden; sie macht die Gefahr fast greifbar. In der ersten Hälfte überzeugt die Erzählung durch eine kühle und klare Herangehensweise. Die Verbindung von Naturereignissen mit einer dunklen Bedrohung erzeugt eine ständige Spannung. Es wird ein Netz aus Bestechung und Geheimnissen geknüpft, das ohne die üblichen Polizisten-Vorbilder auskommt. Die geradlinige Führung durch die verschiedenen Länder sorgt dafür, dass die Fahrt niemals langsamer wird. Dennoch zeigt das Werk im letzten Drittel deutliche Schwächen in der Glaubwürdigkeit, was eine Bestnote verhindert. Die anfängliche Sachlichkeit weicht einem Ende, das sehr künstlich wirkt und in dem Zufälle eine zu große Rolle spielen. Auch die Wandlung der Hauptfigur erscheint im Vergleich zum gut begründeten Beginn übertrieben; der Schritt vom Geschichtsstudenten zum Kämpfer, der alles übersteht, ist zu groß. Zudem ist die sehr harte Darstellung der Gewalt ein Punkt, der die eigentlich feine Spannung des Anfangs teilweise verdeckt. Trotz dieser Stolpersteine bleibt ein handwerklich guter Thriller, der durch seine unverbrauchte Grundidee und seine bildhafte Kraft besticht. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen. Meiner Meinung nach, hat der Autor zu viele Themen in ein Buch gepackt. Darum war es verworren und die einzelnen Themen nicht richtig heraus gearbeitet. Wir springen von Diamantenraub zu Organhandel, von Experimenten an Tieren zu Experimenten an Kindern, dann wird noch kurz über Probleme der Roma und Afrikaner gesprochen. Politische Themen durften auch nicht fehlen. Und besonders seltsam fand ich, dass ein Student/ Ornithologe diese Geschichten aufdeckt und nicht die Polizei. Für mich einfach von allem zu viel, mir wäre es lieber gewesen, der Autor hätte sich auf ein Thema konzentriert, aber so wirkte mir das alles sehr konstruiert.
💎🌍🩸 Puh - wo fange ich nur an? Das könnte jetzt bisschen spoilern: Das Buch beginnt eher gemächlich und man richtet sich auf einen klassischen Thriller ein, bisschen Mord und Totschlag, bisschen Serienmörder dabei vielleicht und ordentlich Rumermitteln. Unser Protagonist ist Anfang 30, ist gerade fertig mit Studieren, ist ein reicher Adoptivsohn und kriegt durch Beziehungen einen Nebenjob, bisschen Vögel suchen und so. Soweit geh ich mit. Aber irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dem Autor ist die Story im Laufe des Buches entglitten umd es war von allem viel zu viel: Diamantenschmuggel, Organhandel - beides natürlich weltübergreifend, denn wer will schon nur in Frankreich bleiben... und zum Schluss dann auch noch ein durchgeballerter Serienmörder (ah ja, hatte ich es doch vermutet), der dann auch noch rein zufällig mit dem Protagonisten verwandt ist. Überraschung! Und das Ganze getoppt mit einem total unnötigen Splatter-Finale. Zwischendurch noch bisschen was Poltisches aus Israel und Zentralafrika. Und mittendrin unser Ex-Student, der im Laufe der Geschichte zum Einzelkämpfer und Rächer der Unterdrückten mutiert. Was zur Hölle qualifiziert den? Ich checks einfach nicht. Liegt vielleicht an mir... Zur Edition: Ich habs als Hörbuch gehört und das ist an sich gut gelesen von Joachim Kerzel. Leider passt dessen reife und gesetzte Stimme meiner Meinung nach nicht zum Protagonisten Anfang 30, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Alles in allem irgendwie enttäuschend.
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Der Flug der Störche - Wenn der Vogelzug zum Horrortrip wird
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt durch einen ungewöhnlichen Grundgedanken: Dass die Störche im Frühjahr nicht wie gewohnt zurückkehren, bildet den Auftakt für eine Suche, die weit über die Vogelkunde hinausgeht. Die Handlung entwickelt sich von einer sachlichen Nachforschung in der Schweiz zu einer großen Reise über drei Kontinte. Dabei dient die Flugroute der Vögel als fester Rahmen für eine Geschichte, die Orte in Osteuropa, die Hitze Israels und die dichten Urwälder Afrikas miteinander verbindet. Besonders hervorzuheben ist die dichte Stimmung, mit der die verschiedenen Schauplätze beschrieben werden; sie macht die Gefahr fast greifbar. In der ersten Hälfte überzeugt die Erzählung durch eine kühle und klare Herangehensweise. Die Verbindung von Naturereignissen mit einer dunklen Bedrohung erzeugt eine ständige Spannung. Es wird ein Netz aus Bestechung und Geheimnissen geknüpft, das ohne die üblichen Polizisten-Vorbilder auskommt. Die geradlinige Führung durch die verschiedenen Länder sorgt dafür, dass die Fahrt niemals langsamer wird. Dennoch zeigt das Werk im letzten Drittel deutliche Schwächen in der Glaubwürdigkeit, was eine Bestnote verhindert. Die anfängliche Sachlichkeit weicht einem Ende, das sehr künstlich wirkt und in dem Zufälle eine zu große Rolle spielen. Auch die Wandlung der Hauptfigur erscheint im Vergleich zum gut begründeten Beginn übertrieben; der Schritt vom Geschichtsstudenten zum Kämpfer, der alles übersteht, ist zu groß. Zudem ist die sehr harte Darstellung der Gewalt ein Punkt, der die eigentlich feine Spannung des Anfangs teilweise verdeckt. Trotz dieser Stolpersteine bleibt ein handwerklich guter Thriller, der durch seine unverbrauchte Grundidee und seine bildhafte Kraft besticht. Von mir daher 7 von 10 P. (Ein bereits rezensierter Titel aus meinem Bestand)

Das Buch hat mir nicht so gut gefallen. Meiner Meinung nach, hat der Autor zu viele Themen in ein Buch gepackt. Darum war es verworren und die einzelnen Themen nicht richtig heraus gearbeitet. Wir springen von Diamantenraub zu Organhandel, von Experimenten an Tieren zu Experimenten an Kindern, dann wird noch kurz über Probleme der Roma und Afrikaner gesprochen. Politische Themen durften auch nicht fehlen. Und besonders seltsam fand ich, dass ein Student/ Ornithologe diese Geschichten aufdeckt und nicht die Polizei. Für mich einfach von allem zu viel, mir wäre es lieber gewesen, der Autor hätte sich auf ein Thema konzentriert, aber so wirkte mir das alles sehr konstruiert.
💎🌍🩸 Puh - wo fange ich nur an? Das könnte jetzt bisschen spoilern: Das Buch beginnt eher gemächlich und man richtet sich auf einen klassischen Thriller ein, bisschen Mord und Totschlag, bisschen Serienmörder dabei vielleicht und ordentlich Rumermitteln. Unser Protagonist ist Anfang 30, ist gerade fertig mit Studieren, ist ein reicher Adoptivsohn und kriegt durch Beziehungen einen Nebenjob, bisschen Vögel suchen und so. Soweit geh ich mit. Aber irgendwie hatte ich dann das Gefühl, dem Autor ist die Story im Laufe des Buches entglitten umd es war von allem viel zu viel: Diamantenschmuggel, Organhandel - beides natürlich weltübergreifend, denn wer will schon nur in Frankreich bleiben... und zum Schluss dann auch noch ein durchgeballerter Serienmörder (ah ja, hatte ich es doch vermutet), der dann auch noch rein zufällig mit dem Protagonisten verwandt ist. Überraschung! Und das Ganze getoppt mit einem total unnötigen Splatter-Finale. Zwischendurch noch bisschen was Poltisches aus Israel und Zentralafrika. Und mittendrin unser Ex-Student, der im Laufe der Geschichte zum Einzelkämpfer und Rächer der Unterdrückten mutiert. Was zur Hölle qualifiziert den? Ich checks einfach nicht. Liegt vielleicht an mir... Zur Edition: Ich habs als Hörbuch gehört und das ist an sich gut gelesen von Joachim Kerzel. Leider passt dessen reife und gesetzte Stimme meiner Meinung nach nicht zum Protagonisten Anfang 30, aber das ist sicherlich Geschmackssache. Alles in allem irgendwie enttäuschend.







