Der Fall Maurizius
Hardback
3.73
GerechtigkeitPrinzipientreueGenerationenWahre Begebenheit
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Description
„[.] Laß ab von der Vorstellung, dass Gerechtigkeit und Justiz ein und dasselbe sind oder zu sein haben. Sie können es nicht sein. Es liegt außerhalb menschlicher und irdischer Möglichkeit. Sie verhalten sich zueinander wie die Symbole des Glaubens zur religiösen Übung. Du kannst mit dem Symbol nicht leben. Doch in der strengen und gewissenhaften Übung das ewige Symbol über sich zu wissen, das. wie soll ich sagen, das absolviert. [.]“ – Etzel blickt eine Weile mit zusammengepreßten Lippen vor sich nieder; auf einmal schreit er schrill: „Nein!“ Die Augen funkeln böse. „Nein!“ schreit er abermals. „Damit kann ich und damit will ich nicht leben.“ Sein ganzer Intellekt fängt Feuer. Die Respektschranke bricht zusammen. „Das erkenn ich nicht an“, stammelt er in einer Erbitterung, die sich wie Betrunkenheit äußert, „Symbol. Übung. Was denn. Faule Ausreden.“
Book Information
Main Genre
Specialized Books
Sub Genre
Law
Format
Hardback
Pages
483
Price
109.00 €
Posts
4.5
Am Anfang braucht es etwas um reinzukommen, da sich hier vieles in der Gedankenwelt der Figuren abspielt aber das tut dem ganzen keinen Abbruch.
Ein schönes Buch, das größtenteils in den 20er Jahren in Deutschland spielt und sehr philosophisch angehaucht einerseits die Vater-Sohn-Beziehung zwischen dem Staatsanwalt Herrn von Andergast und seinem noch nicht volljährigen Sohn und andererseits einen Justizirrtum bzw. das Justizsystem an sich behandelt.
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„[.] Laß ab von der Vorstellung, dass Gerechtigkeit und Justiz ein und dasselbe sind oder zu sein haben. Sie können es nicht sein. Es liegt außerhalb menschlicher und irdischer Möglichkeit. Sie verhalten sich zueinander wie die Symbole des Glaubens zur religiösen Übung. Du kannst mit dem Symbol nicht leben. Doch in der strengen und gewissenhaften Übung das ewige Symbol über sich zu wissen, das. wie soll ich sagen, das absolviert. [.]“ – Etzel blickt eine Weile mit zusammengepreßten Lippen vor sich nieder; auf einmal schreit er schrill: „Nein!“ Die Augen funkeln böse. „Nein!“ schreit er abermals. „Damit kann ich und damit will ich nicht leben.“ Sein ganzer Intellekt fängt Feuer. Die Respektschranke bricht zusammen. „Das erkenn ich nicht an“, stammelt er in einer Erbitterung, die sich wie Betrunkenheit äußert, „Symbol. Übung. Was denn. Faule Ausreden.“
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Main Genre
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Hardback
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483
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109.00 €
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Am Anfang braucht es etwas um reinzukommen, da sich hier vieles in der Gedankenwelt der Figuren abspielt aber das tut dem ganzen keinen Abbruch.
Ein schönes Buch, das größtenteils in den 20er Jahren in Deutschland spielt und sehr philosophisch angehaucht einerseits die Vater-Sohn-Beziehung zwischen dem Staatsanwalt Herrn von Andergast und seinem noch nicht volljährigen Sohn und andererseits einen Justizirrtum bzw. das Justizsystem an sich behandelt.




