Das Gold von Caxamalca
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Description
1532 zieht Pizarro mit 300 Abenteurern in die peruanische Stadt Caxamalca. Mithilfe einer List nehmen die Spanier den Inka-König Atahuallpa gefangen. Er ist wie gelähmt. Die Eroberer erscheinen ihm wie Wesen von einem anderen Stern, die er nicht versteht. Doch plötzlich glaubt er zu durchschauen, was sie antreibt, und er fasst einen Plan. – Eine erschütternde Erzählung über »die Nichtigkeit alles Habens« und »das Verlangen nach einem besseren Stern«.
Book Information
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“Das Gold von Caxamalca” war Schullektüre in der 8. Klasse und genau dafür ist dieser Text hervorragend geeignet. Jakob Wassermann lässt den Mönch Domingo de Soria Luce von den letzten Tagen des Inkakönigs Atahuallpa berichten, der von den spanischen Eroberern, geführt von General Francesco Pizarro, zunächst gefangen genommen und dann hingerichtet wurde. Durch die unmittelbare Beteiligung des Berichterstatters an den Vorkommnissen zu jener Zeit, muss natürlich eine gewisse Subjektivität angenommen werden, gleichwohl eindeutige Kritik an den spanischen Eroberern geübt und insbesondere die Goldgier mit einer abstoßenden Monstrosität geschildert wird. Fragen zu materiellen Werten, zu moralischem Handeln und zur Abgrenzung “zivilisiert vs. wild” drängen sich geradezu auf, werden dennoch ohne Moralkeule dem Leser zur Interpretation überlassen. Wassermann hat dies wunderbar sprachlich umgesetzt und bietet inhaltlich einigen Stoff zur Diskussion. Das Hörbuch von Reclam ist auf Spotify verfügbar, gelesen von Winfried Frey.
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1532 zieht Pizarro mit 300 Abenteurern in die peruanische Stadt Caxamalca. Mithilfe einer List nehmen die Spanier den Inka-König Atahuallpa gefangen. Er ist wie gelähmt. Die Eroberer erscheinen ihm wie Wesen von einem anderen Stern, die er nicht versteht. Doch plötzlich glaubt er zu durchschauen, was sie antreibt, und er fasst einen Plan. – Eine erschütternde Erzählung über »die Nichtigkeit alles Habens« und »das Verlangen nach einem besseren Stern«.
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“Das Gold von Caxamalca” war Schullektüre in der 8. Klasse und genau dafür ist dieser Text hervorragend geeignet. Jakob Wassermann lässt den Mönch Domingo de Soria Luce von den letzten Tagen des Inkakönigs Atahuallpa berichten, der von den spanischen Eroberern, geführt von General Francesco Pizarro, zunächst gefangen genommen und dann hingerichtet wurde. Durch die unmittelbare Beteiligung des Berichterstatters an den Vorkommnissen zu jener Zeit, muss natürlich eine gewisse Subjektivität angenommen werden, gleichwohl eindeutige Kritik an den spanischen Eroberern geübt und insbesondere die Goldgier mit einer abstoßenden Monstrosität geschildert wird. Fragen zu materiellen Werten, zu moralischem Handeln und zur Abgrenzung “zivilisiert vs. wild” drängen sich geradezu auf, werden dennoch ohne Moralkeule dem Leser zur Interpretation überlassen. Wassermann hat dies wunderbar sprachlich umgesetzt und bietet inhaltlich einigen Stoff zur Diskussion. Das Hörbuch von Reclam ist auf Spotify verfügbar, gelesen von Winfried Frey.




