Der Fall Charles Dexter Ward

Der Fall Charles Dexter Ward

Softcover
3.842
ForschungKrimiThrillerHistorisch

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Description

Der Fall Charles Dexter Ward ist eine Warnung vor den Gefahren historische Forschung; ein junger Liebhaber der Genealogie und der Geschichte allgemein dringt in die Geschichte seiner eigenen Vergangenheit ein und stößt dabei auf einen höchst unguten Vorfahren, Robert Curwen, der sich mit vormenschlichen bösen Mächten eingelassen hat. Seine mit wissenschaftlicher Akribie betriebenen Nachforschungen wecken ein Böses, das längst noch nicht tot ist; sein wiedergängerischer Vorfahr bemächtigt sich des Willens und der äußeren Gestalt seines Urenkels, um seine ruchlosen Beschwörungen und dämonischen Riten in der Gegenwart fortzusetzen – mit den entsetzlichen Folgen, die der Leser Lovecrafts zu Recht vermutet.

Book Information

Main Genre
Horror
Sub Genre
Classic
Format
Softcover
Pages
240
Price
9.30 €

Author Description

Howard Phillips Lovecraft wurde am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island geboren und starb am 15. März 1937 ebenda. Im Alter von acht Jahren verlor er seinen Vater. Er wurde fortan hauptsächlich von seiner Mutter, seinem Großvater und zwei Tanten aufgezogen und zeigte bereits früh literarische Begabung. Als Kleinkind lernte er Gedichte auswendig und begann im Alter von sechs Jahren, eigene Gedichte zu schreiben. Sein Großvater unterstützte diese Neigung und erzählte ihm selbsterfundene Horrorgeschichten. 1914 wurde Lovecraft Mitglied einer Vereinigung von amerikanischen Hobbyautoren, deren Ziel es war, durch Kongresse den Austausch unter den Autoren zu fördern. Dieser Austausch mit Gleichgesinnten verlieh Lovecraft neuen Schwung: Die Kurzgeschichten The Tomb und Dagon erstanden in dieser Zeit. 1924 heiratete Lovecraft die sieben Jahre ältere jüdische Ukrainerin Sonia Greene. Einige Jahre später einigten sich die getrennt lebenden Sonia Greene und Lovecraft auf eine einvernehmliche Scheidung, die jedoch nie rechtswirksam vollzogen wurde. Lovecraft kehrte zurück nach Providence und lebte dort wieder mit seinen Tanten. Dieser letzte Abschnitt seines Lebens war der produktivste. Nahezu sämtliche seiner bekannten Erzählungen, wie Der Fall Charles Dexter Ward oder Berge des Wahnsinns stammen aus dieser Zeit. 1936 wurde bei Lovecraft Darmkrebs diagnostiziert. Bis zu seinem Tode ein Jahr später litt er an ständigen Schmerzen und Unterernährung.

Posts

9
All
4.5

Sehr komplex und nicht unbedingt leichte Kost, aber atmosphärisch und grandios eingesprochen.

Kleine Hörbuch-Rezension. Mein Klassiker im Oktober hat mich direkt zu einem weiteren Buch aus Lovecrafts Feder getrieben. Warum? Erstens: das komplexe Wordbilding und das phantastisch aufgebaute Horror-Ambiente. Zweitens: die meisten Storys des Autors wurden als Hörspiel von David Nathan eingesprochen. Und der kann meinetwegen auch ein Telefonbuch vorlesen. Das würde ich mir trotzdem anhören. Drittens: mein wenig Literatur-liebender Ehemann und ich treffen uns in der Begeisterung zu Lovecraft gleichauf. Das Hörbuch gibt es übrigens auch auf Spotify zu hören. Da ist eine ziemlich umfangreiche „Bibliothek des Schreckens“.

Sehr komplex und nicht unbedingt leichte Kost, aber atmosphärisch und grandios eingesprochen.
4

Sehr ruhig und beklemmend

*als Hörbuch gehört Mein erstes Buch von Lovecraft und ich bin begeistert. Er schafft eine wahnsinnig ruhige Atmosphäre, die Stückchen für Stückchen immer beklemmender wird. Es hat sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu hören, den David Nathan versteht die Kunst, dem Hörer die Luft zu nehmen. Ich empfand es nicht als wirklichen Horror aber es ist düster und innig, weil das Setting genauso stimmig ist, wie die gewählte Zeit und die Figuren. Die Handlung ist unvorhersehbar und ab und zu verspürte ich Bram Stoker Vibes. Eine fantastische Grundstimmung begleitet das Buch. Definitiv nicht das letzte Buch von Lovecraft.

1.5

War leider nicht so meins

Ich kam leider so gar nicht rein in das Buch. Irgendwie wurde für mich nie irgendwas klar benannt, sondern es gab zu allem irgendwie nur Anspielungen. Kann auch sein, dass ich es einfach nicht verstanden habe. Auch die Erzählweise schien mir irgendwie nicht passend zum Thema.

3.5

Mein erstes Buch von diesem Autor, der natürlich absolut mit Vorsicht zu genießen ist. Dies wurde auch an - zum Glück eher wenigen Stellen - im Buch deutllich. Es empfiehlt sich also definitiv, sich über Lovecraft, der bereits in den 1930er Jahren verstorben ist, und seine geistige Haltung vorab zu informieren. Dennoch war ich sehr neugierig, ein Buch des Begründers des Cosmic Horrors zu lesen. Ich muss sagen, dass er die Spannung wirklich gut aufgebaut hat und diese auch durch die Seiten hinweg halten konnte. Es fiel zunehmend schwer, das Buch wegzulegen. Die geschaffene Atmosphäre und zunehmende Gefahr des Unbekannten machten diese Geschichte für mich tatsächlich zu einer gelungenen Horrorstory

4

Eine 5-Sterne Geschichte mit Abzügen.

Nach "Berge des Wahnsinns" und "Cthulhus Ruf" ist dies nun die dritte Geschichte von H.P. Lovecraft die ich gelesen habe. Gleichzeitig ist es auch die längste und unterscheidet sich von der Thematik ein wenig von den beiden vorherigen Geschichten. Wobei es sich noch immer um eine Horrorgeschichte handelt. Außerdem ist es bisher das komplexeste Werk. Es ist keine Kurzgeschichte sondern ein richtiger Roman. Wobei ich jetzt hin und hergerissen bin was ich davon halten soll. Habe ich bei "Cthulhus Ruf" die Kürze der Geschichte noch kritisiert, habe ich bei "Der Fall Charles Dexter Ward" ein Problem mit der Länge und der Komplexität der Handlung. Dabei ist diese schnell grob zusammengefasst. Es wird über einen scheinbar geisteskranken jungen Mann, namens Charles Dexter Ward, berichtet der plötzlich aus einer Nervenheilanstalt verschwindet. Bevor konkreter darauf eingegangen wird, wird in mehreren Kapitel über den Werdegang von Charles bis zu diesem Zeitpunkt erzählt, wie er Ahnenforschung betreibt und der Fall bis zu dem Punkt des Verschwindens aufgerollt. Näheres zur Handlung will ich hier nicht erwähnen da die Geschichte wie so oft davon lebt, sie selber das erste Mal zu erleben. Der Horror ist hier im Vergleich zu den beiden anderen Büchern wesentlich realer und Lovecraft nimmt uns direkt mit dahin, wo das Böse lauert. Das ist extrem spannend und wenn man bedenkt dass das Buch in den 1920ern geschrieben wurde vermutlich so etwas wie eine Blaupause für das Genre der Horrorgeschichten. Jedoch habe ich ein Problem mit bestimmten Sachen die sich in seinen Werken wiederholen und hier besonders deutlich werden. Vielleicht aufgrund der Länge des Buches oder aber weil es ein frühes Werk von Lovecraft ist. So springt die Erzählung teilweise innerhalb weniger Seiten von einer Person zu einer anderen und verläuft sich dann teilweise bei Beschreibung die im Nachhinein unnötig waren und die Geschichte künstlich Strecken. Außerdem habe ich das eine oder andere Mal den Punkt gehabt bei dem ich vorher schon genau wusste was kommt. Wenn z.B. bestimmte Dinge so abscheulich sind, dass der Erzähler sich nicht wagt sie auszusprechen und begründet wird warum diese Dinge nicht ausgesprochen werden dürfen, weiß man ganz genau dass dann der Grund folgt warum dann diese "Anschaulichkeit" doch benannt werden muss und es folgt eine detaillierte Beschreibung dessen. Klar es soll den Horror und die Spannung steigern und man soll darauf brennen was jetzt kommt, aber der Effekt nutzt sich leider stark ab. Ein weiterer Punkt ist, das bestimmte Teile der Handlung für die Nachwelt ausgelöscht werden sollen, doch der Zufall will es dass doch noch ein kleiner Brief existiert oder jemand liest zwei Sätze in einem Buch und daraus werden Schlussfolgerungen gezogen auf die kein Mensch kommen würde etc. Klar, wir reden von einem fiktiven Werk in einem übernatürlichen Setting, aber manchmal ist weniger mehr. Vielleicht liegt es auch daran dass ich jetzt in kurzer Zeit drei Geschichten von Lovecraft gelesen habe und hätte ich diese hier zuerst und "Berge des Wahnsinns" als drittes gelesen, wäre die Kritik in der Rezension noch nicht so stark in die Wertung geflossen, aber diese Punkte stoßen einem dann doch immer wieder auf und ich denke man kann sie mit einfließen lassen. Die Geschichte an sich ist echt super und ich glaube die Bedeutung für das Horror Genre ist nicht hoch genug einzuordnen. Aber die stilistischen Mittel die Lovecraft nutzt, werden in meinen Augen leider ein wenig überdosiert. Aber wenn euch das nicht stört dann ist es vermutlich ein 5-Sternebuch. Insgesamt eine klare Empfehlung mit einem Stern Abzug für die von mir genannten Kritikpunkt.

4

Ein Horror-Klassiker, bei dem man nicht müde wird mit zu raten.

4

Großartiges Hörbuch, genial gelesen von David Nathan.

5

Am Anfang wie ein Protokoll geschrieben und dadurch etwas anstrengend zu lesen. Danach ging es aber in die Gegenwartserzählung über und dann wirds spannend, leichter zu lesen und sogar ein wenig gruselig :)

5

Schwieriger Einstieg, großartige Story

Der Fall rund um Charles Dexter Ward war eine der mysteriösesten Geschichten, die mir je unter die Augen gekommen ist. Lovecraft hat sein Handwerk auf jeden Fall verstanden. Jeder der auf Horror steht, sollte dieses Buch einmal lesen.

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